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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-06 · Heft 2764 (6.11.1926) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2764 (6.11.1926)
Date
1926-11-06
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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■p.w 276 \ Wien, Smnsi/ Wiener Msrgerrzeitmig 6. Novt.'ns'ber fs>26 o»t7TC i In der -lebrnDigon Au!ftüihvlru>g erfreute Frau K oj a r D als Großfürstin Mexandvo >dnrch Gr önltiviert-.'s SHiel, Fw!, K o I <b e durch iihre TanOenre, Herr B r o d durch sei neu brei ten .Hunwr, Herr Im Hof und etliche Partner durch ihre .Msipertmden. Ein üüeraW 'dankbares, beiftlllsfrend'iges.PnWikum. Wiar-uim unch nicht? In der Prachta>r§?ftni+-m!g des Johann Strrrttß-Dheaters. in den «Mat'iN'den der -Operette -und in b<mt „flirten Geschmack", mtb nt der Ansvrirchslosigkeit des Wiener OperettenvnAi^imrs tst eben alles ibettn alten -geblieben. ftk». Maler Sgger-Llenz gestorben. Aus seinem Landsitz bei Boze.i in -j.nr>u Nun 2 Uijr früh Professor Egg c.r -Lieneiner der bekanntesten Tivllcr Maler, gestorben. Egger-Lienz, ain 29. Jänner 1.868 im Dorfe Striebach bei Lienz als Sohn eines Zimmer- und Kircherln-alers geboren, lvandte sich in jungen Jahren der Malerei zu und beschritt bald eigene Wege, die ihn von der Akademie wegführten. Egger-Lienz studierte mtö gestaltete das Tiroler Volk in seinem Leben, in seinem Charakter, insbefondere aber „in dem großen iveltgeschichtlichen Kampfe". Ans dieser Einstellung heraus uralte er die monnmentaten Bilder, „Das Krenz" irnd „Nach dem.. Friedensschlnß in Tirol-anno 9". Sehr bekannt sind sei irr Arbeite« Die „Maisernte" und das große Wandgemälde „König Etzeks Einzug in Wien". 'Neben denr Historischen haben aber Egger-Lienz auch menschliche Probleme intensiv beschäftigt und so entstanden die Bilder: „Sämann und Teufel", „Das Leben", „Erde". Im Jahre 1925 stellte Egger-Lienz im Künstler haus sein, künstlerisches Lebenswerk aus. Die Ausstellung, die vorn damaligen Ünterrichtsminister Schneider feierlich eräfftret nntrdc, hatte einen großen Erfolg. Obwohl aber der Minister schon in dieser Eröffnungsansprache die Berusmrg Egger-Lienz' nach Wien in Aussicht stellte, kam diese aber nicht zustande;' denn die Professoren der Akademie konnten sich nur entschließen, den: Künstler eitle Schülerklasse anzittragen. Da Egger-Lienz auf der Uebertragung einer Meisterklasse bestand, war der repräsentative österreichische Maler von einer seiner Bedeutung ensiprechenden Lehrtätigkeit in Wien ausgeschlossen. Aus de« Theater«. Purg^heater. Morgen nachmittags 3 .Uflk „Der Bcmer als'Mlliostar". Abends AS Uhr „iVolpouc". Akademiethea ter. Morgen nachmittags li llchr ,Dvr Schwan". Abends AS Ulhr ,-Madolon". Oip>ernnthseiLter. Morgen A6 Ahr „Die Meisterstager von Mrniberg" mit WiHel-in .Mode vom NaiionitttHeater in München als Gast (Hans Sachs).!jkera Schivarz -tritt als Eva zum erlstlemnÄ in dieser SpiÄgeit ans. Deutsches K-mlLsihe-a ter.- Morgen abends Haus Ghl-umibergs Komödie „Eines Tages" mit Albert und Ebse Baßcnmanu. Montag Siernkheims „Bürger Schippcp'. Heute mrd morgen nachnrittags A4 Ahr „Des Meeres und Ä« Liebe Wellen". R-aimu,ndiheatea-. Heute.nachmittags 3 Uhr „Der Struwelpeter", 16 ijchlvm-me Bubenstreiche nult Gesang und Taust, morgen nachmittags 3 Uhr Nestrohs. Posse „Das Mädel aa§ der Vorstadt". . -L u stis P i e l t ih e >a t e -r. Morgen erstes Am-ftreten Hanfi ses in dem Schwank „Der AutowiMing". A p o l l o -t h e a t e r., Morgen nachini ttags 3 Uhr bei j f fernen Preisen vollständigeZ Äbendprogranriil. ' Johann St-ra-ußtlheater. Die Ausführungen der Opewkiennovliät „Mexandva" beginnen ab horrte iwn JSß Wjr. ' Morgen nachmittags „Mdcerr Mmil". Gasttzäe! des Olu»üßer tschechischen Schaufpieleusembles im CarHeater. Samstag, den 13. Ätovember, halb 8 Uhr abends erössitet das Okmützer Schauspielensemble unter der Führung des Direktors Anton Drasar, sein Gastspiel m$fc 'F. Langers Lustspiel „Das Ka mel gesttdur-ch enm Sdadelöyr". , ' Dir Novitäten iw Ttzeater in der Josefshrdt. Mitte November findet die UvaufftHrung Von Gerhart H a u p tman ns Schauspiel „Dorothea Angermann^ statt. Die Regie fWrt Max Reinhardt. Ende November geht W. S. Mn.nghans Farce „Viktoria", deutsch von Mrmi Zoff zum ersten Male in Szene. Regie: Max Reinhardt. Im Dezember sind die Erstaufführungen von G ogols „Revisor" und von Bohgheses Schauspiel „Der Kr v n p r i n z" dvrgeschen. Mademie des „Hechalnz". Ter Oefterr. Landesverband des „Hechaluz" veranstaltet heute Samstag eine Akademie m den Olhmpmsälen unter Mtwirlnug folgender Künstler: Mirjam Höflich -Schnab el, Gertrud Kraus, DM tor Löhner Beda, Prof. Erich, Mell er,. Rosa Rosen Herma R o s e n b e r g, Arthur Stadl e r, Konzertmeister Zimbler u Musitsest in Kmutsntt a. M. Das nächste MnsikW der Internationalen Gesellschaft für neue Musil findet in der zweiten Hälfte Juni 1927 in Frankfurt jo. M. statt. Oesterreich ische Komponisteir, die Orchester-, Kammer- oder Ghorwevce siir dieses Fest einreichen wollen, mögen dieselben bis spätestens 2ü. Siovember a. r. unter genauer Angabe von Namen und Mresse an das Sekretariat des Bereiues für neue Musil: Fräulein Käthe Elias, Men, 1. Bez., Mfabethstraße 13, 4. St., Tiip A), einsenden. „Haüima" spielt gegenwärtig ln Hamburg und ivird vor Antritt der AmeriVareise, lirie I. T. A. nreldet, nvchnwls in Berlin gastieren. Suschaua Avivich auf der stnuzösische" Bühne. Wie aus Paris gemeldet wird, ist . die hervorragende Künstlerin Suschana Amvith, die vor Jahren der „.Habiniah" angeyörte, zur franMsthen! BWic ttbomegangen. Sie wird schon demnächst W Debüt in An-sris „Dhbuk", der jetzt ins Französische Überseht wurde, feiern. . Das Newaorter jüdische Kunsttheater von Adarris Schwlirz!mrd, wie uns aus Neivhvrt beMtet wird, seine Saison im eigenen neue« Theatergebände (SeeonV-Avenue, Ecke 12. Straße) am 15. November mit dem Scimuspiel „Das Schute Gebot" eröffnen» in dem Paul Baratoff (Ben- ZWi> die Hauptrolle innehtit. Ri^SfSSI^sl^StSSlsSHI^SlS^sl: DER MODESPIEGEL ^dssssss O ß/fssssnssa g! «tos Sie ton» letzt trügt Am st> orgelt ein .Jumperk;»M aus Wolle, Wvtttrikot oder Kascha. Mit Krawatte, Eatonkragen, kurzent Falten rock. Schuhe mit flachen Wsätzeit, einen hellen Home spunsartigen Lausmantei mit drtnklerem Pelzkragen, klei uem weichen Coioüoyhut aus Fitz., Belour oder Biber. (Allerneuestes!) Hand.!?uähte, mittelfarberm Wildleder Handschuhe und gre-st weiche Ledertafche. In dieser Klei düng liegt .'^'«enführung, das Maskuline ist je doch nur insowstl Vetmtt, als es dem Charakter der modernen - Frau unerläßlich ist. Uebertrieben männlich? Art. im Gehaben Kleidurtg zur Schau zu tragen, ist bereits überholt und war auch früher nicht geschmackvoll: Maskttttnes änßerlrcb zu tragen, ist eine- Modelaune und wird vergehen, wie!*>? verging. Aber geschäftliche Tüchtigkeit. 'Reistesgegeuwart, ioohlüberlegtes, datrn entschlossenes Handelvc sind ncännliche Eigenschaften, die auch sehr wob' der Frau zu eigen still können. Augenscheirl lich und nach ihrer Kleidung zu' lttreilen, betätigt sie diese viel lieber am Morgen als — am Nachmittag; denn da trägt sic sich gewöhnlich schon ineit femininer. Bom Schuh arrgeicmgen, der Mol-ieresornr rmd hohen Msatz Mgl, ans Rrptii oder Phantasieledern gefertigt ist, zum — ach, wir weit entfernten — Glockercröckchen ans Velourchissvn, Crepc'-satin oder matterschwerer Crepeseide, dr«ur ailschlreßend die reich geschoppte Taille, das alles ist Rückzug mit fliegenden Fahrten in die weibliche,, Linien. Das kleine Hütchen vom Aiorgen hat stark, an Breite und noch etwas an Höhe zugcnvmmen und ist statt aus Filz aus Sanrt, Zylinder oder Pannej natürlich ganz weich, gearbeitet. (Meist am Kopfe der Bestellerin selbst gefoormt!) An Stellendes herrenmäßigen Laufmrmtels tritt dann der ganz schmiegsame fallende Samt- oder Velourchiffomnantel mit hellem, grellfarbigem Kaschafutter, mit rveichstem Pelzbesatz; dieser endigt meist auf -ette, -illon oder -illa, was nämlich die Seelentvarcherung eines simplen Karnickels .in die Haut eines edlen Nerzes oder Marders oder Mbers phonettsch andeutet. — Kommt dann endlich der Mend, dann sind unstre Damen längst wieder ganz zum Weib geworden. Denn das Abendkleidchen, so reich an Ausstattung wie dürftig im Lttlsmaße, verhüllt bekanntlich^ nur ganz, weniges, und das nur, um es desto mehr zic unterstreichen. Und dann zeigt es sich fast turnet, daß alles Maskuline nur äußerlicher Schein war. Allen Vec gewattigungcn zum Trotz mtterwirft die Natur fich-keiMr Ärodelmnre. Und das ist gut so. — Grete Obcvteqrder. Wien« Heimkunft. Atlsährtiep, wenn der Herbst mir rauhen Tugen und langen Abenden einkch'tt, »ehrt er uns, mvser Heim neu z>c eutdeckeic: Wohnkultur'ist ein von Jahr zu "Jahr'sich ftei-. gerudes Bedürfnis und Sache der' Frauen ist' es, durchs Geschmchk und stilvolle Gruppierung Behagen unr sich uill) die Ihren zu verbreiten. Wer jemals.in Museen ode- Meu Schlössern Gelegenheit hatte, die wundervollen Gobelins und Artazzi. zu bewundern,, mit deuen frühere Geschlechter ihre vier ober mehr Wärckw schnücckten, denr' neuß i besonders iverm o-r eine Frau ist) der heiße Wunsch nach ähnlichem Besitze änsgesriegen sein. Das lsinheiriwickelte Wiener Knnstgewerbe gibauch Frauen, die. Über gar kence befttkderert Vvrkenniuisse verfügen, die Möglichkeit., cats vorgezogeneir Straminplattert die interessmrtesten GvbelinnN«ster aller alten -Stilforten und der verschiedensten Feinheitsgrade selbst herznstellell. Was übrigens cüchew«n die Laugeweite der endlvsmt Wiitterabende mchbringerD verscheiUcht. Solche Gobelins, stielt sie nun als Bild alt der Wcaft oder als farbiger Bezug eitles tkefen, weichen Grvßvaterstuhles, als Tischdecke oder KissenplEe verwendet, lvirken immer vorlwhm und sind hochwertigstes El^eltgnis. — Ein anderer Zweig feinster 'Mener 'Nadelkunst find dw umtrdi^volten Pvtit-Pviut-Tascherl in Bügel- oder Kuvertsasson. Muster, tore diese sie zeigetl, kennt man sollst nur vonr Pariser Cln'ni müstum vder Von alten AnbussonLeppichen her. Ferner haben..Gemälde Vo,»t Boucher mtd Watteall Motive hergelichen rmd selbst attsapmnsche Malereien fircden tvrr mit ihren herrlicheil Lacktörren hier vertreten.. Diese Daschelr werden rncht itUr nach alle), Staatetc Europas, sotlidem auch in die lwne Welt Verschickt, wo sie überall Zeugnis Megeu vvti der höhen KlMtt des Mener Geschmackes. -- Herr; Wiltzslm Lustig, mein GelvöhrSklmtal auf dem Ge-' bi'-ote der Nadelftmst, baut .Schätze solcher Gobelüilind. Perit--poitkL->Arbeiteli vor mir »ns. Aber das reichst eingerichtet« 'Zrmrrrer, meiitr er, lväre nicht vollkoimneu, lverm die Harmionre sich nicht cürch arcs seine Fenster evstreckelt lvürdc. Der schwere, dunkle Vorhang versperrt bell erlvünschtelr Zti> tritt von Licht mcd Lnft, die helle Spitze hingegen dämpft lülr leise Mlzugrelles ab. — Daher die stets sich steigerltde Beliebtheit des hmchigestMeit Vorhanges irr jeglicher Gestalt. Mntdervvlle Mets, Weißstickereierr aller Arteil tvertzen vor ,nir a'nsgebreitet. Diese Arbeiten übettreffelt. an Mcnmlg sl'lugiert die Erzengnisst Ätsländischer Spitzenschtrten NM ein. Gewaltiges. Man trennt sich nicht.leicht von der Fülle des hier Geboteneir uird ist froh, daß die Qual der Wahl durch ..Herrn Lustigs Verständnis»"''-' ^tt'ltgeheu auf jeden W«v!D io sehr erleichtert wird. F Gvete ObeLKsvOer. Wollmodeu. Roch ist' l.varmer, solunger Herbst, aber täe Ertmleruug oii plötzliche. Wetterstürze, der vergmigeue» Wochm läßt einen bei hellem Sonnenschein erschauern. Das Wall' jückrheit alten Stiles, „See.lelilvärmer" genmnit, Pflegte um diese Jahreszeit stets yervorgeholt zu lverden, nm für die iiächsten 4—5) Monate beit Oberleib seiner Besitzerin.mehr pmkttsch als anmutig zu nnchüllen. In seiner grauen Unscheinbarkcit ist es aber doch zum Ahitherrn einer stolzen illethe sich stets aufwärts entloickeliwer Wollmvden gelvor den, die in ihrer Gesamtheit heute dcts nltembehrliche All tags-, Reise- und. Mortkleid der Dame bilden. Die Blei nüng, inan kölilre Wollkleidung mrr-zum Sport gebranchen. ist längst dahin berichtigt, daß jegliche Trottenrkleidnng. HUIII»«!»«» KwsMifg Spezialhaus für moderne Handarbeiten, handgestickte Vorhänge, Bettdecken, Gobelins usw. Alle Handarbeitsmaterialien, Stoffen, Wollen, Seiden, Gärne u. Zugehör Wien, fwchlaiiben *1 Telephon Nr. 61-1-56 Blusen und PnUovir mit Kragen . 5 24, 3 28, S 32 Albert Mahner ’ I. Kohlmessergaffe Nr. 8 . I., Neuer Markt 9 IV., Wiedn. Äauptstr. « IH„ Landstr. Lauplstr. 3 XVI., Thattastr. 17 . , aus Wolle hergestellt, sich schick repräsentierc und bestens bewährt. Man nimmt jetzt gerne bunt gemusterte Ja - q u a rd b l u sen mit Schwedenkrageu, den .man hoch.. g. schlossen oder osseti tragen kann, und andere wieder mit schmalem, glattem Westelteinsatz, der schlank erscheinen lästi, well er streckt. PraMscherweise.sind diese Blusen gatiz durchgeknöpft, was das Alt- und Äusztehen ivestittitch erleichterte. Da.'man — bei Herrn Albert M'a tz n e r, dessen O'riginalmodelle ich hier schildere — was Färbe, Mnster 'und Größett betrifft, eine, immense Auslvahl vvrsindet, kam: jeglichetn Geschmacke und Ztvecke Rechnung getrageit werden. M 'hellbeige — mit paradetsrot oder orange gemWt -lverden brünette Damen ein reizendes Blnsenjäckchett —*. firr ^Geschäft, Haus oder MchMittagstee gleich >gßt geHgnet —4 VorfindöN. Blonde Hingegen dürften die sMammsWlÜMr gen Volt itebelblau-kernblau rci,f.".id kleideit. — Ujrtb besonders putzig wirkt es, wenit eine junge Mutter ihr Wei--- -nes gleich ihr selbst Hit bunte Wolle kleidet. Wohl Mcwchie Frau, die eiirsterrs selbst MäHner-Kleidchen trrkg, kauft disirt mm schon für ihr Kindchen ein. Reizende bunte Pnltoverchelt lspeziell in blätc-weiß'-M, derr beliebten Mirtvesirtben^ .-Wt es da und sogar allerliebste Kerne Lat-mch'ieVj^rck-s vjort Puppengröße aufwärts. And Mützchelt in allen Regenbögensarben, bunt wie eine BeMviese, für Nein und' Gedß gleich praktisch, warm tmt> leicht. Mit all dem verWeu, ist nstm für.die ersten rauhen Tage wirklich grct VerftM. Berichtigltn-g^ Mt unserer Besprechung von AMlmiodellen ain 29. Oktober wurde irrttintlich vvu SchBpftrngen einer Firma M'dvl-s Mrtzuer gesprochen. Es.'handelte sich «m eine Borsichrnng im Hmtse A Merck M«'tzn-e r. * M Pelztiere int hohen Norden haben lvirktich nichts zcc lachen. Grjagt rtltd geschofselt zu lverden, ivenn man sich gerade bei einigen 60 Kätteraden seines schölten, neugewachsenen Pelzes erfreut, ist an sich betrüblich aber man hatte doch dabei das Belvußtsckn, konktrrren^los hochlvertig zu sein. Damit iftts utln irämlich gründlich vorbei, denn ein be scheidvnes, einst sprichlvörtlich geringgeschätztes Tierkein macht nun Zobel,. Feh, Marder, Hermelilt und anderen köiyglichen. Pelzträgern fchärMe Konkurvcntz. Das Ka > ninchen ist es, das, als Ergebnis jahrelanger, sorgfältig ster Züchtung, etn besonders schmiegsames Pelzmatevtal biesert, dem durch kunstvolle Färbungen und Blendungen die täuschendste AehnKchkeit mit dort verschiedensten Edel feilen gegeben iverdeit kann. Da ist zmuichst einmal der einst so brtrcbte Sealvtterpelz, den inan heute kaumnlehr k-mnt und gotoiß nicht vermißt. Denn weicher und seidiger als rtu guter, schtvarzer Electric-Mantel (besondere .^üminart) kann überhaupt kein Pelz mehr sein. Pelzhaus Blaufuchs zeigt sie in verschiedertsteu Prcäsiageu, aber von durchwegs strapazsähigster Qualität. Nicht minder gediegen, dabei aber von ausgesprochieu luxrmösem Effekt ist ein Mantel aus silber- und platingvauem Fehkamn, das dem echten Feh sogar bis mrf die schlvarz«t Haarspitzchert täuschend ltachgeahmt ist. Aber nebelt diesen lvirktich gelungenen Jmitattonen behauptelk dort) auch Edelfelle troch unentwegt das Feld. Der Fuchs m jeglicher Naturfarbe ist Heuer eigentlich König der Mvdc.- Sein lichtgelbes Svnlmerfelt dient zu Berbrämuugendunktor Stofftnäntel, während schöne, langhaarige Einzrtexeutplare bald wieder, als Stola verarbeitet, zur ßx-- gänzung von Trottenr- und Salonkleiduitg unerläßlich jein^ lverden. Grete Oberländer. Pelzhaus Blaufuchs a** :, Billigste Preise — Solide Bedienung Bequeme Teilzahlungen — Eigene Reparatnrwerkstätte 12

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