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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-20 · Heft 2777 (20.11.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2777 (20.11.1926)
Date
1926-11-20
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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9?r. 9777 Wien, Samstag Me«er Mokgenzettuvg 20. November 1926 Seite 5 Thomas Ssöome aus der Straße «Bord«. Der GeflilrgrrtSreformer «merikaS. Vor kurgenn fcrtiib-cn eines Abends Passanten in einer Straße des st'Mcii SMtcheus Auvuivn im Staate New OorL b\c Leiche eines sbatÄichen Älteren Mannes. Der Unlbeiannte schien einem Herzschlag erlegen zu sein. Man brachte ihn Mr Poliget umd man ernannte in ihm den berühmten Gefängn'dsrelformier IWmerilas, Thomas Mot! OSborne. Mit OSborne veLschwindet eine Figur der Bereinigten Staaten, die weit Wer die sigerle Heimat hinaus durch Hven ungowöhMch energischen AngE gegen die besstelhenden ZuchthauÄshsteme Sn aller WeLt belkannt geworden ist. OSdorne war 186V in A-uburn, der bekannten Gsfängnisistavt des Staates New HorL als Sohn einier wehlhabenb-en Familie geboren, hatte sich früh der PoMk gewidmet, war eSfriger DemÄrat und Anhänger von Brhan» und wurde 1608 Bürgcvrneitster seiner GiedurtSstadt. Haupffächläch intevessterte er pch für soziale Fürsorge und besonders für das Los der Sträflinge. Die gewaltigen Mauern des Zuchthauses, o!e jeden Reife «den glkich bekinr Bohnholf Aluburn ut'i-t ihrer dunKvn Gebärde vegMhen, mögen auf ihn jene Anziehungstvaft ausgsülbt haben, die ihn 1916 bestimmte, sich als fr« U w rilligen G'efangen en für die Dauer einer Woche ei Meiden zu lassen, Um das VvrhMnis und das Leben der SirÄMnge zu finMeven. Die Frucht dieser damals autzerordeEchen Erfahrung legte Osborne in feinen Büchern „Mithin PriisonwallS" und „Priffon and Soeieth" nieder. Diel entscheidender aber als diese Schriften war von nun an sein persönliches Sichernfetzen für die Bewegung der Zuchthausrefovm; inEefonbers war das System der S ellb staufsich L sein Jdeial, das er auch in den großen GessängnKssen. vio er verwaltete, aussüihrte. Es wird selten Men Menschen geben, der wie Osborne mit Leib und Seele sich dieser schweren und undankbaren Ausgabe widmete, in welcher er nahezu dte ganze Gesellschaft gegen sich hatte. Osborne wird Direktor von Sing>- Sing; wird wegen seiner Reformen angegr'isfen und vor den Gerichtshof gestellt, wird verlauimdet und abgefetzt, wirb wiederum Direktor von Ging-Sing und später Direktor des großen SeeimannsAuchihauseS von Portsmouth (New Hampshire). Er verlaßt diese Stellung erst 1660, mn sich allein der Propaganda für seine Ideen zu widmen» reist durch die Stsaaten des Ostens, halt Vorträge» verbreitet Schrffien, ist uncvmnd-lich tätig, ÖtS ihn ein plötzlicher Tod uachts auf der Straße seines Heim-atstadichens überfällt. 8re»e WM ein Man« sein. Die Büdapester Polizei hat ein 29jähriges Mädchen verhaftet, das seit zwölf Jahren Männerkleider trägt und sich als Mann ausgegeben hat. Sie nannte sich Eugen, obwohl ihr richtiger Borname, wie sie auf der Polizei gestand, Irene ist. Das Mädchen hctt keinen Familiennamen und keinerlei Dokumente; es behauptet, niemals Vater und Mutter gekannt zu haben. Eugen, der in Wirklichkeit eine Irene lvar, war dem Berufe nach Anstreichergehilfe, seinen eigentlichen Lebenswandel bestritt aber Eugen von der — Zuhälters!. Eugen war ein sehr hübscher Bursche und hat im Verlauf feistes zwölfjährigen männlichen Daseins zahlreichen jungen Mädchen und Frauen, darunter auch einem jungen Mädchen in Wien, die Ehe versprochen, nicht ohne der Betreffendeil in der Berlobungszeit ein gehöriges Stück Geld abgenommen zu haben. Bevor es zur Heirat kammachte sich Eugen jedesmal aus dem Staube und die geprellten Mädchen und Frauen hatten das Nachsehen. Jni den letzten zwei Jahren ivar Eugen ausgesprochener Zuhälter der Prostituierten auf der Rakoczystraße in Budapest. Eugen, der selbst ein Weib war, ließ sich voü dem Straßenmädchen buchstäblich aushaltest. Die Maskeräde Eugens wurde dadurch enthüllt, daß gestern sine Prostituierte bei einem Wachmann die Anzeige gegen Eugen erstattete, daß er 260 AM. Kronen von ihr als Geschenk angenommen habe. Die Polizei entließ Eugen nach einem kurzen Verhör, da dem als Mann verkleideten Mädchen keine eigentlich strafbare Handlung nachgewiefen rveÄen konnte. Der Polizeibeamte empfahl Eugen, er möge doch die Komödie lassen und wieder als Frau ernhergehen. Eugen aber antwortete, er denke nicht daran, wicher ein Weib zu werden. Es sei kein Verbrochen, wenn er von den Mädchen und Frauen hie und da ein paar Kronen nehme, da 'er ihnen so gut den Hof zu' machen verstehe. Dies fei doch nicht bloß den Männern erlaubt. -er Krlegsanlelhebetrng In der Tschechoslowakei. Prag, 19. November. Der,Meer", das Men-dblatt des „Benkkow", bringt zur Bechastung des Direktors der Lidova Zmiogna, Saldo, noch folgende EinseGeiten: Die Verhaftung Saldos war nur der erste Ähritt bei der Einleitung des Gerichtsverfahrest s w egen großer Betrügereien. Ms HcmiPtLöteiligter wird neben Soll da sein Vertrauensmann Gr oh, ein Beamter der Lidova Zalozna, genannt, -der flüchtig ist. In BaEreisen wird eMärt, daß Grch von Wiener Wechsel st üben österreichische K r ieg s a n<l e i h e im Betrage von 140 Millionen angekauft hat. Er zahlte fiir 100 Papievkronen 6 tschechWhe Heller. Nationalsoskallistrsche Pereiten rmd Anstalten halben mit den importierten österreichischen Anleihen auf die Weise einen Betrug begangen, daß sie erklärten, dieselben 'hätten sich bereits vor dem Umsturz im Besitz von Dschechoslowaken befunden. In eingewcihten Finanzkreisen wird eMärt, daß in die SaKda-MMre auch ein bekannter Politiker 'der nationallsosiakistiUen Partei vevwicke.lt ist. Sa« fttfemotlonale Schachturnier tu Berlin. Der dritte Tag. Berlin, 19. November. Heilte wurden die Hängepartien zu Ende gespielt. Stand: Grünfeld, Rubinstern 2.6, List 1.5 (eine Hängepartie), Spielmann 1, John« 1 (eine Hängepartie), Colle 1, Sämisch 0.5 (zwei Hängepartien), Bogoljubow, v. Holzhausen 0.6 (eine Hängepartie), Älhues 0.6. Morgen spielt Rubinstein gegen Grünfeld. Wien, 20. November 1926. * Las Wetter. Gestern herrschte noch warmes Schönwetter. Die Voraussage kündigt Trübung mit Niederschlägen und Temperaturruckgang an. * Todesfall. Im Alter von 69 Jahren ist gestem in Wien terr Josef Oczeret, der Schwiegervater des Herrn «. Israel Waldmann, gestorben. Der Verblichene hat schon, u den Neunzigerjahren in Tarnopol Hervorragend für die nationale Sache des Judentums gewirkt und wurde deshalb von der Regierung und den Behörden bekämpft. Als anläßlich von GemeinderatÄvahlen, die von ihm geführte Liste die Majorität erlangte, wurde der Tarnopoler Gemeinderat aufgelöst. Die zionfftische Bewegurm hat Oczeret stets nach Kräften gefördert. Er war u. a. Mitbegründer der ersten polnisch-zionistischen Zeitschrift „Zukunft". Das Leichenbegängnis findet Sonntag, den 21. November um 1/28 Uhr vormittags auf dem Zentralfrledhof, 9. Tor, statt. * Gin verschollenes jüdisches Mädchen. Während des Krieges ist die damals 21 Jahre alte Scheine Pymeraniec aus w. Maleez, Bezirk Bruzam, Worwodnyaft «verschwunden. Das Mädchen soll angeblich ien verschleppt worden sein und soll hier später in einer Ausrüstungsnäherei Beschäftigung gefunden haben. Seit damals haben die Eltern von ihrer Tochter nichts erfahren und wenden sich, an uns, wir mögen, unsere Leser fragen, ob ihnen vielleicht der Aufenthalt des Mädchens bekannt ist. Wir ersuchen alle, die Angaben Über das verschollene Mädchen zu machen in der Lage sind, uns zu verständigen. * Ein Mord im Eisenvahuzug. Aus Prag wird gemeldet: In einem Personenwagen zweiter Klasse eines von Brünn gegen den Vlarapaß fahrenden Zuges tourde die Leiche einer Frau mit zwei tiefen Stichwunden am Halse aufgefunden. Die Frau dürste während der Fahrt ermordet und der Barschaft und des Schmuckes beraubt worden sein. Ihre Identität konnte bisher nicht festgestellt werden. * Em Schüler erschießt falten Direktor. Aus W a rschau wird berichtet: Vorgestern hat frei achtzehnjährige Schüller der hiesigen Handelsschule Lamp in den Direktor Vieser Anstalt, Dr. L'tpka, durch mehrere Revolverschüsse getötet. Lampin richtete dann dde Waffe gegen sich seDst und brachte sich schwere Verletzungen bei. Die Ursache der Tat ist ■ darin zu suchen, Haß sich Lampin weigerte, der Anordnung des.Direktors, sich die Haare kurz scheren zu la>sse n, Folge ziu leisten. Er wurde desh>alb für zweit Wochen von der Anstalt ausgeschlossen, erschien aber nach dieser Zeit wieder mit langen Haaren. A>ls ihn der Direktor darauMn neuerlich anffordevte, die Anstalt zu verlassen, entschloß sich Lampin gu der ungMMchen Tat. * Ein verhängnisvoller Revolver. Aus Budapest wird gemeldet: In der Jvkaigasse ereignete sich ein verhängnisvoller UngMcksfall. Zwei Hausierer, die tet Hause Geschäfte gemacht hatten, verließen eben das Gebäude, als ein angekauster Revolver, den der eine Hausierer dom anderen zeigte, plötzlich losging. Die Kugel traf die 74 Jahre alte Frau Armin Neu mann, die in dem Augenblick a-n dom Tor VorLeiging und verletzte sie ielbensgosirhäich. Die beiden Hausierer liÄfen in verschiedenen Richtungen davon »md werden von der Polizei gesucht. * Eine Kette von Unglücksfällen. Aus B u dopest wird uns gemeldet: Auf dem Bahnhof von Eso ngrab hat sich ein eigenartiges Unglück ereignet. Der Mechaniker A. D 0 b 0 hatte eine kleine Reparaturarbeit an einer Telegraphenstangc, die gerade in dem Augenblick aus bisher unbekannten Gründen quer übers erste Geleise dev Station zu Beden fiel,, als der Szenteser Personenzug heranbrauste. Dobo geriet unter die Lokomotive und wurde zu Tode gerädert. Tie Telegmphenstange aber erschlug einen 12jährigen Jungen, der seinen mit dem Zug ankommenden Vater erwartete. Als der Vater von dem tragischen Tode seines Sohnes erfuhr, stürzte er tot zu Boden. ** Räuber im Flugzeug. Wie aus 'Herrin im Staate ») R_ Illinois (U. A Ä) berichtet wirb, nimmt boti dev Bandenkrieg, dem vor einigen Tagen der Bürgermeister der Stadt Stone zum Opfer gefallen ist, unvermtznMrli seinen Fortgang. Neuestens wird in den Kämpfen der BerbrocheMnden auch das Flugzeug als Kampfmittel benützt. Go wurde om der Birger-Banoe gehöriges Landhaus, düs die Banditen zu einer wahren Festung ausgostattet hatten, von einem mit Leuten der Shelton-Bande besetzten Aeroplan mit Bomben belegt. Die Leute der Brrger--Bande erwiderten die Bombenwürfe des feindlichen Aeroplans fünf Mann der Shelton-Gande in diesem Bandeukrieg gefallen. * Ein exprobierter Bandit. In Chicago erlitt der Bandit Peter KazinSki, der unter dem.Namen „der dreistttgsrige Peter" eine traurige kriminelle Laufbahn besaß, ein elgenarngeS Ende. Cr trug eine Flasche mtt Nitroaltzzerin in der Tasche und sah einen Detektiv von weitem kommen. Eiligst wollte er in eine benachbarte Kolonialwarenhandlung flüchten, zu der zwei Sttlfen führten. Kazinski stolperte und stürzte, das Nitroglhzerin explodierte und der Verbrecher wurde in Stücke gerissen. Sämtliche Fenster der Häuser der Umgebung wurden zertrümmert. * * Chaplins MashM'Monopol. Aus Berlin wird gemeldet: Charlie Chaplin bat gegen einen Berliner Komiker, der Üch in der letzten Zeit ln kleineren Berliner Vergnügungslokalen und in der Provinz als den berühmten Filmstar Chaplin ausgegeben hatte, die Strafanzeige erstattet. Das Gericht in Wleldors hat nun den deutschen Komiker wegen Betruges zn 1000 Mar« Geld straf« verurteilt. Kennen Sie schon dl« gtt&dieto Wixktng des DIANA- FRANZBRANNTWCIN Jeder GESUNDE und jeder KRANKE wird M Ihnen bestltigon, difi d!o denkbar beste Wirknn;; dereh Diana-FranztiranntwBin mit Menthol exsielt wird. ÜBERALL ERHÄLTLICH! 9 Eine Seilschwebebahn auf den Gaisberg. Die Gaisberg-BayngeselMast plant die Erbauung einer Seilschwebebahn zur Gaishergspitze. Tas Gesuch wurde an zuständiger Stelle bereits überreicht. * Ein Grabdenkmal für Franz Klei«. Die Wiener Juristische 'Gesellschaft hat beschlossen, ihrem verstorbenen Obmanne Franz Klein ein Denrnml auf dem ihm von der 'Gemeinde Wien gewidmeten Ehrengvabe zu errichten. Mit der Ausführung lmrrde der akademische Bildhauer Otto Hofner betraut. Die Enthüllung wird Voraussichtlich am 6. April 1927, an dem Tooestagei Franz Kleins, stattfinden. I * Jüdische Gesellschaftsreise nach Palästina im Frühjahr 1927. Um es einer großen Zahl von Freunden des Heiligen Landes möglich zu machen, aus eigener Anschauung Palästina wissenschasdlich und wirtichaistlich kennen zu lernen und sich.mit den sozialen und kulturellen Verhältnissen vertraut zu machen, wird im Frühjahr 1927 eine Mische Gesellschaftsreise nach Jerusalem veranstaltet. Einer der besten Kenner des neuen Palästina, der zugleich in 'der palästinischen und, überhaupt orientalischen Altertumskunde bewandert ist, wird die Führung übernehmen. Im Lande selbst stehen spezielle Könner besonderer Wissens- und WirtschaftsgeLiete als besondere Führer einzelner zu bildender Gruppen zur Verftlgung. Außer den neuen jüdischen Stadt- und Dorfkolonien, die einer genauen Besichtigung unterzogen werden, soll das Land so durchquert werden/daß die Mische Siedlung und die heimische Bevölkerung in allen ihreu Zweigen und ihren Beschäftigungen in Augenschein genommen werden. Auch in Aegypten werden neben den allgemein interessanten Altertümern die jüdischen Denkmäler in etster Linie besucht werden. Aus der Rückreise wird ein Teil der Gesellschaft auch die syrischen Küstenstriche, Cypern und Athen zu sehen bekommen. Die Leitung der Reise liegt in den Händen der Palestine Lloyd Ltd. Jerusalem, und des Rersebureaus der „Hapag" m Berlin, das schon heute Anmeldungen entgegenmmmt. * Ermäßigte Hundemarken für 1927. Die 'Gemeindeverwaltung hat auch für das Jahr 1927 eine größere Zahl von ermäßigten Hundemarken dem Wiener Tierschußverein zur Verteilung überlassen. Bedürftige Hundebesitzer werden auft gefordert unter Vorweisung des Meldezettels in der Kanzlei des Wiener Tierschutzvereines, 1. Bez., Wipplingerstratze 8, Tür 75, mündlich zwischen 8 und 12 Uhr vormittags und 2 bis 6 Ufte nachmittags bis zum 16. Dezember um die ermäßigte Marke anzusuchen. Schriftlich« Ansuchen werden nicht beriicksichtigt. IH Danz-Jnstit/ut H. Braun, 14. Bez., Neindorfgasse 42, Senioren-Kurse Montag und Freitag von 8—41, Sonn- und Feiertagen von 4—%7; Junioren-Kurse Dienstag und Donnerstag von 7—11, Sonn- und Feiertagen 10—1 Uhr vormittags; Perfektionen Mittwoch, Samstag, Sonn- und «Feier, tagen von 7—11 Uhr. Privatstunden täglich zu i-dber Zeit (S. 3.50.) * Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsgemieinßchlaft Anitta Müller, 2. Bez., Untere Augartenstratze, 36. Samstag, den 20. ds. beginnt dev Kurs Mr weibliche Handfertigkeiten. Vorbesprechung zwischen 7—8 Ubr abends. Leitung Frau Liese Aranie-Hostnann. Der Kurs „Neuzeitliches Turnen" für Männer hat begonnen. Im Großen Vottragssaal findet heute die Generalv'erfammlung des Hochaluz statt. Anfang halb 7 Uhr abends. Einfchreibmigen für Kurse täglich von 6—8 Ähr abends im Sekretariat. * Akademie mit Tanz. Die zionistische Frauengr. stX veranstaltet heute, Samstag, in den Olhmpia-Säleitt Rölgaffe 5, eine Akademie mit, Tanz. Es wirken prste Kunstkräste mit. Wir verweisen auf das Inserat irr unserer heuttgen. Ausgabe. Vereine. Botträge und Bersammluugen. Lese- und Redehalle jüd. HochslchMer, 9. Bez., Türkert-. straße 9. Lesewal heute geschlossen, morgen Sonntag von 3—9 Uhr 30 Min. geöffnet. Hents 6 Uhv abends Konvent: Zionistischer, Rekapitulationsttrrs. PünWiches Erscheinen Pflicht. — MiSvachli lWken). Heute im Vereinslokal, 2. Boz.' Pvaterstvaßo 48. Vortrag M. Groß über „Gesteigerte Tättgkeit und gesteigette Pflichten des Misrachi". — HitaWuth- Jugend, 2. Bez., Glockengaffe 30. Heute yj> Uhr nachmittags: Zionistisches Seminar des Dr. N. M. Gelber. Um V26 Uhr hebräische Sich oh über „Chajej-Haarez", geleitet von Schmuel Jchudai aus Erez-Jfrael. — Maimonides^tnstttut 3. Bez., Hetzgasfe 40. Heute, 8—4 Uhr: Dr. A. Kaminka: „Pentateuch« Erklärrrng". — Zionistische Bezirkssektton Alsergrund. Montag, 8 Uhr abends im Cafe City, 9. Bez., Porzellangaffe! 1: Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht; 9. Diskussion; 3. Neuwahlen; 4. Eventuelles; 5. Wahl zum Parteirat. — Verein Oesterrekchischer Chemiker. Heute, 6 Uhr abends, im Hörsaal 7, der Tochn. Hochschule: Vortrag Hoftat Prof. Dr. R. K 0 b a t schr „Die Probleme der Weltwirrschaft und die Wege zu ihrer Lösung. — Tohnvenhalle, 20. Bez., DeniSgaffe 33. Heute, 7 E abends: Konzert. Mitwirkenoor Renee Gärtner. Furt Fuchsgelv Olga T-ubskh. — 'Zionistische Sektion Prater. Morgen Sonntag, 8 Uhr abends, irn Heime, 2. Bez., Jungstraße 8, Vortragr Dr. Chaim Tartarower Wer: Der geistige Zustand deS Judentums unserer Zeit". — Leopoldstädter VollSheim 2. Bez., ZirkusgaM 49. 7 Uhr: D-r. 'Alfred Reumamr: „Der Meumatismus< Eintritt frei. - Brigittenauer Volkshcint Winarsky-Saal, 80. Bez., Stromsttaße 74-76. Erste künst-« lerische VolMeim-Vevanstaltungs habb 8 Uhr: «Wiener^Abend. (Vorlesung Musik und Tänze von Schubert, Lanner und Strauß.) Kartest von 60 ÄrMen bis Schilling 1.60. - Jugendvetet« „Erez-Jfrael". Morgen, um halb 8,Uhr, Heimabend im Vorttagsfaale dev ZßmistMen Bezirksfektion, 2. Bez., Zirkllsgaffe 38. AftronomiM Abende. Dienstag, den 33. AL, um M Uhr, spricht Professor Thomas im Akademischen GhMnastmn über die Sonnenflekke, Maguetiswrls und SchnretzterlingSphänomen. Die Ster nabende auf dom Sontmecheidenweg finden vis Mitte Dezember bei jedem llpren ^anMag stM. BeLsamMms WM 8 NW in PötzlviMA.

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