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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-04 · Heft 2762 (4.11.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2762 (4.11.1926)
Date
1926-11-04
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2762 Men, Donnerstag SSienee Morgenzs1t,ma 4. Vtomtim f926 <3«te*S A- Tagesbericht. - Sie gadeubUder in der UniverWt. Das ,,Kuitturamt" der «doutschon Stufte n-tenschast untevhÄt ein Institut Kr Rasseldpftege. Dieses^ Institut befindet sich m den Räumen der aus Staatsmitteln erhaLtenen iliniversität. Die Tätiigikeit des Instituts besteht darin, antis«ntit.Whe Rüpeileien ans Zeitungen ausyu° schneiden und m einem Anschlaigsbasten nrit ftazugehövigen BMn zur Kenntnis der WisseNschastsbMsssnen zu Dringen. Da soll nun der Kngst zum Dekan gewählte PvoKssor Hupka silch im - Rektorat Liber diese Bilder beschwert «rmft ihre Entfernung verklangt haben. Es ist ja traurig genug, Latz das Rektorat diese Ausstellung duldet. Ob Professor Hupka mA seiner Beschwerde Erfoilg -haften wird, kann bezweifelt werden. Denn schon seine Beschwerde!hat Mr Folge «gehabt, daß die deutsche StudentöNschast die Burschen >heraiusvust. Das Hakenkreuz- Tagblatt schrbdert die Gefahr, die dm deutschen Belangen droht, in der sokbgenden ProvokatiEs-Manier: Jüd«rische Zensur an der Wiener Universität? De« e«sto DLr*r-or«Lt des jüft-ische-n Dekans Hupka. Durch einen Zufall erfuhren wir, daß sich der jüdische Dekan Hupka im Rektorate darüber beschwerte, daß im AnfthlagMasten eines vöMfchen Vereines LichtbiLder von Juden ansgestellt waren. Trotzdem die bestehende An» schüagsordnung das Ausstellen von Bildern nicht verbietet, verlangte der Jude die Entfernung der FubenbiDer. Es soll eben an der Stätte der Wissenschaft nicht nur das Wort Jude, sondern, auch das Bild des Juden-verboten werden. Der Deutsche darf nicht hören und nicht sehen, daß es Juden gibt. Interessant ist, daß das anthropologische Institut von allen Menischensörten Bilder hat, bäum öfter einen Juden! In der Hygiene-^lusstellung waren sein-erKeLt alle Menscheuraffen zu sehen, nur keine Juden! Die AuSmeryung der jüdischen Spur verlangt nun der Jude HuPika auch an der Statte der Wiffenschast! Sie soll eine Stätte Kr Blinde werden — das ist das Ziel des Judentums! Schämt sich der Jude -Hupika seiner jüdischen Raffe, oder der hebräischen Sprache? Wenn ja, dann, hat er an der deutschen Kulturstätte nichts zu suchen! Und wD er evn „Deutscher" sein — wLe manche noch immer gjkruben — dann hat er nicht dauernd die Interessen der Juden zu vertreten! Dazu K er doch nicht Vertreter der dathchen Profeffvven!! Wir verfolgen diesen Fall m-it größter Arvfmerksamkert!' Jüdische Kreiise wollen vom Senat das Verbot'des AusstellenS von Bildern erzwingen! Wir sind neugierig, ob der Senat dem deutschen VoKstum di'ent, oder ob er Diener des Judon-twms W Die «Ladenvffche Jugend Wiens veranstaltet am 'Sonnabend eLne EinsipruchSkundgebung gegen die Berjudung der Universität! Wir sind stolß auf diese geiMg und Politisch wehrhafte Jugend! Möge der Freiheitsgeist sie stets erfüllen, mn unser Bvvk von der jüdischen Di kta-t.mr zu besrekeni Es D also Tevvor, werm sich evn 'Mischer Staats- Wvger n>W beleidigen lasten will, umid es ist Diktatur, wenn er die Abstellung Ler Beleiidigung vevlcmgt. Man -würbe Liese putzige Musregu>ng -niicht werter zu beachten haben, wenn sie nicht dazu bienen würbe, bie Aachnerk- Kkue jüdische Hochzeit in Marotto. von Eugene Delacroix. Die Hvchzeitszeremonien bei den orientalischen Juden und den Muselmanen sind ganz anders als bei den europäischen Völkern. Nichts Kälteres bei uns, nichts, das der Außenwelt die Wichtigkeit dieser feierlichen Handlung sagen würde: die Verlobung, die Vorlesung des Ehepaktes, die Feierlichkeit vor dem Standesbeamten, all das hat nicht mehr sichtbare Wichtigkeit als die erste beste Vereinbarung; selbst die eheliche Einsegnung unterscheidet sich, in nichts Wesentlichem von jeder anderen Zeremonie. Im Gegensatz dazu sind bei den orientalischen Völkern und besonders bet den Juden, deren harte Levensumstünde dazu fithren, daß sich die Familienbande enger. knüpfen und die alten Ueberlieferungen stärker erhalten tverden, die großen Levensereignisse auch äußerlich durch althergebrachte Bräuche stark betont. Die Hochzeit vor allem ist Von sinnbildlichen Zeremonien begleitet und eine Gelegenheit zu großen Festen für Eltern und Freunde der Vermählten. Die Verlobung schon findet lange vorher statt und geht unter Aufbietung eines großen Apparates vor sich, die Hochzeit aber dauert mehrere Tage und ist für die Gattin eine Folge von sehr ermüdenden Arbeiten. Sie, die Frau, ist in Wahrhieit das Opfer dieses ganzen Apparates mit all seinen -kleinen Begleiterscheinungen. Während das Elternhaus dem ununterbrochenen Kommen und Gehen von Festteilnehmern geöffnet ist, inmitten der Gesänge und Tänze, die Dag und Nacht qndauevn, ist die junge Frau in einen dunklen Raum verbannt, besten Brette ei» Bett zur Gänze ausKllt. Im Winkel dieses Lagers, gegen die Mauer gelehnt, sitzt die junge Gattin. Sie muß die Augen dauernd geschloffen halten §md den sich um sie abspielenden Vorgängen gegenüber fühllos scheinen, deratt, daß sie aussieht, als wäre sie die einzige, für die 68 be i-n e Feste gibt. Während sie so, gewissersamkeit davon aftziÄenken, daß die Universität einem KMirgel von brodnei-dMn alten .Herren hörig g.worfto.. ist. Hefter den Verfall dieser Hochschule hat ja vor einigen Tagen der «gewesene Rektor geklagt. W.'nn er nach dev. Gründen forschen sollte, so hat er in dieser fteschäimenLen AfthängigLeit «die Nnchtigste AufUärung. Die Kr Samstag angeMndigte EinspruchAversammIimg «gegen die „Vc-rju-d'N!N!g" der Universität, an der ein Professor Ehvina-nn nicht Ovdi'narius werden konnte!, wird wohl weiteres Material liefern. Gestraft. womit fie gesündigt. Die biblische Urform der gerechten Straft, daß der Böftwicht gestraft wird, womit er gesündigt hat, ist im Lauft der Jahrtausende die dem menschlichen Herzen am nächsten stehende geblieben. Darunr freut es, wenn in den: Organ der christlichsozialen Partei, das seit je die skrupellose Judenhetze mit Verwendung aller, auch der verwerflichsten Lügen vonl Ritualmord, getrieben hat, in einer Briefkastennotiz über das Verhältnis der Chinesen zum Katholizismus zu lesen ist: „Im chinesischen Volke selbst bestände eine Reihe Vorurteile gegen die katholische Religion, die als eine europäische und deshalb fremde Religion betrachtet werde. Die Katholiken werden beschuldigt, Kinder zu verspeisen und zu blcnücn, weil in den katholischen Waisenhäusern in China die verlassensten Kinder, kleine kranke Geschöpfchen, die unterernährt sind, wahre Skelette, Aufnahme finden, unter denen die Sterblichkeit sehr groß ist. Das gemeine Volk sieht nun in den vielen Todesfällen eine versteckte Att des Abschlachtens für die Küchen der chinesischen Katholiken." In eine weniger gewundene Sprache übertragen heißt das: Die Ritualmordbeschuldigung, mir der der Katholizismus und seine Kirche so furchtbares Unheil über die Judenheit gebracht haben, wird nun in modifizierter Form gegen den Katholizismus angewendet. Selbstverständlich sind derlei Beschuldigungen stets Ammenmärchen gewesen, überkonmren aus der Frühzeit der Menschheit, da man das Blut der Feinde den heimischen Gottheiten zu Ehren vergoß.' (Ein Brauch, den die mosaische Religion zu allererst verbot.) Und gerade den Juden, welche derlei im Nanren der Religion verübte Scheußlichkeiten als erste mieden, wurde — grausame Ironie des Schicksals — von den Machthabern der Religion, die'dem Judentum, von einem Juden gelehrt, entsprang, dieses abscheuliche Märchen angedichtet, nur zu dem Zweck, um das .-widerspenstige Volk" auch seelisch zu zermürben, nachdem ihm die Herren der Kirche sein Hab und Gut geraubt, wann und wo es ihnen paßte. Die erste Ritualmvrdbeschuldignng, die wir kennen, wurde in Rom gegen — die ersten Christen erhoben, denen nachgesagt ivurde, daß sie zu Ehren ihres Gottes das Blut ihrer Feinde trinken und sie hatten unsägliche Leiden deshalb zu erdulden. Und kaum war die katholische Kttche ein Machtfaktor geworden, da verwendete sie dasselbe Argmnent gegen die wehr- und schutzlosen Bekenner eineranderen Religion. In China, wo der Katholizismus machtlos ist gegenüber Religionen, die mehr Anhänger zählen als der Katholizismus auf der ganzen bewohnten Erde, spürt er die Vergeltung des Schicksals. Nur ist sie menschlicher: Denn ixä chinesische -Atnmenmärchen wird nicht von fanatisierten Priestern und skrupellosen Zeitungen verbreitet und der Chinese ist zu menschlich, um unter einem Legendenvorwand Blut zu vergießen, Menschen zu töten und zu berauben. Aber zu denken gibt das chinesische Ritualmordmärchen: Ihr werdet immer gestraft, womit ihr gesündigt ... maßen nistend und vorborgen, auf dem Bett sitzt, ergötzen Ml an dem langen Tisch, der den Rest des Zimmers einninnnt, die Freunde an Speise und Trank. Im Hofe -des Hauses drängt sich eine ungeheure Menge zusammen; Säulengänge, Zimmer und Treppenhaus sind den Eingeladenen, also fast der ganzen Stadt, ausgeliefert. Bei einer dieser Hochzeiten, zu der ich yinging ivie jedermann, fand ich Sttaße und Hofinneres deratt überKllt, daß ich alle Mühe hatte, hineinzugelangen. Die Musiker lehnten mit ftem Rücken au einer Mauer, der ganze Hof tvar von Zuschauern besetzt. Auf der einen Seite kauerten in entsprechender Kleidung jüdische Frauen, an denen mir vor allem ein Stoffstück auffiel, das querüber dem schihohen und anmutigen Turban lag, und das sie nur aus Anlaß der Hochzeit oblegen. Ihnen gegenüber standen oder saßen vornehme Mauren, von denen man annnym, datz ihre Anwesenheit der Hochzeit zur Ehre gereichen würde. Bon denl Heidenlärm, den die Musiker mit ihren Stimmen und ihren Instrumenten machten, kann mau sich nur schwer eine Vorstellung machen: uuvarncherzig kratzten sie eine Art zweisaittger Geige, die diesem Lande eigentümlich ist und eher LärM als Mang verursacht. >Sie hatten auch die von Gestalt sehr zierliche manrische Gitarre, deren Töne denen der Mandoline ähneln. Denken Sie sich noch eine, alle Gesänge begleitende Trommel -dazu. Und die Gesänge selbst, deren Verdienst darin zu bestehen scheint, daß sie geschrien werden, sind der vkihrhaft betäubende Teil des. Konzertes. Ihre Eintönigkeit trägt auch dazu bei, sie ermüdend zu machen. Bei dieser Begleitung treten nun nacheinander Tänzerinnen auf; ich sage Tänzerinnen, weil nur Weiber sich dieser Sache tvidmen, die den Männern durch ihre Schwiettgkeit unmöglich zu sein scheint. Mer je in Algier war, kennr diesen Tanz, von dem Al glaube, haß man ihn bei uns, wenigstens in der sogenannten guten Gesellschaft, schr abgeschmackt finden würde. Da er fast nur aus Stellungen Sin Aenkinal ffit Voppr»Lynkenr. Aufstellung im Rathauspark. Die engeren Freunde Josef Popper-iLynkeus, .des grotzon Dichterphilvsvphen, haften sich zu einer A-ktimr vereinigt, deren Ziel es ist, den nnl die.Menschheit so verdienten Mann durch ein Denkmal zu ehren.und sein Andenken lebendig zu erhalten. Die von der Meesterihaud des Bildhauers T a -g l a n d gescha-sfen-e MarmorMKe soll am füniften' TÄhestage des Philosoiplhcn, am 21. Dezember d. I. aufgestellt «werden. Die Stadtgeineinde Wien -liat in Wüvdi-g.ung der großen Vevdroriste, die sich Popper-Lynkeus a,uf so Meilen Geftieten des soziaien Lebens erworben «hat, bereitwilli-g einen der schönsten Plätze i m R a t h a u s «g a r t e n zur Ausstellung des Deittmals zur Verfügung gestellt. Das Donknlaä wird,mithin in deinseilften Garten untevgebracht, wie das Denkmal Ernst M a ch s, mit dem Popper-Lynkeus jahrelange Frermdlschaft verftunden hat. Wie wir erfaihren, ist nach einer VerKgung der Stadt-gemei-nde die weitere Aufstellung von Denkmälern im «Rathausparki vom nun an gelsperrt. Die Freunde Popper-KyN'ke.us wenden sich an die OelffenWchkeit mit einem Anfvilf nur eine Beisteuer. Wir veröffentlichen den Aufruf arr anderer Stelle. Ser Wschlag auf den S-Sus Berttu- Köin. Der Prozeß gegen die Attentäter. Unter einem Massenandrang des Publikums begann gestern vor dem-Hilft es heim er Schwurgericht, wie uns von dort berichtet wird, der Kr zwei Tage anberamMe Prozeß gegen die Urheber ftes verbrecherischen '.Anschlages auf den D-Zug Perlin—Kölln im Walde vvn Leise r ft e, der den To ft Von 24 Personen zur. ^WKge hatte, gegen den 21jähngen Mrsiker Oskar SchllesinKew aus Stuttgart und den 23jährigen Clektttker Wllly Weber ,aus Schattmar in Westfalen. Die Anklage lM'et auf vollendeten und versuchten Totschlag in Tateinheit und auf versuchte und vollendete Transportgesahirdung. Angeklagt isi mDh der 25jährige B rinfter Waft^ewK, Walter Webe r,- wegen Beihilfe. 22 Zeugen und SaWörständige sind vorgeladen. { Interessant find die Personalien Sch^«e-ißPMGV^ Äse die M-Usikh'v chschU l e in Stuttgatt Und' das.KuwWevatorium in Leipzig besucht hat, sich ftawr am LandeS- «theater in Altenburg, zum Kapellmeister auZMkftete als solcher an das, .Theater in NeUHalde.nsleben ber!Hm wurde. Der zweite Angeklagte, Willy 'Weber, rst EleM)- techniker und war bei Bahnbauten beschäftigt. Er hcttie voriges Jahr eirren -Einbruch in ein BahnbUrean began^r 'und war des halb einer 'längeren GtzsängnissWafe Verurteilt Wörden. . Bei der Vernehrpung der Angeklagten erzählte SWesinger, er und seine Mithelfer hätten sich kurz vor Ärr Tat, als sie sich, nz sehi mitz'-licher L^g-e befanden, kennengelernt, mrd gab dann an, wie in rhnött der Wedanke zur Tat entstand Unft reiste. Er sei im O'bda»chlv senasy l voli^'Ludwigs Häf en mit Walter W-Me»r und W i n d m a n n, der sich dann später «von seinen Genossen trennte, zusamMengetroffen. Die beiden Genannten hätten schon vorher von einem Eisenbahnvaub gesprochen. B^r -der Fußwanderintg. erzählte Matter Weber, daß' fein Bruder Willy in Dettnolft bald ckus der Hast entlassen werde. Sie wärezt sygter mit ihm zusammengekoMmetr Und und Verrenkungen besteht, bei denen die Füße den Platz fast nicht wechseln, wird man begreifen, wie dieser.Tanz aus einem Platz möglich ist, dev so von neugierigen Menschen erfüllt ist, wie es der beschttevene Hof war. Es braucht also jede der innner nur einzeln auftretenden Tänzerinnen nur einen ganz kleinen Raum. Hat nun eine die Vorstellung, die von ihr nach Geschmack nnd Kunstfertigkeit variiert wird, beendet, dann suchen die Anioeftndeu, welche ihr Interesse bezeugen wollen, in ihren Tasten nach einem Geldstück, das bestimnlt ist, die Musiker zu entlohnen. Dabei ist es üblich, ehe man seine Güve^ auf einen dafür voröeretteten Teller legt, mit dem Goldstück die Schulter der Tänzettn, welche man vorzieht, zu bettihren .Ich sah vornehme Gäste ostentativ Goldstücke gebe«, zioeifeKos, damit die anwesenden Christen es bemetten. Am Ende ftes letzten Tages, den die Braut unter bem Dach ihrer Eltern v«erbringen soll, bevor sie in Äe Wohnung des Gatten zieht, bekleidet man sie; auf den Kopf setzt rnan. ihr etzte Art Mitra, die aus einerMenge Tüchern so zufctznolengesetzt ist, daß nmn von jefteür nur einen ganz ilHren Teil steht. Sie wirft an Äm Tisch gesetzt nnft mnPie Mauer gelehnt, tvo sie trwbewöglich wie eine ägypUche Statue' vechartt. Vor das Gesicht hält man ihr Kerzen und Fackeln, ftaß all« «Anwesenden sich nach Belieben an der BekleiftuugssSierlüWit erfreuen können. Ihr zur Seite machen aste grauen mvunterbrochen Lärm, indem sie mit ihren Fingern auf kleine Tronrmeln schlagen, die durch Bespannung verschiedenfarbiger irdener Töpfe mit Pergament gemacht werden. Andere Alte bemalett ihre Stttrre und Würgen mit Zinnober oder Henna und schwärzen die Attgenwirnpern mit Kohle. Die Unglückftlige, loelche all dyn auSgefttzt ist, darf — es ist kaum zu glauben — ft* Augen während des ganzen Vorganges nicht öffnen, ha dies als schlechtes Zeichen gedeutet werden Wülfte, MoL- \ / J 1

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