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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-04 · Heft 2791 (4.12.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2791 (4.12.1926)
Date
1926-12-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sette 4 Wen, Gamr^g Merrer DchemLer isss Kr. SM ==3£33£5Sgr DARMOL ^6/ii/i, Jch&9k0/ade noch fein Debet saldovonüber 800 Millionen Kronen geschenkt wprden. In der „Korrespondenz Herwei" erklärt Gemeinde« rat Broeyner, es sei unwahr, daß durch dis Rn« la^ der Gelder hei der Austro-Holländischen Bank die Krankenkasse der Verslcherungsangehörlgen oder der Rexein der VersicherungHangestellten geschädigt worden fei. Die beiden Institute hätten schon vor nahezu z>wei Jahren ihre Gelder von der Austro-Holländi« schen Bank unverkürzt zurückerhalten. Daß dis Gelder zu Spekulationen verwendet worden seien, sei eine Verleumdung. Die AnNoort des Abg. A l l i n a ist noch ausständig. Mtz'vrw. Gyistflch- StraßensMffe. Bnkarsft, 3. Dezember. (Tel.-Comp.) I» Kisch ine », der Hauptstadt Bessarcrbiens, spielten sich gestern schwere Ausschreitungen gegen die dortige jüdische Bevö kerung ab. Alü Studenten, Teilnehmer des Stndentenkongresses in Jassy, sind gestern früh als Gäste heS Bischofs von Kisch ine w, Gurie, in Kischinetv eingetroffen, die bereit? in allen Stationen bjs Ktstlstnew judenfeindliche Demonstrationen veranstaltet hatten. In Kischinew angekommen, überfielen sie hie jüdische» Passanten auf der Straße, verprügelten sie schwer, warfen» die Fenster der jüdischen WohnlFusar ein und zertrümmerten zahlreiche Geschäfte. Auf Ersuchen der Mischen Bevö kenrng ließ der Armeekommandant von Kischinew mit einem Regiment Infanterie und einem Regiment Kavallerie die Straßen besetzen. Mittags fand ein Bankett der Studenten beim Bischof Gurte statt. Nach dem Bankett wiederholten sich die Manifestationen. Dabet kam es zu Zusammenstößen zlolschen den Demonstranten und dem Militär. Bier Stubente nund eine Studentin wurden durch Pferdetritte schwer verletzt und ins Spital gebracht. Die Zahl der jüdischen Verletzten ist noch nicht bekannt. Abends verließen die Studenten Kisthinew, mrchdem sie zuvor am Bahnhof abermals Juden verprügelt hrtten. In der ersten Station auf der Strecke Kifchinew^Jassy, Cakaras, besetzten sie die Lokomotive und zwangen den LoIomotivMLer, fo lange zu Haliten, vis die Mrigon Studenten in dem jüdischen Städtchen sämtliche I den, deren sie habhaft werden konnten, .blutig geprügelt und sämtliche Fensterscheiben eingrMagen hatten. Der Schuß durch» Fenster. Alls Budapest wird berichtet: Vor zwei Monaten wurde dev Gutsvecwalter der Gräflich Esterhazyschen Domänen in Sarosd im Weißenburger Komitat, U-ntj Szikszah, als er abends mit Freunden in seiner Wohnung bei Tisch saß, duvch einen Schuß durchs F e n st e r getötet Vom Täter fehlte zunächst jede Spur. Erst nach zwei Tagen lenkte sich der Verdacht aus einen früheren Angestellten der Esterhazhsthen Gulsverwaltung, Fr nz Pflegle r, den der ermordete Verwalter vor einiger Zeit wegen einiger Unregelmäßigkeiten entlassen hatte. Psiegler in dessen Wohnung vier Gewehre gefunden wurden, leugnete standhaft, wurde jedoch trotzdem in Untersuchungshaft genommen. I» der geheimnisvollen Mordaffäre von Sarosd ist nMmehr, wie „Az Eft" meldet, eine sensationelle Wendung eingetreten. Im Körper des ergossenen Franz Ozik- Aerstltch empfohlen. - Jahnsehnte erprob*. I .fn alten Apoiiiehen. ......I szah wurde nämlich eine Kugel ans ßinein Mannlichergewehr gefunden, wahrend von den vier Gewehren des angeblichen MördeB Pfiegler kein einziges ein Mannlichergewehr war. Der Untersuchung«richte« nahm nun an, daß Pfiegler «in« Mannkiderpatrone in sein Jagdgewehr gelegt und so den Mord begangen habe. Bor einigen Tagen wurde ein Sachverständiger aus dem Schietzsache aus Budapest nach Sarosd berufen und dieser erklärte entschieden, daß aus einem Jagdgewehr niemals sine Marriillch«rkug«l geschossen werde« kann. Nunmehr wird der unschuldig Veickächtkgte ngch zweimonatiger Untersuchungshaft in den nächsten Tagen auf freien Fuß gesetzt werden. D»aS Rätsel des Meuchelmordes von Saresd bleibt bjs auf weiteres ungelöst. Sa, Schachturnier ln Meran. Dogo.^üow, Wnlinjki und Jarrswski erhalten keine Einreise.. Aus Meran wird gemeldet: Die erst. Runde des hier statifindenden internationalen SchackMeisterturniers beginnt erst am 4. Dezember, da abgeivartet wurde, ob die Behörden den russischen Meistern B ogoljubow und Werlinski sowie dem Pariser Altmeister I a n o w s k i die Einreise bewilligen. Die drei Master haben das Einreisevisum nicht erhalten: dieses sonderbare Verhalten gegen Personen, denen sicher eine „gefährliche" politische Propaganda fernliegt, hat nur den Erfolg, das schachliche Niveau des Turniers hera-bzudrücken. Die Dpielerverlofung ergab folgende Teilnehmer: 1. Prz piorka (Polen), 2. Cala-pso (Italien), 3. Alimonda (Italien), 4. Coste (Migien), 6. Mielmann (Tschechoslowakei, 6. Patay (Ungarn), - 7. Dates- (England), 8. Pr. Tartakower (Polen), 9. Hostix (Jugoslawien), '10. Sacconi (Italien). 11. Nossell', Hel Tureo (Italien), 12, Canal (Peru), 13. Gr-ünfeld (Oesterreich) pnd 14. Grob (Schweiz). In der ersten Runde spielen: PrazS' pkoka gegen Grob, Calapso gegen Gri'infeld, Aljmonda gegen Canal, Colle gegen Nosselli, Spielmann gegen Sgcconi, Patay gegen Kostic und Dates F-gen Tartakowor. Ka1mtarb?L-hs1oMph!e». Aus Hannover wird gemeldet: Dem Malermeister Will)elm Witte kn Bad Rohburg ist es gelungen, unter Verwendung von gewöhnlichen photographischen Platten ohne Benützung aller Hilsmittel zur Farben-Photographie natursarbige photographische Bilder herzustcllen. Für das Verfahren, das zum Patent angemeldet ist und von dem Erfinder noch geheimgehalten wird, hat bereits eine große Aktiengescllschaft das Vorkaufsrecht erworben. AM«« «Uder... Wie ein blau-r Vogel durchflog hi* russische Emigration Europa. Russisches Theater, russische Lieder, Bücher, sogar Namen wurden modern. Auch russischer Schmuck Und insbesondere russisches Silber. In den Schaufenstern der großen und kleinen Geschäftshäuser und Antiquitätenladen in Wien, Prag, Berlin, Paris sieht man noch heute verschiedenartige CKbergegenstände aus russischem Silber zum Verkaufe angeboten. Diese Stücke in den Auslagen kommen uns wohlbekannt vor. Sie unterscheiden sich kaum von den ähnlichen Gegenständen, die überall auch außerhalb Rußlands gearbeitet und verkauft werden. Sie sind bestimmt russtschar Provenienz, aber aus den kreisförmig eingraviertcn Anschriften läßt sich der Eigentümer feststellen. Man muß nur ein wenig Hebräisch verstehen. All diese Silbergegenstände flab schmucke Sabbatleuchter, Becher, Gewürzbehälter und siebenarmige Menorahs. Dieses „russisch:" Silber ist jüdisches Gut, das geplündert und verschleppt wurde. Die Erfteher ahnen nicht, daß an diesem „russischrn" Silber Blut klebt. Gedankenlose und unmenschiliche Mode, die viele Menschen zu Käufern, keinen aber zum Ankläger machte. Nach dem Weltkriege gehörte zu den gerechtesten Taten die Rückerstattung des geraubten und verschleppten Gutes, doch ist diese Gerechtigkeit nicht allen widerfahren, wie das ,,russische Silber" beweist. Cs möge beredte Zeugenschaft im. Schwarzbarth-Prozesse ablegent Hinter blankgeputzten AuSlagefenstern erheben die Sabbatieuchter und die Menorahs stumme Anklagen. Dqs jüdische Heim, dem sie einst Licl-t spend.ten, ist verbrannt, der Eigentümer ermordet, und sie selbst sind verschleppt. Diese Mrn-orcchs teilen jüdisches Schicksal; heimatlos, profaniert, wurde il/.ien nietet einmal der gute Name gelassen. Sabbatleuchtet od^x Meuo.qh heißen jetzt „russisches" Silber. Tulo Nussenblatt. , Au» ver zeit der öftenekchiicheu Post ln ° ge u,alem. In seinen Eci.l.i...ruirgen aus dem Jerusalem der Borkrieg2z.it ko.nmt Pinchas B..n Zivi Grajewski im „Haaretz" auch auf das Postwesen zu sprechen und führt ans: „Will heute jemand Geld von Jerusalem nach Jaffa oder darüber hinaus schickn, überantwortet er eS der Post und ist ftch.'r, daß es auch an sein Ziel gelangen wird. Bor fünfzig Jahren aber war das nicht der Fall, Damals übernahm die Post keinerlei Haftung. Selbst die „OesterrLicl,tsche Post", die große Hauptpost von Jerusaiem, wollte damals keine Geldsendung von Jerusabep; nach Jaffa übcrnehrw.n, n>eil der Weg. vor Straßenräubern ni.ht sicl-er war. Infolge der damaligen Verworrenen Zustände im Lande .wurden- Neis-»ü>e oft -von Wegelagerern überfallen, mrd nicht selten wurde auch der Postwagen völlig. auögeraubt und der Postkutscher zum Krüppel geschlagen. Wollte jemarch Geld ins Ausland schicken, so übergab er den Betrag einem Kaufmann, der zur Begleichung einer Warensattura das Geld durch einen Militär kurier nach Jaffa sandte, wo es dann von der österreichiischen Post mit vo ier Haftung zur Veförd^- cung angenommen wurde. Auch in der Brief ab teilung der Jerusalemer Pvst herrschten zu j.?.ner Zeit recht idyllische Zuständ«. Der Postdiener brachte die Kisten und Säcke mit den Briefen und l-rrte ihren Inhalt auf den Boden Ms. arapisch-christtjchen Viertel Talbie mit seinen prunkenden Marmorpalästen? Noch weiter gegen Süden breitet sich die griechische Kolonie, deren Plänkler schon bis znm Kattamon, dem umgrünien Sommersitz ihre? Patriarchen emporgeklettert sind, aus, und unten im brb« lischsn Tal Rephaim die orthoooxe Siedlung Makov Chgjim, deren weiße Häuschen längs der Bahnstrecke Ms Natiynglsondsboden iirte eine Perlenschnur gereiht, schon den SMm d-s nächsten Araberhorses streich.'n; und jenseits Zm Hügel die SO Villen der „Gartenstadt T a lpioth", die des abends in eleftriscl-em Licht erstrahlt. Ohe? soll ich noch weiter qusgrchen, nach Giwat Schgul pnd Rewe Jaakob, mich dem Berge Scypus zuroepden, wo neben dem Militärfriedhof, der mi. seinem mächtigen Kuppelbau der Erüsstrung harrt, an den Grundmauern unserer sittiversitätsbibliother sleißig gewerkt wird und wo, wie an der nahetc Straße nau, Schchem, geschmackvolle Privatbauten sich erheben.,.! Selbstredend beansprucht jede dieser Häusergrupve«, von stolzem Lokalpattiotismus geschoellt, daß die Entwicklung der Stadt gerade in ihrer Richtung durchgreist. Dieser edle Wettstren bleibe hier unentschieden. Mögell die Historiker und Psalmisten alt dieser Duodezstädtchen sür ihre Sache selbst in die Schranken reiten. Ähließlich wird ja doch das alles in ein größeres Ganzes zusammeitfließen. Die Freude über diese Entwicklung wird dadurch etwas sordiniert, daß wir Juden, die twch vor eimm Jahre weitaus in der Führung waren, nunmehr als Bauherren augenscheinlich zurückgeblieben sind. Hier eb^n wirkt sich unsere Geldkrise aus. Hingegen entfalten die Christen aller Riten mit Ausnahme der Deutschen, deren Schöpferrrast erlahmt zu sein scheint i— eine fieberhafte Tätigkeit. Rom selbst gab den Auftakt. So nennen sich zwei Riesenbauten nach dem Kardinal Ferrari, der vor z.oei Jahren eine geräuschvolle Propagandatsur ins Heilige Land unternahm.- Der eine Bau (für die lateimfche Universität) wird weithin sichtbar an die King-George-Avenue hingestellt, während sich der anderefür eine Mittelschule bestimmt, nächst der >vtrape zum Bahiihof immer iyoi^c reckt, wucui ,o.u-er> Beispiel ermutigt, bauen sie alle: Lateiner, Griechen und Armenier, reich und schön. Dem kredithungrigen Inder', drängt sich da die Frage aus: Wo nehmen sie nur all das Gech her?! Doch >vir wollen nicht neidisch sein. Wenn Jerusalem hochlommt, tverden die Juden auf die Dauer nicht abseits bleiben. Sind wir doch an?0 Prozent der Bevöd kerung, und schließlich g-eben nicht die Häuser, foubetu die Menschen den Ausschlag. Freuen wir uns darum, daß dort, wo jahrhnrchertelang Schakale und Füchse ihr unholdes Wesen trieben, heute alles von friscl-em Lcbeu pulst. Jerusalem wimmelt von Werkleuten; überall ttingi der Hammer gegen Eisen und Stein; zwischerchrein t*1ul der hier internationale Warnungöruf „Bo ud", dem flugs wie ein Jubelsignal dje Sprengung folgt zur Bahnung neuer Wege, zur Bereitung neuer Fnrchamente. Und m den Straßen der Stadl, ,vrlch Drängen und Schieben der Acenschen, oft sröhlich.r, mutiger uich besser gekleidet ersci-einen als ehedem. Die Regierung Hai dercn auch, um dem gesteigerten Verkehr Raum zu schassen, alle Zeitungs- und ErsrisclMttgstioske rasteren lassen und damit unverseheW den Anstoß zu einer sehr rüh-- rigen Kolportage geschaffen. Auch die Leistung aller mit Molo.trast betriebenen Vehikel stig rapid. Vom Lärm der Auto-, Autobusse mch Motorräder erschreckt, hat die ziehende und ttagende Tiercvelt — Pferd, Esel und Kamee! — das Weichbild der Stadt zu räumen, begonnen. Auch darf man nicht mehr fahren nick» anhalten, man grad will; schon-gibt es Ausweichsftllen, Halteplätze und sogar eine Wartehalle. Besonders die Zahl der Autobusse für den Verkehr der Masse hat sich unglaublich vermehrt. Fuhr früher alle Ewigkeit mal nach einer Himmelsrichtung ein halbleerer Bus, so sausen ihrer jetzt nach jeder einzelnen Schchuna zwei, drei und mehr in siccM Intervallen, vollgepackt, nick-t nur mit Städtern, sondern auch mit den Fellachen der . Dörfer wert ringsum, Kirjat Anawim, Ejn Karem mrd Atarot, bjs zum zivölsteu Kilometerstein, sind vorläufig hie äußersten Punkte, die per Autobus vom Stadtzentrum rasch erreichbar sind. mit) au Dteje ^LenwM weroeu unvertennvar vom Rhythmus werdender Eintracht getragen. Der Tommy, vordnn anscl-einend die einzige Bürgschaft des Friedens im Widerstreit der Interessen, ist aus bm Straßenbild verschwurtden. Fort das Lager der Panzerautos bei Talpiot, einst im Hous-o of Lords wie oft zitiert! Unbenützt der zrvisclM der englischen Mllitär- Verwaltung und der zionistischen Exekutive so heiß umstrittene Flugplatz von Atarot. Und leer die große Kaserne am Russerlplatz. Demonstrativ fast hat die Mandatarmaclft ihre Soldaten aus der Hauptstadt abgezogen, recht tveit roeg, irgendlvohitl an die Landgrenze nach Rasa, wo nmn ein neues Rieseirlager baut, Front gegen den Suezkanal. Zur Erledigung der lanöesübltchen, jeden politisch«« Charakters baren Raufhändel genügt die adrette Polizei. Die überragercde Bedeutung der Hauptstadt hat dir Regierung kürzlich dadurch anerkannt, daß sie Jerusalem samt Umgebung als eigenen Verwaltungsbezirk aus der Südprovinz ausschied. Und zur provisorische Zubuße von der Quelle Ejn Fara her kommt binnen längstens drei Jahren die neue große Wasserleitung und demzufolge eine moderne Kanalisation, ferner die allgemeine elektrisck-e Beleuchtung und Kraftlieferung und wahrsckjeinltch auch eine elektrische Straßenbahn in Neu-Jemsalem und bis nach Bethlehem. Doch halt! Ich möchte nicht durch das Prophezeien einer hossnungssrohen Zukunft meinen Kredit als Gewährsmann für die Gegenwart verlieren. Man wird ohnedies finden, meine Schilderung sei z u o p t i m i sti s ch. Möglich Doch kann lch nur sagm, ivas ich sehe. Gewiß aber soll dieser Artikel nicht darüber hinwegtäuschen, daß der und jener Jude, ja daß viele Juden auch in Jerusalem unter der Last der Krise leiden und stöhnen, Rur lasset euch dadurch nicht den Blick für das große Ganze trüben! Jerusalem hat im Laufe der Zeit schon manchen Puff ertragen und überiMnden. Es »mrd auch aus der Episode der jetzigen Krise größerundschüne« hervorgehen.

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