Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2783 (26.11.1926)
- Date
- 1926-11-26
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2788 RBteit, Freitag Wl-ner MorgenMuttg 28. November 1S28 ^ssrre 5 Mische Welt. Sin würdeloser »«schlich. LlZte uns aus Neuyork geschrieben wird, hat dort ->uc „von sämtlichen jüdischen Parteien beschickte Konftperrz" den Beschluß gefaßt, an Henry Ford den Appell zu richten, er möge doch endlich die Finanzierung der antisemitischen Propaganda in der ganzen Welt einstellen. Den Vorsitz in dieser Konferenz führte Nathan Strauß. Es wird zunächst gut sein, die Berichte der Neuyorker jüdischen Zeitungen abzuwarten, um feststellen zu können, ob diese Konferenz tatsächlich von sämtlichen jüdischen Parteien beschickt war. Man kann aber schon jetzt sagen, daß dieser Beschluß zumindest zum Staunen Anlaß gibt. Henry Ford ist einer der hervorragendsten Reklamemeter, und es mag schon sein, daß auch sein Pogromantisemitismus genau so Reklame ist wie sein Frledensschiff, das er nach Norwegen führte und am Tage nach der Ankunft im Stich ließ. Aber welchen Wert hätte denn ein Appell an ihn? Wenn der Judenhaß bei dem angeblichen Verfasser des „Internationalen Juden" wirklich echt ist, dann kann er über den Appell nur lächeln. Ist es aber Schivlndel, dann ist der Appell eine Blamage. Für alle Fälle aber muß man von jedem Juden, auch dem assimiliertesten Nachläufer doch ein gewisses Gefühl für Würde verlangen. Kein Jude darf um Toleranz betteln, auch wenn er noch so viele Dollars besitzt. . gabotlnin in Saloniki. Aus Saloniki wird uns berichtet: Dev Führer der Zionisten-Revisionisten Wladimir JyhotinskY traf anl 17. November hier ein. Die jüdische Bevölkerung bereitete ihm einen imposanten Empfang. Mehr als 30.000 Juden empfingen den Gast mit stürmischen Ovationen. Ein starkes Polizeiaufgebot war noUvendig, uni mit Hilfe der Makkabäa die Ordnung aufrechtzuhalten. Irr den Straßeil, durch welche Jabotiusky, gefolgt von 300 Autos, in sein Hotel fuhr, war während mehrerer Stundell der Verkehr unterbrochen. Am Abend fand zu Ehren Jabotinskys ein großes Festbankett statt. Keren Hajeffod-Mlon in Karpathornhland. Unter der Parole „F st r d a s jüdische Hei m" beginnt in deir nächsten Tagen eitle großzügige Propggandaaktlyu des Palästina-Aufbau-Fonds in Karpathorußl a u d, dein östlichsten Teil der tschechoslowakischen Re" püblik. Dieses verhältnismäßig kleine Gebiet hat eine iüdische Bevölkerung von 100.000 Seelen. Sie ist größtenteils chassidisch orientiert und umfaßt neben einer aus Handwerkern, Arbeitern und Geschäftsleuten bestehenden städtischen Bevölkerung auch eine große Anzahl jüdischer Kleinbauern. Seit der Gründung der tschechoslowakischen Republik wurde in dichem Gebiete, das früher zu Ungarn gehört hatte, ein Netz hebräischer Volksschulen errichtet, denen seit einem Jahr auch ein hebräisches Gymnasium (in Munkacs) angegliedert ist. In den nächsten Wochen wird nun in Karpathorußland eine intensive Propaganda aktton durchgeführt werden, deren Ergebnis zur größeren ^Hälfte dem Keren Hajessod und^ur kleineren Hälfte dem Leüväischen Schulwart in Karpathorußland zugute kommen soll. Als Leiter der , Aktion hat das Direktorium des Keren Hajessod in Jerusalem Herrn Dr. Maier Geyer aus Lemberg delegiert. Die Aktion wird am 28. November mit einer Konferenz in Brrehovo (BerrHfzasz) eingeleitet, zu tvtzlcher bereits eine große Anzahl von Delegierten allen Teilen der Provinz angekündigt ist. Der neue Oberrabbiner von Zagreb. Wie uns aus Zagreb (I.goftawlen) gemeldet wird, wurde in der voviqen Woche Herr Professor Dr. Gavro Schwarz, der langjährige Rabbiner der Zagreb« KultuSge-meinde und Professor für den jüdischen Religionsunterricht an den Zagrchec Mittekschul'en, zum Overrabbiner gewählt. Die feierliche Amts- Änfiihruing des neuen Oberrabibiners wurde Sonntag, den 14, d. M., in einer feierlicher Sitzung des Gemeirdevorstandes. der auch Reprlckentanten aller jüdischen Vereine Zagrebs beiwohnten, Vollwagen. Dieser feierlichen Sitzung wohnte auch der Wiener Obervabblner Professor Dr. C h a j e s bei. Eine neue jüdische Jugendzeitschrift in Ingossawien. Der Verband jüdischer Jmgenltvereine Jugoslawiens bat soeben, nach einjähriger Pause, eine jüdische Jugendgeitschrift. die den Namen Januar" trägt, heranSzugeb-en begonnen. Die neue Filgendzeiitschrnift, dessen Leitung sich in Zagreb (Jlica 31 .M.) befindet, wind zweimal monatlich erscheinen. «* In JnnMawion erscheint seit vier .Jahren auch «i.n jüdisches Kindvrblatt .^Haaviv". dafür die Grzichung des jüdischen Kindes sine große Bedeutung erlangt hat. , ffiln jüdisches Kinderheim in Vkopljo. Bor kurzer Zeiit wurde in Vkoplje (Ueskü>b-S üds e rb i e n) ein Heim für arme jüdische Kinder eröffnst. Die Kuttukgeme-inlte wird die Kinder mit Bekleidung versorgen. (In Skoplje gibt es 3500 Juden, unter ihnen sehr viel Proletarier.) Die Nation«'fondsfeier in Warschau. Aus Warschau wird unS berichtet: Hiev htt sich ein großes Komitee zur Durchführung der Aktion rlmunsten der Cr'öfung deS Bodens in Erez Israel gebildet Diesem Komitee wurde auch die Vorbereitung für die aus Anlaß des 35jährigen I u b ilüumS des Nationalfonds ivttt'-xsrrd der kommenden Ehanukka»Taae zu veranstaltenden Feierlichkeiten übertragen Das Protektorat Mer die Aktion in Warschau hat Sejmdeputierter Jiz Grünbaum übernommen Ein iüdWes Bauernblatt. In Charkow erscheint seit dem 1. November ein jüdisches Wochenblatt, das unter dem Titel „Der jüdische Bauer" alles Wissenswerte über die Landwirtschaft und über das Verhältnis der Juden zur Bodenbearbeitung enthält. Das Bult hingt auch literarische und juristische Artikel von angesehenen Agronomen, Juristen und Schriftstellern. TEPPICH HAUS $■ SCHEIN Bi N UB: i,t Bauernmarktir—14^W OrOßtec u. älteste* Haus der Branche Perser« und Smyrna-Tapplcha Teppiche aller Arten Bettvorleger Bett* und Tischdecken OliomaneUhenvUrffe Vorhänge Heibstores Steppdecken «« Flanelldecken Möbelstoffe II Bel größter Auswahl konkurrenzlos billige Preise II Besichtigen Sie unsere 33 Schaufenster! Im Souterrain des Teppichhauses zurQckgesettfe Teppiche und Vorleger mit kleinen Webefehlern zu enorm billigen Preisen. Bühne und Kunst. Ae Beethoven-zentensrseler. Wie bereits seiuerzeit berichtet, wird in Wien vom 30. bis 31. März 1927, anläßlich des 100. Todestages Beethovens, eine große Beethovenfeißr veranstaltet werden, die internationalen Charakter trägt. Die Feier, die von der Stadt Wien und dein Bund gemeinsam abgehalten wird, umfaßt die Aufführung der „Missa solem- H i s", ein Orchesterkonzert, zwei Kammermusikkouzerte und eine Aufführung von Werken aus dem 18. Jahrhundert (Vorgänger und Lehrer Beethovens). In der Staatsoper gelangen zur Aufführung an einen: Abend die „Ruinen von Athen" in der Bearbeitung von Richard Strauß nebst dem „Don Juan"- Ballett von Gluck, emc Galavorstellung von „Fidelio", ferner „E g m o u t" von Goethe mit der Musik von Beethoven, dargestellt von Burgschauspielern. Hervorragende inländische und ausländische Kräfte sind herangezogen; als Festdirigenten werden die Direktoren Franz Schalk und Felix Weingartner fungieren. Die Festversammlunst, die nur Elugeladeneu zugänglich ist, findet am 26. März statt. Vor und nach den offiziellen Ansprachen werden zwei Musikwerke Beethovens aufaefülirt. Ein Besuch am Grabe Beethovens, ckn Besuch ier Gedenk ättey in Wen und Umgebung und einige geselljchafrüeye Veranstaltungen veröollst'ändigen das Festprogramm- Zu gleicher Zeit findet ein internationaler mnsikhistorischer Kongreß statt. Ä«r den Theylern. Burgtheater. Morgen, 7 Uhr, „Der juuge Aa r". Akademietheater. Morgen, halb 8 Uhr, „Spiel im S ch l o ß" (Abonnement 4. Gruppe). O p e r n t h e a t e r. Samstag,' den 37. d. findet die Premiere der Oper „Die Macht des Schicksals" (La Forza del Destino) von Giuseppe Verdi, in Bearbeitung von Franz Werfet statt. Kammer spiele. Das Lustspleck von I. Zangwill, „D e r König der Schnorrer", das in Frankfurt a. M. mit größtem Erfolg aufgesührt wurde, wurde zur Ausführung angenommen. ■ , Volksoper. Morgen verabschiedet sich die japanische Opernsängerin Jovita Fuentes mit ihrem Partner Emilio I a n i in .,M a d a m e B u t t e r s l y". Deutsches Volkstheater. Heule verabschieden sich in Ibsens „Die Wildente" Albert und Else Basiermann. Morgen, halb 8 Uhr, deutsche Uraufführung des Lustspieles „Liebe und Spors" von Denys Amiel, deutsch von Berta Zuckerkand!. Samstag, nachm. „Sappbo". Sonntag, nachm. „Der Raub der Sabjneriiiiien" mit Hans Lanner als Striese, Else Färy als Rosa. I o h a n n - S t r a u ß - D h e a t e r. Sonntag nachmittags, 3 Uhr, „Die Fürsterchristi". Bürgerthea ter. Heute nachmittags, 3 Uhr, „Wilhelm Tel-l" mit Adolf Weisse als Gestler. Morgen, nachmittags, Anzengrubers „K r o u z e l s ch r e i b o r" mit Karl Kneidinger als SteinklopferhanS. Modernes Theater. Sonntag, 8 Uhr nachmittags, „Die Büchse der Pandora". Ein Kinogciger als preisgekrönter Dramatiker. Vor kurzer Zeit schrieb die „Jewish Drama Loague" einen Preis von iM Pfund für dqS beste Drama aus, dessen Handlung das heutige Leben der Juden, am tceWchstsn schildert. Den Mettbewepb gcwtnn Noah El st ein, ein Geiger in einem Kino in Manchester. Das preisgekrönte Stück „Israel in che Kltchen" Wird Anfang Dezember im „Pavillon" in London uraufgeführt. Ein Auwr, der gegen sein Stück protestiert. In B-arlin ging als Nachtvorstellung der Düngen Generation"' die Tragödie „Der Stall Augias" in Szene. Der Amtor, Iwan Galt, hat gegen die Aufführung Protest singelegt, wer! er bereits im Vorjahre das Stück zurückgezogen habe. Die Aufführung bcstättgte, daß der Dichter gu-t davau getan hatte, sein Merck in Mlicher SeWevkenntnis zu verleugnen. Nnivrrsum»Bü>ch«rei für Alle. Die neuaegriindete „Untversum-Bim)eret für Alle", Berlin NW. 7, verbreitet einen Aufruf, der unter anderem solgemrs sagt: Die „Universum- Bitklierei für AM" will durch gemeinschaftlichen Zusammenschluß die fortschrittlichen Menschen unserer Zeit einander und ven modernen Geistern näher bringen. Neben großen, seit vielen Jahren anerkannten Dichtem und Schriftstellem sollen vor allem die jungen Kräfte, die überall am Werke sind, aber unter dem Zwange der wirtschaftlichen Not nicht dar verdiente Forum finden konnten, nach Möglichkeit gefördert iverden. Unterzeickinet ist der Aufruf von Graf Geora Arco, Henri Barbusse, Johannes R. Bocher, Dr. Adolf Pehne, Dr. Fritz Brupbacher, Prof. Dr. AVoert Einstein» Reg. S. M. Eisenstein, Dr. Manfred Georg, Maxim Gorki, Prof. Dr. Carl Grünbcrg, Maximilian Harden, Siegfried Jaeobsohn, Egon Erwin Kisch, Alexandra Kollontay, Prof. Kache Kockwitz, Dr. Alfons Paquet, Reg. Erwin PiScator, Dr. h. c. Freiherr v. Schönaich, tor Helene Stöcker, Dr. Armin T. Wegencr Gerichtsfaal. Itt gusammeubkuch d« Wirtschaft-unter- «rhmeur der ftildtifchen Angestellten. Dir Plädoyers der Verteidiger. Im Kridaprozeß gegeir die Leiter der Winex A.-G. wurden gestern von den Verteidigern die Schlußreden gehalten. Verteidiger Dr. Klein-Doppler führte aus, daß der Hauptgläubiger, der Verband der städtischen Angestellten, sich nicht für geschädigt erklärt habe, so daß es nicht angehe, daß das Gericht dennoch eine Schädigung bi 1;cr Gläubiger als gegeben erachte. Verteidiger Dr. Fritz Horn sagte: Dieser Kridafall sei besonderer Art, weil die Gläubiger nicht ahnungslos ihr Geld den bereits zahlungsunfähigen Schuldnern anvertraut haben, sondern in Kenntnis der Krise dieses Unternehmens nur zum Zweck der Sanierung der Winex. Verteidiger Dr. Kläger verwies darauf, daß sein Klient, der Angeklagte Sektionsrat Dr. Kraßny, zur Zeit, als die Zahlungsunfähigkeit der Winex aktuell war, auf den Geschäftsgang keinen Einflus genommen habe und deswegen nicht mitverantwortlich fr macht werden könne. Das Urteil wird hente mittags verkündet werden. Kin Reg« ans der Anllagebanl. Seit nenn Mvllaten befand sich im Wiener Landesgericht ein Neger, der von der westafrikanischen Küste stammende Kaufmann Albert Sam Cann, in Untersuchungshaft, unter der Beschuldigung, mehrere Wiener Glchäftsleute um Millionenheträge betrogen zu haben. Eine Verhandlung im Sonnner mußte vertagt werden, um. umfangreiche Erhebungen in Hamburg, Amsterdam, London und in Westafrika über die Person des Angeklagten zu pflegen, die durchwegs günstig lauteten. Djer Mann ist mittlerweile schwer an Malaria erkrankt und wurde inr T r a g s e s s e l vor die Schöffen gebracht. Er ist 55 Jahre alt und mit einer Engländerin verheiratet/ von der er drei Mulattenkinder hat. Die schlanke, hübsche Frau mit dem schneeweißen Haar saß während der ganzen Dauer der Verhandlung als aufmerksame Zuhörerin im Saal. Der Angeklagte beteuerte, wie schon früher, nur in redlicher Absicht seine Geschäfte unternommen zu haben- Er sei nur deshalb in Schwierigkeiten geraten, weil die erivarteten Geldsendungen von seinen Besitzungen aus Briti-sch-Westafrika ausgeblieben sind. Der Senat sprach den Angeklagten nur des Vergehens der fahrlässigen Krida schuldig und verurteilte ihn zu neun Monate strengen Arrest, die durch die Untersuchungshaft sür verbüßt erklärt wurden. Caun wurde sofort enthaftet und von seiner Frau ir ein Krankenhaus gebracht. Vorführung von ausgebliebenen Zeugen «m in zwingcndett Fällen zulässig. Das Bundesk-anzleralmt (Justiz) hat in einem Erlaße oekanutgegeben, daß die Gerichte von dem Rechte der Strasprozeßovdnung, die ungesäumte Vorführung von Zeugen zu verfügen, wenn sie trotz der an sie ergangenen Ladung bei der HauptverhanAung nicht erscheinen, ohne ihr Ausbleiben ausreichend zu rechtfertigen, nur dann Gebrauch zu machen haben, wenn anzunehmen ist, daß die Vorführung das einzige Mittel zur Erreichung des angostrebten Zweckes bildet, das rechtzeitige Erscheinen des Ausgebliebenen zu sichern. Liegt kein Grund zu der Annahme vor, vaß sich der Zeuge seiner Vernehmung entziehen werde, und kann sein Erscheinen aller Voraussicht nach auf andere Weise verläßlich hevbeigeführt worden, dann widerspräche die Anordnung der Vorführung den Absichten des Gesetzes, das nur von einer Pflicht zur Verhängung einer Geldstrafe, aiber nicht von einer Berechtigung zur Vorffchrung spricht. Vereine, BortrSge «nd Bersammlungeu. Zionistische BezirkSsektton Brigittenau, 20. Bes„ Jäger» straße 80. Heute. 8 Uhr abends, Bortrag des Herrn M. G e rst e l über Mischnah und Talmud. Dienstag, den 1. Dezember, 8 Uhr abends. Vortrag des Herrn Dr. M. N. Gelber Wer dem vorherMchen Zionismus. — Misvachi, Wien. Morgen, Samstag, 7 Uhr abends, im Misrachilvkal (L. Bez., Praterstr. 48), Referat KulltuSvorstche'r Viktor Baumingex: „Die J'deo-- logts des MiSrachi". Diskuflion. Gäste willkommen. —> Beth waad l'iwrlm. 2. Bey., Untere Skmartenstrahe 8tz. Morgen, Samstag. 8 Uhr abends. Bartrag Schlomo Auerbach über „Das Schöpfertum El. Tteinmans." Hebräischsprechenda willkommen. — Jüdisch« vottsbibliochek Zion. 3. Bez.. Glolkkengasse 30. Morgen, halb 8 Uhr, Mderaroscher Mond, auSgeführt durch den hebrärfch-jüdüschen Klub ,Ä", Eintritt frei. GÄste willkommen!! — Zion. Kutturgvuvvo, 30. Bez„ Karl Meißl-Stratze 6. Der Ausschuß hat im Rahmen der Chcvluziutharbeit die neue Kwuzah „Schowot-Achim" unter Führuim des Herrn S. Steg gegründet. Bewerber müssen im Alter von 31—80 Jahren sichen (auch Verheiratete finden Aufnahme) und körperlich gesund sein. AuEnste erteilt das Sekretariat. Samstag, 87, v„ halb 8 Uhr abends, findet otn Vortrag des Herrn Steg über „Die neue Form der Ghaluzmch" statt. SäuslingspflegekurS. Der von Dr. Heinrich Keller allmonatlich albgchabtene Kurs des Bundes für Mutterschutz Über Pflege, rnährnng und Erzichung des SäMingS mit praktischen Uetunaen beginnt am 11. Dezemher. Teilnchmerzahl beschränkt. Anmokdung in der BeramngDelle des Bundes für Mutterschutz, 6. Beß., Mollardgasse 8, täglich außer Samstag, 5—6 Uhr.