Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2754 (26.10.1926)
- Date
- 1926-10-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Sette 4 Wien, DienSttrg Memr MorsenMnns W. Oktober 1026 Skr. 3784 damit beschäftigt, sich Geld zu borgen; sich selbst aber als P h t* losophen, der in einer kleinen Frau von Mont» martre die ersehirte Gefährtin findet . . . uni) die Rolle ivuvde von einer Schauspielerin gespielt, die im Leben des Baron Rothschild, also des Autors Pascal, eine bedeutende Rolle gespielt hatte. Indigniert und Mer die Matzen erzürnt, verließ die Baronin das Theater und setzte es durch, daß das Stück nach dreimaliger Aufführinm von der Bühne verschwand. Freilich Rxx das Leiden der Baronin seither vergiftet und der Tod mag für diese arme Milliardärin wahrhaftig eine Erlösung gewesen sein. r« Lottorat der HandklrwIIsenschOe». Beendigung de- Streikes an der Hochschule für Welthandel. Nach einer Mitteilung des Rektorats der Hochschule für Welthandel beginnen die Vorlesungen morgen um 8 mjt früh. Die JnskriptionZfrlst endet am 6. November. Das Handelsministerium hat sich bereit erklärt, die Frage da- Promotion-rechtes zur Bechandlung zu ftellen und zu einem gedeihlichen Resultat zu führen. Die Vorbedingung hiezu ist die Einführung einer Studien« refoxm. die jetzt in Angriff genommen und in einigen Wochen zu End« geführt sein wird. Obwohl diese Reform noch vor Jahresschlutz zum Abschluß gelangt, ist ihre praktische Auswirkung erst für das nächste Schuljahr möglich. Sie wipd für die Hörer nach Erlangung ihres Diploms noch ein weiteres Studienjahr vorsehen» in dessen Verlauf verschiedene Seminarien zu besuchen sind. Nach einem wetteren Jahre Präzis und nach Wblegung zweier Rigorosen und Ausarbeiten einer Dissertation wird der Doktortitel verliehen werden. La«derha>i-t«mn Lr. Sllrtler. Der neugewählte Landeshauptmann von Steiermark Dyktyr Sllfred Gürtler hat gestern in die Hände des Wtndespräsidenten Dr. H a i n i f ch die AuyelobuNg geleistet. Dr. G ü r t l e r H noch Mitglied des Zentralbank-UittersuchungsausschusseS, wich aber diese Funktion jetzt wohl nicherlegen müssen. Sein Nationalrgtsmandat behält er aber bei. In Besprechung seiner bisherigen Karriere führen die Grazer Blätter so beiläufig an. daß Dr. Gürtler, der jetzt alles andere denn der Verächter eines guten Tropfens ist, sich auch es ist dies allerdings schon einwe Zeit her — als A l k o h o l g e g n e r versucht und nebst einigen nationalpolittschen Schriften sogar «ine Broschüre über di« österreichischen Trunkenheitsgesetze verfaßt hat. (Sanftesfonfetens des österreichische« Keren Kaiemeih 141.00g Schilling Einnahmen im letzten Jahre. Am EttmsMg, den 26. Oktober 1939, wurde in den Räumen der zionistischen- Bezirikssittion 2 die Landeskonferenz des Ke von Kchemech durch den BisepvMenten Herr« Dr. Leo Gokdhammer eröffnet. Anwesend waron 41 Delegierte van 3b Gruppen sowie Viole Gäste. In dos PräsÄum der Tagung wurden berufen: Die Herren Mols Böhm, Dr. Goldhammer und Salo Schmerle?. HerL Dr. Israel Wald-mann hielt eine Ansprache über den Keren Kajemekh als Mittel geistiger Propaga-nda. Seine Ausführungen wurden von den Vevsammolden L-ttfällig aufgenommon. Hierauf erstattete der Leiter des Keren Kaj-emech don Rechenschaftsbericht für das vergangene Jahr. Seinem Bericht entnahmen wir folgende Daten; Die Gesamteingänge des Keren Kajemeth machen rund 141.000 Schilling aus, gegen di« Einnahmen des vorigen Jahres im Betrage von 109.000 Schilling, 60 Prozent der Spendeneingänge errdfallem auf die Büchse allein. Die Büchfenerträgnisse wiesen eine Steigerung von 77 Prozent, die Thoraspenden von 89 Prozent, Mtionen 6 Prozent, die Verstchenrng-abteÄung 100 Prozent auf. Hingegen seien Die allgemeinen Spenden um 30 Prozent zurückgegangen. Die Eingänge aus den Büchsen zeigen in den letzten Jahren die folgende Entwicklung: 1883 3600 Schilling, 1084 4600 Schilling, 1866 S400 Schilling, 1926 10.000 Schilling. Provinz 800 Schilling. An das Referat schloß sich eine kurze Dc>bcvtte, worauf dann über Vorschlag des Herrn Schmerler der LarrdeSkommiffion, der Leitung, den Beamten und den Mitarbeitern des Keren Kafemeth der Dank für die geleistete Avbett ausgesprochen wurde. Hierauf entwickelte HerrDr. Tartakow-er das Pro» gra-mm für das nächst« Jahr, welches im wesentlichen darin besteht, daß durch Ausbau. heH Büchse und intensive Mitarbeit auf allen anderen Gc-bieten," Lns Kontingent Österreichs hon 7000 Pfund auifzubvingen wär?. Die Hauptvorausfetzung sei die Gewinnung von 500 Zionisten, die als Selbsttontin« gent-ler durchschnittlich 6 Pfund durch ihre Mitarbeit für den Keren Kajenreth aufbringen. Sr berührte dann die Mit* arbeiterfrage und wie« darauf hin. daß die Hauptaufiner-samkeit des Keren Kafemeth in diesem Jahre darauf gerichtet sein werde, die noch für die Mitarbeit des Keren Kajemeth nicht gewonnenen Gruppen, wie die Mitglieder der Sektionen, Stukontenvereine, Mattabi und Sportvereine, sowie den Hechaluz zu gewinnen. Sodann wurden folgende Personen seitens der Landeskonferenz in H<.> Laildeskommissi-on des Keren §ka> jemtth gewählt; di« andere Hälfte der Kommission wirk vom zionistischen D el eg i er ten tag bestellt. Gewählt wurden: Zum Präsidenten Herr Adolf Böhm; m Mitgliedern: Herr Dr. Leo Goldhammer, Herr Dr. David Rothblum, Herr Dr. Ehann Tartakower, Frl. m«d. C-hantna Verständig, Herr Jehuda Jizchak M e i. len, Herr Mn.-Nat Mafes Weiner, Frau Nosatte Leser, Frau Direktor-Marie Polllak und Herr Saul W ei nreb. Wiest, döst 26. Oktober 1926. * Da» Mütter. Der Einbruch kalte? Luft hat die M'pen üverschritten. Den staZen NiedstschMgen NM Sonntag ist gestern allgemeine Äufheitevung gefolgt; früh herrschte etwas Frost, aEends ein leichter Sturm. Die Voraussage kün» digt ein Anhalten des Wetterwechsels an, neuerliche rasche Cintrübmvg. etwas warmer, in freien Lagen düÄvest* wind. * Gin Sistrsachtsuttenkak. Sonntag -amen in der Wohnung des Hilfsarbeiters Franz Zapletal, 18. Bez.» Heigerleinstvaße 7, die im Hause wohnende Leichentröaersgatttn Leovoldine Heuschneib er und dev3MSy.ige Wegen Martin Wie fing er zu einem Trinkgelage. MS die Untechaltung ln bestem Bange war, erschien der Gatte der Heufchneider, der 46Mrige Wsf Hsukchnsiver in der Wchnung. Zwischen tz.n und Wissinger Mm eszuewem Streit, well Heuschneider seine Frau verdächtigte, mit Wie« singer ein Liebesverhältnis zu unterhalten. ES entstand bald eine Rauferei, in deren Büttauft Wtestnger dem Heu« schnetder einen Stich mit dem Taschenmesser ln die linke Bauchseite versetzte, der ihn lebenSgeMrttch verletzte. * Todesstur i vom Dache eine- Gemeindebaue-. Gestern ist am Gemeint eneuba« in der Glebenbrunnsnfeldgassa vom Dachstuhle der 37Mrige dort beschäftigte Johann Ana« tosro avgestürzt und auf den Balkon des höchftgelegenen StoAverkeS «ufgeftllen und blieb mit einem Bruch des SchädelgrundeS tot liegen. * Sin Boxkampf mtt sittlichem Ausgang. Sonntag früh ist der 4SjäHrlgs HlifSavbalter Rudolf Zajieak in feiner Wohnung, 19. Bez^ Jnnogantiagasfe 4, plötzlich gestorben, SS wurde festgestellt, daß Zajicek am 1V. b. M. im Wachzimnwr Ober-dt.-Wett mit einigen Wunden im Gesichte evschten-en war. und dort angegeben hatte, er hcche diese Wunden gelegonttich eines Boxkampfes mtt einem gewissen Kahn, über dessen Person er nichts Nähere« «ngeben könne, in der Tabor stratze erlitten, Zajiott hatte hinzugefügt, baß.der Boxkainpf nur im Scherze geführt worden lei. Durch hie vom Kommissariate Leopovdstadt durehaeführten Erhokungen konnte Uber die Person dos Kohn nichts tn Erfahrung gebracht werden. Da ein Zusammenhang Mischen dem Tode des Zajieek mit den im BoAampfe erlittenen Verletzungen im Bereiche der Möglichkeit siegt, wurde die gerichtliche ©eff* nung der Leiche angeordnet.. * Diebstähle i» Düderu. Zn dev letzten Zeit find« mehrfache DiebstäUe in hiesigen Badeanstalten vorgekonrmen. Die Kabinen wu.rden gewaltsam geöffnet und dararrS Wertsachen und Bargeld gestrchlen. So wurden im Beatrixbad oem Wladlmir F r a n k l, eine goldene Schaifhausenuho samt goldener Kette und ein goldener Crayon, zusammen 400 Schilling wert, und dom Franz Wagner ein« goldene Nhr samt Kette und eine aoldene Kraivattennadel mir Perle im gleichen Werke enttvendet. Jrn Michaelerb ad wurde dem UniversitütSprofessor Dr, Ochma? Spann eine goldene Uhr mit silberner Sportkette, 900 Schilling wert, eine sti-iparzsederne Brieftasche mit 300 Schillina Inhalt und eine braune Schildpattbörse mit einigen Sisbersthttlingen gestohlen. * Unterricht im Aßhneputzen. Im neuen Jnvestitsonsprogrannn der Wiener Gemeindeverwaliuna ist auch die Errichtung von weiteren drei Schulzahnkliniren Vorgesehen. Derzeit werden 26.603 Schulkinder in IW VolkAsrimlen und zweitausend Zöglinge von zlhn Jugerldfürsorgeamtalten von den städtischen Schulzahnkliniken betreut. Die Zahl der notwendigen Behandlungen betrug in den städttjchen Schulzahnkliniken im abgelansenen S'-uljahr 69.786. Die Schulkinder werden planmäßig zum Zähneputzen angeleitet rmd müssen in die Schnlzaharkttnik ihre Zahnbürste mitvringen. Aüs-.nr; eiueS PafsigiersingreugeS, Dom berliner Tagebtaii" zufolge ist im Altvateraeoirge in der Nähe des Hirschbrunnens infolge Mütardefe/ks ein sranzöslschrS Flug zeug der Linie Paris—Bukarest abgestürzt. Dev französische Pilot wurde getötet, ein Passagier so schwer verletzt, daß ch.n das Bein abgenommen lyerden mutzte. * Ein Großfeuer. AuS Montabaur (Westerwald) wird gemeldet: Gegen hrlb 8 Uhr abends brach hier ein Großfener aus, das zur Zeit (11 Uhr abend?) noch anhält. In der Judengasse sind bereits zehn Häuser abgebrannt. * Ein Monskre-Schachturnier in Wien. Der Oester- ' reichische Schachverkand veranstaltet gemeinsam mft der Rätselzeitung „Die Sphinx" ein Schachbuvnter, bei dam alle Schachfreunds beiderlei Geschlechts ausnahmslos teilnabmsberechtigt sind. Das Turnier wirb «ls Gruppon-^luSscheidunigSkurnier cnlsgetragen. Je 64 Spieler 'bilden eine Gruppe, welche an den sechs Werktagen eine? Woche d-urchgespieilt wird. Am Montag 93 Paare, sodan-n scheiden die Unterlegenen au«, so Laß Dienstag noch 16 Paare spielen, Mittwoch y Paare usw. Bei Re-mis enkschei-det das Lo«. Jeder Ansscheisende kann sich jedoch sofort wieder zu etner nächsten Grrrpp^ melden. Der Sieger jeder Gruppe aualtfiziert sich für die „Siegergrupp«". der Zweite erhalt einen wertvollen Ehrenpreis. Nach Beendigung der Gruppenturniers trttt di« Sttgerampps zusammen, ln welche? j«per Teilnehmer einen wermollen Preis je nach Erfolg erhält. Der Gesaimtste-ger erhält ÄS Preis 1000 GchiilNna in barem. Gespielt wird Mtt Uhren. 80 Züge pro Stunde; die Einteilung und Paarung erfolgt durch das Los. Das Turnier wird in den Olympia- Sälen, Wien, i.s Bez, RoHgaffe ü a-usgetragvn. Beginn der ersten Gruppe: Montag, 8. November Mö. Spielzeit ab 7 Uhr abends. (Um ßJ Uhr nachts unbeendets Partien werden durch Meister abgeschähi.) N«nnungen sind umgehend zu richten <m die Red-ktion de« „Wiener Schachzeitung". Wien. 4. Bez.. Schäffevgasse 19 a. unter Bei, schknb von 3 Schilling (auch in Briefmarken) als Reugeü». Auskünfte dortsolLst. (Te-kophon Nr. 61-903.) Im Turnkerkomitee befinden sich Großmeister Ernst Grünfesd und Hetnrich Wolf sowie die Vertreter aller führe,Den Schachvereine Wiens. . . * Der GesamtkNlflase unserer heutigen Nummer siogt »in Prospekt des SiWikriuvertrieb Dr. Wosdner u. Comp., Mihlau Nr. 88, Tirol, bei. * Die lustige Witwe — in Jrmyswwien verbeten. Belgrad. 36. Oktober. Der Mm,,Dio lustige Witwe", nach der gleichnamigen Operette von Lehar ist für das aanze Gebiet des jugoslawischen Staates vetbotsn werden. Der Film wurde in Agram schon im September zugelasson. * Fünfzehnw üsterveschischv Klassenlottevte. Btt der gestern avgchaltenen Ziehung des 0. Tages (6. Klasse) gewannsn in Schilling: 20,000 das Los Nr. 37.066; 8000 daS Los Nr. 9681; 7000 m Los Nr. 72m i 6000 das Los Nr. 68.806; je 4000 die Lose Nr. 60.468, 70.012; je 8000 die Lose Nr. 8130, 84.247, 66.860, 88460, 80.861, 90,051; je 2000 die Low Nr. 601L. S0LL6; je 1000 die Lose Nr. 4016, 04.186, 83.668, 76.668, 86.446, 86.900; außerdem wurden 2m Ge- «rinne zwischen 600 und ISO Schilling auSgelost. Mische Welt. ge der Fremde Motte». Gor einiger Zott wurde auf dem hiesigen jüdischen sFriedhvf ein Grabmal enthüllt. Es war dar Schlußakt eines jüdischen Lebensschicksals. Das Schicksals von Sem Adler, der Jahrzehnte hindurch als jüdischer Schauspieler, dann Theatechirektor in Polen und Amerika im Kampf um die Existenz und Entwicklung der jüdische» Schauspielkunst und das eigene Dasein stand und vor einem Jahr etwa, seelisch zermürbt, mtt schwerem Leiden nach Wien gekommen war, bei dessen nredizinischen Kapazitäten er Heilung echMe. Sttn Leiden erwies sich als unheilbar. Aber der Tod holte ihn nicht rechtzeitig genug, um ihn nicht auch »och die Qualen durchmachen zu lassen, die an einem schlver kranken Menschen nagen, der in der »Fremde plötzlich, aller Mittel entblößt, vergeblich nach Heilung und nach Brot Ausschau hält. Wir berichteten seinerzeit über dieses traurige Schicksal und auch darüber, daß sich ein guter Mensch, der Schriftsteller Oberkantor Grob, fand, der sich des unglücklichen Sem Adler annahrn und durch seine Intervention die letzten Wochen des TodeskaMdaten halbwegs erträglich, gestaltet«. Daunk kam der barncherzige Tod und löste alle Lebensqual Sem Adlers. So auch das Problem, das ihm die grausame amerikanische Eirnvanherungsgesetzgebnug aufgedrängt hat. Wenn Sem Adler, anstatt zu früh zu sterben, zu spät gesund geworden wäre, so daß seine Frist, nach Amerika zurückzukchren, verstrichen gewesen Iväre, so hätte es dein armen Sen: passieren kennen, daß man ihn nicht mehr in Amerika eingelassen hätte. Seltsam ist d^h das jüdische Herz geartet. Die Nach»- richt vom tragischen Tode hes niedergebrochenen jüdischen Schauspielmannes in der Fremde fand in Amerika ein, wenn man so sagen darf, kollegiales Echo. Ein Kollege des Verstorbenen, der jüdische Theaterdirektor M. Fischson in Detrvtt, sarchte Herrn Grob dm Betrag für ein Grabmal, damit Sem Adler nicht „wie ein verlaufener Hund verscharrt sei". Als es enthüllt wurde, umrand das Häuflein Wischer Schauspieler das Grab..^. I. Kr. Karotte» gegen Satte».!Jn der letzten Zett wich unter den Karaiten in Polen eine geheime antisemitische Provagaw' d a betrieben, die dazu führt, daß die bisher ziemlich sreutrdlichen Beziehungen zwischen den Juden und den im Aussterben begrisfrneu KaraAn grtrübt werden. In Trok, »vo schon sett uralten Zeiten eine karailische Gemeinde mit eigener Shnagoge besteht, kgm es zu offener Feitldselig- . lebt. Bon je her pflegten die Juden von Trok au besonderen! jüdischsn Festtagen, die auch tönt den Karaiten festlich begangen Wochen, die karailische Synagoge zu besuchen. Sa tvar es auch am letzten Sabbath Bereschich, an welchem die Karaitetr ihr Sinmchas Thora-Fest begingen. Während des Gottesdienstes wandte sich der Borbeter der Karaiten zum Ptlbttknm und forderte seine Glaubensgenosfen auf, die in der MöNiler- und Frauenäbteituwg Mwesenid-en jüdischst, Besucher aus dem Bethcms zu vertreiben. Tatsächlich wurden die Anwesenden vom Tempek jener einzeln betragt, ob sie Juden seien, und wer sich als solch-r hekannite, wurde unter rohen Beschimpsimgen aus dem Bethaus goto lesen. Dasselbe geschah auch in der FMtenahtcilung Seither sind die Beziehungen zwischen den Jttdrn und Karaiten aufs äußerste gespannt und matt befürchtet, daß es zu Ztlsamntenstößeu Ämmen könnte. Sine Perer-Gaffe in der Seburlsstadt de« Achters. Aus Warschau wird uns berichtet: Der Magistrat der Stadt Zamose beschloß in einer seiner letzten Sitzungen, eine Gasse der Stadt „I. L. Perez-Gasfe" zu benennen, um auf diese Weise dm Namen des großen Mischen Dichters in seiner Geburtsstadt zu verewigen. In dem Beschluß tvird auch besonders hervyrgvhobeu, daß Persz feine literarische Tätigkett gleichfalls in seiner Geburtsstadt begonnen habe. fHagazin de ZModes g Die neuesten Modelle | eingetroffen! i Meine Fchiager: m Crepe de Chine-Kleid . . . . . ü 8 19'*— » » » » .ö 8 38 —' Velour-Mantel.ü 8 20‘— ,, B mit Pel* verbrämt. ä 8 LS'— S Schicke Crepe de Chlne-Tanzkleider in jeder Preislage S«»»W,»,W«»W»»,«,«»W>»W„»»VVWU f