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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-21 · Heft 2778 (21.11.1926) · p. Seite 14

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2778 (21.11.1926)
Date
1926-11-21
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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.Zeite N Wien, Sonntag «eine Auswertung »er Papiermarknote«. Drc Klage geG« die Reichsbank irdgtwicstn. Berlin, 20. November. (WoU.) Das Kammer- Gericht M honte die vom Oberfe.uettvchrmaiin J-a e n t -l ch und vom Botriebsanüvalt Winter gegen die Reichsbank erihobene Restitutionsklage wegen Ansnx'rtung von Banknoten als uirzulässig verworfen. Auch die von der Privaten Schwank gegen die Rekchsbank erhobene Berichtng tragen einer Banknoten-?!uf'.vert'.nrg ist vom K^mmergeriM Anrnckgowlesen r^'-rden. Das Passiv»»« des deutschen Außenhandel«. Aus Berlin n.itb gemeldet: Der deutsche Außenhandel ist im Oktober wieder p a s s i ü. Der EinfuhriLerschutz im reinen Warenverkehr beträgt NN Millionen Reichsmark, insgesamt 266 Millionen Reichsmark. Die rein« Wareneinftrhr im Oktober zeigt gegenüber dem Vormonat eine Zunahme um 167 Millionen RekWmatt. Die Einfuhr au Gold und Silber ist gegenüber dem Vormonat nm weitere 50,9 Millionen, auf 157,9 Millionen gestiegen, die Ausfuhr zeigt dagegen eine leichte Abnahme. Das tschechoslowakische Drahtkartekl. Aus Prag, 20. d. M. wird gemeldet: Bon maßgebender Sette wird dem ..Prager Tagblatt" ipitgeteilt, daß der Abschluß des tschechoslolvakischen Drahtkartells noch nicht erfolgt sei. Die Verhandlungen werden noch weiter geführt und die Entscheidung durste in der gegen Ende dieses Monats stattfindenden Plenarversammlung der Werke getroffen werden. Insolvenzen. Das Konkursverfahren lvurde eröffnet über ,.Hnnttncr", Schuh- und Ganurschenfabrik, Ges. .m. b. H. in Wien, 17. Bez., Hernalser Hauptfimße 24—26. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Hans Neilreich, 21. Bez., Moridsdorfcr Hauptstraße 34; Ignatz (Eisig) Lieb ermann, 20. Bez., Wallcnsteinstraßc 62. Budapcster Getrekdeterminmartt. Bei mäßigem Bettehr blieben die Kurse unverändert. Die Notierungen lauten in ungarischen Kronen: Maiweizen 425.000, Märzroggen 334.000. wirtschaftliche Situation ungünstig beeinflußten Schadensverlaus der Hmplbranche für stättstc Dotierung der technischen Reserven gesorgt wurde. Auch ver Ausfüllung der Pramienreserve nach den Berwaltungskostenbeiträgen erscheint bereits in dieser Bilanz zur Gänze Rechnung getragen. Die Generalversammlung beschloß über Antrag des Verwaltungsrates, den ausgewiesenen Reingewinn zur Gänze aus Rechnung des Jahres 1626 vorzutrageu. Hiedurch erhöhen sich die Garantiennttel der Gesellschaft auf 13,849.200.45 Schilling. Herr Dr. Guido Hößlinger, Generaldirektor der Versicherungsanstalt der Oesterveichischen Bundesländer, wurde dem Verwaltungsrate der Gesellschaft zugewählt. Wiener Börse für landwirtschaftliche Produkte. Weizen lag sehr still, beeinflußt durch die rückgängigen Preise Amerikas und die Geschäftslosig-keit in Mehlen. Roggen tendierte relativ fester. In Gerste bei feineren Sorten die Tendenz gut behauptet, bei mittleren ruhiger. Mais ruhig. Offevt in Hafer schwächer. Karloffeln tendierten matter. Es notierten für 100 Kilo in Schilling für ausländische Ware exklusive Zoll: Weizen, Wiener Boden, 41 bis 42, ungarischer Theiß 79/60 46.50 bis 47.50, Roggen, Marchfelder, 32 bis 33.25, Pefter Boden 32.75 bis 34, Mais 23.75 bis 24.75, Hafer, inländycher, 25 bis 25.50, Gerste, inländische, 34 bis 40. — Im Mehlaeschäft dauert die Stagnation än, nur Futtermehl und Kleie haben etwas besseren Absatz. Es notietten für 100 Kilo in Schilling: Weizenmehl, inläMffches, 75 bis 76, ungarisches 71 bis 76, Brotmehl 53 bis 56, Roggenmehl 50 bis 54, Futtermehl 30 bis 32, Weizcnkseie 17.50 bis 18, Rogoentteie 17.50 bis 17.75. Wiener Börse. Freundlich. Z.: :i'vj.!tn des gestrigen Verkehres lag eine Reihe von Anregungen vor, die die Tendeng günstig beeinflußten. Der bessere Verlauf der Berliner Börse und anhaltende deutsche KärHe in S i e m e n s-AIktien, deren Einführung an der Berliner Börse ibevorsteht, sowie in A4p i n e«A!tien, verliehen 2om Verkehr ein festes Gepräge. StaatSbahnaLt-ien profilierten von der -Steigerung des frangösifchen Franc, Montanwerte von dem Scheitern der Verhandlungen wegen Berlegmrg des englischen Kohlenarbeitcrstreiks. Auch andere Jndustriepapiere wie Krwpp und Ung. Ho-fherr. zogen im Kurse an. J>m weiteren Verlauf konnte zwar das gesamte Ausmaß der Anfangsfteigerungen nicht behauptet werden, doch schloß die Kulisse ln freundlicher Stimmung, um iso mehr, als während der ganzen Börsezelt auch Renten wesentlich gebessert lagen. Im Schranken war das Geischüft zwar wenig umfangreich, einzelne Kategorien, wie Zuckerwerte, chemische und Papierinduftrie-Mtien tendierten jeWch im Einklänge mit der Prager Börse fester. Auf dem Markte der inr Schranken notierten 'Anlagewerte trat eilte wesentliche Befestigung ein. Eine Spezialhausse entwickelte sich in densiprozenttgen und Opryzenttgen Dux-Bodenbacher Prioritäten, die sehr lebhaft nmgesetzt und namentlich für Berliner Rechnung aus dem Markte genommen wurden. Notierungen im St^lagewti erE-eih'r. Es notierten: per Ultimo November: Oefterr. Kredit 20.000 Ibis 24.000, StaatSbahn 50.000 bis 88.000, Mpine 56.000 bis 60.000, Rima 28.000 bis 36.000, Salgo 60.000 biE 66.000; ferner per tNtimo Dezember: Oeffterr. Kredit 28.000 bis 34.000, Staatsbahn 85.000 bis 90.000, Alpine 60.000 bis 68.000, Rima 44.000 bis 60.000, Saiga 80.000 bis 106.000; weiters Per Ultimo Männer: Oesterr. Kredit 38.000 bis 44.000, StaatSba'hn 95.000 bis 106.000, Alpine 1Y6.000 bis 116.000, Rima 55.000 bis 62.000, Salgo 110.000 'bis 116.000. Quoten: Franz Josefsbahn-Schulb WÄ00, NoMvcftbahn-'Vchuld 6400, 1904 Nordbahn-Prior. 9750, Franz Jolfefsbahn-Prior. 36Ä50, 3.5prqz. Nordweistabhn-Prior. 10.400. Ausländische Börsen. Berlin. Die Samstagbörse brachte insoferne eine Ueberraschurm, als sie ausgehend von der unvermittelt einsetzenden Steigerung in Spezialwevteit einen festen Verlauf nahm. Maßgebend htesür waren außer den günsttgen Mtteilungen Wer vie Wirtschaftslage, die in den Generalversammlungen großer Unternehmungen der Kohlen- und Eisenindustrie gemacht worden sind, die für einzelne Gesellschaften wieder mit größter Bestimmtheit auftretenden Gerüchte vpn neuen Zusammenfassungen, wie beim Spritkonzern. Das Geschäft war aber eigentlich nur in Spezürlpapiercn lebhafter und die eingetrenen Wiener MorgenzeUnng m. Rvven«er tose nt. 2778 beträchtlichen Kurssteigerungen für diese Wette sind mehr die Folge von Deckungen und Rückkäufen der vielfach nach unten engagierten Spekulation, sowie auf die Zurückhaltung der Äbgever und die regere Beteiligung des Publikums, welches nur hie und da mitgeht, zuruckznführen. Fa eben- Industrie stiegen um 8 Prozent. Von Mont.n^.vettevd erhöhten sich Rhcinstahl, Ilse Bergbau, Riebcck Montan und Laurahmte um 5 bis 6 Prozent. Auf dem Rentenmarkte ivaren heimische Anleihen im allgemeinen ivenlg verändert. Bon ausländischen Renten zeigte sich Interesse zn anzichenden Kursen für Bosnic rt dann fite Anatolier und Serben. Auf dein Geldmärkte zeigte sich im Zusamvnhange mit dem heutigen Zahltage leicht gesteigettc Rachfmge. Tagaeld dreieinhalb vis fünf Prozent. Monatsgelb sechs vis sieben Prozent — Prag. An der gestrigen Börse verfolgten von Jndustriewerten nur Zuckerak tien eine, absolut feste Stimmung, welche auf die Nachricht aus Kuba über eine Einschränkung der Produktion mit neuerlichen Steigerungen den Markt verließen. Die übttgen Unrsatzaeviete erfuhren nur unbedeutende RücMngc, und nur für einzelne Maschinenbauanstalten ergaben sich kleine Kursgewinne. Ter A n l a g e m a r k t setzte seine Äufwärtsbewegung fort, wobei besonders Staatspapicre bei teilweiser Zuteilung erneut im Kurse anzogen. — Budapest. Die Börse setzte bei schleppendem Verkehre in reservierter Haltung ein. Im späteren Verlaufe konnten aber die günsttgen Auslandsbettchte eine freundlichere Haltung auslösen, so daß fast sämtliche Papiere Steigerungen erzielen konnten. Nur die Montanwette waren gänzlich vernachlässigt. Der Verkehr ivar während des ganzen Verlaufes nicht besonders lebhaft und eng'begrenzt. Tic Stimmung Ivar zum Schluffe freundlich. Zürich. 20. November. </Deviiscii-iLchli>ß1ursc.) Patts 19.32% (18.20), London 35.143/a (0544*$), Newhott 518.75 (518.50), Belgien 72.15 (72.10), Italien 21.70 (21.85), Spanien 78.60 (78.86), Holland 207.25 (207.80), Berlin 128.03 (193.00*$), Wien 73.07}$ (73.10), Stockholm 138.35 (108.35), Oslo 132.70 (138.70), Kopenhagen 138.17% (138.20), Sofia 3.73% (3.73%), Prag 16.36 (15.35), Marschau 57—61 (67.—). Budapest 0.007257% (0.007W0), Belgrad 9.14% (9.14), Athen 6.40 (6.40), Konstantinapel 2.M (2.62^), Bulkarast 2.86% (2.86), Finnland 13.07% (13.05), Argentinien 210.76 (211.—). Prag, 20. November. (DcvisenEurisc.) Amsterdam 1866.12 (1366.12), Berlin 806.25 (806.26), Brüssel 472.60 (472.50), Zürich 656.87 (654.—), Oslo 870.60 (878.60), Kopenhagen 003.12 (008.60), London 164.6760 (164.60), Madrid 514.50 (516.—), Mailand 143.45 (143.3260), Ncwyork Kabel 34.-- (34.-). Paris 127.20 (119.6750), Stockholm 006.60 (004.75), Belgrad 50.00 (60.—), Budapest 4.7050 (4.7080), Bukarest 18.6760 (18.60), Konftaiitin-opel 17.45 (17.46), Sofia 21.53 (24.56), Warschau 376.76 (377.76), Wien 478.87 (479.37). Budapest, 20. November. (Dovifenkursc.) Amsterdam 384801/28680, Belgrad 1246.-/1262.-, Bevlin 16921/16971, Bukarest 381.-/391.—, Brüssel 0911.-/9941.—, Kopenhagen 18985/10045, Oslo 18260/18310, London 345600/346600, Mailaich 2958/2998, Ncmyork 71290/74400, Paris 2601/0701, Prag 2111.—/3117.60, Säfia 513.-/519.--, Stockholm 19015/19075, Wavschau 7815/8016, Mcii 10053/10083, Zürich 13748/18788. Warschau, 20. November. (Devi-senlkirrise.) Holland 350.70, 361.60, London 43.58 -43.80, Newpott 898—002, Paris 33.82. 33.98, Schwerz 173.52-174.38, Prag 26.66—26.76, Wien 126B6—127.60, Italien 37.86-38.01. ooooeooeeeao«>o»oeooem>oeeeoooflgooooeoo6^eeeeeceooa<»oeeeo<»oeaeoeeoeoooaeeoeeeo6 Hatoahs zweite Amerikareise, eine Ehrung Sestenelchs. Sie Wiener Seftvassigen fit dar Protett. Das gegemoärtig im Mittelpunkt des österreichischen Fußballspottes steheiide Projekt einer zloeitcn Anrerrka-Reise der Hcrkoah ist in jeder Hinsicht beinerkenswett. Schon die Vorgeschichte dieser Tournee ist interessant, indem nänrlich, wie bereits berichtet, der amerikanische Anßballberband sich in einem Schreiben direkt gn den österreichischen mit den: Ersuchen gewendet hat, der Häkoah die Erlcknbnis zur Fahrt zu geben. Frr dem Briefe Werden die VeMcnste des jüdischen Vereines um die Propagierung des AffociatiouFußball in Amerika hervvrgehoben. Die Reise selbst kann, soweit es mif die Unternehnrer ankonmit, bereits als gesichett .betrachtet tverden. Der Hakoah liegt von einem amerikanischen Konsottium ein äußerst günstiger Vertrag zur Nnterferttgung vor. Es ist nicht anzunehinen, daß Schwiettgkeitetr österreilhischerseits gemacht werden. Die Ueberweifung des Hakoah-Ansuchens durch den Oesterreichischen Fußballbund au den Wiener Verband, dürfte nur als formaler,Akt aufzuneh'men sein, da ja der Spielausschnß der ersten Masse sich neulich mit dem Stimnrverhältnis von 1-1:1 für die .Hakoah-Tournee mlsgesprachen hat. Der Wiener Verband dürfte daher dem Standpunkte seiner Gruppe, eben des SpietauSschusses der ersten Klasse; Rechnung tragen. ' - Die anfangs April beginnende Tournee macht eine Ve rschicbüng von fünf Meister schaftsspielen nottvendig, von denen ein. Teil vor der Abreise, ein Teil nach der Rückkehr zu Beginn des Monates Kmi erledigt iverden wird. Die. Proponenten der Hakoahreisc sind Mr. A ge r, der Eigentümer ^er 'Brooklyn. Wanderers sowie Mr. Tüw i m, der sich schon um di« erste Reise verdwnt gemacht hat. Die zweite Amerika-Reise Hakoahs kann auch, als eine bedeutender Erfolg Oesterreichs angesehen werden und lvird in politisch-wirtschaftlicher BcziehÜng sicherlich der Republik dienen. Der Sport ist ja bereits ein polittscher Faktor geivorden imb alle Staaten machen die größten Anstrengungen, um durch Spovterfolge die Aufmerksanrkeit ans sich zü lenken. Amerika will sich im nächsten lFahre ivegcn der Vorbereitungen für die Olympiade gegen die euwpäischen Spottgrößen so ziemlich abschließen. Ein Nurnn, ein Dr. Peltzer lvird im nächsten Jahre kaum drüben.starten können. Di« Einladung der Hcrkoah ist somit unbedingt eine österreichische Ehrung. Sie Meisterschaft. Amateure—Admira 4:0 (1:0). Verdienter Sieg. Bor 4000 Zuschauern aolang es den Amateuren, die Floridsdvrfer auf eigenem Platze zu schlagen. Die OVer-St.-Beiter haben sich mit diesem Erfolg ihre Tabellenpofition wesentlich verbessert. Die Admira-Leute spielten auffallend schwach und ließen den gewohnten Kampfgeist vermissen. Die erste Hälfte brachte noch ein gleichwertiges Spiel, doch vergaben die Ädmiraner zahlreiche gute Chancen, indes Sindelar in der 18. Minute einsendon konnte. Nach Seitenwechsel wurden die Amateure glatt überlegen. In der 9. Minute erhöht Sindelar den Stand und eine Minute vor Schluß konnte C u t t i zweimal einseuden. Bei den Siegern konnte sich auf dem rechten Flügel der neue Mann Rusek nicht bornerwar machen. Hingegen bot Mieser ein besseres Spiel als sonst. Schiedsrichter Nervmarm leitete das im augemeirren faire Match recht gut. Ne Heutigen Meisterschaft,spiele. SporMub—Hakoah (Dörnbach, 2 Uhr). B. A. C.-D. A. C. (Brigittenau, 2 Uhr). Hakoah—Svorttlub. Feldumun spielt wieder. , Schwer iv-ie alle Wettspiele der Hakoah tolvd auch ver heutige Kampf gegen die Dornbacher sein. Der Sportklub isst fett jeher cm Mor und zumM glücklicher Gegner der jüdischen LNannschast. Die schwankende Form der Dornbacher besagt nichts, gegen Hakoah haben sie sich immer als starke Kmnpfeinhett gezeigt und wiederholt in den Glanztager: der Blau^Weißen chrerr sSiegeszrlg zu hemMen gesucht. Besonders der Sportklubtormaml hat nicht stltm Wunderdinge gegen Vie Krieauer Stürmer verrichtet. Die Har oahman nschast ist rv-ieder einernster Faktor geworden: Aus den Hoffnungen der Neider, den Mögen Dawid auS der ersten Klaffe verschwinden zu schen, ist nichts geworden. Sdach dem Verlust fast der ganzen Mannschaft hat der unbeugsame Hakoahgeift wieder eine Elf auf die Beine gebracht, die durch eine Reihe von Wettspielen bereits ihre erst- Naffige Existenzberechtigung bsveisen konnte. Nicht Namen, sondörn SieVeÄwme und MWs ZLelbewüWein verleihen der juilgen Mannschiaft die Kräst«, die sie zu oiuem statten Gegner für jedes Team stempeln. In diesem Sinne gehen dis Hakoahnel. auch heute in den Kampf. Dev Ausgang ist ungewiß, "aber daß tausende jüdische Zuschauer initfWend den Sinn des Hakoah- Gevankens verstehen rr nd die vüdischeu Kämpfer anjeuccit iverden, ist güviß. Auch Ivenn es einem Spiovtblatt gefällt, von einem „nicht immer' vorbildlich disziplinierten Anhang zu sprachen. Die >Mannfchcrften spielen in folgmrder Ämfstzelluna: Ho koah: Fabian; Scheuer, Foldmann; Stroß, Gold, Fried; Katz, Wortmann, Kestler, Heß, Fischer. Sportklub: Edi; Beer, Teufel; Lang, Wiedermaun, Lowak; Schreiber, Zelenka, Höß, Zach, Piltzvem. Das Match leitet Schiedsttchter Gn-'N-md l, Vorher spielen die bleserven. Der Hakoah-Spleler Jakob Wegner mußte sich einer Blinddarmoperation unterziehen, die sehr gut verlaufen ist. Er liegt auf der chirurgischen Abteilung des Rothschilo-SpitaleK, im Saale Nr. 9, und kann täglich von halb 2 vis halb 4 Uhr nachmittags besucht werden. Der Sportklub Hakoah veranstaltet am 4. Dezember d. I., um halb 9 Uhr abends, im Festsaale des Hotel Continental einen Bunten Abend, bei welchem eine große Zahl hervorragender Kunstträfte Mitwirken. Eintrittskarten sind im Vorverkauf im Sekretariate des Sportklub Hakoah, Wien, 1. Bez., Wippvingerstraße 24—26, erhältlich. * Pogon zum vierten Male Meister von Polen. Im Entscheidung^picl mn die diesjährige polnische Meisterschaft konnte Pogon die Posener Warta 7:1 (2:1) Überlegen schlagen. Dadurch gewann Pogon zm» vierten Dinl« die Meisterschaft von Polen. Die Leichtathlettksektion der Hakoah veranstaltet Mitüvoch, den 24., um halb 0 Uhr abends, in den Klubräumen des Cafe Schellinghof, Wien, 1. Bez., Schellrnghosgasse 7, ihren 1. Tanz», abend, zu dem sie alle Mitglieder und Freunde einladet. Das Piua-PoU-Match Hakadur—Libanon endete 8:8. Libanon konnte das Mrnier unentschieden halten. Die besten Spieler auf ihrer Seite waren Kohn und Roht. Bei tzakadnr konnte lediglich John 2 gefallen. Die Spiele für Öakadnr gewannen John 2 (8), Fischer (8), Erwisch 3 (2) und Schapira (1). Die gesttiaen Wasserballspitte brachten folgende Ergebuiffe: Hcckpah—Old BoyS 5:2 (1:1). W. A. C.-W. A. F. 6S (8:1). HÄoah 2—W. A. C. 3 LS (9:2). 1

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