Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2763 (5.11.1926)
- Date
- 1926-11-05
- Page
- Seite 5 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 3fBS {flSDMt^ jjtKltöj Me«er MorgenzeMrng " Das Wetter. Gestern Herrschte etwas kälteres jebod) heiteres Weiter. Me DovaaSstige kautet: Heiter mit Morgennebel, tagsüber mild. Fünfzehnte SsterveiHische MassenMtteri«. Bei der am 4. November 1686 abgehattenen Ziehung des 14. Tages der 'fünften Klasse gewannen in SchlMng: je 16.000 Hie Lose Nr. 38.581, L.469; je 7000 die Lose Nr. 47546, 50.378; 6000 das Los Nr. 82L90; je 6000 die Leise Nr. 26.786. 30.600; 3000 .das Los Nr. 20.186; je 3000 die Lose Nr. 66.668, 76.468; je 1000 Vie Lose Nr. 16.948 16.789, 46.367, 56.317, 66.866, (45.690, 72.037, 80.486: außerdem wurden 2183 Gewinne zwischen 600 und 160 SchMng aufgelöst. * Innsbruck—Kufstein elektrisch. Wie der „Tiroler Anzeiger" erfährt, sind die Elektrifizierungsarbeiten auf der Streck« Innsbruck —Kufstein Jorveit fortgeschritten, daß bald mit der Kommissionierung der Fahrleitung begonnen werden soll. Wenn sich kein Anstand erKbt, sei damit zu rechnen, daß vielleicht noch heuer, sicher aber zu Beginn des nächsten Jahres mit der elektrischen Zugbesörderung auf der Strecke Innsbruck —Kufstein begonnen werden kann. Die Vorarbeiten für die Elektriftzterrrng der Strecke bis H o chfilzen seien im vollen Gange, so daß damit gerechnet werden kann, daß im Jahre 1927 mindestens auf diesem Teile der Strecke Innsbruck—Salzburg der elektrische Verkehr wird eintreterr können. * Sterblichkeit und Geburten in Wien. Im September starben in Wien 1849 Personen, davon waren 121 Fremde. Gegenüber dem Monat August ist die Zahl der Todesfälle um 06 gestiegen. Im September 1925 starben 1864 Personell, so daß im September 1026 ein Rückgang um 16 Sterbefälle zu verzeichnen ist. Die Zahl der Lebendgeburten betrug 1748, die der Totgeburten 204. * Arttstvnprüfung im Apollotcheater. Sonns-tag, den 6. d. M., findet um 3 Uhr nachntttkaHs im Apollotheater die Prüfung einer großen Zahl von neuen Artisten seitens der Internationalen Ardisten-Organisation statt. Es wirken zahlreiche namhafte Gäste mit. r * Der jüdische Rationalsond iit Wien. Die für gestern angekündigt gewesene Sitzung der Mitarbeiter mußte verschoben werden. Sie findet am Montag, den 8. November um % 7 Uhr abends im Bureau, Wien, 1. Bez., Kärntnerstraße 28, statt. Tagesordnung: Arbeitsprogramm des I. 6687. * VUcherdiebstühle im „DreimaSken-B erlag". Beim „DreimaSken-Verlag", 1. Dez., Wallnerstraße 4, wurden in der letzten Zeit Abgänge au Büchern fest-gestellt. Der Verdacht fisl auf den bei der Firma als Laufbursche beschästigterr lOjährigen Karl der gestern verhaftet wurde. In seiner Wohnung fand man 36 Werke, die aus dem „DreimaAken-Verlag" stammen. Der junge Mann ga>b zu, feit längerer Zeit Bücher im Rucksack aus Sem Geschäft getragen zu haben. ES dürften etwa hundert Werke rrn Werte von rnehreren hundert "Schilling gewesen sein, die K. in verschiedenen Buchhandlungen verkauft hat. * Ein italienischer Mörder in Wien verhaftet? Die italienische Präfektur in Neapel hat vor einiger Zeit dem Wiener SicheHeitsbureau mitgeteilt, daß der am 4. Jänner 1807 zu Neapel geborene Giovanni Sorrentino wegen Beihilfe und Mitschuld an einem Morde, der vor drei Jahren in Neapel begangen wurde, gesucht werde, und sich vermutlich in Wien aufhalten dürfte. Es wurde ermittelt, daß der Mann im Hotel Ruf sie im 2. Bezirk gewohnt hat. Gestern abends wurde Sorrentino auf der Praterstraße verhaftet. Er leugnete der Gesuchte zu feilt, und wies einen offenbar gefälschten Paß auf beit Namen Alfreds Sorreno vor. Dem Verhafteten wird zur Last gelegt, im Verein mit $wei anderen Männern auf offener Straße einen Widersacher getötet zu haben. Me beiden Komplizen wurden verhaftet, der dritte ist der jetzt in Men stellig gemachte Sorrentino. Die italienischen Behörden wurden von der Verhaftung verständigt. * Tod durch Leuchtgas. Heute früh wurde die 32jährige Obermonteursgattin Hermine Seidler, Einsiedlergasse 26, in ihrer Wohnung bei geöffneter Gasleitung leblos aufgefunden. Es dürfte sich um einen Unfall durch unvorsichtiges Hantieren mit der Gasleitung handeln. * Wieder ein neuer Tanz. We die New-Norker Blätter berichten, wurde vor einigen Tagen bei einem Festabend im Hotel Biltmove mit sensationellem Erfolg ein neuer Tanz kreiert, der zu Ehren der in Amerika weilenden Königin von Rumänien den Namen „Queen Marie Toddle" erhielt. Der neue Dam soll eine Kombination von Walzer, Dwostep und Shimmy m seiner ursprünglichen Form sein. In den Kreisen des tanzenden Rew-Pork glaubt man allgemein, daß der neue, nach einer Königin benannte Tanz, noch in dieser Saison an Popularität mit dem Chavkeston und dem Negertanz ,^9lack Bottom" wetteifern wird. * Die Loyalität der Londoner Eiserrbahndirektiem' Aus Warschau wird uns geschrievenr Ein eigenartiges Menteuer, das das Mitglied des zionistischen Aktionskomitees Senator Rabbiner Rubinstein diesen Sommer in England Hatte, fand jetzt einen erfreulichen Abschluß. Senatov R uv i n stein hatte an den Beratungen S^s zionistischen Aktionskomitees in London teilgenommen. AlS er die Rückfahrt antvat und im Zug Platz nahm, übergab er dem Schaffner ein Pfund Sterling mit der Bitte, ihm 'in der nächsten Statton ein Billet zu lösen. Der Schaffner nahm das Geld in Empfang und k a m n i ch t mehr zurück. Inzwischen fuhr jedoch der Zug ab. Bei der Kontrolle schilderte der Senator seinen Auftrag an den Schaffner. Die englischen Kontroslbeamten nahmen den Fall auf und ließen den Reisenden anstandslos Weiterreisen. Bor einigen Tagen schielt Senator R u b i n st e i n eine Zuschrift der Londoner Bayndirektion, in welcher ihm das Ergebnis der Untettuchung in seiner Angelegenheit vobanntgegeben wurde. Der! unredliche Schaffner wrerdo eruiert und zu einer Freiheitsstrafe und Amts Verlust verurteilt. UeberdieS wurde das ersthwindelte Pfund Sterling von ihm eingezogen und nach Abzug des Preises für die Fahrkarte gleichzeitig „dem rechtmäßigen Eigentümer" überwiesen. * Ein mißglückter Da-ufch. Einen „guten Tausch* gedachte ein Kochflechter in Meilenhofeu in Niedervayern zu machen, indem er seine Frau gegen et« Pferd eintauschte. Der Partner, oin PfevdeHändlerSsoHn, war allerdings nur zum Scherz auf den Handel eingegangen und erklärte den Tausch nachträglich für ungMia. Davon wollte aber der Kochflechter nichts wissen und a'ls der Eigentümer fein Pferd aus dem Stall holen wollte, stach der geiwimMchtige Ehemann ihn mit dem Messer in m Hand und verletzte chn schwer. Der Täter wurde verhaftet. * Messung der Marstempevatur. Im Laufe dieses Winters wird der amerikanische Astronom W. M. C v b l e n tz im Loweft-Obfervatorium neue Untersuchungen über die Temperatur des Mars durchführen.' Er hat sich für diese Arbeiten mit verbesserten Thermoschmelzapparaten ausgerüstet und beabsichtigt, seine vor zwei Jahren duvchgeführten Untersuchung soweit zu korrigieren, daß mit einer gewissen Sicherheit festgestellt worden «mit, ob die Temperaturbedingungen veS Mars die Existenz organischer Lebewoüm überhaupt zulassen. * JÜDISCHE WEIT 1 * Me erste Wische geltung. Vor kurzem wies' der Mische Publizist S. I a- »owSlki auf ein hilstorifch wichtiges Datum im Loben der jüdischen Presse hin. Es sind jetzt 240 Jahre seit dem Erscheinen der ersten jüdischen Zeitung verflossen. Im letzteir Viertel des 17. Jahrhunderts hatte sich irr Holland, der damaligen Zufluchtsstätte der jüdischen Flüchtlinge aus Portugal, Spanien und zum Teil auch aus Frankreich und Polen eine ziemlich ansehnliche jüdisch: Siedlung gebildet. In Holland herrschte damals das milde Toleranzregime des Staathalters Wilhelnr III. und die Juden begannen nach den schweren Zeiten der Verfolgung sich wieder frei zu enttmckeln. Sie führterr einen ausgedehnten weitverzweigten Welthandel, beteiligter^ sich schöpferisch au Literatur und Wissenschaft Und zeichneten sich garrz besonders auf dem Gebiete der Medizin und Mathematik aus. Die Rührigsten unter ihnen waren die sefardischen Jirderr, die zum größten Teil von Marannen abstammend, keirrc rngen Berührur gspuukte mit jüdischem Leben und jü'.ischem Geiste hatten. Ätur der nach den ukrainischen Judenmetzeleien einsetzendc Zustrom von Inden aus dem Osten vermochte den Geist jüdischen Lebens in Holland neu zu beleben. Durch die Bereinigung der polnischcrr und deutschen Juden in eine einheitlich aske na fische Judengemeinde schwand auch allmählich der Gegensatz zwischen den askrnasischen urrd sefardischen Juden. Im Amsterdamer Ghetto wurde der Siurr jüdischen gesellschaftlichen Lebens imirrer reger und es stellte sich allmählich das Bedürfnis nach einer periodische Druckschrift, nach c irr er Zeitung heraus. Die Buchdruckerei und der Buchhandel waren neben dem Verkauf von Fleisch und anderen wenigen 'Berufszweigen das einzige Gewerbe, welches die Juden iit Holland betreiben durften und tatsächlich hat dieses Gewerbe unter den Amsterdamer Juden stark geblüht.! Unter solchen Umständen erschien im Jahre 1681 in Holland die erste Zeitung für Juden. Es war die „Gazetta de Amsterdam", bereit Herausgeber der.bekannte Drukker David ben Abraham Castro Tartam war. Dia Zeitung erschien in fpaniolischer Sprache und war nur von kurzer Lebensdauer, hatte aber irr gewissem Sinne den Boden für eine andere Zeitung vorbereitet, eine jüdisch-deutsche, der Sprache, welche damals bereits von der Mehrzahl der holländischen Juden gesprochen wurde. Am 9. August 1686 erschiert im Berlage der Druckerei des Amsterdamer jüdischen Buchdruckers Uri Phöbus (laut anderen Quellen Pheibus) berr Aron Halevi die erste periodische Zeitschrift in dem damaligen jiddischen Idiom mit Raschi-Schri't. Sie kam ztveimal wöchentlich heraus und nannte sich die „Dienstagische Curanten" und die „Freiiagische Curanten". Dieser Vorläufer der jiddischen Presse ivar vorr kleinem Format, ziemlich ärmlichem Inhalt und primitiver Ausstattung. Sie taten auch nicht lange ihren Dienst. Sie gingen nach einiger Zeit irr den Besitz einer anderen Druckerei (David Tartam) über und nach einer Existenz von mehr als einem Jahr ist diese erste jüdische Zeitschrift int Jahre 1687 verschwunden. Der »teste hessische Schriftsteller P,lem gestorben. Im Alter von 87 Jahren ist in Lodz ein Vertreter des Typus der einstigen jüdischen Buchhändler und Schriftsteller, Rabbi Zwi Hirsch Perla gestorben. Er besaß die älteste und größte hebräische und jiddische Buchhandlung und Bibliothek in Lodz. Er war der erste, der es unternahm, in Lodz. hebräische Werke der Haskalaepoche zu verbreiten. Populär wurde er durch das Verleihen kleiner Erzählungsbücher, die seinerzeit in Massen gelesen wurden. Seine Bibliothek besitzt aber auch einen großen Wert für die jüdische Forschung und Literatur, denn Perla hat sie mit großer Fachkenntnis gesammelt und sich auch vielfach schriftstellerisch betätigt. Er war jahrelang Mitarbeiter des „Hamagid", „Hqmeliz", „Hakarmel und der „Hazefirah". Hier veröffentlichte er «ine ganze Reihe wissenschaftlicher und literarischer Arbeiten sowie Erzählungen und Uebersetzungen. In Len letzten Jahren arbeitete er an einer Uebersetzung des Hohen Liedes. Diese Arbeit setzte er sogar wahrend seiner Krankheit fott, dmh wurde sie durch den Dod unterbrochen. Perla war der älteste hebräische SchriftfteAer in LrHz und vielleicht in ganz Polen. Seine literarische Tätigkeit begann er im Jahre 1860 im „Hamagid" mit einem Auffatze über Palästina. Der zionistischen Idee diente er mit feiner ganze): Seele. Das L«kche»begSng«ks de» Rabbioer» Srledma«». Man schreibt uns aus L i uz: Die Beerdigung des verstorbenen Rabbimrs Moriz Friedmann in Linz fand am 2. November unter ungctvöhnlich starker Anteilnahme aller Bevölkerüngskreise statt. Es war nicht nur die gesamte jüdische Gemeinde versammelt, sondern auch Vertretungen der Behörden und viele nichtjüdische Trauergäste belviesen die Verehrung, die der Verblichene allseits genossen hatte. Die benachbarten Mischen Gemeinden hatten Deputationeu entsendet. Beim Trauergottcsdieusw im Tempel rezitierte Oberkantor Loewensohn die Gesänge, Rabbiner Dr. Kurrein hielt die Trauerrede, ferner sprachen »amens des Rabbinerverbandes Rabbiner Dr. Ta glicht aus Wien, Krrltusgenveindepräsident Benedikt Schwager namens der Gemeinde; an: Grabe der Vizepräsident der Kultusgemeinde Wien, Dr. Ornstedn, für die gesamte österreichische Judenschast, schließlich noch Rabbiner Dr. P apo für die Gemeinde Salzburg, die lange Jahre zum Tätigkeitsgebiet des Verstorbenen gehört hatte. * Am Delegiertentag der österreichischen Zionisten würdigte der Präsident der Tagung, Dr. LöwenIerz, die^gvoßen Verdienste des Verewigten um das Judentum, insbesondere, sein Werk der Erziehurrg der jüdischen Jugend. Die. Delegierten ehrten das Andenken des Verblichenen-dr:M?Erheben von den Sitzen. Fll «WMrkgr» 8«bftö«m de» Senators zirelsou. Ans Kr sch in ew wird uns berichtet-: Bor enttgm Tagen feierte der Großrabbiner von Befsarabieu, Mttglied des rumänischen Senats Zirelson, das fünUgjährige Jubiläum seiner rabbimschen und öGenÄWWi'- scheu Tätigkeit. Keine Mignng der Warschauer IkmWen Der Parieirat ergebnislos abgeschlossen. Warschau^ 3. November. Anr Sonntag tagte in Warsthau der Partcirat der Zionisten Kongreßpolens. Die Beratungen leitete der Präsident der Organisation Lewite. Eine Einigung zwischen den beiden Gruppen „Al Hamischmar" urrd „Et Liwrwt" konnte nicht erhielt werden. Die Gruppe „Et Liwrwt" schlug vor, daß das künftige Zentralkonritee aus 60 Mitgliederrr von „Et Liwrwt" urrd aus 40 von „Al Hamischnmr" bestehen sollte. Ein weiterer Antrag verlangte, der Parteirat möge sich gegen alle Streitigkeiten innerhalb der Partei ausft>rechm. Da Abg. Grünbaum gegen die Annahme dieser Resolution war, konnte' eine Verständigung nicht zustandebmrutenmtb der Parteirat ging ergebnislos auseinander. m AAerseelenkrauz auf dem Mw Friedhof Aus Warschau w-ird uns geschmebtzw: Am chtzrst^M Allerseclentag erschien in der Kanzlei des hiesigen KM'- schen Friedhofes ein Offizier mit cinenr Mknz und ersuchte, ihm das Grab des Soldaten D-sch-abawstN zu zeigen. Dschalotvski diente nämkich> unter dem Kommando des Offiziers in Lomza, von m er anlMW der Mairevolution mit seinem Regiment nach Warschau gekommen war, dort an der Seite der PUsudM-Truppsn gekämpft hatte und gefallen war. Der Offizier, der: die Tüchtigkeit und Treue seines jüdischen Soldaten Woraus lobte, hielt sich verpflicht^, am AllerseelentaK einen Kranz aus das Grab seines treuen jMschen KombattmÄen zu legen. Nachdem der Offizier den Kranz niedÄgelegt hatte, bat er einen der ältesten Ehew-ra-Männer, ayl! Grabe des jüdischen Soldaten das „El mole vachmmch" zu rezitieren. Der Offizier, der, wie er sagte, «w Mubiger Christ ist, war von dem Vortrag ruck von der Verrichtung des Kaddisch-Geibetes am M lich gerührt. ShrWche AnhSuger des Belzrr mm Es wurde bereits darauf hingewiessu, daß der vor eeAgen Tagen verstorbene Beizer Rabbi Rvkach wcht nur unter den Juden, sondern auch in allen Schichte der christlichen Bevölkerung in Polen und iw Auslände zahlreiche Anhänger hatte, die „an chn glaMe»^. Einem solchen begeisterten christlichen Chasird des Bchers begegnete der Berichterstatter des' Warsihause I. Borenstein auf seiner Fahrt aa$j' m typ Mnstöigstation in Rawa Ruska. \ Als ich den Zug m Rawa mm V«KG, MM | Borenstein, lief mir ein etwa sechzigrährig« chkiWcher Gutsbesitzer entgegen und teilte mir Lmnrig mit, dch der Zaddik bereits tot sei. Er sich« «L mir nach GH und begann, kaum daß wir m WaMw Matz &mxmm hatten, zu „Ihr HM in der Bat Men M Mtzm MwWn verloren. Nicht imr aus Polen, sÄbft ans Belgien M Amerika kamen Menschen zu chm um Rat. Hätte «r es Ms das Geld abgesehen Mhabt, so Wtv or Mopi längst so viel besessen, daß er die gange Stadt hätte ankaufen können. Bo» mir selbst hätte or ssmerzeÄ einen großen Betrag haben können, <cker er hat «ihn ckbgslchnt. Das war vor fünfzehn Jahren, Äs wein ältester Sohn plötzlich gelähmt Mrrde. Ich war damals, noch fthr reich und ich konsultierte alle berühmten galizischeu Aerzte, aber alle erklärten, daß da nichts zu machen sei, mein Sohn müsse ein Krüppel bleiben. Da Mg «h> imt ihm zum Beizer ZMik. Er sprach zu mir mit jblgende». Worten: -Fahre zu den Aerzten nach Gott wM . dir HMm. dein Srchu HMrW