Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2765 (7.11.1926)
- Date
- 1926-11-07
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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1 vSe&yit Mkny . - .. > x-!«■■—jilrt—lll«——M—Mljlwuiw Wien, IV., Margaretenstraße t^. Kssaaaaa«HBHBHHBBiiBaiianB»iBb¥flfBBa*Hf. Die beste Figur macht üü s genherm den be-ftimntten Allstrag zum Ab schliß des Bund" niffcs. ^cim ersi (27. Juli) fügte sich Wangenheim, zuerst iroch widertkiN'n 'lm 28. Jnii begannen die Verhandlungen, bk tun 2 zur Unterzeichnung des Bündnisvertrages slkheten. D'^ unterwarfeit sich in dem Bestreben, um jeden Prell rh Bündnis berbeizufuhre^, beinahe Widerst.^udslos de»- - Berlin tclcgeaphierten Bedzngnngen 'Aber n»l!n.'M die Initiative zu demt Bündnisvertrag von der uisgegangen war, sich die deutsche Hilft für die Erhn'inm« Tftt Integrität gegen euren Türgriff 'Rußlands zn n.ch.'n-. hatte sich in den wenigen Tagen dirsStkuaifon so rasch mW so vollkommen geändert, daß wie tt'irkisthen Staatsmänner nicht die Sammlung fii'r eine .Neuorientierung fanden: Rußland, im. Kriege init zwei Großmächten, konnte nicht mehr daran denken, auch lwch die Pforte herauszuforderu. Die Türkei, die Deutschland Verpfliclstuugeu aufh'alseu tvollie, sah sich nun plötzlich und überraschend mit Verpflichtungen überlastet. Die türkischen Staatsmärruer fühlten sich tlbertöpelt. Um so schiverer fiel esj Enoer Und Talaat, ihren Amtskollegen, denen sie schon früher keine Mitteilnilgen zn machen wagten, jetzt von dem b Bündnis zn sagen. Djcrnal Pascha als Marnieunnister ginh Djavid Bep als Finanzminifter mußten jedoch unterrichtet werden. Djcmal gab sich widerstreberrd zufrieden. Djavid, all Urteilskraft und Maificht die stärkste Persönlichkeit des Kabinetts, machte Enden und Talaat die bitterstell Borwürfe über den vom trirkischen Stmrdpunkt sinnlosen Inhalt des Vertrages. So konnte er nbch nachträglich Zugeständnisse der detüschen RsMttmg erzwingen. (6. AuglrstI ' * Das Bündms kvar geschlossen, aber alte -Teile rvaren nuMsvieden und voll Mißtrauen gegeneinander?Wohl mobilisiert die türkische Regierung am 3. August, sie lehnt aber de» sosortigeit Kriegseintritt den MittclmchchLn gegenüber (&, mit dem Hinweis ans die Notwerrdigkest ezuer längeren Vorbereitung. Den Verbandsmächten begrülidefe die Pforte Ae Mobilisierung als Vorkehrung gegen e^nen-, bulgarischekl Angriff- Beiden kriegführenden Parteien erscheint 'die türkische Bi^ründimg vorerst ziemlich glaubhaft. .. Gest, als die beiden deutschen KriegÄchiffe „Goeben" und )jBreskru" am'1'0. August in die DcÄdaAellen ein'fuhren und unter dem Vorivand eines Verkaufes an die Türkei in Konstantinopel Station nehmen, erwachten bei den Vertreter« des Verbandes Zweifel. Um diese zu zerstreuen, wurden nUit Verhandlungen mit den Verbcn^sstaateu begonnen, die mcht nur die Aufrechterhaliung Her Neutralität, sondern ü^r türkische Initiative sogar J>iu Bündnis mit den Verbandsstaaten ins Äuge faßten.^ Lehrend einige Kabinettsmitglieder die Verhandlungen wirNicht mit der Absicht führten, 'die Berbaiidsmächie über die NriDserischeit Absichten zu täuschen und nur nebenbei nt» fclm Gedanken an die Möglichkeit einer Wendung spielten,Kawc Djavid das ernste Streben, mit den Besprechungen Ät Hinein Erfolg zn kommen, um "dann die Einhaltung Bcs^nnüsch-tfirkischen Bündnist-ertrages abzulehnen. So inißtranÄn Sie Kabinettsinitglieder einattder gegenseitig. Schließlich enetzlen Enver und Talaat, die die ganze Macht in Händel Ritten, Djavid durch Halil als U n i e r h ä n d l c r. — Aber aus Seite der Verbandsmächte war die Absicht, die Türkei zu täuschen, ,ticht geringer. Die/.Hauptleistung, die den ottomamsche Staat sich vorn der Entente sichern wollte, wamdie Garantie für seinen'.Besitzstand, namentlich der MeeMigen. Diese Zusicherung itntrde der Türkei Ende August Htgeboten. Wie jedoch dieses Versprechen gedacht war, zeigen die imecnen Verhandlungen der Verbandsstaaten:^Der russische Bc-uchafter in Paris drahtet am TI. AHznsl 1914 nach Pettrsburg: Int Gespräche mit mir, beftntfgtr D o ü me raue..., daß eS sehr wünschenswert ioäre, die Wirket... zu beruhigen, z. B. dadurch, daß wir ihr (Utj|tetfit, die Integrität ihres Geb irres garantieren. "4,'ach *Dc>umer<pics Meiniilig wurde uns das nicht hindern, die Frage der Meerengen bei Beendigung des Krieges in mtjcrtfJn Sinne zu entscheiden." Interessant ist es, daß zu jener Zeit zum erstenmal eine zionistische I'n t e r v Är t i o it in das Räderwerk der großen Politik des WeltkrieMs cingkeist. Der russische Botschafter in Konstantinopel drahtet, am 19. August an den russischen Außenminister: „Ein einflußreiches Mitglied des hiesigen zionistischen .Komitees, der russische Un- . tertan Tr. I akobson bittet für den Fckll, daß >oir mit der Türkei Krieg führen sollten, um 'SchnH 'für unsere .hebräischen Kolonien in Palästina vor den wahrscheinlichen Anschlägen der benachbarten Ä r ab c r gegen sie. Ich würde es für wünschenswert erachten, daß ' im gegebenen Zeitpunkt ein Kriegsschiff... nach Jaffa und -Haifa geschickt wrrd.".Zivei Tage später drahtet der russische Botschafter dt Paris, daß.das englijdjr .Kabinett ein c n g li-s'ch,fs Sch-Ds nach Jaffa und Haifa kommandiert habe. Dir EirNotckiuii-' war anders, als von den Mittelmächten erwartet. Die Vertreter des Verbandes rechnete» mit einer starken Frieden sparte-, am mri'f eit tVe bn'ttschp Botschafter. Bis knapp vor Kriegsausbruch berichtet m seiner Regiernng mmier Iviedcr iibvr Den FrieDcnsnnliei! ini ällgeiii'-iien, flBAikjaayaaiMk «uaiac atWFjfntfvmmg aber die Friedensliebe daß Großveziers im besonderen. Dcr Schein spricht gegen leine Urteilsfähigkeit. Wie mett aber die AmiwHme des britischen 'Diplomaten rricht doch richtig mar, >vtÄ> nte zu eiiffcheideN sein. "Wißie 'ja kaum eine-5 bon^^n türffsthen Staatsmännern selbst, welchen Weg er gehen solle und werde. Selbst Enver, von dem der Vorschlwt des türkisch-ruf'i'chen Bündnisses ausgegangett mar, schien einen Augenbt ftf voll diesem Gedanken erffilkt, obzwar er Ini tiator uttd Träger der deutschen Orientierung war. Unsicher fühlten sich alle, die Männer, die hier im täglichen Jntrigeirspiel die Entscheidung herbeizttsühren suchten. Aber immer - bedenklicher erschien den Vertretern der Mttelmächte die Läge: Die Türkei würde kaum je selbst den Krieg erklären; die zahlreichen kleinett und großen Neutralitätsverletzungen, die mit der Anwesenheit der Deutschen täglich verbunden waren, suchten die Verbandsmächte zu übersehen, um nicht den Krieg erklären zu müssen; so blieb nur ein Mittel, ein grober Friede n s b r u ch, der den Verband zur Kriegserklärung zwingen würde. Enver wurde dafür gewoitnen. Es war hoch an der Zeit. Schon verlangt Djavid in der Kabinettssitzung vom 12. Oktober eine Verlängerung der Neutralität imr weitere sechs Monate, die zum Beschluß erhoben, eine Intervention überhaupt ttt Frage gestellt hätte. Enver begegnete dem Antrag mit der Mitteilung, er habe als Kriegsminister den deutschen Schiffen den Eintritt in das Schwarze Meer gestattet. Damit war die Zündschnur an den Feuerherd gelegt. Der Ausbruch des Brandes konnte nur inehr eine Frage von Tagen sein. Am 29. Oktober beschoß der deutsche Adlniral S u ch o n unter türkischer Flagge die russische Küste. Das türkische Kabinett, das (mit Ausnahme Envers) von diesem Vorgccheit nicht im voraus verständigt war, suchte sich bei der Entente zn entschuldigen. Es war zu spät. Am folgenden Tage wurde der russische Botschafter abberufen, der Krieg war erklärt. * Der Prozeß von Angora hat diesen Kamps von Lift gegen List, der dem Krieg vorausgegangen war, in seiner ganzen Häßlichkeit neu orstehon lassen. Dgs Urteil war grausig, cs war von Leidenschaft erfüllt. Es wollte durch die Vernichtung der letzten Führer aus jener Zei't die Periode zunt Abschluß bringen. Ne zionMsche Wirlschgstsstaferesz m London. Ein Referat Ernst Kahns in Frankfurt. Ans Frankfurt a. M.' wird uns geschrieben: Am Dienstag, den 2. November 1926, .gab m einer ge- . schloffenen, zahlreich besuchten Versäum An-ng der.Franrsurter Zionisten, Herr Ernst Kahn (Lazard Speyer- Etissen) als Teilnehmer an der L o n b o n e r W i r tschastsko n'se reu iZ: einen/Bericht über die Erigeb. nisse -dieser Tagung. / Man sei, führte er ans, allgemein -der Änisicht gerossen, dass vorläuissg die Äruudlage für eine A rileihe wicht gegeben sei, üud daß bis aus weiteres'.mit - stärkstem Nachdruck Me F i n -a n z i e r u n g d u v ch d c n K e r e n - H a j e s s hd erfolgen "müsse. Die Verzinsnug' einer Anl-erhe aus Keren-Ha-jkssod-Ei.ngängeu käme als, kapitcilisttsche Grimdlage für eine Anlerhe n t ch t in Frage. Ta di? Enttvicktzm-g Palästinas durchaus,günstig beurteilt würde, näMnehlan an, daß in einigen Jahren die Privatwirtischa.st.für die Ausnahme,von , Anleihen reif sein werde. In erster Linie kämen hieMr gewisse Zweige der Äa-nAotrl!scha>ft, -wie der -Orangenbau und der Weinban -in Frage, ebenso auch gewisse .Z-veigc der I n d ii st r i e, die honte schon nrit grotz-ein Erfolg arbeite, wie beispielsweise di e Ze-me nt sab r iken. . - -Herr Kahn glaubts'-der -E -i -n i <g u -n g m i t d e m J-o i n t für'die Finan-zierun-g des Keron"Ha>jessod - besondere Bedotcknng beilegen zrt müssen. Er rechnet auch mit verstärkten Ar-beitsmäglichkeiten bei der Jnangriffnahm-e des R u t h e n b e r g - P r v j e k t e s. Weitere Konzessionen seien Gegenstand, .der VerihatMung mit der Negierung, wie znnt Bespiel eine Konzession dttrch Ausbeutung gewisser in i n sr a l i s ch e r u nd ch e»rn -i s che r Schätze des Totest Meeres. Doch würde vorläuisig von der Re-gievnM das betreffende Mische Gesisth s e h r b -u r e a n >k rat üs ch b e h a n d e l t., und man mü sse m i t a n st r a >l i s ch e r u n -d »e ng 1 i s ch e r .Konkurrenz rechnen. Unbedingt nötig sei ' die' Gründung von A g r a r - K r e d i t b a n k e n durch die Regierung oder ivenigstens mit Untevstützung der Regiernntz 'durch Bereitstellinng von Geldern ans den Budg etüberschüss en. Auch siir die arab is che Landwirtschaft wäre dies von erhobAcher Bedeutung. Ein Syniptont für die besondere Rentabilität gewisser ^Zweige der Landwirtschaft sei ein jetzt bekannt ge" ivordener großer Exportabschluß von Jafsa° Orangen nach Deuts chland. Der Redner gla-M sestistellen zu dürfen, paß auch in breiten, antigioniistischen Kreisen in Deutschland die Bedonbnng «her Keren- Hajeffod-Pflicht stch langsam durchsetze. Die Ausivonderung aus Palästina. Laut den . soeben mitgeteilten Ziffern sind im Perlaufe des Monates September 793 Juden aus Palästina ausgewandert. -In dem gleichen Monat wand^rftn aus Palästina 292 Richtjupen, meist Araber, ans. Insgesamt verließen also im Sevtember H)X7 Personen das Land. (I. T. All 7. Nvveanfber I9S6 R-k. aaaaaaaaaaaaBaaaaaaaaaaaaaaBaaaaaaaaKjr ZYKLON (BUiMtn-DaMbnstogM) // Moderiut« Un0Ml«f#r-Vörftlehta8fl «—■■■»■ oho* Selladen fOf E)nrlehtd»g«f«genit8nde Odtttsoke Oeaellfloliaft fttr SoliAdlliiatbakAaipfima OMehBftMtella: Wien, III., ErdbergttraBe 3S 6706 Talopdoa 9M)-97 mnmuiuinunuNninunun, Weizmann bei koollvge. Washington, 6. November (I. T. A.). Der Präsident der Zionistischen Weltorgauisntion Dr. Ehaim Wciznr a n n, wurde am Dienstag, den 2. Noveniber, vom Präsidenten d«r Bereinigten Staaten, Calvin C o olidge, im Weißen Haus empfangen. Dr. Wcizmann wurde vom britischen Botschafter in Washington, Henry E h i l t o n, begleitet, der auch der Unterredung beiwohitte. Am Mittwoch, den o. November, wohnlc Dr. Weizinann der Eröffnungssitzung, der Tagung des amerikanischen Misrachi bei, und hielt in dieser Sitzung eine mit Begeisterung ausgenommene Ansprache über die Lage im Zionismus und die materiellen Voraussetzungen zur Fortführung dcr Arbeit. Nach der Eröffnungssitzung wurden die Delegierten im Weißen Hans von C o o l i d g c empfangen. Re englische PolM kn PMftina. Eine Kritik Wedgwoods an der Man-atsausübnng. Jerusalem, 6. November (I. T. A.). Am 2. November fand hierwin von der Zionistischen Exekutive zu Ehren des hier wellenden Untevhausmitgliedes und früheren Ministers Colonel Josiah Wedgwockd gegebener Empfang statt. Der Leiter der Palästina-Exekutive Colonel K i s ch erinnerte daran, daß Wedgwood gerade am Jahrestage der B a l s o u r - D c k l a r a t i o n in Jerusaleni begrüßt wird. Colonel Kisch feierte Wedgwood als einen der großen Borkäinpser für das Recht des jüdischen Voltes. Wedgwood gab in einer längeren Rede eine Analyse der zionistischen Bewegnikg, mid äußerte sich sehr optimistisch über die Lage. So schwer zu erreichende Ziele sich der Zionismus gestellt hat, so hat er doch aus allen Gebieten glänzende Erfolge zu verzeichnen. Die augenblickliche Krise in P a l.ä sti n a habe ihre. Ursache darin, daß den Einwanderern nicht die Gelegenheit gegeben werden kann, sich p r o d u k t i v e r A r b e i t zu-widmen, und die Regierung u o ch i m m er d i e i h r aus de m M a n d a t e r w a eh send -e P s l r ch t, d e n j ü d i sch e n. Einwanderern f r c i e s S i e d l u n g S l a rt t> f ü r eine z u s a m in e n h ä n g ende -Ko l o n i s a t i o n zu g c b e. n, n i ch t e r s ü -l I t ha t. Palästina biete produktiven Menschen viel Spielramn, und schließlich wird die jüdische Arbeit in Palästina den Inden ein reiches Hejmatland anfbnnen. Im Zionismus; schloß Wedgwood, sind das britische und das jüdische Volk in Freunds ch a f t verbunden. Colonel Wedgwood machte den Vorschlag, an D r. W e i z m a n n, der setzt in den Bereinigten Staaten weilt, eine BegrüßungSkundgebimg zu senden. Die Versammlung beschloß, den Namen . W e dgwoods in das Goldene Buch des jüdischen Nntionnlsonds-einzutragen. . Frischer Protest gegen die Rnwandernnqsbill. Schwere Anklagen gegen den angelsächsischen Kurs. Rew-Mrk, 5. November. Die Amerikamsch-Jrische historische Gesellschaft hat gegen die im nächsten Juli in Krcvst tretenden Vorschriften hmstchtlich der Quotonbestimmung Protest erhobett, weil diese in einseitiger Weise Immigranten aus Großbritannien und Nordirland bevorzugen. Der irische Freistaat würde bei diesen Besttmnmngen sich mit einer Quote von nur 8300 Personen begnügen müssen. Bei dieser Gelegenheit wird gegen den Initiator der neuen Quotenzcrhlen, John T r e vor von der C a rn e g i e - F o n n d a t i o tt* der Vorwurf erhoben, daß dieses Jnstiimt g x oßen B ev ö l k e r u n gs s ch i ch te u in den Verein igten Staaten gegenüber, eine u n n us-löftch li che F-e-in-dscha st an den Tag lege. Irr ruMch-lttaulsche Bertrag. Dom litauischen Parlament ratifiziert. Kowno, 6. November. Der litauische Seftn -hat mit 45 gegen 24 Stimmen bei Stimmenenthaltuttg der Polen den rn ff isch - lit a u -bs.ch em N eutt-r-a l i tn ts-ve rt r a g r a t v f' t z.l e r »t. Per MiuorttBsbloü in Lettland. Uutcr Whr-ung des Abgeordneten Rabbiner Nnrok. Riga, 6. N-oveimber. Vor einiger Zeit Mossen sich Äe im lettifchen Schm vertretenen na-tioimlen Minoritäten zu ei noni all,gonreinen MinoriMoMock znsmnme n, uw die Rechte «der nntionalon Mnderheiten in Lettland zn vertreten. Bevor jedoch -dieser Mvck in Mtion treten konnte, shran-gen die Vertreter der Den t s ch e n und Russen -aus, so daß auch hie übri-ge-n Minoritäten Gefahr lieseu, ohne ein ftWaig'kräf-t-dges Organ im Seim an Bedotttuug tmib an politischer Macht zn vevlieren. Nduumehr Iwben -sich säintiiche Min-or-i-tätenverin'ter mit Ausnahme der Deutschen und Ritssen neuevd-'ntgs zn einem d e.woHrati s che n Minb erih eil sh>l ack : vereinigt,mnh i^einer. gemeinsamen Bercktuusi ein Min-' derheitspr^ramnt ausgearbeitet. Znni Führer mnrdc der Abgeordnete Rabbiner M. N n r o l lR-iga) gewählt- - '