Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2767 (9.11.1926)
- Date
- 1926-11-09
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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9. November 1926 Nr. 2767 Jene 4 Öefflrefipw?M derJUamf: - asm I.Wel^jS£f/! Die neuesten Modelle einyeiroffen! r! Crepe de Chine- Kleid . L519'— Crepe de Chine- Kieid . ä S 25*— Velour-Mantel ist ä 8 29'— Velour-Mantel, mit Pelz verbrämt, äS39*— Schicke Crepe de Chine-Tanzkleider in jeder Preislage! sparsam mit kleinem Deamtenapparat ohne Etatsüberschreitungen wirtschaftet. Das ist die neue Zeit. Die Kanalschwnnmer, Hundertmeterläuser, die Stenographielöwin, der verliebte Kabeljau, der Stammbaumhund und alle anderen Rekordzeichen aber werden als warnendes Beispiel in einer öffentlichen Schreckenskammer artsgestellt werden. Killy. Jas „raffenreine" Testament. Stitä Gericht erklärt die Erbsklausel des Professors Barsony als unmoralisch« Wir berichteten wiederholt über die sensationelle Budapester Erbschaftsaffäre, die nach dem Ableben des rassenschützlerischen Nniversttätsprofessors Johann Barsony entstanden war. Barisony setzte seine Tochter Eva zur Universalerbin seines beträchtlichen Vermögens ein, bestimmte jedoch in einer Klausel, daß ffeine Tochter nur einen Mann heiraten dürfe, der weder Jude noch j ü d i s ch e r A b st a m m u n g ist. Sie wird selbst dann der ganzen Erbschaft verlustig,, wenn sich nach ihrer Verehelichung Herausstellen sollte, daß ihr Gatte nicht einwandfrei rasserein sei und in seinen Adern jüdisches Blut fließe. Wir berichteten auch, daß die Witwe des verstorbenen Professors im Namen ihrer Tochter diese Klausel im Testament angesochten und die bedingungslose Ausfolgung der Erbschaft an Eva Barsony verlangt hat. Wie uns nun aus Budapest berichtet wird, hat das Gericht tatsächlich entschieden, daß die E i n s ch r ä n - kungsklausel im T e st am ent des Professors Barsony annulliert werde und der Eva Barsony das ihr Anfallende Erbe bedingungslos zuzusprechen sei. Das Gericht ging hierbei von dem Gesichtspunkte aus, daß jede testamentarische Eheeinschränkungsklausel unmoralisch sei, abgesehen davon, daß auch der Erblaßer, wie festgestellt wurde, in den letzten zwei Jahren seines Lebens — das Testament ist vor zwei Jahren errichtet worden — zur Einsicht gelangt war, daß seine Theorie von der Reinras s i g kei t d e r M a g y a r e n und der N a chweisbarkeiteiner reinen Rasse unhaltbar s e i. Die Verwandten und die verschiedenen Institutionen, die im Testament gleichfalls bedacht waren, und denen im Falle der Erbunfähigkeit der Tochter Barsonys ihr Anteil zugefallen wäre, plädierten für die Anerkennung der Einschränkungsklausel, weil, wie einer ihrer Vertreter behauptete, Fräulein Eva Barsony „sowohl den Juden, als auch das Vermögen haben möchte". Das Gericht wies jedoch diese Insinuation als irrelevant zurück. ßm Zchachmeisterturnier in Gent. Ein Schachkampf zwischen sechs internationalen Meistern Aus Brüssel wird uns berichtet: In Gent findet gegenwärtig ein Schachturnier zwischen ftchZ internationalen Meistern statt, die in Westeuropa ansässig such. Es nehmen teil: Großmeister Dr. Tartakower, der jetzt, tüte, bekannt, in Paris lebt, sowie der ebenfalls in Paris wohnhafte Altmeister Janowski und der belgische Vorkämpfer Crepeaux; ferner ist Großbritannien durch den spielstarken Sir Thomaß und den zähen Dates, Holland durch den bekannten Meister Collc vertreten. Dr. Tartakower ist vom Beginn an Favorit in diesem Turnier und hat in den ersten fünf Runien die Erwartungen der Schachfreunde in vollstem Maße gerechtfertigt, 'indem er 4 Spiele gewann und eines Remis machte. In der sechsten Runde gelang es Dates, der seit je ein gefürchteter Gegner aller Turniersavorits ist, Dr. Tartakower iy. einem Zuckersortspiel, das bis zu einen: Turmeudspiel gedieh, in entscheidenden Nachteil zu bringen. Irr diesem Stadium wurde die Partie unterbrochen, die für Tartakower auf Verlust steht. Doch führt der Großmeister noch immer mit 4.5 Punkten vor Crepeaux, der in der sechsten Müde gegen Janowski .unterlag undC bisher drei Punkte erzttlt 'hat. Dates folgt mit 3.5 Punkte und der aussichtsreicheil Hauptpartie gegen Dr. Tartakotver. Colle rnrb Sir Thomas haben außer einer Hängepartie aus der sechstel: Ruirde, eiuer spannenden Aljeßinerösfnung, je 2 Punkte erzielt. Mit der gleichen Punktehl steht Janowski, der, wie fast innrer in den letzten Dahn, unglücklich kämpft, am Ende der Tabelle Wiener Moxgenzeitmrg Äas LeichenLegiingal» Lr. WellUch'. Unter sehr zahlreicher Beteiligung fand gestern am Zcrttrcilsrtedlws die Beerdigung des plötzlich verschiedenen Zionisten Dr. Wellisch statt. Herr Oberrnbbmer Chajes erinnerte in seiner Gedenkrede an die Tragik dieses Mannes, der in der ersten Zeit der zionistischen Bewegung, als Herzl auftrat, diesem die Beziehungen zu der türkischen Regierung vermittelte. Er hat damals ein großes Opfer gebracht, denn in der hervorragenden Stellung, in der sich Dr. Wellisch in der Türkei befand, war es nicht leicht, für den 'Zionismus zu wirken. Durch den Weltkrieg wurde dieser Mann, der sich in so angesehener Position befand, gezwungen, Konstantinopel verlassen, und er mußte dann wie die „irrenden Seelen" der Kabbala ein sinnloses Leben führen. Die historische Viertelstunde, in der Dr. Wellisch Herzl zur Seite stand, wird in den jüdischen Geschichtsbüchern verzeichnet bleiben. Namens der Zionistischen Organisation sprach Herr Dr. Chaim Tartakower, der daran erinnerte, daß der Intervention des Verstorbenen die Gründung des hebräischen Gymnasiums in Tel-Llwiw noch in der Zeit der türkischen Herrschaft zu danken war; er würdigte die großen Verdienste, die er sich um die Organisierung der sefardischen Jude-n evwovben habe. Im Namen der Zionssten- Revisionisten, zu welchen sich Dr. Wellisch bekannte, nahm Herr Dr. Norbert H o f f m a n n bewegten Abschied. An dem Leichenbegängnisse nahmen ferner der Präsident der österreichischen zionistischen Organisation, Herr Dr. Goldhammer, der Präsident der israelitischen Kultusgemeinde, Herr Dr. P i ck, der Generalsekretär des Keren Hajeffod (für welchen Dr. Wellisch aufopfernd wirkte) Herr Dr. N. M. Gelber, namens der B'nei B'rith-Logen Herr Hofrat Frankfurter usw. teil. Die kantoralen Funktionen versah ergreifend Herr Oberkantor Kaufmann. Las heldenhafte LlenffmSdchen. Lebeusgcfährlicher Andrang beim Begräbnis der Margarete Manhart. Unter ungeheurer Beteiligung der Bevölkerung wurde gestern die Hausgehilfin Margarete Manhart auf dem Zentvalfriedhof in einem von der Gemeinde Wien gewidmetem! Grabe bestattet. Sie war bekanntlich am 3. d. M. in treuer Pflichterfüllung tätlich verunglückt. Dls sie die A'Usllellungsstraße übersetzte, kam in rascher Fahrt «in Bierwagen daher. Geistesgegenwärtig schob sie den Kinderwagen mir dem einen Kind, zur Seite, das andere Kind, das sie an der Hand führte, konnte sie noch auf den Gehsteig retten. Sie selbst aber wurde von dem Bierwagen zu Tode gedrückt. An die 20.000 Personen waren gestern auf den Zentralfriedhof geeilt, um der Heldin daS letzte Geleite zu geben. Der Andrang des Publikums war geradeM lebensgefährlich. Tie Rettungsgesellschaft mußte in einem -Falle von Unwohlsein cingreifen, drei weitere Unwohlseinssäfte wurden an Ort und Stelle behandelt. Den Sarg schmückten zahlreiche Kränze, darunter einer der beiden geretteten Kinder mit der Aufschrift: „Unserer Retterin!' Gertruds und Georg." Von der evangelischen Friedhofskirche wurde der Sarg durch ein dichtes Spalier zu Grabe getragen. Dabei entbanden lebensgefährlich e S t a u u n g e n der Trauergä'te. Am Grabessprachen u. a.Stadtrat Rich ter namens der Gemeinde Wien und eine Vertreterin der Hausgehilfinnenorganisation. Eine lechzehnMrige KindcsmSrder!«. Gesterir mittags fanden drei jtmge Burschen in der Nähe der Bahnhofes Heiligenstadt in einem Paket die Leiche eines neugeborenen Knableins. Die Kindesleiche war in ein Stück eines schmutzigen, licht grünen Frawrrrockes eingeschlagen und das Ganze in Packpapier verpackt, das dee Aufschrift: „Adresse: Michael Kehl, Tischlerei, Wien, 5. Laurcnzgasse" trug. Die Nachsorschungen der Polizei enthüllten ein entsetzliches Kriminaldrama. An der angegebenen Adresse fand man den Tischlermeister Michael K e h l. Seine Enkelin, die erst am 20. Juli 1910 geborene Melanie Kehl, ist die Mutter des ermordeten Kindes. Sie wurde noch am Abend, als sie in Begleitung ihres ahnungslosen! Großvaters in einem Kasfee wci te, verhaftet.^B:i der Einvernehme gab sie zu, die Mutter des Kindes zu sein fctnb erzählte, daß sie ein Verhältnis mit einem Hörer der MUsikakademie unterhalten und von ihm Mutter geworden sei. In der Nacht zum 1. d. M. hat sie in Ihrem ßSchlafraum, ohne daß es im Hause jemand wußte, ein Kind geboren. Mit bloßen Händen habe sie es umg bracht, wobei sie es am Halse gepackt hat. Das K'nd habe keinen Laut von sich gegeben, es sei schon tot gewsen. Sie habe dann die Leiche verpackt und in einer Kredenz in ihrem Zimmer verwahrt. Dort habe sie die Leiche 6 Tage lang gelassen. Erst dann ist sie mit der Leiche zu dem Vater des Kindes, dem 22jährigen Hörer der Musikakademie Johann H o s m a n n, gegangen, der Hr gesagt habe, sie solle die Leiche irgendwo bestatten. Hosmann habe sie auch zur Ausführung der Tat angestiftet, wobei er ihr genaue Anweisungen für die Geburt erteilt habe. Hofmann wurde verhaftet. Er gibt zu, das Paket mit der Kindesleiche von der Kehl übernommen und es ohne zu öffnen, abends aus dem Feldwege vor dem Heiligenstädter-Bahnhofe ins Gebüsch geworfen zu haben. Die Kehl wurde dem Jnquisttenspital eingeliefert. Las ßlfersuchtsdrama aal dem Alsergrund. Ueber das Eifersuchtsdrama, das sich in der Nacht von Sonntag aus Montag in der Universitätsstraße ereignete, erfahren wir noch folgendes: Der Gastwirt Joses K r a ß l, Inhaber des in der Landesgerichtsstraße befindlichen Gasthauses „Zum Laterndl", unterhielt, obwohl er verheiratet und Vater dreier Kinder ist, zu der 28jährigen, zahnärztlichen Assistentin Bertha Grubmüller Beziehungen. Kraß! verfolgte das Mädchen mit grundloser Eifersucht. Sonntag abends besuchten beide in Gesellschaft einige Heurigenschenken und besonders Kraßl konsumierte ziemlich viel Wein. Die Gesellschaft begab sich am Abend in das Gasthaus „Zum Laterndl" und zechte weiter. Unter einem Vorwand entfernte sich Kraßl um %t Uhr aus dem Gasthaus, ging in seine Wohnung und verlangte von seiner Frau seinen Revolver, weil er seine Geliebte erschießen müsse. Die Frau redete ihm dies aus, nahm aber die Sache nicht so tragisch, tveil Kraßl vor einigen Jahren ein ähnliches Manöver anfgesührt hatte. Er nahm dennoch den Revolver, ging in das Gaschaus, und entfernte sich dann mit der Grubmüller. Ans der Straße kam es zwischen beiden KU einem Streit. Kraßl zog unvermutet den Revolver und gab aus das Mädchen drei S ch ü s s e ab, von denen bereits der erste tödlich wirkte. Er wurde verhaftet und gab an, daß er die Tat aus Eiferst! ^.^llbracht habe. Kraßl ist völlig niedergebrochen. Tr " bet Erhebungen wird et dem Landesgerichte Nacht-Trafiken. Einführung nächtlicher Tabak-Verkaufswagen. Der Wiener Magistrat wird schon in der allernächsten Zeit an Invalide zwanzig Nacht-Tabakverkaufsstände auf öffentlichen Plätzen vergeben. Die Zuweisung der Plätze wird unter Rücksichtnahme aus die Verkehrsverhältnisse im Einvernehmen mit den Bezirksvertretungen und Pobizeikommissariaten erfolgen. Der Verkauf von Rauchwaren darf nur vot: fahrbaren Ständen gleicher Type aus erfolgen, deren Größe 150 Zentimeter Länge und 70 Zentimeter Breite nicht überschritten werden darf. Die Aufstellung der Wagen darf nur in der Zeit von achtUhr abend sbis fünf U h r f r ü h erfolgen. Tagsüber sind die bewilligten Standplätze freizuhalten. Weibliche Verkäuferinnen sind nicht zulässig. Goldsuude in Kartzathoruhland- Aus U z h 0 r a d wird berichtet: Bei der Gemeinde Hernuvce im Kresse Visnice wurde reich Gold enthaltendes Gestein gefunden. Das Goldgestein liegt auf der Erdoberfläche auf einem ziemlich ausgedehnten Gebiete. Einige Kilo dieses Gesteines wurden einem Laboratorium überwiesen, und konstatiert, daß es sich um qualitativ sehr gutes Gold handelt und daß das Gestein sehr viel Gold enchält. Das Gebiet wird jetzt bewacht und es wurden Probsbohrungen vorgenoanmen. Wien, den 9. November 1926. * Das Wetter. Gestern herrschte etwas kälteres, trockenes Wetter. Die Voraussage lautet: Nordalpen warm, föhnig, Südalpen trüb, leichte Niederschläge. * Juvilare der Ehe. Samstag überreichte in Vertretung des Bürgermeisters Stadtrat Richter folgenden Ehepaaren anläßlich ihrer goldenen Hochzeit die Ehrengabe der Stadt Wien: Lazar und Beila Atlas, Jakob und Anna D u f e k, Heinrich und Konfuela K 0 l l m a n n und Emmerich und Wilhclmine W e i s 3. * Selbstnrord einer Fünfzehnjährigen auö Liebesgram. Bei der Gastwirtin Gaschnitz in der Triesterstraße war die am 27. Juli 1901 geborene Hilda Krejci als Hausgehilfin bedienstet. Das Mädchen zeigte in letzter Zeit ein sehr verstörtes Wesen, weil sie in einen jungen Burschen unglücklich verliebtz war. Ihre Dienstgeberin überraschte sie gestern nachts bei einem Selbstmordversuch durch Einatmen von Leuchtgas und konnte sie an der Ausführung der Tat hindern. Als die Wirtin in der Früh in dom Zimmer nachsay, lvar die Krejci spurlos verschwunden. Gegen 11 Uhr mittags entdeckte ein SicherheiLstvachmann in eine::: Ziegelteich bei der Triesterstraße im Wasser den leblosen Körper eines jungen Mädchens, der auf der Oberfläche trieb. Die Erhebungen ergaben, daß es die Leiche der Hausgehilfin Hilda Krejci war. Das Mädchen hatte sich in selbstmörderischer Absicht in das Wasser gestürzt. * StrasrcnÜahttzusnmmenstosr. Auf der eingeleisigeu Strecke der von Kagran zum Praterspitz führenden Straßenbahnlinie „17" stieß gestern ftüh um %8 Uhr ein vollbesetzter, vom Wagenführer Richard Apflauer gelenkter Zug mit einem Lastenzug der Straßenbahn zusammen. Bei dom Zusanunenstoß erlitten drei Personen leichte Verletzungen. Der Unfall ist auf Versagen der Bremse zurückzuführen. * Auslageneinbrecher. Gestern gegen Mitternacht haben unbekannte Täter die Glasscheibe der Auslage des Kleiderhändlers R u b i n f e l d, Große Stadtgutgasse 4, eingedrückt und zwei Lcderröcke ian Werte von 230 Schilling gestohlen. Hausparteien überraschte:: die Täter, die gegen die Obere Augartenstraßo flüchteten. * Ein Auswandernngsschivindel in Graz. Die Polizeidirektion hat die Tätigkeit des Vereines „O e r u s a" (Oosterreichisch-russischer Unternehmungs- und Arbeiterinteressenverband), Zentrale Graz, der im April dieses Jahres gegründet wurde, eingestellt. Als Zweck des Vereines wurde BetattguiV einer großzügigen Auswanderungspropaganda nach Rußland angegeben. Es stellte sich jedoch heraus, daß der Verein weder mit der russischen Regierung irgendwelche Verhandlungen pflog, noch die Vereinsleitung ivgenderne positive Arbeit nach den Vereinssatzungen ausübte. Die Polizeidirettion hat daher die Tätigkett des Vereines eingestellt. Da durch die polizeiliche Untersuchung sich auch B errugsverdacht ergeben hat, wird sich nun auch die Staatsanwaltschaft mit dem genannten Verein zu beschäftigen haben. * Ein verhütetes Eifenvahnattentat. Bisher unvekanitte Täter keilten -wischen den Stationen Eugendorf und Kraiwiesen der Salzkammergut-Lokalbahn einen Schwellnagel zwischen die Stoßschienen. Ein die Stelle passierender Pecsonenzug wurde durch einen heftigen Stoß auf den Baynftevel auf-merssam, wodurch größeres Unglück verhütet werden konrtte. Der Nagel mutzte herausgemeißelt werden, worauf der Zug seine Fahrt fortsetzen konnte. ^Fünfzehnte österreichische Klaffenlotterie. Bei der gestern abgehaltenen Zichung des 18. Tages der si'msten Klasse gewannen: 9000 Schilling das Los Nr. 41.069; 8000 Schilling das Los Nr. 94.143; 6000 Schilling das Los Nr. 20.622; je 3900 Schilling die Lose Nr. 84.680, 77.600; je 2000 Schilling die Lose Nr. 7.978, 11.821, 87.088, 66.426; je 1000 Schilling die Lose Nr. 20.401, 23.694, 34.100, 64.099, 78.935, 74.641, 86.054, 88.204; außerdem wurden 2188 Gewinne zwischen 600 Schilling und 160 Schilling cmsgeloft. E „Resorination" gilt auf der ganzen Linie, eiiur Reformation ist Löwen--Fvm^brarmtwein mtt MentHol. Ucherall erhältlich. 7999