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Wiener Morgenzeitung · 1926-10-30 · Heft 2758 (30.10.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2758 (30.10.1926)
Date
1926-10-30
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Gsttc 2 Witzn, Sa-mstcrg Re österreichische Krankheit. —y Wien, 30. Oktober 1S26. Ja* BecrmtcnprMsrn, die FnrbMwfc Sorge Oesterreuijv. ist -durch -die Mk-tteilrrngeu de* Fjuanz-ministerS wiDdc-r in seiner GAMn Größe culijigerollt worden. Krmner wieder treten die Ansprüche der Decunie» an dm Staat, -das heißt an die Gesamtheit seiner Steuerzcchiler lj-erml, rknrd wenugkich die abgeschmackten Scharfmacher- Witzeleien Wer die ffimnten" sich mit dem Hinweis .uff die NMage erlrd:gen> so ist doch die ruhige Entwicklung des Staates van dieser Seite her von immer neuen Erschütterungen ded-rM, nud d'e Notlage der Allgemeinheit tvächsst sich zu solcher Dittunsion aus, daß sie die BeLastwttgen bald nicht nn'ln' wind ertragen kön'wsn. Ein Sechstel der Bevölkerung dieser RapuiAik lebt vom Staate, >rmd in der Ausbringung der Mittel fü-r diesen Stand vergehet sich weit ü'öer fr'rc- Hasste 'der Budgetkrast. Das in Genf Libernommene AbLaupregramm ist drrrchgeführt worden. Ader der Effekt ist der^erwartete. Die abgevanten Beamten sind dem Staats-siickell als Pen- 'iEisten zugeivachsen. Zu 180.000 aktiven Angestellten kommen 110.000 Pensi-onsparteien. Rechnet man dies anf die Familien -um, so 'kom,mt man cvuif die Ziffer von mehr als einer Million Menschen. Dieses Problem ist nicht in Oesterreich und nicht durch Oesterreich entstanden. Es ist eine Folge des Krieges, und Au einem sehr groben Teil auch eine Folge der dem Friedensvortvag zu.grun!deliegon>den Fiktion.. Daß diese Republik identisch sei mit -dem österreichischen Kviserstaat, der für 'den Weltkrieg zu bestrafen sti: Die Nachfolgestaaten haben alle öffentlichen Angestellten, die ihnen aus dem oder jenem Gründe nicht genehm waren, von sich v'bgeschüttelt und die Republik nahm aus MenschllchöÄtsgründen die Sorge aus sich. Diese Gestaltung der weltwirtschaftlichen Verhältnisse brachte dann die SU« sperrung der Staaten gegen einander mit sich - und schließlich übte auch die Einwandevungspolitik Amerikas ihre Me Wirkung. Die Verkehrsfreiheit hat aufgehört. Die Staatsgrenzen sind aus einem geographischen Be- . griff zu einem sehr lebendigen Realismus erwachsen und tausende von Beamten -passen auf, daß andere tausende Menschon sich nicht N'iederlassen. Es ist eine Welt des pwfessiionsMäß'ige'N Hasses geworden und das kleine Oesterreich Bidet, weil es Kein ist. Run hat der Finanzminister als Ziel der Büket- Politik die Erschließunig neuer Kreditguellen und Investitionen Hingestellt. Das ist sicher kein neuer Weg. Wenn man kein Geld .hat, so borgt man sichs aus. Die Frage ist nur, ob man dom Gsldigebsr die genügenden Sicherheiten bieten kann. Für einett Staathandelt es sich 'darum, ob er dem Ausland das Vertrauen, in die politische und wirtschastliche Entwichlung 'beibrmgeN' kann. Die Kreise, an die er sich wendet, müsfsn ihm glauben, ste müssen die San'herkeiit und Sachlichkeit seiner Verwaltung einsehen. Sie müssen >m dem Slaat den Willen erkennen, seine Probleme zu meistern, eine ge» rechte Politik zu betreiben und die Beamtenfrage nicht rein -mechanisch, sondern durch Gi-nleibung und Kontrolle eines Umschichtungsprozesses durch inn-sre Kolonisation oder Schaffung neuer ArboitsmöglichkeitM abzuimilder-n. Diese moralischen Sicherheiten, die vielleicht wichtiger und schwerwiegender sind als die -materiellen, muß der Staat stellen, unid da der Staat doch nur die Gemeinschaft der Bwrger ist, fällt diese Pflicht auf die politischen Parteien. Sie bilden die Reg-ie.vung; sie haben gemeinsam >das Giro zu gelben, .wenn sie durch die Regierung sich an das Ausland aitn Kredit wenden. Diese Parteien — hier stockt man Won. Bst in ihrsm Verhältnis zur Bevölkerung auch nur der geringste saiWche Ernst zu verspüren, der allein 'die Voraussetzung einer gesunden Politik sein kann? Zum Staat hcGsn sie überhaupt kein Verhältnis. Er ist die Versorgung smaschine. Sr ist, in materieller Hinsicht, die Melkkuh, die. große Organisation, der man die Prvtekvionskinder zur Mimentation übergilbt. In politischer Bezvehung ist er das Ziel der auf die Machtergreifung gerichteten Tendenzen, nicht in dorn Sinne, daß ChristlichsvMle oder SoMldemokraten die Gesamtheit nach ihren Wel-tanscharmugen zu administrieren trachten. Ach nein, die SoMldemokmtön söhnen sich damach, die anderen zu hestvafsn. Dis EhristlichfozMen tun das bereits, aber -der kommende Wahltag treibt ihnen.schon den schweiß auf die-Stirn. Juso lange sich diese Tätigkeit auf den öffmtlichen Dienst und auf seine Politisierung bszieht, kann das Nuslanid unbesorgt bleibsn. Nur das heimische oder sagen wir das bödmstäiMge Volk leibet darunter, daß für den Beanntsn nicht die QuMWkimr, sondern sein« 'politische Stellung. entscheidend ist. Herrscht die Lwvg-erlichtz Koalition, so wird ein Sozivlldemokrat unbssähen abgewiesen und abgebcvut. Hm Rathaus wird der Bürgerliche elmiMvert. Das ist Hierzulande, in dom nach dem Westen gravierenden vepublikcmischön Staat Verwaltung. Wer daneben führen die Parteien auch aus dqm Gchiets der Finanz- und Volkswirtschaft ihren .Mtzg und im Sause dieser Bataille sind Dinge vuchöar Mvovden, die dom Ausland sehr zu denken geben. Man boaucht nur cm die ZentvcMmk mit ihren Annexen, an Mllersdorf und das Arsenal zu erinnern. Korruptem ist kein österreichisches Patent. Wo zu stehlen ist, ist noch übsvall gestvhlsn worden. Aber daß hier selbst die Die» bevei streng nacht PavdeiWgMvvgM dchandÄt wird, dos ist das Kriteckum der österrsichffchsn i^rteiwwtschast unH daß es sehr bedauerlich srschetnon läßt, daß der Kantwllar des Völkerbundes nicht mehr in Wien weM. Wie««- Morgsttzeitttttg sssmmamml iwmmmmamm Dienstag, den 2. November 1926, findet um halb 8 Uhr abends in den Olympiasölen, Rothgasse, ein Zlonlsttsclaes - Itflcassenmeeilng statt Redner: Herr Oborabinar Dr. H. P. CHflJES, Mitglied des Zionistischen Aktionskomitees, Herr Rechtsanwalt Dr. FELIX ROSENBLÜTH, Mitglied der Zionistischen Exekutive, Herr M. D. GROSS, Misrachi, Herr Dr. HEINRICH GLftNZ, Poale Zion, Herr SRUL WE1NREB, Hltachduth. Es kommen wichtige Probleme des Zionismus zur Sprache Regiebeitrag 1 Schilling An diesem Punkt hat die Refvrm eiwzuisetzen, wenn eine solche überhaupt geplant ist. Sie muß wahrschemlich noch einige Parteitage passieren und sie kann Mir -das sein, was in so -und so vielen Verkam,irMmgen mit der 'inzwischen odioS gewordenen Bezeichnung der . SeÄlenfanierung belegt worden ist. Diese Reform bann nur vom Volke, in «dessen souveränen Namen alle Lumpereien der Krippen-Politik begangen werdm, m An- ' griff genommen werden. Indem es der Pdiitisievung ein Ende macht und seine Partei«! zwingt, statt immer von «den Inden zu reden, doch ettvas Grütze zu zeigen u'n>d das Gehirn anzustrengen. Das aus dem Ausland kommende Kapital, dasdie Arbeitslosigkeit produktiv . bekämpft, Wird von den Sozialdemokraten cm-grspukt und , mit der Anrufung des Fremdenrechtes veriMdert. Das Bildungswösen verfällt «unter «der Herrschaft des völkischen Selektionsprinzips. Das. Pavlvünent ist ein von . allem Elan verlassener Mftimmrmgsme>chan'iAmus. Alles : in diesem Staat ist kmnk und zerfressen. Die Pa'rteien herpschm und schützenihre Beamten. Da muß der Wähler her und sich vom Mandabinentum emanzipieren. Das ist «die einzige. Möglichkeit ^der Sanierrmg. 8iue gesetzgebende Versammlung in LranakorSanke».! Jerusalem, -27, Oktober (I. T. A.). Letzten SamsixaQ wurde in A m m a n, der Hauptstadt Dranssor-! daniens, eine Vorkonferenz der Notobeln und Scheichs * von DvansjordaUren abgehalten, in -der über Maß- 'nahmen für Emiberufüng e«iner gesetzgebenden V e rsammlung beraten wurde. Die Versawmlnng \ war vom Emir A b d U l l a h einberufsn ivorden. i Bandevkämpfe an dev ihvisch-transjordanischen Ij Grenze. Jerusalem, 27. MtvhHr (I. T. A.). Ein starker ' Drusenitvupp drang am -l-etzteir Samstag, gus d»enr Ghuba-Distrikt in Transjorda-nien ein, und wuvde in ein schweres Gefecht mit einer Mteilnng Cirkassier, die zu dem t r a n s j o r d a n i s ch e n V e r t e i d i g «u «n g skorps gehören, verwickelt. Im Vierlauf des fünfstündigen Kampfes wurden 61 Drusen getötet und zcühlreiche andere verwundet. Auch der BefehlKhaber der Cirkassier, O s m a n B fc t), 'ist im Kampfe gefallen. Schließlich mußten die Drusen in voller Auflösung den Rückzug antreten. Es handelt sich bei diesen Drusen um -jene Banden,, dis seit Anfang Oktober wiedechM versiuchben, die Grenze von Syrien pach Transjordanien zu überschreiten, aber iynner wieder durch britische 'Kampfaer-oplvne zum Rückzug gezwungen waren. Bekwaitungsbeürk Jerusalem. Jerusalem, 27. Oktober (I. T. A.). In nnterrichtoten Kreisen verlautet, es bestehe der Plan, die Stad t Jerusalem als einen selbständigen Verwaltrmgsdi'strikt zu otablieven, der von dem palästmenstschön Güddbstrikt unabhängig sein soll. Jerusalem iverde einen eigenen Gouvemeur erhalten, «der dem Hauptsekrobarmt der Regierung direkt unterstellt ist. Das Derwaltungszenirum des Südd'istrikts wird sodann. Jaffa sein. Laut ^der PwKa^mMon Lövd Plnmers vom 11. September 1925 ist Palästina in zwei Distrikte geteilt und zwar «) in ebnen Norddistrikt mit dem Vevwattungssitz in Haifa, dex die Unterdistrikte 'Haifa, Acre, Nazareth, Dibexias, Safed, Nablus, Jenin, Dulkavem und Reisan, b) in eirrsn Güddistrikt mit dem Bsrwaltungssitz. in JeMcllem, der 'die Unterbistrikte Jerusalem, ÄamVeh, Bethlehem, Jericho, Jaffa., Gaza, Hebron und BoerschÄa -umfaßt. Colonel Wedgwood in Palästina. Jerttsalem, L7. Oktober (I. L. A.). Colonel Jostcch Wedgwood, Mitglied des Uutevhauses und früherer Mimster, ist heute mit fei'wwr Gemahlm in Pa-lästina eingetroffen. Colonel Wedgwood 'der seit je ein beigeistertex Archangsr des Mischm AuMus >!n Palästina . ist, wird sich einige Zeit im Lande aufhaltm. Slk Srnssswahleu l« SraÄrelch. Paris, LS. Oktobtzr. Der Ministermt hat als Datum Br die kommenden Senat Sw ah len, durch die ein Drittel des Senats erneuert wird, den y. Jä n ne r he» stimmt. DageM wurde wider Gvwavten kein Beschluß ®W wB Vxf^MJvX^fWjyfttWtK^Ttwt 08f TipOfCWfWlWiw wföB** SO. OffloSet 1S28 Nr. 2^8 9er antisemitische Zerrorift Manrra«. Die Gefängnisstrafe auf ein Jahr herabgesetzt. Paris, 29. Oktvbe-r (Tel.-Gomp.). Das Uvbeil in -dsm Ber.ltfrl-ngsprozetz gegen den nat-ioiwüstischen Pali- 'tiker aus dem LaE der Action fmncaist, GhurleZ Ma u r ro s, der am 8. Juni 1926 au den da-maligou Innenminister G chr a m e ck einen offenen Brief, -m dem ec «diesen mit «den: Tode bedroht, gerichtet hatte, wuvde «heute gefällt. Manrws wu rde zu e i n e m Jahr Gefängnis.-und 1000 Francs Geldstrafe vernrteilt. (Das Urteil der ersten Instanz -hatte auf 2 Jahre GöfäN'gnis und 2000 Frarics G-eldstrase gelaiutet. Minister Schvanreck ist ein Jude a-us d«w Msatz. Rad.) 2t. Badt — Vertreter Preuße«« im Reichstag. Berlin, 27. Oktober. (I. T. A.) Das preußische Gesamtmütisterium hat am Dienstag beschlossen, den Ministerialrat Dr. Hermann Badt znm Ministerialdivektor und Vertreter Preußens im Reichstag zn ernennen. Gleichzeitig ist ihm die Leiimtg der Berfa.ssungs- und Rechtsabteilnng des preußischen Ministeriunls des Innern iibertvagen. Die Ministerialdirektoren stehen in Preußen im Range den Obvrprksidenten einer Provinz gleich. Dr. Hermann Badt ist Zionist. Gegen seine Ernennung hatte die Rechtspresse, insbesondere die - „Deutsche Tageszeitung" und die //KleuWitung", in der rüdesten Art Stellung genommen. Die Rogienlng mußte jedoch der Tatsache Rechnung tragen, daß Dr. Badt das ihm nun definitiv übertragene Amt schon seit Mdische wirtschastliche Forderungen in Polen. Die Frage der SontttagSruhe. — Postsparkaffakredite für die jüdische Kaufmanuschaft. Warschau, 29. Oktober. Gesieru konferierten die jü-> dischett Abgeordneten Reich urrd Hausner mit dein Arbeitsi minister über die Frage der Sonntagsruhe. Der Mb, nister erklärte, daß die ihm von verschiedenen Kreisen zugekvmrnenen Informationen einander widersprechen Und dar-« um noch kein endgiiltiges Urteil ermog^ich-n. Er sei der' Ansicht, daß man für einige Kategorien von Geschäfte^, so für Lebensmittelgeschäfte und Blumenhandüingen Erleichtemngen getvähren könne. Vor der endgültigen Textierung des bezüglicher! Gesehentwurses werde er sich nütz dem jüdischen Sejmklnü noch in Verbindung setzen. - In der Frage der Erteilung von Krediten fürs die [übt f d)c Kaufmann fdjci ft, befugten gestern den Präsidenten der Postsparkassa Schmidt der Abgeordnete W i s l i c k i und der Senator T r n s k e r. Der Prä-, sident verwies darauf, daß die Entscheidung darüber beintz Finanzminifler liege, doch schätze er persönlich den jüdische«! KanstnannSstand sehr und sei bereit, die Kredit fordeningen zu unterstützen-. Bor dem Rücktritt Morarzewskis. Warschau, 29. Oktober. Im Zusammenhang rnit einem scharfen Angriff gegen die Negierung im sozialdemokrattschen „Robonik", der mitt der Frage an den sozialistischen Minister Moraczewski schließt, ob er noch lveiter im Kabinett - verbleiben wolle, läßt Moraczewski verlauten, daß er. in den. nächsten Tagen zuriicktreten werbe. Seinen Freunden erklärte Moraczewski, er habe eine Enttäuschung erlitten und sehe, daß die Regie nmg.faschistisch sei. 3er Numerus clausus in Wilna. Wilna, 29. Oktober. Bor einigen Tagen fand Mer auf Einladling des jüdischen Hochschulverbandes eine Ncas-, senversammlung zum Zwecke des Protestes gegen den pr ak-, tischen Numerus clausus gegen Jude n ander Wilnaer Universität statt. Der jüdische SeMdcputierte Wi, godski erklärte, es mache sich! imnler mehr Vas Bestve-, ben geltend, den Numerus clausus gegen Juden ans alle«! Gebieten der Politik und des gesellschaft«! lichen Und wirtschaftlichen Lebens burchzufW ren. Die Versammlung schloß mit einer scharfen Protest«, resolution gegen den Numerus clausus in Mlna und« au! allen Universitäten. Bitte Schiffskarte nach Amerika für Dr. Renner. Aus Anlaß des sozialdenrokratischen Parteitages, der mor- , gen in Linz Zusammentritt, veröffentlichen die durch Abg. Doktor ^Renner aus der sozialdemokratischen Konsumveremsbetvegung ent» fernten ehetnaligen leitenden Funktionäre' Kaff und Wilhelm im Mendblast der christlichsozialen Partei einen offenem Brief an Bürgermeister Seitz als den Vorsitzenden der sozialdernakratischen Parteivertretung. In dem «Nchveiben erinnern sie Geitz davan, daß in den Zentvalstellen der l^wsstnschastsvotvegung Tinge vorkamen, die weder nach dem geschriebenen Gesetze noch nach den ungeschriebenen Gesetzen der Moral zulässig sind und wichtige Institutionen der Arbeiterschaft tu Gefahr bringen. Gchon vor ^rhren gingen der Parteivevtrewng konkrete Angaben und Anklagen gegen bestimmte Personen zu. Dev Effekt dieser Beschtverden war gleich Null. Auf keinen Fall sollte die schwindelhafte Hammerbrotpolitik aus Prestigegründen fortgesetzt werden. Jedenfalls sollte aber die Partei den penetrantesten UnGeruch nicht länger dulden. Ti?. Karl Renner soll» dasselbe tun, wozu Dr. Ah rer von seiner Partei gezwungen wurde: «ine Amerikareis« unternehmen. „Die Parteivertretung möge für Renner eine Schiffskarte mH Amerika lösen. Das wäre der Anfang einer Lösung das Jnkompatibirttätsproblems und einer Gesunduntz der Partei."

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