Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2750 (22.10.1926)
- Date
- 1926-10-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Tafte 4 Men. Frvftr Wiener MorgrrWttmrs SS. Oktober IVA E.'rkfM. Großstadtbilder. Sine SrSst« als Kupplerin. Iec itt kurzer Frist vückerstntten werde. Der Volamnte lieh ihm auch die 2000 Franken. Dr. Kopstein verscyivanv dann aus Paris-unv reiste nach Wien, wo er sich bald nach seiner Ankunft sölbst der Polizei stellte. Er wurde dein Landete richbe ein-goliefert. DnS Polizeikommissariat Margareten brachte in Erfahrung, daß die 34jährige, zur Zeit beschäftigungslose Kunstgewerblerin Luise Sch., ein« geborene Gräfin, sich mit K o k a i n h a n d c l befaßt und sich auch der Kuppelei schuldig gemacht habe. Es wurde festgestcllt, daß sie zu verschiedencnTageszeiten in Cafes verkehrte, in denen Dam e n d e r Halbwelt und Kokains chleichhändl e r ständige Gäste sind. Weiters hat sie eine 19jährige postenlose Hausgehilfin, die auf Abenteuer mit Männern ausging, unangemeldet bei sich beherbergt. Di« Sch. beschuldigte bei ihrer Einvernahme die Hausgehilfin verschiedener Diebstähle. Am 19. d. M. wnvde die Beschuldigte ausgefovscht. Bei der Einvernahme gab si« zu, durch längere KranVheit in Not geraten zu sein. Sie beschuldigte die Sch., sie zweimal an Herren verkuppelt zu haben/ Sie gab zu, aus dem Nachlasse ihrer früheren Dtenstgeberin, einer Gräfin St., einige Kleider entwendet zu haben. Ein Zeuge bestädigte, daß ihm die Sch. angeboren hat, ihm gegen Entgelt Mädchenbekanntschaften zu vermitteln. Die Sch. bestreitet, die Absicht gehabt zu haben, sie zu verkuppeln, wiewohl sie zugibt, sie m i t z w e i Herren bekannt gemacht zu haben. Den Wert der bestohlenen Sachen bezeichnet« sie selbst als äußerst gering, weshalb sic kaine Strafanzeige machen will. Die Erhebungen werden noch fortgesetzt. Ler SSuglin» in der Lelephamelle. Eine unmenschliche Ktnvesweglegunq. Die 26jährige geschiedene Hausgehilfin Josesine B u l v a brachte am 14. August v. I. auf der Wiener Gibärklinik ein uneheliches Mädchen zur Welt. Bald darauf teilte sie dem Jugendamt mit, daß. sie ihr Kind einer bekannten Familie namens Bauer, die in Berlin wohne, in Pflege gegeben habe. Da lange Zeit keine Nachricht über das Kind kam, interessierte sich das Jugendamt für dessen Verbleib. Die Bulva gab an, daß ihr das Ehepaar Bauer,, das sie in Bad Ischl kennen gelernt habe, das Kind abgenommen habe. Da sie damals arbeitslos war und für den Unterhalt des Kindes, dessen Vater sich um den Säugling nicht kümmerte, nicht anfkommen konnte, stimmte sie zu. Am 22. Oktober v. I. habe ihr Bauer aus Berlin mit geteilt, daß er das Kind adoptiert habe. Seither habe sie keinerlei Mitteilung mehr erhalten. Die Angaben erschienen. sehr unglaubwürdig, weil sich die Bulva,in Widersprüche verwickelte und insbesondere über das Ehepaar Bauer keinerlei Auskünfte geben konnte. Die Bulva wurde in Haft genommen und gestand schließlich, daß die ganze Erzählung über das Ehepaar erfunden sei und daß sie das Kind am 22. August v. I. weggelegt habe. An diesem Tage hat sie di« GebärMni! mit de« acht Tage alten Säugling verlassen. Dann sei sie unschlüssig bimittags in den Straßen umhergsirtt, bis ihr der Gedanke kam, das Kind wegzulegen. Zur Ausführung ihres Planes wählte sie «inen Telephonautomat in der Neustiftgasse. Sie kleidete den Säugling ganz aus, hüllt« ihn in braunesPackpapier und legte ihn in di« Telephonzelle. Drei Vis vier Häuser weiter wartete sie aus das Schicksal ihres Kindes. Tatsächlich sah sie, wie eine Frau in die Telephonzelle ttat und daraufhin sei sie eiligst d a v o n g e l a u f e n. Auf die Frage, warum si« das Kind vollkommen entkleidet habe, konnte sie keinen anderen Grund angeben, als daß die Kinderwäsche ihr Eigentum gewesen sei. Das Geständnis der Bulva wurde überprüft und richtig befunden. Am 22. August v. I. hat tatsächlich die Tischlersgattin Rosa Lang in der Telephonzelle in der Neustiskgasse ein ln braunes Packpapier gehülltes Mädchen gefunden. Der Säugling wurde dem Zentralkinderheim übergeben und nach seinem Fundort Hilde Neu st ist benannt. Das Kind ist am 2. September an einer Lungenentzündung gestorben. Es besteht der Verdacht, daß der Tod infolge Verkühlung in der T«lephonz«lle eingstreten sei. Die Bulva wurde dem Landesgericht eingeliefert. Verwahrloste Fugend. Kürzlich zeigte die im 10. Bezirk wohnhafte Gattin eines Maschinenformers beim Kommissariate an, ihr Sohn, ein achtjähriger Volksschüler, habe ihr gestanden, daß er mit z w e i B u r s ch e n im Alter von 14 u n d 15 Jahren aus dem Spielplatz des Fußballklubs „Hertha" in der Qucllenstraße Unzucht getrieben habe. Ein zwölfjähriger B ü r ge r sch ü l e r sei dabei gestanden und habe sich auch strafbar benommen. Die Erhebungen des Kommissariates deckten schreckliche Zustände aus, die im Bezirk großes Aufsehen erregen. Schon seit einem Jahre, haben der Bürgerschüler, der zugesehen, und ein Rudel junger Burschen, von denen vier bekannt sind, allerlei, Unzüchtigkeiten begangen. Der Sohn des Moschinensorchers gab auch zu, vor einem Jahre mit einer jetzt achtjährigen Volksschülerin im Hose ihres Wohnhauses sich eingelassen zu haben. Ein anderer, jetzt achtjähriger Volksschüler soll ihn schon vor zwei Jahren zu allerlei Perversitäten verführt haben. Sieben Burschen-wurden dem Jugendgericht angezeigt. Der Sohn.des Mafchinenformers gab an, daß er und die anderen Knaben alle die Dinge von' größeren Burschen gesehen hätten. Für ihn werden bei der Pflegschaftsbehörde Fürsorgemaßnahmen eingeleitet. stina/ steht hinter beiden zurück. Aber es will nicht mehr zurückstehen. Die hebräische Universität zu Jerusalem will dem Film das Land öffnen, indem sie eine Film künstle rische Lehrabteilung gründet. Das ist ein auß:rvrdentliches Unternehmen, da eüb'chcmpt keine Hochschule auf der ganzen Welt gibt, die dieses Fach in ihren Lehrplan ausgenommen hat, 'ein'Unternehmen, das also mit zü den Fortschrittstaten des neuen Palästinas gehört. Julius Siegfried Seiden st ein. kl« Grabdenkmal für Hugo guckermanu. Wir halben seiwerzeit einen Anscuif der Israelitischen K>ul!dusg>smlel.nidO Eger veröffenklichit, m welchem an di« Juden appelliert wird, dafür zu fongen, daß am Grabe des Dichters .Hi'go Zuckermann, des großen Sohnes des jüdi-schen DEes, am Fv'lvdhof zu Eger endlich o'm iriüwdstges Gra'bde Email errichi'et werden könne. Nachstehend bringen wir den « r st « n Sp « n - d e n a u s w «<t §, welchen uns der Vorstand der Israelitischen Kultusgem-emide Eger übermittelt? Äultusgemeinde Eger 1000 ks<h- Kr., Chewava Kadischa (Ggor) 600, Edmund Krafft (Eger) 800, Julius Kohn (Eger) 600, Dr. Moritz Zuckermann (Eger) 600, Erna Zuckermann (Wien) 600, Oberstabsarzlensiwibwe Laura Klein (Eger) 200, Heinrich Kohn (Eger) 200. Rudolf Krafft (Prag) 200, Kultusgemeinde Brünn 200, Max Klein (Wien (60 Schillings» 233.60, Komm.-Rat LeopoÄd Schlesinger (Eger) 150, Ahavath zion (Eger) 160, Volksverein „Theodor Herzl" (Reichenberg) 100, Sigmtj?ergamenter (Eger) 100, Kultusgemernde Teplitz-Schönau 100, Dr. Siegfried Kantor, Rechtsanwalt (Wien [20 Schilling)) 66.86, Heinrich Schnabl (Eger) 60. Familie Fritz Mühlrad (Prag) 80, KultuSvorsteher Eduard Löwh (Eger) 60, Dr. Paula Fürth (Neuk-irchen) 70. Anna Glaser (Eger) 60, Rabbiner Dr. Arnold Grünfeld (Eger) 60, Kultusgemeinde Bode" -ch 60. KultuZgeineinlte Olmütz 60, Jüdische Lese- und Redehalle Prag 60, Dr. Paul Freundrlich (Sgech 30. Dr. Karl Glaser (Eger) 30. N. N. (Eger) 80. N. N. (Eger) 20, Ktcktusgemein'oe Proßnltz 30, Fritz Mautner (Prag) 10, Frau Dr. Bleher (Eger) 10, Robert Gutmann (Prag) 7.60, zusammen..6064.02 tschechische Kronen. Dieser Äbuswc'is ist mager genug. Hoffentlich werden sich die Freunde und Dev.hver des teuren Dichters veranlaßt fühlen, durch nnverzügliche Sperren doMr zu sorgen, daß dos Gralbd-enkmal Zuckermanns ehestens, errichtet werden fmn. Die Spenden sind an di« Kultusgenl-einde Eger unter Prager Po.stlschcckniumnvLr 73396 zu seniden und werden öffentlich quittiert. Lar Geheimnis des Mmanlklubs. Aberma!- Brillanten verschwunden. Im Diamantenklub auf dem Neuen Markt sind in den letzten Wochen zwei große Jnwclendiebftähle vorgekomnren, wobei ein aal die Deute ebenso unerMrlich, wie sie verschwunden war, wieder zum Vorschein kam. Am 16. sind nun im Tiamantklub wieder auf rätfefyfte Weise ' Brillanten, von allerdings ni^t hoh-m Werte, wie bet den ersten beiden Malen verschwunden. Der Geschädigte ist der Juwelier Robert Mund. Mund weilte am 16. zwischen ,1, f> 6 Uhr im Diamantklub und war mit meh.eren ihm bebinnten Juwelieren an einem Tisch gesissen. Er ha te seine Brieftasche gezogen und den Geschäftsfreunden Ede steine gezagt. Als er dann dnhllm nachsch, fehlte ihm aus der Brieftasche ein P5ck ",eit mit Brich"nten im Werte von beiläufig 760 Schi iiing. Es sind: vier altgeschliffene gelbliche Bri/znten, einer davon in Tropfenform von etlva 0.60 bis 0.70 Karat und drei stumpfviereckige zu je 0.30 bis 0.59 Karat und elf ehigeschliffene weiße jedoch minderwertige " '"lauten vor zusammen 1.77 Kamt. Ls st nun mögliäi. daß das Päckchen Herrn Mnnd, als er die Brieftasche öffnete, ent?"Kl n ist, ohne daß er es wahcgenommen; aber auch in dem FaAe läge jedenfalls eine Furidverheimli hung vor. Abhanden gekommen find, behauptet Mund, die Meine jedenft.kü im Dianrantenklub, da er nirgends anderswo die Brieftasche geöffnet hat. stelbstestung eines Rechtsanwaltes. Wegen Wechfelfäischarnsen. Am 16. Oktober hat sich der 82jährige Dr. Aladar Köpft e i n im Sicherheibsbureau mit der SelWanzeige gestellt, Wechselfälschungen und einen Betrug begangen zu häben. Dr. Kopstein behauptet, in Oldenburg als RechU» nnwalt ansässig gewesen zu sein. Da sei.no Kanzlei schlecht, ging, se>i er in bittere Not geraten und habe sich hinreißen lassen, Wechsel Lu fMschen. tzihe die Sache guslkam, ha'd« »r den Entschluß gefaßt, sich nach Paris zu begeben, um dort sein Glück zu versuchen, Seine Bemühungen sind aiber ergebni-'os geblieben. In dieser Lage Hab» er einem Beckanwteu vorge» ge'ben, er habe auder Heimat GeD zu erwarten, sei bloß augeirLl'ickl'ich in Verlegenheit, und bat uni 2000 Franken, die Wien, den 22. Oktober 1962. * DaS Wetter. Die meisten österreichischen Stationen hatten gestem noch Morgensrost, do.h hat die Temperatur der ganzen Luf.masse Über Mitteleuropa schon wieder angenommen Der Luftdruck fällt stark über W.'st- und Mitteleuropa. Die Voraussage et: Trüb, Niederschläge, Temperatur wenig verändert. * Fünfz.hnte österreichische Ksassenr^tt-rie. Bei der gestern avgehaltenen Ziehung de-) 7. Tages der 5. Klisso gewannen: 7000 S. da) Los Nr. 23.443; 6000 <§. das Los Nr. 36.236; je 3000 S. die Lose Nr. 23.494, 30.5-19; 2000 S. das LoS Nr. 44.014; je 1009 S. die Lose Nr. 52.258, 82.853; außerdem wurden 1393 Gewinne zwischen 630 S. und 160 S. anigelost. * Predigten in den israe'itis5en Ylemelndetempe^n. Heute finden bei de.n nur 5 Uhr abends beginnenden AbendgotteSdienst in den nachbennnn en israelitischen Gcrneindetcmpein Pr'' ' "" gc indet movgen, emeinde- und die^nst für die iscae.Üische 'Schuljugend "fii Samstag um 3 lihr nachmittags in den G Dezirkssynagogen stalt. * Wiener Erstansfiihrung des neuen Pakiistina-FMnS. Im Einvernehmen mit der Lester, et.»ifchen Ke^en Hajchsod- Kommission veranstattet die Zionillisthe Vezirckssettion 6/8 Sonntag, den 24. d. M., Hab 11 UfN vocmitlags, im ^al.dnkomitec, 1. B ez., Kärntnerstr. ße 28, und Buchhandlung R. Löwit, i. Bcz., Nvtenturmstraße 22. * D.lMcrer Unfall eines OberlaudeSgerick^SmtoS. Gestern gegen 12 Uhr mittags wurde der 6?juhrige Oberlande»?gerichisrat i. P.. Hofrat Dr. Friedrich Wammerl, Paulinengasie 23, in seiner mit Leuchtgas ecMlren Wohnung bewußtlos ausgrsinn en. Der Terunnlückte wurde mit Vlnzeichen einer Gehi.nbluinng in bewußtlosem Zustande in das a lgemeine Krankenhaus üoersührt. Die Erha^ungen ergaben, daß es sich osfenktindig um einen Unfall hindeln - M!>sse. Oberlande gerimrsrat Dr. Waiumerl dürfte sich vormUt:g) auf dem Gaskocher in einem kleinen Äefüß einen Tee znbereicet haben, da man aus dem Kocher auch das Gefäß mit Wasser Vvrsanb. Dabei dürfte Dr. Wammerl von p'.üblichem Unwohlsein befallen, sich in das Schlafzimmer begeben und sich niede.getegt haben, wobei er in Bewnßttofigkeit verfallen ist. Inzwischen war das W.>sser auf dem brennenden Gaskocher he'Ü geworden, übergelausen und halte die Gasflamnie er;D><, sodaß das Leuchtgas unverbrannt au'.strömen und die Wohurä'ume erfüllen konnte. * Eine Anlofello bei Berndorf. Aus B e r n d o r f rv'.rd uns berichtet: In der Nacht auf den 15. d. M. haben derzeit noch unlbelannte Tater von rer Einfriedung vor Bundesbahn ein gickka drei Meter tansics Eisen rohr heennterg>erissen und quer über de.n Weg gelegt. Um 23 Uhr fuhr der Pottensteiner SParkasfentbcamte Wolf von St. Veit gegen Derndorf und nur durch seine gute Fahrravbe'euchtung ibemerlte er rechtgeikig dc.4 Liindernis. Den Tätern ist mau bereits auf der Spur. * Verh-.fieke Ein^rec5«r. In der Nacht zum 14. d. M. wurde das Geschäft der Firma Tu.teltaub erbrochen. Ge*- ' stahlen wurden* LiäLider im Werte von 4400 Schilling. *üFnf Tage darnach haben Knminatüeankte die Täter, Und zwar den Srickosser Rudolf Student, den Lederarbeiter Leopold Polier und den Hillssaroeiter Franz Duda, verhaftet. Nur ein geringer Teil der Beute konnte zustande gebracht Weden. Duc drei Ein ü rech er wurden dem Landesgerichte eingeliefert. * Aufnahme des Flugpostverkehres nach Lodz und Posen. Montag, den 26. tOTlicKier d I., wird der F l u p o st v« rk e h r nach Lodz und nach Poznan (Posen) auDenornmen. Zugetassen sind alle Arten von B r 'i e f p ost s e n d u ng«n wie im Flugpostverkehre nach Krakau, Warschau und Lemberg.' Dagegen werden vom 1. Novemb>er d. I. an die Flüge der Compagnie Internationale de Navigation Aerienne nur mehr dreimal wöchenWch vev'ehren. Von diesem Tage an wird daher d>'e Veförderimg von Flogpostsendungen nach der Tschechoslowkei, nach Jugoslawien, Numäknien Und nach der Türkei e i n g e si e l l t. * <4eTfr3lf*'« Sprach« und Literatarkurse des Beth nnad l'iwrim. Die Kurse für Ertvachseno haben sich bereits konstituiert. und zwar sind entsi'recl'.end den Kenntnissen der Teilnewner drei Grui'pen gebildet worden. Beginn des Nnterruhtes Montag, den 26 d. M. um/ 7 Uhr abends im ,,Jüd. Zentrum", 2. Bez., Nnt. Augartenstraße 36. Weitere Anm?l'ungen werden noch en'geaenaenommen. Kurs beitrag nur 1 Schilling monatlich. Dortsel.'st werden noch zwei Kinderkurse für Anfänger und Fo tgefchrittene errichtet. Anme^ungen für die in verschiedenen B wirken sich konstituierenden Kurse täglich von 6—7 lihr im „JÜd. Zentrum", 2. Be^., Uni. dluganenstraße 36, „Jüd. Lese- und Redeha le. V. Brz, Tür^enstraße 9, Zion. Be',.-Sekt.. 20. Boz, Jägerstraße 30-8 bei Herrn I. Weintraub und im Jüd. Hochschu''au^schuß „Juda-'a", 9. Bez., ZiMinermannMh 1. täglich von 12 vis 1 Uhv. * 101 Menschen {e\n Blut gegeben. Für einen Pariser Buchhalter nanrens B r i e z wird das Kreuz der Ehrenlegion nachgesucht, weil' er durch 101 B l u d t r a n ufionen eben^ovie en M nschen das Leben gerettet hat. Vev Dnchhalter, der erst 29 Iah.« M ist, hat nie geen Bezahlung sein Blut zur Verfügung gestellt. Unev Personen, die ihm das Leben verdanken, befinden sich der Präsident einer südamerikanischen Republik und ein Prinz aus einem regierenden enrop»äi?chen Hause. Briez hat bei einer Gelegenheit dreimal in 24 Stunden je ein viertel Liter Blut hergegeöen. * vkerriMlner Dr. Leo Baeck. Professor an der Horhschule in Be^n für die Wissenschaft des Judentums, hältcklber Eii.Ladnng des Kulturbundes Samstag» den 28. Oktober und Mittwoch, den 27. Oktober, i„tf Festsaal 1» Bez , Sch-warzenbergplatz 4, um E 8 Uhr abends unter dem Gefanfttitel' „Ideen der «ltaefchickte" zwei Vovtrüae. Währeiid seiner Mllveieu'heit "leitet!er Erste Legalionsselretär Graf R v m e v die Geschäfte der 'GesaitdtMift. mm