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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-11 · Heft 2769 (11.11.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2769 (11.11.1926)
Date
1926-11-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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viv. 2769 11. Novoinber 1926 3ctte R Wien, Donnerstag “ffSH Spateriefonnen ln großer Ruswaht bei 201 HORWITZ, Wien, VII., MmlMM 38 OCXXX)OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOCXXX)OOOQO Wien, den 11. November 1926. * Las Wetter. Gestern ist eine meÄliche Verschlechirruirg . i- Wetterlage cingetreten. Es herrschte naßkaltes, reMoeife .cgnevischcs Wetter. Die Voraussage lautet: Nordalpen: zunächst noch heiter, warm, fofjnig; Güldülpem: ttüfc, Nieder« Schläge, warnt. » Gtrassenbahwfahrpreis am GtaatSseierbog. Morgen wird aus den städtischen Straßenbahnen der Sonntags« f a h r P r e i S eingehoben. Es können . daher die Frühfahr« scheine. Hin« und RückfahrscheiNL, Wochenkarten und Für« sorgefahrschoine nicht benützt werden. — Montag (Feiertag) wird der W e r E t a g s f a h r p r e i s eingehdben; an diesen: Tage gelten die genannten Jahrscheingadtungen. * Ein KwetjiihrtgeS Kind gefunden. Ächtern um sjullb 10 Uhr abends wurde in dem verschlossenen Garten des israelitischen Kinderheimes im 'der Auhofftratze 22 ein etwa zwei Jahre alter Knabe weinend angetrofsen. Er hat blondes Haar, trägt blaues Höschen und graues Wollei'üchen. Man nimmt j^n, daß das Kind über die Planke in den Garten gehoben wurde. Der Knabe wurde in die städtische Kinderübernahinchtcllc gebracht. Er kann nur seinen Vornamen ,/Franzi" an geben. * Soziale Bereinigung jüdischer Aerzte in Wien. Heute, um 8 Uhr abends, veranstaltet die Bereinigung im Klubheim 8. Bez., Bennoplatz 1, eine Trauerbersamm lung für thron dahingeschiedenen Präsidenten, Hofrat Pros. Dr. Eh rnr a n n. Anschließend findet die ordentliche Generalversammlung statt. E Blutwallungen, HenzbeAemmmIg, Atemnot, Angstgefühl, NervenreizbarKett, Migraine, Schwermut, Schlafl^igikeit, können durch Leu Gebrauch des natürlichen „Fran8-Jo;ef"-Vttterivassers bald beseitigt worden. Wissenschaftliche Feststellungen bekräftigen, daß das Franz-Josef-Wasser bei Berstopsungszuständen aller Art mit bestem Erfolge dient * Predigten in den israelitischen Gemeindeternpeln. Freitag, den 12. November, finde»! bei dem um 4 Uhr 30 Min. beginnenden Abendgottesdienste rn den nachbenannien Geineindctempeln Predigten statt, und zwar: 2. B«z., Tempel-' gaffe 5 (Rabbiner Dr^M. Grunwald), 16. Bez., Huberg. 8 (Rabbiner Dr. I. M. Bach), 31. Bez., Holzmeistergasse .13 (Rabbiner Dr. M. Rosvnmann). — Am Samstag den 13. November, um 3 Uhr .nachmittags, findet der JugendgotteMenst für die israelilifche Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen des 1., 2., 9. und 20. Bezirkes statt. * Fünfzehnte österreichische Klassenlottorie. Bei der am 10. November 1926 abgehaltenen Ziehung des 16. - Tages der 5. Klaffe gewannen in Schilling: 6000 dgs Los Nr. 40.764; je 3000 die Lose Nr. 29.997, 64.938, 66.936; je 2000 die Lose Nr. 24.104, 31.500, 40.011; je 1000 die Lose Nr. 12.140, 14.600, 23.381 24.904, 45.629; außerdem wurden 1686 Gewinne zwischen 600 und 160 Schilling ausgelost. E Alles ist schon dagewesen, äber die wirkungsvolle Qualität von Löwen-Franzbrannt'wein mit Menthol ist von niemanden erreicht worden. IMxraH erhältlich! Anstritle aus dem Judentum. Manfred Acker ina n n, ' geb. 1/11. 1698, Nikolsburg, ted.; Evnist Kadisch, ge!b. 22/6. 1909, Wien, led., 20. Bez.» Allevheilige.nplatz 6- Antonie Kadisch geb. Kvzmanok, 6/9. 1880 (Gattin des Borhergenannten); Paula Johanna Reis geb. Cech, 23/2. 1899, Wien, 2V. Bez.. Wallensteinstraste 14; Emananel Haiti, 31/12. 1890, B-uitapch, ied., 29: Dez., Universumlstraße 38; Mktor Kadisch, 7/6. 1997, leib., 20, Bez., Allerheiligenplatz 6; Egon Brül l, 18/3. 1004, led., 2. Bez., Tabovstraße 29; Katharina 51 o h n, 6/1. 1692, led., 20. Bez., Treustrasto 10; Mfred Justiz. 17/1. 1609, verh., 20. Bez.. Spanngaffe 22; Bennhavd Neumann, 16/6: 1677, verh., 14. Boz., Lechnergasse 9; Helen« Witt mann gelb. LowY> 3/11. 1861, verh., 2. Dez., Glockengüsse 14; Bevtha Wittrnann, W/9. 1024, selbe Adresse; Dagobert Brander, 3/2. 1920, 6. Bez.; Rudolf Adler, 39/4, IM. Student, leid.» 6. Bez., Schloßgasse 14; Anna Berggrün, 2/6. 1692, Beamtin, led., 1. Bez., Zelinikagasse 11; Dr. Mktor Franlkl. 18/12. 1866, Lehrarntslandidat. ich. (Bielitz), 9. Bez., Severingasse 16- Hedwig Haydn geb. Strauß, Private (Wien). 23/11. 1900, verh., 1. Bez., Kärntnerring 16, Ludwig Haydn (Budapests), 21/12. 1669, verh., Kaufnrann, selbe Adresse; Gvsa Juttowits, Arbeliteivm (Berlin), 16/11. 1896. led., 9. Bez., Spitalgaffe 2; Dr. Paul Pa lest er, Rechtsanwalt (Tornow), L./o. 1661, vech., 1. Bez., Spiogelgaffe 8; Richard P latsch e>k Wien), 16/6. 1861, verh., 5. Dez., Grohaaffe 3; Josef Preitz (Qstrog), 16/6. 1694, led., 7 Bez., Marrahilferstraße 19S; Egon Pt st Wien). 16/3. 1866, led.» 7. Bez., Kaisvristraße 14; Rudolf Weiß Wien), 3/19. 1866, led., 16. Bez., Hsttteldorferstrahe 39; Ärtur Kohn (Wien). 4/7. 1695. Angestellter, Led., 8. Bez.. Untere Weißgärberstraße 46; Stella Schleisner Wien), 12/4. 1899, leid., 1V. Bez., Solingorgaffe 26; Wolf LÄb Bojdek (Brody), 4/6. 1667, verh., 7. Bez.. Lerchenselderstvaße 69; Moritz Markus (Breskow), 1S./1S. 1660, Fckbrcksdtrektor. led., 4. Bez., Weyringergasss 17; Gertrud Kuchünka geb. Buriän (Berlin), 27/6. Ml. vech» 6. Bm., HauSlavg. 81; Karl Philipp. SO/1. 1684. Glecht-Eer, verh.. 6. Mar« garetengstrtel 10; Melitta Schauer geb. Roth fiSrafovl, 21/11. 1696. verh.. 7. B-ez.. Burggaffe 116; Stella GatzLer geib. Wittlin (Karlsbad), 16/6. 1691, verh., 16, Bez., Grinzinger Allee, B. 1; Ignaz Groß (Kriosudob), 10/1. 1886, verh., 2. Bez., Jlavlatz 6: Martin Heinrich Rapp (St. Pölten), 1/6. 1602, HWAcvmeiter, led., 11. Bez., Fabian Marxgasfe 7; Elieser A l it a l a y (Samokow). 6/11. 1893, led., 18. Bez.. Eckpergaffe 8; BMor Rudolf Haim Wien), 17/10. 1620, led.; Mh Kohn Wien), 1/11. 1666, 18. Bez., Währt ngevstraße 149. Wiener' Morgerizettung \~ JÜDISCHE WEIT | ★! Set de« »Fennes Sulfa" in Paris. (Sitte Debatte über Den Zionismus. Aus Paris wird unS geschrieben: Dieser Tage jvurde in einem hiesigen großen Saal der erste Diskussionsabend abgehalten, welchen der Verein Jennes Juifs (jüdische Jngend) für die Wintersaison angescht hat. Zur Diskussion stand die Frage: ,Hst der Zionismus die Lösung der Judenfrage?" Dem-Verein gehören nur in Frankreich geborene Juden an. Eingeleitet wurde die Diskussion vom Rechtsamoalt Leon Beruhe im, der über die Entwicklung der französischen Juden trnd ihre Emanzipation sprach und feststellte, daß die französische Revolution und die in ihrem Gefolge errungene Gleichberechtigung der Juden viele von diesen zur Assimilation trieb, während andere wieder von dem Willen beseelt seien, das alte Land der Juden wieder zu erringen. So kam er auch auf den Zionismus und seine Erfolge zu sprechen und kam zu dem 'Schluß, daß, obgleich „jcher von uns mehr oder weniger assimiliert ist, habe doch das jüdische Volk die Mission, Verkünder und Verbreiter des Friedens und der Gerechtigkeit unter den Völkern KU sein". Nach einem Plädoyer des Frün-- lein Mirjam Schach, einer Freundin der Familie Nordau, für den Zionismus sprach Grandrabbiner Germain Levi, der bekannte Zionistenseind, wieder einmal gegen den Zionismus. Er vertrat auch jetzt den schon .so oft tviderlegten Standpunkt, daß der Zionismus wohl als Belvegung interessant sei, aber keine Lösung der Judenfräge herbeizuführen vermöge. Die Galuth sei gut und nützlich. In der Galuth sei mehr geschaffen worden wie in Erez Israel. Es fei lvichtiger, für die allgemeine jüdische Gleichberechtigung in allen Läitdern der Zerstreuung zu arbeiten. Rechtsanwalt C o r c o s, der den Vorsitz führte, fertigte den assimilatorischen Rabbiner ab und meinte unter allgemeiner Heiterkeit, daß nach der Auffassung des Grandrabbiuers Levi das jüdische Volk eigentlich verpflichtet sei, Titus als den größten Wohltäter des jüdischen Volkes zu feiern. Für den Zionismus sprachen auch Rechtsanwalt Vale ne h aus Tunis, der die Ausführungen Levis ad absurdum führte, ebenso Frau Dvonne Netter. Während ihrer Ausführungen wurde der erblindete französisch-jüdische Dichter Henry Marks in den Saal geführt. Er hielt danrt eine. begeisterte Rede für den Zionismus und faszinierte , mit seiner poetisch-schönen Sprache das Auditorium: „Was bedeutet meiste Bliudheit, ivas bedeuten merne persönliche!! Leiden gegen die jüdische Martyrologie, ivas ist der individuelle Schmerz — und er ist unermeßlich groß! — gegenüber unserer großen und blutigen Vergangeuheit! Der Zionismus ist das Göttliche im $ijii beit tum, er ist der Körper für den jüdischen Geist. Der jiidische NationaiiSmuS ist etwas Spezielles, Eigenartiges. Das Volk des Geistes, die Schöpfer der Menschheitsrechte müsset: ihren eigenen Bodei: habett, um ihre Lebensfähigkeit zu stärken. Ein Volk muß sein Land mrd seine'Sprache haben. "Das zerstreute Weltjudenlum verliert allutählich feinen Glauben an die Ewigkeit ttttb deshalb muß es in der Zerstreuung verschwinden. Wir drirfen über die jüdische Vergangenheit nicht die jüdische- Zukunft verlieren. Im Weltkonzert der Menschheit tvird eine große, wichtige Stimme fehlen, wenn das Judentum zum Versttlmmen gebracht wird. Um den Preis, sein Judentum zu beugen, ein Franzose zu werden, nein, das will keiner von uns! Ich bin Anhänger des Komnmnismus, ich bin ein ‘ Internationalist, ,utfo a l s Menis ch fordere ich, daß Uns der reine .Jude, der jüdische. Mensch zurückgegeben werde. Wird das Judentum auf seinem Boden fntchtvar werden, so wird es einen unschätzbaren Gewrn n für die Menschheit bedeuten, deshalb biit ich der Meinung, daß ivir, indem wir den Zionismus fördern, eine internationale Großtat begehem" Diese mit ungeheurenr Enthusiasutus äusgenolNrnene Rede des blinden Dichters ivar von tiefstem Eindruck. Mit einem Schlußwort des Vorsitzenden tvurde die Versamnrlttng beendet. Der Anteil der Snden an der KnMiiklnn» Amerikas. In dev in Philadelphia abgehaltenen 34. Jahresversammlung der Jüdischen Historischen Gesellschaft hielt der Präsident der Gesellschaft Dr. A. S. W. Rosenbach ein Referat über den Anteil der Juden an der Entwicklung der amerikanischen Weststaaten und führte aus, es sei nicht allgernein bekannt, daß die ersten jüdischen Siedler in Philadelphia diejenigen warm, die Anregung und Anstoß zur Besiedlung des alten Westens gegebm haben. Sie waren die Auftraggeber von Colonel OE ST. PATENT EE"FV D. R. - PATENT Das Elastische f üßkissen, ideale Schuheinlage beseitigt sofort Fu8* *ErattdiMg88ohiii6r3:eiiy Sohlen- |j..gp°Lh5J5-?H*-Pfg: brennen und Plattfnfibeschwerden ERZHERZOG KARL-APOTHEKE, U., Ennsgasse 23 188 George Groghan und Daniel Boonc und waren die ersten Besitzer des Gebietes vmr Chicago und St. Louis. In den Landvesiedlungsplänen warett sie die Partner von Benjamin Franklin, George Washington und Robert Morris. DiL jetzige Belvegung für Ertverb von Siedlungsland, die sich unter den amerikanischen Juden bemerkbar macht, ist ttichts Neues, sondern ein Zurückgreifen auf das Vorbild der jtidischetr Llhnen in den Vereinigten Staaten. Es lvurden dann noch Vorlesungen über folgende Themen gchalten: Albert M. Friedenberg: „Die Juden im Befreiungskrieg"; Leon Hughner: „Die Rolle derJudett im Staate Newyork in der kolonialen und revolutionären Epoche"; Max I. Köhler: „Die Wter der Republik und die Proklamieruirg der religiösen Gleichheit"; Samuel Oppenheim: „Jsaae Moses und seine Rolle in der amerikanischen Revolution"; Dr. Cecil Roth: „Jüdische Friedensstimmung im amerikanischen Unabhängig keitskriege" Eine wichtige Bereichernng der gernsaiemer Bibliothek Jtelsonö Bibliothek erworben. Dank deit Bemühungen'des Vorsitzenden des Deuts6)eir Verbandes zur Förderung der Universität Jerusalem, Profesfors Dr. Julius Citron, ist es gelungen, die Bibliothek des vor einigen Monaten in Berlin verstorbenen Philosophen Gregor Jtelson für die Jerusalemer Bibliothek zu criverben. Die Samnrlung unrfaßt mehrerotausond Bände, die fast sämtlich der Philosophie und den Grenzgebieten zivischen Philosophie und Naturwissenschaften angehören. Besottders reich ist die deutsche Philosophie der letzten fünf Jahrzehnte vertreten, besonders das Gebiet' der Logik und Erketmtmstheorie, mit welchem sich Jtelfvn vorwiegend beschäftigt hat. Auch zahlreiche alte Drücke scholastischer Philosophen befinden sich?it der Sammlung. Die Bücher sind bereits irr Jerusalem angelangt und es ist nti> ihrer Katalogisierung begonnen worden. ßnthLllung einer Srnbmals für den schwedisch' Mischen SchrMellrr Hugo Bailentin. Im Jahre 1921 starb in London der bekannte schtvedische Schriftsteller und Publizist Hugo Ball ent in Und. tvurde dort auf dem jüdischetr Friedhof begraben. Vorige Woche wurde mm ein votr der schwedischen 'R'Merung getvidmetes Denkmal anr^Grabe des verstorbenen 'SchriftWllers feierlich enthüllt. Nach enter 'kurzen "AnspraHe des Rabbiners Dr.xJocl Blau hielt der schwedische Gesandte in London, Baron Palmstjerna, eine Rede, in welcher er die Bedeututrg des Verstorbenen würdigte. Hckgo Vällentnr, sagte der'Gesandte, habe sich durch seine Genialität, fernen hervorragenden Geist und seine warmfühlende Seele, die ihm imzählige Freunde ertvorben habe, ^ausgezeichnet., Er hat die öffentliche Meinung Schwedens im besten Sinne beeinflußt, tvar einer der aufrichtigsten'Kämpfer'filr die iniertrationale VerstäMgttng und verkündete den Glauben, btojj das Glück der Menschheit nur durch gegenseitige Hilfeleistnng erreicht tverden körtne. Dieser Wahrheit vpferte Ballentin sein ganzes Leben und seine ganzen geistigen! Kräfte. Schweden dankt ihm auch die Befestigung des reellen freundschaftlichen Verhältnisses zwischen Schweden Und England. Auf seinem Gmbstein finden sich demr auch die WdÄ« „Der Freüird Englands und der treue Diener Schwedens." Dieses Epitheton stamnrt' von ^Bernard'Shaw, einem'der intimstetr FreuiT>e Hugo VallenKns. Las neue Statut der Kouftauttnovlsr gudengemelnde. AiuS Konstantinopel wird ims berichtet': Düs neue Statut der jüdischen Gemeinde hat nUn die Gettehnrigung der Angora-Regierung erhalten. Die neue Gemeiirde beruht rnmmehr' mtf 6em Vereinsgesetz und hat daher die frühere Machtfülle ganz eingebüßt. Wir geben hier die wichtigsten Punkte 'des neuen 'Gemeindestatuts tmel«v: Die jüdische Gemeinde von Konstantinope'l ist «ne einheitliche Nridi schließt die sefardischen und askenasischen Juden in gleicher Weise in sich ein. ^Interessant ist auch sdie Bestimmung, 'daß' in Hinkunft der O'b e tx a bbrne r, der in den "Statuten als Haupt 1>er jüdischen Gemeinde von Konstantinopel bezeichnet wird, bloß ftir die Dauer Von fümfi Jahren gewählt wich und nach Ablauf dieser Zeit, wemr keine Kürtdigung erfolgt, wicher wählbar ist. Me Justin tution des Raübinatskollegiums (dys BeG-Drn) wurde dev Regiertmg gestrichelt. Ableben der Kniwr-rüftdenlen b»n Aden. Mus London wich uns berichtet: Irr der südarabit scheu Stadt Aden stach vor kurzem der Präsident der dortigen jüdischen Gemeinde Judah MenahemMossaj im Alter von 70 Jahren. Er tvar eine Zeitlang arne-t rikamscheL Konsul in Adelt, Mitglied des Stcü>tvates Und! großer Handelsgesellschaften. Anläßlich des Besuches des Königs Georg mrd der Königitr Mary in Aden im Jahre 1911 stiftete Messa eine große 'Lehranstalt filr 4M Zöglinge, in welcher MyMt in enAWv mb'

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