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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-07 · Heft 2765 (7.11.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2765 (7.11.1926)
Date
1926-11-07
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nk. 27M Wien, Sonntag 7. ik fic mit hem übrigen Proletariat gemeinsam hoben und sie fest umschrieben sind, ordentlich wcchrzunehmen. Beim gewerkschaftlichen Tarifvertrag, bei den gesetzlichen Schutz-' bestimMrngen würden sich Ausnahmen nur schwer Mische» lassen. Sobald es sich aber um AngewgenhÄten handelt, die hauptsächlich Angehörige des jüdischen Volkes — Ostjuden gar — betreffen, tmc unsere berühmte. Austoeisnngspraxis, StaatsWrgerfchaft, 'Heimatrecht, Schutz vor bureaukratischer Willkür, Gleichberechtigung vor Behörden, da ist der jüdische Proletarier wehrlos. Wer soll sich auch um die Dinge küurmern? Unsere Partei'? Sie ist „keine Iudcnschiutztruppe". Seien wir ehrlich! Die ermähnten speziellen ' Schmerzen der jüdischen Proletarier sind bei der übrigen Wählerschaft nicht 'so populär. Und es ist undankbar für eine Bolkspartei, sich mit unpopulären Dingen zu belasten. Man ist immer der Gefangene seiner opportunistischen Einstellung. Und Opportunismus ist unvermeidlich, sobald man praktische Politik betreiben, sobald man Erfolge erzielen null. Wv zufällig zwei jüdische Sozialdemokraten beisammen stehen, stecken sie allerdings die Köpfe zusammen. Sie haben gar manches zu kritisieren : Die Politik, die Taktik. Die immer mehr Um sich fressende Luegerei, der nicht mehr Verschämte, sondern Uwverschämte Antisenritismus, der sich überall breit macht, erzeugen trübe Gedanken. Aber la!ut Von diesen Dingen, diesen jüdischen Angelegenheiten reden? Das iväre ja gegen die Tradition. Und Vor dieser heiligen Tradition haben wir jüdischen Tempelstürmer, grundstüczerrde Revolutionäre, denen sonst nichts heilig war, einen Heidenrespekt. Unsere Organe, Presse und Abgeordnetenklub, haben wohl die Aufgäbe, alle* berechtigten und — hie und da —i auch nicht gar so berechtigten „Belange" der deutschen Kulturnation zu vertreten. Bon der Anschlußfrage bis zur jüngsten Beschwerde über die „Berausländerung NiederöWreichs" dür ichsden Uebergang von Herrschaftsgütern aus beit HäNden niederösterreichischer Agrarier in die ehemals in der Tschechoslowakei begüterter Juden, deren früherer Besitz zUgegebenernraßen aus tschechischnationalerc Gründen enteignet wurde. Wer den Bedürfnissen des jüdischen Volkes gegenüber gibt es Nur die kalte Schulder. sagt man mir, „Sie reden iimner vom Wischen Volk. Sagen Sie, Litte, hat das Wische Volk, hat das'Judentum überhaupt eine Zukunft?" Mit dieser, jedem anderen Volke gegenüber unerhörten Fragestellung, bte man wieder Nur dem jüdischen Volke zu bieten sich traut,, wollen wir uns in einem weiteren Artikel befassen. Bombevextzlofion in Tel-Awiw. Zttm Kinder getötet. Tel-Awiw, 4. November (I. T. A.). In denn Hinterhof eines Hauses . in 'der Kalisch c r -Si r a tz c explodierte heute eine B o nl de. Zwei K i n ft e r im Alter von acht und zweicinhaG Jahren wurden getötet, ein junger Mann Wunde schwer v erle tzt. Ein Teil hes Hauses wurde Zerstört. Die'Herkunft der Bombe und die Ursache der Explosion ist noch nnaufge- Mvt. Die Polizei hat eine Untersuchung ei ».geleitet. Kinnin Sie schon 410 gnodfMe Wrknng 4«S DIANA" FRANZBRANNTWEIN Jeder GESUNDE und jeder KRANKE «M «0 Ihnen beettügen, deft die dentt*r beste Wirkung M Diana-Franzbranntwein mit Menthol erstell wird. Uber ALK erhaktuchi tWNKWGGQIHkNIGGGGQGGRGttOOQGOGQQGGGOOOGGi Ae Verbrechen der Keheimdiplomatte. Wie die Türkei in de« Wettkkieg getvi^be« wrurde. Bon Dr. Artur Rosenberg. Der Verschwörerprozeß 'in Angora, wurde im Sepremlöer zu Ende geführt. Aus den' Prozeßakten gewinnt man den Eindruck, daß es sich hier nicht so sehr darum ^handelt, Verschworene zu bestrafen, als viel eher, den letzten Rest der einst allmächtigm jungtürkischen Partei zu treffen und damit jene Politik und jene Menschen völlig auszumerzen, die mit dem Zusammenbruch des türkischen Herrenstaates ewig verbunden bleiben werden. So bildete das deutsch-türkische Bündnis den Ausgangspunkt der Anklage und das Todesurteil, das die Hauptangeklagten traf, wäre nie denkbar gewesen, wenn nicht die Stimmung des Volkes in den -Opfern dieses Prozesses die Rache für die Kriegspolitik gesehen hätte. Was sich hier aufrollt, gibt zusammen mit dem Aktenmaterial aus den Archiven der Außenministerien in Petersburg und Berlin und der gehörigen Memoirenliteratnr eine so furchtbare Anklage gegen dqs Wesen der Borkriegsdiplomatie, gegen die Art, wie Lift und Zufall über Schicksal von Menschen..und 'Völkern entschieden, daß seine Erkenntnis unmöglich anders kann, als den Weg bereiten helfen für eine ehrlichere. Auseinandersetzung von' Volk zu Volk. Mit Vorbedacht wurde von deütscher Seite der oitomanische Staat, der früher immer - zurückgewiesen worden mar, in einem Augenblick als Bundesgenosse angenommen, wo die deutsche Regierung in besserer Kenntnis der Dinge den 'Krieg voraussah. Die Türkei sollte gegen ihr Interesse in den Krieg mitverwickelt werden. Als sie sich dann der Einhaltung des Vertrages' zu entziehen suchte, wurde ' sie durch einen 'Gewaltakt zur Erfüllung gezwungen. Von Perfidie waren die jungtürkrschen Staatsmänner erfüllt, die trotz Eindeutigkeit des BündniSfallcs mit beiden kriegführenden Parteien weiter verhandelten und handelten. Treubrnch planten die Verbandstaaten, die die Türkei durch die Garantie ihres Besitzstandes für die Neutralität gewinnen wollten, um sie nach beendigtem Kriege zu berauben. Eine Uebersicht über die Eiltstehung dieses Bündnisses, wie es sich nun zeigt, soll Dies dartun. ,Die Juttgtürken, die durch die ZulirevodMon WM zur .Herrschaft gelangt waren, erstrebten zuerst ccks Reaktion gegen' die frühere deUtWfreundliche PoMkk Ad-- diul Hamids den AnjWiß an EnMaid. Mer schon vdk JoGr' nach dtzm Umsturz kehrten sie zur dcnchch-orümÜerten Politik des alten Regimes zurück, ja sie fucWn W noch mehr dftr Mittelmächten zu nähern, Äs es je Mdkl Hamid getan. Me bemühten sich im Herbst 1Ä09 um eür Bündnis mit Oesterreich-Ungarn und Deutschland. Aber beide Regierungen lehnten ab; sie kannten die Schwache der Türkei und fürchteten die Berantnwrtung, die ihnen aus einem solchen Gärantrevettvag für deren ^ntegMtt erwachsen könnte. ■/!i f i Von österre^chisch-ruigaristher Seite wurde diese Anregung fünf Jahre'später wieder ausgenommen. Schon wenige Tage nach dem ' Mord von Sarajewo würde in Wien die Möglichkeit einer kriegerischen Verwicklung vorausgesehen. Der österreichisch-ilngarische Mßeninimster Graf Berchtold gab demzufolge dem Botschafter in Konstantinopel, die Aussichtest eines Bündnisvertrages mit der Türkei zu sondieren. Die Pfbvte erteilte eine aUfschkebenfte Antwort. Sic stellte ein Zusammengehen mit Oesterreich in Aussicht verlangte aber vorerst einen Beweis für die Lebenskraft der Monarchie durch die Wiederherstellung ihres Prestiges in Serbien. De.t Gtzund ficr diese hinhaltende Stellung war darin zu suchen/ daß D je mal Pascha in eben diesen Tagen in Paris wegen eines Anschlusses der Türkei an Frankreich ntzterhandelte, rvobei er der ftanzösischen Regierung sogad die türkische Hilfe anbot, um be»t „eisernen Ring" um die Mittelmächte vollkommen zu schließen. Trotz allem blieb Djestrals Mission erfolglos. Me französische Regierung wollte, sich nicht durch ein Bündnis mit'der Türkei gegen Rutzlam) stellen. Mm 18. Juli 1914 'Verliest Djemal Paris; f&unt wav er nach Konstantinopel zurückgekehrt, als Enver Pascha beim deutschen Botschafter Freih'errn von Wangenheiry vorsprach (22. iJüli). Die Bündnisftage war brennend, einen Rückhalt mußte die Türkei in unruhiger Zelt haben.' Erfahrungsgemäß war immer in solcher Zeit die Türkei Angriffspunkt für die Beutesucht der europäischen Mächte./Die österreich-ungarische Monarchie flößte den jnngtürkifchert Staatsmännern kein Vertrauen ein; dagegen war Enve^ der längere Zeit in Deutschland gewesen war,- von deutscher Größe erfüllt. Er war der Initiator des Bündnisses. Gegenüber Wangenheim behauptete er, das Komitee „Einheit mfe Fortschritt" hsalbe ihn beaustvagt, Deutschland ein Bündnis vorzuschlagen. Dies ist unwahr, denn lediglich der Gröhvezier Prinz Said Ha lim, Tal aat Bey und Halrl Bey tvaren eingeweiht. Die übrigen Mitglieder des Kabinetts wurden rmht befragt, weil man ihren Widerstand Vorünssah. / Enver stieß chei Wangenheim auf taube Ohren, auch dann, als er rhm für den Fäll der Zurückweiftmg mir dem Anschluß an'deck'Verband drohte. Wangenheim teilte' den Stanvpnnkt, den Wie deutsche Diplomatie fünf!Jähre. zuvor eingenommen'hatte, indem er den Kampfesivert der türkischen Armee'zu'gering, die Belastung des Friedens durch das türkische Wüstdnis für zu groß ansah. Aber Kaiser Wilhelm II. 'mißbilligte den Standpunkt 'seines Botschafters. Die'^Verschiedenheit der Beurteilung ist wohl begründet. Demi'Wangenheim rechnete imt Frieden und dem Streben nach'Erhaltung des F'riedenszUstcmdes, der Kaiser aber sah den - Krieg voraus und luchte /ich febe erreichbare Kraft zu sichörn.^ Der Kaiser gab am 24. Füll 'an!Wän- Stefan Zweigs „Bolvane"- Bearbeitung. Erstaufführung im Burgtheater. Es steht fest, daß eine 800 .Jahre alte Komödie Ben I v n s o n s trotz wiederholter Belebungsversuche sich auf der deutschen Bühne nicht behaupten konnte uni> gestern einschlug, mit ihrem bunten Szenenwechsel und dem kernigetc Humor der Ereignisse helle' Heiterkeit rveckte, die bis zur Schlußszene durchhielt. Ohne «Vergleiche mit dem Original anzustellen (das der Referent nicht kennt), läßt sich bei Lektüre der neuen Fassung durch Stefan Zweig und noch mehr bei der'Aufführung, welche die Bühnenwirksamkeit crlveist, das Verdienst deS Nachdichters ermessen: er hat dem 'Theater ein Werk von klassischen Maßen gewonnen. Volpone, der listenreiche Levantiner, läßt, sichs in Venedig wohl ergehen und lebt herrlich auf Kosten venezianischer Bürger, die durch ihren Geiz mit Blindheit geschlagen sind. Um die Leutchen zu schröpfen, ihr Gold, ihre hündische Ergebenheit, ihre Weiber zu haben, muß man —■ wie Volpone beweist — bloß über ciuen Geldfack verfiigen, aber keinen roten Heller opfern. Im Gegenteil. In der! Hoffnung aus ein reiches Erbe, das sic durch Guttaten verdienen wollen, bringen die Venezianer dem Levantiner Volpone goldene Becher, Geschmeide, pralle Geldkatzen und ihre Ehefrauen ins iHauS. Es wird sich ja reichlich nach seinem ehestens bevorstehenden Ableben verzinsen. Nämlich: Volpone, ein kerngestmder Säufer, Messer und Weiberjäger, mimt ein schweres, körperliches Leiden. Wenn "bie Erbschleicher kommen, liegt Volpone ^stet's im vorletzten Röcheln. Hinter dem Vorhang seines Pmnkvettes ergötzt er sich an ihrer Verlogenheit, Gemeinheit wrd Dunümheit. Wenn sie fort sind, springt er äuf Und genießt die Tage und Stächte, daß es höher nimmer geht. Auf Kosten der Spelulanten. Jedes Sterheftündchen, das er ihnen vvrspiett, verzinst sich ihm herrlich. Der alte Wucherer Mt jammernd seinen schönsten Ring her. Der verarmte KÄrs-« mann nebst einem Mdgescheük sein junges, ftWes Mib, das er sonst eifersüchtig übertvacht. Und der Advokat, der es für selbstverständlich Mt, Rechtskmidiger in der Erbschleicherei Mister zu Mn, stürzt M in 'AMMN. Mittel zum Zweck ist dem Levantiner sein Faktotum Mosca, ein lustiger, sympathischer Schmarotzer, der die Intrigen einfädelt, mit denen man die venezianischen Gimpel fängt. Es ist nun der große Spaß -dieser Komödie, daß stets die Gefahr droht, Volpone und Mosca müßten jetzt und jetzt auf dem Leim picken bleiben/ den die verschmitzten Vogelfänger den venezianischen Lumpen zugedacht haben. Bolvone, der Ausländer, kommt durch eine Verfettung ergötzlicher Umstände vor das venezianische Gericht (eine Verhandlnngsszene, die sich neben den ivirksamsten und berühmtesten, auch neben der aus dem Kaufmann von Venedig sehen lassen kann). Wie er der Folter und dem Henkerbeil durch die Künste jenes Äldvokaten, den die Hoffnung aus Bolpynes Geld zum Meister der 'Verdrehüng'skunst inacht, glücklich entkommt, ist eine der roitzigsten und prägnantesten Satiren, die jemals auf den Brettern zu sehen waren. Aber dieser Bombenerfolg macht Volpone noch übermütiger und er leistet sich einen letzten, frechsten Spaß. Diesen aber muß 'er selbst üezahleu. Er zwnrgt nämlich Mosca, der aus der Zeit seines Vorlebens Butter am Kopf hat nnd in Bolpones Hand ist, den Venezianern das endlich erfolgte Mleben seines Herrn anzukündigen, nnd sie zur Testamenteröffnung in Bolpones Haus zu laden. diesem Testament aber hat er keinen dev Erbschleicher eingesetzt, sonderir sein Faktotum Mosca. Tableän. Die infernalische Freude 'des „Täten" an 'der Raserei der 'geprellten Gcrunev wandelt sich in blasse Angst: Cr soll über Anott>nuntz des Richters, dem jetzt klar wird, daß Volpone schon früher den Strick verdient hätte, noch als Leichnam jttstifiziert jverden und kann vvm Glück reden, daß ihn Mosca «taft und arm fliehen läßt. So bleibt denn Mosoa als lachender Erbe zurück und die Goldstücke in der zehnfach verjchlossenen Dttche kommen ins AÄkewr' „Ström* aus, fließ' «s, du tzMUer Sich Gib hin dich, taysendförnrig, tMlfeUdhäudrg, An selig SM: ich mache dich lebendige Daß deines Tanzes ich teilhaftig, sei. So tanze, tanze GÄd: üh M dich fvk, Nicht Herr dir mehr, dach auch nicht dein BqsaUe: Ich Ml' mit dir: ich Henke dich an alle!" Das Zftat ist gleichzeitig als Kostprobe der Zrveigfchen Lnfttfctuüi.rfir jBtL, «Oi iiM4>ti&jV& IMStSrtbfcMiMiL hhit " einzelnen FigUretr cm den Leib geschrieben und Von Wohlklarrg, tvenn sie sich zUm Vers verdichtet. Als comlnedia delk' arte spielt das Bürgth'eater die heitere Dichtting, bringt ihr Und sich einen vollen Erfolg. Ohne den kleinsteü Mißklaug, nicht eineir matten Augenblick von ver Gefahr bedroht, in die sich Reinhardt bei der Fnszmicrung des „Dieners zweier Herren" begab, indem er die Bühirenminuteir und Bühnensekunden mit Buntheit überlud, mit Wirkung uberstopfte. )Hier hingegen "(Regie Albert .Heine) ist alles, gelockert, '7eichffüß'ig,Turzweilig.''Der'^enenlvechsel lvird ' tzurch Versenke'ü öes vorangehenden und Borrücken des.) folgenden Bildes rasch rrnd amüsant betvirkt, die Bilder selbst '^sind lllftig, leicht karikiert, von nicht gewöhnlichem ^eschrnack. Eine Fül^e vpn prüchllgen Einzelleisttlngen. Herr Heine als Volpone legt'-sich tüchtig iu§ Theater am Theater, in die Krankenkomöme urrd Mt sie so, daß der verröchelnde Todeskandidat de'n Erbschleichern glaubwürdig, dem PnblMm lustig erscheirtt, also allen Freude macht. Und ist, wenn er wieder per kerngesunde Levantiner sein darf, ein vollsasüger, vrdiüärer, skmpelloser Prasser. Herr As lau, des Volpone Faktotum, ist ein kluger, überlegener Bursche von venezianischer Kultur, der die Klaviatur des' Lebens vrvtuvs meistert und als die einzige .Wgur der „lieblosen Komödie" etnHchz im Leibe hat. Herrn Meyer Hofer, in der Rolle des"' filzigerr Kaufmannes, gelingt ein Mffo- . gen vdn besonderer Niedertracht und Dummheit. Er hat einen sehr glücklichen Aberck. Me überragend Herr Arndt in der Rolle des jMrcherers. Gin Dämon 'der HWprN mrd' grausamen Lust am Sterben anderer. Bezwrngem» die MÄke^ Wenn die WnLersrn die Lust greifen, die kalte messerscharfe Stimme MckLt, Mmr man das Gruseln leruem Meiflwhasi. Man W i l ke ist eine Humorvolle und verführerische Kurtisane, Herr Zeska, der ältere, eür perfider Advvkat uitd Frau M'ayvn als KMstmnmsgattin läßt sehr fein hinter blvrrder Unschuld weöblrche SWauheit aufblitzeu. Me Vttttvirkenden trügen zir diesem sehr lebendigen küirfilerisch-hoMehenden Abend bei. Datsächillrh: G» Burgtheat er-Mend. I

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