Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2766 (8.11.1926)
- Date
- 1926-11-08
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 men. manhiH Wie««- MsrgenzertttNtz A. Nov«n-ber 1926 Nr. 2766 Lesterreich schlägt Schwede« 3:1 (2:1). Uederlegener Spiel der Wiener- — Technik nnd zusammenspiel gegen Kraft and Schnelligkett. — 40.V00 gMauer. Ter öftirrctdjifdic Fußballspott errang gestern neuerdingseinen großen Erfolg, da die spielstarken Schiveden mit großer Ueberlegenheit, die im Resultat nicht genügend -mm, Ausdrucke kommt, geschlagen wurden. Tabei kann nicht sagen, daß die Gäste enttäuscht hätten, sie stießen aberi in der österreichischen Mannschaft eben auf einen stärkeren Gegner. Die Wiener Mannschaft. wiederholte ihre gute Leistung aus dem Kampfe gegen die Schweiz. Es gab zwar einige schwache Punkte, das Zusammenspiel der ganzen Elf und -die Ballbehandlung -waren jedoch sehenswert. Schwach war vor der Pause vor allem der Verteidiger Rainer, der den Gästen zu ihrem einzigen Treffer verhalf, sowie der Läufer Schneider wahrend .des ganzen Spiels. Im Angriff gefielen die beiden Verbindungsmänner Horwath und Klima, ohne gerade schlecht zu sein nicht so gut wie gegen die Schweiz. Auch Wessely haben wir, schon besser gesehen. Eine wahre Glanzleistung Kot hingegegen der Außenstürmer Siegl, der die meisten Angriffe ins Rollen brachte und der sehr verständig spielende Mittelstürmer Sindelar. Ter Tormann Aigner ist an dem Bcrlusttresser nicht unbeteiligt, verhinderte hingegen fast unhaltbare Tore. Er trmrde vor der Pause wegen einer Verletzung gegen Köhler ausgetauscht. Ter B. A. C.-Mann hatte) .reine Gelegenheit sein Können zu zeigen, /da die Gäste nach der Pause durch das Zusammenspiel der Wiener zermmDt, nur mehr selten zum Angriff kamen. Die Gäste entsprachen den gehegten Erwartungen. Alle elf Spieler sind groß Und kräftig, sehr schnell und die Stürmer verfügen Aber cm in Wien ftlten gesehenes Schußvermögen. Ter Ball wird in vollem Laufe aus jeder Entfernung und Lage mit unheimlicher Wucht ans das Tor gefeuert. Dadurch können auch sonst stärkere Mannschaften leicht geschlagen werden und die Erfolge der StAvedcn. im internationalen Sportverkehr sind so leicht verständlich- Auch ihre Technik ist recht gut, wenn sie jauch mit der der Oesterreicher, Tschechen oder Ungarn keinen Vergleich aushält. Das Zusammenspiel ist schnell und einfach, erfolgt jedoch nach der Schablone Jnnenstüriner—Flügel—Flanke und kann deshalb von routinierten Verteidigern leicht gestört werden. 'Die besten Leute waren der Tormann Lindberg, der jedoch gegen Schluß des Spieles, als der linke Verteidiger nicht Mehr Mit kam, den Fehler beging, zu weit aus dem Goal zu lausen und auf diese Art den dritten Treffer verschuldete und i&ei einigen weiteren gefährlichen Bällen viel Glück hatte, ferner der rechte Back Alfredson, der linke Läufer Anderson sowie der Rechtsaußen Wenzel, ein ausgezeichneter Techniker und sehr schneller Mann, sowie die beiden schußkmftigen Jnnenstürnrer Riedberg und Johannsou. Der Schiedsrichter Baumens aus Köln leitete das Spiel sehr korrekt und sachgemäß, hat jedoch die unangenehme Eigenschaft, gewöhnlich zu spat abzupfciben. Die Mannschaften traten in folgender Aufstellung an: Oesterreich: Aigner (Köhler); Rainer, Blum; Richter, Resch, Schneider; Siegl, Klima, Sindelar, Horvath, Wessely. Schweden: Lindberg; Alfredson, Sacharoff; Pcrsson, Hvlmberg, Anderson; Wenzel, Rydberg, Johannson, Dahl, Svenfoir. Der Spielverlauf Im kurz folgender: Die Oesterreicher sind sofort im Angriff, Siegt und Klima bringen den Ball vor und bereits in der Zeiten Minute drückt Horvath den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie. In Her 11. Mcnmtc gleicht Riedberg .nach einem Fehler von Aigner rmd Rainer aus. Einige unnötige Spielereien Schneiders führen zu gefährlichen Situationen vor dem Goal der Wiener, doch wird die Gefahr schließlich nbgetvehrt. Die Schweden kommen nun stark ans, können aber tzich; verhindern, daß die Wiener gegen Ende der ersten Spielhälf'e wieder in Allgriff kommen. Eine Minute vor der Pause überspielt Siegl drei Leute und gibt flach zur Mitte, wo Klima das übrige besorgt. Der scharf geschossene Ball geht an die Jnne»'-- seite der Stange und von da unhaltbar ins Netz. Nach Her Pause firch die Schweden mit ihren Kräften &oH> zu Ende. Die Wiener, die nun die Sonne im Rücken haben, entwickeln eine «erdrückende Ueberlegenheit, kommen aber infolge ihrer Unentschlossenheit und der glänzenden Arbeit LindbergS und AlfvedsonS lange zu keinem Treffer. Auch bas Bemühen Wessely, der gegen Schluß des Spieles mit, Horvath den. Platz tauscht, zu Torehren zu verhelfen, wirkt hinderlich. Acht Minuten vor Schluß erhalt Sindelar dreißig Meter vor dem Tor den Ball und schießt überraschend. Der Ball geht, ohne haß Lindberg eine Abivehrbeivegung macht, ins Netz. - - . Der .Golderfolg des Oe. F. B. ist e&citfo groß wie per sporlliche. Es wurden 38.015 zahlende Zuschauer gezahlt, die 71.976 ‘ Schilling Eintrittsgeld entrichteten. Dem Verband verbleiben nach Abzug aller Steuern und Spesen sowie nach Entrichtung der Schuld an den Wafö von 10.500 Schilling zirka 7000 Schilling. Nie beide« Propagandaspiele i« der Provlnf. Die Salzhrrrger Mannschaft 7:0 (4:0), die niederösterretchische 5:0 (1:0) geschlagene Das Salzburger Städtespiel .fand, vor 2000 Zuschauern, für die ProviirAhauptstabt c-tuc ReiordarHahl, statt.. Die Wiener wurden äußerst herzlichlst ausgenommen und während des Spieles sowie nach Schluß desselben' stürmisch bejubell. Besonders gut gefiiÄen Gschweidl, Kuthan; Kurz und Rappan) Der Linzer Schiedsrichter Dupäk leitete das Spiel ausgezeichnet. Die Mannschaften traten in folgender' Slusstellung an: Wien: Franzi; Popovich, Dietrich; Kliwijsch, Kurz, Jcstoab; Cutli, Nappan, K'uthan, Gschweidl, Zillbauer. Salzburg: Urban; Klein, Neuwirt; Summersberger, Morawetz, Mattest; Preinersdorfer, Wilhelm, Sachs, Li'bsch, Travnice-k. In der 11. Minute schießt 'Nwppan nach schöner Kombination mit Eutti nN2 Kuthau den ersten Treffer und läßt in der 15., 27. und 29. Minute drei weitere Treffer folgen. Nach Seitenwechsel ist Kutchan bereits iw,der 2. Minute erfolgreich. Gsschwerdl folgt in der 32. Minu^cr Ein Elfer wird von Dietrich verschossen. Zwei Mnuten vor Schluß bringt Cutti den Stand auf 7:0. In Korneuburg waren 1000 Zuschauer erschienen. Die Wiener verlegten sich weniger aufs Torschießen als auf die Entfaltung ihrer technischen und taktischen Künste. Besonders gut waren Koch,. Höß und Danis. Bei den Provinzlern gefielen -der Tormann Jordak und die Stürmer Schober und Häusler. Die Aufstellung läutete: Wien: Edi; Beer, Teufel Mecher); Schott, Koch, Briuek; Huber, Nansch, -Höß, Zach, Danis. Nrederösterre-ich: Jovdalk; Pfann, Staßny; Auf, Wei-ngüft, Silbeck; Schober, Nosinger, Kraus, Rothmüller, Häusler. DaL erste Tor schießt Höß in der 23. Minute. Bald nach -der Pause verursacht Sfaßuh einen Eigentrüffer. Die weiteren Erfolge fielen durch Danis (18. Min.), Zach (32. Min.) und Naulsch (67. Mn.). Das Spiel wurde von Schiedsrichter Seemann gut geleitet. Sie Hakoah in Preßburg. Makkabäa 3:0 geschlagen. Tie Hakoah führte ein ausgezeichnetes Spiet vor Ui>, lvurde für ihre Leistungen bejubelt. Tie Wiener Hütten leicht mehr Treffer erzielen können, Kremt sic sich aus das Torschießen verlegt hätten. Das einzige Goal -vor Halbzeit erzielte Fried durch einen Freistoß. Nach der Panse gewann Hakoah entscheidend die Oberhand und Fischer und Keßler schossen zwei weitere Treffer. Die besten Spieker der Krieauer waren Fabian, Gold, Wegener 1 -und Wortmann. Dem Kampfe wohnten 1000 Zuschauer bei. Die gestrigen Freundschaftsspiele. Amateure—B. A. E. 5:1 (2:0). Die ermüdet antretenden Brigiltcnauer mußten von den gut spielenden Motetten eine überraschend hohe Niederlage in den Kauf nehmen. Eine große Formverbesserung legte Wiesen an den Tag. Der V. A. C. spielte ziemlich derb. Schiedsrichter Kaufmann. 2000 Zusüjauer. — Slovan gegen Wacker 3:1 (0:1). Beide Mannschaften traten mit zahlreichen Ersatzleuten an. Slovan hat unter den gegebenen Verhältnissen den Sieg ehrlich verdient.. 1000 Zuschauer, Schiedsrichter Nofengweig. — Rudolfs h ügel —N e ubau 2:2 (0:1). — Simm e r i n g—N icho lfon 3:2 (1:1). — Vienna—P oliz ei-Sp.-V. 5:3 (3:1). Die Meisterschaft der zweiten Nichtamateurklasse. Viktoria 21 gegen Gersthof 0:0, Donau gegen Vorwärts 06 1:2 (2:0)- Germania gegen Weiße Elf 2:2 (1:1). Die Amateurmcisterschaft. 1. Klasse: H. A. C. Nordstcrir gegen Wcftmark 3:2 (1:1), 3. Klasse Süd: Cechic—Hakadur 6:1 (2:0); Ost: Hagibor—W. S. C. 20 3:2 (2:2); Nord: Wiener Sportbrüder gegen Neubauer?linalourc 0:0. Die Hakoah-Reserve schlug gestern die Lcopolbstädtcr Kicker 2:1 (1:0). Tie Jungmairnschafl des jüdischen Vereine? spielte gegen die Reserve der Kicker 5:1 (1:0). Schwimme«. Schwimm-Meeting des I. W. A. C. K. Ein neuer Rekord Hedy Bionenfelds, zwei weitere Bestleistungen. Hakoah schlägt im Wasserball den 1. W. A. S. K. 3:2 (2:1). Das gestrige Meeting im Jörgerbad brachte ausgezeichnete Leistungen. Hcldy Menenscld (Hakoah) brachte im Brustschwimmen für Damen über 200 Meter den österreichischen Rekord auf 3:32,4, 2. Hieß (Danubia 3:40), 3. Seltcnhammer (Danubia 3:41). — In der Herrcrvstaffel 3 mal 100 Meter Brust siegte der 1. W. A. S. K. in 4:12,0 vor der Vienna. Wondrowic erzielte mit 1:10,8 einen österreichischen Ilekord. Das lOO-Me-ter-Schwimmen gewann Schü-ffer in 5:49,6 vor Sta-udinger uny Guth. In der zur Meisterschaft zählenden 4 mal 100--Meter-Freistilstaffel für Damen stellte die Danubia in der Aufstellung Beran, Puchlerger, Bayer, Ncischer mir 6:10,3 einen neuen Rekord aus, 2. W. 5t. S. Das Wasscrballspiel gewann die Hakoah 3:2 (2.1). Tore für Hcckoah Mondschein (2) und Reich für den Amateursckwim'.nNnb W. ‘fair und Müller. Die Meisterschaft. Lehrer gegen Hakoah 3:0 (0:0). Dejüdische Verein trat mit vier Ersatzleuten an. Auch die Reserven verloren, und zwar 3:1. Allround—Arminen 1:0 (1:0), Amateure—International 2:0 (1:0). Hakoah gewinnt den Damencup. Die tüchtigen W.--A.-C- Damen wurden 1:0 (0:0) geschlagen. Den einzigen Treffer erzielte Lebenschuß. Dein I. T. B. Makkabi 2 ist es gelungen, seinen Turn» betrieb in der Talmud-Torafchule, 2. Dez., Malzgasse 16, auf viermal wöchentlich zu erweitern; cs gelten folgende Turnzelten: Montag: Herrenturnen, 7—9, Ma'lzga. 16, Damen- Turnen, 7—9, Leopoldsg. 3; Dienstag: Damen-Zäglingturnen, Vzl—%ö, Malzg. 16; Mittwoch, Herrenturnen, 7—9, Leopoldsg. 3; Spezialkurse für rhtythmifche GhmnajM, %8 bis 9 Uhr, Malzg. 16; Donnerstag, Kinterturnen, 3^6—7, Leopoldsg. 3; Damenturnen, 3A8—9, Leopoldsg. 3; Herre-nzoglingstnrnen, Malzg. 16. — Durch den erweiterten Turnbetrieb ist ein Mangel an Vorturnern eingetreten. Der Turn rat ersucht die nicht aktiv tätigen Vorturner, sich wieder zur Verfiigung zu stellen. Theater von heute Bnrgtheater: Erde — Der Selige Anfang */,8, Ende vor 10 Uhr Gtaatsoper: Der Maskenball Anfang 7, Ende vor 11 Uhr Akademietheater: Mädel von heute Anfang >/,8, Ende 3/*10 Uhr Deutsches Bolkstheater: Bürger Schippe! Anfang V-8, Ende nach 10 Uhr Volksoprr:. Carmen Anfang 7,8, Ende y4ll Uhr Kammerfpiele: Kopf oder Schrift Anfang »/,8, Ende 3/ä.O Uhr 1010 Nachtvorstellung. Das Mädchen auf dem. Diwan , Ende */412 Uhr Theater a. d. Wien: Die Zirkusprtuzesfin Anfang r/,8, Ende vor 11 Uhr Johamr-Stranh-Theaterr Alexandra Anfang */,8, Ende V,ll Uhr Radmurd-Theaterr Das Schwalbennest Anfang «/r8, Ende >/,ll Uhr Renaiffanee-Bühne: Villa Adelheid Anfang 8, Ende «/«ll Uhr Theitter in der Josefstadt r Fannys erstes Stück Anfang V,8, Ende >{4Vb Uhr Stadttheater: Wien lacht wieder! Anfang «/,8, Ende nach 10 Uhr Modernes Theater: Das Fraulein ohne Namen Anfang 8, Ende 10 Uhr Wiener Bürgertheater: Der Nitternachtswalzer Anfang >*/,8,' Ende nach 10 Uhr LustfPiel'Theater: Komteffe Guckerl Anfang 8, Ende nach,.10 Uhr Jüdisches Sünstlerkabarett (CafeÄstoria), 2. Bez., Praterstr. 60: Barny der Koch 8 Jüdische. Bühne, 2. Bez., Taborstraße 12: .Die schnajderische Tejre 8 Apollo-Theater: Jnternationales Varietee. 8 Zirkus Adolfi. Renzgebäude. Sonn-und Feiertage 8 und 8 Uhr das anerkannt beste Zirkusprogramm der Welt - " 8 RADIO-PROGRAMM Heute Montag. U m: Musik. 16 Uhr 15 Min.: Konzert. Lmprer: Geistesschwingen; Suppe: „Frans Schubert"; Äcker-« mann: Suite Saharienne; Recktentyald: «Mon-» tuszko"; Nochimoto: Rund um den Erdball; Drescher: Eine Drahrer-Qugdrille; Leopoldi: Ich red' mir ein. es geht mir gut. 17 Uhr 10 Min.: Märchen. 18 IHr 40 Min.: Heber die Pflege der Zähne. ,Dr. Heinrich Fischer. 19 Uhr 10 Min.: Wiener Promieren. Emil Kläger. 20 Uhr 5 Min.: Konzertakademie. Slawischer , Abend. Dvorak:- Streichsextet; Aus den Liebesliedern op. 88, Nr. 1 und 8, Aus den Zigeunerliedern, op. 65, Nr. 4 und 5; Rudolf Fel-- ber: Slawische Tänze für Violine und Klavier; Duette: Dvorak: Klänge aus Mähren; Janacek: Streichquartett. Morgen Dienstag. 11 Uhr: Musik. 16 Uhr 15 Min.: Konzert. Einzug der Gäste aus „Tannhäuser". Elsas Traum und Lohengrins Warnung, Reminiszenzen aus „Der fliegende Holländer", Glocken- und Gralsszene aus „Parsifal", Phantasie aus „Meistersinger", Träume und AlbunÄlati (fürVioline), aus dem „Nibelungenring", Phantasie (Urbach), Kaisermarsch. 18 Uhr: Javanische Batittechnik 1, Doktor Eamerloher. 18 Uhr 30 Min.: Oesterreichs große Männer der Naturivissenschaft und Technn, Wishelnr v. Engerth. Ing. Dr. Wilhelm Exner. > 19 Uhr 10 Min.: Esperantokurs. 10 Uhr 30 Mm.: Englisch. 20 Uhr 6 Min.: Bläservereinigung der Staatsoper: Richard Strauß: Suite fi'rr Blasinstrumente; Charles F. Gounodr Kcumnershmphonie; Richard Strauß: Serenade für Blasinstrumente, op, 7._ I Ins ittdf sehe Haas J I Jas ittdlsche Blatt 1 lISSSHSIhISSHBBSS® Französische Kinderhöschen ohne Beine für Buben oder Mädchen Jakoh Gelles, I., Rotgasse 1 (Ankerhof). 177 BBBBBBBBBBBBBB11 Alleinige Anzeigert-Annahme: Annoncenexpediton Heinrich Schalek, Wien, I.Hßzirk, Wollzeile 11. Herausgeber und Eigentum^: Jüdischer Zeitungsu. 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