Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2760 (2.11.1926)
- Date
- 1926-11-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2981549-2981847--28043-3016039- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
0e*}tc 6 Wen, Dk rrstag Wiener Morgenzeitung 2. Novemvsr 1926 Nr. 2766 Wien, den 2. November 1926. * Dns Wetter. Tao föhnige warme Wetter herrscht in gaiy Oesterreich. Die Ternperatur hält sich auf frühlingshafter Höhe. Die außerordentlichen Witterungoverhältnisie haben in verschiedenen Gegenden besondere Symptome gezeitigt. So herrschte in einem Teil von Karpathorußland geradezu sommerliche Hitze und über Ungvar ging ein heftiges Gewitter nieder. Wolkenbrüche werden aus verschiedenen Gegenden Mitteleuropas gemeldet. Es scheint, daß die ungetvöhnliche Temperatur nicht lange anhalten dürfte; in B e r l i n ist gestern nachmittags schon Schnees all eingetreten. Selbstmorde. Der l 6jährige Tischlerlehrling Vinzenz &r aliL hat sich Sonntag in der elterlichen Wohnung im 12. Bcz., Wicuerbergstrage 52, erschossen. —• Die 24jährige Hausgehilfin Lcopoldine Ribisch hat sich gestern in der Kirche an ihrenr Dicnstorte mit Leuchtgas vergiftet. — Der l9jährige Kausinam: Eduard R. ivurde gestern früh in seinem Geschäfte im ersten Bezirke tot aufgefundcn. Er hatte den Hahn des Gaskochers geöffnet und den Schlauch in den Mund genommen. R. hat die Tat wegen Krankheit verübt. * Tödliche LeuKtgirsvergiftung. Der 70jährige Staatsvensionist Wenzel Richter und seine Lebensgefährtin, die 7l»jährige Pensionistciisivitwe Anna Langer wurden geitcrn in ihrer gemeinsamen Wohnung tot a u f g e f u n d e n. Den .Hausbewohnern war es ausgefallen, daß das elektrische Licht in der Wohnung auch am Tage weiterbranntc. Die Wohnung wurde gewaltsam geöffnete und man fand die beiden alten Leute in dem mit Gas erfüllten Zimnicr tot auf. Allem Anscheine nach dürfte. ein Unfall vorliegen. * Von der amtlichen Nachrichtenstelle.. Wie schon berichtet, wurde znm Cheftedakteur der „Stunde" vom Kronos- Verlag der bisherige Leiter der amtlichen Nachrichtenstelle in Wien, Dr. Wirth, bestellt. Als sein Nachfolger bei der amtlichen Nachrichtenstelle ist, wie die „Prager Presse" aus Wien berichtet, der jetzige österreichische Pressechef in Rom, I o r d a, ausersehen. Jorda war früher Chefredakteur-Stellvertreter der „Reichspo st". * Der Äuiounfall des Landesgerichtspräsidenten Doktor Altnrann. Samstag gegen 10 Uhr abends erlitt der 62jährige Präsident des Wiener Lcukdcsgerichtes 2r. Ludwig Altnrann in der Wiedner Hauptstraße einen Autounfäll, bei dem er schwer verletzt wurde. Das Auto, das von dem Chauffeur Hauer gelenkt wurde, geriet infolge des schlüpfrigen Pflasters ins Schleudern und stieß mit Wucht gegen einen Gaskandeläber, der umgelegt wurde. Infolge des heftigen Anpralles wurde Präsident Altmann gegen die Seitenwand des Wagens geschleudert uird erlitt dabei eine 7 Zentimeter lange Rißquetschwmrde unter dem Kinn und einen offenen rechtsseitigen Unierschenkelbruch. Außerdem wurde auf der Unfallstation bei dem Verletzten ein Nervenchok konjtattert. Die Behandlung des Patienten hat Prof. Dr. Höchen egg übernommen. Im Laufe des gestrigen Tages hat sich der Zustandes Präsidenten Mtmann wesentlich gebessert, doch dürften die ziemlich schweren Verletzungen eine längere Heilungsdauer in Anspruch nehmen. * Zusammenstoß zweier Straßenbahnzüge. Der gestrig.", verstärkte Straßenbahnverkehr zum Zentralfriedhof harte einen Zusammenstoß zweier Straßenbahnzüge zur Folge. In der Sirmneringer Hauptstraße fuhr ein Wagen der Linie „35" in einen bei der Haltestelle stehenden Zug der Linie „46" hinein. Hiebei erlitten drei Frauen, die 52jährige Private Anna Czaitlinger, die 68jährige Private Karoline Postek und die 52jährige Private Therese Meininger Nervenerschütterungen. Der 42jährige Verkeyrsführer der Straßenbahn Adalbert Hof wurde mit solcher Wucht an die Wagenwcmd geschleudert, daß er eine Zerrung mit Bluterguß im linken Kniegelenk erlitt. Zweimal bestohlen. Den: in Döbling wohnhaften Studenten Artur Kr her wurde um 30. v. M. an der Universität der Wmterrock samt den Wohnungsschlüsseln gestohlen. Der Dieb, der mit fremländischem Anklang sprach, soll Hornbrille getragen haben. Als Kryer abends nach Hause kam, fand er seine Wohnung ausgeplündert. Gestohlen waren Kleider, Wäsche und Lebensrnittel im Werte vor: 600 Schilling sowie Legitimationspapiere. Wahrscheinlich hat der Rockdieb auch die Wohnung des Studenten, dessen Namen er aus der im Winterrock befindlichen Streckenkarte ersah, geöffnet. * Apollo-Theater. Für den Monat November hat Direktor Eckhardt wieder eine Reihe internationaler Kunstkräfte verpflichtet, von denen insbesondere der Jongleur Enrico Nastel und der mysteriöse Barbette hervorgehoben seien. Zu diesen gesellt sich eine Auslese lustiger Darbietungen, von denen wir Geaik's & Geaik's, die lustigen Imitatoren, Charlie P o l e y und Partner, die Meister der Ungeschicklichkeit und die komischen Turner Scamp und Scamp und Armin Berg nennen. L i s I Rinaldini rmd Nadja Glowinska bringen ihre neuesten Tcmzkreatiouen. Eine Neuheit auf dem Gebiete des Sportes zeigen die weltberühmten Eisläufer I a i n c z i k, welche ihre Produktionen auf einer künstlichen Bühneneisbahn vorführen. :|! Bereinigung der hebräischen und jiddischen Presse-Berichterstatter in Wien. In der vor einigen Tagen stattgefundenen Generalversammlung der Bereinigung der hebräischen und jiddischen Presseberichterstatter in Wien, lourden nachstehende Herren in den Vorstand gewählt: M. Henisch („The Day". Newyork) als Präsident, M. A. Tennenblatt („Jüd. Telegraphen-Agentur") als Stellvertreter, S. Haber („Das Volk". Riga) als Schriftführer. D. Weinstein („Doar Hajom", Jerusalem) als Kassier, M. Fuchs („Forward", Newyork), I. Kuehn („The Jewish Times", London), I. Tiger („Der Moment", Warschau) und M. Ungerfeld („Haaretz", Tel-Awiw). Bureauadresse der Vereinigung, 2. Bez., Pratcrstr. 9, Tür 6. * Die neuadaptierte jüdische Gemeindeöivliothek. Wie wir bereits berichtet haben, rvurden vom Vorstände der israelitischen Kultusgemeinde unter Aufwand ansehnlicher Mittel zur Erweiterung der Gemeindebibliothek der israelitischen Kultusgemeinde im Amtshause, 2. Bez., Fevdinandsstraße 23, neue Räume adaptiert. Sie werden morgen, um 12 Uhr mittags, ihrer Bestimmung übergeben tverden. E Es ist durchaus nicht gleichgültig, :vas man zur Einreibung bei Rheuma oder Gicht verwendet. Löwonfrarrzbraimtwein mit Menthol ist die Parole! Ueberall erhältlich! JÜDISCHE WEIT 71 dasm Set Zot der gaddik von Beiz. Aus Lemberg wird uns gemeldet: In Belz ist am 30. Oktober um 10 Uhr abends der Beizer Z a d d i k und Wunderrabbi Sucher Ber Rokach gestorben. Eine Mchricht von seinem Tode hatte sich schon am Nachmittag iss Lemberg verbreitet; als aber die Scharen der Chassidün in Belz angekommen waren, zeigte cs sich, daß die Nachricht verfrüht um*. Der Zaddik starb erst am Abend. Während seiner zweiwöchigen Krankheit war Belz von Chassidim umlagert und die Post konnte kaum die unzähligen telegraphischen und telephonischen Anfragen, aus allen Ländern bewältigen. Rabbiner Moriz Friedman« gesiorbr«. Am Sonntag ist in Linz der langjährige Rabbiner der dortigen jüdischen Gemeinde, Herr Moriz Friedmann, knapp vor Vollendung seines 90. Lebensjahres, gestorben. Der Verblichene war im Jahre 1836 in Nagy-Kiraly als Sohn eines Rabbiners geboren, besuchte dann die Jeschiwah des berühmten Gelehrten Hildesheimer in Preßburg unü eignete sich ein ebenso reiches hebräisches wie profanes Wissen an. In der Folge war er in dem heutigen Wiener Gemeindebezirk Margareten, dann in Neu- R.a us n i tz in Mähren tätig und kam im Jahre 1883 nach Linz, wo er noch bis in die letzten Jahre als Rabbiner, Prediger und Religionslehrer an den Mittelschulen aktiv tätig war. Durch vier Dezennien gehörte er dem oberösterreichischen Landesschulrat an. Bereits anläßlich seines 70. Geburtstages war ihm das Ritterkreuz des Frauz- Josef-Orde.ns verliehen worden, die Kultusgemeindc hatte ihm beim Ausscheiden aus der aktiven Tätigkeit die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt und an seinen: in wenigen Wochen bevorstehenden 90. Gcburtstagsfeste sollte ihm eine Auszeichnung durch den Bundcspräsidenten der Republik zuteil werden. Rabbiner Fricdmann ist den vielen, denen er in: Laufe seines langen Lebens als Gemeindenütglieder oder Schüler seine Anteilnahine widmete, als ehrenhafte, aufrechte Persönlichkeit in ehrerbietiger Erinnerung. Anfänglich der zionistischen Bewegung fremd gegenüberstehendj, wandte er ihr in den letzten Jahren immer mehr sei:: Interesse zu und fand noch hochbcragt ein geradezu jugendlich-begeistertes Verhältnis zum neue:: Palästina-Aufbau. Die Beerdigung findet heute nach einer Trancrfewr im Tempel der jüdischen Kultusgemcindc in Linz statt. Iie Warschauer Rabbiner und die Leichenverbrennung. Aus Warschau wird berichtet: In der Frage der Bestattung der Asche des verstorbenen Aürahau: Jizchak icsl (über die wir bereits berichtet haben. Die Red.) fand eine neuerliche Beratung des Rabbinats statt, in der beschlossen wurde, ausnahmsweise und ohne dadurch eil: Präjudiz zu fchafser:, die Beendigung zu gestatten, aber Soeben erscüiie n Det Jude SONDERHEFT: Jntiaiiom und Dcuf süf im Inhalt; Walter SULZBACH : Die Juden unter den Deutschen. Theodor LESSING: Jüdisches Schicksal. Katharina von OHEIMB: Die Judenfrage. Max HERZOG zu SACHSEN: Zionismus mit Rücksicht auf deutsches oder anderes Nationalgefühl. Simon DUBNOW: Das alte u. neue Judentum. F. BERNSTEIN : Soziologie des Judenhasses. Oskar A. H. SCHMITZ: Der jüdisch-christliche Komplex. Martin BUBER : Bericht und Berichtigung. Gustav KRÖJANKER: „Gerechtigkeit“. Demerhungen: Ernst WEISS; Adliges'Volk. Alfred DOEBLIN; Ein Brief. Sigmund KAZNELSON; Entgegnung. Freih. v. SCHÖNAICH: Judeji als Soldaten. Die kleine Auflage geht bald zu Ende! Bestellen Sie sofort bei Buchhandlung R. Löwit, Wien, L, Rotenturmstraße 22. loo nicht im Familiengrab, sondern i>: einem Eiuzelgrab an: Rarrde des Friedhofes. Die Zustimmung, der Familie ,v diesem Beschluß steht noch aus. V Ir. Alme Schwab ge8oLi.su. In Genf starb vorige Woche im Alter von 62 Jahre,: der praktische Arzt und Schriftsteller Dr. Atme S ch lv o d. Der Verblichene war eine der populärsten Persönlichkeiten vor Genf. Er war vielcJahre Präsident und bis an sein Leber, sende Vorstandsmitglied der Genfer jüdischen Gemeinde. Seine Popularität auch in nichtjüidischen Kreisen be - gründete der Verstorbene durch seine großen Verdienste ans den: Gebiete der S p o r t f ö r d c r n n g in der Schn ei n Dr. S ch lv o b war Begründer und'Chefredakteur de.,' „Spork Suissc", Ehrenmitglied vieler Sportvereinigungen und Ehrenpräsident des Fußballklubs „Servette". Ilebcrdics gehörte er zu den Haupttnitarbeiteri: der „Tribüne de Geneve", wo fast täglich seine Skizzen und Erzählungen erschienen. Dr. S ch w o v entstammte einer alten französisch-jüdischen Familie; im Weltkrieg verlor er seinen einzigen Sohn. Bei seinen: L-eichenbogängniwaren alle Kreise der Genfer Gesellschaft vertreten. Ein „Künstler" der Zndengaffe. Die Juoengassen iu den osteuropäischen Ländern Bringen auch heute nicht feiten künstlerische Talente hervor, die sich aber ohne Schulung und Führung oft in Phantastereien verliere::. Da ist z. B. Naftäl: Kopeliowitsch, der jetzt in Wilna mit seiner „mikroskopischgraphischen Kunst" Aufsehen erregt. Was er darunter versteht, lvird :nan sofort erkennen, lvenn wir seine Kunstlverke aufzählen. Er schrieb auf die eine Hälfte eines Taubenbrustkorbs das ganze Hohelied in zierlichen Miniaturbuchstaben. Auf einem kleinen Mcnschenschädel verewigte er das ganze Buch Koheleth in hebräischer und lateinischer Sprache. Auf einem Bogen Papier schuf er das Bild des großen Dichters Bialik ans den Buchstaben dergesamten Werke des Dichters. Auch das. Porträt der berührnten Rabbinersfrau Esther Ruüinstcin kan: aus den: Text des zum Andenken an die verstorbene Frau jüngst herausgegebenen Gedenkbuchs auf einem Bogen Papier zustande. Auf cu:ci: Eierschale kann man n:it Hilfe einer Lupe das ganze Buch Zacharias, auf einer anderen ändere Propheten lesen. Ans einen Knauf für einen Stock, der den Mephrsto darstcllt, schrieb Naftali Kopeliowitsch den „Faust" von Goethe, und andere ähnliche „Kunststücke" hat er zuwege gebracht. So z. B. nwdellierte er eine Miniatnrbüste des verstorbenen russisch-jüdischen Dichters Frng und besäte sein Kunstwerk mit den: Text der bekannten Jeremiaden Frugs und überdies noch der biblischen Jeremiaden der „Echah". Die Zahl der Juden Jugoslawiens. Laut amtlicher Statistik leben im ganzen jugoslalvischen Reiche bei einer Gesamtbevölkerung von mehr als 12 Millionen Seelen im ganzen 73.267 Juden. Von einer antisemitischen Bewegung ist im Lande nichts zu merken, mit Ausnahme der Provinz Slavonien, wo nur 1038 jüdische Seelen leben. Poincare in einer jüdischen Schule. Die letzte Reffe, die der frai^ösische Uiiuisterpräsideut Poincare durch Elsaß und Lothringen unternahm:, galt, lvie er selbst erklärte, den: Studium des Schulwesens in den zurückgewonnenen Gebieten. In Metz besuchte der Ministerpräsident in Begleitung des Rektors der Straßburger Universität urrd den Leitern. der Metzer Schulverwaltung mehrere Schulen. In der jüdischen Schule wohnte Poincare während einer vollen Stunde dem Unterrichte bei und richtete an die Schüler verschiedene Fragen. Bei seinem Abschied sprach der Ministerprästdent der jüdischen Schulverwaltung und den: Lehrkörper seine besondere Anerkennung aus. - Eine Fahnenfeier der jüdischen Handwerker in Brodh. Man schreibt uns aus Brody: Im vorigen Monat hat der hiesige jüdische Handwerkerverein die Einlveihung seiner Vereinsfahne in feierlicher Weise vorgenommen. Zu der Feier fanden sich Vertreter der Negierung, der Wojwodschaft Tarnopol sowie der autonomen Behörden und der Handelskannner ein. Sämtliche jüdische und' polnische Korporationen sowie der Sokol hatten Abordmn^en entsendet. Den Akt der Einweihung nahmen der Präses des Vereines Herr Noe Stock, der Präsident der Knltusgemeinde Herr Apotheker Kallir und der Kantor Herr Wilensk: vor. Die Musikkapelle spielte die Hatitwah. Am folgenden Tage wnvde die Fahne in: feierlichen Zuge, gefolgt von einer tausendköpfigen Menschenmenge, durch die Ha:chffwaßell der Stadt in das Vereinslokal übertragen. Die Newyork-Pnlästinensischo Handelskammer arrangiert Palästinareifen. Die palästinensische Handelskanrmer in Nelvyork hat, wie die I. T. A. berichtet, Palästina-Gesellschaftsreisen arrangiert, derer: Teilnohrner sich aus Juden, Christen rmd Mohammedanern znsamrnensetzen und die zwischen den: 11. November 1928 u,ch dem 11. November 1929 absolviert werden sollen, und zwar in Verbindung mit der zehnten Wicderkohr des Tages des Waffenstillstandes. Man hofft, daß durch verstärkten Touristenverkehr die Passivität der palästinensischen Handelsbilm^ in der Höhe von 30 Millionen Dollar ausgeglichen werden wird. , Amtsjnlnlüum des Oberrabviners Winter-Drdsden. Aus Dresden wird uns berichtet: Der hiesige Qberräbbiner Prof. Dr. Winter hat dieser Tage sein vierzigjähriges Amtsjubiläun: gefeiert und war aus diesen: Anlasse Gegenstand vieler Ehrungen. Pwf. Dr. Winter zählt an den bekanntesten jüdischen Gelehrten unserer Zeit. Zahlreiche Arbeiten auf dem Gebiete der Geschichte der Juden :mb speziell der jüdischen Literaturgeschichte sind bereits pyn ihm erschienen. Allgemein bekamü und anerkannt ist das Compendium der jüdischen Litcraturgoschichte, das Dr. Winter gememsam mit dem Dresdner christlichen Orientalisten, Prof. Doktor August W ü n s ch e, hermrsgegobei: hat.