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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-05 · Heft 2792 (5.12.1926) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2792 (5.12.1926)
Date
1926-12-05
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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- r Mw, *m\ seWe ID Wien, Sonntag Wiener MsrgenzeMmg s. DczenMr IMS Skr. L7SS nü) wieder AUschüttet. In knappen 200 Zeiten dnrchieben ivrr alle Schauer geiveckter Spi-lleideirschast imi allen Phaib-- rasim, ja Mysterien des Spielers. Solche Stellen aber gibt eS in dem Buche Dutzende: es atmet, dampft Lebenskraft, besrnMngs->, hemnmngs'vje, das Dasein imm r wieder stürmisch bejaende Vitalität: das Unbestimmbar junge Gesicht .E. G. .F. ' Reisen und Abenteuer. Httwaan oon Fol«»: Unter Javas Tonne. Philipp Berges: Wunder der Erde. Reifetage ln ferne« Breiten. (Leipzig, F. A. Brockhaus.) Die verdienstliche Brockhaus-Sammlung hat in dem Follerschen Buch ein aus dem Rchmen der „Reisen und Abenteuer" tretendes Buch vorgelogt. Es ist diesmal auch von aktuellem Wert, da sich doch die Meldungen über den Aufstand aus Java wie im übrigen Indonesien häufen. Die schönen LandfchaftSschilderungen des deutschen Ingenieurs, der vom Siemens-Schuckertwerk mit dem Bau der elektrischen Straßenbahn betraut worden ist, gehen stellenweise in Betrachtungen über das soziale Verhältnis zwischen den Holländern und den Eingeborenen ein. Es handelt sich in der Hauptsache um den Bantam-Distrikt, dessen Verhältnisse schon in den 80er Jahren Multatuli, schr zum Mißvergnügen der Pflanzer, dargelegt hat. Was Foller beobachtet hat, läßt es plausibel erscheinen, daß die bolschswikische Epidemie auch unter diesem glücklichen Himmelsstrich einen empfänglichen Boden findet. Philipp Bergers, der Chefredakteur des „Hamburger Fremdenblatt", gibt einen farbigen Bericht über eine Weltreise, die ihn durch Indien und Polynesien nach China und Japan und dann quer durch Kanada geführt hat. Die eindrucksvolle Schilderung wird insbesondere für die Jugend zu empfehlen sein. In beiden Büchern wird das Wort durch gute Bilder unterstützt. §ln Soetheroma». Toni Schwabe. Der Ausbruch ins Grenzenlose. (Verlag Albert Langen, München.) Ueber diese Gattung Romane wollen wir freundschaftliche Einigung voraussetzen. Sie ist verwerflich von vornherein, wo sie serienweise bestellt, historische, geniale, künstlerische Existenzen vernichtet. Schreibt eine Dichterin vom Range der Schwabe ein Buch mit Goethe als Helden, so weiß man alsbald, daß es ein Werk des Herzens ist, Hinausstellung einer tiefsten Einfühlung, dichterische Spiegelung eines wirklichen Lebens. Es kommt nur auf den Spiegel an; hier ist er der lauterste, einer mit eigener Wahrheit. Und so muß man, zu diesem Goetheroman, sofort sein „Ja" sagen. — Er hat tatsächlich etwas von der Anmut des jungen Goethe, seiner Klarheit noch in der Leidenschaft und Besessenheit; -r hat einen Reiz, den ich lieber jünglingshaft als frauenhaft nennen möchte. Man spürt: die Feder tauchte in heilige Tinte, cs schlug überm Schreiben ein Herz, in dem Goethe und Charlotte von Stein, lebten. Es ist der Roman dieser beiden. Sie war ihm schlcksalHafter als er ihr. Alle, die Genies nahen, verlieren ihre Bedeutung, um ' : ihm zu Überlassen, werden Schatten, da er sich von i/Ditt Blute nährt. In dem Buch ist Mehrheit. Wo gibt es das bald wieder? Wahrheit eines Herzens, mehr noch: eines Geistes, Begegnung mit Goethe? Vielleicht... Aber ganz gewiß: Begegnung mit einer Dichterin! ' K. M. NEUERSCHEINUNGEN. Juki«» BM. „Die Chronik des deutschen DramraS." Fünfter Teil. (Deutschlands dramatische Produktion 1919 VIS 1986, Osterfeld u. Co., Verlag, Berlin). Bab schreibt klar, fachlich, mit kultiviertem Geschmack über Dyntttr. Und mit Cuarakter. Cr ist immer bemüht, die Zusammenhänge zu finden. daS Werk aus der Zeit zu versteh:», tn der eS geschaffen wurde. DaS bewahrt diesen Kritiker vor eitler Schonschreiberei, vor der Unart manches BeaaVten, die Aufmerksamkeit vom Theaterstück, dem die Beaung gilt, auf seine brillmte Kunst des Besprechens enken. Dle^r fünfte Band seiner Dramaturgie umwßt die letzten sic :n Jahre dramatischen Schaffens deutfch:r Autoren und registriert die Werke gewissenhaft bis tn die alierjünste Zeit. Man findet bereits Schnitzlers „Ging zum Weiher" gewürdigt und Bronnens „Ostpolzug", die in Mode Gekommenen ebenso wie die Abseitigen, Varlach ebenso ausführlich behandelt, wie etniva Brecht. Unbeirrbar in seinem Urteil, reiM Bab den von ihm als Lyriker sehr geschätzten Fvanz Werfel als Dramatiker unter die „Gewaltsamen", seine Besprechung der Dramen Würfels, bis zu „Juarez und Maximilian" fortgeftthrt, weicht vom Hochgesang Richard Spechts auf diesen Dichter gar sehr ab. Ausgezeichnet, wie die Betrachtungen Über die dramatischen Werke und die Anordnung des Skiffes, ist der einleitende Essay „Das Drama im entfesselten Theater". a. TiaviS TrietstH: „Der Wiedereintritt der Juden in die Weltgeschichte." (Verlag Dr. R. Färber, Mährisch- Ostrau.) Die am 2. November 1917 er assenc Balfour-Deklaration bezeichnet der Autor als den Moment deS Wiedereintrittes der Juden in die Weltgeschichte und versucht die Aufgaben zu skizzieren, die von ihnen nunmehr zu erfüllen wären. Vorerst aber ermittelt er die Anzahl der Juden in der ganzen Welt, die auf Grund seiner Berechnung derzeit» zirka 18 Millionen betragen dürste. Wir halten die Bercchnungsart Trietsch's für nicht vollkommen richtig, weil er dabei alle jene Umstünde übersseht, welche eine Verminderung des Zuwachses der jüdischen Bevölkerung blviökt yaven dürsten, wie z. B. die vielen Opfer des Weltkrieges, die gesteigerten Todesfälle wegen der Nar.'Mvkungen dieses Ereignisses, das ungeheure Anwachsen der Nustrittsbewegung und die.Mischehen, besonders in den westlichen Ländern, usw. Sogar sie von Lejzczynski vorgenommene Berechnung, nach we'cher die Zahl der Inden oe^eit zirka 16 Millionen betragen sollte, dürste ebenfalls hochgegriffen sein. Tie von Trietsch so sehr bekämpfte pessimistische Annahme Dr. Ruppins von 12 Millionen Juden wird Wohl richtig sein. Nachdem sich Trietsch noch mit dem Bcvölkerungsproblem in Palästina beschäftigt, was er ausführlicher in seiner von uns in der Vorwoche besprochenen Arbeit über die Fassungskraft Palästinas gdtan hat, fchNgt er die Einberufung eines jüdischen Weltkongresses vor, welcher zur Behandlung alter gemeinsamme« jüdischen Interessen bemfen wäre. Auch wir halten die von TrietH in den Vordergrund dieser Aufgaben gerückte Frage des Ausbaues der jüdischen Statistik durch Schaffung eines ZentralinstitutcS für jüdische Volkskunde und Statistik für dringend und ausführbar. L. G. FRANZ WERFEL Paulus unter den Juden DRAMATISCHE LEGENDE TAUSEND DAS NETTESTE WERK DES DICHTERS Gebunden in Halbleinen S fao, Gantleinen S -.jo Verdi ROMAN DER OPER SS. TAUSEND Gebunden in Halbleinen So so, Ganzleinen S et,—, Halbleder S io.—, Jubiläumsausgabe fietibel in Ganz/einen gebunden S14, -,in Gans- Jeder, numeriert und signiert, S s 4,— FELIX SALTEN Neue Menschen auf alter Erde EINE palästinafahrt ts. TAUSEND Pappband S , gebunden tn Ganzleinen S 8,70 Bambi EINE LEBENSGESCHICHTE AUS DEM WALDE Pappband S 6.so, gebunden in Gantleinen S 7^0 GIUSEPPE VERDI Briefe Herausgegeben und eingeleitet von FRANZ WERFEL Gebunden in Ganzleinen S ts.— LEONID LEONOW Die Bauern von Wory ROMAN Gebunden in Ganzleinen S tj.— PAUL ZSOLNAY VERLAG Georg smwer* Zßvei-SNark-Vüiver t £0801« ft» Station Sunftc St fftttt OakdlsSt StaftM Tsra IS. Tristan traft Isolde. — wie» 71. Daniel StafMi Die Pest tu 34. Sita80 Rflit*nm*. Der 40. Frank Heller: Earl Bcrtll« 17. Steoensou: Der Sekbltmdr- 35. Pierre Soll: Sine Pilger» t Honoeft fto Station Duickl Sskchichleu. — In den keei SesHqtru »Dar verflucht« Sind*. »Der Sriminalrich. eet*. .Der uwdelannt« Neisterrverk* fttdt der ganze Dalzar mtt olle» stkneu Tagende». L Vita Invnft. «r^«Hv Sonderbare Geschichten. — Der mutig« SttoitTfSefcct. ta It S. RaanUt Undine. Carrttsto: Dal Bild der Mutter, e- FouquS» .Undineand Tonlesta« »Bild der Mntter*. twri unverblotzte Perlen er Rowanttterzeik. «. SoUsried SeTer: Romeo und Julie aus dem Dorf« a»d awdrre». — In de« e-gentümlich geschlissenen Beit- (piegel der Kelle eschen Novelle gewinnen Menschen a. Beohöltniste «in Vestchi, das man »icht oergitzt. ft. Lirstlowr Der Goukler Kainphalon u. a. — Liehlow: »Der Saakler Pampdalon'.' «SaNchiur »Srädeichda NUotalcwn»'', 2 Meister» erMluage, der raOlchen LUeralur. 9. Stendhal: DK Uebtiffln von ilästra a. 0. — Di» SlefcUt« Br von llasteo. — Dittoria Akearamboui. — Schwester Seolaftika. — «us allen Uailrailchrn llhroaikea. st. Stop«a|o« SiidKraachtge» ichichttn. — Die SSvsee» »acktaeichiqken aiit ihrem becftwenb«« Za »der haken etowtfoni Auh» begründe». ft. stchraftor SManas l<mj* JaJ» N. merln« v. a. — «aal« luk* miijirt, Piota trieolor, (ftnt tzolligtahr». Dl»«« — 4 der ichivsten Velchichten de» vlegiterö aa»er den tzeutlchen Hobt belltstea. 12. 18. 14. 16. IS. graaf SftakeNaft» R-bdi Tsra u.0. — «edetind, Ueinere iftvsa-verk. darunter .Die ZSrpKr Ru&alfa*, »Der Nr- {ultet*, Cln bdser Staun*. & Sft. «. Hostmonar Pharr. tastische «eschichtrn. — Die Marguise de la Pivarditre: — Der Magnetveur. — Der DappelgSnger. — -Der Bampyr. Sftilheltn Fitcher^eot- Der Stern der . Da» neueste Rovellenbmh de» vrazer» Ist" durchweht von der Luft einer Bergungen heit, deren Zauber seine Srast udch nicht verloren hat. «aneaNrtr DageLnch der Belaarrung von Pari». r~ dSmottb de Toncourt» Lagebuch der Belogeruag von fort» gehör» jOi «1» «Mich« zu den ftfietftbiteti Lhroutkn aller Zeiteu. Sin » ki > tna« Tbi Rovellm. — Lqine, . Weirhelt tm ««wand» oller, «tuen ftltfamen Stelz av»< strömender Trzöhlungen. Ott« gaftKi|t Maria n. « — »Maria- und »Die 2fci|<ft< Novelle", zvel Perlen nutar den TroHtunäen de» noch zu wenig g^annnu Thftringer». illilred da Mnsietr DI» Seiden Tniekien v, 0. Di« de» röhmte» Novelle« .dttimi Ptniou" and »DK Seiden Weiiebien" zeige» Muhet at« Lriöhtee. die Somobk »Der Leuchter* , olS Dro» motiter. «dgar «tan Poev SSeU de» iSraorn-. — Von den best,« Erzählung»« Edgar Allan Porr dir sieden paSendVen. Pulchtinr DK Pauptmaunr« lochter u. a. — Di« »Haupt- SS. mannslochter" «ad »Pique- Dame" gehören zu den mI* stich»« SchSpiungeu der er» zählenden Literatur Nutz, lanbl. 20. 31. ti 36. Tristan und Isolde. — wie» lusina. »Tristan u. Isolde* u. Melusin«*, In dem uns durch die alten DoNröstcher Lberlieserien deuijchen Sewande. Wilhelm Weigand: Der graue Bote u. a. —> In diesen Geschichten zrigt Weigand die ganze Palen: seiner seinen ErzählungStun-sl. Billier»; Di« Legend« vom »eiben Elesanien u. a. — »Die Welt sollt« zu seinen «üben liegen*, sagt Verlaine über Aillier» d'Jsle» Adam» Romane und Ve» Ichichren. Trust Morist Arndt: Deutsche Märchen. — Ein wahrer Schah au» dem Pallsmund« .-geschopsler und getreulich nledergeschriebener Märchen. Eharte» Baudelaire: Die künstlichen Paradiese. — Dir Bamvyr, — Haschisch. - Die Fansarld. - Der junge Zauberer. — Bedichje in Prosa. — vom Wein. — AphorKmca. Hau» griedrich vknuckr P«, ter vhle» Schatten u. — Skedea dem Epiker kämmt hier- . der Nhthenerzähtar Btunck in elf seiner Rat«. Märchen und Seegeschichten zu Wort. Ludwig Starner Der Narr l« weiden Schwan u. a. — lieber den Umgarn mit Menschen. — Denkrede aus äeau Paul. — Honeftu». — er (SMflnJJt«. — Hamlet. — venroulich« Briese — u. andere». vredmr Schönst« TKygr« schichten. — Episoden au» dom Tirrlrfteu, die tiese linblitl« in.die Tterjeeke ge« »ähren. NKeeln Machiaooli» Dsr arana von Lucca 0. a. 1 wichtigsten der kleinen Schriften Machsavrlli». — % Novelle vom Denket sogor. — Briese. Daniel Des »er Die Pest zu London u. a. — »Die Pest zu London*, trotz, Robinson die beide Arbeit DesoeS. er-' scheint hier zum erstemnal in deutscher Sprache. Drostt-HMShoss: Lodwina u. a. — Ledwino. — Die Judenbuch«. — Der Spiritus lamiliariz de» Roßläu« scher». — Balladen und andere 'Gedichte. Heinrich Hein«: Retsebtlder. — Dir tzeimktal. — Die HarzreU,. — Die Nordsee. Jean Paul: Da» heimliche Klaglied der heutige» Männer u. a. — Wenig betannte Schrillen de» großen Visenbarer» der Geheiinnisse der Menichenkek. Zu Jean Pani» il». T»d«tag> > grau, Blei: grauen und! Adenieuwe. — Ätder Satz von viel ist ein Programm, ist eine Berueiiiimg von ttn. terhaltung u. Zweck u. Sdabttirruag der Aönen Künste oke «imlger Wtrklichkeii. SS. «irqlg« Doftosewsli: DK Sans!,. Der Traum An«» löcher« Ilchen Menschen. — Den Eizöhlun«« .DK Sanfte* und »Per Traum eine» tächrrliqru Menichea* ist an» den Tagebüchern der ^all »orniloss* hinznga. gt. eine Prozetzschitaermig. I, sich wie ein» ff«Dtu< lkft und Den hervorragendem werte zur Srlennini» uov Dostosewsll» menlchlich,, AussassungSwetle ist. 30. SB. Steveusour Der Diamant de» Radjchah.' — Inhalt: DK S,schichte von der Sch-ckitel. - Di« Geschichte oon de« ftnaeu »eiftlichen. DK Geschichte von dem Saus« mit den grünen Senfterläden. — Do» Abenteuer de» Prinzen FlorKel. - «lue» Pichler» Nacht- OMClllt» «me?)lf fflftme deä VmtrUancTl Plevenion ch in aller Monde. »Der vtamqnt der Stadschah" wird ihm Heoo greude erwerben. Benno SUlttenoner. Der nackte kkriseru. a. — Neun Geschichten, in denen di« seinabaewogene, tutll vkrlr Erzählungrkunst Rüi tenauer», de» verlasfer» von „Slenrnder Schmalzl«', »Bertrade, ^lankred", und »DK Enkelin der Lieselollr*, ihren ganzen Zauber enllaltet. SS. w. «. Mozart: Die Briese. —.'In diese» Briesen sind Sr so sehr au] der Erde, tz un» da» Absolut« von vzart» Musil volleudr unbegreifNch wird. SS. Lonau«: Dwphni» und Ttoe. Apuleiu«; Amor und Piych«. — In dem von Goethe so gepriesenen Roman de» Lonau» und dem Amor- und 'Lsyche-Märchrn de» Apuleiuz wird der intimste Zauber der Antik« lebendtg. 37. Äetzkew: Der Bösewlch« von Äekakon. — Dt, Bog«! scheuch«. — Lsrdkow ist »det erstaunlichste Erzähler seit Balzac* »leben Dostosewski und Tolstoi dl» stärkst« dich tikttch« Krall der neueren russischen Literatur. Ltedeänevellen der itaNenisch. ßieuaissaure. Giovanni gtor renitno. Poggio, Mesuceio, Strapuroia, Bundello: die ganz« Früh, und Spät renatsianre mit ihrer unutt dorbenen Krast keuchten tu diesen Rovelleu auf. Klerkegaardi Au» dem Tage buch de» Verführer». — Diapsatmala. — Einlettung zur Die Stadien de» unmittelbar Eretilchen oder da« Mustkalisch-lkrolisch«. - Al» Denker wie ata Stillst sinder ftierkogaarv in Deutschland Immer mehr Btwunderer. Da» »Tagebuch de» Berführer»" und die Uvharirnleirsummtuna -Diapsatmala* oehöreu zu de» tiessten werkeu dkl» 10. öO. bl. auSgevragkften uidualisten. aller gndt. rl Sommer. — Eine Knabengeschichte mit allen Schauern u. Geheimnissen der Pubertät. II. Steoenlonr John Nicholson der 'gechvogel. — John Nicholson. — Da» Holzhaus in den Dünen. Steven, jon» Wiederenrdrckung hat Ihm «ln begeisterte» und stetig wachsende» Publikum uerschastt. 42. «daloe« Stifter: Der Wald steig. Brigitta. — »Der Watdllelg* Und »Brigitta*, zivel Kroninwelen unter Adalbert Stislert eigentümlich ties angelegten Gelchichten. 4L Tolstoi: Kindheit. - »In »uindhcit* lernen wir dle erst« Etappe Tolstvischer Sr ziiEngslunst kenne». Wer tun spülen Tolstoi kein PerhtUtnlS findet, wird dk- (<ii uon «art »iötzel treisitch nbersetzlen Rückblick gewth bejahen. 44 Ischkchoss; Der Lehrer. Kuprim DK Beleidigung. — Dem Iräund« russischer 2r> zählungokunst werden diese 0 charotterillischru Novellen uon TIchrchafk u. Kuprin, sowie Tkchechols» Briefe au» Sibirien sehr willkommen sein. 46. DI» villmletn de« heiligen stranzirku» oon Assist. Da» SomlonNed. Die ganze In- 52. »iakeit u. Frömmigkeit, deren der kiachollztSimi» fähig ist, zeig» sich in diesen Tiese» der Bolk««el« aedlchklen Legenden. Man lieft und steht «rschütier», wie arm wir in« », nerklch geworden find. 10. AräftSttr «ontttt Da» KP« Abenteuer und andere». — Aoutet ist ein Dicht«, der Herz und Vir» tetaet Loser 64. will, der m. ihrer pemächtlg>, st,-sorlreiht und zu am Qua/eu und grotzn eliglriten zwingt. Gr liebt da» Toll« und llnerhS:te. daneben voetlsch« Sr- EHE Stevenson: Der Selbstmör derklub. Der' Leichenschamp. der. — Gin neuer Band der billigsten Stevens or.au »gäbe »Der Selbstmörderklub* und »Der Leichenschnapper". »lande garrdre: Opium> Novellen. — E» albt in d« Literatur aller Böller nicht leicht ein Buch, da» den Leser mit unheimlicherer G«. wall vackl, uar Grauen schür telt und doch tn seinen Bann zwingt, als diese» Werk. Utarschlm Sin« Stacht und andere». — Di» Novellen dr» Ukrainer» Garschi» find der ivlrlllch ergreifende Auldnick de» ruflischen SKenl*— Goethe: Tagebuch - der italieni scheu Reise für Frau von Stein 1786/87. — Goethe» Tag «buch der ita» lienijchei, Reise für Frau v. Stein I7S8/87 atmet die ganze Unmittelbarkeit d«ö ersten Eindruck». Friedrich Hebbel: Auszelch mungen au» meinem Leben. Erzählungen und Novellen — Zu den »Auszeichnungen an» meinem Leben* oesellen sich kennzeichnende Glücke Hebbelfcher LrzöhlungSlunst, darunter »Barbier Zitier, lein", ,,Nepomuk Schlaget". »Schrwck*, »Die vdermedt. zinakrätiu7. »Der Rubin". Stevenloni Sonderbar« Geschichte von Dr. Ieckvll und Herrn tzqde. Markhelm. — Wer «S mit der Lektüre diese» glänznidrn Erzähler» versucht, bleibt sein Gefangener. Luroenleff, Rubin. — Der Veld diese» Roman» au» Turgemesj» früher Zeit ist elu« .RlelS-Lyhne-Fiaur von eigentümlicher Trag». Behfer Deutsch« Hosgeschlchlen. — In diesen preustischeu, bayriichen und hestikmen Hofgeschichten herrlchi »ringsum Ueiitfluft, lockende »all, de» Neuen, erschreckend» and belustiaend« Manlgsaliizkelt der «haea. kter, und Ereignisse. Pierre Soll: Eine Pilgerfahrt nach Angkor. — Diese «eise meihongauswärl» nach Angkor zieht wk »in ge» .spenstlscher Traum an uns vorüber, der «ine völlig kremde Dell dervorianbert — die noch unberührte Statt Annan». 66. Saiut-Simonr Mnialurem vom Hoke Ludwig« XIV.— Der gröhi« aller Memoiren» sch-'elver Htb» in diesen er« stqmnllchrn Lharatlerzeichnungen dk Essenz seiner 67. MltzelwSchlllerr Die oukr« brochen« Rhelnsahrl. — DK» Büchlein sollte soder lesest, der da sehen will, wk Kunst au» dem Alltag den Welttag hervorsplnnt. öS. Schoger« 'Schrei au» de« Tropomurcht und andere». -» Schrei au» der Trop.'»»achr, Lllelpe. De« Kataar der «ly Ganaalho, Der Taucher Gor« tamori. Dptum, Gongora Saudade, TralokmonteS, Vendetta, Dl« Flucht dev Gly Tangalho. Nach» ln den Stvatzen von Varl». Ponita. Billa Said, Jnscruo kr tari», Da» ewige Idol, usersiehnim zum Lode ulw. Kobliieltstüae lultlvierkr DarstellungSdiuft und Psychologie. 60. Pierre Will«, Da» Dolen- _ —i Dole laiiff und andere». — «fix tttche Novelle» von einer Bhantafttl de» Slaustgen, die "ch u« j» stärke «inprägt, alä der Bertaiser da- Dl, Bries, In ««mtis, Powpadout. - gn ,einer an klugen Sranen reichen Zeit war dl» Pompadour viellelcht dk »lügst». Datz >,> eta» «In« der Besten war. Ist unerwortek vlkn-orr dieser Briele. »nmg Die JSveVfe urteilt iiOer Georg 9ttiiller* dfoti-9nari-9äi9ert .Seora' Müler» Zwel-Rark-Büchee* sind bestechend 146». Iw pnpke überzoghn. da« In bän Tönen wechselt, und diese» Pa. muat änderst glücklich. w«tl handlich, gelällig. ln best Masten Ol« zeigt ba».Wannt, schtank Signet de» Verlag» O. M., mit! *L*,S'eÄ*SÄ «ÄlKiSt'lSlB S! JSSSS. bflft titt ^oh"uender ZuismNrnll-NK ENtftth», Dtt ^.» teSbR Rücken blc flCACtdinettn lchwvrLSn tlUI. tatt grotzer. Arendr rrlüllt. Für de», der Sinn kür ha» alle» ' # , ' n “ * lot. ist bitte Freude dock »in wenig aufregend, schon die Stn. P. Schrenewer im Deutschen BScherbertcht. Hände «achrn |roh. Sl» Beden Lelnenrückea und sind mit Bunt» . DK erst» NachkriegSiert», dir mit den Ichönen und billigen iftuchrrrelhen der vorkrieg»zeil in stegieichrn Wettbewerb treten kann, erscheint bei Georg Müller. München. Die 'Reih:, dt« zunächst ou» SO Bände» zu zwei Mqrk besteht,^genügt in jeder Hin sicht sogar verwöhnten Aulprüch:»» Dle vüchbr sind ans inständigem Papier hübsch gedruckt' und in sÜch-uackvollr» Farbabftuiungen lehr nett in Halbleinen gebunden. Wer will, raun tatsächlich sür weulge Mark »Ine kleine viblioibel erworben. »K »in« AuSwaktl der besten Namen brr WetUiteratnr enthält. E» ist so ziemlich alle» 60: von Siorm bi» Wedeklnd, besten Prosa trotz monchor Reize ziemlich nndekamit geblleben Ist. von Puschkin bi« Lsebkow mch Garlchiu. Bon Villier» de L ISie-Adam. drm onSgetielchiieten nud phan>oli«vollen Ek-älLer, ist ein Gelchlchtcuband vorhanden, von Pp» Novellen. Holk. I" m »Phaudastisch« Soschichieu" sind da. Stevenson Vt «iu fünf Bänden vertret«,, von älteren, aber über jeder' Modo stehende» Autoren noch Stendhal mit der Novell» .DK Arftlistiu von lkaftro", volzar. »ellee. Fonquä. «u dMn «ovd, sich wiederum ein« Trzäßtang von «ontrft, versklk, Mnst« «I» zMimi Pinsva". dt, AdlckLn S,t-.»..^Ichsch""''mid Lidn" Die Sammlung «eckt mit diese,, Sostvrode,, an» den «erkon «rast« da» Interesse und durch die Gediegeicheit der Autswttnaa die Srende am, Besitz. Wan könnlo denen, dk gern, lek» wollen und nicht wisse», wa», ruhig zurnseu; Beginnet hl«p .Fraulsun«« griiuatz. Geory QltiiVKec Verlag MünGen

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