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Wiener Morgenzeitung · 1926-10-31 · Heft 2759 (31.10.1926) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2759 (31.10.1926)
Date
1926-10-31
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seito-Ä Men. Zomtbog Memr Morge«zeU»»g 31. Oktober 1936 orr. rk'M 7V|/| A|| E, U UM MW MM UM «I»«« Scftaden fff EinHoMtnftgafMfttllft HentaoH« Gesotliolurft fltr SoLLSULs<bsreL»vAMK ÖWehsnssfWe: Wien, III., ErittergstraOe »5 670« Telephon 9WI-97 * ES wird rvgnen; Auch gestern hielt das warme Wetter in gang Oesterreich an. Die Voraussage lautet: VorMlsia no6i m i l H e S Wett e r, zeidwoife l eicki c r R ege n micht «uSgeschlosse n. . * HokMt Dr. WirG — Chesrcdakteur der „Stunde". Ter Direktor der amtlichen Nachrichtenstelle Hofrar Tr. Josef Carl Wirty übernimmt als Chefredakteur die Leitung der Blätter des Kronos-Berlages, die „Stunde", die „Börse" und die „Bühne". Mit der Leitung der gmtliclM Nachrichtenstelle wurde Hofrat Pfaundler betraut. Ter Bllndespriisident hat Hofrat Wirts, anläßlich seines Scheidens aus dem Staatsdienst das große silberne Ehrenzeichen in Email für Verdienste um die Republik verliehen. * AutomobilitzmuS. Wegen Platz,uangel entfällt heute unsere Sonntagsbeilage „Automobilis-muS". Ein großer Diebstahl im Cafe Parkring. Dem Casetier Georg C tz o m e t sind in seinem in Renovierung begriffenen Cafe Parkring in der Wckhburggafse auf rätselhafte Weise 11.000 Schilling, die er zur Auszahlung der Handwerker in der Tasche trug, auf rätselhafte Weise abhanden gekommen. Er hat nun auf die Wiedererlangung des Geldes eine Belohnung von 20 Prozent ansgesctzt. PijoiSaussch^oiben. Die „Concordia" schreibt einen Preis von 1000 Schilling für einen politischen Artikel aus, der im üKichrn Umfang das Thema behandeilt: „Der Weg zum A r'b e i t s.fr i cd c n." Praktische VorschWge zur gütlichen Beilegung von Konflikten zwischen Arbeitgebern -und Arbeitnehmern." Aeutzerster Einfendungstermin 28. Februar 1927. Die Entscheidung dos Preisgerichtes wird mt Mai 1927 ver- » öffcntlicht werden. Nur .Einsendungen in Maschinenschrift (einseitig) werden angenoimnen. * Jüdisches Zcirttum. Im Jüdischen Zentrum wird in der nächsten Zeit eine Heilpadagogische Erziehungsstelle (Methode Dr. Alfred Adler) fiir jüdische jugendliche unter der Leitung von Dr. med. Alexander Neuer, Dr. Martha Hoffmann und Dr. Martha Holub eröffnet werden. 15 Die Ä-stHligung bqr LandjeShypothekengnstalten apn Wvltspqrtag. Am Weltspartag beteiligen sich diesmal in gröberem Umfange auch die österreichischen Landes-Hypothckenanstalten, die den Sparern in ihren Gold-Pfandbriefen und Gold-Kommunalobligationen einei.gutvcrzinsliche, gegen Währungsverluste gesicherte und mit der Haftung ihrer Länder ausgestattete Anlage bieten. Tie Emissionstätigfeit dieser Institute hat im letzten Jahre be deutend an Umfang zugenoMmen. Während Ende 1924 knapp 1:7 Millionen Schilling an Pfandbriefen und Kommunalobligationen im! Umlauf waren, hatten die Anstalten Ende September 1926 einen Umlauf an Pfandbriefen und Kommuualobligationeu VE über 50 Millionen Schilling zu verzeichnen, neben dem sic noch über Spareinlagen im ungefähr gleichen Betrag verfügen. Die Landeshypothekenanstalten beginnen dadurch nach dom schweren Rückschlag, wen sie wie alle andren Kreditinstitute in den Inflationszeiten erlitten haben, wieder zu einem bedeutenden - Faktor der österreichischen Kreditlvirtschaft zu werden, wobei insbesondere in Bettacht kommt, das; sie infolge ihres gemeinnützigen, nicht auf Gewinn /berechneten Charakters bestrebt sind, die ihnen anvertrauten Gelder '.mit möglichst' niedrigen .Spannungen an die Tarlehensnehmer weiterzugeben und alle Vorteile, die sie durch den günstigen. Absatz ihrer Emisjiviren erzielen, diesen zuteil werden, lassen. L ZtzchttS Adolft. Heute Sonntag finden im . schwedischen Zttkus Wdblfi im RensgeLäude, 2. Bez,, Zirkusgasse, zwei große Vorstellungen, um 3 Uhr/nachmittags u. 8 Uhr abends,, statt. In 'beiden Vorstellungengellangt das große, arts 18 AttraLtionen bestehende Programm zur Aufführung. In der Nachmittagsvorstellung (bei bedeutend ermäßigten Preisen) werden wieder cm die Kinder avs Souvenicr große Ballons zum Anlstblasen verttilt. Dvr überwundene Waschtag. Die technische Bollkonunen-. heit der modernen Waschanstatten enthebt die Hausfrau, der Mühe und Plage, die der-häusiliche Wafchtgg verursacht. -Abgesehen von den Kosten eines ffrLchen, ist Die Beihandlung der Wäsche in der Waschanlftalt viel schönender und hygienischer, da vetkannüich der Dampf allev Bakterien tötet. Die Bequemlichkeit wird noch dadurch-gefordert, Daß die WUche von der Kunde gehott n-nd fix und fertig zugestellt wird. Die Abholung und Zustellung der Wäsche .wivd von der-Fetnwcffchanstalt „Bianca", Wien, 16. Bez:, Linzerstraße 299, Te>l.-Nr. 81-3-Lcl, kostenlos besorgt. Zudem ist. die. Wäsche vom Moment der Uebergabe a-n oie Waschanstält .bis zu-m Moment der Uebernahjme seitens der .Hausfrau gegen alle Risiken zum vollen Zeitwert verisichert, so daß es in jeder Beziehung ratsam erscheint, die Wüsche der genannten Waschanstalt zu übergeben.' E Del-Kla-Eisl^lfsHefel für Damen, Herren und Kinder - (System Weiltmeister Trainer P. Weiß-PfanÄer). "Erprobte Speziaiüausführungen in. verschiedenen Preislagen. Schlittschuhe für Anfänger, Geübte, Kunstläufer und Eishockey. Beachten Sie Inserat Seite 13. . E Billiger Ausverkauf infolge Auflassung der Konfektionsabteilung. Sämtliche Kleider, Blusen, Schlafröcke tief unter dem 'DeWstkostenpreis. Modenhaus L. L C. Weinreb, 1. Bez., . Operngasse 10. E Der Winter naht. Herrenu. Dcvinenstdffe in riesiger Auswahl und in allen QucMtäien zu Reikovdpveisen kauft man im „Tuchhaus City", 1..Bez., Bauernmarkt 13, Ecke Landskrongasfe gegenüber Teppichhauö S. Schein. E Lest 30 Jahren Mieder-Bloch. Heute sind es auf den Tag genau 36 Jahre, daß die populläre Frau Fanny Bloch, eine Vorkämpferin der Wiener Mieder-Bn'düstrie, ihre Tätigkeit in Wien begonnen hat und 26 Jahre, daß die Firma Mieder-Moch an der nunmehrigen Adresse, 7. Bez., Neubaugasse 26, besteht. Die Modelle des Hauses Mach waren stets nicht nur in Wien, sondern in der ganzen Weit toncmgeibend, und «unzählig sind die verschiedenen Moden, die Frau Mach in nimmermüder Energie mS Rollen gebracht hat. Das femwollen Ihre Wäsche sauber haben sollen ihre Wäsche schonen müssen daher waschen lassen bei der FEINWASCHANSTAHLT BIANCA XIU., UNS5ERSTRA8SK 2W, TBLBPHON 813.51 holen und stellen Jedes Quantum WSathe kostenlos zu. waschen Ihre Wäsche ganz separat, schonend und blQtenwiiß. halten Ihre Wäsche gdfeen Jedes Risiko-voll*, versichert. . , 156 füh'lige Entgogenkonrinen Sen Wünschen der Kundinnen gegenüber, war stets im Hanfe Gloch Tradition, und iso ist es kein Wunder, daß zwischen der jubilierenden Chefin , und ihren Kunden ein wahrhaft patriarchalisches Verhältnis besteht, was ja auch schon darin zum Ansdrmke koimmt, daß nunmehr schon die dritte Generation ihre EinSämfe gerade bei Vieser Firma besorgt, die größer und leistungsfähiger denn je. dem nächsten JubKäum entgegengeht. Eativim. WtevSveränderungen des Körpers zu verhüten uttb, w'.'»u solche schon bestehen, zm verringern, ist ein lang ersck)ntes Ziel. Die Anwendung des Sativan ermöglicht die Erreichung dieses Zisles, wie es die Erprobung durch ärztliche Autoritäten und die allgemeine Anerkennung beiveisk. Von Jntevesse ist es, daß das Präparat zum großen Teile aus dem KnMauch gewonnen wird, der schon von altersher bei allen Wl-kern als Nlchm'ittel in Verwendung stand und dem auch schon immer heilende Einflüsse zn«geschric° ben wurden. Jetzt ist es eMich gelungen, durch eine neu«, exakte Herstellungswei'se tzke Mvkisamen Bestandteile in gang konzoiitricrter Form herzustellen. Weitere unterstützeirdc und «den Geschmack verbessernde Zusätze ermöglichen eS, daß schon 40 Tropfen des Präparates, täglich genommen, genügen, um den gewünschten Erfolg zu erreichen. Das Mittel ist in allen Apotheken erhältlich und verdient durch die evproibte Wirksanrkeit und volkkommerve Unschcrdl'ichlkett allgemeine Verwendung. ' ' .i LLOYD TRIESTINQ TRIEST Direkt« Unla Triest- Jaffa Rituelle Verpflegung Reduzierte Preise Bxpreßlime nach Aegypten, t^onstantinope!, Indien Posttinien nach den Schwarzen-Meer-Häfen, Syrien und dem fernen Osten I General-Agentur: Wien, I., Kärntnerring 6 MM JÜDISCHE WEIT * Sperrst tut meine Snuent eht, sperr' ich Deine Sutten ein. Der Historiker, Dr. I. Jof arbeitet wattig an der Geschichte der finden in Lettland . und.veröffentlicht im Rigaer „FrMmorgen" einiges Matettal aus dieser Arbeit. So auch das folgende Dokument über die ersten Juden in Kurland, das heute zu Lettland gehött. Der älteste Hinweis auf den Aufenthalt von Juden im Kurland stammt ans dem Jahr 1565. Es!ist »eine (Zuschrift des kurländischeu Herzogs Gotthard von Keitler au den polnischen Magnaten Radziwill (man beachte den Namen Radziwill!), der damals Wojwode von Wina und -überhaupt Marschall und Kanzler von Polen mai\ Ans dem Dokument erfahren wir: Fürst Radziwill hätte sich an den Herzog mit dem Ersuchen gewendet, einige Juden, die bfer Herzog im - Kerker .von . Buisk. gefangen hielt,, freizulassen. Fürst Radziwill wies 'daraus hin, daß die Berhaftungder Juden .widerrechtlich erfolgt-sei, da sie ja, als sie nach Knrländ. kämen, im Besijs -eeittes Schu'tzbri^.fes des HerzyA' selbst gewesenseien. '.; , . . ' " ' Hieraus .anttport^ der. Herzog in' der erwähnten^ Zuschrift, er habe seine' -G e.g e n b -e sch w e r d e gegen-> deu- Fürsten . Mhziwill, der -schön seit längere^ Zeit.Einige kur-' - laichische, Bauern in . seinem Gefüngnis in- Zager zuttick? halte, weil einige ^Jndelr sie wegen Raulles und- Plünderung' verklagthätten. Die Bauern seien offenbar unschuldig, abgesehen datzon, dgß der angebliche Raub , auf kurländischem Boden .verübt worden sei, so daß die -Beschuldigten auch in Kurland allgeurteilt werden mühten. > Es sei daher nu-r recht und billig, daß erBie Juden,- die aus Zager stammenso lange im Gefängnis zurückhalte, bis Fürst Radziwill die Bauern sreigegeben haben ivird. Was jedoch den Schutzbrief, den der Herzog - diesen Juden gegeben hat, anlangt, so habe er dies nur Ar. Majestät dem polnischen König zuliebe, nicht .aber zu ' dem Zwecke getan, damit die Juden diesen Schutzbmef auch tatsächlich für ihre Interessen ausnützen. Darüber, wie dann» schließlich dieser Handel mit den Juden des Fürsten Radziwill und den Bauern des Herzogs von Kettler ansgettageu würde, liegt kein weiterer ' Schristenwechsel vor.' Es ist nur daran zu erinnern, häß Bismarck, als er in den 80er-Jahren handelspolitische Schwierigkeiten ' rmt Rußland hatte, erste Anzahl ruffi-- scher . Juden, die.vvn PWva nach Deutschland 'geflüchtet waren, aus Deutschland äusweisen ließ. . - Die SWMisntwn tter gntten kn runks. Ist Tlu uüs wurde in diesem Sahire eine Bvlkszählüng' dllrchgefüM, um die Zahl der Eingebvreuen und -er Europäer fest'Miellen. Die Zähl der Juden soll nach dieser Bvlkszählung 50.600 Personen betragen. An diese Feststellung. kwW.'Vy:, PqrGe „Be Temps", brkimWch ein offiziös Bkiitt, bezüMh der Natumlisation der!Fuden in Dünis eine Betrachtung, die eigentlich erklärt, weshalb die eiugebvrenm sJuden in' Tunis noch immer Mit so großerß sozialen und pvttWhen WSErwättigkeiten Pmpfen Meui. „Be Demps" meint nämW, es scheine, daß. bfe Pat!urali< sierung der iJuden in Dunks ans sozialen und religiöses Gründen ndch nicht gcrrtz diurchgefühtt ivevdeu .kEüe Und «ch: Blmählich und Atfemweise, vttlle'nht erst nach dreißig Wh'ren, wenn'öi« gegänwävkkge junge jMfche GÄttratiosti bereits das Mier der Rerße er«M'Wen wird, vollkom< Mn werdenstM». , . Mch dieser AeWeltung einer für das genmmte Blatli M langsamen A'Wiw-kCaWo,n der tünesischen Hüllest iml Ne europäischen Ätten, schließt es seine Bettachtnng mit der Erkkövnstg, daß man sich weder äuf Sette der Huden noch Ms Sette der' Uranzdsen über diesen Zustand zu be- Aqgea Wo. Eiu zu rascher 'Zusttom vou Jttdivillueu, vyitz deyen ein Teil sich mir '^uvällDinllig. an das europüW« Leben gewöhnt hat, würde in dem neuen Milieu peiMiche-, Wgen zeitigen, wie sie seine^eit durch das brüske Pen - tat Ewe-rnä-eqi'x in Wlter Krvorgemifen lvurden. Ans der Petljura-zeit. Wie Taganeze zerstört wurde. 'Im vergangenen Jahre schilderte in der jüdischen Presse in Amettka, England und Polen die jüdische Kolonie in Rußland „Tagancze" (im Bezirk Krzywyrog) ihre Erlebnisse. Diese Kolonie war. von einer Anzahl BeiooHner des Städtchens Tagancze im Kieiver Gouvernement gegründet worden, nachdem der Ursprungsort von den Banden Pctljuras vollständig vernichtet worden war. Der Ott, wo einst das unglückliche Städtchen lag, ist heute Ackerland und von Tagancze keine Spur mehr. In der „Jswestja" vom 18. Oktober schreibt der russische Schriftsteller Safronow unter-anderem:- Die Geschichte des Städtchens Taganeze muß in der Berhandluug Schwarzbarths vor den französischen Richtern geklätt werden. Als Petljura, blutbefleckt, an der Spitze seiner Banden in das Städtchen Tagancze ernmarschiertc, erteilte er seinen „Kriegern" den Befehl, . inn erh alb dr eierTag c. atk Juden, einschließlich der Säuglinge, auszurotten und dann die Stadt von vier i Seiten anzuzünden. Die letztere Verordnung begründete .Petljura mit sanitären Gründen, damit die Luft, von den Miasmen der-zersetzten Leichen nicht verunreinigt äwerdü' Gimitzö-.D agF.HWdü rch wurde jüdisches Blut Das Alkoholverbot in Norwegen aufgehoben ' Ein rechter Geist, keck und verwegen. Trug seinen sieg jetzt bis Norwegen. Man ist das geistlose Leben vort satt; Und ßuber-Llkör gab den Eifer zur Tal. Ileberall erhältlich. _68 vergossen und das Wehgeschrei der vergewaltigten Frauen von 'dem Gesang der betrunkenen Soldaten und dem Lärm der Schmausenden übertönt. Die Petljura-Getreuen Hallen den Befchl genau vollstreckt: Leiber wurden aufgetrennt, alte und junge Schädel zertrümmett, .jungen Mädchen-wurden h«e Augen ausgestochen, sie wurden geschändet, und die Banditen meinten,; es sei gut, „daß die Mädchen, ihre Schände nicht schen". Ein blutiger Nebel lagerte über dem Städtchen und Petljura galoppierte durch die Straßen und überwachte die Arbeit seiner Untergebenen. Fast alle Einnwhner des Städt-; chens starben den Märtyrertod.. Kaum 16 Familien flohen im Schutze der dunkten Nacht und gallen dann ihrer Kolonie den Namen ihres alten Heimatsottes. „Man soll uns als Zeugen vorläden!" sagen die Bewohner von Taganc?- „wir haben viel zu sagen und zu zeigen." Ein zionistisches Maffemneetiug in öasablimra Im großen Stadttheater von Casablanca fand vor eini-- ger Zeit ein zionistisches Massenmeettng statt, in welchem der berühmte Pariser Rechtsanwalt tmd Mitglied der Leitung der Gesellschaft FranceiPalestine Fernand Corcos das Haüptreserat hielt. Seine Schilderungen des Ausbaues von Palästina und des großen, werktättgen Interesses, das -Palästina Mte bei den größten Und bedeutendsten Staats^ männenr in Frankreich und in! der. ganzen Welt findet, hat äuf die versammelten niärokkanischen jJuden einen tiefen Eindruck hervorger^en. „Was - 'sülllst '-stHte.Maitre Corccs, ,-,ver-t rät mein Name in Frankreichs nicht, daß ich Jude bin. Erst als der UrspruW. meines: Nanlens bekannt wurde, w-uchs auch meine W'ürhe .Marokkanische 'Juden, ihr seid Aiden wie alle unsere Stamnttsbrüder. Ihr seid spani-, scheu Ursprungs, ich ckich. >LaW es mich euch sagen, was diese .Doppeleigenschaft für üns bedeutet und welche Pflichten!sie Nus äufettHt, da es gilt zu ernten. Wir h'iiid 'heute, nicht groß an ZaU aller imr waren ruhmreich und groß, damals als es galt, Ae 'Säat äNszn streuen. Wir häbei^ dem Mbenklnn gtohe!MitNre-r, große Denker und großs Dichter und Schriftsteller gegeben, deren Name hier an-> zusühoen, wohl überfsüssig fft. Die.glänzendsten dtmnen, die die Krone des unverwüstlichen Mldenltnms Hilden, sind die Namen 'dea 'se-farllische.n.Kuben. Wüte obliegt es - Nus, dieser llMgltten Bevgcmgenh'eit durch unsere Arbeit an dLNl' Fottbestand des ^Judentums am Aufbau des jl'u Rschttr -

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