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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-08 · Heft 2766 (8.11.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2766 (8.11.1926)
Date
1926-11-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. Ä66 SBröett, Morrkrg tBKliW wlvVgtlqCmUig 8. Wewvmder 1*908 SWeS nationale Renaissance des jMschen Volkein Evez Israel. Dieses Ziel ist ein «in politisches und «teiltet die systematische Konzentration jüdischer Massen in Palästina, nicht nur zur Lösung der Judentumsfrage, sondern zur Lösung der Judenfrage. Diese Judenfrage ist' eine nationale Frage. Dies erkannt zu haben, ivar das historische Verdienst des Zionismus. Zionismus heißt nationale Normalisierung des jüdischen Volkes und somit ist letzten Endes die Forderung unserer eigenen staatlichen Organisation gegeben. Das Wesentliche der zionistischen Theorie ist die Forderung dev Säkularisation des jüdischen Volkes in gewissen Grenzen. Heute bedeutet dies alles praktisch — Jüdische Majorität in Palästina. Cs bedeutet nicht die Förderung nach einer „levantmischen Schweiz", so lautet das reaktionäre Argument gegen den Judenstaat. Jeder weiß, daß in dem Judenstaat eine arabische Minderheit leben wird, und jeder ist sich darüber im Aaren, daß diese Minderheit in vollkommener Weise geschützt sein wird. Aber wir wollen keinen neutralen palästinensischen Staat, der binational, d. hi. ohne besonderen nationalen Charakter ist, sondern wir wollen den Judenstaat, eine» Staat mit ausgeprägt jüdischem Charakter, der allen Forderungen jüdischen Volkslebens bient und der die höchste politische Organifationsform der jüdischen Nation darstellt. Die Schweiz ist nur denkbar, weil die Deutschen, Franzosen, Italiener in ihren Nationalstaaten das „geistige Zentrum" besitzen, das ihren kleinen nationalen Splittern —- das Leben in der Schweiz ermöglicht. Das heroische Streben der jüdischen Nation hat niemals seinen Sinn in der Forderung nach einer binationalen „levantinischen Schweiz" gefunden. Bei einem derart atonrisievten Volke wäre diese Lösung absurd. Reaktionär ist die Ageneh-Politik, tveil sie die einheitliche national-politische Organisation des jüdischen Volkes wieder zu einem Problem macht. Cs ist überflüssig, die vielen prinzipiellen und praktischen Argumente zu wiederholen. Wichtig dagegen ist, das unbewußte Erlahmen unserer nationalen Propaganda im Zusammenmit dieser Politik zu zeigen. In Deutschland entfaltete der Zentralverein eine scharfe antizionistische Tätigkeit — bei alledem verlangt er von uns Anerkennung seiner jüdischen qualitativen Gleichwertigkeit. Der Preis einer noch so hohen Keren- Hajessod-Zahlung ist nicht ausreichend, um dafür der Assimilation das Freibillet der Anerkennung jüdischer Gleichwertigkeit zu geben. Es muß nachdrücklich erklärt werden, daß jede antizionistische d. h. antinativnale Einstellung in jüdischen Dingen — von uns als jüdischminderwertig betrachtet wird. Jeder Versuch um Anerkennung der GleichwertigkÄt, der in dieser Richtung von Dr. Nathan oder Dr. Felix Goldmann unternommen wird, muß scheitern. Daß diese Gesichtspunkte von der heutigen zionistischen Mehrheit verwirrt werden, ist ein tragisches — aber um so deutlicheres Symptom reaktionären Fortschreitens. Alle Erscheinungsformen der Reaktion können unmöglich angedeutet werden, aber kann es Wunder nehmen,!wenn in einer derartigen Zeit die britische Reichskonferenz über die Institution des „Mandates" zu diskutieren beginnt und zu sehr eindeutigen Ergebnissen über die Rechte der Mandatskommission des Völkerbundes kommt. Wir sind völkerrechtlich noch rechtlos und müssen schweigen. «Kann es Wunder nehmen, wenn die Gerüchte nicht verstumms», daß italienische Aspirationen in Syrien bestehen, Ansprüche, die die Ausdchnnngsmög'lichkeit palästinensischer Kolonisation ungünstig beeinflussen können, wenn man Hinter dieser «Politik vielleicht römische Ein- Der Hausarzt. Redigiert von Dr. Sanel Beer. Der Alkohol ttstb seine Wirkungen. Krieg und Nachkriegszeit haben den Verbrauch des Alkohols bei den breiten Massen in ungeheurem Maße gesteigert. Immer mehr wird überall Gelegenheit zum Genuß von hochkonzentrierten Spirituosen, wie Schnäpsen und LiIHren, geboten. Selbst die Frauen, die früher bloß dem harmlosen Milchkaffee gehuldigt haben, gießen jetzt einige Gläschen verschiedener alkoholischer Getränke in die Kehle hinunter. So wird dem Genüße geistiger Getränke jetzt überall Vorschub geleistet. GS ist daher kein Wunder, wenn gewisse Kreise unserer Volksgenossen mit den christlich-germanischen Sitten auch den christlichen Champagner annehmen. Es droht die Gefahr, daß auch die Eigentümlichkeit der Juden, die Mäßigkeit im Trinke«, die fast als Rasssnmerkmal galt, schwinde und die vielgerühmte Widerstandsfähigkeit des jüdischen Volkegegenüber gewissen ansteckende« Krankheiten verlören gehe. Di« Abneigung gegen da- Saufen hat unserem Volke viele soziale und ökonomische Vorteile gebracht und das schöne, patriarchalisch« Familienleben geschaffen, dessen Zerstörung unermeßliches Unglück über das jüdische Haus zu bringen droht. Wenn eauch noch jetzt zu den größten ^Seltenheiten gehört, einen jüdischen Trunkenbow zu sehen, so besteht doch die Gefahr, daß sich in der Zukunft die Folgen des gewohnheitsmäßigen Moholgebrauches bemerkbar machen, was um so verhängnisvoller wäre, als die Juden unter allen Völkern die größte Zahl der Nervenkranken Lufweisen. Selbst die uralten Trinksitten beweisen nicht, daß der Alkohol ein natürliches Bedürfnis ist. Gr kann wohl für den Augenblick ein Tröster in der Not, ein Freudenspender sein, aber auf dem Füße folgt gleich die lähmende und betäubend« Wirkung. Während im Mittete Wsse vermutet? Dasind ein-ülne außenpolitische Reflexe -er reoiktivnäven Gituviton. ES ist ittcht zu verwundern. Man soll mrMron, über die Krise zu klagen, und gleichzeitig dieser Realktwn Me Mren zu öffnen. «Bvginnen wir bei uns und erkennen wir unverändert deutlich, worin die wirklichen Ziele unserer Bewegung bestehen. Bekämpfen wir die Reaktion in unseren eigenen Rechen, befreien wir die zionistische Idee von den vielen Kommentaren ihrer modernen Interpreten! Dann beginnt der Kampf ums Recht. Unser Recht ist die nationale Freiheit. Dieser Kampf wirdie Reaktion vernichten, denn er «führt zur neuen zionistischen Aktion. Tagesbericht. Sie Stilette erstochen. Ein Totschlag in Margareten. In der Nacht zum Sonntag wurde die Retwngsgesellschast in fcfic Arbeitergasse nächst dem Gürtel berufen und fand dort die 2H<ihrige Hilssarbeiterin Stefanie Nawarik mit einer ticsgehenden Stichwunde am rechten Oberschenkel vor. Der JnspeMonsarzt legte ihr einen Verband an und MersAhrte sie in das Sophienspi-tal, wo die Verletzte jedoch während der sofort vorgenommenen Operation gestorben ist. Die Polizei hatte bald den Täter in der Person des jährigen HvlssarboiterS Joses Richter eruiert und verhaftet. Durch die gleichgei-tig vorgenommenen Erhebungen wurde folgender Sachverhalt feistgestellt: Stephanie Nawarilk, die seit längerer Zeit mit dem 24jähr-igen Hilfsarbeiter Joses Richter ein Verhältnis hatte, vertrug sich mit diesem gut und nur selten kam es zu Auseinandersetzungen. Samstag nachts nun hatte Ae Nawarik mit Richter in einem Kaffeehause ut der Arbeitergasse geweilt und in ihrer Gesellschaft hatten sich auch der frühere Gelieble der Nawarik, der 26jährige Hilfsarbeiter Dominik Wess ely, sowie mehrere andere Personen befunden. Schon im Kaffeehause gab«es zwischen der NaiwariL und dem Richter Stroit, der. fortgesetzt wurde, nachdem die Gesellschaft das Kaffeehaus verlassen hatte und durch die Arbeitergafse gegen den Gürtel zu ging. Beim Gürtel hörten plötzlich Ae rück- Ivcrrts nachkonlmenden Leute einer: Aufschrei der Nawarik und ni stürzen. In diesem Zeitpunkte hatte sich, den visherigen Erhebungen Zufolge, nur Richter in ihrer Nähe befunden. Während sich sie übrigen Teilnehmer der Gesellschaft um die bewußtlos am Baden Liegende bemühten, entfernte sich Richter als einziger vom Tatorte. Als er dann in seiner Wohnung verhaftet wurde, erklärte er, sich infolge seiner Trunkenheit an nichts erinnern zu können. Bei der amtsärztlichen Untersuchung wurde er jedoch als v o l -l ft ä n d i g n ü ch t e r n erkannt. Auf dem Tatorte war ein blutbeflecktes Messer zurückgeblieben, mit dem die Tat begangen worden war. Durch Ae cingeloiteten Erhebungen wurde festigest ellt, daß Richter mit solchen Messern einen Handel betrieben hat. Richter leugnet bisher hartnäckig. ein Mord. Sonntag um halb 3 Uhr früh hat der bekannte Gastwirt und Cafetier Grasl in einen: Gasthaus in der Universitätsstraße seine Geliebte durch drei Schüsse aus einer Steyrpistole getöt^. Das Motiv der Tat ist Eifersucht. Der Täter wurde in Haft genommen. alter das Trinken nur aus kleine Kreise beschränkt war, ist heute der Alkohol durch die fabriksmäßige Herstellung des Bieres und der Ausbreitung der Branntweinbrennereien zu einem Volksgetränk geworden. Und welche günstigen Wirkungen sagt man nicht dem Alkohol nach? Er vermöge die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern, ein angenehmes Gefühl der Wärme und Erfrischung zu verleihen und zur Ernährung de- Körpers wesentlich beizutragen. Die vielen Wissenschafte lichen Experimente der hervorragendsten Gelehrten, wie Kraepelin, Forel, Bringes, Weichselbaum, vermögen diesen im Volke verbreiteten Irrglauben nicht zu zerstören. Gewiß kann der Alkohol vorübergehend Nutzen bringen, tvenn etwa eine letzte Krastanstrengung. notwendig ist, wie zum Beispiel bei einem Schwerkranken, aber dauernd genossen wirkt er schädlich. Besonders geschädigt werden die GehirnzÄlen, die schon bei einmaligem Genuß zuerst erregt und dam» betäubt werden. Besonders wird jugendlicher Organismus in der körperlichen und geistigen Entwicklung gehemmt und diese Stö- Mmg wick immer tiefergreifender, je früher dem Kinde Bier, Wer« oder Schnaps gereicht werden. Schon mäßiger Mohvlgemrß beeinflußt ungünstig dis Auffassungsgabe, das BmHeltungsvermögen und das Gedächtnis. Daher sollten Spirituosen nie schwächlichen Kindern verabreicht werden in der Absicht, sie zu stärken. Auch die verschiedenen Medizinolweine find ungeeignet. Durch den gewohnheitsmäßigen Genuß alkoholischer Getränke werden die verschiedensten Organe krankhaft verän- Ündert, insbesoridere Magen, Herz, Leber, Nieren Und die, Blutgefäße. Bekannt ist der geminderte Appetit und das morgendliche Erbrechen des Säufers, das dieser wieder durch Alkohol zu beeinflussen versucht. Die Leber schwillt an, es scmnnelt sich Wasser im Bauche, es entsteht das leistungSunfähige Fettherz, die Blutgefäße verengen oder erweitern sich, ju de«« die Entartung der & Selbstmord wegen eines Ssbikovser. St« in Wien wohnende geschiedene Fvau eines pensionierten Budapester Oberpvlizeirates, die -15jährige Auguste ttm Mandres, hat sich gestern aus dem Fenster ihrer im Dritten Stock werk gelegenen Wohnung gestürzt. Mt scheueren Verletzungen ward: sie ins Spital überführt, wo sie gleich nach der Aufnahme ge storben ist Frau Mandkes hatte sich vor einiger Zeit Nü'cn Bubikopf schneiden lassen und dies ihrem Mamte, an den: >;i: noch immer in Liebe hing, bei seinem letzten Aufenthalt in Wien gesagt, was ihn aber sehr verärgerte. Bon diesem Moment |f.» war Frau Mandies sehr verstört, sie verwünschte ihren Bubikopf, der scheinbar die Wiederaufnahme der Beziehungen zu ihrem Manne unmöglich machte. In der letzten Zeit f/attc jbtc Frau die fixe Idee, sic werde, da ihr viele Haare lausgingen, auch eine Glatze bekommen. Sv suchte sie wiederholt Friseure kuf, um dort Perücken zu probieren, die ihre vermeintlche Glaitze verbergen sollten. Samstag traf der geschiedene Gatte wieder in Wien, ein, und es kam abermals zu einer erregten Aussprache zwischen den Ehegatten. Sonntag abends verübte dann die Frau Selbstmord. Als ihre 76jährige Mutter dies erfuhr, erlitt sie einen Tobsuchtsanfall und konnte nur mit großer Mühe daran gehindert werden, gleichfalls in die Tiefe zu springen. Sie >mustaus der psychiatrischen Klinik gebracht werden. „steinen Pfermia den dürften, alles Seid de» Rennfahrern" Gin heiterer Zwischenfall in Berlin. Aus Berlin wird gemeldet: In der Nacht zum Sonntag ereignete sich beim Berliner Sechs-Dago-Rennen ein heiterer Zivischenfall. Der ehemalige Kronprinz, der ein begeistere ter Anhänger deS RennsporteS ist nnd auch einen 660-Mark-Preis gestiftet hat, wohnte, wie gewöhnlich, dem Rennen in einer Loge des ersten Ranges bei. Einige Spaßvögel leisteten sich den Scherz, aus der über der Kvonprinzenloge liegenden zttteitcn Rangloge ein Plakat hermüerzulassen, das die Aufschrift trug: ,&c inen Pfennig den Fürsten, alles Geld den Rennfahrern!" Der Kronprinz las das Plakat und zurriß cs dann. Der Zwischenfall erweckte unter de» Zuschauern stürmische Heiterkeit. Sine Laisnalatastrophe ans Manilla. Manitta, 7. November. Nach bisher unbestätigte» Mete düngen hat ein Taifun in der Provinz Ba tan gas zahte reiche Todesopfer gefordert. Die Stadt'Batangas, soll überschwemmt und die Stadt Bavan vaw schweren Sturmfluten heimgesucht trotben sein. Wegen der Unterbrechung der telegraphischen Verbindungen! konnte die Zahl der Getöteten und die Höhe des Sachschadens bisher nicht festgestellt werden. Wien, 8. November 1926 * Das Leichenbegängnis Dr. Wellifch' findet heute uut 12 Uhr vormittags vom Z-oiitvalfvieLchof, 3. Tor, aus statt. * Das jüdische Realgymnasium. Im Hinblick auf die Ausführungen des Gemeindevates Dr. Plaschkes cmf dem zionistischen Delegiertcntag ersucht uns die Direktion des jüdischen Realgymnasiums um die Veröffentlichung der folgenden Mitteilung: „Die Direktion logt Wert darauf, zu konstatieren, daß die Stellung der hebräischen Sprache im Lehrplan der Schule sowie das wöchentliche Stundenausmaß vom Bundesministevium für Unterricht, nicht vom Stadtschulrat für Wien geregelt wurde." * Auf der Bühne geheiratet, 2lus Lemberg wird uns gemeldet: In Jaworgno in Meinpolen ereignete sich folgender eigenartiger Vorfall. Jur jüdischen Theater w-uride ein Stück gegeben, das eine Trauung auf der Bühne efforidertc. Als der Rnblbiner von der Bühnentramung erfuhr, erklärte er, daß auch die Mtlve Trauung rechtsgültig sei Und das Paar verheiratet sei. Nil-u sind Schau>fpie§er und Schamspieleriu unwillkürlich in die Ehe geraten, von der sie crift eine Scheidung befreien kann. Mener Beth-Hamidrasch, 2. Boz., TompetgoM 3. 6 Uhr, Lelktor Dr. S. Rubin: „Talmud." muskelcheu oder die Zerreißung einer gxößeven Schlagader zum tödlichen Schkaganfall führen. Bekannt ist, daß der Alkoholiker viel leichter den Mufekttonskrankheiten und der Tuberkulose ierliegt. 70 Pwzent dev Geisteskranken, die die Irrenhäuser füllen, sind Opfer des Säufettvahnsinns, des alkoholischen Eisersuchtsunö Größenwahnsinns. Viel wichtiger noch ist, daß die Moholisierung der Ellern die Nachkommenschaft schädigt'. Die Kiwder solcher Mern neigen zu Epilepsie und Schwachsimr. Deren Weichlichkeit ist eine viel größere, teils instlge cmborener Lebensschwäche, teils infolge geminderter Widerstandsfähigkeit. Nicht nur Familien, sondern ganze Völker sind bem Alkohol zum Opfer gefallen. Man denke nUr an die Dezimierung der Ureinwohner der neust Wellterle. Auch dev sogenannte mäßige Mkohvlgemrß ruft, die gleichen Verheerungen hervor, denn die Wirkung des Alkohols hängt nicht allein von dessen Monge ab, soudevn eö: spielen dÄei Konstitution, Mer, twvüusgegangene Kvankheiten, Klima und Beschäftigung eine große Rolle. Nur durch völlige Enthaltung vom MoholgenUß'kann man dessen sicheren Schädigungen entgehen. Denn die DLaffe dev Menschen kamt zwischen wenig und viel schwer unterscheiden. Leider stehen bä den Mten die. rituellen Vorschriften der Förderung nach totaler Mstinenz entgegen. .Schon dev GebrMch, die Feiertage duväj! einen Trunk zu heiligen, würde dem O'vthodoxeir allen Verzicht auf Alkohol unmöglich machen. Außerdern geht es bei keinem religiösen Familienfeste ,-tvocken" M. Doch, 'wenn es auch bei nns wenig Abstinenten gibt, so freute uns bisher wenigstens, daß wir keine Gewohnheitsfidrfer hatten. Leider ist dies in der letzten Zeit aiwers geworden. Die neue Gesetzgebung des dritten jüdischen Reiches sdllte tote jemotä) einmal richtig bemerkt hat ahn-, lich den rituellen Fleisch- Und Speisegesetzen, die inst)lgv der allgemeinen Hygiene ihren hygienischen Wert so zDnrlich eingebüßt haben, ein neikes Ritualgesch' erlabe»! äte MkvbllMbMnML. “•fr; •!

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