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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-02 · Heft 2760 (2.11.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2760 (2.11.1926)
Date
1926-11-02
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Ni-. 2760 Men, Dien Stag Wiener Morgenzeitung 2. Novr.lllbor tOM Seite 3 Hilden den Sozialdemokraten aus demselben Grunde nach, aus welchem sie früher den Liberalen nachliefen: Man l i -e si t g e w o h n heitsgemäßvor d e r M acht auf d e m B a u ch e. Wenn ein-Zionist auf dem Standpunkt des h. lassenkam p f e s steht, so ist sein Platz bei der P o a l c Z i o n, nicht aber bei der deutschösterreichischen Sozialdemokratie. Propaganda nach innen sei jetzt wichtiger als Propaganda nach asis;cn. Man muß jetzt die Zionisten sragen:Wollt Ihr den Judenstaat oder nicht? (Stürmischer Beifall.) Delogierter Dato: Man muß die ablehnende Haltung gegenüber der österreichischen Sozialdemokratie vor allem vom Standpunkt der jü d i s ch e n Kulturarbeit verstehen. S ch! v e rw i eg ende r als die Judenfeindlichkeit der österreichischen Sozialdemokraien sei ihre Judentumsfeindlich k e i t. Infolge ihrer Haltung , zur S ch u lfrage sind sie für uns und unsere Kinder eine größere Gefahr, als es die Machthaber in der liberalen Aera waren. Die Wiener Kultüsgomeinde habe bisher nur lächerlich tuen kg für fitUuvcttc Zwecke getan, indem sie ihnen bloß zll.rri Prozent der Einkünfte nndmete. Es müsse das Beispiel der jüdischen Gemeinden in früherer Zeit befolgt werden, die ein Fünftel ihrer Steuergelder jüdischen Kütturzweckcn widmeten. Delegierter Dr. F i n r c I st e i n: Das Heil kann nicht von Schlagworten kommen, wie sie hier vielfach gebraucht werden. Wir sind in eine Epoche internationaler realer Politik getreten und müssen uns darnach einrichten. Delegierte Dora Schwarz (Salzburg) .spricht davon, das; in bezug auf die iunerpolitische Betätigung unsere Mandatare bloß Vertreter der . kulturellen Interessen der Jndcrcheit sein können, nicht aber der wirtschaftlichen, die bei verschiedenen Gruppen von uns verschieden sind. Wenn wir un-s auch den österreichischen Sozialdemokraten anschlietzen können, so müssen wir als Juden und insbesondere als Zionisten sozialistisch orientiert sein. Dem Jüdischen Realgymnasium, welches Nednerin eingehend besichtigt habe, müsse sie volle Anerkenming zollen. Sie weist die Angriffe zurück, die insbesondere von Dr. PlaschkeS gegen den Geist der Erziehung dieser Anstalt erhoben wurden. Delegierter Dr. Wald mann: Statt der Bezeichnung »radikaler Zionisten" ist das Wort konservativer Zionismus zu wählen. Das Hauptproblem ist: Wir müssen genügend Menschenmaterral aufbringen, um die Souveränität des jüdischen Volkes im Palästina zu erlangen. Das Verhältnis nationaler Bewegungen zum Sozialismus sei folgendermaßen zu umschreiben: Jeder ist gleichzeitig m der nationalen und in einer sozialen Gruppierung. Wo die Spannung zwischen diesen beiden Gruppen in die Erscheinung tritt, mutz der Zionist mit der nationalen Gruppe stehen und fallen. Delegierter Bezirksrat Dr. Georg Weiner beantragt, dem Direktorium der Qesterreichischen Zionistischen Organisation Dank und Anerkennung für ihre fruchtbare Arbeit und Führung unter den schwierigsten Verhältnissen auszusprechen. Er wendet sich gegen die K l affe n k a m p f- Ideologie in der Innenpolitik. Auf 'die Aussührnngen der Delegierten Schwarz reflektierend, bemerkt er, daß man als Mandatar sehr wohl Gruppen verschiedener ivirtschaslicher Schichtung Vertreter könne, Delegierter Mar e r spricht über die Jugendsrage und fordert Maßnahmen, die es ermöglichen, daß die älteren Jugendlichen in der Arbeit fiir die Organisation und in der Propaganda ein taugliches Betätigungsfeld finden. (Schluß der Sitzung y28 Uhr.) Vierte (Abend-) Sitzung. sDie Avendsitzund des Sonntags war von dem Referat des Mitgliedes der Zionistischen Exekutive - , Dr. Felix Noscnblüth ausgcfüllt, einer großzügigen Rede über die allgemeine Lage der zionistischen Bewegung. Die Frage des zionistischen Endzieles habe, wie Redner meint, in den letzten Jahren in unserer Bewegung nicht die entscheidende Nolle gespielt und, wie Noscnblüth meint, mit Recht. Stricker habe mit erfrischender Einfachheit vom „Verrat am Judenstaat" gesprochen. Das nackte Wort „Judenstaat" wurde seinerzeit aus der Terminologie ausgeschieden, weil es irreführen kann. Nosenblüth gibt seiner subjektiven- Meinung dahin- Ausdruck, daß dies so gut tMr. Er erinnert an Wolfsohns Ausführungen am 10. Zionistcn'kongreß, in welchen er betonte, daß Herzl den Zionismus nicht kannte, als er den Judenstaat schrieb-und als er mit den Zionisten zusammenkam, nicht mehr den „Judenstaat", sondern die öffentlich-rechtliche gesicherte Heimstätte forderte. Aber Herzts Gedanke ist gleichwohl noch so lebendig wie damals, denn sein Kern ist erstens die Idee der territorialen Kon--' zentration und zweitens die Kimstiiuierima des Volkes in Palästina als freie Staatsnation. Nosenblüth erinnert auch daran, daß Achad Haarn sagte, wir werden in Palästina und nur in Palästina frei sein, weil wir nur dort die Majorität bilden werden. Niemals hat die verantwortliche zionistische Leitung eine Erklärung abgegeben, die mit dieser Erklärung Achad Haams im Widerspruch stünde. Nur wurde daran festgehalten, daß sich auch die Minorität frei entwickeln können müsse. Noscnblüth geht dann ans die näheren Ziele unserer Politik ein. Der Aufbau Erez Israels sei Aufgabe dieser unserer Äcnemtion. Erst nach dem Kriege habe dieses Moment der Zeit Im Zionismus eine Nolle zu spielen begonnen, die insbesondere von Nnppin betonte Tatsache, daß die Zeit in Palästina gegen uns arbeite, habe der zionistischen Weltorganisation die palästinozentrische Richtung gegeben. Wir haben erkannt, das; in einer bestimmten, abgegrenzten Zeit eine unzerstörbare jüdische Massensicdlnng in Palästina, als erstes Etappenziel, zu schaffen ist. Diesem Ziele dienert die vier Grundpfeiler unserer Arbeit: Politik, Kolo n i s ät i o n, F i n a n z- - p r o p a g a n d a, O r g a n i s a t i o n. Was die Politik anlangt, so streben wir jetzt mit allem Nachdruck die aktive Ausbauhilfe unserer Mandatarmacht an. Dieses Streben ist nicht „revisionistisch", es wird erst' revisionistisch im Sinne Jabotinskys, wenn man den Grundsatz aufstellt, daß ohne diese Hilfe'Englands jede Arbeit aussichtslos ist. Die Mandatarmacht steht jetzt noch im wesentlichen auf dem Standpunkt, daß sie die aus der Bäsfonr-Deklaration erwachsenden Pflichten erfülle, lucim sie i die aügeii'.'einen Lnnde.siitte Soffen Palästums fördere. Demgegenüber müssen!vir von. England a k t iw e Beihilfe, s p e z i e l l b c i m Aufbau d e s j ü d i - . s ch e n N a t i o n a l h c i m S fordern. Wir haben auf diesem Gebiete auf Erfolge und Mißerfolge hinzuweisen. Unser Anspruch ist nach drei Richtungen geltend zu machen: formal-rechtlich, sittlich und Praktisch-dynamisch. Weizmann legt lstiufig in der Diskussion auf das praktisch-dynamische Moment -das Hauptgewicht, aber er verwendet in der praktischen Politik alle drei Momente in der nötigen Kombination. Allerdings sei mit der fornml-rechtlichen Argumen- tation nicht immer das Gelvünschtc zu erreichen, weil die | m it Menthol für Spo rt-be*t*r e ib en de un erlässlich! r ö «v. . 'Oeb-erall erhältlich. Schutzmarke, i i| Dalfonr-Dekla^äticht ve rs ch ie d e nar ti g e Inte rp r etation e^n znläßt. Die Exekutive ist energisch und mit Erfolg bemüht, die Sympathien der Macht« zu erlangen. Die Kolonisationsarbeit mnß gleicbbedeutend sein mit der Schaffung einer Produktionsbasis. Die vierte Alijah, in der 'Nosenblüth ein 'großartiges zionistisches Phänomen erblickt, hat uns gelehrt, daß in Palästina nur ein sehr begrenzter'Raupr für Vermittlerunb Kloinhiindlerexistenzpu zur Verfügung steht. Die Rückwanderung sei eine normale Begleiterscheinung jedes Kolonrsationsnnternehmens. Die gegenwärtige, nicht zn unterschätzende Krise werde überwunden werden! Die Sonderaktion des Keren Hajeffod, die gelingen müsse, werde Augenblickshrlse schaffen, bis das nunmehr völlig gesicherte große Nnthenberg-Projekt in -die Erscheinung,trete, welches sehr große Avbeitsmöglichkeiten schaffen werde. Die neuerliche große Spende Barons von. 28.000 Pfund sei besonders' erwähnenswert. Die Ansicht jener Zionisten', welche keine große Einlvanderung wünschen und ^aS. QualltÜtsprinzip in den Vordergrund rücken, hält Dr^ Nosenblüth für bedenklich. Eingehend bespricht Rosenb'lüih die soeben in London stattgehabte z i onistische Wirts ch a ftsk onf erenz (über deren Verlauf und Ergebnisse wir berichtet haben. Anmerkung , der Nsd.). Das Hauptthema dieser wichtigen Konferenz war, ob ein schnelles Tempo der Immigration mögjliäx' i)t und ob sich rreue Fiumtzquellen Erschließen lassen/ P^an war auf der Konferenz optimistisch bezüglich/, .^anserbau und Orangenbau, was die Kreditf-örde-rung / mW.elangt, Hingegen skeptisch bezüglich Finanzierung dpr gemischten Wirtschaften durch Kredite, solange nicht eyte -gesicherte Rentabilität nachgcwi-esen sei. Ztun steht fest, daß (nach Nuppin) zumindest ein Viertel der Einwanderer lyndwirtischastlich kolonisiert werden-muß', wenn die Verankerung des jüdischen BÄkeZ m Palästina erwirkt werden soll. Nosenblüth stellt nun eine $3czeäjmtn@ cafi, tifte LW' zionistische Gel-p^r In der Landwirtschaft zu investreren DE, ivenn tatsächlichjährlich 30'.000 Juden nach Palästina, si» verpflanzt w'erden, daß daS erforderliche Minimum der Einwanderer lcpldjpirtschaftlich' kolonMerL wird. Unter Be- ' rücksichtigling der von der Wirt-fchaftskonferenz als Möglich erkannten Fiimüzhilfe in Fornr von'Krediten ergibt sich noch innner die Nc^wendigkeit, alljährlich 7007000 Pfund Ke reu - H ajessod-sj) elper in der LandwirWaft zu indeWsreN, lvenn dieses Prygrctznm der Ansicdluntz von Mwkrch--'3V:<M) PersonKr ducchgefi'chrt werden soll. Nur wenn dieser Betrag zue Verfügung sicht, ist die Durchführung dieses PvograMMLs inöglich. Dies ist der Radikalismus der Exekutive. Es ist Tatsache, daß die Politik der Kooperation mN nichtzionistischen. Kreisen zu Rückschlägen geführt hat. Mer diese Mckschlägo Urechtigen uns nicht, uns-erer Polrtck grundsätzlich neue Richtlinien zu geben. Was FirÄM als Soldaten. Von Generalmajok Freiherr von Schoenaich. Freiherr von Schönaich, der eine Studienreise durch das jüdische Palästiua unternonunen und ein Bilch „Palästina, eine Fahrt ins Gelobte Land" veröffentlicht hat, wird demnächst am Wiener Vortragspodium .erscheinen und^ über Palästina sprechen. — Den nachstehenden Aufsatz entnahmen wir dem soeben erschienenen Sonderheft „Judentum und Deutschtum" der Zeitschrift „Der Jude". In einer Zeit, in der die Inden sich anschicken, ein, Staatswesen zu schaffen, in dem sie eine nrirrd-estens ausschlaggebende Rolle spielen werden, tväre es verhüngiüsvolt, tvenn sie sich irgmdwelchen Selbsttäuschungen Hingebelt ivürwürdelt darüber, ob sie tatsächlich die Eigenschaftelt besitzen,, die zür Staatsbildung unbedingt nötig silld. Ich greife aus der Fülle dieser Eigeirschaften die um* * strvttenste heraus, die militärische. Ich schicke dabei dort meinem Stmrdpllltkt als Pazifist vöratis, daß ichhoffe, daß die militärischen Eigenschastell in Zukunft tveltiger errischeidend für das Schicksal eines Volkes seilt lverdett als in der Vergangenheit. Auf der mcheren Seite verkertlw ich! aber rticht, daß die Menschheit leider lwch nicht so lveit ist, Und daß daher nicht lange mit ben militärischen Eigenschaften der Völker gerechnet werdelt muß. Da ich dort frühester Jugettd ab ttietnals Antisennt. geweselt bin, glaube ich, die Frage, ob Jtldett brattchbarü Sollmtelt sein könnelt, ganz sachlich boanllvorten zu können. Dabei ist zu hemerkelt, daß diese Frage 'durch lltancherleii verwickelt lvird. Einmal dadttrch, daß' das jüdische Volk in seiner ällestett Geschichte ein rtllbcdingt kriegerisches Volk war, daß die Juden tu der Diaspora aber im altgellteinen zlvattgslreise vom stänoigelt .Heeresdienst ferltgelptlten worden sind. Ursitstlltkte nttd tünftltch geschaffene siiw daher itirgends so durchelnander gelagert wä bei deit Juden.. Dazu komint als weiter verrvickelnd, das; die Ausschließ-ultg der Jllden von der Offizierslausbahn gern e in den Ländern, ivo diese Laufbahn für besonders ehrenvoll galt tu den Juden, btt znin H-eercsd.'e.kft cingezogen rvorden rvaren. eine Art voir Trotz anslösie, inin gerade zn zeigen, daß sie. auch auf diesent Gebiete Tüchtiges zn leisten vermöch-- tcrt.N Dieser Trotz konnte aber auch in das Gegenteil, eilte! gei'.'isse passive Resistenz Umschlägen. Wenn ich heute rückschauend sag-eit soll, welchert Ein-! druck ans mich als Soldatelt die mir unterstellteit Jndelt gemacht haben, so glaube ich das am best-eri tun g.u kön-. neu, lvenlt ich Typeit zeichne. Ich will mit si<en schlechteir begrlinen. Als iH nüch als Eskadrollchef eirnnal mit de» nenemgestellten Eilrjührig-- Freijvilligen llnterhiekt Ultd dabei mich tztt dem fttdischelt kani, fragte ich ihlt unter anderem auch nach seiner Kottsessimr. Mosaisch, lvar die etwas zögertlde Atrtivort, und datut lvei- -ter, aber ich beabsichtige, mich deinttächst taufen zn last fett. Ich erwiderte daraus, ivernt er glaube, mir dadurch Wohl zn gesattelt, datnt irre er. sich, mir fei ein Mensch, der zn seinem Glattbelt stehe, viel lieber, als einer, der äusl Zweckmässigkeitsgründen ihn verleugne. Der Betreffelide entpuppttz sich im Lmtse deZ Jahres als lvenrg synckmthischer Mensch und als lvenig brauchbarer Soldat. Unter den schlechtst Typen muß ich eines Mattztesi gedenken, der eigetttlich gar nicht Soldat war, der als solcher anstrat, mtb dabei sogar eine geschichtlich: Rolle gespielt hat. Auf lneiner Weltreise als Seekadett 1884 bis 1886 hatten wir alt Bord der Elisabeth die erste deutsche Expdditiolt nach dem uttter dchttschen Reichsschutz Metttejt Südwest-Afrika. Darunter befand sich eftr Herr Israel! Stegmund, der sich dem ausivärttgen Amt als ehenraligev ettglischer Leutnartt aus dem Aschantikriege vorgestellt hatte, und von ihnt, das danrals iroch ungeschickter lvar als vor rlltd im Weltkriege, als ntilitärkscher Fächntanit und Afrikakeimer der Expeditioit beigegeben ivap. Herr S. hatte zlveisettos die Gabe, amüsant zu erzählen. Mald aber merkten wir, daß es eilt Manit lvar, der die Eigeltschaftelt in Reinkultur besaß, die uralt, größtenteils ztt unrecht, als rein jüdische zu bezeichnelt pflegt. Später stellte es sich heraus, daß es ein jüdischer Herr lvar, der niemals engWchäp'Offi-. zier geweselt ichr,' niemals deit TffchanMrieg ntftgemachk hatte und eigentlich' ltmgekehrt .Siegntmch Wrack lsiest. jAiB dcut HaitdlnltgsretDltdelt Siegntttnd Israel hatte er 'flugs den Lelttnant 'K MegmÄnd' gemacht Der WaMWMDer mehrfach die deutschen Gerichte beschäftigt. -., .Neben vielen DurchschnittSfoldatetr ger besoitders markanter tüchtiger Juden gedengelt. Wr um-- ner Eskadron hatte Ach einen lEmjährigWeiwMgeni Acmdcku'. Er war militärisch) .besorckers reiterkich, lvenig veranlagt, aber eilt netter MÄtsch-!mtd pslichttreiuer SoLdai In ekEm Gespräch uttter wicL Augen hatte ich ihn ans die Schwierichkeit seiner Stellung ausmerksant gernacht, und ihm! ge-' raten, zU versuchen? sich durch irgelldeine Tat die Achttnrg der Kameradetr zu erlverbm. In seiner R'ekrttten-MLetltMg war ein ziemlich schwieriges Pferd, das metnand recht rer-: ten konnte. Als der Retter sich wieder einmal mit dem, Pferde verunreinigt hatte, richtete ich an die Ätzute die Frage, ob jemand freiwillig dies Pferd retten lltöchte. So-- fort meldete er M. Wh befahl ihm, mtsKusitzen, dachts aber in meinem'Jchtersterc, daß das kaum -gut gehen! tverde. -Mer siehe da, es ging, sogar recht güt, wenigstens' diö ersten Tage. Als im merkte, daß die MreNde nicht mHe lmrge dcAem lvürdr, schte ich ich: wieder Ms ein andere Pferd. Mer der Erfolg lvar. der, daß sein Ansehen imtter den Leuten und sein eigenes SelbstLewnßtseiN tlNgehckuer gelvoltnelt hatten. Wenige Wochen sMer statb er an einer plötzlich atlfgetretenen Lltttgeneutzündtulg. Die ganze >Schwadron bat, bei der Beerdigtmg folgelt ztt dürfen. Lecher lchttten die Elterrt ckb, da der Berstorbene ausdrücklich gewün-scht hatte, in aller SkAke eiNgeäschert zn wettwn. Int Weltkriege.hatte ich als Mwmmdeur der M Wmgvlter einen jüdischert GMHritzDreilMigeN Wckf Ms Cvlmar iin Elsaß in titeiner erste»t Eskadroti. Der Chef Wie den Matlli in jeder Hinsicht. Als ich bald daraus metaem Adjntcmbelt sagte, daß ich die Absicht Wie, ihn zur Befördemng zmn Offizier emzugebm, riet er ^fp-4 / « X

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