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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-06 · Heft 2764 (6.11.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2764 (6.11.1926)
Date
1926-11-06
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wiener Morgerizelturig 6. November 1626 Nr. 2764 Aeite 6 W-en, GamStag JÜDISCHE WEIT Mische sanitäre Arbeit in Paläftina. Der Kampf gegen das ärtchom. Der „Prager Presse" schreibt ihr Jerusalemer .,torrespondent: .'.'tciu Arobischlchrer kam kürzlich mit rotgerändetten Äugen zu mir. „Was fehlt Ihnen?" — „Der Arzt hat Trachom festgesttllt." Er sagte das, rvie wenn einer sagt: ich habe Schnupfen. Da sei ja weiter nichts dabei, 99 Prozent der Bevölkerung haben Trachom, nur wissen sie es nicht. Schlimm sei es nur, wenn man nach Amerika fahren wolle. Da müsse man sich vorher kurieren lassen, und das koste im Maltheser-Augenhospitz zwei Pfund. Nun — die 99 Prozent sind Ucbertreibung. Aber schlimm genug ist es unter der eingeborenen Bevölke- >-rng. wahrend man unter Europäern kaum Augenkranke mltrifft. Das war nicht immer so. Früher konnten sich Europäer kaum vor der Ansteckung schützen. Dr. H. Jaßky, ein Auge-' aus Tel-Awiw, gtbt in einer kürzlich crschienettcn Broschüre eine Statistik an, nach loelcher bis vor dern Kriege die Verbreitung des Trachoms unter palästinensischen Einwanderern progressiv zuuahm mit der Zahl der Jahre, welche sie in Palästina verbracht hatten. Unter Immigranten, die fünf Jahre in Palästina waren, ' gab es zehn Prozent Trachomkranker, unter denen, welche über zehn. Jahre da waren, war der Prozentsatz schon 25. 1913 bis 1914 wurde in den jüdischen Schulet: eine Zählung der trachomkranken Kinder angestellt, welche ergab, daß unter 9120 Kindern 2823 trachomkrank waren — 30 Prozent. Ms nach dem Kriege die von der zionistischen Organisation geleitete große jüdische Einwanderung einsetzte, erschien natürlich Trachom als eine der größten Gefahren, welche den Immigranten drohten, und der Kampf dagegen als erste Pflicht der Kolonisatoren. Knapp vor dem Kriege hatte in Palästina eine jüdische Aerztekonferenz zur Bekämpfung der Garenet(hebräischer Ausdruck für Trachom) getagt, welche verlangt hatte ^Organisierung spezieller Kurse für alle prämiierenden Aet^te über Diagnose und Behandlung des Trachoms;' Bekämpfung des Trachoms von der Schule aus; fliegende Hospitäler für Trachombehandlung auf dem Lärche; Gründung eines zentralen Trachomspttals' für wissenschaftliche Forschung und Behandlung der schweren FÄle. Die Beschlüsse dieser Aerztekonferenz dienten als Grundlage, als nach dem 'Kriege die amerikanische Frauenorganisation Hadassa den Kampf gegen das TraMm aufnahm. Die Arbeit setzte in den jüdischen Schulen ein. Wer konnte systematische, tägliche Behandlung, unausgesetzte Ueberwachung leicht durchgeführt werden — in der' Hoffnung, daß das behandelte und geheilte Kind mm au<h in. der Familie als Ansporn für die anderen Familienmitglieder dienen würde, zum Arzt zu gehen und ftch behandeln zu lassen. Die Erfolge der Trachombehandlung sind, in Anbetracht der kurzen Zett, die seit ihrem Beginn verflossen ist, sehr gute zu nennen. In Jerusalem gab es in den jüdischen Schulen 1919 22 Prozent trachomkranker Kinder, heute neun Pr^ent. Noch überraschender ist der Vergleich zwischen jüdischen mü> arabischen Kindern. Bei jüdischen Kindern ist die Durchschnittszahl der trachomkranken Kinder 14.5 Prozent, bei arabischen 46.5 Prozent, also dreimal so viel. Freilich ist auch bei Juden das Verhältnis viel günstiger in den Städten als.in den Kolonien. In den Kolonienist.natürlich .ärztliche Behandlung viel schwieriger als in der. Stadt, dazu kommt das häufige Beisammensein der gesunden Kinder mtt den augenkranken Kindern der Fellachen, die als Lohnarbeiter in den jüdischen Kolonien leben oder arbeiten. (Dies, gilt freilich nur von den älteren Kolonien, in den jüngerer^ sozialistisch organisierten ist Lohnarbett, „Ausbeutung", verpönt.) Die „Hadassa" hat erst seit 1924 mit einer Antitrachomkampagne in den. Kolonien begonnen: regestrnäßige Augenuntersuchung, tägliche Behandlung kranker Kinder durch eine Schwester, Kartensystem für alle kranken Kinder mit genauer Registrierung. Das Land wurde in fünf Bezirke geteilt: Judäa, Samaria, - Jefreeltal, Untergaliläa/Obergaliläa, und für jeden Bezitt wurden besondere Jnspektionsorgane bestellt. Die ersten Resultate beginnen sich bereits nach zweijähriger Arbeit zu zeigen. Freilich erst durch radikale Maßnahmen, welche die M andatsregierung umfassend für das ganze Land und alle seine Bewohner durchführe:: würde, könnte der begonnene Kampfgegen die Augenkranken zu Ende geführt werden.' Die Verhältnisse Palästinas verlangen hier, wie aus allen anderen Gebieten, eine intensive Zusammenarbeit zwischen den zionistischen Zentralstellen und der palästinensischen RegierutH. Ile goldene Medaille der „Eesolel". _ Die Leitung der Ausstellung der „Gesolei" in Düsseldorf spricht im Wege der „Jta" allen Mitarbeitern, die ihr beim Ausbau der wissenschaftlichen Gruppen der AusstellMg behilflich gewesen sind, den Dank aus. Der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden wurde als äußeres Zeichen der Anerkennung für die in hervorragendem Maße / bei dem Aufbau der Ausstellung geleisteten Hilfe nach der stattgehabten Prämiierung die Goldene Medaille de.r großen Ausstellung Düsseldorf 1926 verliehen. Kn Freund de» Skonksmur'. C. P. Scott - 80 Jahre alt. Der Chefredakteur der großen englischen liberalen Zeitung „Manchester Guardian", C. P. Scott feierte dieser Tage seinen 80. Geburtstag und seine 55jährige Tätigkeit als Redakteur de^ genannten Blattes. Der Jubilar erhielt von den Führern,.der jüdischen Organisation herzliche Gratulationsschreiben, in denen der großen Verdienste, die sich Mb. Scott, um'den politischen'Triumph des Zionismus' in den Tagen vo rber Balfourdeklaration erworben - hat, dankbar gedacht wird. Auch später, bis zum heutigen Tag, blieb Chefredakteur Scott, trotz aller Angriffe, die der Zionismus und sein Aufbauwerk in Palästina erfahret: mußte, der verläßliche, politische und publizistische Verteidiger der gerechten, jüdischen Sache. lliuveihmlg einer Kdlsche« Friedhofer in tzpchwardeiu. Aus Oradea Mare (Großwardein) wird Uns berichtet: Letzten Sonntag fand hier unter Teilnahme von über 5000 Menscher: die Einweihung des neuen orthodoxen jüdischen Friedhofes statt. Die Einweihung vollzog sich streng nach althergebrachter Sitte. Am Vormittag pllgerte die gesamte orthodoxe Jndenschast nach dem alten jüdischen Friedhof, wo am .Grabe des verstoß betreu Oberrabbi ers jMor'tz Fu ch s' und den Gräbern der übrigen dort ruhenden bedeuteolden Männer Gebete verrichtet wurden. Um die Mittagsstunde fand in der. großen Synagoge ein feierlicher Gottesdienst statt und nachmittags, um 3 Uhr, wurde der Einweihungsakt am neuen. Friedhof vollzogen. Herr Benjamin Fuchs hielt einen historischen Rückblick auf die Tätigkeit der hundertjährigen Che.wra Kad:scha, unter deren Obhut die Friedhöfe stehen. Für den Tag der Einweihung des Friedhofes wurde ganztägiges Fasten angesetzt, das aber auch durch entsprechende Spenden abgelöst weidet: konnte. Die Ablösungssummen ergäben 200.000 Lei zugunsten der Chewra KcLischa. Der eigentliche Akt der Einweihung bestand darin, daß alle Anwesenden den neuen Friedhof unter Absingung von Psalmen zweimal umschrttten. Darm wurden die ersten zwei Leichen auf dem neuen Friedhof bestattet/ Leon Stand gestorben. In Newyork starb der Präsident des Verbandes der Lemberger in Newyork, Leon Stau d. Der Verstorbene, ein Vetter des vor einigen Jahren in Wien -verstorbenen zionistifthen FWrcrs, Wolf Stand, spielte im politischen Leben der Stadt und des Saates Newyork eine führende Rolle. Er hatte in der demokratischen Partei eine führende Rolle inne und gehörte dem Generalkomitee der Tammanh Hall an. Vor kurzem erst wurde Stand von seinen Lemberger Landsleuten duvch ein Bankett geehrt, um ihmi für seine Tätigkeit im Interesse des Verbandes und der Errichtung einer eigenen Synagoge und verschiedener Kulturanstalten den Dank abzustatten. Prof. Henri Claude in Palästina. Der bekannte französisch: PsychoipatHologe, Prof. Henri Claude, ist in Jerusalem eingetroffen. Der Verein der jüdischen Aerzte in Palästina gab ihm zu Ehren einen Empfang. Am 31. Oktober hielt Prof. Henri Claude eine Vorlesung über Psychopathologie im großen Vorlesesaal der Hebräischen Universität.' Ein, neues jüdisches Blatt in Galizien. In Lemberg beginnt ein' neues jüdisches Blatt; „Düs näje Tagblatt", zu erscheinen, das das offizielle Organ der zionistischen Landesvrganisation für Ostgalizien ist. Die Zionistische Exe-. kuttve veröffenlichtt einen Aufruf an die Zionisten, , dem offtzielley Parteiblatt jede Hilfe angedeihen zu lassen. Bühne und Kunst. „Madelon" Akademietheater. ’ Die französischen Dramatiker haben es jetzt statt mtt dem Gemüte. Wir sahen in den letzten Jahren französische Stücke, die es in bezug auf das' Sentimentalische mit der blondesten Konkurrenz aufnehmen. Bei der Mehrzahl dieser Premieren wurde der streckenweise peinliche Zusatz von Rührseligkeit durch dichterischen Gehalt und zarte Szenen^ führung wettgemacht. Auch bei dem neuen Schauspiel Jeane Sarnrents läßt sich jener Tadel mit diesem Lobe verzuckern. (Sitte Frau, tvelche die erste Jugend und die Enttäuschungen ihrer ersten Liebe ziemlich wett hinter sich fjat, wird ob ihres angenehmen Temperamentes ttttb ihrer, der egoistischen Männerwelt besonders angenehmen Eigern schaft, jeden: nach Tunlichkeit gut zu sein, ohne Gegengüte zu fordern, sehr geschätzt. Eine Plejade von Liebhabern und Verehrern umgibt sie. Es sind solche darunterdie erhört tvurden oder werden, aber auch einer, dein sie bei; aller Freundschaft und Wertschätzung keine Gegenliebe gewähren kaut:, denn zu jenen, von denen es heißt „Gut sind sie alle", gehört Müdelon nicht. Da kommt ein schöner,-begabter und — seinem Schaf- . sensdrang entsprechend —■ rücksichtsloser Jüngling in bett Kreis um Madeleine und in der alternden Frau erwacht jene große, selbstlose Liebe, die in die Erscheinung tritt, wenn sich im Weibe erotische Sehnsucht und Mütterlichkeit zu einer großen Passion vereinigen. Bezeichnend sagt Madelon, daß sie dicht: jungen Menschen versteht,- „als hätte sie ihn unter dech Herzen getragen", und alles Leid, das ihr dieser junge; Mensch zufügt, trägt sie so, wie jene Mutter, die im Sterbet: besorgt, ob der Sohn, der sie mordete, sich tücht weh getan habe- Bemerkenswett, wie der jutrge Musikus Madelciue gewinnt. Er gesteht ihr, daß er drüben, jenseits des großen Teiches — die ersten Akte spielet: in Amerika — eine Geliebte habe, nach der ihtn bangt und beichtet ihr unverblümt, daß er eine so angenehme Frau, tvie sie cs ist, für seittc eit:satt:et: Tage und vor allem — es ist nicht zu überhören — für seine Nächte betätige. Da kriegt er sic. Wie eine Hörige, die auf alles verzichtet, was ihr attsonstet: teuer ist, wenn es dieser Knabe verlangt. Sie schuftet für ihn, macht ihn zum erfolgreichen Künstler, liest feine an andere gerichtete Liebesbriefe und schickt sie ab, folgt ihn: t:ach Europa, nmß, die Schmerzensreiche, verwitrden, daß er sie recht plump verkuppeln, will, tun ihrer ledig zu sein. Sie läßt sich immer wieder''rufet:, wenn'er sic braucht und wünscht — nur in Gedanken an seit: Glück —, es möge sich nicht oft ereignen, daß cr sic rufen muß. — Mütterlichkeit! Die dialogisierte Novelle setzt sich aus Stimmungsbildert: zusammen. Bis auf eine rasante Ohrfeigen-Szenc wurde jeder dramatische Züttdstoff ferngehalten. Dafür gibt es Rührseligkeiten die schtvere Menge, mitunter fragwürdige, mit obligater Musikbegleitung. Die Kunst des Spielleiters Hans Br ahm, der bett Stimmungsgehalt und die poetischen Stellet: des Dialogs mit Geschmack und mit Liebe für bett Dichter herauszuarbeiten verstand, kam der Premiere sehr zustattett. Lilli M a r b e r g hat den Hauptpart. Bewundernswert das stumme Spiel, die Kunst, durch Blick u::d Geste mitzuteilen, daß die Alternde tun ihr Schicksal tveiß, um die traurige Einsamkeit, in die sie sich von: Augenblick der Hingabe an den grausamen juttget: Menschen begibt. Meisterlich, tvie sie mit eitlem halben Schrei Aeußerungen, die er jetzt und jetzt tut: wird und die ihr Glück vergiften müssen, zurückdrängen möchte. Und wie sie sich abfindet, toenn die hatten Worte gefallen sind. Herrn Löhner, ihrem Partner, kommt die Unlompliziertheit seines Wesens sehr zustattett. Seit: junger Tonkünstler ist von unbekümmerttr Selbstsucht, aber er besticht durch Naivität. U::d schließlich: wie könnte es anders ausgehen, bei dem großen Altersunterschied• . . Den Schwermütigen, Glücklosen, von der Liebe Ausgeschlossenen spielt Herr Treßler ganz einfach und sehr ergreifend. Von den übrigen Mitwirkenden dieser schönet: Aufführung ist Herr Eidlitz besonders hervorzuheben. Me Novität fand statten Beifall, mir der schablonenmäßige Schlußakt beeinträchtigte den Erfolg. Otto Abel es. uHaaajen auf oem Nachtvorstellung in den Kanrmerspielen. Dieser Schwank m drei Akten von Andrea V trabe au und Lucia,n M o ns»igu e ur, verdankt ferne äußerst schwächliche Existenz irgend eilten: chemischen Präparat, das, in die Haut Hit: einige stochen, eine-' vor-, übergehende Lähmung hervorruft. Sv wird aus dem Liedesein Krankendiwan, und da der Diwan dem Freund gehört, und das Mädchen gar kein Mädchen sondern eine verheiratete Frau ist, entstehen allerlei untteb-' same Komplikationen, insbesondere, da noch überdies der Gatte ahnungslos das Kavatierslzimmer des Freundes als A'bsteiigqiuartier benützt und den Diwan auch gerne brauchen könnte. Damit zum Schluß nicht alles an ' die Sonne kommt, sticht die resolute Gattin Arzt, Kommissär und Freundin mit der vergifteten Nadel in. den- Hals, und unt>e>r allgemeinem Meckert: schließt die Affäre. Bemerkenswert -an dieser nächtlichen Belanglosigkeit ist die frische vorzügliche Spielleitung Hans Peppl e r s, die das Stück manchmal 'aus den: Mg r und des Schwankes in die HügMandschaft der Parodie omporhebt. Ms Gatte mit ^Hörnern/der sich anschickt, seine Frau ziu betrügen, war Peppler die Wstlichste Figur des Stückes. Er unterstützte seine eigene pavodistische Regie na^trgemätz am wirksamsten. Daneben sehr gut Z ei ch - Ballot als LicNhaber im Pech und Lorre als Koimmissar, obwohl auch die Karikattrr der Polizei entsch:e>den ruhiger aussallen müßte. Bei,de Damen ocr* I i n und Brionn e) waren, an- und ausgezogen, auf dem Diwan und sonst gleich fesch und anziehend, l. t!h. Alexandra. Erstaufführung im Johann Strauß-Theater. Die russische Großfürstin Alexandra Itomranow, die Braut des Königs von Jllyrien, heiratet einet: Seesffizi-er, welcher der von bett Bolschewiken Bedrohtet: das Leben gerettet hat, und wahrt ihm trotz aller Bitten und Drohungen des verliebtet: Königs die Treue. Davatts ergeben sich für >don Libretbiistet: Franz M a r 1 o s die üblichen Operettenverwtcklu>nget: und Gelegenheit zu ^den üblichen Mtzen über Serenissimus'und dessen vertrottelten Hofstaat. In: erlstet: Akt sieht man die aufgeregten Bolscheivtken und -hört sie schießen, es wird iutrrgiett und geheiratet, es geschieht so vielerlei, daß für die heid-ot: folgenden Me za wenig übrig bleibt. Äuch die Musik von Albert S g r r n: a i bringt in einer Suite von Tänzer: die iibliche Operetten-HcmsnttanusBost, welche durch einen pikanten ,^lorid!a"-Wcm's eine willkv:u:::ene Kostaufbessevung erfährt. Ansonsten gibt es Duos — darunter im ersten Mt >das fast volks- Itülnttiche Ärebesduett „Liebe kommt aus einen: Märchsw« land" — und Terzette, Foxtrotts, Shimmys und einen getragenei: Walzer, darrt: noch eine Milttürmusik 'mit hohen Holzbläsern a la Carmen. Vtan sttht die neuesten! Modekreationen, die übemus doze>nt sind und die Verse des Librettos Lüget: strafet:, geget: deren Geist- >m:d schumckloistgEeit der illyrische Zensurbe^irat Einspruch er* hdben sollte: „Fmu Biedermaier tanzt Dreivierteltakt, Wfür fort man heuer nur dreibiertelnackt."

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