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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-02 · Heft 2760 (2.11.1926) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2760 (2.11.1926)
Date
1926-11-02
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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0te. 2760 2. ^LovSlMer 1926 •Seite 7 fflren, DisnAag Wi««« Morg«,jSttu»g «r« «orttag de« Seneralmalor, Freiheera von Schönaich in Ale«. „PaliWi>a>CInbki>ck« -In«, Paztsisteir." U-ebee Einladung der Keren-Hajeffvd-WmmWon ftir iMerreich wird am 17. November 1936, dretviertel 8 Uhr abends, im BortragSsaal des Milttärkasinos, Men, 1. Bez., Schwurzenbergplatz, der bekannte Führer der deutschen FriedenSgesellschast, Genemlmajor a. D., Dr. h. c. Freiherr von Sck)önaich, über „Palästlnareise-Eirrdrücko eines Pazifisten" sprechen. — Kartenvormerkungen im Bureau des Keven Hajeffod, Men, 1. Bez., Mrntnerstmße 28-S, Telephon 77-4-86 und 77-4-86, nnd in der Buchhandlung R. LSwtt, Wien, 1. Bez., Rotenturmstvaße W. * Im Rahmen des Telegiertentuges findet Montag um 10 Uhr vormittags im Sitzungssaal des Ingenieur- und Architektenvereines, 1. Bez., Eschenbachgasse 9, eine Keren- Hajessod-Konfercnz statt. An dieser nehmen die Mtgliedcr der österreichischen Keren-Hajessod-Kommission, . die Keren-HajessUd-Referenten der Wiener Sektionen und Ortsgruppen teil. Tagesordnung: 1. Eröffnung,' 2. Unser nächstes Arbeitsprogramm; 3. Debatte; 4. Eventualia. Bühne «nd Kunst. „Das Fränlein ohne Namen." Modernes Thsater. Tiefes süffige Stück von Hans Bachwitz tviire ein guter Operettentext. Was noch gerade als Libretto taugte, tut sich heutzutage als Lustspiel auf. Die Sache wird unter Körners Leitung frisch und lustig gebracht. Fräulein Weber muß sich zwar recht viel Mühe geben, um rassig zu erscheinen, aber sie ist bildhübsch, spielfreudig und ein liebes Kind, das man mit Vergnügen auf den Brettern ficht. Herr Körner (in der männlichen Hauptrolle) ist aufgeräumt, Herr Smhtt, ein shmpatifcher junger Herr aus der Wiener Gesellschaft, Eugen I e n s e n aber wartet. mit dem feinsten Lustspielton auf und setzt die Pointen, daß es eine Freude ist. D^v Abend, um den sich noch die Damen Meixner und Pirka-Rienzi, sowie die Herren Gruber nnd Friedrich erfolgreich bemühten, schlug kräftig ein. A. Zie Berliner „Singakademie" in Wie». Der gemischte Chor der Berliner Singakademie, bereit erste Anfänge nicht lofeuiger als 150 Jahre zurückreichen, besitzt jene Ausgeglichenheit und Mannigfaltigkeit des Vortrages, die nur in der Uebung von Generationen allmählich erworben tverden kann. Die Differenziertheit ihrer Kunst wurzelt freilich mehr im Technischen als im Seelischen. Das Pianissnno ist sorgfältig aüschattiert uild in der Parforce-Jagd des Prestissimo bleibt keine einzige Passage oder Roulade auf der Strecke liegen. Es ist eben alles mit norddeutscher Exaktheit, gleichsam mit militärischem Drill, „organisiert", freilich auch dann nnd wann niit norddeutscher Kühle und Nüchternheit vorschriftsmäßig wiedergegeben. Ganz anders als bei unseren Chören, in welchen sich dem landesüblichen Schlendrian ein stärker „empfundener" Vortrag sinnlich wärmerer Stimmen zugesellt. . Sehr schön gelang Professor Georg Schumann, der seit mehr als einem Vierteljahrhundert den Chor leitet, alles Koloristische in (bet Schilderung der Plagen in Händels an Chorlyrik überreichem »Oratorium „JsraelinAegypten". In- Bachs H-Moll°Messe wußte Schumann die Fugen und Doppelfugen scharf zu gliedern und den Stimmungskontrast zwischen dem verhauchenden „crucifixus" und dem brausenden „resurrexit" plastisch herauszuarbeiten. Und das „osanna in excelsis" wurde zu einem einzigen gewaltigen Jubelschrei. Vorzüglich waren die Solisten, Frau Ferstel mit ihrer hell auflcuchtenden Sopranstimme, Frau Leisner mit ihrem wunderschönen, priesterlichfeierlichen Altgesang, Herr Alfred Wil'de und Albert Fischer, der in Wien noch unbekannte Besitzer einer prächtigen Baßstimme. Georg Schumann, ein ungemein pflichteifriger Dirigent älterer Richtung, war an beiden Menden Gegenstand besonders lebhafter Ovationen. flb. An« den Aeater«. Op srnlheaterr Morgen 7 Uhr „Marcha" mit Gerhardt und Piecaver. Bolksopen Heute 7 Uhr „Die Fledermaus". Morgen (Mittwoch) „Margarethe" (Faust). Deutsches Bolkstheater: Freitag gelangt Carl Sternheims dreiaktige Komödie „Bürger Schippe!", von Franz Theodor Csokors inszeniert, zur ersten Aufführung. Sin preisgekröntes jüdisches Dmw». Aus London wird uns gemeldet; Ter von der jüdischen dramatischen Liga ausgesetzte Preis für das beste Schauspiel, dos modernes jüdisches Leben in England gestaltet, wurde dem Stuck von Noah Elstein aus Manchester Israel in the Kitcheu" zuerkannt. - Bilder-Ausstellnng jüdischer Kinder. In London wurde eine Bilderaussteltung jüdischer Kinder im Alter von Uns bis 16 Jahren eröffnet. Unter den ausgestellten OHekttn zeichnet sich insbesondere das Bild eines 14jährigen Knaben, S. Kl ns kor „Aus meinem'Fenster" aus, das in zahlreich«'« englischen Zeitungen abgebildet wurde. Eine Gruppe von Schulkindern hat eine Anzahl wunderschöner Leuchter und andere Gegenstände angefertigt. Einige Mädchen stellten künstlerische Bucheinbände aus. Auch den Inhalt de* Bücher haben die Mädchen selbst verfaßt, und zwar aus der gneclsischen und römischen Mythologie. Serichtssaal. Zwei Monate Gefängnis für „Judenrepublik". Aus Berlin berichtet die I. T. A.: Bor denr Amtsgericht Berlin-Mitte hatte sich voogchtern ein junger Mensch zu verantworten, der bei einer Vettohrsstockung ausyerufen hat: „Wir vofinden uns ja in eirrer JudenrepMik, mir da kann einem so was passierenl" Ein Wachebeamter brachte den jungen Mann auf das Polizeirevier, wo er seine Bemerkungen über die „JudenrepMik" iviedevholte. Bor Gericht erklärte er, er habe in einem Artikel gelesen, daß der Ausdruck „I u d e nr e p u b I i k" nicht strafwürdig fei. Im übrigen sei es seine aufrichtige UeSerzeuguirg, daß das deutsche Volk tatsächlich in einer JudenrepMik lebe, in der das ganze Wirtschaftsleben von Juden beeinflußt iverde. Das Urteil lautete auf ztv.ei Monate Gefängnis. Nemitz in den Salzgruden. Aus Szatmar wird uns berichtet: Jakob N e i n i tz. rvttcher bekanntlich wegen mehrerer Mordtaten in den Wäldern von Szatmar zu lebenslänglichem Kerker verurteilt wurde, ist dieser Tage in «die SatzgrUbe nach Targul Oena überführt worden. Vor der Uebersi'chrung wurde ihm sein schwarzer Bart rastert. GevichtSdagung im Flojsckchr»-,rer laben. Unter sichtlichem Aufsehen und großen Merlischena-nsEntturrgen fand, dieser Tage rm Meilschhauergeschüfte Karll Sauer in Währing em Lokcrlaugonlschein mit arHchlließender UrteMverkündigumtz statt. Es handelte sich darum, festzuistellen. ob die Private Katharina Körbel irn Dez/ember vorigen Jahres durch Verschulden des Fleischhauers auif der unbe st reuten Stiege zu seinem Geschäfte stürzte und sich einen doppelten Knöchel- sowie einen Cchienboinbruch , zuzag. Die Verunglückte, die noch heute om-en Stock benützen muß, hat sich als Priivatbeteiligte dem Strafverfahren angeschlossen und begehrt 4200 Schilling!. Der Urrfall soll durch Las damals herrschende Glatteis herbeiaeführt worden sein, wobei es Sauer unterlassen habe, für die Sicherheit seiner Kunden durch Aufstreuen zu sorgen. Jnteressanterweise standen sich i-n denr Strafprogesse das vom Gerichte erngeholte Gutachten der meteorologischen Zentral«nistalt auf der Hohen Warte unddie Z e i t u n g s w e -L t e r b e r i ch t -e gegenüber. Während die Hohe Warte für den kritischen Tagkaltes Wetter und schwaches Glatteis angaD, lauteten die ZeitungsMätterberichte auf Tauwetter. Der AngeMagte berief, sichnatürlich ans die Zeitungsberichte und verantwortete sich damit, daß er bei Tauwetter keinen Anlaß zum Aufstreuen hatte. Er führte auch einen Maronibrater unweit seines Geschäftes als, Zeugen dafür, daß, die Frau schlecht ausgetreten und infolgedessen ausgeglittensei. Nun wurden unter großem Hallo her angesmmnelten Menge die Stufen zu dem Geschästseingange in Augenschein genommen. Ms sich der Richter eben anschickte, das Urteöl zu Verbünden, kam unter den Klangen eines Trauermarsches ein Lvichengug vorbei, so daß mit der UrteÄsverMndiWng ausgesetzt werden mußte. Dr. Neubauer ging mit einem Freispruch vor, da er ein Verschulden des Geschäftsmannes nicht als erwiesen annahm. Die Privatbeteiligt wurde ou>f den Zivilrechtsweg verwiesen. Der staatsanwaktviche Funktionär berief gegen den. Freispruch. Volkswirt. Sie Wische Industrie in Palästina. WMingen dev Krise. Nach, einem Bericht des Departements für Handel und Jndusttie der Zionistischen Palästina-Exekutive Hat sich die Lage der Wischen Industrie in Palästina seit Beginn der Krise gebessert. Die vom erwähnten' Departement durch geführte Zählung der jüdischen Fabriken nnd Werkstätten hat ergeben, daß im Juli 1926 in Palästina 592 jüdische Unternehmungen bestanden mit 6959 motorischen Pserdekrästen, die 5711 Personen beschäfttgten, und mit einem investierten Kapital von 1,849.227 äghtishen Pfund. Ties bedeutet gegen den Juli 1926 eine Bermchrung um 45 Unternehmungen, 939 Arbeitern, und mehr als 20,000 Pfund Kapitals. Bei dieser Zählung ist die Elektrrzitä-tSgesellschast, die in den letzten zwei Jahren keine- Daten angav, nicht berücksichttgt. Bei Mttderücksickriguag dieses Untemehmens erhöhen sich die entsprechenden .^‘6* len aus 593 Unternehmungen, 6000 Arbeiter und 2,300.000 Pfund. Bon den 94 jüdischen Jndnstriemnternehmungen, die seit dem vorigen Bericht ihren Betrieb eingestellt haben, wird, wahrscheinlich eine Anzahl die Arbeit wieder aufnehmen, bei einigen, wie z. B. der Schokoladenfabrik „Ranaan" ist dies bereits, der Fall. In den meisten Fällen ist das investierte Kapital in Form «Von Maschinen noch vorhanden. Bon den Unternehmungen gehört die größte Zahl (153) de- ErnährungSvrauche an; dann folgen Druck- und Papierasapaaeaa//mBsemmmemm Heute Dienstag, den 2. November 1926, finde tum halb Qühr abends in den OlympiasSIen, I., Rothgasse, ein Zionistisches » Masseäsameeiinil statt Redners Herr Oberrabiner Dr. H, P. CHflJES, Mitglied des Zionistischen Aktionskomitees, Herr Rechtsanwalt Dr, HEUX ROSENBLÜTH, Mitglied der Zionistischen Exekutive, Ferr M. D. GROSS, Misrachi, Herr Dr. HEINRICH GLANZ, Poale Zion, Herr SBUL WEINREB, Hitachduth. Es kommen wichtige Probleme des Zionismus zur Sprache Regiebeitrag 1 Schilling Industrie (72), Texttlnnd Holzvranchc (je 71), Bammwerialien (70), Metallindustrie (53), chemiftie Produkte. (84). Bor kurzem wurde in H a b a r H a k a r m e l> vorr Herrn Trog mann eine Eisfabrik eröffnet, deren Protmktirm füh bereits einen entforechrttdeir Absatzmarkt erworben 'hat. Die Fabrik ist r.tu den itcucfteit Maschinen aw - gestattet und benutzt rlEisibe Airtrievskmft. Ferner fr die Brauerei in Akko ihre Tätigkeit aufgeuomn«». Sie Hre'Produktion Yanp-Vichlkch in Jaffa v " ••"•v aU Fram und Sta- Die Devism Parts und Mailand öLh-mpwien sich gestorii auf dem Züricher Platze sehr fest Prrrrs hatte eu*e SieigenlNg von 16,30 auf 16.621/8, MrUand vvn 22.1-0 auf 22.37 zu verzeichneu. Beide Devisen stt.d gestern über das Ausmaß der vom Schweizer Franken c,7üctteneir Mschivüchung (Dollar gegen Schweiz erhöhten sich von. 518.62 auf 618.75 Groschen) hinmlfgcgangen, während die rm sten übrigen Devisen lediglich der Abschrvächmtg des Schivei-' zer Franken folgten. Ein^. Ausnahme bildete hiebei der Zloty, der von 57 ans 57.75 gestiegen ist. Sehr fest sprach sich auch der Leu aus. Bukarest gegen Zürich erreiHd' zum erstenmal den Stand mar 2.93. Der Ausweis der Bank von Frankreich. Die Auswättöbeivegung des srmrzösischen Franc findet ihre Stütze an dem gestern veröffentlichten Ausweis der Bank von Frankreich nach be>* Stande vom 28. Oktober. Dieser zeigt eine Verminderung des Notenumlaufes um mnd 410 Millionen aut rund 54.57 Milliarden Francs. Es drückt sich hierin die Mckzahbrng von 4M Mill. Francs durch den Staat durch; in! der vierten Oktobettvoche haben sich die Vorschüsse an den Staat um diesen Betrag vermindert,'so baß sie ftüs derzeit cmf 35.75 Milliarden belaufen. In der Berichtswoche war eine Zunahme der Wechseleinreichungen um 661.6 Billion^' zu konstatieren, der eine Zmrah'me der Privatguthaben um 693 Millionen gegenüberstand. Der Goldschatz im Werte von rimd 3.68 Milliarden 'Francs blieb unverändert. Die Lirafrage auf der Eisenbahnkouferenz in Agram. An; der grgenwärttg stattfindenden internationaLerr Etsrnbahnkonferenz in Agram bildet die Durchrechnung der Gütertarife im tschechoslowakisch-adriatischen Verkehr eines der schwierigsten Probleme. Mtt Rück- > sicht auf die Unausgesetzten Schwankungen der Lira verlangen die Tschechen, daß die Papierlira endlich durch eine stabile Valuta oder durch die Goldlim ersetzt weÄe. Ge- ’ vade die jüngsten Sckstvankungen der Lira hätten «'gezeigt, daß sie eine Währung sei, die rvie ein Betrunkener hin rmd her torkele nnd daher aus dem Tarif hinausgeworsen werden müsse. Tie Italiener setzen aber dieser Fordemng aus innerpolitischen Gründen heftigen Widerstand entgegen, da sie burd) Einführung der Goldlim dokumentteren würden, daß sie an die Wiedemufrichtung der nattonalen Währung selbst ltidjt mehr glauben. Den Uebergang zur Goldlira hatten die Tschechen schon vor Jahren verlangt, sie wurden aber immer wieder ans die bevorstehende Stabilisierung Vertröstet. Die jüngsten heftigen Schivankungen der Lira haben aber die Tschechen ungeduldig gemacht. Bezüglich des österreidsisch-adriatischen Verkehrs besteU diese Schwierigkeit nicht, da hier sä)vn seit langem die Unrrechnung der Lira nad) dem Tageskltrs in Kronen, bzw. Schillingen in Gel' ütttg ist. Dar Wettg»ttrtzid«irnQItt. Die lctzko PuManon des -röuü« schcn Instituts schätzt die diesjährige Weizenerrrte in Europa ans 227.4 Millionen Quarters gegen 247.3 tut Vorjahre, in Amerika auf 188.1 gegen 165.4. In Asien, Afrika und Australien sollen insgesamt 76 gegen 75.1 genxtchsen fein. Die Weltweiten-- ernte würde nach diesen Ziffern 491.5 gegen 487.8 Millrvnen Quarters im Vorjahre betragen. Auf dem Papier ergibt sich demnach ein Mehr von eüva 3.7 Millionen Quarters. Irr dieser Schätzung sind Rußland und alle ftühpvoduzierenden Länder. Ärgenttnien, Austvalien und Indien, inbegriffen. Gleichzeitig tauchen wieder die (von uns bereits wi<ü)ergegebetten. Die Red.) Meldungen über einen internationalen! Weizenweltpool auf, der von dem seit 1920 bestehenden kanadischen Weizenpool seinen Ausgang mhmen mtd dte Bereinigten Staaten, Argentinien und Australien, also zirka 90 Prozent der Weizenpvoduktton, umfassen soll. Eine sichere Unterlage für diese Meldungen scheint jedoch bisher noch nicht vorhanden zu sein. Di>7 polnische HylzinduMe. Auö Warschau nmiL» aem-eldei: Der Han«deÄsmmisier hat büschlolsen, für Len 32. November einen Kongreß der polnischen Holzrndustrie eimzuherufen. Auf ftmte Twgesordn-n>ng sollen geffiellt weüd-en: Die .innere Konisolidiarn-ng der poinischeu Hollzindustrie sowie des Hotzhcvnldells, die Orgawifierung des RohlstoffoinkcvufHS,. der Schutz der Wälder, die Frage der Kredite für die HölzindnstvSe, die Transportsvage, die Förderung der Ausfuhr nach die Frage der die Hvlzrndulstrie belastenden Steuern und Gebühren. Die Labakernte r.uf dem Balkan. Ans Ath-en wird berichtet: Die heurige Ta^bakernte ist nicht nur m Griechenland, sondern auch in Bulgarien und der Türkei hinter den Erwartungen zurückgobli eiben. Im Monat August 'wurden ans dem wichtigsten griechische Ta'baikdisivKt, aus Kavalla, 695.000 Oka ausgeführt gegen 617.000 Oka im August des vergangemn Jahres. Irr Griechisch-Mazedonien wurden dieses Jahr 16.000 Hektar mtt Tabak bedaut, eine mn 30 Prozent geringere Flüche als im Jahre 1026. In den Ländern des orientalischen Tabaks, in der Türkei, in Bulgarien und in Griechenland, ist die diesjährige Ernte die schwächste ber letzten fünf Jahre. Das Ergebnis ist in der Türkei 40 Millionen Kilogramm gegen 60 Millionen im Jahre 1636 und 63 Millionen im Jahre 1924, in Brrlgarien 20 Millioneil Kilogramm, d. i. um 60 Prozent toeniger als der Durchschnitt der letzten fi'mf Jahre. Auch Griechenland, das 1921 durchschnittlich 55 Millionen Kilogramm Tabak erzeugt hat, hat heuer bloß 38 Millionen geerntet. Diche drei LänÄep tzSv» *

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