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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-01 · Heft 2788 (1.12.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2788 (1.12.1926)
Date
1926-12-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Ären, MittwoH Wilefter Morgenzerstms 1. Dezember 16S6 Nr. 2788 gjploffanrtAttt&tepöt in -sfea von «.trjia. Aus Bukarest wird berichtet: GamStag wurde Giurgiu von einer furchtbare« ErplofionSkatastrophs heim, gejucht. Durch ein Streichholz, daS brennend auf mit Berlin, Petroleum und anderen Oelen beladenen Schlepper geworfen wurde, geriet eine größere Anzahl von Schiffen in Brand. Das Feuer breitete sich mit blitzartiger Geschwindigkeit aus und nach kurzer Zeit explodierten di« in Brand ge» mtenen Schiffe sowie dl« in der Nähe der UnglÜckßstLtt« stehenden EiseMahmvaggonS. Die Fensterscheiben der Stadt fielen in Trümmer. Die gesamte Hofenanlage wurde zerstört. Mehrere in der Nähe des Hafens befindliche Häuser wurden vom Erdboden wegrasiert. Bisher sind zwölf Personen durch die Explosion um gekommen. Sechs Schlepper sind in den Flammen aufgegangen, zwei wurden stark beschädigt. Der Materialschaden beträgt 100 Millionen Lei. _ Raubmord an einem Wischen Shepaar in Snforeü. Bukarest, 29. November. Gestern gelang es der rumänischen Polizei, einen Verbrecher unschädlich zu machen, dessen Tat drei Wochen lang die rumänische Oeffentlichkeit in Aufr gun^ hielt. Bor drei Wochen wurden in einer der verkehrsreichsten Strotzen Bukarests die Besitzer einer vielbesuchten Gastwirtschaft, ein jüdisches Ehepaar ermordet und ausgeraubt. Von den .Verbrechern fehlte zunächst jede Spur. Den einzigen An- Haltspunkt für die Nachforschungen bildete ein b l u- LigeS Taschentuch, welches der Täter zurückgelasfen hatte. In das Taschentuch war ein Frauenname „Agatha Viero" eingesttckt. Nach etwa einer Woche entdeckte die bessarabische Polizei diese Agatha Viero in K i s ch i n e w, wo sie im Hause des Gerichtspräsidenten bedienstet war. Agatha Viero wurde auf die Polizei gebracht und verhört, wobei sie drei Sublimat- Pastillen verschluckte. Das Mädchen schwebt zwischen L e b en u n d T o d. Im weiteren Verlauf der Nachforschungen stellte die Polizei in Kischinew fest, das? ein Schwager der Agatha Viero, ein Arbeiter namens R o m a n o v i c, mit seiner Frau und der Agatha Viero zur Zeit der Mordtat in Bukarest geweilt hatte. Romauovic war seit der Ermordung des jüdischen Ehepaares fpurlosverschwunden. Die Nachfforschungen nach ihm wurden in ganz Rumänien eingeleitet. Gestern vermochte die Gendarmerie in G a l a tz den Aufenthaltsort des Raubmörders festzustellen. Romanovie verteidigte sich verzweifelt, als die Gendarmen ihn verhaften wollten und -verwundete mehrere Gendarmen mit Revolversch'üssen. Schließlich gab Hn Gendarm einen Schutz auf Romanovie ab, durch den dieser schwer verwundet wurde und festgenommen werden konnte. Er gestand im Gefangnisspital, den Raubmord in Bukarest begangen zu Habens ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ Ottomane ■ Matratzen Auch Teilzahlung! *** “*• M.Weitz, Wien, II.. Darwlngasse 39 TÄ Sn Sendttifleln Spruch. 3« sechs Jahr«, Zschitza«» »«»»«tritt. Aus Berlin wird beriet: Wie noch «innerlich, wurde vor einig« Zeit ein verwegener Asübanfall in einem Juwelengefchäst in der Tauentzienstraße verübt, indem ein FeuernmkSkörP« in der Nähe deS Geschäftes zur Explosion gebracht und in der dadurch entstandenen Verwirrung d« Laden ausgeraubt wurde; der Gnbrechar hielt daS ihn verfolgende Personal mit dem Revolver in Schach, wurde aber später festgenommen. 50er verwegene Einbrecher, d« wegen schweren Diebstahl- und ZuhLltetei vorbestrafte Johanne- Spruchs stand jetzt vor den Charlottenburger Schöffen; überdies sind wegen Begünstigung seine Schwester Charlotte Spruch sowie wegen Hehlerei eine Filmstatlstln, Clse Ringhaufen, angeklagt, bet b« Spruch die Nacht nach dem Raub verbrachte, wofür « ihr eine Perlenkette schenkte. In d« Verhandlung spielte Spruch, wie er es schon im Untersuchungsgefängnis getan hatte, den erblich belasteten Psychopathen. Er «klärte, « habe die Tat begangen, um berühmt zu werden; würde sie nicht gelingen, so habe et sich erschießen wollen. Dann bracht« er vor, er habe den Einbruch im Austrage eine- Herrn der besten Gesellschaft Berlinverübt, der die Polizei auf die Probe stellen wollt-. Spät abends «folgte die Urteilsverkündung. Johannes Spruch «hielt wegen schweren Raubes und Nötigung 6 Jahre X Monat Zuchthaus, fünf Jahre Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht, die Angeklagte Charlotte Spruch wegen Hehlerei fünf Monate Gefängnis, die Angeklagte Else Ringhausen drei Monate Gefängnis wegen Hehlerei. Die beide» letzten Angeklagten erhielten je drei Jahre bedingte BewLhimngSfrist. Bosel geplSudet. 14 Mi liarden CteuerrückMnde. Der gewesene Präsident der Union-Bank, Sigmund Bafel, hat im Jahre 1920 von Fvau Marga-reche von Sonnenthal die Hketzinger Billa Gloriettegasse 17 käuflich erworben. Nun hat die Gteueradministratlon für die Bezirke 12 bis 15 beim BeziMgerichte Hietzing zugunsten deösterreichischen DundeSschaheS um die PfandrechtSdormerkung angesucht. Dose! ist mit Steuern und Zinsenforderungen im Betrage von 1,414.297 Schilling im Rückstände, weshalb die Steuerbehörde zur Sicherstellung des Pfandrechtedie Pfandre-chtSvörmerkung beantragte. DaS Bezirksgericht Hietzing hat mit Beschluß vom 89. Oktober 1926 die Pfandrecht-Vormerkung bewilligt. Rene Zigarren. T-ie Tabakregie wird nachbenannte neue inländische Fabrikate in den Verschleiß bringen: Im allgeineinen Tarif: Senor zu 10 Groschen per Stück. (Der Zeitpunkt der Jnvertriebsetzung wird später Verlautbart werden.) Musterkollektion zu 27 Stück Zigarren (6 Regalitas, 5 LrabucoS, 6 Britanica, 6 OpevaSj, 5 Virginier) zu 8 Scl-iMng. Im Spezialtarif: LuxuSztgarren: Jllustres -um Preis von 90, AromattcoS 70, Victoria- 60 Groschen pro Stück. Musterkollektion zu 27 Stück (3 Olhpieoq, 4 Corona-, 3 Jllustres, 3 AromaticoS, 4 EntreactoS, 3 Victoria-, 3 Gracto;>A, 4 ZnfanteS) zu 20 Schilling. Ferner Spezialzig.*rren: Senor efpeeial 26, Dama- 18, Virginier efpecial l 24, Virginier efpecial II 20 Groschen pro Stück. (Der Zeitpunkt der Jnvertriebsetzung der Virginier efpecial, Sorte ll, wird später verlautbart werden.) Ferner werden vom 6. Dezember 1926 an die Taschenpackungen zu ö Ssttd vet den Sorten: Regatta Media» Trabueos, Britanica und Cuva-Portorico, ohne den bisher für diese Packungen «»gehobenen Zuschlag von L6 Groschen per Tasche verkauft. Die Gemischten Ausländer-Stumpen werden demnSchsi in einer neuen Kartonpackung zu 6 Stück ohne Preisaufschlag in de» Berschleitz kommen. Rdis-n örninnn der SoMen HUjisemeinichaft «nttte Müller. 2. Brz., Untere Augartenstmtze SS. Der hebräische Jugendklub, unter Leitung des Professors Kestenbaum, hält seit sechs Wochen viermal wöchentlich KonversationSabende ab, an welchen 80—4U Jugendliche täglich teilnehmen. ES werden literarische, geschichtliche Vorträge und Diskussionen abgehalten. Der hebräische Jugcndcklub ladet alle Hebräischsiprechenden zu der Sonntag, Montag, Dienstag und Mittwoch von 7 bis *$10 Uhr stattfinden Konversation ein. Wien, 1. Dezember lS36. Das Wetter. Die Temperatur ist wieder etwas ge» sttegen. Die Voraussage meldet: Kurze Föhnpertode in den Nordalpen, dann vermutlich Kälteriubruch mit Niederschlägen. Eine KindeSlriche in der Senkgrube. Montag wurde in der Senkgrube des Gasthauses Bocek, 10. Bez., Laaerwald Nr. 222 a, die schon stark verweste Leiche eines neugeborenen Kindes, besten Geschlecht sich nicht bestimmen Netz, gefunden. Der Verkaufspreis dar amtliche» Pofckarten. Mt Wirksamkeit von heute an, wird der bei den amtlich ausgeaebenen Inland- und Auslandpostkarten eingeführte Aufschlag zum, Werte der aufgedruckten Marke aufgelasfön. Von diesem Zeitpuntt an dürfen die amtlichen Jnvand- und Auslandpostkarten von sämtlichen Berschleißsteuen nur zum Preise der aufgedruckten Marke verkauft werden. , Absturz des Flugzeuges Wien—München. Montag nachmittags ist, wie aus Linz gemeldet wird, das Postflugzeug 766 D der deutschen Lufthansa im HauSrucklvalde bet einer beabsichtigten Rotlandung aus einer Höhe von 25 Metern abgestürzt. DaS Flugzeug, das von dem Piloten Josef Seebald aus München gelenkt wurde und als Insassen den Flugzeugführer Reich! aus Berlin und eine unbekannte Dame mit sich führte, wurde gänzllch zertrümmert. Sämtliche Personen blieben unverletzt. Wichtig für Aegr^ptenreisende. Wie uns der 'Llohd Triestino mitteist, gibt die äghpti'che Babnverwaltung mit Hotelkupons kombinierte Fahrkait.n Nach Oberäghpten aus, welche den Besuch von Luxor und Assuan zu bedeutend verbilligten Preiien ermöglichen. Artisten Prüfling im Apollo-Theater. Samstag, den 4. Dezember d. I., findet um 3 Uhr nachmittagwieder eine Artisten-Prüsung im Apollo-Theater statt. Auf Einladung der „Internationalen Aitlstcn-Organisation" haben sich auch diesmal zur Bereicherung des Programmes bekannte Bariete- Nümmcrn zur Mitwirkung bereit erklärt. Der Kartenvorverkauf bat bereits an den Tageskassen des dlpollo-Theaters, sowie an der Kassa der Internationalen Arttsten-Ov» ganisation, 2. Bez, Praterstcatze 43, begonnen. DaS Bier ab heute teurer. Wegen der Erhöhung der Blockten« wird afb heute «ins allgemeinem Erhöhung - deS Bierpreife» vovgenommsn. Das ISgrädlge Lagerbier wird von nun ab 84 Groschen pro Liter und 26 Groschen pro dcei Zehntel Liter, daS Starck- oder Doppelmahbier S. 1.04 pro Liter und SL Groschen pro drei Zehntel Liter kosten. ll Wer siegen will bei Fußball, Rudern und Turnen usw„ benützt stänoig den echten Löwen-FranzbrannWein mit MentlhM. Uebevall erhältlich. E Tanz-Institut H. Braun, 14. Bez„ Retndorf-aste 42. Senioren-Kurse Montag und Freitag von 8—11, Sonn» unv Feiertagen von 4—%7; Junioren-Kurse Dienstag und Donnerstag von 7—11, Sonn- und Feiertagen 10—1 Uhr vormittags; Perfektionen Mittwoch. Samstag, Sonn- und Feiertagen von 7—ll Uhr. Privadstunden täKich zu jeder Zeit iS. 8.5a Ich sah ihn an, ich wollte chm ein sehr grobes Wort sagen, <&et ich hielt mich zurück. „Höret^^, sagte mein Schwiesobn, indem er um sich blickte, „zeigt Euch nicht vor den Dienstboten und geht nicht au) dem Hause. In diesem Zimrner werdet Ihr bleiben, und da wich Euch alles gereicht werden." Märe meine Tochter gesund gewesen, ich hätte gewußt, ihm gMhrend zu antworten, aber so wollte ich keüre Geschichten machen. Nur konnte ich n^ch verstehen: Wie kann ein gebi'drter Mann, ein Ingenieur, ein solcher Feigling sein! Nu, nehmen wir an, man entdeckt mich, man schiebt mich ab, sagen wir, ich werde sogar bestraft... Hat denn ein Jude noch nie ein größeres Malheur gehabt... Weiß mein Schwiegersohn gar nicht, daß uns«e Väter sich ins Feuer werfen ließen, daß sie Foltern ertrugen, nur weil sie Juden waren?... Und die Pogrome? Und die vielen HamanS? Und doch ist das Haus Jakobs nicht verloren gegangen. Das alles wollte ich ihm sagen, aber ich sah, daß er mich nicht verstehm würde. Der Mensch war so weit gekommen, daß er sich vor seinen eigenen Dienstboten fürchtete und mir selbst das Essen reichte. Nu, wie gefällt »Ihnen das? Die Fenster meines Zimmers führten aus einen le«en Hof. Gegenüber befand sich eim schmutzige Wand. Ich saß so volle zwei Tage im Zimmerch-n ES wurde mir langweilig und ich schämte mich vor mir stlber. Ich beschloß, aufzupassen, wenn mein Schwiegersohn ausging, um diese Gelegenheit zu benutzen, m me Tochter und meine Enkel zu sehen. Aber als ich mein Zimmer verlassen wollte, fand ich die Tür verschlossen. Ich fing an, mit Messer und Schere zu hantieren, und es gelang mir, die Tür aufzumachen. Auf den Zehen schlich ich. bis ich an das Zimmer meiner kranken Tochter kam Das Herz tat mir so weh. 'daß ich fühlte: noch ein Moment, und ich weine, wie ein Kind. Ich stand ein wenig hinter der Tür, guckte durch da) Schlüsselloch. Meine Tochter saß auf dem Bette, Sketch, abgezehrt, /neben ihr ein Junge von ungefähr sieben Jah«n. Ein bildhübscher Junge mit blonden Locken — ganz die Mutter. Leise machte ich die Tür auf. „Riwkele l" sagte ich leise. „Papachent" Und beide weinten wir. Es stellte sich heraus, daß sie nichts von meinem Kommen gewußt hatte. „Papa," sagte meine Tochter, „gleich kommt Boris... Er wird ärgerlich, wenn er dich steht. Bei uns ist eS jetzt so streng." — „Aengstige dich nicht, Riwkele! Es gibt einen Gott im Himmel . . . Heute ist Chanukah, und um der Feiertage willen . wird unS der liebe Gott vor Unannehmlichkeiten schützen." — „Ist H ute Chauukah?" fragte meine Tochter. «~ „Ja, Riwkele! Und du wußtest es nicht?" " Verlegen sah sie mich an. Nu, eS macht nichts, Riwkele . . . Heutzutage ist daS nun mal so .. . Und K. ist so weit von den jüdischen Städten entfernt. Riwkele erklärte dem Jungen, daß ich sein Großvater sei. Er sah mich mit seinen großen blauen Augen an und sagte nichts. „Kannst du im Sidbur lesend fragte ich den Jungen auf jüdisch. — „Er spricht kein Jüdisch. Palm!" erllärte mir Riwkele, und wurde noch verlegen«. Ich begriff gleich, daß mein Enkel kein Rabbiner werden wird. Als mo!n Schwiegersohn kam und erfuhr, daß ich die Tür aufgeschlossen hatte, wurde er sehr aufgeregt. „Was habt Ihr gemacht? Ihr müßt sofort nach Hause reisen! Man findet Euch, und dann bin ich verloren" -~ foßjte er wiederum. Da konnte ich nicht mehr schweigen Md sagte ihm kurz, daß er Dummheiten spräche. Abends steckte ich die vier Chanukah-Ächt« an. siebte sie an die Fensterbank fest Md verrichtere andächtig den Segensspruch. „MoauS Zur Jeschuvffi" . ., sang ich leise, und ich guckte anf meine Acht«, und O war mir wohl und traurig zumute. P.ötzlich höttö ich draußen einen Lärm Eine unbekannte, laute Stimme übertönte die zitternde, ängstliche Stimm: memrs Schwiegersohnes. „Leugnet eS lieber nicht, wir haben alles von Euren Dienstboten «fahren!" rief die kante Stimm?. In mein Zirnmer tra" ein Mann »-- sein Mantel war mit M.ssingknöpfen, seine Mütze mit einer Kokarde versch n. Mein Schwiegersohn, bleich wie der Tod, folgte ihm Ich blieb mhig stehen und nahm nicht einmal meid Käppchen ab. Ihr wollt wissen, ob ich sehr erschrocken war? Aber ihr werdet mir nicht glauben, wenn ich euch sage, daß ich du chaur ke'nen Sch ecken em',fand... Und der Mann im Mantel mit den Meffingknöpfen stand in der Mitte des Zimmers und süne Augen ruhten pus den Lichtem. Sie brannten kaum noch und den SchammeS hatte ich vorher schon ausgelöschk. Plötzlich fragte mich der Mann: „JstS jetzt Chanukah^ Im ersten Augenb'ick glaubte ich eS im Traume zu hören. Und die Augen meines Schwiegersohnes wurden groß, schr groß... ' Der Mann näherte sich dem Fenster Md guckte gerade auf die kleinen Lichtlein. Sein Gesicht war traurig und nachdenklich: „Zehn Jahre sind es her," sagte er, daß ich diese Achter nicht mehr gesehen Hobe. Mein Vater pflegte sie imm^r anzustecken. Ich «innere mich noch d« Melodie, die ich dabei, gesungen habe: Moaus Zur. . Und der Mann im Mantel mit den blanken Knöpfen sina leise, leise zu singen an. Im Zimmer war es so still, daß man das Zischen der verglimmenden Lichtlein hörte. Ich schwöre Ihnen bei meinem grauen 'Bart: Men», man mir statt dieser wenigen Minuten zehn Jahre gegeben hätte, ich hätte nicht getauscht. Wollen Sie wissen, was weiter war? Der Meschummch b'ieb stehrn, bis die Lichtlein zu End« gebrannt waren, dann sagte er; „Großvater, habt keine Angst!"... Und « ging... Jetzt sagt: GM «S einen Gott au; der Welt, oder nicht?

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