Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2767 (9.11.1926)
- Date
- 1926-11-09
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2767 Wien, Dienstag Wiener Morgenzeitung 9. November 1986 Seite 3 Lrahilose Telegraphie im vunkelften Afrika. Die wenigste» Menschen rvissen, daß die Neger, über die mir uns so erhaben dünken, eine ausgezeichnete funktionierende, sich schon"seit Jahrhunderten'bewährende drahtlose Telegraphie besitzen, mit der die Eingeborenen Nachrichten schnell von Ort zu Ort gelangen lassen 'können. Äks im Fahre 1912 oder 1913 im Somalilande eine englische Kamclreitertrnppe überfallen ltnb vollständig arrfgerieber: ivorden war, bemerkte der englische Kolonialsekretär Hareourt im Unterhause auf eine kleine Anfrage hin, daß'er leider keine Mitteilungen über Truppenbewegungen im Somalilande machen könne, da den Mitllah (bekannter unter dem Namen „der tolle Mullahs solche Mitteilungen in unglaublich kürzester Frist erreichen würden. Die Nachricht über die Niedermetzelung der Engländer hatte ganz Afrika in kürzester Zeit durchquert imd bildete in den Käfferndör-? fern von Südafrika das Tagesgespräch. Ebenso wurde seinerzeit im Buren kriege sestgestellt, daß die Niüwrlage der Engländer bei Colen s o bereits zweiStunden später in Kafferndörfern über 100 Kilometern: fernt vom Kampfplätze bekannt war. Ja an: anderen Tage sprach man in der Residenz des Menelik von Abessinien, in Addis Abbeba und sogar schon in Omdurman, am Zusammenflüsse der beiden Nilquellflüsse, Von dem Ereignis. T'. Au Versuchen, für die gcheinmisvolle Verbreitung von Gerüchten und Meldungen von Negerdorf zu Negerdorf eine' plausible Erklärung zu finden, hat es natürlich früher nicht gefehlt. Man war sogar dabei auf Zcmberkünste, besondere telegraphische Gaben und einen »»entdeckten sechsten Sinn der Neger gekommen. Die Annahme, daß die Nachrichtenübermittlung durch Zuruf von Hügel zu Hügel oder durch Feuersignale nach einem bestimmten Signalkodex erfolge, war ebenfalls nicht geeignet, die Frage zu lösen, denn eine solche Lösung erforderte Voraussetzungen, wie bergige Landschaft, Beobachtungsposten usw., die rmr in den seltensten Fällen gegeben waren. Außerdem stand fest, daß räumlich weit getrennte Stämme von Eingeborenen, die in Urwäldern hausten, nachts Nachrichten austauschten, wobei eine Uebermittelung durch Feuersignale oder Zuruf mit Rücksicht auf die landschaftlichen Verhältnisse völlig ausgeschlossen war. Es blieb schließlich nur die Erklärung, daß die verschiedenen Negervölker sich durch die Trorrrrnslfprache nach einem genauen und sehr sicher funktionierenden, . auch, fast allen gemeinsamen Signalsystem, ähnlich, dem heutigen Morse-System, verständigten. Tatsächlich steht es schon seit langer Zeit fest, daß die Negerstämme mit Hilfe einer komplizierten Trommelsprache sich verständigen. Das Instrument, mit dem die Nachrichtenüberrnittelung geschieht, ist die sogenannte Palaver-Trommel. Diese Tronrmeln, aus einem Stück oft mühsam Herausgeschnitzt und mit sein gegerbten Fellen überzogen, sind mit dem täglichen Leben dieser Naturvölker enge verknüpft. Die Feier froher oder trauriger Ereignisse, Spiel, Tanz, Gesang und Unterhaltung ist ohne die Mitlvirkung der Palaver-, in Ostafrika sagt man Ngoma-Twnmrel, gar nicht denkbar. Wenn sich die Nacht über die Steppen und Urwälder senkt, dann kann man aus stundenweit entfernten Negerdörfern den Klang dieser Trommeln hören. Dann erscheint es einen: verständlich, daß auf diese Art und Weise Nachrichten sehr schnell von Ort zu Ort, von Stamm zu Stanrm weitergegeben werden können. Erstaunlich ist nicht nur die Fertigkeit, mit der die Schwarzer: telegraphieren, oder besser gesagt, trommeln, sondern auch die Fürdigkcit des Abhörens dieser getrommelten Nachrichten ist geradezu bewunderungswürdig. Sagen aus Aelz. Drei Hügel. Unzählig sind die Legenden, die um.daS Zentrum des Chassidismus in Galizien, um Belz gewoben wurden. Noch bevor der Begründer der Rokach-Dynastie seinen Sitz in Belz aufschlug, war diese Stadt als das Hauptquartier des militanten Chassidismus bekannt und berühmt. Die Juden von Belz loaren von jeher unruhige Eiferer. Der Vorgänger des ältesten Rokach Rabbiner Joel Sirkis, der als Autor des Werkes Beth Chadasch, auch kurz der „Bach" genannt wird, hatte es an sich selbst erfahren, wie schwer es schon damals war, Rabbiner in Belz zu sein. Seim Gegner hatten es durchgesetzt, daß er nach längerer» Wirker: seines Aurtes enthoben wurde und daß er die Stadt verlasse n^mußte- Uebcr seinen Abschied lebt in Belz rroch heute die folgende Volkslegende: Der Beschluß des Krrltusrats, dem „Bach" zu kündigen, wurde ar: eirrern Donnerstag nachts gefaßt. Der Scharnmes der Gemeinde, der den Auftrag hatte, dem Rabbiner den Beschluß mitzuteilen,' wollte ihm die Kränkung ersparen, kurz vor Sabbat den Beschluß zu erfahren, urrd machte ihm davon erst am Sabbatausgang Mitteilung. Zun: Zeichen seines Dankes für diese zarte Rücksichtnahme segnete Rabbi Joel der: Schammes mit der Zusicherung, daß ihn: ein Sohr: werde geboren werden, der durch seine Gelehrsamkeit und Frömmigkeit eine Leuchte in Israel werden wird. Urrd in der Tat rvurde dem Schammes nach einem Jahr ein Sohn geboren, der später wegen seines großen talmudischen Wissens und seiner asketischen Frömmigkeit den Namen Rabbi Aron Maschiach erhielt« oeüCaöÖGOOGOOÖQCXXiOOOOOOOOÖOOOOQOOOOOGi LSwenfranzbranntweln Schutzmarke. mit Menthol durch tägliche Einreibung wird der Körper widerstandsfähig, was zum sicheren Erfolg führt! üeberall erhältlich. OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOQO< War bie Fingerspitzen erMlen. Stengraphische Daktyloskopie. Die Daktyloskopie ist seit Beginn des 1Ä. Jahrhunderts, feitden: mar: festgestellt hat, daß sich das Bild einer Fingerspitzenzeichnung während des ganzen Lebens unverändert hält und niemals mit einen: anderer: in allen Einzelheiten völlig übereinstimmt, für die Verbrecherwelt immer gefährlicher geworden. Die Polizeiorgarrisationen der Staaten haben sich daktyloskopische Kartotheker: zurechtgelogt und dank eines genialen Systems konnten die Fingerabdrücke so geordnet werden, daß die gesuchten Blätter föratm wenigen Augenblicken aufzufinden waren. Damit war aber die Feststellung der Identität eines Verbrechers ein leichtes Spiel geworden. Heute umfaßen schon die in den großen Polizeizentren befindlicher: daktyloskopischen Sammlungen viele Hunderttausende von Karten. Die Technik des Fingerabdruckverfahrens ist überaus einfach, bedarf es dazu bloß einer glatten Metallplatte, die leicht rnit Graphit oder Druckerschwärze geschwärzt ist, oder eines Stempelkissens. Der zu daktyloskopierende Finger wird langsam von links nach rechts auf der färbenden Unterlage und dann in gleicher Weise auf weißem Papier abgerollt, worauf sich ein Papillarlinienbild mit allen Feinheiten ergibt. Die am Tatort zurüchzelassenen Fingerabdrücke müssen durch Einstänüen mit Schwarzpulver oder auf verschiedene andere Methoden zuerst sichtbar gemacht und dann fixiert werden, worauf sie mit den in den Kartotheken befindlichen Abdrücken verglichen werden können. Es gibt vier verschiedene Grundformen solcher Papillarlinienzeichnungen, die ui der Registratur die Hauptgruppen bilden. In der jüngsten Zeit ist es zu einem Austauschverkehr zwischen der: einzelnen Polizeizentralen gekommen, der auch vielfach sehr gute Ergebnisse zeitigte, an Schnelligkeit jedoch viel zu wünschet: übrig ließ. Manchmal müsset: nämlich Verdächtigte mangels Beweise aus der Polizeihaft entlassen werden, weil die Strafprozetzordnung vieler Länder nur eine verhältnismäßig sehr kurze Polizeihaft kennt. Seit Jahr und Tag wurde daher die Notwendigkeit eine» treuen Kurrentierungssystem, und zwar auf daktyloskopischer Grundlage, immer Ürennctlder empfunden. Dem dänischen Kriminalisten Hakon Jörgensen ist es nun gelungen, ein Verfahren auszuarbeiten, das gleichsam' als E s p e r a n t o st e n o g r a m m der Steckbriefe bezeichnet werden kann. Die vier daktyloskopischen Grundformen werdet: in Zahlen ausgedrückt, wie auch sämtliche Untergruppen eine Zifferüezeichuung erhalten. Diesem Fingeräbdruckstenogramm wird noch eit: Porträt parle beigcfügt, das in wenigen Zeilen eine vollständige Personenbeschreiüung des Kurrentierten vermittelt. Das folgende Beispiel diene zur Berattschaulichung des Gesagten: Die Codeform lautet: a/28) i/1/3 6/7/19/ b 114 1/3 2/6. In die gewöhnliche Umganssprache übersetzt: Körperlänge groß, Haarfarbe kastanienbraun, Augenbrauen klein, Nasenwurzel wenig gewölbt, Nasenrücken eingebogen und wellig, Naseiworsprun^ groß, Lippenhöhe klein, Unterlippe hän- Als dann Rabbi Joel Sirkis Belz verließ, wurde er von seinen Gegnern mit Steinen beworfen. Der „Bach" prophezeite ihnen, daß so wie sie jetzt mit Steinen um sich werfen, werde urat: ::ach ihrem Tod rnit ihren.Knochen handeln. Urrd auch diese Prophezeiung — erzählt die'Legende — hatte sich erfüllt. Nach Verlauf vor: einigen Jahren wurde der Beizer jüdische Friedhof über behördlichen Auftrag geschlossen. Die Stadt erweiterte sich rmd der alle jüdische Friedhof lag mitten zwischen den Häusern. Da beschloß die Gemeindeverwaltung, der: jüdischen Friedhof zu evakuieret: und durch ihn eine. Straße zu führen. Alle Proteste r:nd Interventionen der Juden blieben nutzlos. Der jüdische Friedhof wrrrde nivelliert, die Ueberrefte der jüdischen Leichen lagen irr der: Gassen frei Herrn» und die Straße wurde ausgebaut. Bei der Eröffnung der Straße. sollte als erster der polnische Bischof eine Durchfahrt machen. Als seine Karosse jedoch auf den Platz kam, wo früher der alte jüdische Friedhof gestände:: hatte, bliebe» die Rosse stehen und der Bischof selbst war reg::r:gslos uub schien wie gelähmt. Man sprach von einem überirdischen Wunder, von einer Strafe Iveger: der Pietätlosigkeit att den Ueberresten der jüdischen Leichen und den: jüdischen Gottesacker. Die Stadtverwaltung setzte sich sofort zusammen und beschloß, die neuerrichtete Straße wieder zu vernichten und die ausgehobene Erde und die noch vorfindbaren menschlichen Knochen zurückzubefördern an den Ort, wo der alte jüdische Friedhof gelegen war. Dieser Beschluß wurde auch durchgeführt und aus den zurückgebrachten Erdrrmsser: mrd Knochen entstanden drei hohe Hügel, welche auch heute noch in Belz vorhanden sind. Immerhin, so schließt die Sage, war der Fluch des „Bach" in. Erfüllung gegangen. gend, Mund klein, Ohrläppchen vertvachsen, Profil ausgehöhlt usw. Es ist wirklich staunenswert, wie geistreich Jörgensen auch die individuellsten Merkmale in so gedrängter Kürze ziffernmäßig auszudrücken versteht. Es liegt also durchaus im Bereiche der Möglichkeit, daß die Pcrsonsbcschreibung eine sVerbrechers e i n e S t u n d c n ach d e r %at sämtlichen größeren Polizeizentralen der Welt mittels Radio auf diesem Weg in internationaler Zisternspräche mitgeteilt wird. Rekorve. Aus dnu ersten Heft der Zeitschrift „De'.ujch' Rcptiwik". Lattge katrn es ja tticht inchr dauern, daß die Adenschheit den am Höchsten verehrt, der an: schnellsten 100 Dieter 'läuft, Hci sämtliche Erdbewohner knock out schlägt, der in der kürz-csteu Zeit den Kanal durchschtormmt. Früher kannte ntan diese Rekordliebe nicht, und sie wird mich sicher bald wieder ab-glühen. Oder kann sich jemand entsinnen, daß KopernrknZ einen Rekord im Sternenzählen, Goethe einen solchen ' in italienischen Reiftfahrten oder Karl der Große einen solchen in skrönnngsfeicrlichkeiten versucht hättet:? Horaz hat sich mit einen: Müccti begnügt. So muß auch die Rekordwut unserer Tage etwas Vorübergehendes sein. Ihr Nachlassen wird langsam, aber sicher vor sich gehen. Es wird ein Gesinnungswandel etntreten. Wenn man sich von: Rekordobjekt losgelöst hat, wird der Rekord etiva:> Banales werdet: und alle Menschen wieder vernünftig. So wird man anfangen: man läuft tricht mehr nach Schnelligkeit, sondern: nach Gewicht. Zugelassen sind alle i;ou 200 Pfund an aufwärts. Sieger: der Langsamste. Mm: schwimmt nicht mehr durch den Aermelkanal, sondert: durch die städtische Wwässerrmg. Man boxt nach internationalen Regeln rnit Elefanten nnd Känguruhs; bei Pferderenrren sitzen die Pferde auf den Jokehs und treiben sie schmunzelnd durch die Bahn. Bald wird es als Zeichen höchster Menschlichkeit geltet:, werm einer eine Mücke tanzen lehrt, wenn einer einem Maikäfer beibringt, wie man Kiebitzeier ißt. Sehr angesehen werden auch die Menscher: sein, die Wanzen, Läusen und Flöhen die Eigenschaften biederer Haustiere eirrimpfen. Die allgemeine Welt- Verehrung aber wendet sich einem Menschen zu, der es fertig bringt, einem Kabeljau das Lied Leizubringen: Rosenstock, holder blüht, wenn i mein Mädel seh. Aber auch dieser Mensch wird schnell in Vergessenheit sinken, wenn es bekannt wird, daß ein Südamerikaner einem ausgewachsenen .Löwenweibchen -EchhMsstenographre einpauken konnte. Das aber ist erst das Zeitalter der sogeummPew^arüMMschen Rekorde. Es geht zu Ende. Dann gilt es als modern, kuriose BlMnen zu züchten. Wer eine Kreuzung zwischen enttm Veilchen rmd einer Palme zustande bringt, ist schon ein Mann, rnit dem sich ernste Zeitungen auf der ersten Serie beschäftigen. Wer jedoch eine Rose zur Stachelbeer-Ernte bringt, wird Shrsrbürger feiner Heimatstadt, rmd wer aus gut gedüngtem Ackerland eingeurachtes Sauerkraut ziehen kann, hat beu Dr. h. c. der benachbarter: landwirtschaftlichen Hochschule so gut tofe tzr der Tasche. Den Weltrekord aber wird ein biederes BLnerkeku aus der Eifel halten, das eine winzig kleine Kartoffel von der Größe eines Stecknadelkopfes gezogen hat. Es wird vom Präsidenten der Vereinigten Staaten im Weißen Hanse empfanget? und kommt in den Kirch^nvorstand. Der Rekordverfall ist nicht mehr auszuhalten. Dte'Tvägerinnen der größten Schuhe, Leute mit den meisten Protokollen, Räuschen und Keilereien, Hunde mit vielen Stammbäumen, Katze:: u:it kreisrunden weißen Ringel:: am Schwänzchen, Backfische mitl angen Haaren und Kleidern bis unter den Msaft werdet: auf det: Altar der Weltmeinung erhoben. Dann setzt die Reaktion ein. Dkar: wird ir: der ganzen Welt von einen: jungen Mann sprechet:, der es ferttg bringt, ein gutes Buch andächtig durchzulesen. Seltsame Kutrde wird von dem Mädchen ausgeyen, das eine Clementt-Sonate spielen kann. Die Stadtverwaltung wird in Größe erstrahlen, die ,Sturm aus die Tore der Gnade. . Die Stimmung, die in den letzten Tagen vor dein Tode des lichten Belzer Zaddiks ii: Belz geherrscht hat und die geradezu göttliche Verehrung, die der Berstorbetre selbst bei Rabbinern genossen hatte, wird dr:rch die folgende psychologiftch-interesLante Episode am besten gekennzeichnet: Aus die Nachricht von der llckensgefährlichen Erkcankur:g des Zaddiks waren etwa 200 Rabbiner aus Galizien, Ungarn urrd Polen nach Belz geeilt und verbrachten Tag mtb Nacht irttt Gebeten für die Genesung ihres verehrter: Führers. Am Tage vor dem Ableber: rief der Rabbiner vor: Kozlow den versammelten zweihundert Rabbinern zu: „Rabbauim, rursere Gebete wurden bisher nicht erhört. Auf mit mir zum Karnpf ur:d laßt uns ,die Tore der Gnade und Barmherzigkeit' durchbrechen." Und mit dem Rr:f: „Noch ist die Äele irr ihm!" zogen zweihundert Rabbiner iburch die Gasser: der Stadt >der Synagoge zu und die ganze jüdische Gemeinde schloß sich ihnen an. Nach Verrichtung des Mincha-Gebets bestieg der Kozlower Rabbiner den Almemor und rief: „Inden! Laßt rms den letzten Verftrch »rachen! Nöügc jeder von uns eine Woche, einen Monat oder ein Jahr seines Lebens dem Rabbi Äs Gelübde zur Erlösung seines Lebens jweiherr!" Und es ientstand ein Wetteifern im Verzicht auf eigene Lebensjahre zrlgurrften des rnit dem Tode ringenden Zaddik. So vollzog sich der „Sturm aus die Tore der Gnade" und die versammelten Juden Uesen wieder zurück in das Sterbehaus des Belzer Zaddik. Die Macke auf „die Tore der Gnade" war fruchtlos. AK sie in den Hof des Hauses kamen, lag der>Rrckb: in den