Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2789 (2.12.1926)
- Date
- 1926-12-02
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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0h. 278b Men, Donnerstag Wiener Morgerizettung 2. Dezember MS Im "5* fiel«, sondern nur in der Manufaktur und auch dann nur in jenen Zweigen beschäftigt ist, welche sich mit der Herstellung des Endproduktes abgeben, dagegen fast gar nicht in der Förderung der Rohstoffe, Wv. Hal'bfa'bri'kate. Die von uns gebrachten statistischen Daten für Wien geben neuerlich, einen B-cweis für die N'lchb'igkeit dieser Anschauung. Wir konnten feststellen, daß in der Kategorie n d u st r 1 e u n d G e w e r E> e" bei der nicht-jüdischen Bevölkerung auf einen Selbständigen zstvei Arbeiter entfallen, während öS bei der jüdischen Bevölkerung umgekehrt ist, datz nämlich atrf zwei Selbständige ein Arbeiter entfällt. Berücksichtigt man ferner, daß die Hälfte der Mischen Arbeiterschaft von Frauen gestellt wird, so geht daraus deutlich hervor, datz es sich hier nicht um die Industrie im eigentlichen Sinne lMdeln kann, sondern nur um das Gewerbe, während die Verhältnisse bei der nichtjüdischen Bevölkerung ganz anders geartet sind. Ueber die Kategorie „öffentliche Dienste und freie Beruf e" erübrigt es sich, viele Worte zu Verlierer:. Es ist doch eine allgemein bekannte Tatsache, datz die freien Beruife ziemlich stank von der jüdischen Bevölkerung ausgeübt werden. Die Gründe dafür -wurden bereits eingehend erörtert. . Die oben angedeutete Berufs- und soziale Schichtung der jüdischen Bevölkerung erklärt auch der Umstand. datz die von der S o z i a l d e m o >k r a t i e Wiens ausgeübte, sicherlich verdienstvolle und hervorragende Tätigkeit auf dem Gebiete der Lohnfragen, der Ar'beitszeit und der hygienischen Mahnnhinen sich bei der jüdischen Bevölkerung Wiens fast gar nicht a u s w i r f t und datz die.Forderungen der Juden in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Beziehung ganz anders geartet sind und sein müssen, als die der nichtjüdischen Bevölkerung. Kann, bei solchem Ergebnis noch die Notwendigkeit der innenpolitischen Betätigung der Juden in Zweifel gezogen werden? Mische» Srntrnm der Soz'alrn Hll! «gemeinschast Anilta Müller, 2. Boz., Untere Angartenstraße Nr. 35. Heute, halb 6 Uhr abends, zweiter Bortraa Dr. Leo G o k d b a m -n e r: l i e d e r'u n (Co e 8 IÜdtschesBolkes" Mo"c, wlttschastliche und patteimäßcges. — Chanukafeter der 4. Klasse des Jü-.,ischen Realgymnasiums, 3 hiä 6 Uhr nachmittags. Hebräisch für Anfänger, 7 bis halb 9 Uhr. Hebräisch für Fortgeschrittene 1, 8 bis Ha b 10 ttur. Hebräisch für Fortgeschrittene 2, 8 bis 9 Uhr. Aerztliche Beratungsstelle von 2 vis 4 Uhr. Erzichung'beratungsstelle von halb 7 bis 8 Uhr. Schachlurnier in Meran. Bogviljubvw, Dr. Tartakomer, Spielmonn nehmen teil. An Las soeben zu E-ndo gegangene rnt-ernationalo Schachineisterturnier in Berlin schließt sich sofort ein anderes an, das mit mehr Teilnehmern besetzt, dem Berliner an Bedeutung zumindest gleichkommt. Am 3. Dezember beginnt das Turnitr in dem Siidtiroler Wiuterlurort Meran, an dem wohl LaÄer, AHechin, Capa'blcmca und auch Rubinstein, der in Berlin ikämpfie, nicht terlnehmen, Las aber doch eine Kiste von starken Kämpfern aufweist. Vor allem spielt der Sieger deö eben beendeten Berliner Turniers Bogoljubow. Spielmann und Grünfeld, ferner Dr. Tartakower, der alte Janowsk.i, der als neuer Stern am Schachhimmel bewunderte Jatliener Marchese N o >s s e l l i, repräsentivren „erste Garnitur". Ferner nehmen teil: der französische Meister A. Canal und ein ungarischer Spieler, v. Patay, sowie ein A m er ilk.ane r, ein Engländer, ein Schweizer mild ein zweiter russischer Meister, deren Namen ..och nicht seststehen. Turnierleiter ist der deutsche Meister Dr. Zeitz. Wien, 2, Dezember 1926. * Das Wetter. Gestern herrschte kaltes, trübes, zeitweise regnerisches' Wetter. Tie Voraussage lauäetr Trüb, nebelig, Temperaturrückgang, Niederschläge. * Wieder mehr Acheltswfe in Wien. Der Stand der unterstützten Arbeitslosen in Wien ist in der zweiten Hälfte des Monates Novemper 1923 um -Ml auf 79117 gestiegen. Gegenüber fc-pm Vo.jahre wurden 271 Bezieyer der Arbeitslosenunterstützung weniger gezählt. Bei den A gestellten zeigt sich ein Steigen des Standes um 118 auf 12.258, Bei im allgemeinen ungünstiger Lage ist nur eine starke Nachfrage nach Verkäufern zu verzeichnen. Im Baugewerbe ist der Stand der Unterstützten um 1848 auf 8344 gestiegen.Mne geringere Besserung des BofchäftigungSstandes zeigt sich in der ch.mtschen Industrie, im chemi'ch'n und papierverarbeitende» Ge- Werve, in der Möbelindustrie, in der Karofsotteorzeusung und in der Goiö- und Silverwarenbranche. * Sin frktHer Nanbanfa l im dritt'n Bezi f. D«er pensionierte Oberst Alois Androvjch wurde gestern früh um halb 6 Uhr, als er fein Wohnhaus. 9. Bez., Htzf dl Uhr und flüchteten, als der Angegriffene um Hilfe ries. Infolge der riefen Dunkelheit konnte keiner der Täter festgenominen werden. Einer der Männer w-arf die gerauhte Uhr aus der Flucht weg. Sofort vargenommyne Streifungen Mi eben erfolglos.' * Schwerer Unfall eines Wiener MsrsrrMayrkrs. MS Wiensr-Neustadt wird uns berickitüt: Me HMivrlSangestMte Gustav Weitz aus Wien fuhr mit ftittSM Motorrade auf der Reichsstratze bet der Uebsrsetzung der Pöttenvorferbayn infolge Versagens feiner Fußbremse in den geschloffenen Bahnschranken. Gr wurde vom Rade geschlsudert nnd blieb mit einer schweren Verletzung am Hinterhaupte zwischen dem Geleise bewußtlos liegen. Der diensthabende Bahnwähter zog Weih rasch vom Geleise, sonst wäre dieser von dem einsahrenben Personenzug überfahren worden. Weist wurde in schwerverletztem Zustande in das hiesige Allgemeine Krankenhaus überführt. »Eine Geschwisterche. Aus Oberwarth (Burgenrand) wird uns gemeldet! Im Meiechof der Herrschaft Erdödh im Burgenland lebte seit Jahren der KutMo Johann Molnar mit seiner angeblichen Krau und drei Kindern. Anläßlich einer Rauferei stellte die Gendarmerie in diesem Meiechof Erhebungen an und kam darauf, datz die als Ehegattin des Molgar lebende Frau seine leibliche Schwester» fei, daß Seide zusammen fett ftlnü Jahren im innigsten Verhältnis miteinander lebten, und daß aus diesem Verhältnis drei Kinder entsprossen seien. Gegen beide wurde die Strafanzeige erstattet. * Ainanzmlntster a. D. Kollmann auf einem Ausfluß* von Sozialdemokraten insultiert. Ans Baden bei Wien wird uns berichtet: Als Bundesfinanzminister a. D. Bürgermeister Kollmann kürzlich auf einem Ausfluge eine Schenke ln Soost aufsuchte, drangen Mitg'ieder der dortigen sozialdemokratischen Partei aus ihn ein. Durch das Dazwischentreten seiner Freunde, die selbst hlednvch an den Händen und tm Gesichte Verletzungrn davontrugen, gelang es, Koklmann vor tätsichen Beb-«'lin,»"gl'n zu t'ew b on. E Rcistbureau der Hamvnrg-Amerika-Lknie. Verkauf von Schiffs». Eisenbahn- und Cchlafwagenkarten für In» und Ausland, Flugscheine, Auskünfte über Hotels, fachmännische Veranstaltungen von GesellschaftS- und Bereinsfahrten. Geldwechsel. Bureaustunden ununterbrochen von 9 biS ö Uhr nachmittags (SamStag von 9 bis 3 Uhr), Wien, 1. Dez., Kärntnerltratze 36. * „Die Frwu von heu«e", heißt eine Anstellung, Me gestern in den Räumen 8. Bez., Alserstratze W, «tSPfn«t wurde. Hier fall eie Modedame und die Hausgehilfin mit allen Belangen vertraut gemacht werden, die die erleichterte Führung »es Haushaltes «bedingen. Die Frau wird hier in die Mysterien moderner Schö-nheitSüflege ein<»eweiht, die sich letzten Endes doch nur als hhgioniische Maßnahmen entpuppen, sie wird in die Schönheiten der Mlbmifchen Bewegung geMrt, sie kann in Kursen die Kunst des Sprechens lernen, sie hat die Möglichst. sich in fachlich gefetteten BemturMteSen Über alle Fragen der che, Mer Kkwsrpfkeas und -Svzichnng» über DersicherungSangolegenheiten, Wer HauS.wirtifcha'ft und Einkauf, War alle sozialen Fragen Ar informieren. HauÄvlrtschwftkiche und hauStechnische Vörtrüge. solche Wer Msunicheit osr Frau und des Kindes, über Diäilüche, Wer bünstleri^che und soziale Themen, über Frauen-, Ehe-, ENb-, Kindesum» Wohnrecht. War alle Rechtsfragen des Hmrshaltes und der Angestellten werden in iten Borwie irr den Rsch-mittagsstunden die Frauen anregen und belehren. Praktische VortrKge werden diese Vorträge unterstützen. Die Ausstellmtg umfatzt mehrere Spestalkomplexs, so den elettttföen, Gas-, Kehlen» und PetroleumhauShalt., Mutter und Kind nfw. Praktische Kochvorträge werden schon von heute an aibgehalten. Den einleitenden Dortrag „Dis Frau von heute und das MrtfchaftSgeld" hat Frau Fanny Freund-MareuS gestern um drei uhr gehalten. E Vollsein, Darmschmerzen, Seitenstechen, Brustbe-Nemmurrg, tzemklopsen werden durch das natürliche „Franz-Yoseft'-Bitterwasser behoden und der Blutandrang nach dem Gehirn, den Augen, den Lunpen oder dem Herzen herabgesetzt. Aerztliche Gutachten verzeichnen wahrhaft überraschende Ergebnisse, die mit dem Frmiz-Joscf-Wasser bei Leuten mit sitzender Lebensweise erzielt wurden. * Predigten In den israelitischen Gerrrerndetempeln. Freitag, den 8. v. M. finden Vet dom um 4.15 Uhr beginnenden Aoendgottesdienste ln den nichvenannten Gemeinvetemveln Predigten statt, und zwar; 16. Bez., Durnergasfe 22 (Rabbiner Dr. k Taglicht), 16. Bez., Huvergasfe 8 (Rabbiner biner T>r. D. Feirchtwang), ferner Sonntag, den 6. d. M. Dr. I. M. Bach), 18. Bez., Schopenhauerstvatze 39, (Rabl- Ist. CHanutta-Mend), 21. Bez.. Holzmeistergasse 12 (Rabbiner T-r. M. Rosenmann). Am SamStag, den 4. d. M„ um 3 lHr nachmittags, findet der I u g e n v g t t e s d 1 e n st Mr die israelitische Schuljugend in ven Gemeinde- und Bezirksshnagogen deS i.» S., 5., 6., 8., 9„ 10„ 16,, 1&, 19., 20. und A. Bezirkes statt. Jnr Gemeindetempel des 18. Bezirkes wird der Jugendgoltesdienst, verbunden mit einer Ehanukkafeier, um 6 Uhr nachmittags avgehalten. E Höchst interessant ist eS, daß man im Aequator-Waren- Vertrieb Erich Fuchs, Wien, 7. Bez., Lindengasse 43, Mezzanin, für 6. 10.— (zehn) in den Besitz eines eleganten, modernen HerrenmantelS gelangen bann, der normalerweise G. 180.— lostet. Man teilt uns mit, daß cs sich um ein modernes, in Deu^chland bsstenS erprobtes Berkaussshstem bandelt, daS sich den heutigen Wirtschaftsverhällnissen anpaßt; ein Besuch dürfte für jedermann lohnend sein, zumal lein Kaufzwang besteht. JÜDISCHE WEIT Ae Lage der gude« im Semen. Ueber die furchtbare Lage der Juden im Jemen sind in der letzten Zeit in der jüdischen und englischen Presse viele Klagen laut geworden. Das Londoner Blatt „New Judeä" erfährt hiezu aus gut informierter Quelle: Der größte Teil der jemenitischen Juden ist in der Hauptstadt Sauna konzentriert, wo sie in einem eigenen. Sl«adtvtertel wohnen, ohne jedoch an-dem Eintritt in die anderen' Stadtteile gehindert zu sein. Es ist ihnen auch er- .laubt, in allen Teilen der Stadt während des Tages Handel zu treiben, bei Einbruch der Nacht jedoch müssen sie in das ihnen zugewiesene Viertel zurückkehr^n. Die Juden haben eine besondere I u d e n st e u 6 r, die allerdings nicht sehr groß ist, zu entrichten, die als Militärenthebüngssteuer für die Juden eingeführt ist, da die jemenitischen Juden nicht in der Armee des Imam dienen können. Auch besteht noch im Jemen die eigene Iudentracht. Hingegen kommen jetzt wirkliche Unterdrückungen oder Verfolgungen der Juden im Jemen nicht vor. Die größte Hartherzigkeit geg-.-n die Juden im Jemen besteht' wohl darin, daß der Imam die Ausreise der' Juden aus seinem Lande mit allen Mittoln verhindert. Während den vermögenden und reichen Juden, die im Ausland Geschäfte machen, keinerlei Hindernis bei ihrer Ausreise in den Weg gelegt wird, weil sie ja ihren immobilen und Gsschäftsbesitz als Pfand zurücklassen, wird die AuAranderung der armen Juden n a h e z v « nmöglich gemacht, und jeder Jude, der aus Jemen auswandern will, läuft Gefahr, daß ihm seine , ganze. Habe beschlagnahmt wird, und er als Bottler das Land verlassen muß. Der Imam wacht mit geradezu kindischer Eifersucht darüber, daß sich das Ausland nicht in seine inneren Landesangelegeuheiten mische, so daß es für absehbare Zeit kaum -u erwarten ist, daß man stuf den Herrscher des Jemen von außen her mit. Erfolg einen wird nehmen können, damit diese üllmenMiche Auswanderungspolittk,. durch welche die Inden im Jemen buchstäblich die Gefangenen des Jmsm sind, eine Milderung erfahre. unsere DamcsisfoHneuncUcn geben wir wyg-n vorgerückter Saison seBar S®11B1IÖ «*■»• Velourstofte fQr MSoisJ ä .8 8.—, 12.-«-.. Spezialhaus für feine Damen- und Herrens'offe' Ml. Brodlowln & Co. v„ iftsomirgott traoe 4 (beim SteiibbniDlQlx) Kein Kgafewaug Großer Restenverkauf «.»». Prosrffor Selikowitsch gestorben. In Newhork'starb der Professor der Aeghptologio an der Penfhkvania-Universität, Prof. Getzek Selikowitsch, im Alter von 63 Jahren. Prof. Selikowitsch war nicht nur eine Autorität in seinem engeren Fache, sondern auch ein glänzender jüdischer Schriftsteller. Geboren in Litauen, wanderte er später nach Frankreich aus und studierte an der Sorbonne. Später ging er narl) Amerika und wurde in nÄch jungen Jahren Lchrer an der Pensyivania-Universität. Dabei betättgte er sich sehr intensiv als jiddischer Publizist und Schriftsteller; er schrieb, vornchmlich in dem „Jiddischen Tageblatt", unter dem Pseudonym „Litauischer Philosoph" und „Sambatjen". Er war auch Mitarbeiter englisä)- jüdischer Zeitungen in Amerika und schrieb in sränzbsikscher Sprache Bücher über Aeghptolögie und MMk. Er unternahm verschiedene Reisen, so nach Nordafrika. Ueber diese Reisen veröffentlichte er ein Merk in Hebräisch, das seinerzeit viel Aufsehen erregt hatte. 80. Sebnrtstag der Historikers Alfred Stern. Am 22. November feierte der Historiker an der ZürAM Tscl)nischeu Hochschule Prof. Alfred Stern seinen 80. ©e* , buttstag. Seine vor kurzer Zeit zum Abschluß gebraMe Geschichte Europas seit den Vertrügen von 1616 bis zum Frankfütter Frieden von 1871 hat dem Namen nicht nur in engen Fachkreisen Weltgeltung verschafft. Alfred Stern entstammt einer im Rheinlands zu großem Ansehen gelangten Familie. Sein Vater, Motttz Abraimm Stern, lehrte in Götttngen als erster deutftljer Hochschullehrer jüdischer. Abstammung die machematiscl-en Wissenschaften. In seinem Hause verkehtten die Vorkämpfer der .deutschen Judenemanzipation, wie Abraham.Geiger, Betthold Anervach und Gabttel Rietzer. Sitte istblsch thr-loslsche SaNMstt ln der Achechollowattl. AuS Prag wird mrS geschrieben: Die Juden der Tschechoslowakei haben bisher keine Möglichkeit für die entsprech.nde Ausbildung ihrer Rabbiner, und diese müssen in Deutschland und Oesterreich studieren. In der Tschechoftoroakei gibt es wohl Talmud-Hochschulen (in her Slowakei und in Karpathorutzland), die aber den vom Staate geforderten Voraussetzungen für die Anstellchrg von Rabbinern nicht völlig entsprechen. Jnsolgedesserr wexden jetzt Schritte unternommen» um «ine jüdischtheologische Fakultät in der Tschechosloivakei zu errichten. Die Kosten hiefür würden, sich nur auf etwa 30.000 tschechische Kronen belaufen, da ein großer Teil der Disziplinen der neuen Fakultät von ihren Hörern auf der phUosophischen Fakultät gchörit nmden würde. Eine flhademie mit Modeschau veranstalten die Zionistischen Frauengruppen XV111 u. XIK am Moptagr, den 6. 1926, 8 Uhr abends, km Restaurant 'Fürhenschanrparh, ^artsnvyrmerhunxan im Bureau des Keren Kajemeth, Wien 1. Bezirk, Kämtnerstraße 28, Telephon 77-4-85, 77-4-86 — Karten erhältlich bei den Komiteedamen