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Wiener Morgenzeitung · 1926-10-15 · Heft 2743 (15.10.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2743 (15.10.1926)
Date
1926-10-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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tfr. 2743 -Gien, Frertag 4UtflfW WlPVgCllJvItRltg 15. Maker 1926 Seite Tagesbericht. MnftNche« Petroleum. Die stehende Beeoutung des Rohöls und seiner Produltte für die Weltwirtschaft und die in den letzten Jahren geraöc-An psychotisch oiuifirc'bcttiöe Annst vor Erschöpfung der Rohölbestände der Erde haken schon lange die Micke der Forschung auf die Herstellung von künstlichen Oelprodukten gelenkt. Baretts vor einigen Jahren hat der Chemiker Kanl E n g l e r in Karlsruhe, von der Theorie ausgehend, daß die Erdölvorkommen im Boden nicht von vegetabilischen, sotrdern von tierischen Fetteil, vornehmlich denen cmtedilnvialer Tiere stammen, durch Destillation von Tran unter hohem Druck künstlich Petroleum hergestellt, das mit dem natürlichen idonbisch ist. Später schlug er einen anderen Weg ein, indem er eine Reihe von Kohlenwasserstoffen, deren Vorkommen iul Petroleum durch Analyse bereits fest-gestellt ist, miteinander zusammenbrachte und so auch ein ProdM gewann, das dem Petroleum sowohl chemisch als auch physikalisch ähnlich ist. Doch verliest Eng'ler diesen Weg bald, da er ihm keine Bedeutung zumast. Nun scheint der Direktor des nationalen Forschungsinstituts für flüssige Brennstoff in Paris, Mr. Audibert, die von Engler ungeschlagene' zweite Methode doch zu oinenr brauchbar-en Nefultat. geführt zu haben. Wie „Mat'm" meldet, ist es ihm gelungen, synthetisch es Petroleurn herzustellen, indem or eine Mischung von Wasserstoff uwb Kohlenoxyden unter hohen Druck setzt und dann über einen ilach Audiberts eigener, von ihm geheim gehaltener Methode konstriuietteu Katalysator filtriert. Wie das Blatt weiter angibt, entspricht das so erhaltene Petroleum dem natürlichen Rcchpetroleum und gibt durch Destillation Benzin, Mineralöle, Paraffin, Petröleumäther und andere Nebenprodukte. Oie französische Regierung 'beabsichtigt, eine Fabrik z'ur Erzeugung dieses Lünsilichen 'Petroleums in Lens'zu errichten in der Erkenntnis, daß die neue Entdeckung Frankreich ungeheure Vorteile bringen kann, indepl cs.das erdöl-lose Land ans der wirtschaftlichen und finanziellen Abhängigkeit des ausländischen Erdövbezuges mit einem Schlage befreit. Natürlich gilt dasselbe auch für die anderen er'dölarmen Länder; erweist sich die Methode Audiberts in großem Stile praktisch durchführbar, so können dadurch geradezu eminente weltwirtschaftliche Umwälzungen hevvorgerufen wenden. Diese stehen übrigens wahrscheinlich auch auf einem anderen, ähnlichen Gebrdte bevor: denn die jüngst erzielten Fortschritte, für die .P e r f I ü s s i g u n g d e r K o h l e, an der insbesondere in. Deutschland gearbeitet wird, -das ja seit j,e Chemie sozusagen mit praktilsch'weltwirtschaftlichsm Horizont betreibt, lassen erwarten, daß nicht nur eine intensivere Ausnützung der natürlichen KoUervvorkommen, sondern auch eine erhöhte Bcideutung der Kohle für die Gewinnung von Oelprodukten sich ergöben wird. Es ist nicht ausgeschlossen, daß bald der Kampf um das Rohöl eine weltpolitische Frage von vorgestern ist. Sie MarinedepotsIn Beirut abgebrannt. Beirut, 14. Oktober. (Havas.) Durch einen schrecklichen Brand, der durch vier Stunden bekämpft wurde, lind die Marinedepots vernichtet worden. . Tmavdot. Erstaufkührung der nachgelassenen Oper von Giacomo Puec! n i im Operntheater. schön ist die Prinzessin Turan-dot! So schön wie die Prinzessin Salome, die es nur nach dem Kopfe des Jocharraan gelüstet, während Turandot nach atter Märchen-Unsitte einen jeden Freier, der ihre drei Rätsel nicht zu lösen vermag, rrm einen Kopf kürzer macht. Diese Passion setzt sie so lange fort, bis Kalaf die Nätsel löst und Durandot nach Uckevwindung aller in der Opernschablone liegenden Hemgrungen als sanftes Kätzchen ihrem Kalaf-Petrucchio mit dem Ausruf „Geliebter" in die Avme sinkt. Vorher watet sie freilich durch eil: Meer von Blut, läßt die Köpfe ihrer Freier öffentlich aufspießen und treibt die arme Liu, die den Prinzen lickt und seinen Namen nicht preiZgcken will, durch Folter,Malen zum Selbstmord auf offener Szene. Ohne Folter und Rad, ohne Zangen- und Dolch gibt sich Puccini oben nicht zufrieden, in der „Turandot" sind das Schwert des Henkers und die im Mondschein leuchtenden Totenfchädel neue Schaustücke der Pucoinischen Folterkammer. Durandot selbst ist in ihrem Hang gur- Menschenquälerei ein weiblicher Scavpia, wie andererseits die liebe, gute Liu in ihrem stillen Dnldertu-m und in ihren sanften Lyvismen eure Art chinesische. Butterfly ist. Auch alle Blutrünstigkeilen des „Mädchens aus dem goldenen Westen" kehren in Turandot. »der Amazone aus dem fernen Osteir, wieder, ja, sie sind hier zu -einer Intensität gesteigert, gegen die der Blutrairisch des jüngeren Puccini gleichwie die Klangperversitäten^ eines Richard Strauß fast harmlos anmuten. Die Schärfung des Richtschwertes durch die Kenkersknechte, die in einem grausig (Hw Kundgebung Molows. Die Notwendigkeit erhöhter Anstrengungen für de« Acre« Hajeffov. Auf' der Londoner Tagung des Zionisiischm Aktionskomitees wurde einstimmig beschloss,".:, die Anstrengungen für den Keren Hajessod in dm nächsten Wochen zu erhöhen, um dem Palästina-Aufbau unverzüglich einen über das Budgoö hinausgehendm Betrag in der Höhe von mindestens 100.000 Pfund zur Verfügung zu stellen Dieser So::- .derbetrag soll durch eine vornehmlich unter den organisierten Zionisten vorzunehmende Aktion für den Keren Hajessod aufgebracht wsrden. In allen Ländern hat dies« Arbeit bereits eingesetzt und die ersten günstigen Erfolge gezeitigt. Die führenden Zionisten stellen sich in den Dienst der Sach Der Präsident der Zionistischen Erelntive, 'Herr Nahum So ko low, hat jetzt einen Appell an die Zionisten gerichtet. Er schildert seine Eindrücke, die er anläßlich seines jüngsten Besuches in Erez Israel empfangen hat, die überraschenden Fortschritte in Stadt und Land, aber auch die augenblicklichen Schwierigkeiten, die insbesondere aus der wirtschaftlichen Krise in Osteuropa erwachsen jutb. In eindringlichen' Worten legt er dar, daß man die jüdische:: Pioniere, denen man die größte Verantwortung und schwere Opfer anfgebürdet habe, jetzt in ihren bewundernswertem Mute stärken müsse. Wenn die in London beschlossene Aktion voll gelingt, dann sei die Möglichkeit gegeben, sofort produktive Arbeitet: in Angriff zu nehmen und die Arbeitslosigkeit zu beheben. Sokolow gibt der Hoffnung Ausdruck, daß diese zionistische Fnnenpropaganda den Zionisten einen neuen Anstoß zu energischer erfolgreicher Tätigkeit für das große zionistisch.'. Werk geben werde:' „Wir Zionisten müssen uns daran gewöhnen, größere Opfer, .als man sie.sonst trügt, für unser nationales Ausbauwerk in Palästina zu bringen." * . "" ■ In Oesterreich würde die Aktion 'unter der Teilnahme des Direktors des Keren Hajessod, Herrn Dr. Arthur H a n t k e, eingeleitet Und wird,seitens des Keren Hajessod- Burcctus mit alter Tatkraft fortgesetzt. Es ist Pflicht der Zionisten dafür zu sorgen, daß aus Anlaß des österreichischen zionistischen 'DelegitzrtmtageS, der am "30. Oktober eröffnet wird, ein erfreuliches Resultat gemeldet toerd-en kann.!! ZntermUoimles Schachturnier' ru Berit«. Tie ansehnliche Reihe großer internationaler Schachturniere, die das Jahr 1926 (Semmering. Trentsin usw.) geboten hat, wird durch ein Türnier in Berlin abgeschlossen, wo seit 1920 keine internationale Schachvercmstaltung ' mehr" stattgefundeü ifat Das Berliner Turnier, das die Freie Schachverein.'gung'im Cafe Equi-Lable- Palast-veranstaltet, witt» im Növemher beginnen. Es wird von zehn Teilnehmern ü. zwacht internationalen Meistern und zweien der besten Berliner Meister bestritten werden. Emanuel Laster, der in Berlin seinen Wohnsitz hat, ivird an dem Turnier nicht teilnehmm, da er im Ausland weilt. Als sichere Teilnehmer gelten: Niemzowitsch,Rubinstein, Mieses, Sämisch, v. .Holzhause.n, John er, Ahues ürrd List; wahrscheinlich werdm..auch Spielmann und Grünfeld oder jugendliche holländische .Vorkämpfer Euwe teilnehmen. Der Zigarettenfabvikant Carl Bergmann, ein bekannter Schachmäzen, hat für das Turnier, das mit hohen Preisen ausgestattet ist, einen Sonderpreis von 1000 Mark gestiftet. Re »Aktion skaucaise" ist ln Ungnade gefallen. Die von der „Ligme d? la P-atrie francaise", der Vereinigung aller französischer An'tidreyfusards und Chauvinisten abgezweigte „Action francaise", in der sich alles vereinigt, was in Frankreich cmtirepMikanisch ist, tnar stets der von der Kirche gern gesehene und ihren Kindern als wohlgefällig vorgchaltene Sammelpunkt der frommen katholischen Kreise Frankreichs. Und nun erklärest — so berichtet das -Organ der Wiener Klerikalen — der Erzbis ch 0 f von Bordeaux und der P a p st selbst, die Lehren der „Ac'tion francaise" als v e r >v e r f l i ch und u n ch r i st I i ch! Der Kardirml von Bordeaux hebt hervor, das; sich der antichristliche Geist von Charles M a u r r a s, der der „Action francaise" die Weltan-schauuugsgrundlage gab, sogar in den an die Kirche gerichteten Lobreden bekunde, und dies keineswes in uneigennütziger Weise. Diese Feststellung ist immerhin piikant, denn sie zerschneidet sehr kräftig das Tischtuch zw'lschetl der Weltanschauung des Gründers der „Action francaise" und jener kirchlichen Weltanschauung, die bisher ziemlich häufig, um den Herrn Kardinal zu zitieren, ihre Lobreden an die „Action -francaise" gerichtet hat und dies' wahrscheinlich keineswegs in uneigenllützrger Weise. Tenn die inonarchistisch-nationalistische Bewegung in Frankreich kam Rom gelegen, so lange es davon Nutzen hatte. Man kann doch wirklich nicht annehnrerr, daß. jene Kreise, die den Katholizismus als politischen Machtfattor vertreten urrd sonst wahrlich nicht allzu kurzsichtig sind, auch nicht auf kurze Sicht denken, daß also jene Kroise nicht'erkannt haben sollten, die Weltanschauung des'Charles' Maurras sei wie jede chauvinistisch-nationalistische Anschauung antikatholisch, oder um im Wortschatz der Kirche zu bleiben, heidnisch!. Die deutschen Ucbematwualisten, fo lächerlich sie auch seien, machen in. antichristlicher germanischer Religion; das hypernationale. Russentum am Ende des 19. Jahrhu:rdertS war, wenn , man es weltanschaulich analysiert, antichristlich eingestellt, fo sehr auch die Svl0wieff, Dostojewski und die anderen von den röllchenbewehrten. Wotansanbetern wohl zu unterscheidenden großen Geister des Panrussentt:ms ihr Christentum betonten. Nun ist es aber merkwürdig, daß Ron:, wo die Fäden zur Aktivierung des christlichen Machtgedankens gesponnenwerden, immer und. immer wieder jene üb er:: al iv nalistis chen Strömungen hätschelt und zärtett, so lange sie in den Kram passen, sie. aber, wenn sie über die Sphäre örtlicher oder geistiger. Beschränktheit Hinausio-achsen, heftig befehdet. Nun weiß man, warum sich das Hakenkreuz in den Filialen des Kreuzes so wohlwo^ender väterlicher Duldung erfreut; allerdings, was sich ums.Hakenkreuz schart, ist so lächerlich, daß es nie so „heidnisch", .werden kann,, wie etwa die „Action Francaise".; v v : Für die auf Weite Sicht angelegte Politik Roms entscheidet jedoch niemals, das auf den momentanen Erfolg zulaufende Sentiment. Das Dauernde wird gesucht, und wenn irgendeine Richtung diesem Postulat nicht mehr genügt, so ist sie der Mohr, der seine Schuldigkeit getan hat. Der französische Monarchismus ist nicht mehr zugkräftig. Er kann vieles -versprechen, aber die Wahr-' scheinlichkeit spricht dafür, daß er nichts zu halten imstande ist. So lange sein Nationalismus eine für die „Abrechnungmit den Kirchenräuberr:" günstige Stimmung nährte, war er lieb Kind. Heute aber, lvö die Zeitläufte. dem legitinästischen Prinzip nicht nwhr hold sind und wo sich die Republik recht fest in den Sattel gesetzt hat, ist er nicht mehr notwendig. Er kann gehen Er ist heidnisch. p genialen Cho-rt-anz g-ipfckt, ist wohl das' Packendste der ganzen verkstischen DpexMterat>ur. Daneben ift Puccini freilich der felnfinnr-ge Lyriker gcklrcken, der das Orchester in den. maltesten Aquarellfarben wundervoll abzubönen vermag. Wie eckenfern und menschenscheu ertönt die NaichtmüfiL. zu Beginn des' -dritten Aktes,' und wie 'fan-st und still haucht Liu ihre schöne Seole aus! Und Wer der gar zu weilt ausg-esponnenen, von zartester Klang-delikatesse und Ironie erfüllten Szene der Minister-Marionetten Ping, Pang und Pong flogt gleichsam ein hauchdünner Schleier, welcher erst in idem mst Her- Operette lickängelnden Schlustterl gelüftet wird. Hier erklingt echte, spielerische, leicht beschwingte Musik des Südens, wie sie nur Puccini ans der Höhe -seines Schaffens zu schreiben vermochte. Mt Hilfe von penta'torischen (fli-nst tonigen) Skalen, mit Hilfe von chinesischen und javanischen Melodien —- schon früher hatte, er in der „Butterfly" japanische und im „Mädchen -aus dem goldenen Westen" indianische Melodien.dom europäischen Kunstg-eschmack zu assimilieren verstanden —, mit Hilfe eines Orchesterkoloröts, welches unter Zuziehung von Xylophon, Gong und CÄesta die Mäser ganz neuartig zu mischen vermag, zaubert, er eine Mischen Europa und Asien vermittelte Dämmerwelt des Klanges hervor. Zwischen Europa -und Asien liegt nicht China, sondern Rußland. Und in der Tat, man wird in der „Turandot" oft genug an die russische Muisiklandscha-fl und an ihr natürlichstes Kind, den „Boris Godüjioff" von MussorgZky, erinnert: Go in den -dumpfen Mordschlagen, in den schweren Marschchybhmen, in dom schauerlichen ToSca-Moll, in 'dem unlständlichen Responsorialverfähren, in dem eintönigen Rezitieren, in dem' Frage- und AniworWol der ein wenig .Wstnitttevlich ausgestatteten Rätse-lszene. (Mit der Lösung' von Rätseln hat es ja im mi Mal sichen Drama seine liebe No>t; selbst Richard Wagner kommt dramatisch nicht recht vorwärts, wenn Wotan und Mime einander im „Siegfried" Rede und Gegenrede stehen.) Nebrigens. ähncki die ,Muvandot" dem „Bovis Godunoff" -auch in der überragenden Rolle,.-welche dem Chor zngewiesen ist. Me in der griechischen Tragödie ist auch hier.das ganze Volk, welchem nur das Schicksal des Reiches der Mitte Hangt, Träger der Hand'luirg. Gegen den -C-hor imd die Ens-emblekunst — ganz prachtvoll das Sextett im erster: Finale ' treten die ari-osen Solopartien, mitunter beinahe i-n den HiNteugrund. : Seit jeher hat ja Puccini die kleine Melodiefloskel ge-; pflogt und verzärtelt rmd mit seinen wie g-lii>hende Lava breit und mächtig ausströmenden Arien und Duetten ' Häüs gohali-en. ^Unb so hat er wohl auch irr der „Tu-! randot" die grötzte melodische. Kraftairspannung dem Schlußduett aufigespart, vor dessen Komposittön ihm l der Tod die Feder für immer entwand.! ' Pucoinis Schwanengesarrg mußte Torso bleiben, - der Schlußakt infolgedessen ab fallen. Und das schwersti wiogende, das vierte Rätsel der Turandot, ist - ungelöst: : „Was wäre aus „Turan-dot" geworden, wenn Pusoun selbst das Schlußduett g-osäsiieben hätte, wenn er selbst , vqr^ der Uranffiühvrrng mit sein-em dramatischen IUrinstinkt »da und dort urn das Rrchttge gesorgt hättet" Gegenüber der unvollendeten „Durandot" ist der Enrwand der Mck:Äenarmnt vielleicht berechtigt, doch bewundernug-würdiig bleibt die musikaflsche Kleinmalevoi, ' die tragische Gestaltung des-Chores, der Anlauf zur! modern empfundenen großen Oper", all die Ab-! Wechslung in der musikalischen Gestaltung des orienta-! tischen AltersiveckcS. Selbst Richard Wagners rnölocktzche .Erhurdung hat so fm jMM ft#

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