Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-11-10 · Heft 2768 (10.11.1926) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2768 (10.11.1926)
Date
1926-11-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981855--28120-3016124
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 2768 M. Met 1S0R @?ite 3 Mm, RMvoch Tagesbericht. Sei einet Ztnnetfeier ffit den Beizer Sultfeft Ich erfuhr, oaß am Montag abends in einer „Klaus" im zwanzigster: Bezirk eine Gedächtnisfeier für den verstorbenen Belzer Zaddik, Sucher Rokach, stttttfinde und ich ging hin, in der Höffnmrg, dort Chafsijdrm! anzutreffen und etwas von chasfidischem Geist und chassibischer Hingabe-Atmosphäre zu verspüren. Wohl ist das kleine Bethaus in der Traunfelsgaffe nicht das Zentrum der gottesfürchtigen mrd Thora-beflissenen Chasfidim in Wien; der kleine Zweig des angeblich noch starken Baumes des Chassidismus interessierte mich aber um so mehr, da ja bekanntlich oft die Quantität, die Masse über die, Schwäche und Fadenscheinigkeit der Qualität hinwegzütäuschen vermag. Diesem Irrtum wollte ich nicht verfallen: an den winzigsten Blüten kann man die Kraft der Wurzel Und der Lebenssäfte eines Baumes erkennen, sagte ich nnr und ging. Ein länglicher Saal, buntfarbig, mit einer Goldenen Dominante, bemalt, ist in eine moderne Synagoge, nnt allem Komfort umgewandelt worden. Gäbe es hier eine Orgel, man müßte glauben, es fei ein Reform-Bethaus. Rückwärts, hinter den Bänken für die Betenden, ein Tisch für die Lernenden, denen eine kleine, vom religiösen Standpunkt gut znsammengestellte Bibliothek (Talnrud, Midrasch, Rambam) zur Verfügung steht. Der Saal voll, alle Bänke besetzt, von alten, müden Männern, denen der Chassidismus (Gefühlseinstellung und Sitte) wohl als ferne Erinnerung, meist aus der Jugend, noch blaß vorschwebt, praktisch und ganz sie aber kaum mehr erfüllt. Und damit hat,eigentlich das Entscheidende am Chassidismus bei diesen Menscheir zu bestehen und zu wirken aufgehört. Chassidismus erfordert in erster Linie ganze Menschen, ganze Hingabe, ganzen Glauben und eine ganze Gemeinschaft. Und alles ist hier ein Viertel, ja viel tveniger »— kaum eine Spur. Nicht ein heiliger Funke, aus dem noch eine Flamme cnchorlodern könnte, sondern eine schwache, leise Spur von etwas Gewesenem, eine Erinnerung an Nie-Wiä>erkehrendes. ,^Jn unserem Verein," sagt mir der SchaMes, den ich als Bestinformierten interviewe, „gibt es Belzer und Sadagorer Chissidim und auch andere. Sie leben alle gut miteinander, es gibt keine Parterenstreitigkeiten unter den ,Ansche dath we zedak' (Menscher: der Gerechtigkeit und Gottesfurcht), wie der Verein heißt." Naiver Schames! Damit hast du ja alles gesagt! Sie streiten nicht, weil jes ihnen um nichts mehr ganz ernst zu tun ist., Dort, wo jder Chassidismus vielleicht noch hebt, streiten oft die Anhänger der verschiedenen Zabdikim. Hier, .wo nur die Erinnerung da ist, nur die „Schirajim", die Röste von Rab¬ bis Tisch, leben sie in geistigen Dingen allzu friedlich beieinander. ' Der Rabbiner der Klaus spricht. Sauge und viel. Lobt sehr den verstorbenen Zaddik, der alle drei „Midoth" in sich vereinigte „Thora, Awoda, Gmilas Chassudim" (Lehre, Arbeit und Wohltätigkeit). Jedes Wort über bett Verstorbenen, Beleuchtung seiner Taten und der Bedeutung seines Nachfolgers ist die Konklusion einer langeit Gliederkette von Aussprüchen und Sätzen aus Talmud und Midrasch. Der „Pusik" (Bibelsatz) trmnrphiert. Das Leben Muß logisch folgerichtig aus der Schrift deduziert werden. Sonst leuchtet es £ieu Zuhörern nicht ein. Man! ist entzückt, der Pilpul hat emgeschlagen. Der Brunnen der Tote«. Ein Nachtstnck aus dem alten Boskuwttz. Von Berthold Hutter. Tiefe Nacht liegt über der: Dächern des alten Städtchens. Wehklagen läuft durch die engen Gäßchen. Denn seit einigen Wochen wütet eine tückische Seuche. In einem Hänschen am Ende der „Gasse" habet: sich Jünger um ihren Lehrer versammelt, die erforschen wollen,., warum Gott den Kelch seiner Gnade von den Lippen der Menschen der Stadt genommen habe, daß sie sterben müssen zu Hunderten und. zu Tausenden. Der Rckbbi, auf besser: Stirne die Wolke der Sorge schwebt, blättert bedächtig in den pergamentenen Seiten eines Riesenfolianten, ob dort nicht der Weg vorgezeichnet sei, der wieder zur Gnade Gottes zurückführe. Dann hebt sich sein Blick vom Buche weg und strahlt seine Jünger an: „Achtzig Jahre walle ich ans dieser Erde," beginnt er, „tvo der Lastervolle auf dem Trimnphwagen des Siegers fährt, während der Edle wie ein blasser Schatten sich durch die Gassen drücken muß, bis daß die Sturmst des göttlichen Zornes die Sünder hinwegschwemmt. Wo ist das feste Schiff, das uns wieder aus dem Rachen der Berdwbnis an das feste Land der göttlichen Gnade bringt?" In tiefes Schweigen versinkt die Schar der Jünger. Darm aber loerden Worte gehört, dunkle, anklagende Worte. Seit Wochen rede tnan in der Stadt von Scheußlichkeiten, die auf dem Friedhof geschehen. Dort versammeln sich Männer und Frauen, um Ausschweifungen zu frönen. Darauf erwidert' der RaM: „Gerüchten kann ich nicht Glauben schenken. Sie sind nnc der verhallende Ton einer Trommel, J>at der Wind von bannet: trägt. Mir, die wir Gottes Wort erforsche» wollenmüssen die Wahrheit wissen." Die trächste Nacht, als der Mond über der Stadt schien, sah den NaM, tief in Gedanket: versunken, durch die Gassen wandeln. Sein Herz war mit Trauer erfüllt über die zahllosen Opfer, die die Seuche hinweggerasst hatte. «diene* MvrgMMmrg Manchmal stöhnt jemand auf. Es ist ein greiser ^Jude, der zwar rricht den Verstorbenen, aber dessen Vater gut gekannt. Ms ich nachher mrf ihn zuging und ihn schtveigend anblickte, sagte er es mir vvt: selbst. Seine Augen tvaren ganz nach Kinderart verweint, unwissend und gläubig, verzückt und verzweifelt ob der Tatsache, daß die Welt so und nicht anders ist. Er weinte um dev 'Familie willen, die er liebte, nicht um die Person des Verstorbenen, die er nie gekannt, unlogisch, ohne zureichenden GrutK, cms dem Herzen, wie ein KKnd. Einer der letzten Chassidim in Wien. Auch einige andere weinten, darunter auch Frauen aus Belz. Ein herzerschütterndes „El mvle rachmim" wurde vom Kantor gesmrgen, dam: gingen die Leute, mehr über die Rede des Rabbiners, als über den Zaddik aus Belz disputierend, langsam auseinander. „A grt Stück Pilpil" meinten die tneisten und erginget: sich in der Analyse des Vorgetragenett. Den Geist einer chassidischei: Gemeinde konnte ich unter dfiesen schon wieder rauchender:, über Geschäft ttttb Talmud gleichzeitig diskutierenden, verhärmten Juden tncht herausfühlen. In seiner Trmierrede meinte unter anderem der Rabbiner, der Zaddik lebe noch, seine Seele schrvebe in beit höchsten Sphären und der Geist derer, die diesem ,Hesped" (Trauerfeier) beiwohnen, sei mit ihm verbunden. Nein, Rabbi, es war nicht nur ein ,/Hesped" für den verstorbenen Zaddik, auch seinen abwesenden Geist, die fehlende Atmvspäre seines Lebens hat man beweint.... "Leopold Thaker. Mische obdachlose. Das Schicksal der Obdachlosen ist eines der trostlosesten Kapitel in der Geschichte des Elends. Das Obdachlosenheim der Gemeinde Wien trimmt Nichtzuständige fast gar nicht auf und gewährt in den „besonders beriicksichtigungswerten Fällen", für die davon abgewichen wird, nur 7 Tage Obdach. In den Wärmestuben wird freilich von: Persottal weder nach Zuständigkeit noch nach Religion gefragt, aber die Jnsasien selbst, die einander das Fleckchen, auf dem sie ruhen, und das bißchen Wärme neiden, wissen den: Juden, sobald er als solcher erkannt ist, den Aufenthalt so zu verekeln, daß „darr Jud" möglichst bald verschwindet. Die Folge ist, daß obdachlose Juden, wenn sie nur irgendwie die paar Groschen auftreiben können, lieber die um vieles schlechteren Maffenquartiere aufsuchen oder in den Straßen umherirren, bis sie vor Müdigkeit auf irgendeiner Bank einschlafen, von wo sie von mitleidigen Polizisten an das Kommissariat des Bezirkes oder an das Gefangenenhaus Roßauerlände zwecks Nächsigung zwischen allem möglichen Gelichter gewiesen werden. Wie es in einem der vielen Mgssenquartiere ttml Ähr nachts aussieht, sei hier in kurzen Utnrissen geschildert: Wohnung, bestehend aus Zimmer, Kabinett und Küche; Zimmermobiliar: Zwei Feldbetten, Nachtlager des Besitzers und seiner Frau und dreier abgezehrter Kinder; außerdem liegen ttoch sechs Strohsäcke auf dem .Boden, so dicht, daß man sich kaum bewegen kann; auf diesen Strohsäcken, ohne Leintuch, liegen m buntem Durcheinander Weiblein und Männlein, ungezählt. Kabinettmobiliar: Zwei Betten, in denen je ein Ehepaar schläft, auf dein Boden noch ein Strohsack nnt iveiteren Gästen darauf. Küche: Ein Bett und ein Strohsack auf dem Boden, mit je mehreret: Personen belegt. Für alle diese Manschen sind nur zwei Waschschüsseln vorhanden; Ungeziefer — Flöhe, Ihre Gesundheit können Sie vollständig wieder zurückerlangen, von allen Ihren Schmerzen werden Sie gründlich befreit, wenn Sie 692 FRANZBRANNTWEIN MIT MENTHOL DIANA äußerlich zu Einreibungen, innerlich auf Zucker, tropfenweise genommen, verwenden. Das beste Hausmittel. ttBERAKK ERHÄLTLICH! Wanzen, Russen, Schwaben — gibt es eu tnasse. Beim Eintritt schlägt einem der Gestank in einer warmen Welle entgegen, kurz, die sanitären und hygienischen Zustände sind unerhört; auf n:eine Frage, was für das zweifelhafte Vergnügen, dort zu nächtigen, bezahlt werden muß, wurde mir allgemein gesagt, doch die Taxe ein Schilling pro Nacht und pro Kopf ist. Um den obdachlosen Juden ein Asyl zu verschaffen, hat der „Jüdische Asylverei-n" ein Obdachlosenheim eingerichtet; leider war er hiebei auf einen Teil einer Holzbaracke angewiesen, in der es weder Heiznoch Kochgelegenheit geben darf, da die Heizversuche in früheren Jahren aus feuerpolizeilichen Gründen eingestellt werdet: mußten. Trotzdem ist dieses Obdachlosenheim iminer mit 60 bis 70 Personen voll belegt, so daß wir noch viele Obdachlose wegen Platzmangel abweisen müssen. Die Unterkunft in dieser Baracke ist keineswegs ideal, sie ist kaum notdürftig, ::nd doch sind dort die Menschen bei wetten: besser untergebracht als in den Massenquartieren, wo ihnei: zudem noch gar nicht unbeträchtliche Summen für diese zweifelhafte Unterkunft abgenommen werden. Unter den Insassen der Obdachlofenbaracke befinden sich in diesem Jahr eine Anzahl von Familien' mtt kleinen Kindern, von denen das jüngste drei Monate alt ist; nicht einmal für diese konnte eine andere Unterkunft beschafft werden, weil die Eltern Ausländer sind und Kinder von solchen sogar von der Kinderübernahmsstelle zurückgewiesen werden. Vergebens hat sich der „Jüdische A-Mver-ein" bemüht, vor Witter-, anfang eine andere, bessere Unterkunft für die Obdachlosen zu fiudvir.Solkte.es wirklMimm-AgKH ■ seM,-wemgsterK die Kinder zu schützen? Die Uebelstände, die hier geschäkdettt wurden, lveMrr freilich erst dann verschwinden, wenn es uns Möglich geinacht wird, unser Obdachlosenhein: gar:z' in Räume zu verlegen, die für diesen Zweck tvirklich geeignet Und ausreichend sind. Die wemgen Menschen, die heute hinter dem „Jüdischen Asylverein" stehen und denen er seine gatrze Wirksamkeit verdankt, sind nicht imstande, dies zu er- , zielen. Da es sich aber um eine Frage von großem öffeub sicher: Interesse handelt, scheint es nicht vermessen, zu hoffen, daß die Tätigkeit des „Jüdischen Asylvereines" in absehbarer Zeit eine breitere Basis gewintten wird, daß sich ihr auch solche Stellen uttb Persönlichkeiten widmen werden, die die Obdachlosenfürsorge tit ausreichendem Maße durchführen können. 1. Fürsorgerat Bela Fischer. Da wurde er plötzlich durch Kinderlachen aus feinet: Betrachtungen gestört. Er blickte auf und gewahrte eine Schar von Kitwern, die um einen Brunnen schwärmte. Liebliche Geschöpfe, in dürftige Nachtgewänder gekleidet, die sich zu einem Reigen zusammenschlossen und um den Brunnen zu einem lustigen Liedchen tanzten. Dabei bewegten sie hurtig ihre kleinen Beinchen und klatschtet: in die Hände. Sprachlos sah der RaM diesem seltsamen Treiben zu. Dann zog er eit:en kleinen Tänzer zur Sette und unterwarf ihm einem strenge» Verhör. Das Kittt» erzählte, daß seine Ettern sich auf dem Friedhof befärüren, wo sie gleich vielen anderen Bewohucro des Städtchens um die Grabsteine tanzten. Es fet allein zu Hause gebliäben, hätte Atrgst und Langweile empfunden und wäre mit anderen Kindern hioher gelaufen. Böse Ahnungen stieget: in der Seele des Raüb: a-t:f, als er diese Worte hörte. Sollte cs doch mtt dem Gerücht, das ihm sein Jünger mitgeteilt hatte, seine Richtigkeit haben? In der nächsten Nacht versammelte der Lehrer seme Jünger und teilte ihnen seit: Erlebnis mit. Die Jünger, die seinen Worten staunettd zuhörten, sahen darin eine Bestätigung der Gerüchte, die in der Stadt im Umlauf ivarem Der Rabbi erhob sich vor: seinem Sitz und forderte seine Schüler nnt lauter Stimme ans, sie mögen ihm behilflich seit:, die Wahrheit zu finden. Der::: das entsetzliche Sterben, das in der Stadt wüte, sei sicherlich die Strafe, die vor: Gott für die auf dem Friedhof begangenen Ausschweifungen verhängt worden wäre. Es fand sich ein beherzter Jünger, der sich bereit erklärte, auf den Friedhof zu gehen. Er nahn: einen Holzpflock mtt, um ihn. als Zeichen dafür, daß er dort gewesen, in die Erde zu ramtnen. Blutig schritt der Jünger in die gespenstische Nacht hinaus. Am Ziel angekomuren, bot sich seinen Augen ein schauriger Anblick dar. Viele Männer und Frauen tartzten, die Leiber brünstig aneinander gepreßt, um die Grabsteine. Man hörte wilde, liebestrmttene Schreie und verzücktes, liebestolles Girren und Gelächter. Da war Jossel, der Krämer, der sonst mtt der würdevollen Miene eines Geheimsekretarius seme Bänder verkaufte. Er schwang wie toll das Tanzbeit: mit einer üppigen Schotten. Dort girrte der Arrendator Aivrum, den man am Tage ernst wie eit: römischer Senator durch die Straße:: stolzieren sah. Manch Mädchen, das stttsam die Augen niederzuschlagen und züchtig zu errötet: verstarb, benahm sich tme eine Dirne ar:f dem Jahrmarkt. Der Jünger schickte sich cm, den mttgebrach temPflvck in die Erde zu Magen, war aber dabei so uttgeschickt, daß er anstatt die ^de, der: Zipfel seines lat:gen GewcmdeS traf. Mt mächtigen: Gepolter stürzte er zu Boden. Der Schrecken, de:: er in diesem Augenblick empfand, war so heftig, daß er ihr: auf der Stelle tötete. Am ruichster: Morgen fand der Totengräber die Leiche :md meldete den seltsamen Tod des Jür^ers den: Rabbi. In der näckKen Nacht schickt der Rabbi abermals einer: Iütrger auf der: Friedhof. Er hatte die strenge Weisung, di eNamen der Gottlosen zu melden, die auf so heiliger Stätte schnöder Lust fvöntem. Er lvoltte-sie darrt: vor seiner: Mchtevstuhl rufen. Der Jünger tat, ivie ihn der Lchrer geWßen hatte. Das Blut erstarrte ihm in den Wern, aber er brachte noch Atttt genug aus, den Pflock m die Erde zu Magen urw die Namen der Tanzender: auf einem Zettel zu vermerken, den er am nächsten Morgen dem RaM Bald ließ dieser die Schuldigen zu sich korttn^n mb hielt ihnen das Gottlose ihres Treibens vor. Niemals hatte er mtt solcher Kraft §u den Männern und Franm seiner Gemenrde gesprochen, niemals solche Wirkung gE. «Seine Worte machten auf die Sünder einet: tiefen EindMÄ. Jrgendlao in einem Mittel ihres Herz<h:s begann sich Befitumng und Rme zu regen und besiegte allmählich ihre bös eLust. Die Gerüchte über die wilden Orgien verfturmnten und die entsetzliche Seuche begann zu verlöschet:. Kein Wchklagen und Jammer:: um teure Tote machte die Luft erbeben, und bald leuchtete Gottes Gncwe lvieder dem Städtcheti. Der Brunnen aber, ivo der Rabbi die tanzenden Kitcker gesehen hatte, Meß von nun an beim Volke der Bmnnm der Totew

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.