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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-14 · Heft 2772 (14.11.1926) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2772 (14.11.1926)
Date
1926-11-14
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 2772 Wien, Sonntag Aienee MorgenzKitltttg lst. November WZll Seite 9 Bühne und Kunst. „Marlborough zieht in den Krieg." Kammerspiele. Mit dem Literarischen haben die Kammrrspieie ^nt schieden kein Glück. Sie beganilcn mit Lenaus „Faust", einer höchst respektablen, litnstlerisch hochstehenden Ansjührnng, und mußten ihn rasch Mieder absetzen. Die Ko müdie „Die Nacht ist unser" war besser gemeint als geraten unb fiel ab, eilte literarische Revue, die uns gut geraten schien, siet durch. Die Kanunerspiele sind jetzt in der Serie: Wenn dieser Burleske, von Marcell Achard kein langes Lebet: beschiedc-r ist, so kann matt es, weiß Gott, verstehen. Herr Direktor Wcnzlrr, der Spielleiter, übersah, daß die. Satire auf das kriegerisch?. Heldentum ftanzösischer Provenienz ist, zerdchnte sie fürchterlich, füllte die Löcher, die allenthalben entstanden, mit Berliner Lustigkeit und trieb dem' geschmackvoller.'u Publikum gründlich das Lachett aus. Offenbach, Shatv, „Blauer Vogel" und noch ntanches andere ivurdc dem ftanzösischen Gericht hinzugetan, so reichlich und auf dringlich, daß man Sodbremtett spürte. Erst der Schlußakt ließ den feinen, ein wenig elegischen Humor dieser Farce crkeunen. Des Feldherrtt Gattin liebt den Pagen. Der Feldherr ist ein widerlicher, klobiger Kretin, der Page ist ein Dichter. Der Feldherr (Marlborough) ist als ttnfähiger Schlachtettlenker ttnd als Feigling gefallen. Der Page, heimgekehrt, feiert Marlborough als Helden, und bringt cs richtig zuwege, daß die Gattin den zeitlebens Gehaßten nach dem Tode ztt lieben beginnt. Der Page kriegt den Laufpaß. Den Gewinn zieht die lesbische Königin, welche die Herzogin von Marlborough als längst. begehrte Buhlin att dett Hof befiehlt. Man sieht graziöse Beine attntutiger Frauen. Durch solchen Kontrast wird die Plumpheit dieses Abends noch deutlicher. An der Frische der Damen Brionne ttttfr H aerlin, an der Innigkeit des Frl. Fiebig, der parodistischen Schärfe des Frl. Schletti ngen hat man seine Freude. Herr Fischer deklamiert gut, aber der begabte Herr Peppler ist leider sehr aufgeräumt. Das berühmte Chanson votn unbesieglichett. Marlborough wird wiederholt gehört, die Musik von M a ck c b e n geht ins Ohr, und doch.ist tttsttr froh, weint der letzte Vorhang M... ' .? O. A. Jeutsche UrausfLhmug von Laugwillr „Dex König der Schnorrer". Im Jrankfttrtier Neuen Theater, iEigenbericht der „Wiener Morgetizeiliiug".) Ein überwiegend jüdisches Publikum Halle Samslag, den 6. November, Gelegenheit, die Bühnettb^arbeitnttg des berrch'mtett Zangwiltz'schen Rontans feiutcu ztt lernen. Das Lustspiel behandelt den Gegensatz zwischen spaniolischcht und aschkeuasischeit Jttden. Im kleinen Rahn ton ivrrd die Geschichte , der jüdischen Siedlung nt London im 18. Jahrhundert wiedergegeben. Es ist der'Gegensatz, lote er jetzt zwischen West- und Ostjudett anfgestellt tvird, wobei die deutschen Judett den Kastengeist de.r Spaniolen übernommen zu habet: schcittett. Die Distanz , der beiden isoliert lebettden Mischet: Geuteinden in London wird durch dett überragendett Intellekt uott Mattasse Bueuo Barzilai Azevedo da Costa, dem „König der Schnorrer", überwundett. Selbstverstän-dlich spielt auch das erprobteste Mittel, Gegensätze' nnszngleiche.it, nämlich die Liebe zweier junger Menschen, eine nicht geringe Rolle. Die Jnszeniernng von Herrn Ophnls war stilgerecht unb durch ein lebhaftes Tempo sehr gefördert. Attch die Darstellttng konnte befriedigen. Kritisch könnte tnat: die übertriebene Inferiorität der aschkenasischcn Schnorrer und die exzentrische Darstellutig des Mahainad-Kollegiutns bemängeln. Der Beifall des Publikuttts war herzlich ttnd stark, besonders nach dem ersten ttttd zweiten Akt. Der schwächere Schluß tat dem günstigen Gesamte: druck dieser Darstellung feinen Abbruch. Dr. P. A. Bernard Maw — Robelpreisttöger. Den l-.vK.e..r<Ä-vi.schett Nobelpreis für das Jahr -.11)25 hctt'dt« .Gtnglich schtvedische Akademie Berttard S h a w zuggspwchen. .Die Zuerkennung des Preises für das Jahr 't$86 ist auf einen späteren Zeitpttttkt verschoben worden. Die Erteil'ung des höchstet: Litevakurpreises an Sh a w, den großen Dramatiker und b'eißendett Sattrikev, dem das offizielle England, .noch bis heute tttcht die.gebührende AnvrmnÄmg Wertschätzung zollet: will, betveist) daß das geistige Europa i immer deutlicher die Krise auf allen Lebens- Mieten erkennt. .Man Muß nicht tu allen EinzellMte:: mit der Shiawschen Kritik der ettroMschcn Gesellschaft übdreittstnmnetk, ihre. grundsätzliche Berechttgiuttg, ihr geistiges uttd MnsilerWes Mveatt itnp' schlieMch in tmzÄMgen 'Wkken ihre TreMcherhekt kam: nicht geleugnet tvvMn. mr . * Dernard S^hMv (gHbvvatt am iL. Wli 1856,), der -M KtnskkrAker ünd Essahist begann (ep schrieb mtter cmdederem über Ibsen und Richard Wagner), um dann, in den Jahren 1880 bis 188.-3 zum Roman zt, übergehen, Hai feinen Ruhm, ittsbesotrderc in Dentschlattd, durch seine lebcndigett, ans dem Geist der Persiflage und Satire gebvretten Dramett errnngen. Zn seinen berühmtesten Werken, die auch itt Wien schon häufig uttd mir starkem Erfolg auf geführt tmirden, gehöret: „Androclos itttd der Lötve", „Cäsar und Cleopatra", „Eandida", „Pygmalton", „Der Arzt am Scheideiveg", „Mensch uttd Uebermeusch" und schließlich das jüngste Werk (1028) „Dte heilige. Johanna", die fein schönstes uttd poetischestes Werk, jedenfalls aber sein erfolg reichstes ist. Die geistreiche Lebettsirorue Shaws kennzeichnet vtelieich! am treffendsten der Ausspruch, den er Pressevertreter,t gegen über machte, als er die p. ach rieb von der Be 'leklmiig des Nobelpreises verttahm: „Ich habe nichts im Jahre 1025 geschrieben, sagte er, wahrscheinlich habe ich ihn d afür erhallen." Am den Theatern. Burgtheatev. Morgen halb ä Uhr und Dienstag halb 8 Uhr „Vafantaseua". Mittwoch halb 8 Uhr „Bolponc". A k ad em k et heat e r. Montag zu in erstenmal „Das Prinzip", Lustspiel in drei Atten von Hermann Bahr. Tic Besetzung der Rollen ist folgende: Dr. Esch — Marr; Gertrud — Retth; Hans — Musst; Ln-z —Svidler; Peter Jrle — Ph. Zeska; Thomas Kreger — Siebert; Everbusch — König; Lene Kuk - - Mcdelsky; Sitse Schebitz -— Mayer; Gräfin Aggern — Witt. Regie Direktor Franz Hertertch. Bühnenbilder Remiginö Geyling. Dienstag halb 8 Uhr „Das grobe .Hemd". Mittwoch halb 8 Uhr „Nkadelon". -O p c v nth e at e r. Morgen 7 Uhr „Der Rosenkavalier". Dienstag 7 Uhr „Andre Eherner". Volksoper. Morgen „Madame Bntterfty". Freitag findet eine Fostborstellttng von „Zigciincvbaron" zugnusten der Volksoper stakt. ' St adttheat c r. Morgen Halb 8 Uhr abends 59. Anfiiihcnng der Revue „Wien lacht wieder" in Premierenbcsetzuitg. Die. neu erschienenen und reich illustrierten Albums der Üievue, bczw. einzelne Schlagernmnntcrn lverden an diesem Abend gratis an'die Besucher verteilt? R a i m u ii d t h e a t c r. Heute nachtmtiags 8 Uhr das Kindermärchen „Schneewittchen"'. Morgen 3 Uhr „Der Struloelvctor", Dienstag zum 75. Mal „Das Schwalbennest". . L u st sp i-e. lth e a t e r. Heute Operettetiense-tnb'le des Vädci'.er.Stadttheaters, halb 4 Uhr „Die Bajadere", abends halb 8 Uhr „Prinzeß Grctl". Montag mit Hansi .Niese „Der Antoivildling". ' Modernes Theater. Als nächste Novitärett iverdett vorbereitet: Der. neue Bernenil „Alles für die Mama" und das Lustspiel „Die Nepnblsk befiehlt" von Rudolf Lothar und Fritz Gottwald, hierauf folgt die.Uraufsityrung des Schauspiels des österreichischen Dichters Josef Nadcrny „Die Tigerin". Ferner wird der - dreiaktige ' Schwank „Absteigauariier" von Auguste Achau'ne. deutsch von Alexander Dovc, als Nachtborstellung vorbereitet. . A p o l l o T h e a t e r.. Heute, und morgeri ilachmittagS 3. Uhr, Nachmittagsvorstellung bei kleinen Preisen mit vollständigem ^-Abendprogramm.^ - Tie Beisetzung von Joseph^ Schwarz. Aus Berlin ineldet die 'I. D. dl.: Domterstag nachmirrays wurde Kammersänger' I o s e?p h S ch war z auf dem Frtedhös der jüdischen Gemeinde, zu Weißeusec beigesetzt. Eine vieltausendlöpfige Menge umdräugte Halle und Grab. Die . Trauerrede hielt Rabbiner Tr. W e iss e. Es sprachen unter anderen noch Jndentant T i e t j e tt für die städtische Oper und Prof. Franz Ludwig H ö rth für die Staatsoper. Die Feier wurde eingeleitet durch) eine Arie tunt Händel, die der berühmte Sänger in seinem letzten Konzert mit Bruno Walter gesttttgett hit. Ein Psäserchor der. Stnatsoper beschloß die Feier.' Der Articitsplatt des Dctttfchen Bsllsttteatecs. Infolge anderweitiger Perpsiichtuugeit endet ttächste Woche das Gastspiel B ä s s e r nt a u u s. Als letzte neue Rolle spielte der KünMer Sonntag den Direktor Striese in „Ra«b der S a b i nävi u n e n". Ter iveitere Arbeitsplan umfaßt die deutsches Uraufführung des Lustspiels von dltniel „L i e b e und S P o r t", dann folgt, nett einstttdiert, „Na tha u der W ei s e" mit' Leopold. K r a m e r in der Titelrolle. Kramer wird auch in?,Der Gatte d es Fräuleins" auftreten. Die erste Dezemberhülfte bringt den Abschied des Ehrenmitgliedes des Deutschen Volfstheaters, Dr. Rudolf Thrvlt, in vier verschiedenen Werken: „Das vierte Gebot", „Erde", „Lokos Vater" und „Großstadtluft^. Ende Dezember.folgt das Lustspiel.,,Der Garten Eden" von Rudolf Oe stet re ich er und Rudokf Bernau er und H a s e n c'l e vors „M o r d". Haust Riese, die WiedetTgeueseue, die anläßlich ihres erstett Auftretens nach schwerer 'Erkrankung so stürtmsch gefeiert tvurde', chatte^ auch/ in der Frieimiannfchen Koinödie „E x z e l l e n z Jlouka" autzerordenklichcn Erfßlg und war gestern in dem alten, guten BolNtück „DHe Löwin um- Ihr Inng es" von Keßler und Berg von eutzückettder Frische und kernigem Hpmor. Die Miwjvkenden, dttrchaüö vortrefflich, mutzten sich insbesondere in der Genchtsszene tüchtig zusammenttebm'cu, um nicht, ime das Publiktmt, von der Heiterkeit übernnwnt ztt lverden, die Frau Niese entfesselte. Der großen Künstlerin wnrbett tvieder Blumettspenden überreicht. Krctwatle tz»r „Wozzek". Alban Be vsgrs Oper „Wvzzek" wurde Donnerstag abeitös int Prager tzschechischett Rattonaltheater zum erstenmal aufgesührt. Das Stück fand starke Qpposiliot^ dte sich in larmenbeK Protesten erging. WörkivürLigerweise Melken, auch cmtisvmttMe Momente nnt. Es wurde verbreitet» das Berg em JtÄe sei und Aw oin heiße. ÄieS lvürde zwar nichts Kr oder gegen seine ALusik besagen, genügte aber den Skandalmacheru. Schließlich siegte jedoch Bergs Oper utrd deuMend lourdeztt einem Erfolg. —• Waihreridgxr Vorstellutzg erkikk der in der MtrgermeisteÄoge amvefende ViMürgertneisker von Prag» Dr. Ludwig V*wu^, emen ÄMagmMl, dem - er nach kutMv Zstt erkchg. «chneur über die Lage dcr l,ebrätschen Liteeirtur. Fr einem Gespräch mit dem Vertreter der Kolvnoer ..Jüdischen Stimme." äußerte sich oer hebräische Dichter Salm an Schneur über die gegenwärtige Lage der hebräischen und jiddischen Literatur. Es fei ein Ansichwung zu bemerken, «über es fehlte an etttm .tionzenttativnspnntt. Schweren Schaden Hütten der hebräischen Literatur der Ivirtschaftliche. Niedergang in Polen, das Perstnnnncn des hebräischen Wortes in Rußland ttitb die Krisen in Litauen und Deutschland gebracht. Schneur erklärte: „Ich muß hier öffentlich sagen, daß der ^iontsmus eine große Sünde damit begeht, daß er sich zwar um alte Gebiete unseres wirtschuftlichen ttnd kulturellen Lebens kümmert, die hebräistlie Literatur aber als Stiefkind behandelt. Es ist gewiß sehr wichtig, sich mit der wirtschaftlichen Krise' ztt befassen und Drives zu organisieren, aber in dieser schweren Zeit müßte der Zionismus auch eine intensivere.Beziehung zur hebräischen Literatur haben, statt sich auf M.'izeitt zu verlasse». Der einzige Halt ftu° die. hebräische Literatur ist nocl> in Patnstkua und Litauen uttd zutit Teil auch tu Polen geblieben. Sonst leiden wir aber an einem geistigen Asthma: Es gibt Literatur, aber keine. Stätte, wo inan sie drucken kann. Dasselbe gilt für die jiddische Literatur. Der Bedarf in Amerika ist schou auf lange Jahre hinaus gedeckt und in Polen fiel die. -Literatnr als erstes Opfer der wirtschaftlichen Rot. In Amerika ist nnch der Rückgang der Immtgration ntt der Literaturkrise mitschuldig und sogar der Absatz der Werke von Schalvm Alechem und Schalont Asch ist dort gesunken". — lieber seine Stellung in der H a b t m a h befragt, bemerkte Schneur, daß er nicht wie behauptet wurde, literaristlier Leiter der Habimuh, sondern nur ihr l i 1 e r a r i s ch e v B erater sei. Borseier des 80. Geburtstages Mar Liebermanns in Hamburg. Wie I. T. A. aus Ham bürg meldet^ wurde gestern irr der H a m 0 tt r g e r K «tt st halle . eine A >i sst e l kn n g v o tt G e m ü l d e tt Ai a x L i e b e r tna tt tt S eröffnet, die als Vorfeier seines 80. Geburtstages gedacht ist. Der Bürgermeister von Hamburg, Dr. Peters e n, hielt eine Ansprache. Am Vorabend sprach Prof. Gustav Pauli, dev Direktor der Kuusthalte, über das'Werk des Meisters. Ausgestellt find mehr als ftitrszig Bilder ans allen Schaffens- Perioden, die von deutschen Galerien und Sammkeun zur Verfügung gestellt worden sind. „Die Geschichte unserer Welt" von den Uranfängen bis itt die jüngste Gegenkraft erzählt der berühnite englische Romaneier H. G. Wells in seinem soeben erschienenen Werk, das die Buchhandlung R. L ö wit, Wien 1. Bez., Rotentuvurstraße 22, diese Woche in ihrem 'Sonderschaufenstev ausstcllt. tzi« Ausruf de» „«jüdischen Hochschulausschuß". Der .JüÄi-sche Hochschufa-usschutz, die Exokuttve des Gtz« salnib-er'ba.nj>es jüdischer HochschAer Ooshervsichs ,>M)ärrl', dem die Atlfgabe der Linderung der grotzen Notier jüÄGchm Studenten zufallt, ist ohne Geld tu i i t el und' evKrtzt eilten Au'frtt-'s an die jüdische Bevölkerung, der vmi den prv- M'inentüsten jüdischen Ge'lehrien, KünWovn Mtd.. poWWhivtk Führern unterfertigt ist. Hwtde-vten von Stndvnten drvht-We Gefahr, daß sie ihr >L-t ud<iu.m knapp b o-r d^er WiKftoÄvi er u ilg w erd en «u-s.solb'S.-n ' m-üpste-u. Die wichtigen Jnstitiltionen der jüdische-n Stlrdenwreschafh wLe: Kl r a n- :f e 11.;f ü r fl o v g e, M c ,n! iflet-ifl ive i >d i iflchte, Z^Hchtchtz»' b e h e l f e a!k i i o n nftv. stehen wegen des GÄdiM-angM» d e m Z u f tt m ntt e »Ibru che. — Ä dwe isife-n ftü-r' OtzMs e -n d u n g c n: Jüdischer Hochfchuw.us!sch'utz, 9. Bög., Zdwmernian »platz 8. Pos PsparTafsen -Konto: „GesaAttchSlÄcvnd Jüd. Hochschüler Oesterreichs Judäa" N.r. W;-76Z,. WÄHtzl--: sttt'be Alferslraße der CrediEnstalt für Handel -ünd'-äN» werbe, Konto: „Jüdischer Hochschulau-Sschrttz." Vereine, Vortröge und Bersmumlmyen. . . Jllugziimisrischo Grappe der Sektion tt—8, 8. ßcsßjt, Bcün-oplatz 1a. Montag, 7 Uhr abends, HebräffchKmrs Vorgeschrittene; 8 Uhr abends für Anfänger. — DicnÄUig, 8;; Uhr, Vortvngsabend. Referenten Dr. Mar S chumb-l, .Äeo Eiiasfohn. — Berbindung Nnitas. DonnerÄag, 7 Uhr, Caud. jur. Theodor Fell (auf der Bude, 8. Bez.. Äterspsvgstraße Li) über „Der Jndenstaat — nufer Endziel." —- Zivnistische Sektion Prater. Heute, 8 Uhr abends, BortvagMÄtor:.N. M. Gelber „lieber Erziehung nnd LtzükturpriMyM'e' ivl Zionisimns" im Heime. 2. Bez., Jungstratze 8; — Der „Jüdische Elternverein", 20. Beg., Oiihinargasse. -lg, -Saal 1, eröffnet heibrä'ische Kurse für EvwackKerw i'A.nfünger tmd Fovlgefchrittene). Einschreibungen Mit-twoch von halb 9' Ws 9 Uhr und Samstag von 8—9 Uhr abends Lm |5cJi,eiox«üic. — Zionistische Bezirkssektion Alsergrund. Morgen, 8 Wr abeichs, im Cafe Cith, 9. Bez., Por>zellattgasse 1, Vortrag Dr.'David Rothblnnt.- „Frank mid feine Anhänger (Die Geschichte einer Sekte):" — Lvcholbstndter BolkSheitti, 2. Bezirk, Z-irikuAgafse 48. 7 Uhr, Festsaalr Konzertmützige Opernaufführnng: Das Glöckchen des Eremiten. Karte.n l>. S. 1.—. — Wiener Bech-Hatnidrasch, 2. Beg., Tempelgasse 8. Heute, 5 Uhr, Lektor Dr. GelbhanS: „2i,fre'"; tt Uhr, Lektor Dr. S. Rub-in: „Midvcrscü ,mch den Qttellen erläutert und interpretiert." — Morgen, tt Uhr, Lektor Dr. R nb ön: Tcvlmud. — Mnchsike-Hadath, 2. Bez., Schiffailttsgcrste 20. Heute, 5 Uhr, Gedoukräde des Hercri Rabbiner Hcrsch' Mhmtevler Mr den Belker Rabbi. * Brantstiftinng des Beromys^ der Brobk-ter in Wiv»r, A-ns der „Jacoib und Ehnrloüe e, cha.p i r a--SÄftnng ZM MAstattmt« 'lÜrKürMier Brüdher Bräute" gelangt auch «l diesemt Jahre ein-BEvag «;nrWerie!lrutg. Bewerberttinetr-vW- Icat uh« dokumentaviisch böleiglen Gesuche bis längstens 3jj. NtOomber dom Vovstan-de des Bereineö - der Brodyer m Men, 2. Bez-, RavavaMse 41, überreichen. Bekleidultgsaktion dev KviogSrnvalwen. Der LaudeStzM». baud Wien dep.KLiegÄuibattdeu teilt mit, Satz für die Mrkleidu ngÄMion "der^ Aättslrcher Pflege^ ftvyenben utw ar- WkSlosor: KviegÄbeischädigteu «(te EutwichungAsoritliuWve # Dienstag iu dev Zentrale, 7. Boz., Lerchenfelderlsttutze tvve in alten Ortsgruppen zu haben find. Der WnrtzichwnMkevmin endet auu 1. Dezornber l. I. Wer sich nützen und zugleich den Keveti Knieme^i fördern wifl, schließt sich sogleich an der RabatiseMimi «les Keren Kafemeih

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