Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2773 (16.11.1926)
- Date
- 1926-11-16
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Leite 4 Men, Menstag MeE MoesM-elttms W . UäSsnEer M8 Nr. 2773 ,iic seiner Mutter in die Pyramide von Gizeh, in sein cigereS Erbbegräbnis übergeführt werde. Zuletzt lvurden der .llabastersarkophag und'der TraqHimmel hiehergebracht. Die ttofjc Unorbmnuj, in der man oie Grabkammer fand, wird daraus erklärlich, daß die in das frühere Grab der Königin tzetepheres cingedrungenen Räuber alles, was sie nicht Mitnehmer: konnten, kurz und klein g e s ch l a g e n h a b e n,?och wurden auch diese Bruchstücke einzeln oder in Behältnissen in das neue Grab geschafft. In dieser zusammengewürfelten Masse sind viele wertvolle Stück: gut erhalten, darunter drei'verzierte Holzbarren, Täsebverk und eine mächtige Palme nrit Schnitzereien, außerdem eine Bettstatt mit drei Sesseln. Der Gewichtsverlust ist so groß, daß alle diese Stücks federleicht sind. Gefunden tyurden noch 60 Werk- :uge und Hausgeräte, davon sechs aus massivem Gold, rner ein Dutzend Hvlztäfelwerk in Goldrahmeu. Der rnächgc Traghimmel, aus Kupfer und Gold gearbeitet, ist ein 'Meisterwerk. Weitere Funde sind: ein Ms Kupfer gearntetes Wasserbecken mit drei goldchsn Krügen, 25 kleine schisse Ms Alabaster und viel Töpferwerk. Die wertvollster: Schmuckstücke würben irr.dem goldansgelegten Juwelenkästchen?er Königin gesunden, darunter silberrrer urck goldener Knöhelschmuck. Die Probleme des jüdischen Volker und die Sozialdemokratie. Ron I. Hellenberg. i». Ae Wandlung in der Umwelt Us Wischen Bolle»-). S Weltkrieg, Demokratie) Abstoßung der jüdische» Doikskräfte ans de» fremde» Arbeit--' Märkte«. Es kam der Krieg. Verheerung und Vernichtung,. völ- ..ge dlnswttung durch den Feind urck „Evakuierung" durch en Freund, waren das Schicksal tausender und abertau- 'irder jüdischer Wohnstätten und ganzer städtischer Sieduitgett. Wir hielten Rußland für das größere Uebel und arüren zünden Mittelmächten. Die Heere des Zaren besetzten jedoch fast unser gesamtes, für die Massen unseres Volkes bis dahin einziges Wohngebiet, urÄ> ließen 'in furchtbarer Weise ihren Blut-- und Siegesrausch an unsere tvehrkose Bevölkerung Ms. Sie kannten unsere Gefühle und legten sich uns" gegenüber keinerlei Reserve Ms. Wir flohen zu unseren Verbündeten, zu denen wir doch im Schützengraben Und Synagoge, in schwerem Kampf und heißem Gebet, mit fieberndem Herzen gestanden, in das Zentrum unseres Staates, als dessen Angehörige'in Krieg und Frieden nur doch Anspruch auf Schütz und Beherbergung hatten, unter dessen Führung und Verantwortung doch der von uns gewiß nichtwerschuldete Krieg in unsere Heimat getragen wurde. Aber da wurden wir merkwürdig kühl ausgenommen. Freilich, mitten im Kriege konnte man nicht offen vor aller Welt gegen eine so große Anzahl eigener Staatsbürger eine feindliche Haltung einnehmen, aber wir waren eine große Verlegenheit und man sperrte die nulrsten von uns, dio Wehrlosesten, in eigene Konzentrationslager. Dann besann man sich, daß wir doch eigentlich als Kanonenfutter, eine viel nützlichere Verwendung finden könnten, und veranstaltete für Uns Extramusterungen, „für die in Galizien und der Bukowinaer Zuständigen", zweimal hintereinander, über die allgemeinen, für alle -treuen Staatsbürger vorgeschriebenen Musterungen hinaus.' Der Krieg zog sich in die Länge und es kam, was kommen mußte, die Niederlage. Da ereignete e sich zum erstenmal, daß Inan nicht, wie sonst, das dauernde Ergebnis unserer Arbeitsleistung für sich in Anspruch nahm, sonder:: im Gegenteil; das Ergebnis einer historischen Anstrengung des gesamten Staates und seiner Führung, die Niederlage wurde fast ganz Ms unser Konto gesetzt. Die Monarchie zerfiel, es bildete sich die freie Republik. Jeder hatte das Recht, durch Abgabe einer Staatsbürgerschaftserklärung seinen Beitritt zur Republik der Freien und Gleichen zu vollziehen. 2ttrr wir, die „Ostjuden", waren nicht erwünscht. Wir waren nun ganz offiziell zu „Fremden" erklärt. Bald forderte man uns Mch Ms, das Staatsgebiet zu verlassen, und damit der Tragik Mch nicht die Groteske fehle, war es in Wien oft derselbe Beamte, der uns früher zur Musterung Mfforderie, zur Verteidigung des Vaterlandes „einrückend" machte, — der uns nunmehr als „Ausländer" zum Verlassen des Staatsgebietes Mfforderie, „abreisend" machte. Das Vaterland hatte uns enterbt. Wer Beziehungen hatte oder in der Lage war, das Argument klingender Münze anzuwenden, konnte es sich freilich richten. Der einflußlose jüdische Proletarier mußte daran glauben. Draußen in unserer früheren Heimat, deren Boden wir seit Jahren infolge der Kriegsverhättnisse nicht betreten konnte::, seit der „Evakuierung" nicht betreten hatten, wütete die von der Kriegsfurie hervorgerufene Pogrombestie, waren Unsere früheren Wohnstätten dem Erdboden gleichgenmcht. Wohin sollten wir beim? Hier aber waren wir Ausländer, gegen die sich aller Haß richtete, die an allem Schuld waren, an der Not, an der Niederlage und, sogar, am Aüsbruch des Krieges. Wie manche angenehme Zeitgenosse):, die in normalen Zeiten sehr vernünfttg, logisch und sogar kosmopolitisch zu denken scheine):, im Moment des Affektes abpr, )veim ihre lvahre Natur dllrchbricht, „Jud!" lvsbrüllen, toerm sie fein anderes Argument zur Hand haben, so hatte die deutsche. Kulturnation und mit ihr alle Trabanten und Speichellecker „Ostjud!" ausgeschrien, als ihnen im Affekt der Niederlage und Verzweiflung nichts anderes einsiel. Und keinen gab es, der sich unserer annahm, keinen, der uns Verständnis entgegerrgebracht hätte. Der die Bero-d- , ♦) Siehe „Wiener Morgenizeiitnug-" vom 7., 9. und 12. Nqvemjber h. nung über unsere kurzfristige, definitive „Abreisendmachung" unterschrieb, lvar -der von der Koalitionsregierung bestellte sozialdemokratische! Landeshcurptmann, ^ein zu polittscherMacht und hohem Ansehen aufgestiegsner ehenialiger Arbeiter. Die nmr offen und mit großer Energie einsetzende,Abstoßungsteiürenz gegenüber unseren Volksangehörigen findet so''— hierzulande — ihren Ausdruck, nicht nur in einer Reihe aufeinairderfolgender -Gesetze und Verordnungeil über Staatsbürgerschaft, Heimatrecht, Aufenthattsbewilligung,Einreisebewilligung und -schließlich Jnlandsarbeiterschutz, die alle uns fast Mf der: Leib zugeschnitten sind .(fitr die landwirtschaftlichen Arbeiter wurden erhblichtt Ausnahme:: vorgesehen), sofern vor allem in der spezifisch österreichische): antijüdischen Ideologie, die bis weit in die Reihen der Sozialdemokratie vordringt und hier große Verheerungen anrlchtet. Es entsteht ein neues Schlagwort: die „Bodenständigkeit". Es bildet sich zweierlei Recht: Solange die „eigene bodenständige Bevölkerung" in Not ist, können Inden höchstens in zweiter Linie in Betrachtkommen. Der Jude ist nirgends mehr ^erwünscht." „Der Ostjude" sagt man verschämt, und.die soäst so gescheiten ,/Israeliten" falle» pünktlich darauf -hinein. Bei den Ostjuden hat man es auch wirklich sehr,leicht. Sie sind ja seit kurzem, ohne gefragt worden zu sein, gMz offiziell zu „'Fremden" deklariert; das an ihnen verübte Unrecht ist daher jetzt geltendes „Recht". Sind zu wenjg Wohnungen, haben zunächst die Ostjuden ihre armseligen Flüchtlingsbehausungen,zu räumen. Und wenn sie nicht wissen, «wohin sie sollen, müssen sie halt „abreisend" gemacht werden. Haben wir eine „eigene" Arbeitslosenavmee, dann,ist es unzulässig, daß ein „Ausländer" einen freiwerdenden Platz -besetzt. Aber nicht nur die „Ostjuden". Auch die, die mehr ob«: weniger unfreiwillig, „tolerierten Israeliten" -— ob sie nun konfessionslosen oder altkatholischen Bekenntnif^s sind — geraten in eine noch unbehaglichere Stellung als ehedem. Juden, so nennt man sie ungerechterwoise, können nicht in erster Linie herangezogen tverden. Mit Juden Geschäfte zu machen, ist beinahe verpönt; gute Geschäfte müssen ein süßes Geheimnis bleiben, denn schlecht ausgehende Geschäfte sind nicht etwa eine Dummheit, Ungeschicklichkeit oder, we::n man will, sträflicher Leichtsinn, sondern gerade darum ein Verbrechen, weil man sie mit Juden gemacht habe. Werden jüdische Grundbesitzer in der Tschechoslowakei, die Generationen hindurch als Vertreter des Deutschtums galten, aus Gründen tschechischnationaler Siedlungspo.üik enteignet, und kaufen sich diese Deutschen (zum jüdischen Volke positiv werden wohl nur wenige unter ihnen sich bekennen) im benachbarten Niederösterreich an, so fühlt sich — wieder gerade das Organ der internationalen Sozialdemokratie berufen, über die „Verausländerung Niederösterreichs" Wehklage zu erheben und der Grmckverkehrskommission, die diese Ankäufe nicht verhindert hat, mangelhafte Pflichterfüllung vorzuwersen. Denn „diese Jiiden" beschäftigen slowakische Saisonarbeiter. Wie )venn „diese Juden" die slowakischen Saisonarbeiter erfunden hätten und unsere affen Agrarier die reinsten Lamperln rvären. Als ob nicht gerade die politische Macht und der Einfluß unserer „eigenen" Agrarier es waren, die schon bei Schaffung des Jnlandsarbeiterschutzgesetzes für die von ihnen benötigten landwirtschaftlichen Saisonarbeiter viel mehr Ausnahmen verlangt und durchgesetzt haben, als beispielsweise für jüdische Arbeitssuchende je zu erreichen sein dürfte. * Wenden wir nun der) Blick von unserem teuren Baterlünde auf die Arbeitsmärkte der übrigen Welt, so finden wir fast überall — von vorübergehenden Jnflationskonjunkturen abgesehen — eine vollständige rücksichtslose Einwanderungssperre. Mehr oder weniger gefühlsbetont, mehr oder weniger mit sachlich-wirtschaftlichen Argumenten begrü:üwt oder mit „Kultur-Hochstapelei verbrämt, bleibt diese Sperre überall gleich hartnäckig. Das Pochen an den Toren nützt nichts, die Grenzen sind gesperrt. Im Juli 1926 trat der vom Internationalen Gewerkschaftsbmck und der Sozialisttschen Internationale einberufe ne Weltwanderungskongreß in London zusammen, und auch diese, von hervorragenden Vertretern des klassenbeivußten, organisierten internationalen Proletariats besuchte Versammlung )var nicht in der Lage, für die unmittelbare Praxis der Arbeitssuchenden irgendein günstiges Resultat zu erzielen. Trotz redlicher Bemühungen, trotz anerkennenswerter Zurückweisung mancher von empörendem Kulturdünke! getragenen Argumente einiger Vertreter der reichen Einwanderungsländer. Zu verzeichnen bleibt bloß die wohlgemeinte Empfehlung einiger Einwanderungsländer an die Länder der Arbeitssuchenden — sie mögen in Zukunft nicht so viel Kinder in die Welt setzen. Es gibt momentan keinen aufnahmebereiten Markt für die Arbeitskräfte der 'osteuropäischen Völker und schm: gar nicht für die des jüdischen Volkes. Die Bedeutung dieser Weltwirtschastslage für das jüdische Volk und die aus dieser Situation sich ergebenden Konsequenzen einer Neuorientierung, di« von einem Großteil des jüdischen Volkes de facto, ohne viel Studium, schon längst gezogen lvorden ist (auch hier folgt das Bewußtsein erst dem Sein) wollen wir im nächsten Abschnitt behandeln. Karl Kraus und Anton Kuh. Wir erhalten von Rechtsanwalt Dr. Friedrich Schnepp die folgen.?« Pveßgefetztiche Berichtigung: „EL ist unwahr» daß Herr Auto», KUH Redakteur der »»Stunde" ist, wahr ist vielmehr» daß Herr Anton Kuh nicht RedMe-ur der „StmÄe" ist." Ser Kampf gegen die zuSerkrankhett. Aus der Breslauer medizinischen Klinik des bekannten Diabetesforschers Professor Minkowski berichten Professor E. Frank und seine MitarbeUer Doktor Nvthmann und Dr. Wagner über die Auffindung eines synthetischen Präparates mit insulinähnlicher Wirkung Mf den Organismus des zuckerkranken Menschen. BekMNtlich gelang amerikanischen Aerzten vor wenigen Jahren die Darstellung des Insulins, des Jnkretss der Bauchspeicheldrüse, dessen .Einverleibung durch Einspritzungen , beim Zuckerkranken die Zuckerausscheidung im Harn herabzusetzen und die gefährliche Säurevergiftung zu beheben vermag. Da das Insulin als Ersatzstoff des dem Zuckerkranken fehlenden Saftes der kranken Bauchspeicheldrüse lMge Zeit oder dauernd dem Kranken verabreicht werden sollte, so erwies sich diese Einverleibung durch Injektion als sehr störend. Die neue Entdeckung aus der Minkowskischen Schule wäre, wenn sich die mitgeteilten Erfolge bestätigten, um so mehr zu begrüßen, als damit zum ersten Male ein von der wissenschaftlichen Seite anerkanntes Heilmittel gegen die Diabetes erfunden wäre, das denn Körper nicht durch Einspritzungen, sondern durch den Magen-Darmttalt zugeführt würde. Wohl wurden auch bisher vielfach Heilmittel gegen Diabetes, die durch den Mund verabreicht wurden, von verschiedenen Seiten Mf den Markt geworfen, aber deren Erprobung konnte bisher meist einer wissenschaftlichen Untersuchung nicht standhalten. Ja, es gibt sogar einzelne Autoritäten, die jede Untersuchung solcher antidiabetischen Medikamente als nicht wissenschaftlich ablehnten, da sie auf dem Sta:ckpunkte stehen, daß nur ein Präparat der Bauchspeicheldrüse als Heilmittel in Betracht kommen könne. Wenn sich die neue Entdeckung, die Ms wissenschaftlichen Versuchen mit Granidin hervorging, dessen blutzuckersenkende Wirkung schon lMge bekannt war, als richtig erweist, so wird die offizielle wissenschaftliche Forschung nicht umhin können, sich mit den verschiedenen antidiabetischen nichtosfiziellen Heilmitteln zu beschäftigen, da ja das neuentdeckte Synthalin gleichfalls eine synthetisch-insulinähnliche Substanz darstellt, die keineswegs mit Insulin gleichartig ist und doch antidiabetische Wirkungen aufweist. Es ist ganz gut möglich, daß in der Natur oder in den verschiedenen gegen Diabetes angepriesenen Heilmitteln solche blutzuckersenkende SubstMzen enthalten sind. Mit dem Synthalin wurden zuerst umfangreiche Versuche an Tieren und schließlich an 60 Patienten mit außerordentlichem Erfolge gemacht. Gerade für die leichten und mittleren Grade der Zuckerkrankheit glauben die Autoren , das neue Mittel empfehlen zu können, das demnächst im Handel erscheinen wird. Eine gewisse Vorsicht ist Mch beim Gebrauch dieses Mittels notwendig, worauf die Entbehr besonders Hinweisen, da das Synthalin ein methyliertes Derivat des Granidins ist und eine gewisse Giftigkeit bei Ueberdosierung behalten hat. Dr. Sanel Beer. Gegen die SittlichkeitsschMelei. Aus Borlin wirb uns gsmeldot: Mehveve Mitglieder der preußischsn Akademie der Künste, SÄtion ftir Dichtkunst, haben eiirre Kundgebung unterzeichn-ot, wovü: sie den Reichstag vor der Annahme des Gesetzes zur Bekämpfung von Schund- und Schmutzschoifteu war new Un: den wirtlichen Schmutz unschädlich zu machen, dazu reichen die bereits bestehenden Gesetze aus. Dre Bedrohung der Jugend erscheine Laher veuschwindew, gewng gegenüber der von diüsem Gesetz zu befürchtenden Bedrohung der Geistes frei heit. Es würde Kämpfe entfesseln mch sie während der ganzen Dauer seltnes Belstehens nähren, die auch den heute GlÄichgÄUWen erschveckon müßten. Die Migbieder einer Waderuie, die vom StMt«^>aMr vevufem seil, die hohe Würde der Kunst zu vertreten, könnten nicht uuhig zu-> s-ehvn, wie die literarische Kunst, ihr eigenster Besitz, freuvdor «Aussicht, und einer ÄuS-naih-mtS«Asse tzgebu-ng untiemwvfen werde. Der Kundgebung haben sich bisher durch ihre Anterschvi-ft angoschlqssen: Hevma-nn Bahr, Dr. Ludwig FuLda, Dr. Max Halbe, Dr. A-vno Holz, «Georg Kai«s«e>y» Bernhard K«Ilerm-ann, Oskar Aörkk«, Hednutch iMann, Pros. Dr. Tham«aS Mann» Waller von Moco, Pros. Peter s e n. Dr. Josvf Ponton, WiGylm Schäsvr, Rene Schickel-e, Mihelm Schmidtvonin, Dr. WllheSm von «Scholz, Mnvard Stucken. 6fe apokrypher Brief Artur Schnitzler». Arthur Schniitzter ersucht «uns am Ausnahme «folgende« Zeilen: „Mm sendet uvir eine Anzahl so zieimlsch gveichlaute-ndov ZeitmvgSnotizell ein,*’tot denen ein Brief mit meiner Untor« schvift, den ich nii-omabs geschrielbea: halbe, inhaltlich «und da und dort sogar ,-wörtlich" zitiert wi-rd. In diesen: angeib- 'lich von mir geschriebenen Briiefe motiviere ich die Ablehnung einer Ei-niladung ziur Abhaltung e«iner Vorlesung in Budapest damit, daß mwu mich dort „als pornographische«» Schriftsteller hingestvllt habe". In Wahrheit verhAt eö sich so. daß die letzte an n:ich ergMigene Einladung zu einer Bovlefung in Buidapest wenige Tage vor der beabsichtigten Aufführung des M eigen" (es tvird wohl ein Jahr seither sein) mündlich erfolgte, und zwar, wenn ich :nich recht erinnere, durch ome dem be>tre«ffei:d«n Theater nahestehende PersöMch'teik, zu -eiiuein Aeitpnnikt also, wo von einem Zensuvverbot des „Reig-sn" «mir wsn«igsiMs nichts