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Wiener Morgenzeitung · 1926-10-19 · Heft 2747 (19.10.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2747 (19.10.1926)
Date
1926-10-19
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Getts I Wien, Dien SM ^r^r^,rrr..{.] 10. Oft*«,! Nk. 2747 Mischer Humor. 4L Zweihundert Gulden. Zwei Juden uns einer kleinen litauischen Stadt waren nach Warschau gezogen; dort ging es ihnen genau fs wie in ihrer Heimat: sie hatten mehr Hunger als zu essen. Einmal begegnen sie einander auf der Straße; freMgeS Wiedersehen. „Was treibst du, lieber Freund? Ich habe dich schon eine Ewigkeit lang nicht gesehen! Wie geht es dir in Warschau?" „So, so," antwortet der aridere, „man lebt; immer noch besser, als gestorben. Und du?" „So weit war' ich ja Gott sei Dank zufrieden; bas Stückchen Brot findet sich immer — unberuftn. Was braucht man mehr? Aber leider — ich wünsche es dir nicht und keinem — ich war zwei Monate krank und die Krankheit hat mich ganze zweihundert Gulden gekostet." „Großer Gott! Zweihundert Gulden? Wirklich schade, so wahr ich lebe. Bei uns zu Hause in Litauen hättest du für das GeL zwei Jahre krank sein kS.nnün." 2. Merkwürdig. Katz geht es in seiner Heimatstadt ^andselend, ultü er beschließt, and.rwärts sein Glück zu versuchen. Er kommt nach Berlin, um dort „etwas artzufangen". Wie fängt ein Jude etwas an? Er verschafft sich Geld; das andere findet sich schorr. So geht Katz zu einem Geldverleiher. Der hört, was Katz will, und fragt: „Wieso sind Sie zu mir gekommen?" „Wieso? Ich Hab' gehört, Sie leihen Geld, so bin ich gekommen." „Ja, aber ich kenne Sie doch gar nicht! Wie kanir ich Ihnen Geld leihen? Haben Sie schon gehört, daß man einem Menschen Geld leiht, den keiner kennt?" „Es ist merkwürdig!" seufzt Katz. „Hier bekomme ich kein Geld geliehen, weil mich keiner kennt; bei mir zu Hause leiht man mir nto#, weil mich jeder kennt. Es ist so schlecht und so schlecht!" 3. Sein einziger Wunsch Feiwel hat geheiratet, urrd bald nach. der Hochzeit enLeckt er, daß er sich tüchtig angeschmiirt Hai. Äic er fo eines Tages nach Hause kommt und ihm feine Frau entgegengeht, die er schon übersatt hat, macht er seinem Herzen Luft: ,Lör' mich an, Jente; daß du mir 600 Gulden Mitgift versprochen hast, gebracht aber hast in Wirklichkeit nur zweihundert, das trag' ich dir nicht nach: ge wiß hast bu nicht mehr gehabt. Ich sage auch nWs, daß du mir erzählt hast, du seiest 22 Jahre alt, aber wirklich bist du schon gottlob Über die Dreißig. Was läßt sich da tun? Schließlich — vorüber ist vorüber! Nur um eines bitte ich dich — tu mir den Gefallen und werde wenigstens n i ch t ä l t e r! - 4. Die große Welt. Sin Jude, der aus Deutschland in feine Heimah ein kleines Judenstädtchen, n-rommen ijt, trifft auf der Straße den Row. Ter fragt ihn: „Du warst doch in der großen Welt. Ich möchte dich nun etwas fragen: Was gibt es dort so Außerordentliches? Jfi's schöner als bei uns? Jeder erzählt Wunder über Wunder von der großen Welt, aber keiner kann mir sagen, was es dort eigentlich Besonderes gibL" Der Heimgekehrte antwortet: „Rabbiwenn ich beginnen wollte, zu erzählen, so nimmt es kein Ende. Nur ein paar Dinge will ich Ihnen sagen: Zum Beispiel gibt es dort eine Tramway, so nenne,: sie das. Wenn ich zum Beispiel von einer Gasse in die andere gehen will, fo gehe ich nicht zu Fuß (man weiß dort gar nicht, was das ist); ich setze mich in die Tramway, und in zwei Minuten bringt mich die Tramway dorthin, wo ich sein wilL Tann gibt es dort Eisenbahnen; aber was für Eisenbahnen! Eine Strecke wie von Wilna bis Kowno kann man in einer halben Stünde fahren. Dann haben sie dort Telegraph und Telephon. Sie wollen zum Beispiel mit Levhsohn in Berlin sprechen. Sie glauben, Sie müssen erst von hier nach Berlin zu ihm fahren und dann mtt ihm sprechen? Aber wo! Sie sprechen hier und Reb Todreß in Berlin, und einer hört'den andern. Sie verstehe? Alles geht drüben so rasch, tnrm. zu glauben!" Drauf der Row: „Ja, wirklich, Wunder über Wunder; nur eines begreife ich nicht: warum eilen sie sich eigentlich so in der großen Welt?" Achltscherk» alr Mtnmfttr- Bor einiger Zeit wurde in einem russischen Dorfe der Lagerraum einer großen Dampfmühle bestohlen. Die Diebe hatten bet einem nächtlichen Einbruch den gesamten Mehlvorrat auf Fuhrwerken fortgesührt. Als der Diebstahl am nächsten Morgen bemerkt wurde, verständigte man den „roten Direktor" der . Mühle. Dieser leitete sofort eine Untersuchung ein. „Wie konnte es geschehen, daß die Diebe während der ganzen Nacht unbehelligt blieben?" fragte er. Man berichtete dem Direktor, daß der Nachtwächter seinen Dienst nicht versehen habe. Darauf wurde der Dorfälteste gerufen und gefragt, warum in der verhängnisvollen Nacht kein Nachtwächter erschienen sei. Der Dorfälteste nahm eine Liste aus der Tasche und erklärte, daß in dieser Nacht der Genosse Tschitscherin an der Reihe gewesen sei, das Amt des Nachtwächters auszuüben. „Das ist doch unmöglich," wandte der Direktor ein, „weißt du denn nicht, daß Tschitscherin unser AußenkomMsär ist?" „Wer auf der Letzle Nachrichten. Sk« r«krokokgonlsation Ser Rechne fnf olea. Warschau» 18. Oktober. Bor einigen Tag?» Meldete sich um 11 Uhr nachts beim Direktor der Zsitungsgesellschaft „Glos Prawvy" in Warschau» Herrn StamirowSki, ein junger Mann, der ihm eröffiie-e, von einer Geheimorgan ifation zur Ermordung des Chefredakteurs des Blattes. S t p i c z y n s k i, und des Abgeordneten M e d z i n s i i beauftragt zu sein. Er habe aber beschlossen, den Auftrag nicht auszu führen. denn er halte solche politische Methoden für unmoralisch. Persönlich hege er aber einen Haß gegen Redakteur Stpiczynsli. Als sich der Mann entfernte, gingen ihm zwei Detektivs nach, die ihn in einem Restaurant verhafteten. Der Verhaftete ist ein geivefener Offizier und heißt Josef Proszkowski. Bei seiner Einvernahm« gab er an, die Geheimorganisation. deren Sitz und deren Mitglieder er nicht verraten wollte, beabsichtige auch, das NedaktioNSlokal und die Druckerei der Zeitung „Glos Prawdy" m den nächsten Lagen zu demolieren. Bon der Angelegenheit wurden sofort Marschall P i l s u d s k i, der Innenminister und der Polizeilommandant verständigt. Dre Redaktion des „Glos Prawdy" befindet sich unter ständiger polizeilicher Bewachung. Liste steht, der muß auch kommen," erwiderte der Dorfälteste seelennchig. Wie aber war Tschitscherin auf die Liste gekommen . SS stellte sich heraus, daß der russische Außenminister von der kommunistische Dvcforganisation einige Zeit vorher zum „E h r e n n a ch t w ä ch t e r" ernannt worden war, eine Auszeichnung, die in Sowjetrußsand gegenwärtig nicht selten ist. Staatsmänner und politische Führer werden oft zu Schiffskapitänen. Lokomottvführern, Eisenbahnwächtern und sogar zu Nachtwächtern „ehrenhalber" ernannt. Deemfache Dorfälteste hatte nur vergessen, zwischen einem „Ehre,Machtwächter" und einem wirklichen Nachtwächter einen Unterschied zu machen. Menschlkch« furfofa. Bor einiger Zeit wurde inZürich ein eigenartiger 3mT beobachtet: ein sieben Monate alter Säugling war an schwerer Entkräftung erkvanill. und Äs man ihn genauer untersuchte, zeigte es sich, daß das Kind sich angswöhut hatte, seine Nahrung — wiederzufSweTi. Erst Äs man durch erneu mechanischen Eingriff verhinderte, daß die Speisen aus den Magen wieder in den Mund zuvückgelangm konnten, gewöhnte sich daS Kind das Wiederkauen ab und wurde wieder gesund. Die Erscheinung des Wiederkauens kou.mt tatsächlich auch manchmal beim Menschen vor, tritt jedoch bei ihm ganz im Gegensatz zum wttderkäu'snden-Lirr fast immer ÄS ein Ferch-n krankhafter Be schaffen heit der Speise, röhre auf. GowöhnNch bestecht dieses Wiederkäuen beim. Menschen, das die Wissenschaf'! als Merycismus bezeichnet, darin, daß einige ZM nach dem Essen die verscki'iuckten Speisen wieder in den Mund zu rückst«.gen und dort noch einmal geikaut werden; erst dann erfolgt die eigentlick^ Verdauung. In diesen Fällen ist daS Wiederkäuen sogar als. N o r m a l z u st a n d zu betrachten, da beobachtet wurde, dast wicderkäuende Merischen. sobald sie erkrankten, das Wiederkäuen einftellten und erst wieder damit begannen, wenn sie gesu-nd geworden waren. Außer den Menschen mtt solchen abnormen 93er* danungsverhäl'tnissen sind nun aber auch jene, absonder- NchEn Menschenkinder zu erwähnen, deren Mägen Höchst* leistungen bewältigen, die man nicht für möglich hislte. kämen sie nicht ab und zu wirklich einma>l vor. Man kann hier tatsachii'ch von .Höchsttt-istungen und zwar irr bet* sch'-'denom Sinne sprechen: zunächst, was die Verdauungs-fähigkeit des Magens überhaupt betrifft, dann aber auch in Bezug auf sein „vernünftiges" Verhalten den un* sinnigsten Anforderungen gegenüber. Von der Verdauungskraft des Magens geben die als F r.e s s e r bekannten Menschen die besten Beispiele. So lebte um die Mitte des 18. Jahrhunderts in Wittenberg der Gärtner Kahle, der imstande war, hintereinander 480 Pflaumen oder 4 Metzen Kirschen — alles mitsamt den Kernen! — zu esien. der Tinte und Streusand ebensowenig verschmähte wtt lebende VögÄ, Mäuse und Raupen. Schmeckte es ihm einmal besonders gut, so aß er auch die Teller und Gläser mit, die er mit seinem ausnehmend krM-gsn Gebiß wirölich zervleinern konnte. Bei diesen . Kun-Micken" versagte sein Magen kein einziges Mal; der Mvnn wurde sogar 79 Jahre alt. Im Magen eines Irren wurden einmal nicht weniger ÄS 31 L L f f e l st i e l e, 9 Nagel, Kies-elstsine und verschiedene Metallknüpfe gefunden. Womöglich noch eigenartiger war ein Fall, der sich während des Wel'tkriegeS ereignete. Ein jurrger Mann verschluckte, ohne daß er besondere Schmerzen oder kranlkhafte Störungen seiner Verdauung empfunden hätte, ein volles halbes Jahr hindurch die verschiedensten Gegenstände, darunter 750 kleine Messtngringe, ferner Nadeln, Knüpfe, Dvahtstticke. sowie Glas- und Povzellansichsrben. Endlich stellte sich doch ernstliches Unbehagen ein, worauf sine Operation den seltsamen Mageninhalt zutage förderte. Die 750 Messmgrmge fanden sich hierbei in einem MagenW-ndsack verstaut, so daß sie wenigstens solange wie möglich keinen Schaden anrichten konnten. Zu diesen Etz- und Verschluckkünstlern gehören schließlich auch noch die S t e i n f r e s s e r, deren sonderbare Geschmacksrichtung naMvliich ebenfalls einer krankhsftsn DettmAttzung emspringt. In Dresden machte im Juli 1701 ein GlMfresitt, der alleröintzs Mchzettitz sin pathoiMcher BiEreßer mar. untzeheuM Aufsehen, wer! er behauptete, nur dann satt werden zu köNNM, wenn er Steine esse. Er erbrachte tatsächlich den Nachweis tcfür, indem er cöwm pMttö nach seinen Riesenmahlzetten stM ein paar Kieselsteine verschluckte. Ein anderer srrs Pasiau stemmender MetnskLssek war ein Mann namens K s h! tt 11 e r, dsr schon von seinem dritten LdbenSjachrtz an Steine mvzshrte. aber gleichfalls auch sonst einen so gWalttgan Appetit bStvies, daß er beim MMar täglich Nahrung für acht Mann erhielt imd auch vechchlanig. Er pflegte unter die Npetstn immer ein paar Bttive zu mischen, um daß Esten »nahrhafter" zu machen. Nach einige absvndGliche Menschen mögen hier er* wLhnt,verden: nönflich \m Menschen, denen nsemals Zähne wuchsen. BIS jetzt sind nur drei solchrt Fälle bekannt. Der erste ist der im ll. Jahrhundert lebende byzantinische Königssohn P r u s i a s, der an Stelle der Zähne nur tzim KnockMleiste im Oberkiefer besaß. Der andere Zahnlose soll König P y r rh u s vm: E-pirns gewesen sein, während es fick, beim dritten Fall um eine Frau handelt, die im 17. Jahrhundert in Lincoln in England lebte und wie ihre Grabschrift angab, msnials ZÜHne im Mun-de Hütte. Un neues 8uvrftr»roWky^ramm der 8* meitioc mm 80 srnmottcu Schilling für prodnttivc ArbeitKlüscnftrfovse. Dia Gemeinde Wien hat ein neues Jnvestiti0>tsprogramm ausnearbeittt und hittnr einen Betrüg von 8 8 7 Milliarden K r ö n e n v o r g e s e h e N. Es WUrvo beschlossen, das iw Jahre 1823 aufgestellte Wohnbaupcogcamm von 2 6.0 00 auf 30000 Wohnungen zu erhöhen. Außerdem werden im Jahre 1827 rund 18 Milli o n e u S ch i l l i n g f ü r S i r ü ß e n b ü ü t e N in das Budget eingestellt. Darüber hinaus wurde ein neues Gtraßenbauprogramm ausgearbeitet, das 6,720.000 Schilling enthält und Straßenölungen im Betrage von rund 100.000 Schilling vorsieht. 2 Millionen Schilling sollen zur Herstellung einer neuen Verbindung zwischen Simmering und dem Hafengel ä n d e am Donaustrom aufgeu>endet werden. Hcezu wlro dasTragwZrl der altenBrigittabrücke verwendet, werden. Zur Beschleunigung der Durchführung des KoloniasystemS zur Kehrichtabftrhr wurden 600.800 Schilling bewilligt. Für die elektrische Straßenbeleuchtung soll Eleltromaterial um 1 Million Schilling angeschafft werden. Die Met a l l i n d uft r i e soll durch Einsithrung der Zentralheizung» Warmi Wasserbereitung und einer Badeanlage im Lainzer VersorgungshauS und in vevfchiedenen Schulen Aufträge in d e r H ö h e von 2.7 Millionen Schi l l i n g erhalten. Die Gcoßmarlthalle wivd mit einem Auflvand von 360.000 Schilling ausgestaltet. Durch Neulegung eines FeuertvehrkabelS, durch neue Telephonanlagen in Lainz und am Steinhof wird die Elektroindustrie weitere Aufträge in der Höhe von 760.000 Schilling erhalten. Mit einem größeren Kostenaufivand soll der Schmelzer Friedhof in eine Gartenanlage umgewandelt und auf dem Kongretzplatz in Ottakring eine Parkanlage mit einem Schwimmbad errichtet werden. Auch de» Döblinger Friedhof wird in eine Gartenanlagr verwandelt werden. Im Au gürten soll ein Klnderfrei»' bad und das Luft- und Sonnenbad Krapfenwaldl und das Hernalser Bolksdad eriveitert werden. , . Die Gemeindevevwültung hat sich bemüht, für diese Investitionen Bundeszuschüsfe aus der produktiven Arbeitslosenfürsorge zu erlange n. ES lvurden nach längeren Verhandlungen für einzelne Arbeiten, jedoch nicht für die WohuhauSbauten, 1,868.000 Schilling, bewilligt. Famllle Hlr«. Sonntag früh wurde die 36jährige Prostituierte Marie Gn,ad von ihrem Geliebten durch einen Mefserfttch schwer verletzt. Der Ueberfall hatte sich in einem Gasthause in Hernals ereignet, und blutüberströmt war die Gnad biauf den Elterleinplatz gewankt, wo sie einem Wachmanne mitteilt«, ihr Geliebter, der 41jährige Gerüster Eduard Hirn, habe sie gestochen. Die Gnad wurde von der RettungSgesellschaft verbunden und ins Spital gebracht, nach Hirn wurden sofort Streifungen veranstaltet. Noch in der Nacht wurden Eduard Hirn, seine Brüder Leopold und Rudolf. dessen Frau Rosa und die Schwester Aloisia in der gemeinsamen Wohnung angetroffen. Eduard Him wurde verhaftet. Auf der Eskorte schlossen sich alle anderen Mitglieder der Familie an. Leopold Hirn griff hiebei den Wachebeamten tätlich an. indem er ihm Stöße gegen den Bauch und Schläge ins Gesicht versetzte. Der Wachmann mutzte zur Abwehr weiterer tätticher Angriffe den Säbel ziehen; er versetzte dem Leopold Hirn einen Hieb über den Kopf und verletzte ihn leicht. Hierauf begann Rosa Him dem Inspektor Hiebe zu versetzen, um den Gatten zu befreien. Ein ganzer Rudel Anhänger Hirns hatte sich inzwischen der EKkorte angeschlossen und als Rudolf Hirn gegen seine Verhaftung protestierte, untersMhte ihn sein Anhang, so daß auch der zweite eskortierende Wachmann Waffengebrauch androhen mußte. Da die Angriffe andauerten, zog er zu seinem Schutze die Dienstpistole. Erst als Susturs kam. konnte die Familie Him mit schwerer Mühe übevwälttgt und zum Amte gebracht werden.

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