Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2748 (20.10.1926)
- Date
- 1926-10-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Stert, MiMvoch Wie««- Morgenzeitung ifrirar Tö,frw*m 00. LNMr 1926 Nr. M8 Me Untersuchung im Schwarzbarth-Prozetz. ri« Sense« der vetteldtsuns wetSe« verhört. Paris, It. HttKer. (I. L. T) Jm P.rlnts dir Justierfand im Verlauf der Untersuchung gegen Schalorn Schwarzbarth ein Ehrliches Verhör von Aeugen statt, me diesmal von der Verteidigung Schwarzbarths geführt wurden. Als erster sagte der bekannte jüdische Politiker Wladimir Temkin aus, der nach der Revolution Mitglied der russischen und uttatnischm Konstitusme und Präsident der ersten jüdischen Nationalversainittlustg in der Ukraine gewesen war. Er erzählte über die verschiedenen Unterredungen jüdischer Delegationen mit Petljnra, Wittitschenko und anderen Mitarbeitern Petljuras bezüglich der Pogrome. Mehreren solchen Abordnungen gehörte Herr Temkin selbst an. Es war sein sicherer Eindruck, daß Petljura sich nicht d^zu verstehen wollte, die notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung der Pogrome *u ergreifen. TMkin berichtete furchtbare Einzelheiten über die Pogrome, insbesondere über die in Be rdit schein. Er schloß: Wir sind überzeugt, daß Petljura für die Pogrome verantwortlich rvar. Hütte Petljura es gewollt, die Pogrome hätten der« mieden werden können. Auf die Frage des Richters, wie viele Juden bei den Pogromen umgekmnmen waren, erwiderte Temkin: Ungefähr 100.000 Juden wurden getötet. Der zweite Zeuge war Herr Dr. E. Lscheri körnet, der bekannte Historiker und Sekretär des Pogromakchivs. ÄUf Grund aller Untersuchungen, sagte er, kommt man zu der festen Ueberzeugung, daß Petljura ganz und gar für die Pogrome verantwortlich ist In seiner Macht lag es durchaus, die Pogrome zu verhindern; er tat es nicht. .Keiner der Schuldigen wurde bestraft. Tscherikower führte das Zeugnis des bekannten ukrainischen Politikers Gruschewski an, der zu Protokoll gegeben hat, er und Schukoweki hätten Petljura gefragt, weshalb et Pogrome duldet, worauf Petljura die Antwort gab: die Pogrome seien zwar unerwünscht, allein sie halten die Disziplin in der Armee aufrecht. Kein Jude, schloß Tscherikower, zweifelt an der «Schuld Petljuras. Tie dritte Zeugin, Fräulein G rinberg, diewäh- 'rend der Pogrome in Proskuro w Krankenpflegerin war, berichtete grauenvolle Einzelheiten über die Pogrome in dieser Stadt. Der Attaman Ssmssfenko erpreßte von den Bürgern 900.000 Rubel und versprach, den Befehl zum Aitfhören des Pogroms zu gebe«; trotzdem ließ er die Schlächtereien weiter geschehen. Als dann eine jüdische Abordnung bei Petljura erschien und darüber Klage führte, daß in Proskurow 1600 I ubeit hingeschlachtet wurden, erwidert« er: Das Unglück ist nicht so groß, um darüber viel Zeit zu verlieren. Tie Darlegungen der Zeugen machten starken Eindruck. Bernard Lecache Über seine Reise in Rußland. Paris, 16. Oktober. (I. T. A.) Der bekannte Publizist Bernard Lecache, Korrcspvtldent dB „Parts Soir", der soeben von einem längeren Besuch in Rußland nach Paris zurttckgekehrt ist, erzählte dem Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agentur, et habe in Rußland zahlreiche Städte, in denen Pogrom« vorkamen, besucht und authentisches Material miigebracht. Er könne aus Grund eigener Beobachtungen solgeirdes erklären: „Die Behauptung, alS ob die ukrainische Bevölkerung über die Ermordung Petljuras erregt und gegen die Juden gestimmt worden ist, trifft nicht im geringsten zst Tie Mehrzahl der Ukrainer ist ganz und gar desinteressiert, die anderen, die interessiert sind, sind Feinde Petljuras und schieben ihm die Schuld an dem Ueberhandnehmen der Anarchie in der damaligen Ukraine zu. Die Meinung der jüdischen Bevölkerung aber ist einhellig: Petljura hat sein Schicksal verdient, auf sein Haupt fällt die Schuld für das vergossene Blut. Ich habe in der Ukraine Ruinen der jüdischen Städte gesehen, die durch die Pogrome so vollkommen verwüstet worden sind, daß sie nicht mehr aufgebaut werden können und einen schaurigen Anblick bieten. Das Charakteristische in zahlreichen Städten sind di« riesigen Grabhügel, unter denen die hunderte und tausende Pogromopfer ruhen. Ich bin mit allen Schichten dev Bevölkerung in Verkehr getreten, auch mit ukrainischen, und konnte seststellon, daß Petljura von allen mit den Pogromgeschchnissen identifiziert wird. Dort gibt es gar keine andere Meinung." Mißglückter Rilcktehrversuch de« türkischen Prinzen 3ia-8dvln. Parts, IS. Oktober.. Nach einer Meldung anS Konstantinopel Hut Prinz Zia-Eddin, der Sohn des verstorbenen Sultans Mehmed V., der als Verbannter im Ausland lebte, arn Montag versucht, mit falschem Paß nach der Türkei zurückzukehren. Bei der Landung wurde er jedoch trotz seiner Verkleidung erkannt und wieder auf das Schiss gebrächt. Rems von Radio-Wien. Sin Brudermörder. Budapest, 19. Oktober. Wie aus Zalaegerszeg gemeldet wird, hat der 17jährige Knabe Siegmund T o m o r nach einem Wortwechsel seinen älteren Bruder erschlagen. Er erhängte sich kurz darauf in seiner Angst vor den Folgen der Tat. Ausbruch eines japanischen Balkan». AuS Tokio wird gemeldet: Ein Vu.kan im Bezirke Saruputu (Insel Hokkaido) hat heute vormittags ungeheurg Rauchsäulen emporstoßend ein Gebiet von vie'en Kilometern im Umkreis, darunter die Städte Torna komai und .Ho ro bot au mit einem Aschenregen bedeckt. Bisher wurden Opfer an Menschenleben nicht gemeldet. Norwegen verwirft die Prohibition. "Oslo, 19. Oktober. In der gestrigen VsVkLaüstim-- mung wurde daS ProhiLttionsgesetz mit starker Mehrwert verworfen. Das norwegische Alkoholverbot ist damit gefallen. In der Hauptstadt und anderen Städten wurde die Verkündung des Abstimmungsergebnisses vielfach mit Freudenkundgebungen der Alkohol'rern e ausgenommen. Lefterreichlsche Landeskonferenz de« Keren Kajemeth. Ju der gestrigen Sitzung des Voliüeirates der „Ravag" wurde über die bisherige dreijährigeTätigkeit von Radio-Wien Berich: erstattet. Für die nächste 8 ü plant die „Ravag" anläßlich der B e e t'h o v c n - Z'e n ' e na r - seier die Aufführung sämtlicher Kamin rmusikwerke, Symphonien und Konzerte sowie eine F stawführung von „Fibel io". Eine besondere Neuerung in di s r Sai on w.r.en So listen ko nz erte bieten, und z.är derart, daß hervorragende Solisten elitweder zu cinet Uebertragurrg ihrer Konzerte oder zu e'nem selbständigen Auftreten in der „Ravag" gewomreir Werder: sol en. Der Änfa.'g wurde mit der Uebertragung des Kon ertes Vasa Prihoda gemacht. Für den 3. November wurde Professor Moriz Rosenthal zu einen: Klaviervovtrag gewonnen. Mit der Wiener Konzertgesellschaft wurde die Uebertragung von vier großen Chorkonzeit n äbgeschl. s'en. Die WochentagZ-NachmittagskoN'erte werden durch fallwer'e Einschiebungen von volkstümlichen Konzerten in großer Orchest'erbesef'ung bereichert we.den. Das, literarische Programm wird'auch weiterhin Theateraufsührungen aufweisen. Ferner werden die literarischen Zyklen „Dichtung der Welt'tteratur", „Landschaft Und Dichtung" und „Dich'.ung "der Gegenwart" im'Programm Aust nahm« finden. Die Sprachkurse werden durchwegs in der Zett von 19 und 20 Uhr abgchalten werden. Infolge der Neuordnung der Wellenverteilung wird der Rosrnhügelsender seine Welle um zirka 18 Meter, Graz wird urn 36 Meter verringert. Die geringen Wellenuntersch'ede dürften bei den Apparaten fast kein« Störungen Hervorrusen. Durch Einführung neuer Bügel an dm Wagen der Straßenbahn werden die Störungen wesentlich vermindert lverden. Das Präsidium des Keren Kajemell, 'rill mit: Samstag, den 33. d. M., %7 Uhr abends, findet in den Räumen der Zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, 3. Bez., Zirkurgasse 33, die diesjährige Landeskonferenz des Keren Kajemeth statt. Tagesordnung: 1. Referat des Herrn Dr. ZscaelWaldmann über den Keren Kajemeth als Mittel für eine geistige Propaganda; 2. Rechenschaftsbericht über daS Jahr 5686; 3. Arbeitsplan für das Jahr 5687? 4. Verlesung der Neueintragungen in den Pinkas des Keren uajemcth; 5. Neuwahlen. W a h l ö c v e rf) 11 g u n s :Jede Gnlppe, die das Mindestkontingent von IS Pfund aufgebracht hat, hat das Recht, »einen Delegierten au entsenden, bei Aufbringung von 59 Pfund und darüber zwei Delegierte. Die Gruppen werden ersticht, die Delegierten beim 'l'nreair d"? Koren Kajerneth ehestens anzumelden. Einbrecher mit der Weckeruhr. «»ovvsveovvvvvveuQPOPCXXXXXttOOOOCOOOOO Zionistische Sektion Landstraße. Heute Mittwoch, den 20. Oktober, tl,9 Uhr abends, jm Caf£ Lovrana (Souterrain), Hl., Löwengasse 36 Vorirag des Gemeinderates Or« Leopold Plasßftkßs über „Zionismus Ufld Sozialdemokratie“. Gäste willkommen I 8914 öooooooooooooosxx5oooc«ocooöoooöeöoocx3o uitb dort als Mi bsrüch.igtü UNbreaM, der üchälMge cheiltrick) Wschak und dev LSjäheige Karl Nana erkannt. Sie sind wMecho^t aögeflmst und Pf egrm mlteinand:e i>u ,arbeiten". Ste taten ganz unschuldig. Sie hatten, wte sie bchaupteten, im Kanal sich als „Strottee^ betätigt, d. h. nach Abfällen gesukht. Metkmürbig war, daß man bei ihlwn eine Weckeruhr fand, die sie deshalb mitgenommen haben wollten, um pünktlich S Uhr früh daran gemahnt zu werben, daß sie dm Kanal verlassen sollten. Allein b.t Wecker wie auch die beiden Mühen, die die Männer ans dem Kopfe trugen, wurden an ihnen znm Verräter: sie sind bi dem Einbruch Im Pe zgrschä^e gestoh en worden. Die Einbrecher wurden dem Landesgerichte e'ngelief.rt. Jrz der Nacht zum 3. d. M. wurde, vom Keller aus das Geschästslokal des Pel'warenhändlerS David Baum anu in der Alserbachstraße erbrochen. Die Tätw waren vom Kanal herg-'kommen, chatten'da) Kel ergewölvs durchbrochen und »varen so in die 'Räume der Firma gelarrg-t. Hier hatten sie Stauh- und Textilwaren im Werte von 14.000 Schilling erbeutet. W.N'.ge Tage darnach fand man durch Zufall die Türe zu dem Kanaleinftteg beim Tand el mar kt halb angelehltt. Bei näherer Untersuchung fand man Pelz-- waren und Kleiderstoise, die als ein Teil der bei Baumann geftohlerre» Waren erkannt wurden. Offenbar Hattert die Einbrecher sie mu der Flucht im Kanal liegen lassen, um sie bei gelegnrer ch-'tt äbznholen. 'Der 'Kanal wurde fortab unauffällig bewacht. Am 14. wlirden nun bei der Augarteubrücke zwei Männer wegen Bedenklichk it amgeha'ten, lveit ihre Kleider die charakteristische Farbe des Kanalschmutzes zeigten. Die Beiden wurden ins SicherheitsbNrean gebracht^ Wien, den 20. Oktober 1062. * Es wird kakt! Der Temperalursall, der gestern einsttzte, gewinnt bedeutend an Jntensttät. In den höher gelegenen Stationen Oesterreichs war der erste Frost zu verzeichnen. Die WettervorauSsag« lautet: Nordalptzn: Veränderlich, kalt. Sudalpenr Wechselnde, allmählich abnehmende Bewölkung, ohne wesentliche Niederschläge, kalt. * Selbstmorde. Der 98jähvige Privatbeamte Üec»po!d Bar losch bat sich gestern in seiner Wohnung aus Gram über die Erkrankung seines Bruders durch Einatmen von Leuchtgas vergiftet unb wurde teblov in der Wohnung aufgefunken. Gestern vormittags wurde die 46jühnge Private Lilly Fischer in ihrem Zimmer tot ansgefunven. Sie hatte sich mit einem sckMürzen Bande an der Dürschnalle erhängt. A>u8 Absck'ledS'briefen geht hervor, daß sie die Tat aud Schmerz Wer den Tod ihres Gatten ausgeführt hat. * Nnf..ll durch ein Auto. Der 69jährige PfrünLner Leopold Grün wurde vorgestern nachmittags, als er an der Ecke der Unteren Alren Donau und der KaiserUrüh'en.straße einem Motorrad aüNtveichen wollte, vom Kotflügel eines aus der entgegeng-sehtsn Nichiung kommenden Lastenautos erfaßt und fortgeschle. derü Er erlitt schwere innere Verletzungen und wu^'e ins Allgemeine Kvankenhauö gebracht. * Jubilate dev Ehe. In Bertretung des Bürgermeisters überreichte am Samstag der amissührende Stadtrat Richter dem Ehepaar Adolf und Nosalie S u ß anläßlich ihrer Goldenen Hochzeit die Ehrengabe der Stadt Wien. * Danksagung. Für die Kondolenzen anläUich des Äb- -tetens meiner lieben unvergeßlichen Mutter Dina Bartfeld auS Ez-ernowitz und für die Teilnahme an dem M-injan in meiner WahNüng, spreche ich hiemit allen Gesinnungsgenossen, Freunden und Bekannten meinen herzlichsten Dank auS. Markus Barr selb. * Der Olesümtauslage unserer heutigen Nummer liegt ein Prospekt des Silvttrinvertvisb Dr. Weidner Comp., Mühlau Nr. 36. Tirol, bei. * Wem gehört die BMantvtosche? In der Zweiganstalt Taborstratze des DorötheuntS wuü.« gestern Vovmittags die Kteinhä. Sicrin Frangiska Pelan angrhcrlten, weil sie dort eine Brillanikbrosche im teiläufigcn Werte von 866 Schilling verpfänden wollte, lieber die Herkunft gebrauchte sie Ausflüchte und erst im Lause der Erhebungen gestand sie. die Brofche im Kehrvichthaufen gefunden zu haben. DaS Juwel hat die Größe eines Zwei-Grdschen-StückeS, ist außen mii Brillanten karmoisiert, hat innen einen Brillantaufsatz mit bw''en Saphiren und Bergkristall. Der Eigentümer wiii> ersucht, sich beim Polize-ik-oMmissariat Leopoldstadt zu melden. * Reiche Einbrecherbeute. Nach einer Meldung der „Times" aus N e u v o r k sprengten Einbrecher in einer Fabrik in Chicago fünf Panzerschränke. in denen sich Platin und Diamanten befanden. Der Wert der von ihnen gemachten Beute beträgt hunderttausend Pfund Sterling. * Ratteninvasion im Moskauer Postamt. Das Moskauer Postamt hat unter einer fürchterlichen Rattenp'age zu leiden, zu deren Abhilfe Abteilungen des Aviocksm (Luftflotte für .Gasangriff) herangezogen wenden sollen. Der durchs die Nagetiere angerichtete Schaden soll atlßcrordentlich groß sein, da die Tiere sich vornehmlich über die in großer Angahl auS der Ukraine eintreffeWen Postkolli mit Nahrrngsmrtbeln hermachen. Es sind aber auch PostkoM, deren Jnba'lt aus kostbarem sibirischen Fellwerk bestanden hat, von den Schädlingen vertilgt worvcn. E Für jüdische Vereine ohne Miete sind die Loyalitäten de? Derein-bs!,möS, 3. Ben-, Bonnoiplatz 1, für einige Mende abzuneben. Anfragen an Dr. Großner, 6. Bez., Wbsrtg. 64, Tel. 25-6-86. * Ein Bsispi-l von der iüdischeu Rot in Polen. AuS Warschau berichtet I. T. A. Ein ehemals reicher jüdischer Kaufmann namens Jakob Krimmer, der infolge der Wirtschaftskrise kein aanzeS Vermögen verloren hatte und an die Mildtätigkeit der Menschen zu appellieren gefwunaeu war, wurde vor einigen Tagen von der Polizei wegen BettelnS auwearillen. Jm Polizeibureau wurde er' auwewrdert, sich in das Register der Stra« ßenb-ttler eintraaen zu tellen. damit er uns"'stört den Bet»terberuf ansüben könne. Vom G^kghl dieser Demütigung übermannt. beging Krimmer Selbstmord. * Die geaonwürtige Lago in Palästina. Der oewetene Mitarbeiter des Keren Kajemeth. Wien, Herr Dr. Kavl Schwager, k>er seit mehreren Jahren als Chaluz in Beth- Alpha in Palästina lebt, wird am 2l). Oktober, um %7 Uhr abends, im SihimMaate der Zionistischen Büros, 1. Bezirck, Kärntnerstraste 88. j'ber .Die aegenwärtiae Lage in Valästina" berichten. Die Mitarbeiter und Freunde des Keren Kajenreth werden hiemit zu diesem Vortragsabende cingeladen. Klassenlotterie. Bei der am Ziehuim des 6. Tages der 15. .Klassenlotterie gewannen: je 600(T Schilling die Lose Nr. 34.427, 87.914; 5909 Schilling das Los Nr. 96.802; 4090 Schilling das Los Nr. 49.356; Je 8000 Schilling die Lose Nr. 54.406, 79.343; je 2000 Schilling die Lose Nr. 24.873, 61.271; je 1000 Schilling die Lose Nr. 4780, 12.080, 97.021; außerdem wurden 2189 Ge, inne zwischen 509 Schilling und 160 Schilling ausgelost.