Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-11-14 · Heft 2772 (14.11.1926) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2772 (14.11.1926)
Date
1926-11-14
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981859--28154-3016162
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Lr. 2S-rs Wien, Somrrag Wtemv Wroegertzettmis 1^. NoVenEtzr WM ÄE-S ragesbericht. Atzt «Wmmm 9tf 9C0 VMGUWS iw SttiraMao. Bchprochen non OSkar RvßenfÄd. (Skrte. Lewis Wallacc, vor hundert Jahren geboren, verfertigte einen Prunkroman. Er heißt «8en iiur, a tale crf the Christ». Erlanger drantattsierte ihn. Holywood verfilmte ihn. Der Weg von der Literatur zur Industrie ist mit Mten Vor-, Abmrd Nachsätzen gepflastert. Die Ufa lud uns zur Galapremiere, „Gcsellschaftskleidung erbeten", und wiicklich —die Wiener ließen fich's nicht zweimal sagen, sie holten ihre Smokings aus den Kästen und Versatzämtern und schufen die Impression einer Operettcnpremiere mU Autopark, Gedränge in den Foyers, Flüstern in den Logen. Den Parketteingang bewachten zwei arme Komparsen in der Rüstung römischer Legionssoldaten, an den Wänden baumelte Weinlaub aus der Ecunpagna, vor dem Vorhang grünte ein Rasen, dessen Blumenschmuck nach der Zeichnung des Filmtitels arrangiert war. Als Ouvertüre Tubenspcktaktel, das Jrrlichtelieren von Scheinwerfern, von der Galerie Posaunen stoße, wieder Scheinwerfer, wieder Musik, endlich — K u bt u rges ch i ch t e. Der Regisseur Fred Niblo hat eine seltsame Entdeckung gemacht: die nämlich, daß die Menschen schon vor 2000 Jahren das alte und das neue Testament gelesen haben. Sie zitieren die Bibel, führen die Reden der Propheten und Apostel im Munde, als wären sic in eurem theologischen Seminar ausgewachsen. Und gar Niblo! Was schert ihn das Reich Juda, das Reich Israel, er greift nach Pappe; des Geistes des Juden- und Rmnertmns hat er keinen Hauch verspürt. 4000 Meter larrg wandert das Auge durch eine Wüste, in der zeitweise Oasen auftauchcn. Hier gibts Technik. man sagt, Höhepunkte: die Seeschlacht zwischen Römern und Piraten, den Wagenkampf in der Arena. Das Prinzip der Masse wird zum Ideal erhoben. Die unermüdliche Wiederholung plastischer Aktionen täuscht Dynamik vor, ist mißverständliche Auffassung von der' Verwendung der Maßen, -wie sie der Russe Eisenstein genial bewältigt hat. Die Komposition liegt in der Fläche, begnügt sich mit dem Ablauf der Dinge, ohne Gegenhandlung, ohne dramatisch begründete Widerstände, da nun cimnäl die Fabel auf die dem amerikanischen Gemüt angepaßte Goldschnittausgabe der' beschichte zugeschnittcn ist. A l § Verlob t-c c m p f ech'l c n s i ch . . Seid brav, sagt die amerikanische Filmethik, dann wird der. Dollarregen kommen mrd euch glücklich machen. Und da nun einmal ein Fläschchen Moralin in jeder besseren Haus- . apoiheke sichen muß, ergibt sich die Gelegenheit, die Christusmyöhc populär zu zelebrieren. Und um sie auch dem jüdischen Magen schmackhaft, zu machen, — cs gibt ja schließlich Juden in der Welt —, kommt der Heiland nicht-als absoluter Erlöser der Juden, sondern als Befreier vom Rümerjoch, das unbarmherzig drückt, siehe Kerker, Folter, Galeere, so daß der Stern von Bethlehem (nicht zn verwechseln mit den Bethlehem-Stecl-Aktien) Juden, Heiden und Christen leuchtet. Gin Stück Weltgeschichte, durch das Monokel eines HollMood-Regisfeurs gesehen! *. Seis <d r, vnrchEIidal Gn junger Spani. Mmon Navarra, verkörpert die ASrperloMeit Ben % r Mel ist mit diesem Jdealjünglmg nicht anzufangen Rassigkkeit des Spaniers kommt dem orientalischen Th-, ^gen, aber der Drill durch die Regie bezwingt seine n. iche« Instinkte. Sr mutz sich dem angelsächsischen Schnitt r - -dern, lvill er wirken. Die Frauen wollen im ji des «Gentleman prefere blondes» siegen. C.!--:gt Men. auch. Sie haben entzückende Köpfchen, 83i : seit des Auges und Gemüts und eine butterweiche See . 5« sonders Betty Bronsons Madonna, ich glaube, wir ' s. rxn. ihr Mld bald als Reklame für ein Gefichtswafser sei,:- Schade um die etwas herbere Esther, die sich zum »/«*. — auf dem Horizont erscheint Golgatha — von Bl : H -r ämarmen lassen mutz, im Kreise der Familie, die mit des guten Partie gewiß zufrieden ist. So endet die GötteMmm5.ru.ng bei CourihS-Mahl-er. Ein Beitrag zur Genealogie des Kitsches. Arüs money. Der Amerikaner erhebt Amerikanisches zum Kubus. Er verlangt phantastische Zahlen. 100.000 Mitwirkende, 160.000 Meter Filmstreifen, 3 Jahre Arbeit, 4 Millionen Dollar Kosten. (Wie leicht könnte Holywood die Postsparkasse sanieren!) Der größte Film aller Zeiten und über's Jahr kommt ein Film, der noch größer ist, was soll dann kommen? Mehr Dollar bringen noch mehr Dollar, usw. Genug davon, ich will nicht verbrannt werden. Gs ist jedenfalls eine echt amerikanische Idee, Religion in Gold umzuprägen. So hat doch der Untergang des römischen Imperiums und fric Ghristuslegendc ihre gute Wirkung aus das Ge-schaft. Me Ballln starb. Uns freut von -uns -bereits erwöhnwrr -BaWür-Buch des Hamburger Senators Dr. Peter Stuürn-a-nn lassen -wir hier die Mitteilungen über den jähen Tod Bal'lin s folgen, der, wie bekannt, am 9. November 1016, also vor acht Jahren, erfolgt Äst. . . . Das Verhängnis erfüllte sich, und abermals, Anfang November 1918, als die Auflösung dort Staat und Gesetz fast überall sichtbar wurde, erhielt Albert Ballin von Hugo Stinnes die Mitteilung, Zentrum und Sozialdemokraten hätten den Wunsch, daß erdie Friedensverhandlungen führen solle. Ein Gedanke, der nahe lag; denn auch Stinnes wußte, daß es niemanden gab in Deutschland, der, wenn es überhaupt möglich war, internationale Verhandlungen von enormen Ausmaßen, die hier Üevorstanden, zu führen verstand. Und Albert Ballin schrieb in fein Tagebuch, daßer dieses schwere Amt „jedem anderen lieber gönpe, aber nicht kneifen" werde. Ms die R e v o l u t i o n von Kiel nach Hamburg übersprang und die öffentliche Ordnung bereits am 7. und 8'. November zu stören begann, berief Albert Ballin eine Sitzung des Bevwaltungsrates des Vereines Hamburger-' Reeder auf kürzestem Wege um die Mittagsstunde des 8. November für den Nachmittag ein. Während unten in den Straßen die Arbeiter sich zusammenrotteten und die roten Bänder und Kokarden sich sieghaft hervorivagten, machte er im höchsten Ernst, mit geringen Spuren eines elegischen Galgenhumors, in dieser Sitzung darauf aufmerkscun, daß man versuchen müsse, die in deutschen Häfen, auch in Hamburg, liegenden deutschen Dampfer möglichst bald von der Marinecharter zu befreien, um sie durch die Reeder in Fahrt zu setzen. Nahrungsmittel von Schweden und Norwegen zu holen sei nötig. Denn je g rH tz e r der Hunger in I, flbtrfiagtll durch sem Renommee, seine riesige Wirkung äettsMi DIANA- FRANZBRANNTWSIR MIT MCNTHOL sämtliche ausländischen Erzeugnisse und ttanmdttsj. Au Nervosität und Kepladmiirim Leidend Wea«b ngjr eine Massage an, um sich zu erfrischen und ihre enmtctenrae Tagesarbeit fortsetzen zu können. _UeberalB erhältlich- Deutschland werden würde unter der Wirkung des Zusammenbruches, u m s o b l u t i g e r w c r d e am ch d ie R evolution fein. . . . . In der fünften Stunde des Nachmittags ging Ballin nach dieser Sitzung am,3. November nach Hause, nahm von mir noch telephonisch die Mellrung entgegen, daß Senator Dr. S t h a ln e r, der deutsche Botschafter in London, der um die Berufung der Sitzung am nächsten Vormittag gebeten werden sollte, nicht in Hamburg sei, verzichtete aber auffallenderiveife auf meine Frage, ob ich ein anderes Mitglied des Senats um Vermittlung bitten solle, auf jede weitere Aniveisung, sondern bat, am nächsten Vormittag noch einntäl bei ihm anzurufen. Der Tod hatte schon zu dieser Stunde seilte Stirit berührt. Irgendein unbekanntes Ereignis hatte seine Seele offensichtlich in ihrer: Tiefeit aufgewühlt. Er griff zu einem Be ruh igungSmittel, dessen Wirkungen den körperlichen Verfall nicht aufhalten konnten, ja, ihn vielleicht beschleunigt haben. Um die Mittagsstunde, um 1 Uhr am 9. November, entschlief er in der Wünsch'schert Klinik am Mittelweg. An jenem Tage, an dem der deutsche Kaiser seinem Land den Rücken wendete, war sein klügster Freund in eine andere Welt unerwartet hinübergegangen. Es ist noch erümerlich, daß Baüins plötzlicher Tod auf Selbstmord zurückgeff'chrt wurde. Es hieß damals, daß eine rüde Bemerkung desKaisers über „ü i e s e n I u d e n", die Ballin hinterbracht wurde, ihn derart geschmerzt hätte, daß er eine zu starke Dosis Beronal nahm. Die Darstellung des Senators Schubmann nimmt einen Mißgriff ait, gibt aber keine restlose Erklärung des Herganges. 8in neuer Memeut entdeckt. „Florentium", der teuerste aller Urstossc. Aus Florenz kommt die Nachricht, daß die Assiftenftu des chemischen Laboratoriums an der dortigclt Universität Fräulein Brünett r, unterstützt vor: dem Chemiker Universitätsprofessor Rolla, ein neues (Eetnent entdeckt und isoliert hat. Rolla gab dem neuen Element, nach dem Namen der Stadt Florenz, den lateinischen Namen Florentium. Professor Rolla erklärte, daß alle physischen und chemischen Eigenschaften des neuen Elements, die vom wissenschaftlichen Standpunkt aus großes Interesse ausweisen, bereits festgestellt sind. Mer er glaube nicht, daß dem neuentdeckten Urstoff irgendeine praktische Bedeutung zukomme. Jedenfalls sei mit Sicherheit zu behaupten, daß das Florentium der teuerste aller Urstoffe ist, dessen Kosten selbst die des Radiums überflügeln. Stefan Aweis, der 8«de. Von Marek Scherlag. „Jnngvüenec Schule". Diese Mette pflegten fvouMlicho Krittler, bei aller Anerkennung des Feinen und Vornehmen in Stefan Zweigs Kunst und Wesen, feinen Werken, von den lyrischst „Silbernen Sattelt" (1301) bis zu dem! dramatischen ,HMs anr Meere" (1913) aufzukletzen. Sie stempeln ihn zu dem von Hofftnannsthal ünd den modernen Fwnzosen beeinslrtßten Wort- und Formkünstler, dem die Leben-sNot, die Leidenschaft, das große Erlebnis fehlten. Wenn sie sich Du, der fett früher Jugend im Mittelpunkt literarischer Kreise und stets jedem hilfsbereit Und förbemfr zur Seite stand, besonders dankbar erweisen wollten, so flickten sie ihm edle Eigeikschafden wie Sentimentalität Und! Weldftemdhett an. | Unrecht tat man Dn. Man Wevfah Nie Mrzeigen eines ernsten Besinnens auf die Stimmen des Blutest auf fein eigenes Selbst. Die wenigsten ahnten, daß Stefan Zweig, der reiche, unabhängige, ausgeglichene Liebling des SGcksals, im GrUllde Unbefriedigt und mrmstv'oll als Mensch und Künstler mit dem Dämon in seiner Brust rang urü> glühend, schmerzlich zäh nach wirklichem Inhalt, nach Echthett, Wahrheit mrd VvlleMmg strebte. Mtt dem eisernen Fleiß, mit dem ol^WiMen Streben/ allein, die mancher an ihm rvahrnehnrerr möchte, hätte Stefan Zweig fein Mel incht erreicht. Talent, Geschmeidigkeit, Berbindmlgen genügen dazu nicht. Stefan Zweig verfügt über mehr. Er ist der geborene Dichter, der auf dem Wege zur Bervollkonmniung sein Volk rvnd sich selbst' findet. Während er >uur als deutscher Lyriker gatt und sich emen Namen als Nachdichter Berlaines Und Borhavrerrs machte, versenkte er sirh in die Welt seines Freundes iLikreu Und versuchte die Zeichnungen aus dem Gn fernen LeVen der Enden Au vevstehen. gelang ihm, diese Ghotttrwelt dem Verständnis der deutschen Leser näher M bringen. Kr seinem Geleittvort zU Lilierrs Werk Wägt er gleichsanr die Augön nach Mwalen Uns, die sonst seinem Wege Acht! MWÄ.WG. AG -kdMWM.ev M UW mL Huert,. aber er kann sich ihrem .Flügelschlag nicht entziehen, sein« Seele öffnet sich Unbewußt einem heiligen Räuschen. Noch ivars nur eilt Tasten im Dunkeln, aber lver tiefer m sein Schaffen aus jener ersten Zett hmhorchte, konnte Schönes, Gwßes ahnen. Auch Ms dev im jüdischen Mmanach Erschienenen Novelle „Kn Schnee" tveht uns schon ein starker Hauch an. „Es ist eine frohe, starke Sonne, beinah« eine Lenzsonne, die plötzlich zu leUchten begonnen hat. Kitt) Wirklich ist auch dev Fttihling nicht mehr fern.'Bald ltnrbi er alles wieder knospen und grünen lassen Und wird das weiße Linnen nehmen von dem Grabe der arinen, verirrten, erfrorenen Ktden, hie in Wem Leiben einen Frühling nie gekannt..." ST&m fühlt, diese Worte konnte jnuv ein Krde niederschrekben, der im Tiefsten seines Herzens treu zU seinem Volke stand. Jnrnrer häufiger Mtrden die Spuren sentev Abstammung in feinen Werken. Man nehnle nU« „Dersttes" fein TvaUmspiel, das er als Mngling vvlletchete, zur Hand. ' Dersttes stellt die erste GegcnwW gegen bäZ' griechische httloische Gewaltideal da« und das stimmt ganz Kur Auffäfstmg, daß das -Judentum im Gegensatz zmn Griechentum den fazWon GÄmnSm dev RWgewatt zum Ausdruck bwchte. » NustW ist' ein da» dev Ncku-r WeftMteMh bedäWv, schnöd zurückgesetzter,' arg verDnnnelter Mensch. Eine Kreatur, an dev vom Urbegnm nichts als schreiendes Unrecht geschah'. Gin Ausgestoßenev ist Dersttes, ein BemchtÄer. Eruvr, an dem jeder ftrn -Mütchen zu, köhlen lvagt. Mn verprügetter MuE» hat es besser als er, tritt Und schlägt man doch nicht nur seinen häWchen Leib, sondern üuch seine arme Seele. Daß ein so mißratenes Geschöpf noch auch eine Seele haben muß^ Wozu? Daß es iwch tiefer, einschneideMr seine Qualen Mle Und Ekel vvr sich selbst empfinde? Mchts Schlimmeres auf Men, als jb eine gemißhandelte M'en-schenseeke. Und doch hegt urü> trägt er sie durch des Lebens Mmkel mrd keucht Unter der schrecklichen Last. Was hat er zu hoffen? Was zU erwarten, daß er dUkdet Md lebt? BM? Wenn das ein Lebm ist, so ist 'ABrin.-chr«.MMtt'.!Wd^-w-Wcht chG^ Tod heM, ist jedoch zu feig, sich ihn zu geben. Er muß erst um ihn betteln, fernen größten Feind, den vor: Schönheit, glänzenden Achilles zwingen, daß er ihm Erlösung bringe. Daß der Moderne -Jlcke, Stefan Zwerg, Tersites Seele entdeckte, in ihrem Jammer hinemleUchtetc, ist bezeichnend. Er sah in Tersttes ein Symbol und schuf die Tragödie des AWachteten, Verfolgten und Bedrückten. Weniger ausgeglicherr erscheint Stefan Zweig ür fernem: NovelleirbUch „Die Liebe der Erika Ewald". Er hascht nach überraschenden Bildern, die er häuft, verliert sich oft in psychologische Gcnrge. Mleirt auch da legt er Zeugnis eines nicht alltäglichen Talentes ab, das sich an bedeutenden Mustern fdjMföe. In zwei der hier eirthaltenen Erzählmtgeir. berührte er' jüdische Themen. Die Wanderung schildert eineil schwärmerischen Jüngling, der sich aufmacht, gegen Jerusalem zu ziehen. Um den Messias, über dett ihm die Pilger so vvel berichteten, von "Angesicht zn 'Angesicht zu schauen. Kr dev Mvelle „Die WUMr des Lebens" erzählt Zweig, wie ein alter frommer Maler in Antwerpen ein Marienbild nach Esther, einer Jüditt, die vvrr einem christlichen Wirt auferzogen wich, malt. Er imll ihr Wesen erst mit Glärckigkett erfüllen. Um eine rechte AMornm schaffert zu können. Darum erzäM er ihr die schönsten Legercken, Und emo farbige Wett Volt Schönheit taucht vor diesem. Msamen MÄdcherr auf. Abdr auch alte Worte aus eigener Kinderzett rauschteir lvirr in Wem Kopfe, Morte, dieher Vater an manchen Tagen m lmtgem schwarzem Feiergoivand, UnWarrgeit von werßerr, zerfaserten 'Bindelt aus emem cckben Und eMürchtigen Buch« vvrgelesen hatte rmd Re auch so voll drötzneÄer Feierllchkett ivaren Md voll xnbrünstiger Andacht. Eine Wett, die sie Verloren und von de« sie wuüg mehr tvußte, lviach in danlinerrtdeu WMn wach und erfilltty sie mit weher Sehnsucht- Sie Ml nicht Christin wechen. Der Maler drärrgt also nicht m-chr m sie, sostderir matt sie schweigfcmr mtt einem nackten Kinde- M den Knien. Ihre Spröde und ihr Haß verwandeln <sich allntählich in verträumte Zärtlichkeit zU dem Knrdv. Auch in die Kirchen folgte Esther dem Biü>e, als D es ihw «tot Mud . Wss wucho sie Van dorr

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.