Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2757 (29.10.1926)
- Date
- 1926-10-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Kr. 2767 Wien, Freitag Wiener Morgenzeitung 26. Oktober 1926 Morsezeichea vom Mar,?, nie LondoneriP ostzentrale gibt ein De kg ramm «f. Ein englischer Gekehrter,Dr. Robinson, derwiÄMifott versichert hatte, mit de» Bewohner« des Planeten Mars in Verbindung zu stehe«, .soll mit Hilft gewisser „Mächte", die er vorläufig nicht bekanntgebe« will, ,(«« Mittwoch um 8 Uhr abends mit dem Mars in Berjbindung getreten sei«. Mittwoch abends hatten sich eine >Reihe englischer Gelehrter bei Robinson etngefunden, um mit Hilfe eines Funkspruchapparetes von zwölf besonders empfindlichen Lampe« die Ergebnisse Robinsons zu kontrollieren. Um 20 Uhr 3 Mumien 45 Sekunden soll man einen Morseanrüf mit dem Buchstaben ,M" und drei weitere Anrufe mit den Buchstaben „RBO" empfangen haben. Dr. Robinson ist fest überzeugt und versuchte es auch seiner Umgebung einznreden, daß diese Morsezeichen vom Mars kamen. Er versuchte auch zu antworten und begab sich tatsächlich zur Londoner Postzentrale, wo er in seiner Ekstase Idem Postbeamten ein Telegramm übergab mit der § Weisung, es um 23 Uhr 65 Minuten 5 Sekunden nach idem Planeten Mars durch Funkspruch aufzugeben.!Der Postbeamte inachte zwar verwunderte Augen, nahm .aber das Telegramm an und verrechnete es Prozessor Robinson nach dem Tarif für Telegramme an IS chiffe auf ho her See. Bisher konnte aber Robinson! keine Bestätigung bekommen, ob sein Telegramnr auftragsgemäß befördert und gesendet wurde, noch weniger darüber, ob es von der Empfangsstation auf dem Mars ausgenommen wurde. Planet - Mars tritt heute in die nächste Ent- I ftmmug von der Erde ein. Kn Vulkan» der Gold speit. KL« merkwürdiges Naturereignis a« Afowfchen Meer. Die Einwohner des Dorfes B u g a L tu a t, das si'mf Kiwmeter von Kertsch «m der Südküste des Asowschen Meeres Uegt, sind durch ein ungewöhnliches Naturereignis in Aufregung und Spannung versetzt rvorden. In unmittelbarer Nähe des Dorfes liegt ein Vulkan, der, nachdem er Jahrhunderte hindurch untätig geblieben war, vor kurzem durch erneu neuen Ausbruch auch in der wissenschaftlichen Welt Rußlands viel von sich reden gem acht hat. Bereits im vergangenen April war e-r für die Dauer eines ganzen Tages in Tätigkeit getreten: Ohne Erschütterung«,, ohne Geräusch, ohne Rauch, kurz': ohne die Begleiterscheinungen einer gewöhnlichen Vulkaneruption, hatte der Krater einen merkwürdigen Schlamm ansgespien. In den letzten Tagen nun machte sich der Vulkan von neuem, diesmal heftiger als zuvor, bemerkbar. Wiederum stieß er auf mehr als 100 Meter hin Schlamm aus, worauf Gase aufstiegen, die den Himmel röteten und ein ganz, seltsames Schauspiel boten: Flammen züngelten empor und am Himmel erschienen Regenbogenfarben, ein Anblick, der beunruhigend und wunderbar zugleich war, und'der an allen Küstenorten des Asowschen Meeres beobachtet werden konnte. Nach diesem AuSbruch trat wieder vollkommene Ruhe ein. Der Schlamm, der den Krater verlasftn hatte, besaß, wie die nähere Untersuchung ergab, besondere Eigenschafien. Nach I Farbe und Aussehen glich er dem Flußschlamm, unterschied sich jedoch von diesem durch einen schwefeluyd erdartigen I Geruch. Die Ausscheidung des Vulkans hat sich unter den, -Einfluß des Windes abgekühlt und ist getrocknet; seit mehreren ITagen bildet sie Staubwolken, die vom Wind aufgewirbelt werden, die Luft erfüllen und über tveitc Entfernungen geweht werden, um dann tvie ein feiner Puder den Boden zu bedecken. Man hat nun diesen Staub genau untersucht und ' gefunden, daß er stark goldhaltig ist. Die Nachricht von dieser Entdeckung hat unter den Einwohitemi der ganzen Gegend eine gewaltige Aufregung verursacht. Die Bauern, die noch kurz vorher den Himmel bestürnrt hatten, als der Vulkan zu grollen und die Ernte zu gefährden begann, wünschen jetzt in, Gegenteil, daß der Krater von neuem in Tätigkeit treten möge und ganze Sturzbäche mit ihrem kostbaren Inhalt über die Gefilde ergießen lasse. Ueber Nacht hat sich der Vulkan in einen wahren Ameisenhaufen verwandelt; es herrscht eine Völkerwanderung von Bauern nach den Stellen, wo sich trockener Schlamm befindet, den der Wind noch nicht verwcht hat. Eine wissenschaftliche Kommission hat sich von Sebastopol aus Bugalmak begeben, um die seltsame Erscheinung an Ort und Stelle zu studieren. Wien, 29. Oktober 1926 * Heftige Niederschläge. Das schöne, ivenn auch kalte Wetter des gestrigen Tages soll nach der Voraussage der Meteorologen einem starken Föhn Iveichen, der heftige SH* verschlüge zur Folge haben lvicd. * Ein Meteor. Aus Innsbruck wird gemeldet: Hier und in einigen Orten des Jnntales wurde Dienstag abends ein Meteor beobachtet, der als emungefähr inßballgroße Kugel einige Augenblicke hindurch blendendes Licht anHrahmit einenr donnerähnlichen Krachen in mehrere Stücke zersprang die noch einige Zeit lang weihglühend weiterflogen und dann verschwanden. * Bon einem Motorrad erfaßt. Gestern abends wurde der 8'techtskonjulent der Schtveizerischen Gesandschaft, Rechtsarüvalt Dv. Hermann Popper, von einem Motorrad erfaßt und niedevgestoßen. Er'erlitt einen Bruch doS Fußknöchel unb eine Nervenerschütterung. Die Rettuugsgesellsthaft brachte ihn ttt das Rudolfsspital. * Gestohlene» Juwel. Am A. d. M. fit der Frau Sonja Kalowrat in einem Geschäfte am Kohlmarkt ein Platinarm band von 20 Zentimeter Länge und 1 Zentimeter Breite, mit blauen Saphiren in der Mitte nnd tvellenarttg angeordneten Brillanten an beiden Rändern, im- Werte von 7000 Schilling gestohlen tverden. * Diebstahl im Dorotheum. Am 37. d. M. mittags wurde der Frau Magdalenc Barnes, in der Effettenabteitnna des Tvrochemns ans der Handtasche ein Betrag von 1400 Schilling in Noten *u 100 Schilling gestoMen. OOOOQ<XXXX)OOOOOOOOOOOOOOOOOQCXXX?OQOOOO Kennen Sie schon die gtindiese IVirking des DIANA- * FRANZBRANNTWEIN Jeder GESUNDE und jeder KRANKE wild «e Ihnen bestätigen, d*B die denkbei beste Wirkung dateh Diana-Franzbranntwein mit Menthol erzielt wird. ttBERAU ER H AX TUCH! 000000000000000000000cxxxxxxx3000cxxxxx> * Einbruch. Beim Konditor Franz Reicht wurde gestern ein Einbruch verübt, bei dem Juwelen, Herrenanzüge und Leib- und Betttväsche im Werte von 2600 Schilling gestohlen wurden. * Kei« Slireik bei der RettungSgBfellschast. Die Streikgefahr bei der Rettungsgesellschaft ist beseitigt. Zwischen Professor Tandler und den Vertretern der Gewerkschaft finden gegenwärtig Verhandlungen statt, um den Konflikt friedlich beizulegen. * Ab 1. November direkter Flngverkckhir Wien—Innsbruck. Die Oesterreichische Lustverkehrs-A. G. beabsichtigt vmn 1. November an versuchsweise dreimal wöchentlich den direkten Flugverkehr auf der Strecke Innsbruck bis Wien mit einer Zwischenlandung in Salzburg aufzunehmen. Spater soll die Fluglinie bis Bregenz ausgedehnt werden. Die Landesregierungen von Salzburg und Tirol, sowie die Stadt Innsbruck subventionieren das Unternehmen. * UnentqriLriHe Arbeitsvermittlnn-sftekk; des IMscheu HochschnlanSschnsses. Hofmeister, Hauslehrer nrit Kenntnissen fremder Sprachen auch für RmWlfSunterricht in allen Rttttelschnlfiichern (Philosophen, Pädagogen) erstklassige Kräfte für kommerzielle Unternehmungen nnd Advokaturskanzleien (Handelsyochschülcr, Juristen) Privatsekretärs vermittelt prompt nnd unentgeltlich Jüdischer Hochschulausfthuß, 9. Bez., Zimmermannplatz 8, Telephmr 25-2-W. Telephonischer Aufruf oder Postkarte genügt. * Eine Abschiedsfeier. ArMUich der Abreise des langjährigen Mitarbeiters der Wiener Misrachi-Zentrale und Vorstandsmitgliedes der Zerci-Misrachi des Herrn Benzion Tauber, nach Erez Israel, veranstaltete die Wiener Misrachi-Zentrale im Verein mit der Misrachi-Jrmend im Saale der Restauration Barschak eine Abschiedsftter, die sehr zahlreich besucht war und einen überaus gelungenen Verlauf nahm. Nach der Begrüßung der Anwesenden feierte Herr M. G e r st l die Tätigkeit des Abreisenden in Her Wiener Misrachi-Zentrale und sein Verdienst um die nrisrachifche Palästina-Arbeit. Hierauf sprach Herr M. Groß im Namen der Misrachi-Zentrale, Herr Löbl Taubes für die Bczirkssektion 20, Herr^S. Rappaport für die Badener Misrachisten, Dr. Blauer für das Palastinaamt, Sejmabgeordncter Dr. Fcderbusch für den polnischen Misrachi und viele andere. Nach einem kurzen Dank des Herrn Tauber in hebräischer Sprache und dem Absingen der Tikwa schloß die schöne Feier. * Die künstlichen Zähne der alten Etrusker. Zn >London findet gegenwärtig eine Ausstellung künstlicher Zähne statt. Von besonderem Interesse ist die historische Abteilung, in der u. a. falsche Zähne aus etruskischen Gräbern stammen zeigt werden, die etwa aus dem« Jahre 1000 v. Chr. stautmeu und in mancher Beziehung den heutigen Erzeugnissen gleich? wertig, wenn nicht überlegen sind. In der gleichen Ausstellung findet sich übrigens auch . ein künstliches Gebiß einer wohlhabenden alte« Dame aus Ecuador, die sich ihre Zahne.mit Brillanteu besetzen ließ. p= * JÜDISCHE WEI T Ja» Warschauer Rabbiuat gegen die Leichenverbrennung. Ans Warschau wird uns gemeldet: Im Danziger städtischen Krankenhaus starb am 9. d. M. der bekannte Warschauer Industrielle Abraham Jizchak Wiesel im Alter von 7Z Jahren. Er hatte letztwillig angeordnet, daß seine Leiche tot einen! Krematorium verbrannt und die Urne mit seiner Asche im Familiengrab in Warschau an der Seite seiner Frau bestattet werde. Gemäß seinem Testament sollte seine Leiche, genau nach der religiösen Vorschrift, vor dem Verbrennen in Tallith und Kittel gekleidet werden. Die jüdische Gemeinde in Danzig vollführte den letzten Willen des Verstorbenen. Vor einigen Tagen traf die Urne bei der Familie Wiesels in Warschau ein. Ms sich jedoch die Familie an die jüdische Lejchenbestattung wandte, um die Beerdigungsformalitäten zu erledigen, lehnte das Warschauer Rabbinat die Bestattung mit der,Begründung ab, daß Verbrennungen durch das jüdische Gesetz verboten sind. Die Familie wandte sich nun au den Warschauer Regierungskomm issär mit der Bitte um Jnterveution. Der Regierungskommissär intervenierte tatsächlich telephonisch beim Präsidenten der jüdischen Gemeinde, Abgeordneten Färb stein, doch dieser erklärte, daß der Vorstand der Gemeinde einen Beschluß des Rabbinats nicht ändern könne. Da - einerseits das Rabbinat an das Frichhofsamt Weisungen im Sinne seines Ablehnungsbeschlusses erteilte und andererseits zu befürchten lvar, daß die Familie die Bestattung selbst vornehmen könnte und es hiebei zu Zusamntenstößen kommen würde, wurde eine starke Polizeiabteilung vom Regiernngskomnrissär zum jüdischen Friedhof komntandiert. Weitere Interventionen lehnte der Regierungskommissär ab, da diese Frage lediglich in den Bereich der jüdischen Gemeinde falle und eine Intervention nur ton Falle der Störung der öffentlichen Ordnung angezeigt erscheine. Angesichts dieser Sachlage wandte sich die Familie des Verstorbenen an den.Verwaltnngsgerich'tshof. Grobe Erleichterungen sür Wische Einwauverer ia Kaaava. >AuS Montreal wird uns geschrieben: Die von Ihrem Korrespondenten bereits ' angeMndigte Erleichterung für Wdifche Einwanderer in Kanada.ist nunmehr in Form einer BerorLnnng des Gesamtoninisteriums für Kanada erfolgt. Im Sinne dieser Verordnung können nunmehr in Kanada bereits ansässige Juden ihre Eltern» Schwestern, Brüder und unverheirateten Kinder auch autzerchaLb der Quote herüberbringen. Der Regiernngsagent für EinwandevungSwesen irr jeder Stadt erhält das Recht, Ansuchen mn EinrersebewiMgungen auf Grund dieser neuen Verordnung auf kurzem Wege zu erteilen. Bisher unterlagen in Kanada die Inden einer besonderen einschränkenden Behandlung. Nunmehr Mt dieser Unterschieb völlig weg. Ueberdies hat der neue EtotwandevunMrmnster Fork bei seinem Amtsantvitt erklärt, daß er auch noch iveitergehende EinwanderungSevleichterungen plane» da er der Meinung sei, daß Kanada nunmehr sich in jenem Stadium befinde, in welchem eine Vergrößerung der Bevölkern ngszahl notwendig ist, dft jedoch nur durch Gin« Wanderung erzielt werden könne. Den Inden gegenüber, erklärte Minister Fook, »volle er das weitestgehende Entgegen* tkommen beAwde«, da die GntwicklungsgeWchte all« Eiuwanderungsländer lehre, daß die Juden ton allgsmeinen c&nsehr wertvolles, »das wirtschaftliche und kultuveWe Niveau des LetreGenden Landes hebendes Element bilden. Eine Wische Bolkrhochschale in Riga. In Riga gibt es einen allgemeinen lettischen Lehrjerverband, der auch eine lettische Volks-Hochschulgesellschast ins Leben rief. Die lettische Volks-Hochschule wird sehr stark von Juden frequentiert, die wiederholt den Wunsch äußerten, daß in Riga eine jüdische Volks-Hochschule gegründet werde, in ivelcher neben allgernein wissenschaftlichen und sozialen Fragen auch die jüdische Geschichte- und jüdische Kunst und Literatur den Gegenstand der Bovlesungen bilden mögen. Im Rahmen des lettischen Lehrer- Verbandes besteht auch eine'eigene jüdische Sekti-om, welche nunmehr den Plan aufgriff mnd so kam auch bald die jüdische Bolls-Hochschulgesellschaft in Riga Anstande, deren Statuten bereits den Behörden voÄtzeM« und tot nächster Zeit die Genehnngung erhalten werden Ms Lektoren an dieser jüdischen Volks-Hochschule find- W besten jüdischen. Lehrkräfte in Aussicht Mwurmsyn- Lie Kulturarbeit der Wische« Kuitvsgemeiude ln Ezernowitz. ,Mm schreibt uns aus Czernowitz: Mit der 'MchKe^ -. rwtg'der neuen Gerentscha'ft in der 'jüdischen 'KiBi tusgemeinde in Czernowitz hat auch eine große Arbeit in kultureller Hinsicht begönnern Auf dem Gebi-etL des Volks--: schulunterrichtes hat die Kultusgemeinde zuerst die Heb rärsiernng der eigenen Volksschule durchgeführt. UÄer Vor* schlag der Schulkommissimr, welche Unter LÄtmrg der Her^- ven Dr. Salomon Kinsbrwr nex und Prof. Mliaui Silberbusch steht, wurde mit Beginn dieses jFcchoes die 1. und 2. Klaffe vollständig hebräisiert Und in der 3., 4. wld 5. Klasse die Zahl der hebräischen Stunden in auKl reichendem Maße vermehrt. Der Andrang zu dieser SchUift war ein besonders starker, so daß die Volksschule der jüdischen Kultusgemeinde fast die stärkste Frequentz unter allen Schulen in Czernowitz answeist. Die Schüler-, zahl beträgt ungefähr 600. Zusammen mit der Volksschule i des hebräischen Landesschulverbandes ^Sasah-iJwrvch^ Kv, suchen 700 SchuMnder die hebräischen Volksschule»!. . Die Kultusgemeinde ist außerdem bemüht den HÄrW« schen Unterricht in den staatlichlm Volksschulen aUszuge-« stallen. Sie hat mit Beginn d I. für diejenigen VoWschUl-. lehrer, welche die hebräische Sprache noch nicht bchersjchen, eigene Kurse eingefühtt. - j s'; '~'sM '"["J Zu den wichtigsten NeugründlMgen deNMffcheU KMks'-r gemeinde gehört die Eröfftmng der hebräischen pädagogischen Kurse, welche es ermöglichen sollen, geeignete Lchrrr für die hebräischen Volksschulen hevanzubllden. Die -teilung von der Errichtung des Pädagogiums hat' tot der Bukowina und besonders in Bessarabien stavkeU WiderWl gesunden. Kn diesem. iJahre wird, und zwar am T. November, der Borberellungskurs sowie der erste Jahrgang eröffnet werden. Das PtLagogimn steht UEr der Leö^ tung des' Oberrabbiners Herrn Dr. Mawck, das Sekretariat hat Pwf. Dr. Gottlieb inne. Die Schulkomnnssiott war sich von AnWg mr bbffeW bewußt, daß die vornehmste Aufgabe einer jMschen Kul-- tusgemeinde darin besteht MMrmrg und Bildung unter der jüdischen Bevölkerung von Czernowitz zU veärellen. Sie hat daher beschlossen, schmc im Monat N ovember ^opulärwisjensthastliche Me Mt