Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2747 (19.10.1926)
- Date
- 1926-10-19
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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M. 8747 dBifi M MUMOMM» M 19. Cftotet 1996 Aiie 8 MALOWAN m». »utiwi * mm WiU), l, opbrnrino m bringt für die heutige Kerbst* md WlnlerMsm iWUGMM Mßß^WWI R13ICK® tiniiiiiiiiiiiiiiiifiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiit* ln hefr>teh#.fl Dessins und rarbcn auf Seide f 4(ftfl gearbeitet, r«m Preise von ........... » JOU« Wien, den 19. Oktober 1962 * Hatz Wetter. Gestern abends sind in ganz Oesterreich leichte Niederschläge gefallen. Damit dürfte der von den Meteorologen vorausgesagte Wettersturz eingeleitet worden sein. Die weitere Wettervorhersage verheißt Winde aus nördlichen Rich, Lungen, allmählich abnehmende Bewölkung» kühler Wettercharalter. * Weiterer Rückgang der ArbeitSlofenziffer. Der Stand der unterstützten Arbeitslosen in W i e n ist in der ersten Hälfte des Monats Oktober um 1929 auf 76.804 zurückgegang e n. Bei den Angestellten ist trotz starker Neuanmeldungen von Arbeitsuchenden anläßlich des Ouartalsendes der Stand der Unterstützten um 04 auf 12.031 geringer geworden. In der Textil-, Hut- und Bekleidungsindustrie ist die Zahl der Unterstützten um.1494 auf 7098 zurückgegangen. Eine leichte Besserung zeigt sich auch in der Metallwaren- und Elektroindustrie, bet den Schuhmachern, Sattlern und in der Ledergalanteriewarenerzeugung. * Die Witwe des AsrikaforscherS Stanley gestorvem Die Erinnerung an den großen Forschungsreisenden Stanley wird durch den Tod seiner Gattin wachgerufen, der aus London gemeldet wird. Lady Stanley war unter ihrem Mädchennamen Dorothy T e n n a n t eine LerühmteSchönheit und b ekannteMalerin. Ihr Gesicht ist in einem der bekanntesten Gemälde von MillaiL „Ja oder Nein?" verewigt. Als sie 1800 Stanley heiratete, wurde dieser während der Trauung plötzlich krank, und durch die dicht gedrängte Menge, die den berühmten Reisenden begrüßen wollte, leitete sie der Maler Millais zum Wagen. Dieser rief auf die Jubelrufe des Volkes hin: „Ich bin nicht Stanley. Ich wünschte, ich wäre es." Nach Stanleys Tode heiratete die Witwe einen Doktor Henry Courtis, erhielt aber die Erlaubnis, den Titel Lady Stanley weiterzuführen. * Ein Mord nach acht Jahren aufgeklärt. Aus Berlin tvird gemeldet: Ein vor acht Jahren in der Nähe von Breslau begangenes schweres Verbrechen hat jetzt seine Aufklärung gesunden. Damals war der Gendarrnerivwachtmeisier Scholz auf einem Pawouillengang spurlos verschwunden. Der. Wachtmeister war nicht mehr nach Hause zurückgekehrt und auch sein Leichnam konnte nicht aufgefunden werden. Nun hat die Breslauer Staatsanwaltschaft eine briefliche Mitteilung erhalten, die den 27jährigen Arbeiter Prügel aus Deutsch-Lifsau als den Mörder des Verschwundenen bezeichnet. Prügel wurde verhaftet. * Ein ehemaliger Student als Lustmördsr. Vorgestern nachts lourde in Bregenz die 12jährige Lony O h n e b e r g, die Tochter der Besitzerin eines Gasthauses, in ihrem Zimmer von ihrer Mutter tot aufgefunden. Die Polizei stellte fest, daß das Mädchen durch Erwürgen ums Leben gebracht worden ist. Der Verdacht der Täterschaft lentte sich sofort auf den Mieter eines Fremdenzimmers im gleichen Stockwerk, den ehemaligen Studenten der Rechte Walter Alton aus Innsbruck. Die Erhebungen haben ergeben, daß die kleine Ohneberg, nachdem sie vorher auf widernatürliche Weise mißbraucht worden ist, durch Würgen mit der Hand ermordet wurde. Alton stellt die Tat in Abrede, trügt aber sehr aufgeregtes Wesen zur Schau. Er hat sich im weiteren Verhör in Widersprüche verwickelt, die seine Verantwortung wenig glaubhaft erscheinen läßt. Er ist der Sohn einer früheren Bahnbeamten und brachte sich mit Gelegenheitsgeschäften, zuletzt als VÜcheragent, durch. * Ein Vertreter der Nacktkultur. Aus Wiener-Neustadt wird uns berichtet: Gestern um ZL3 Uhr früh wurde in der Bräunlichstrahe ein vollständig n a ck t e r M a n n von der Polizei aufgegriffen. Bei seiner Einvernahme gab er an, ein Vertreter der Nacktkultur zu sein. Der Mann wurde als ein gewisser Franz Enterpfarrer agnosziert und wurde festgestellt, daß er solche Szenen, bereits auch in anderen Städten aufgeführt hat. Er wurde zur Beobachtung seines Geisteszustandsder psychiatrischen Klinik in Wien überstellt. * Wiener Erstaufführung des neuen Palästina-FilmS. Im Einvernehmen. mir der vesterrerchkschen Keren Hojessod-KommWon veranstaltet die Zionistische Bezirkssektlon 6/8 Sonntag, den 24. d. M.. Uhr vormittags, ttn Haydn-Kiny. 6. Bez., ' Mariahilferftraßs 67—öS. eins Vorführung des neuesten in Wien noch nicht gezeigten Palast i n a - F! l m S. Karten sind erhältlich im Vereinshelm. 8. Bez.. Bennoplatz 1, beim Bezirksrat' m. Kahn, 6. Bez.. Mariahtlferstratze 101, 8. Bez., BereinSplatz 1a, Tel. 36--2-60. Zionistischen Landeskomitee, 1, Bez., Kärntnerstraße 28, und Buchhandlung R. Lötvit, 1. Bez., Rotenturmstrahe 88. * Fünfzehnte österreichische Klafsenloitsrls. Bei der gestern abgehaltenen Ziehung des fünften Tages der fünften Klasse getvannen: 40.000. SMiiy daS Los Nr. 61.781: 80.000 Solling da« Los Nr. 18.780; 10.000 Schilling das Los Nr. 86.228; je 7000 Schilling die Lose Nr. 60.689, 98.899; 6000 Schilling das Los Nr. 46.466; je 4000 Schilling die Lose Nr. 16.698. 66.696; 8000 Schilling das Los Nr. 76.487; je 8000 Schilling die Lose Nr. 18.846, $8.484, 88.887; je 1000 Schilling die Lose Nr. 14.907, 86.784. 49.801, 66.818, 66.636. 98.086; außerdem wurden 8188 Gcw'ime zwischen 600 Schillina und 160 Schilling ausgelost. - * D« Bo:Hreck«r 6er fgetetWt «ft Maximilian 109 Jahre alt gestorbett. Juan Mt m a. der die für die Exekution des frühsrM Kaiser« von Mexiko Maximilian im Jahre 1860 bestimmte Abtei una kommandierte» wurde, wie jetzt aus Mexiko berichtet wirb, am 17. September in Ald ucruerq u e begraben. Er ist 109 Jahre alt geworden. Mema war seit tttefif als 30 Jahren ein AnfWger de« Stadtbezirkes von Alouquerque. * Offensive Men den fTtnfieit. In Paris beschäftigt man sich mit sehr ernstm Dingen, die «ne voUftändM Umwälzung aus dem Gcfkele der Männermode bedeuten könnten; es Hat sich eine „Liga gegen dte Halsqual" gebildet, ein Bund mbtungswerter Männer, die die ganze Welt von den zu den Oberhemden gehSrenden Kragen befreien WM, sowohl von dem steif geplätteten wie auch von den anderen In der ersten Versammlung. der Antikragenliga ging es stürmisch zu. Unter großem Jubel wurde schließlich Andre A n t o i n e, der berühmte LHeaterdirMor und .Kritiker, zum Präsident des Bundes der HslSfreihritsapostel gewählt. Dem Verwaltungsrat des Bundes was verwaltet wird, wird leider nicht mitaetettt — gehören Künstler und Journalisten von Ruf und Namen an. Man kam in den Versammlung za einigen Entfchließnugen, aber zu keinem Entschluß: vor allem ist noch nicht ganz heraus, wie der geplante Angriff gegen den Kragen eröffnet werden soll. JÜDISCHE WEIT Sar AriMsvrog»amm der amerikanischiiwtsche« Kongreises. Aus Newyork wird uns bericht.t: Die Exekutive des AmcUkanisch-jMschm Kongresses hat in ihrer letzten Sitzung nach einem Bericht ihres Präsidenten Doktor Stephan S. Wise über seine in Europa gepflogener; Besprechungen mit der; Führern verschiedener jüdischer Gruppen und Körperschaften den Beschluß gefaßt, zu dem für den Monat Juli 1927 in Aussicht genommenen jüdischen Weltkongreß sich durch eine entsprechet Anzahl von Delegierten zu beteiligen An der Sitzung .nahmen teil die Herren Tr. Stephan S. Wise, Louis Lipski, Tr. A. I. Rouge, Mitglied des amerikanischen Kongresses Nathan D. Per!mau, Benjamin Winter, A. Goldberg, George I. Fox, Doktor I. T e n n e n b a u m, Tr. M. Soltcs, Max E ck - m a n, B. G. Richard s, Benjamin S h e p a r d und Samuel Kaplan, Präsident Tr, Wise erklärte am Schlüsse seines Berichtes, daß die Juden in Europa nicht nur auf die materielle, sondern auch auf die moralische Mithilfe der amerikanischer; Juden ungerviesen seien, mit im Kampfe gegen den Antisemitismus und. für, die faktische politische, soziale und wirtschast.'ichc Gleichberechtigung in ihrer; Wvhnländern nicht zu urüerttegeir. Die Juden in Europa hegen die Hoffnung, daß die amerikanischer; Juden, die ein großes Verdienst daran haben) daß die Minorität s k l a rr j e l in die Fcredensverirüge ausgenommen wurde, in ihrem Kampfe ausharren werde», bis die Bestimmungen der Friedmsvcrtri'igc in ganz Europa auch in der Tat durchgesührt sein werden. Die Exekutive nahm noch den schriftlichen Bericht des europäischen Vertreters des amerikanisch-silbischer; Kongresses Marioin Löwerttal über die Ergebnisse des im August in Genf abgehattenm Minoritätenkongresses zur Kenntnis. Dieser Bericht stellt fest, daß die jüdischen Telegierten auf dem Kongreß eine wichtige Rolle spielte;;, imb kommt zu dem Schluß, daß der Minderheitskvngres; die Möglichkeit habe, sich allmählich zu einem nützlichen I n st r u m e n t für die Verteidigung der Mindinheitsrechte in den einzelner; Länder;; zu entwickeln. „8 ideviag" ln der Wettamstillaug ln Phlladrlphia Aus Newyork wird uns berichtet: Am 3. Oktober veranstaltete der unabhängige Orden „Brith Abraham" im großen Kortzerthaussaal der Weltausstellung in Philadelphia einen „Judentag", an dem über 20.000 Juden auS allen Staaten Amerikas teilnahmen. Der Orden „Brith Abraham" mit seinen 140.000 Mitgliedern, ist eine der größten jüdischen Brüderschaften der Welt. Die Tagung, die in feierlichen Loyalitätskundgebungen der Juden für ihr großes Adoptivvaterland ausklang, wurde vom Bürgermeister von Philadelphia, W. Freeland Kendriek. begrüßt. Der Hauptredner war Louis M a r s h a c e, der seiner großen Genugtuung über die in Chicago zustandegekommene Verständigung mit den Zionisten Ausdruck gab und die gegenwärtig erhöhte Pflicht der amerikanischen Inden hervorhob, ihren Brüdern in Europa, denen die Tore Amerikas nicht mehr weit geöffnet sind, durch konstruktive Arbeit zu helfen. Großen Eindruck machte die Rede des großen Philanthropen und Politikers Nathan Straus, der auf den großen Anteil der Juden an der Entwicklung und dem ungeahnten Aufschwung Amerikas hinwies, die Rolle, der Washingtoner Regierung bei der Schaffung eines jüdischen Nation alheims in Palästina schilderte und der Zuversicht Ausdruck gab, daß die Juden dem jüdischen Palästina gegenüber ihre Pflicht erfüllen werden. Es sprachen noch mehrere Redner, worauf der künstlerische Teil des FestprogrammeS folgte. Lederer, der zionlfteMreck. Aus B V d a p e st wird uns berichtck: In Budapest existiert ein Mlmzenjm'belrat, dom auch Vertreter der einzelnen Konfessionen ansehören, die sich darüber zu äußern haben, ob der zur Zensur vorliegende Film nicht eine Aufreizung gegen eine der anerkannten Konfessionen darstellt. Die jüdische Konfession in diesem Beirat wird durch den Präsidenten der Budapssier neologen Kultus" gemeinde, dem gem'gfam bekannten Zionistenschreck, Dr. Alexander Lederer, vertreten. Diesem Dr. Lederer ist jetzt etwas Furchtbares widerfahren. Zur Zensur lag der aus dem Roman Benovits „Jakobs Brunnen^ vsmrbeite-te Film vor. Der Roman und auch der Film spielen bekanntlich in Mlästina. Der Film ist recht schwach, am allerwenigsten ist ex ein ziomstischer Film, Aber er spielt in Palästtna und das genÄGe dem jüdischen KMuSprastderrten, flegelt alle Stimmen der christlichen Beiräte für daß Verbot des Films eiriMrebm. Der Einspruch Lederers wur.de zum Anlaß genornmen, die Vorführung des Films zu untersagen. Run hm ein Kompromiß Mtande. Der Film wurde freigtflcber;, aber »chm die Bilder, die in Palästina ausgenommen wurden. Der Zionistenschreck Lederer konnte also zufrieden sein. Doch nein! Die Reklame für der; Film schreit in Hunderten von Plakaten: „Ein zionistischer Film!" „Wie die Zionisten Palästina aufbüuen . . .1" oder: „Gehen Sie nicht nach Palästina, sehen Sie sich lieber Jakobs Brunnen' . . U" Und der Film hat unerhörten Zuspruch. Da muß einem rechten Assimilartten doch die Galle steigen und die Galle des jüdischen Führers Dr. Lederer steigt, daß sie schließlich platzt und sich in einem Artikel „Zionistei; und Heiden" Luft macht. Cs hat wohl nicht geholfen, der Film wird ständig vor ausverkauften Häusern abgerollt und wenn das nicht bald aufhört, muß man ernstlich für die Gesurtdheit des Zionistenschrecks besorgt sein. Der jüdische Gouverneur von Mah gestorben. Aus N e w- U o r k wird uns geschrieben: Simon B a m b e r g e r, der erste und einige Jude, der das Amt eines Gouverneurs eines amerikanischen Staates bekleidet hat, ist im Älter von 79 Jahren . gestorben. Der Verstorbene wurde im Jahre 1917, also gerade zur Zeit, als Amerika irr den Weltkrieg aktiv eintrat, KUM Gouverneur des Staates Utah gewWt und bekleidete dieses Amt bis zum Jahre 1921. Dieses Datum ist deshalb von Interesse, weil Bamberger aus Deutschland starnmt und die Deutschen in. Amerika während des Krieges stark verfolgt waren. Bamberger wurde in Darmstadt geboren, lebte seit seinem 14. Lebensjahre in Amerika im Staate Utäb, wo er als.Kohlenindüstrieller große Erfolge erzielte. Seit semer im Jahre 1908 erfolgt«; Wahl in den Senat hatte er Neuen, oft ausschlaggebenden Einfluß auf die Politik des Staates Utah, wo der größere Tsil der Bevölkerung aus Mormonen besteht. Der KriegSminister Jugoslawiens besucht einer; jüdischen Soldatenfriedhof. Aus Belgrad berichtet I. T.-A.: Der Kriegsurinister Trifunowitsch besuchte den Friedhof der im Kriege'gefallenen jüdischen Soldaten und erklärte bei dieser Gelegenheit, die jugoslawische Regierung gedenke» ein Gedächtnis b u ch herauszugeben, in welchem Namen, Photographien und die Hellrentaten der jüdischen Soldaten, die für die Freiheit des serbischen Volkes vollbracht worden sind, verzeichnet sein werden. ' Das „Lemverger Tagblatt" etngegangen. Das „Sem** bergtt Tagblatt", die einzige jiddische Tageszeitung in Galizien uno eine der ältesten in Polen, hat. vor kurzem zu erschÄnev aufgehört. Bühne und Knnft. „Samoirt.* Deutsches Volkstheairr. Befremdet, wie im Vorjahre fein WallmMch hat uns Bassermanns Egmont. Warum das Uebermaß von Gesten und Sttmmitteln, das Durchhalten im Affekt? Diese (und andere) Rollen, von Bassermann gespielt, sehen ungefähr aus wie ein Peter Alteribergsch^s Manuskript. Lauter Unterstreichungen — einfache, doppelte, dreifache, mit zarter HaNd geführt oder grob hrngekleckst und Frage- und Ausrusungszeichen die schweb Menge! Was der Künstler aus innerer Fülle gestalte^ wird durch den glänzenden Plunder lärmender Aeußerlichkeiten verschüttet. Sie macht uns keine FrerLe, Bassermanns kindliche Freude am Komödiantischen. Heute merken es noch wenige (und auch diese suchen Ms rricht einzugestehen), bald aber tvird der jetzt noch selbstverständliche Beifallssturm an Bassermann-Abenden mäßiger werden, wenn es der große Künstler an jener Selbstkritik mangeln läßt, die ihn jetzt schon davon abhalten müßte, den Grasen Egmont zu spielen. Die Neuaufführung des Deutschen VvlkStheaterS M an manchem Ungemach. Fräulein Grete Wagner ist ein recht rustikales Klärchen und tvürde in einer Landstadt vielleicht gefallen. Herr EdtHofer, der den Breckerchurg gab, war über die Partnerin, oder Dsv die Rolle des unglücklichen Liebhabers, oder über beides oder anderes — ah« für alle Fälle und recht sehr ungehalten. Er ließ es das Publikum fühlen. Solch wulstigen Breckenburg sah man lange nicht. ..HerrS chm öle stieß seinen Part (Alba) zwischen den Zähnen hervortz wie ein griesgrämig«, leberleidend« Beamter, den man zum Komödiespielen kommandiert hatte, der junge Herr Bau mann in der Rolle von Albas Sohn (die im letzten Akt zur Hauptrolle wächst) war so uninteressant tvie sein Vater, und Herr Forest schlug diesmal den Rekord im Unverständlichblerben. Sehr bemerkenswert, mit kargen Mitteln tiefe Wirkung übend, Herr Modarow als Oranten, und einfach herrlich, Labsal für Auge urA