Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2751 (23.10.1926)
- Date
- 1926-10-23
- Page
- Seite 5 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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I M. 27M Mm, GrmStvg wiener wivfgci^mviig -K/LKokier Ms EW^5 Las Seheimal» des Meaer LiamaMubs. Irr Ater ela Kleptomane? — «trlge Stachsorschunge« ver Klableitnns and der Polizei. Die Aufregung, die der neuerliche Diebstahl itn Wr.Dßamamtklub gestern verursachte, hak sich rwch immer nicht gelegt. Es ist dies mm das viertemal, daß in den Räuinen des Klubs, der gewissermaßen die Wiener DiamanWrft darstellt, auf ganz unerklärliche Weise Edelsteine verschwinden. Bor etiva ztvei fahren wurde dem Juwelier Mohr ein Paket mit wertvollen Steinen gestohlen und eine Woche später brachte ein Dienstmann dxin Klubpräsidenten ein versiegeltes Paket, in dem sich alle Steine unversehrt vorfanden. Dann rvar einige Zeit Ruhe, bis im März d. I. dein Juwelier Brandstätter vom Tisch weg ein Täschchen mit Edelsteinen abhanden kam. Alle Nachforschungen halsen nichts, aber fünf Tage später fand man das Täschchen fein säuberlich eingewickelt auf einem Regal im Garderobcranm. Bor einigen Wochen wurde nun wieder der Juwelier M o h r bestohlen, aber diese Steine haben sich bisher nicht wiedergefunden. Nun hat sich in den jüngsten Tagen der vierte Fall ereignet, wobei dem Juwelier Robert Mund eine Anzahl Brillanten im Wert von 750 Schild ling abhanden kam. Die Klubleitung neigt mm zu der Ansicht, daß' es sich möglicherweise um keineu Verbrecher, sondern um einen krankhaft veranlagten Menschen einen Kleptomanen, handelt, der die Steine auf äußerst geschickte ^lrt a»l sich bringt. Sowohl die Klubleitung wie auch die Polizei bemühen sich eifrig, Licht in die mysteriöse Angelegenheit! zil bringen. Besuch im Wiener Diamantllub. Inmitten der Stadt, am verkehrsreichen Neuen Markt, liegt der Wiener Diamantklub, in dem um die Mittagsstunde auch die Wiener Diamantenbörse abgohallen wird. Juwelenhändler und Juwelenagenten treffen hier zusammen, um Geschäfte abzuschließen. Zumeist setzen sich die Händler an einzelne Tische, die, wie an der großen Börse, Kulisse und Schranken abgoben. Jeder dieser Tische hat seine bestimmte Bedeutung. Da gibt es rohe, dort schon geschliffene Steine, da gibt es reine und dort fleckige Steine, Diamanten von allen Wassern und Phantasiesteine. Bon den großen, den sogenannten Prangons (Solitäre), bis zu den kleinen, den sogenannten Salzkörnern, sind Diamanten in allen Größen und ln allen Farben vorhanden. An anderen Tischen glitzern bunte Edelsteine und opalisierte, mattvornehme Perlen. Wenn es hier auch nicht so wie auf der großen Diamantenbörse in Amsterdam zugeht, so ist der Geschäftsverkehr an der Wiener Börse immer sehr lebhaft, zumal hier auch viel für den Balkan gehandelt wird. Die Aufnahms- und Besuchsbedingungen in den Klub sind sehr streng, um das Eindringen unberufener Elemente zu verhindern. Eigene Organe überwachen unauffällig jeden einzelnen Gast und wissen über seine Personalien genaue Auskunft. Tatsächlich sind, von den rätselhaften Vorfällen der letzten Zeit abgesehen, keine Diebstähle im Klub vovgekommen. Daß in einem Raum, wo die Juwelen nur so herumliegen, leicht einzelne Steine auf den Boden fallen, in dem herrschenden lebhaften Verkehr herumgefchleudert und dann nicht wieder gefunden werden, ist wohl um so leichter begreiflich, wenn man bedenkt, daß es sich oft um kleine Steine handelt. Die Klubleitung glaubt daher, daß es sich in dem vorgestern ereigneten Fall, wo zumeist mindevwertige Juwelen abhanden gekommen sind, nicht um einen Diebstahl, sondern wahrscheinlicher um einen V e rlust an einem ander.en Orte handelt. Andererseits werden in den Klubräumen nach Abschluß der Börse oft unter den Sesseln und Fauteuils wertvolle Gegenstände gesunden, die immer im Sekretariat abgeliefert werden. Es gibt nämlich kaum einen Geschäftszweig in der Welt, in dem soviel Ehrlichkeit herrscht wie im Diamantenhandel. Die Warenübergabe erfolgt zumeist aus Treu und Glauben, und fast nie gibt es einen Fall von Veruntreuung oder Betrug. Den Judenfressern zur Freude sei mitgetcilt, daß das Diamantengeschäft fast ausschließlich ein jüdischer Erwerbszweig ist, und in den verschwindend wenigen Fällen, wo eine Veruntreuung oder ein Betrug ausgeführt wurde, waren die Täter' — . durch grausame Ironie des kriminellen Schicksals — fast ausnahmslos Nichtjuden. Kr (Iberfitigelt durch sein Renommee, seine riesige Wirkung der echte DIANA- FRANZBRANNTWEIN MIT MENTHOL sämtliche ausländischen Erzeugnisse und Hausmittel. An Nervosität und Kopfsdimorxoit Leidende wenden nur eine Massage an, um sich zu erfrischen und ihre ermüdende Tagesarbeit fortsetzen zu können. Ueberall erhältlich. seeeeoqeeeeeeeooeoeeeoeeeaeeoooaoeee&aft * Auf frischer Tat. In der Nacht zum 22. d. M. ertappte der Rayonsinspektor Mar-kl einen Mann, der eben cin-en Einbruch im Konfektionsgeschäft der Joscfinc Fischer, 3. Bez., Baum-gasse 10, versuchte. Er hatte den RoWabkcn schon aufgesperrt, als er verhaftet wurde. Der Dieb ist der .wegen Einbruchsd-iobstahis mehrfach vorbestrafte 2Sjährige Hilfsarbeiter Johann Hammer!. * Israelitische Kultusgemeinde Wien. Seitens des Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Wien wird darauf aufmerksam gemacht, daß in Hinkunft -nur jene Ansuchen um Bewilligung einer Subvention in Behandlung gezogen . werden können, denen die von der Kultusgemeinde ausgegebenen, in allen Rubriken vollkommen auAzufüllenlden Info rmatiions'bogeu beigelegt sind. Formulare sind im Expedit der Kultusgemeinde, 1. Bez., Seiten-stetten-gaffe 4', 3. Stock, zu beheben. Einreichungsfrist bis 10. November 1026. * Für jüdische Vereine ohne Miete sind die Lokalitäten des Vereinsheimes, 8. Bez., Bennoplatz 1, für einige Abende abzugeben. Anfragen an Dr.Großner, 8. Bez., Albertg. 54 Tel. 28-6-56. * Der heutige Vortrag des Obervabviners Dr. Leo Bajeck, Professors -an der Berliner Hochschule, welchen er als Gast des Kulturbundes über ,Ideen der Weltgeschichte" hält, findet nicht im Jndustrie'haus, sondern im Saale des Kulturbundes, 1. Bez., Annagaffe 5, um Vfi Uhr abends statt. Fünfzehnte österreichische Klassenlotterie. Bei der am 22. Oktober 1926 aögchaltenen Ziehung des 8. Tages der 5. Klasse gewannen: 30.000 S. das Los Nr. 77.171; 9000 S. das Los Nr. 16.658p 60000 S. das Los Nr. 97.443 je 3000 S. die Lose Nr. 23.893, 72.754; je 2000 S. die die Lose Nr. 17.844, 45.988, 56.949, 71.323, 86.004, 98.984; je 1000 S. die Lose Nr. 33.734, 53.722, 68.316,80.280.' außerdem wurden 2185 Gewinne zwischen 500 S. und 160 S. ausgelost. wohl oder übel ihm nach. Zuck leugnet entschieden. Er will wohl mit Seeböck in der letzten Zeit zusammen ge-' kommen sein, stellt aber in Abrede, ihn je zu einem Einbruch vom Kanal aus verleitet zu haben. Seeböck hat in der Zette einen Selbstmordversuch begangen, indem er sich mit Glasscherben an der Bauchwand ritzte. Er wurde dem Jnquisitenspital übergeben. Auch Zuck, der sich bei der nächtlichen Wanderung im Kanal verkühlt hat, mußte ins Jnquisitenspital gebracht werden. Die Bettlerplage in der Mariahilferftraße Beschwerden der Geschäfts',v-ekt. — Organisiertes Bettlettum. Tie letzte Sitzung der Bezirksvertretung Neubau beschäftigte sich mit der irr letzter Zeit besonders kraß in Erscheinung getretenen Bettlerplage in der Mariahilferstraße und Neubaugasse, ein Mißstand, /über den von der Geschäftswelt imederholt Klage geführt wurde. Die Bettler, die sich irgendwie organisiert haben, lösen sich auf ihren Plätzen halbstündig ab und Wachen darüber, daß nicht irgendein „fremder" Bettler in ihren Rayon eindringe. Besonders vor besser besuchten Geschäften haben einige dieser Bettler ihre Posten bezogen und belästigen die Passanten oft in einer überaus zudringlichen Weise. Wer nichts oder zu wenig gibt, wird auf die ordinärste Weise beschimpft. Die Bezirksvertretung mußte zugeben, daß es sich hier um Auswüchse handle, denen unbedingt entgegengetreten werden muß. Einem armen, Invaliden wird niemand eine Gabe vertveigern. 90 Prozent sind aber B e r u f s b e t t l e r. Es wurde beschlossen, das Polizeikommissariat um Abhilfe zu ersuchen. Men, den 23. . Oktober 1926. * Felicia. Er ist heutzutage fraglich, was Glück bedeutet — dem Namen nach nennt sich Frau Fischer die Glückliche. Es gelang ihr, im langweiligen Amtswege sich das Recht Chauffeurin zu werden, zu erkämpfen. Immerhin ein Erfolg. Die erste Frau als Lenkerin eines Taxi. Biele empfanden Freude anläßlich des Sieges der Frau Felicia Fischer. Arbeitende Frauen, Hüter der Verfassung (es gibt noch welche), Frauenrechtlerinnen, und noch viele andere. Auch ich empfand aus diesem Anlaß eine starke Freude, und will offen zugeben, aus ganz eigensüchtigen Gründen. Felicia Fischer kann dem geplagten Wiener Bürger zur Wohltäterin werden. Ich sah sie im Geiste als. jene bedeutende Noueriu, die in dem Chauffeurberuf die Höflichkeit befestigen wird. Nirgends ist so auffallend der Uebergang von der Höflichkeit zum Gegenteil, wie bei einem Wiener Chauffeur. Ich. kenne Menschen, die nicht nur Angst haben, wenn das Taxi durch die Straßen rast, sondern auch, wenn sie in ein Taxi einsteigen müssen. Eine Zwangsvorstellung beherrscht sie: wie unfreundlich und barsch ihnen der Chauffeur bei der Bezahlung begegnen wird, tveuu ihm das Trinkgeld nicht spendabel erscheinen wird. Felicia, die Frau, wird es bestimmt an Höflichkeit nicht mangeln lassen. Auch jener geplante Automat zum telephonischen Anruf eines Autos hätte ohne Felicia. keine Bedeutung. Wer von uns hat es' nicht am eigenen Leibe erfahren, daß es vergebens s-i, .bei Negenwetter' ein Au^o Zu erhaschen. Wie ein Triumphator oder 'gar Rächer/ fliegt!« lleere, unbestellte Autos durch die Straßen, der Fahrer winkt'ach er taxiert von seinem Sitze aus die Zahlkräftigkeit oder die Länge der vermeintlichen Fahr,. Wir stehen da, in eine Ecke eines Haustores gedrückt und flehen vergebens. Nun will uns jemand glauben machen, daß die Bestellung eines Autos durch den Lautsprecher wirksamer sein wird. Ich hatte für diese Neuerung nur Ironie und Zweifel übrig. Doch Felicias Sieg verspricht Hoffnung. Felicia wird höflichersein und den Lautsprecher nicht fruchtlos grölen lassen. Sollte der telephonische Anruf in Zukunft ohne Echo bleiben, wird sich Frau Felicia Fischer bestimmt nicht auf jenem Standplatz befinden. t. n. Sturm und R-egen. In der vergangenen Nacht wurde Wien von -einem ziemlich heftigen Sturm hcimgesucht, der zum Glück nicht viel Schaden anrichtete. Am Tage ging ein feiner Regen nieder, abends herrschte leichter Nebel. Die Wettervoraussage spricht von einem kritischen, unsicheren Wettercharakter, wahrscheinlich leichte Ni-ederschläge. * Selbstmorde. Gestern wurde der 27jährige Vertreter Alfred Ab sch er aus Wr.-Neustadt in der mit Leuchtgas erfülllten Werkstätte des Hutmachers Friedrich Seer, Margaretenstraße 28, tot aufgefunden. Ein Abschiedsbrief, den er hinterließ, besagt, daß er sich wegen materieller Schwierigkeiten getptethat. — In einer verfallenen Ziegel'hütte des Wienerberger Ziegelwerkes. in der Nähe von Jnzersdorf wurde vorgestern ein Mann erhängt tot aufgefunden. > Wiedervekbungsversuche hatten keinen Erfolg. Der Tote wurde als der 64jährige unterstandslose Hilfsarbeiter Eduard Kastil erkannt. In einem Äbschiedsbriefe führt er Arbeitslosigkeit und Nervenkrankheit als Motive der Tat an. - * Tod durch einen verpönten Eingriff. Am 16. abends , wurde die 33jährige Jnstallateursgattin Leopoldine S. mit einer Perforierung der Gebärmutter in ein hiesiges Sanatorium gebracht. Sie war bereits im Sterben und ist auch während der vorgenommenen Operation an Verblutung gestörten. Es wurde festgestellt, daß sie schon mit einer im Gange befindlichen Frühgeburt mit Blutungen in bie Or- , dinatton eines Arztes gekommen sei, der sich angesichts dieses Beftmdes entschließen mußte, die Frühgeburt zu Ende zu führen. Bei der notgedrungen ohne Hilfe vorgenommenen Operation war die Gebärmutter perforiert tvorden, so daß der Arzt spät abends diesofortige Uebevführung der fast Sterbenden in das Sanatorium veranlassen mußte. Die Leiche wurde gerichtlich geöffnet und die Staatsanlvaltschaft verständigt. Durch die Erhebungen wurde sestgestellt, daß die Friihhgeburt von der Hebamnre Angela Radl duvchgeführt wurde. Sie wurde verhaftet und dem Landesgericht eingeliefert. Gegen den Arzt iyurde .die Anzeige an die Staat-anjvaltfchaft erstattet.. * Ei» Steneraffistient in die Fremdenlegion verschleppt. Beim Finanzamt von Hamborn ging vom Steuerassistenten Weiß,*der seit einiger Zeit spurlos verschwunden i!st, die Mitteilung ein, Laß er in die französische Fromd-enlegion verschleppt worden sei und sich -bereits in Marokiko befinde. Er hat in Gemeinschaft mit feiner Frau seinen Urlaub i-m Elsaß verbracht und war von dort nicht mehr zurückgekehrt. Seine Frau hatte ihn zum letzten Mal gesehen, als er sich anfchickt-e, eine Vergibestei-gung zu unternehmen. * Eine Film-Köpenickiade. Die Stadt Bamberg ist einer Gaunergesel-lschast aufgesessen. Eine angebliche Filmgesellschaft „Eka" machte der Stadt das Angebot, einen Pro- , pagandafilm für. Bamberg zu drehen, wofür der Stadtrat 2 50 0 Mark zur Verfügung stellte. Als die Vertreter der Filmgesellschaft beim Bürgermeister erschienen, ivnrde ihnen ein A m t s r a u m im Rathaus eingeräumt, sie erhielten ein Polizeiauto zur Verfügung unter Führung eines Kriminalbeamten. Die Filmleute machten arrch recht fleißig Aufnahmen, ließen sich von Yen Kauflenten für die Filmaufnahme ihper Geschäfte besondere Honorare bezahlen, von Hausbesitzern nahmen sie Vorschüsse entgegen, für die das Bürgermeisteramt die Garantie übernahm. Sie blieben in den Gasthäusern die Zeche schuldig und ähnliches. Eines schonen Tages verschwand dann die ganze GeseMchast spurlos und wurde seither nicht gesehen. Die Frlmleute haben die „Aufnahmen" ohne Filmstreifen im Apparat gemacht. Die geschädigten Bamberger Geschäftsleute wollen gegen den Stadtrat nunmehr eine Regreßkvage einreichen, da sie ihn ftir den erlittenen Schaden verantwortlich machen. * Die knßlnstige Amerikanerin. In New-Novk ist ein junges Mädchen verurteilt worden,, weil es -einem Polizeiofsizier durchaus ein-en Kuß geben wollte, obwohl sick d-ieser dagegen wehrte und es zur Wache brachte. Bei ver GerichtsverhaMung benützte das Mädchen einen unbewachten Augenblick, um ihr Vorhaben auszuführen. Es stürzte sich auf <den anwesenden Polizeioffiz-ier und küßte ihn unter idem Gelächter aller Zuschauer auf beide Wangen. Das Mädchen wurde zu dreißig Tagen Zwangsarbeit verurteilt. * Ein unbequemes Geschenk.. Der chinesische Delegierte in Genf hat im Namen feiltet? Regierung eine Stiftung für die Bibliothek des Völkerbundes angekündigt, uNd zwar eine vollkommene Kollektion der chinesischen Enzyklopädie. Nun behaupten Sinalbgen, daß die einzige Enzyklopädieder chinesischen Sprache ein vor 200 Jahren erschienenes Werk ist, das aus 800 großen Bänden besteht. Es umfaßt sechs große Kategorien: Himmel, Erde, Menschheit, Wissenschaft, Literatur und Regierung. Irr der Orientabteilung in vor BMiothek des BrittAen Museums nimmt diese Enzyklopädie neun große Büchevschvänkö ein. Wenn die chinesische Regierung ihr Gaschenk übermittelt, wirn die Bibliothek des Völkerbundes einen neuen Znbau brauchen. * Ein Austeru-Denkmal. Eines dev owenarttgsten Denkmäler wird ttt Tokio errichtet: dort, wo die künsmche Perlengewinnung eine große Rolle spielt, soll ein Denkmal errichtet werden; es besteht aus eihem schönen Turm, in den 19.000 Perlen eingemflen werden. Die Perlenfivma Mikimoto ist Sttsterin des Denkmals. Die Einweihung des Turmes ist. mit einer religiösen Feier verbunden, während der eine Messe für die Seelen der toten Tiere gelesen tvird. Auch die Elfenbeinschnitzer hiotten vor einiger Zeit in Tokio eine Seelenmesse ftir die toten Elefanten ab, die um ihnen Artzett und Brot zu geben, ihr Leben lassen mußten. Ins todlsdie Hans - das jttdlsdie Blatt!