Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-10-15 · Heft 2743 (15.10.1926) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2743 (15.10.1926)
Date
1926-10-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981830--27856-3015835
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite S Wien, Krei-tag Wiener M-rgen-ettnns 16. Oktober 1926 Nr. 2713 Tie vierjährig« Zu ch th aus strafe des Prinzen Windischgrätz wurde mit Rücksicht auf den leidenden Zustand des Angeklagten in eine vierjährige Kae-r kerstrafe m»gewandelt. Die vierjährige Zuchthausstrafe N a d v s s y s wurde auf eine dreieinhalbjährige Zuchthausstrasti f4t. .-i; jMiMj 'jGiWj ' Die Strafe Rabas wird von Mff «kf Mt MVnate, die Strafe des Obersten Kurcz von einem Jlchk auf sechs Monate, die Strafe Gerös von anderthalb aus ein Jahr, die des Kammerdieners Kovacs von einem Jahre auf sechs Monate Kerker herabgesetzt. Die Strastm des Generals Haits, dann des Mankovics und des Sch wetz wurden bestätigt. Ae wirtschaftliche Lage llmopas. Ein Vortrag des französischen Ministers a. D. Louis Lonchenr. Der bekannte französische Industrielle Lollis L suchen r, welcher mehrmals bereits der französischenRegiemng angehört hat und in den französischen Wirtschastsfragen eine hervorragende Rolle spielt, dessen Verhandlungen mit dem seither ermordeten Walter Rathenau im Jahre 1921 über eine wirtschaftliche Verständigung Frankreichs und Deutschlands das größte Aufsehen erregten, der im Völkerbund, besonders in Wirtschaftsfragen ein maßgebendes Wort hat (er war ckuch mehrfach mit den Fragen der österreichischen Sanierung befaßt) Und dessen Initiative die in der letzten Völkerbundtagung beschlossene Einberufung einer Welttvirtschastskonferenz zu danken ist, weilt, wie bereits gemeldet, seit Mittwoch in Wien und sprach gestern über Einladung mehrerer österreichischer Wirtschaftsverbände im GroßenFestsaal des Kaufes der Industrie über die wirtschaftliche Lage Europas. Loucheur befaßte sich zunächst mit den Ursachen des krankhaften finanziellen nnd wirtschaftlichen Zustandes, der gegenwärtig in Europa herrscht und wies darauf hin, daß idep Hauptgrund wohl im Weltkrieg zu suchen sei, der große Reichtümer auf den Schlachtfeldern verpulvert und eitle riesige Zahl von Menschenleben zerstört hat. Mer der Weltkrieg ist nicht die einzige Ursache; ein Teil der Verantwor- ÜUng ftir die heutigen Zustände nülßsauch in den großen Jrritümern gesucht werden, welche vor dem Kriege begangen Wurden. Die ungeheure Ver>nehrung der Produktion und ihrer Mittel, die weit über die Verbrauchsmöglichkeitcm der eigenen Länder hinMsgingen, das Schwinden der notwendigevl Arbeitskraft für die Landwirtschaft, das sich aus solch übertriebener Jndustrieansdehnung ergab, führte bei der forcierten^ Ausfuhr von Jndustrieprodnkten zu der NotwendigkeÄ einer ständig gesteigerten Lebensmitteleinftchr, führte 'aber v!uch, damit für die im Uebermaß erzeugten Produkte der nötige Konsum geschaffen tverde, zu einer gewissermaßen! zwangsmäßigen Verschuldung einer Reihe von Staaten Und' Nationen gegenüber denjenigen Ländern und Völkern, dßefchhren Kunden Zahlungsnnttel verschafften. Wie können wir nun der Wiederkehr solcher Fehler Vorbeugen und in die heillos verfahrenen Tinge Ordnung bringen? Nach Kriegsende hat man es mit der während des Krieges zwangsläufig entstandenen Inflation versucht. Auch Rathenau war z. B. der Ueberzeugung, daß die deutsche Industrie rroch lange Zeit die Inflation brauchen würde, um leben und sich entwickeln zu können. Die nachfolgenden Ereignisse in Deutschland und auch in den anderen Ländern haben dargetan, daß Rathenau, ein scharfsinniger Kopf, wie es selten einen gab, ein Mann, der alle wirtschaftlichen Fragen in gleichem Maße beherrschte, geirrt hat. Die Inflation schafft ein Dumping, das auf andere Länder schwer drückt und das Jnflatwnsland, das ja seine Währung stabilisieren muß, nach erfolgter Währungssanierung wirtschaftlich stark zurückschlägt. Will man daher die wirtschaftliche Situation wechseln, so muß erst die finanzielle Situation gesund gemacht werden. Dazu und zur Erhaltung der stabilen VWrung genügt es nicht, daß die Handelsbilanz eines Landes aktiv sei, sondern es muß auch seine Zahlungsbilanz defizitlos dastehen. Mit der guten Währung allein und mit einem soliden Noteninstitut ist es nicht getan. Hier liegt eines der wichtigsten Probleme, das der Krieg geschaffen hat, vor dem die Zahlungsbilanzen der meisten Länder aktiv waren. Die mehrfach vorgeschlagene Lösung .der Schaffung eines großen Freihandelsgebietes für ganz Europa durch Abschaffung der Zolltarife, die von Amerika gerne propagiert wird, ist unzulänglich nnd nicht ungefährlich. Denn der Wirtschaftsplan eines Landes ist nicht bloß abhängig von den rein wirtschaftlichen Erwägungen, sondern es spielt dabei auch die nationale Sicherheit eine große Rolle. Bor Mederlegung der Zolltarife müßte endgültig und ernstlich die Sicherheitder einzelnere Länder geschafferr werden. Diese aber setzt eine neue wirtschaftliche Organisation voraus, durch welche nicht alle, aber eine der Ursachen verschwinden würde, die in der Bergangenheit Kriege hervorgerufen Haben, nämlich der wirtschaftliche Spannungszustand zwischen den Nationen. Diesen Gedanken entstammt das Projekt der internationalen Wirtschaftskonferenz, die hoffentlich im nächsten Frühjahr m Genf zusammentreten wird. Tie Wirtschostskonferenz soll einen Ideenaustausch ermöglichen, durch den sich der Plan zur wirtschaftlichen Reorganisation Europas entwickeln könnte. Industrielle Konzentration, tvie sie heute auf der Tagesordnung steht (siehe Stahlkartell), bergen ohne internationale Vereinbarungen grundsätzlicher Art immer gewisse Gefahren sowohl vom sozialen Gesichtspunkt als auch von dem der Verbraucher aus in sich. Gerade diese internationalen Sicherheitsvereinbarungen können durch eine wirksame Arbeit der Wirtschaftskonserenz geschaffen werden. Sie dient zugleich der Sicherung des Friedens. Am Schluffe sein« Ausführungen beschäftigte sich Loucheur mich mit dem wirtschaftlichen Problem Oesterreichs und wies darauf hin, daß das Passivum der österreichischen Zahlungsbilanz in der Höhe von etwa 706 Millionen Goldkronen sich wohl dadurch verringert, daß bk unsichtbare Ausfuhr Oesterreichs aus dem Fremdenverkehr, aus den im Ausland placierten Kapitalien und dem Transitverkehr etwa 500 bis 600 Millionen Goldkronen beträgt. Aber auch dann weist die Zahlungsbilanz ein Defizit von 160 bis 200 Millionen Goldkronen auf, das durch kurzfristige Darlehen, durch die Emission langfristiger Darlehen im Ausland, durch den Verkauf von Aktien usw. gedeckt wird. Eine solche Wirtschaftspolitik aber kann nicht unbegrenzt fortgeführt werden. Es drängt sich die Notwendigkeit eines Wirtschafts- Planes auf, der die natürlichen Hilfsquellen Oesterreichs erschließt. Durch Umformung der Arbeit der Oesterreicher können große Ersparnisse erzielt werden, auf der andern Seite aber ist es unbedingt notwendig, die Ausfuhrmöglichkeiten Oesterreichs zumindest für eine größere Anzahl von Produkten zu erleichtern. Rand am die Seattalbanr. Auf der Strecke geblieben. — Zentralsparkasse nnd Zentralbckrrk. — Die Untersuchung geht weiter. Auf seiner Bersammlungskampagne in Ottakring kam Dr. Seipel auch auf die Zentralbankuntersuchung zu sprechen und meinte, es sei ganz gutz wenn einmal «in ReinigungsProzeß kommt. „Wenn dabei der eine oder der andere von unseren Parteigenossen auf der Strecke bleibt, so bleibt er eben auf der Strecke. So arm sind wir nicht, daß tvirdie Lücke, die durch einen solchen Fall gerissen wird, nicht mit anderen. Leuten ausfüllen könnten. Es ist auch nicht empfehlenswert, lvenn im eigenen Lager ein Teil der Partei aufsteht und wie der Pharisäer in der Bibel Gott dankt, daß er nicht so schlecht ist wie die anderen Menschen." Zu der jüngsten Rede des Abg. Kunschak über die Einlagen der Zentralsparkasse der Gemeinde Wim in der Zentralbank Deutscher Sparkassen stellt die Zeutralsparkasse u. a. fest: Die Zentralsparkasse hatte bei der Zentralbank der Deutschen Sparkassen schon seit me'hr als einem Jahre kein Guthaben. Wohl aber wurden der Zentralbank Wechsel nicht etwa zum Eskont, sondern nur zur Einkassierung anvertrauh wobei es sich ausschließlich um Wechsel handelte, die bei Sparkasserl außerhalb Wiens zahlbar gewesen sirrd. Als die Schwierigkeiten der Zentralbank offenbar wurden, konnten diese über ganz Oesterreich verstreuten Wechsel nicht mehr rechtzeitig zurückberufcn werden. Daraus hat sich zwangsläufig immer wieder ein gewisses Guthaben ergeben, das selbstverständlich von der Zentralsparkasse abgehoben wurde, zumal es sich hier nicht um eine Einlage, sondern lediglich um die Durchführung des Wechselinkasfos gehandelt hat. Die Abhebung nach dem 1. Juli hat insgesamt 103.000 Schilling betragen. Am 29. September wurde der Zeutralsparkasse ein Betrag von 15.839 Schilling,von der Zentralbank ohne Aufforderung mit der Begründung überwiesen, daß dieses Guthaben nicht unter das Moratorium falle. Der parlamentarische Untersuchungsausschuß befaßte sich gestern ausschließlich mit den diversen Kontis der Steircrbank. In den nächsten Sitzungen werden die Jndustriebeteiligungen der Zentralbank, so zum Beispiel ihre Transaktionen mit der Graz-Köflacher und mit Greinitz-Aktim, beleuchtet werden, wobei auch der bekannte Großaktionär der Graz-Köflacher und der Zentralbank, Dr. Wutte, einvernommen werden wird. Mt Antohnppeu, Psetfe« und Tschineüen. Obstruktion in Graz. Graz, 14. Oktober. (Priv.-Telegr.) Die Obstruktion der Sozialdemokraten im Landtag gegen diq Wahl Dr. R i ntelens zum Landeshauptmann wurde heute mit Dauerreden,'Pultdeckelkvnzert und Lärminstrumenten aller Art betrieb'm. Noch innner ist der erste Obstruktivnsrednev Mg. Leichin am Wort. Als Mg. Strohmaier den Sozialdemokraten „Gaunerv er tretert" zurief, gab es eine viertelstiindige Krawallszene. Inj der Nachmiitagssitzung wiederholen sich die Krawalle in verstärktem -Maße, als der Christlichsoziale Dr. Eup dem Grazer Bürgermeister Mu'chitsch eine gerichtliche Vorstrafe vorwarf. Die Sitzung Mußte unterbrvchen werden. Während der Pause schafften die Sozialdemokraten neue Lärminftrumente herbei, mit denen sie nach Wiederbeginn ein oh'renbe-täUbe,ndes Getöse verursachten. Mit AUtio huppen, Pfeifen, Drom* meln Und Tschinellen wurde bis M Uhr abends gelärmt, In den KrawallpMsen sprach Leuch im von Zeit zU Zeit einige Motte. Unter diesen Umständen blieb dem Vorsitzenden nichts underes übrig, als die Sitzung zu sjchl ie ße n Und die nächste auf» niorgen vormittags anzuberaumen. NIT TII •»on »Ara«“ ** Hliilrll 3, Avenue Bsqols Ganz neu, mit modernstem Komfort eingerichtet erstklassige, streng koschere Küche unter Aufsicht des Rabbinats. Zimmerbestellung rechtzeitig erbeten. VESasOM.-MsI»'«»»«r Aras Nlaexsa. 0S7 80 Millionen für die Beamten. Demissionsdtohuttg Dr. RintelenS. . Die Vertreter des 25er-Aussrhnsses und der Technische,-, llnion; erschienen nachmittags im Bundeskanzleramt, um bk Antwort der Regierung auf die von ihnen am Mittwoch abgegebenen Mitteilungen cutgegenzunehmeu. Bundeskanzler Dr. R a m e k gab dann eine Erklärung ab, in der er u. a. sagte: Der Ministerrat hat heute vormittags über das gestern abends von Ihnen überreichte Schreiben und die von Ihnen gestern abgegebenen Erklärungen bezüglich der An fr echt erhal tun g aller Punkte des F o r d e r u u g s p r o g r a m m e s und dessen Behandlung in ztoei Teiteu beraten. Die Regierung b e - harrt sowohl hinsichtlich derjenigen Punkte des Forderungsprogrammes, welche in Ihrem Schreiben angeführt sind, als. auch hinsichtlich der vorläufig zurttckgestcllien Punkte, dke wir bisher abgclehnt haben, u u v e r r ü ck t bei der schon abgegebenen Erklärung. Was die Gehaltsaufbesserung anlangt, so habe ich Ihnen gestern schon erklärt, daß die Aufbesserung um zwei Prozent gegenüber dem heurigen Jahre im Budget eine Situation schafft, die fast unerträglich ist. Ich will noch ein AeuHerstes tun. Die Regierung ist bereit, einer Gehaltsaufbesserung von eineinhalb Monatsgehalten gegenüber dem Gehaltsgesetz vom Jahre 1924 zuzustimmen, das sind, in Prozenten eines Jahresgehaltes gerechnet, 12.5 Prozent. Diese Zuwendung bedeutet eiiw Steigerung der Mehrans-lagen von 70 Millionen Schilling, die zugestanden waren, auf rund 80 Milkionein Schillin g. Das ist das Aeu Herste, was im Hinblick auf die budgetäre Situation gegeben werden kann. Tie Regierung kann unmöglich eine höhere Ziffer vertreten. Diese Erhöhung von 70 auf 80 Millionen Schilling ist ein sehr schweres Opfer, das für die Beamten gebracht wird. Mein Angebot ist das äußerste, das jetzt noch geschehelt kann, um das Budgetgleichgewicht nicht tatsächlich zu gefährden, unter dessen Störung die Beamten am allermeisten zu leiden hätten. Ich weiß nicht, ob Sie mir das glauben. Wenn Sie es mir nicht glauben, werden Sie es eitlem andern glauben müssen. Altch auf diese Konsequenz mache ich Sie aufnterksam. In der Frage der Miudestbezüge bcharrt die Regierung ebenfalls auf ihrem Standpunkt. Wir sind nicht in der Lage, diesbezüglich weiter entgegcnzukommen. Der Vorsitzende des Fünsulldzwanzigerausschusses Direktor Hold erklärte, daß die Beamtenvertreter die Mitteilungen des Bundeskanzlers dem Fünftlndzwaüzigerausschuß uttd der Techttischen Union zur Kenntnis bringett werden. Tie Antwort der Organisationen werde der Regierung abends überreicht werden. Um halb 9 Uhr erschienen die Beamtenvertreter abermals beim Kanzler. Sie verlangten eine nochmalige Uebrrprüsuug der budgetären Lage behufs Schafftnlg der Grundlagen für ein weiteres Entgegenkommen der Regieruirg. Diese Ueberprüfung sagte Dr. R a m e k zu u,td versprach, den Beamten itoch im Laufe des heutigen Vormittags Nachricht zukommen zu lassen. Lar Präsidium der Wischen Seimkludr beim polnischen Finanzminifter. Warschau, 12. Oktober. Heute empfitlg der Finanzminister Czechowicz eine Delegation des jüdischen Sejmklnbs, bestehend aus denl Präsidenten Hartglas und dem Vizepräsidenten Färb st eilt, mit denen er über alle seill R'essorü betreffenden Frageir konferierte. Auch die Probleinc, über die scholl mit senrem Vorgällger verhandelt worden toar, gelangten zur Erörternng. Georg Lnhamelr Erlebnisse in Polen. Warschau, 14. Oktober. Vor einigen Tagen traf in Warschau der bekannte französische Dichter Georg Du Harn e l! in Begleitung seines Freundes Georg C h e n n c v i e r ein,!üm die VerhälUnsse im polnischest Gefäiignisivesen zil studieren jund insbesondere die Gerüchte über einen angeblichett „lveißen Terror" in Polen auf ihreir Wahrheitsgehalt zu überpri'lfen. Georg Duhamel, der Alltor der berühmten! „Lebensgeschichte der Märtyrer", betonte in cinein offenen Brief an die polnische öffentliche Meilllliig, daß er als Freüitd der Polen Und als Schätzer der polnischen Kllltur komme, um Vorurteile zu zerstöret!. Da ihm aber diq Presse keinen allzic freundlichen Empfang bereitet hat Mtd er auf gewisse Schwierigkeiten stieß, kündigte Dilhanres' in einem neuerlichen Bxj.es all die Presse seine baldige A b ticd f* an. .i i; Sie englische Beamtenpolitik in PMtina. Jerusalem, 14. Oktober. (I. T. A.) Der soeben veröft fentttchten offiziellen Liste der höheren Beamten der Palästina-Regierung ist zn entnehmen, daß unter den 398 höheren Beamten 43 Juden sind. Die Departements für Eisenbahnen, Post, Polizei llnd Bildungswesen haben fast gar keine jüdischen Beamten. Auch beim Landwirtschaftsgericht uttb beim Grenzmilüär sind fast keine höheren jMschen Angestellten altzutreffen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.