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Wiener Morgenzeitung · 1926-10-26 · Heft 2754 (26.10.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2754 (26.10.1926)
Date
1926-10-26
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Leite L aesaiLTtifa Dien, Dienstag Wiener M-rgen-eitnns 36. Oktober 1926 Nr. 278» Saiomon Ghkmana. Von Adolf Böhm. ÄLlLlILWSiWSWLIWM Plötzlich und unerivartet - hat das Judentum Oesterteichs und der ganzen Welt einen, nicht nur der Redewendung nach, sonderir wirklich unkrsstzlichen Verlust erlitten. Ter Verblichene, Hofrat Prof. Ehrmann, dm dkheutend« Arzt und Naturforscher, >oar seit Jahrzehnten eine führende Persönlichkeit in der Wiener jüdischen Gesellschaft. Bor allem als Großpräfident der Bnei-Brith- Logen Oesterreichs fand er unbegrenzte Verehrung mrd Gefolgschaft. Tie zuletzt gegründete Loge in Linz trägt seinen Namen, eine Ehrung, die auch in BB.-Kreisen sehr selten ist. Anläßlich seines 70. Geburtstages ist die Liche und Anhänglichlett, die Prof. Ehemann genoß, in großartiger Weise zchm Ausdruck gekommen. Was ihn zilm unbestrittenen Führer machte, war eine Fülle von großen Eigenschaften, die ifju dazu prädestinierten: Eine glühende Liebe zum Judentum, eine umfassende Kenntnis auf alle,: Gebieten der Judaistik, ein klarer, scharfer Intellekt, der die großen Linien ebenso erfaßte, wie er in die kleinsten Tetatls drang, eine fetteue Lauterkeit des Charakters und vor allem eine selbstlose Hingabe an die jüdische Sache, die bei feiner so intensiven wissenschaftlichen Arbeit eine aufopfernde Tätig - Leit von ihm verlangte. Was er für die Logen, was er für jede Mische Aktion geleistet hat, das kann an dieser Stelle nicht ausführlich aufgezählt tverden, es reichte der Umfang einer ganzen Nummer nicht dazu. Gs sei hier nur an seine Stellung in der Palästinafrage erinnert. Prof. Ehrmann entstammte einer Generation, die in ihrer Jugend noch die liberale Aera in Altösterreich mitgemacht hat. In seine Mktelschulzeit fällt die völlige gesetzliche Emanzipation der Juden in diesem Lande, und begreiflicherweise — es konnte gar nicht anders sein — ist Prof. Ehrmann in liberalen Ideen ausgewachsen. Ter Zionismus mußte ihm als ein Eindringen des dem Judentum fremden uattonalen Gedankens erscheinen. Wenn er in seiner milden persönlichen und vergeistigten! Art auch niemals ein kombattanter Gegner des Zionismus gewesen war, so waren seine Sympathien in den großen Kämpfen der Zionisten um die jüdische Gemgirrde in der Zeit der Aerä T-r. Alfred Sterns doch auf Seite der liberalen Grupps, von der er sich auch wiederholt in den Vorstand entsenden ließ. Aber während damals viele Angehörige jener Gruppe sich für die jüdischen Angelegenheiten nur aus 'Mandatsstreberei oder Kvwedhascherei interessierten, war hie Befassung mst ihnen für Prof. Ehrmann ein Herzensbedürfnis. Es tonnte nicht fehlen, daß hei der tiefen Aufrichtigkeit seines Charakters und seiner scharfen Einsicht in die Zusammenhänge der Dinge Prof. Ehrmann nach den Erlebnissen des Krieges und der ersten Nachkriegszeit seine Stellung zum Zionismus revidieren mußte. Wohl ist er nicht nationaler Jude geworden, das konnte er nach Lehensgang mch TrMtion nicht, aber er wurde ein immer mehr begeisterter Anhänger der Palästina-Idee und ein eifriger Förderer des Aufbaues. Insbesondere interessierte er sich für die geistige Renaissance des Judentums. Schon im Herbst 1917, als die zionistische Organisation die ersten pädagogischen Kurse im Heimo Anitta Müller eröffnete, aus denen später das hehräische Pädagogium entstand, hielt Prof. Ehrmann eine warme Begrüßungsrede, in der er aussührte, daß er selbst in eine jüdische Schule einer der früher bestandmen autonoinm mährischen Judengemeinden gegangen war und daß diese die besten Anstalten Oesterreichs gelvesen waren. Eifrig beteiligte sich Pros. Ehrmann an der Arbeit für die hebräische Universität in Jerusalem, und er hielt auch bei der Eröffnungsfeier der Akademiker das Hauptreserat. Neben der geistigen Rmaissance warm es aber auch die Fragen des wirtschaftlichen Aufbaues, die sein lebhaftes Interesse fanden, obzwar er als Großpräsident der BB.-Logen mit der Fürsorgetätigkeit in der Galuth übermäßig beschäftigt war. Prof. Ehrmann hat von Anfang an dem Gedanken des Keren Hajessod tiefes- Berftärchnis?ntgegengebracht, schon zu einer Zeit, wo noch die Zionisten nicht alle dessen Bedeutung begriffen, er hat auch in den Logen für ihn Stellung genommen und an den Verhandlungen zur Schaffung eines paritätischen KH.-Komitees für Oesterreich hat er lebhastm Anteil genommen. Wann immer Delegierte aus Palästina kämm, um die Judenschaft Wiens für eine wichtige Seite der Aufbauarbeit zu interessieren, war ihr erster Weg zu Prof. Ehrmann, und sie fandm an chm stets oinm eifrigen Förderer. Unvergessen ist aber seine große Rede bei Begründung der „Gesellschaft der Freunde Palästinas" geblichen. In dieser hatte Pros. Ehxmann fein tiefes, historisch verankertes Wissen um das Wesen der Jich?nfrage, seine Einsicht in ihre soziologischen Grundlagen und seine umfassende Kmntnis der Palästina-Arbeit in einem Bortrag kondensiert, der dm tiefsten Eindruck auf die Hörer gemacht hat. Tie Palästina-Sache verliert in Prof. Ehrmann einem «Mann, dessen Liebe für sie aus tiefstem jüdischen Gefühl und Wissen entstammte, dessen geistige Bedeutung und dessen moralisches Ansehen für ihre Förderung von größtem Wette war. Mas hätte dieser Mann noch für Erez Jstael leisten können! Sicher hätte er trotz seines Alters den Wunsch, das Land selbst zu schm, nicht unerfüllt belassen und hätte daraus reichste Impulse für seine Achat «checkten, Das. neue Judentum im asten Hetmatlande vereint sjch im Schmeye um den großen Verlust mit der Judenheit Oesterreichs und d«'- mnm Welt. Heute, 8 Mir abends, spricht Or. Nahum Bold mann vbnr iMißlle Fragen des Olympia-Säle, I., Rothgasse S Das ungarische Lderhaus. Die Vertreter der Jiibenschast — zwei Rabbiner. Budapest, 28. Oktober. Jetzt erst wird der endgültig modifizierte Gesetzentwurf Liber das ungarische Oberhaus bekannt. Noch in den allerletzten Stunden wurden Aendernngen vorgenmnmen, da sich einflußreiche Kreise mit der ursprünglichen Zusammensetzung des muen ungarischen Oberhauses nicht abfinden wollten. Selbst in der gegenwärtigen Fassung kann der Entwurf noch nichtals unabänderlich angesehen werden, da besonders bezüglich der Mitgliedschaft der Habsburger Kompromißverhandlmrgen im Zuge sind. Vom jüdischen GesichtspuM wichtig ist, daß die Regierung sich doch entscholssen hat, den Juden zwei Sitze Kuzngestehen. Auch hier hat die Regierung sich den Standpunkt der Orthodoxen zueigen gemacht, die darauf bestanden, daß die ungarisch-jüdische Orthodoxie als eigene jüdische Konfession eine besondere Virilstimme im Oberhaus erhalte. Bon orthodoxer Seite wurde auch dagegen Stellung genommen, daß die Nominierung der jüdischen Vertreter im Oberhaus durch die jüdischen Gemeinden, bezw. die Delegiertenversamrnlung dieser Gemeinden erfolge. Die Orthodoxen verlangten, dqh die Judenschast im Oberhaus durch Rabbiner vertreten wende. Auch dies wurde von der Regierung akzeptiert. Nach her endgültigen Fassung des Gesetzentwurfes kann die Mische Religionsgemeinschaft in Ungarn zwei G e e ls o r g er delegieren, und zwar wählen die Rabbiner der neologen Landeskanzlei und die Rabbiner der Gemeinden der orthodoxen LarrdeÄanglei unter sich je einen Vertreter im Oberhaus. Das Wahlstatut für diese Wahlen wird vom Kultusminister ini Einvernehmen mit dem Justizminister im Berordnungswege festgesetzt werden, wobei schon jetzt festgehqlten wivd, haß es dem Kultusminister freistehe, seine diesbezügliche Verordnung jederzeit zu modifizieren. Viel zu diesem Entschluß der Regierung Hai auch die seit Monaten betriebene Propaganda einer , Clique unter den Machern der Budapester Neologeil^ Gemeinde; zugunsten einer Nominierung des Oberrabbiners Dr. Simon H e v e s i beigetragen. Dazu kommt noch der Umstand, daß ble. Entsendung nichiraWnjWr jüdischer Vertreter ins Oberhaus ■ bei der Regierung schon deshalb Bedenken erlveckte, weil solche Vertreter politisch geschulter und eventuell mehr l i u k s sichend sein könnten, während von den Rabbinern vorausgesetzt, wird, daß sie sich politisch reservierter verhalten werden, " Kledelsberg über keine Studenten. ' Budapest, 28. Oktober. Usber die antisemitischen A u s s ch r e i t u n g e n an den Hochschulen, die sich in der vergangenen Woche ereignet haben, äußerte sich Unterrichtsminister Graf Klebelsberg ZeitungSberichtevstattern gegenüber, daß seitens des Unterrichtsministeriums alle Maßnahmen getroffen worden seien, um den Ruhestörungen an der Universität ein für allvnal ein Ende zu machen. Ex glaube, daß baldOrdnung geschaffen werde, man müsse aber dem Universitätssenat eine gewisse Zeit fassen, um die Ordnung herzustellen. (Wahrscheinlich bis das Programm der „erwachenden" Radaubrüder absolviert ist. Die Red.) Sollte dies zu keinem Ergebnis führen, so müßte die Frage der Schließung der Universität awn Gegenstand der Erwägung gemacht werden. Mit Nacht — Wohlwollen Der uunwrus clausus in Wilna. Wilna, 28. Oktober. Mit Rücksicht auf die faktische Durchführung des npmerus elansus gegen Juden anläßlich der soeben wbgeschlassenen Inskriptionen an der Wilnaar Universität, begab sich eine Delegation des jüdischen Studentenperhandes dieser Tage zum Rektor her Universität, Professor Z d z j e ch o w s"k i, und legte ihm das Unrecht dar, das Hunderten jüdischen Abitur reuten durch hie Abweisung widerfahren ist. Am stärksten hmm-» fen wurden die jüdischen Studenten, die an der medizin ischen Fakultät inskribieren wollten. Die Abordnung legte pem Rektor nahe, daß die an der medizinischen Fakultät abgewiesenen jüdischen Studenten a n. einer anderen Fakultät inskribieren. können. Rektor Zdzjechowski erklärte wohl, persönlich in dieser Sache nichts mehr unternehmen zu können, er wolle jedoch ein von der Mischen Sindnschäft ausgearbeitetes Memorandum dem Badsmische/. Senat vor-' legen und sich persönlich für die möglichst we-tgehendo Berücksichtigung dev Forderungen der jüdischen Studentenschaft einsetzen. Bo« der PoWarlaffe. BiWouverueuk Mtmesth tauernd Ssurtnetzt. Wie die Politische Torresvonderrz erfährt, hat der Bizegouverneur der Postsparkassenamtes Dr. Klimesch, der sich schon seit längerer Zeit mit RüÄttttsabsichten trägt, infolge Erkrankung einen längeren Urlaub angetreten, von dem er voraussichtlich nimt mehr in | de» Dienst -urückkehre» wird. . «ehaltsminimum IW'/» SchUling. WaS die neue Negierung den Beamten anvietet. Bon Gtretkdrohungen der Beamten ist es jetzt still geworden. Solche Iverden auch kaum im Laufe der Woche fallen, da die Beamtenvertreter jedenfalls noch die G ehaktsauSgaHkung am 1. November Mvarten müssen. Für dit Dmchführung eines Beamtenausstarldes kommen in Mp Hauptsache nm die Post-, Telegraphen- und Telephonangestellten in Betracht und diese scheinen die Anwendung der schärfsten gewerkschaftlichen Kampfmittel für die Zeit unmittelbar vor Weihnachten aufsparen zu wollen. Gegen Jahresschluß ist nämlich der Post- und Telegraphenverkehr sehr intensiv und ein Streik wäre für die Gesamtbevöllernng um diese Zeit fühlbarer als jetzt. Gestern machte Finangminister Dr. Kienböck den Vertretern dos 36er-Aussiusses, der Technischen Union und der ' Postangestellten Mitteilungen über die Zugeständnisse der neuen Regierung. Die Negierung ist bereit, den pragmatischen Beamten vom zweiten Dicnstjahre an einen Mindestbezug von 162.6 Schilling zu gewähren, ' während Dr. Ramel nur ein Gehaltsminimum von 160 Schilling zugosagt hatte. An der Kategorisierung, dem Ortsklassensystem und dom Spannungsausgleich hält die Regierung im großen und ganzen fest. Den Altp ensionisten will sie einen Gesamtbetrag von 6 Millionen Schilling zuwenden. Die Austeilung soll auf Gvund einer Abstufung nach Altersklassen erfolgen. Das Versprechen bezüglich der Verdopplung der Kinderzulage wird aufrecht erhalten. dagegen kann aus budgetären Gründen eine mehr als 12^Lprozentige GeyalserHöhung im Jahre 1027 nicht gewährt wevden. Dr. Seipel tilgte hinzu, daß die Regierung an der Valorisierung der Beamtenbezüge p r i n z i p i e l l f e st h a l t e, daß sie aber das Abstecken zeitlicher Etappen der Valorisierung für die Wirtschaft für gefährlich Hatto. Er erklärte sich auch bereit, in solenner Form im Natronalrat eine ofsiziello Zusicherung über das'Prinzip und die Absichten der Regierung bezüglich der Valorisierung allzugeben. Ein« Cr Höhung der Alkoholsteuern und der Monopolpreise zur Bedeckung der Beaurtenforderungen lehnte Dr. D i e n b ö ck all und stellte auf eine Anfrage fest, daß die lineare Erhöhung von 12Vi- Prozent sich auch auf die Bezüge . der Pensionisten und WiUven erstrecke. Dr. Seipel versicherte, daß die Negierung wegen der Kostenfrage nicht weitergohen kann. Die Besprechung schloß mit einer Erklärung des Vor-. sitzenden des 26er-Ausfchusses Hold, daß die Eröfftmngon der . Regierung den Organisationen zur Kenntnis gebracht Md deren Stellungnahme sodann der Regierung mitgeteilt werden wird. Der 2ßer-Änsschuh wich heute vormittags das neue Anbot, der Regiexirng prüfen und nachmittags durch seine Vertreter der Regievung die Antwort bekannt geben lassen. Sie Seschllstsgebarung der Poftverwaltung. Pvoftst der Kmtfmättnschaft gegen die Porto- und Telephon, orhöhung. Sonntag fand in der VoAshalle «des Rathauses e,ine Ma ssen pr o testvovsa m m lung der Wiener kaufmännischen Körperschaften statt, zu der auch Organisationen anderer Beru'ssgruppen Vertreter entsendet hatten. Gegenstand der Versammlung bildete die bevorstehende Erhöhung der Postupd Tewphongobühren. Der Präsident des Hauptverbandsss Per österreichsschen Kaufmannschaft, Kommexzialvat. Jasef V i n z l hob hervor, daß die Postvevwaltung m ihre-r 83i6cm<) vom 81. Dezember 1926 gegenüber dem 1. Jänner.1925 einen Vermögen szuwachs von mehr als 14 Mitilionen Schilling habe, was zu dem für 1966 ausgewiefenen Gewinn von zirka 800.000 Schi-ll'mg in kraßem Widerspruch stehe. Die Telephongelb-ührenerhöhung sei atso unnötig und sei auch sachlich ungerechtfertigt. Die Kaufmannschaft werde zur SchbsMlf-e greifen, wenn ihren Vorstellungen nicht Rechnung.getragen werde. An Hand des Gebarungsnachweises der Postverwaltung wies Bovsteher-Stellvertrter Arnold F r i e d m a n n in seinem Nrserat daraus hin, daß die Postderwaltung 44 Millionen Schilling Kassenbestände unid 30 Millionen Schilling Vuchforderungen ausweist, und trotz dieser Mtiven gleichzeitig 2 Millionen Schilling für bezahlte Debetginsen verrechnet. Die Ersparnisse aus dem Pltzrsmmlahbau müssen für die Jahre 1924 mrd 1025 bei her PosEerwalsuno' einen Ueberschuß von ettva 60 Millionen Schilling erbracht hohen, der in der Bilanz nicht entsprechend zum AMruck kommt. Im Kostenvoranschlag sind die Einnahmen an Baukostenbeträgen und Ahonnementsgebühren für die im Jahve 1667 heabisichhigwn 26,000 Reuanschlüsse, dür etwa 18 Millionen Schillling bringen, nicht berücksichtigt; sie allein genügen, um die PersonalmMp aMaven zu decken, Der Red-nsr fordert die. Utzberprüfung der von der Post» Verwaltung hovgelegten Bilanzen und der für die Deckung des Defizits notwendigen Kosten durch eine Kommission aus den Kreisen der Post- und Teiephonvesiher, und legi eine R ef öl« tlun vor. die gegen jede ErGhung der Post-, Telephonnnd Telegvammg^bühren Protest erhebt und darauf Hinweis^ daß die Post- und insbes-oMre dik TeTephonverwalsimg bemüht sein müsse, wie. jeder andere Kaufmann ihren Betrieb zu rationalisieren und zu trachten, einorseäts zu sparen, andererseits durch Ausgestaltung der Verkehrs Möglichkeiten erhöhte Einnahmen zu erziettn. Die Resolution fordert ferner die. bereits etttzähnte Einsetzung einer Kommission guS Delegierten wirtschaftlicher Korporationen zum Zwecke der Ueberwachung der Gebarung der Post, Verwaltung und de« VchntzeS dar Jntereffey der Postbenützer. Sk brjWt schließlich zum Ausdruck», daß im Solle, aiS dis brMichttgten Grhchnnysn in Wirksam, keit treten, düe erwerbenden Stände genötigt sein werden, s Mittel der Selbsthilfe aiizuwenden. AZ:--. - D/:A

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