Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-10-20 · Heft 2748 (20.10.1926) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2748 (20.10.1926)
Date
1926-10-20
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981835--27910-3015894
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Nk. 2748 Men, MiLkwoch Wiener Moegenzeiknng 20. Oktober 19SS Seite 5! I immt« weil von dm flirten in Algitt nnd Malta. Herr Baumeister AvnoldBärbet, dstk sich Ms eimr Mitlelmeerrci'q befindet, schreib l uns: Mein Besuch beim GwßrrMinek Fried mann ln Algier verschaffte mir die Bekaunischast etiles hochgebildeten, fließend dänisch sprechend«» Mannes van ungeführ 60 Jahren, der fast sein ganzes Leben in Algier verbracht hatte. 10 Jahre mar er Rabbiner in Lonstantin, einer Hafenstadt Algerien?, die in zwölsstündiger Fahrt mit dem Schnellzug zu erreichen ist. Dort leben ggen 20.000 Juden als die Attesten Bewohner des Landes, auch dieselbe Tracht nn« die Araber tragend. Ganz Algerien hat 100.000 Juden, wovon 85.000 in der Hauptstadt wohnen. Diese sind fast durchgehends Kaufleute, meist wohlsttuiert und leben in gutem Einvernehmen mit den christlichen Franzosen, in noch besserem mit den Arab:rn. 16 Synagogen besitzt die JudengeMeindc« in der Stadt. Zur Zeit m.iuct Anwesenheit wurde ein „Purimsest" gefeiert, da? aber nur lokale Be deutung hat. Cs soll erinnern an einen mißglückten Eüni bruch Karl V. in Algier, der dort die Juden vertreiben wollt«. Das Holz des gestrandeten Schiifes wurde zum Bau eines Tempels ver.rend t. Die Wände der RabbiNer-Moh-- nung waren mit Gemälden ge'chnückt, durchaus Werse der hochbegabten Hausfrau. Die Bücher Fricdmanns mußten in Frankfurt a. M. gedruckt werden, da keine Druckerei Frankreichs dies so Kust.-.nde bringen könne. Mir und meinem Begleiter wurde beim Gottesdienst alle traditionelle Ehrung erwiesen. * Die Bevölkerung Ma las spricht malle'isch, eine Sprach die aus arabischen und italienischen Dia'elten entstandrN ist. Einige Kauslente sprechen auch eng'isch, die offizielle Sprach: der Regierungsbehörden. ES fiel mir drum ziemlich schwer, mich endlich bis zu einem Malteser „Ebreo" durchzusragen. Von ihm erfuhr ich, daß es derzeit nur sieben jüdische Familien auf Malta gibt, eine Tatsache, die recht wunderlich ist. mit Rücksicht darauf, daß hier der große Strom der spanischen Inden vorüberzog, die sich in der Türket ansiedelten. 'Dank freundlicher Fährung konnte ich auch die Synagoge besuchen. Der B.tsaa! befindet sich im ersten Stock eines schon 200 Jahre stehenden Hauses, im Parterre wohnt der Rabbiner, der Hier auch jene Funktionen zu vers'hen hat, di» einem Chasen, Scheclpt und Moile zukommen. Sem i Gehalt bezieht er aus einer Stiftung, die ein vor 20 Jahren in Mälla verstorbener Jude gemacht h-at. Er selbst 'ist arabischer Jude, der bis vor 10 Jahren in Tunis gewirkt hat. Mlr konnten Ms mit dem gelehrten Manne recht gut in hebräischer Sprache unterhalten. Arabisch-.u-ische Gastfreundschaft erwies er uns und durften wir sein Heim nicht verfassen, ohne den! Von seiner Gattin zuvereiteten türkischen Kaffee gmomrnen zu haben. AnkE ruIsifch-WIsckier Gestrandeter ln Kanada. Nus Bukarest wird uns berichtet: Nach einer aus Montreal hier eingelangten Meldung ist dort die erste aus hundert Köpfen bestehende Gruppe von mssisch-jüdiifchen FlÄchthingen gelandet, die, in Rumänien gestrandet, mchrere Jahre der surchtbarstien Not ausgesetzt war. Diese Emigranten erhielten Über Intervention der HilfsgeselWaft für jüdische Ginwanderer irr Kanada von der kanadischen Negierung eine besondere Einreisebewilligung. Demnächst werdet: die übrigen 200 Gestrandeten folgen. Tie erpe Gruppe wurde im Hafen von Halifax von Vertretern der jüdischen Gesellschaft in Empfang genommen; sie besteht aus größere.. Familien und wurde über das ganze Land verteilt. 20 wurden nach Westkanada, 34 nach Ontario geschickt, während 46 in Montreal bleiben. Ser .jüdische Kammsarnkönlg" gestorben. Aus ^ooz ioüo uns *joe tuugtäi Lagen starb hier im Alter von 84 Jahren der Nefro v der Ladzer jüdischen Industriellen, Moses Aron Wiener, Gründer und Präsident der Textilaktiengesellschast M. H. Wiener. Ter Verstorbene war einer der jüdischen Pioniere der Industrie im polnischen Manchester. Nach I. K. PoSnanski war Wiener der angesehenste und einflußreichste Industrielle unter den Lodzer Textilmagnaten. Sein Ausstieg war das Ergebnis raslloser Arbeit und gründlichster Fachkenntnis. Sein UrteU in T^rtilfragen war maßgebend, weshalb er auch den Beinamen ,I>er jüdische Kammgarnkünig" erhielt. Bor dem Krieg wurde sein Vermögen auf fünf Millionen Gold» rubel geschätzt. Der Krieg und nachher die Serie der Revolutionen haben auch das Unternehmen Wieners stark in Mitleidenschaft gezogen. Der „jüdische Kammgarnköuig" starb schließlich ohne bedeutendes Vermögen. Deutsche Firmen spenden Maschinen für das jüdische Technikum in Haifa. Las Technische Institut in Haifa erhielt von der Allgemeinen Elektrizttütsge. sellschaft in Berlin einen elektrischen Motor für direkte Stromversorgung der physikalischen und chemischen Lriboraiorien zum Geschenk. Herr Stra utz, der Inhaber der Firma Otto Wolf und Co. in Köln, der bereits vor gH'fl Ihren dem Institut eine größere Spende zuwandte, stftete neuerving i eine Maschineneinrichtung für die mechanische Schlofseriverkstatt. vom Preußischen Landesverband lSdijcher Gemeinden. Vorgestern fanden wie „Ita" meldet, ln Berlin Tagungen d«S Engeren und des Großen Rat s statt. In der Sitzung des Engeren Rates waren anwesend der Vorsitzende Kammergerichtsrat Wolfs, der Stellvertretende Vorsitzende Bankier Galew*ski, Rechtsanwalt Dr. Klee, 'Juftizrat L i l ie n th a l, daä g/schäftSführeklbö Mitglied Dr.F r e u n d, Juftizrat Blau (Frankfurt a. M.), Gehcimrat Goldfeld (Breslau), Direktor Kareski (Berlin), Dr. Hirsch selb Msen), Prof. Türk, Justizrat Mako wer, Rabbiner Dr. Vaeck und vom Großen Rat die Herren Rabbiner Dr. EschelbaHer (Düsseldorf), I. B. Levy (Frankfurt a. M.), Rabbiner Dr. Selig mann (Frankfurt a. M., Moritz A. Loeb (Berlin) und Ministerialrat Dr. Badt (Berlin). * Der Engere Rat beschäftigte sich mit einer Reihe von Berivaltungsangelegenheiten, ferner mit einer Reibe von Vorschlägen zur Aenderung der Verfassung des Landesverbandes, der Frag: der Dauer der jetzigen Legislaturperiode d:r VerbandZversammllmg, mit der Frage der Staatsbeihilfen, des Anlaufs eines eigenen Gebäud:S usw. Zum Vorsitzenden des libe.a en UnierrichtsauSschnsseS wurde Justizrat Lilienthal bestimmt. In der Frage der Lehrerausbildung, in der der Kultusminister die Au nähme jüdischer Hörer in die drei bestehenden pädagogischen Akademien, die christlichen Charäkler tragm, ckbg l hnt und im 'üb.igen einen "Mangel an jüdischen Lehrern als voriäuftg nicht best'hend sstgestellt hatte, ltmibc beschlossen, nunmehr unv-rlligllch als Zwischenlösung eine Einrichtung zur Heranbiidung jüdischer Religionslehrer zu scha'fen, unter der Voraussetzung, daß der Staat sie als gleichberechtigt anerkannt und Mittel für sie bewilligt. Rechtsanwalt Dr. K l e e forderte di? Schaffung einer eigenen jüdischen pädagogischen Akademie; die Ma'orrtät stimmte dieser Forderung als einem zu erreich nden Ziele zu. Juslizrat Blau berichtet-: über die Subveniionsgsnche. Eine längere Diskussion wurde über die Frage der Unterstützung des Marannenlomitees in London geführt. Jusi'zrat Blau beantragte zunächst eine einmalige Subvention von 60 Pfund. Dr. Klee verlangte im Hinblick auf die historisch: Bedeutung der Rückkehr der portugiesische Marannen zum Judentum zunächst schm als Zeichen sympathischer Teilnahme die Unterstützung. Es wurde beschlossen, den einma igen Beitrag zu bewilligen und mit Rücksicht ans die Büdgetbestimmmkgen des Verbandes die Bei-tragsllistung in jedem Jahre nach Beibringung der betreffenden Unterlag n neu zu beschließen. DieSttzung des Großen Rates, an der fast alle Mitglleber dieses Rates teilnahmcn, befaßte sich mit den Entwürfen dev V e r f a s s u n g d e s N e i chs v c r ü a n d e s. Es kamen noch einmal die beiden in dieser Frag; bestehenden scharfen Gegensätza zur Austragung. Die Vertreter der Jüdischen VolkSsariei Klee und Kareski ver amten einen Reichsverband auf d'Mokratisther Basis mit Urivahl, der Referent Justizrat Lilien thal erkär.e. daß auch er zwar mw der jetzigen Kompronnß"ö'ung nicht zufrieden sei, daß aber (tu anderes Resullat bei der 'Ha'tmrg ider süddeütschelr Verbände nicht zu erreichen fei. Auch von 'liberaler Seite wurde der vorläufige Entwurf kritisiert. Eine Anregung von Dr. Klee, a u s l ä n d i s ch e n G emeindeverbänden. w'e dem deutsch-österreichischen usw.,'di: Mögiichk it de3 Anfch'nsfeö zu geben, verdichtete fick) zu einer emsiimmkg an^enonrme" Resoluintion Dr. Freunds, wonach die Ang'ieöerung außerceutfchrr jüdischer Gemeindeverbände ermöglicht rmrden soll. Am 24. Oktober tritt di? Reichskommission noch einmal zur letzten Fixierung des Reich'vercmidsstatutS zusammen. Einweihung deS jüdischen Mädchemvaisenhauses ln Budapest. Letzten Sonntag fand in Budapest unter, großer Beteiligung die feier-liche Einweihung des neuen jüdischen Mädchenwaisenüauses statt. In der drei Stock hohen Anstalt finden 120 Watsenmädchen. darunter 47 Kriegsw.nsen Unterkunft. Das dritte Stockwerk ist als Mädchenhllm für alleinstehende junge Mädchen bestimmt, biß bereits im Crwerv«l«ben stehen. Nach der Eröffnungsrede der Präsidentin, Fra» Anton v. Deutsch, hielt Ooerrabbiner Doktor Simon Hevesi die Festrede. In Vertretung des KultuZministenums gab Dr. Erwin Schwöder der Anerkennung de« Kultusministers, der sich entschuldigen ließ, für das Wirken de« jüdischen Frauenveretnes Ausdruck. Auch der folgende Redner, Oberbürgermeister Dr. Franz Ripka, sprach namens der Stadtgemeinde Budapest in ähnlichem Sinne. bin ÄMriftms für eh-malige Soldaten in Jerusalem. Der Menorah K'uv in .Jerusalem wendet ^lch an die demobilisierten Mannschaften der . drei englischen.Füsilierbatatlloue, die seinerzeit in Palästina kämpften, mit einem Aufruf zur Errichtung eines Klubh.ruseS für ehsmaitige Soldaten, das der Erinnerung an die jüdischen Soldaten 1p» Weltkriege dienen soll. James de Rothschild stiftete für den Baufonds 100 ägyptische Pfund, Col. F. D. S am ue (, der das 40. BataMon in Palästina befehiigte, 60 ägyptische Pfund. Die mathematische Bibliothek Prof. Kleins in Jerusalem. Wie aus Jerusalem berichtet wich, ist hie Bi'bllotheik des verstorbenen Prof. Klein in Göt-ttnigen. die von dem mathematischen Institut dor Hebräischen Universität ange'kauft ivurde. jetzt in den Räumen des Instituts. Myffinian Str. 138, der öffentlichen Benützung übergeben wachen. Die Bibliothek zählt 8500 mathematische Bänr.v und enthält besonders komplette Ausgaben aller wichtigen mai/hemomschen Zeitschriften in Verschiedenen europäischen Sprachen. TEPPICH HAUS S. SCHEIN II1N U k; I Pauernmarki 12—14 Größtes u. üllulit Hau» der Branche Perser* und smyrna-Tappich* Teppiche alier Arten Bettvorleger Bett« und Tischdecken OttomaneUberwUrfe Vorhänge Halbstore» Steppdecken 8249 Planeisdecken Möbelstoffe ll Bei größter Auswahl konkurrenzlos billige Preise II Besichtigen Sie unseie 33 Schaufensterl Im Souterrain des Teppichhauses zurückgesetzte Teppiche und Vorleger mit kleinen Webefehlern zu enorm billigen Preisen. Bühne und Kunst. Unbekannte detnils an» de« Leben Maupaffauls. Seine jüdische Lebensgefährtin. Vor einigen Wochen schlug die fvat^sische Presse einen gwßeu Lärm aus Anlaß des Todes des Sohnes von Paul Verlaine; mau'wurde aufmerksam auf die unbekarmten Kinder bekanrller Männer. Bei dieser Gelegenheit wurde das Geheimnis der drei natürlichen Kinder Guy de Mainpassan-ts gelüftet. Man erfuhr, daß Manpassant vom etneq seiner Geliebten, einer polnischen Jüdin, Fraü Ltdzelmann, drei Kinder, und zwar zivei Töchter und einen Sohn besaß. In vielen Sch.ifteu. und Dokumenten aus bettt Leben Mcrupassants wird eine schöne Jüdin aus Warschau als eine seiner teuersten Freundinnen erwähnt. Ihr Name wucke lange Zeit nicht veröffentlichst, da sich beide Familien mit gleicher Energie dagegen wehrten. Nach dem Tode der Lebensgefährtin Maupassants, wurde sch.ünbar das Geheimnis gelüftet. Die Mutier Maupassants, Frau Laura de Maupassants, war in diesem Punkt sehr streng. Als mau sie einmal bat, sich der Kinder des Dichters arkzunehmen, antwortete sie im Tone der Gracchenmutter: „Kinder meines Sohnes- — Ich kenne nur diel" und wi^ auf die Werke Maupassants. *, ' y Trotzdem aber erinnert sich Herr BuctettSff geboren in Paris am 27. Februar 1663, mit zärtlich«: Wehmut au feinen großen Vater, dem er übrigens sHe ähnlich sieht. Auch Fräulein Litzelmaun, die ein Jahr ter geboren wurde und Frau Belval, vom HMfe LitzA» mann, 'die am 29. Juli 1867 gDoren wuu>e, hängen M Liebe an ihrem Vater. Das älteste der Kinder starb im Alter von zehn Jahren fast gleichtzcitig mit dem Vater. Herr Lucien Litzelmann wohnt in Garns, ist von Beruf Redakteur in der Unterpräfcktur und spricht von feiner Wstammung nicht sehr gerne, denn als uneheliches Kind' darf er den Namen seines Vaters nicht tragen, was für ihn sehr peinlich ist. Doch dieser Beamte aus der Provinz, in dem da) Blut eines großen Sch i'tstellers fließt, spricht sehr ftmndlich über seinen Mlter. ,,^r war gjut, er war grosi und liebte uns. Wenn sein Tod nicht so tragisch, wen« er noch bei Bewußtsein gewesen wäre, hätte er unS sicherlich für seine Erben erklärt. Die Mutter hat 'bei seinem Tode sehr geweint. Wir haben es damals nicht verstehen könne:!, wir waren nck2) sehr klein, 'ich zählte zehn Jahre und meine Schwestern waren noch jünger," die verheiratete Schvester wohnt auch in Sains, während 'Lucienne 'in Paris Modistin ist. Der Sohn von Maupassant fchveibt Sportarirkel für die 'Zei'schrlst L'Auko in Paris'. zwei neue Ufa.Filmwette. Dve jüngsten Uisa-Pve sseivonsüh vungen geigten Werke, die dem Auge sehr willkomEn sind. Wer Smn für charakteristäschs Straßen-bWer von Paris (auch Lebens in Paris) und Dr ausgezeichnete Großaufnalhmen der ganz «nt^ckenden Marie K o r d a hat, wird bei dem FilmschausprÄ „E i n e m o d e r n e D wb a r r Y" auf feine Rechnung kommen. — Beim „S o ld a it der Marie" (nach der gleichnamigen Opevetts Leo Aschers) bewinndeä der Lisbhaber wirklich künstlerische Lvnbschastsaufnahmen, in die sich die resche Anmut der Lenia D e s n i ausge-eichnet fügt und man hat am stilgerechten Biedevmvver seine Freude. In beiden Filmstücken wird des weiteren vortrMich gespielt. Mer es fsylst bei der „mo-dernen Dubarry" an der tauglichen Handlung, beim Soldat der Mavie" an Mwechflung 'Und L-usDrielsto«f.f. Just vor der Leinwand des Kindsaales ist man kritisch geworden. Me Äte Walze von: exotischen König, der in Paris ein süßes Menmet genießt, während daheim — weit.wog, womöglich jenseits des großen Deiches und des Meredians — Gorgen der Staoitsvalivn und kriegerische Verwicklungen drohen, ist schon aus htvndwt Varianten bekannt. Die Kinobesucher gehen nicht mehr mit, lassen sich nW willig auf dieses GS Mvev. Gie wM n Gpannung, Gau-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.