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Wiener Morgenzeitung · 1926-10-12 · Heft 2740 (12.10.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2740 (12.10.1926)
Date
1926-10-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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fk. S740 Men, MenStstz rs. dMtt rSL« «Ee 3 Schön Ssrthe... Zitieven^ist Schwäche, Krankheit, Mißverständnis, Sünde wider den Geist. Das Zitat ruft man, wem: der Strom der Melodie versiegt; man glaubt seiner eigenen Stimme nicht. Man glaubt nicht dem Pochen des eigenen Herzens und beschwört das fremde, beglaubigte. Das soll die Bestätigung der Wahrheit bringen, ttttb beides wird entliehen — -Idee und Form, die so eng verknüpft sind. Der „Altmeister darf in keinem jHaushalt fehlen. Er ist der Schnittlauch auf Suppe, bisweilen sie selbst Und da ein Zitat noch keinen Sommer macht, muß eine Kavalkade aufrückm. Daß sie deine Bildung dokumentiert, ist nicht alles: ein wenig Glanz möge auch auf deinen Gewährsmann fallen. .Du erhöhst ihn. Du beweist, daß dein Gedanke schon vor dir von einem Größeren, Anerkannten, Unfehlbaren i gedacht wutt>e. Aber du stehst in seiner Nachbarschaft. Schon Goethe... Du ahnst nicht, wie tief du ihn beleidigst. Vielleicht: erst Goethe... Und du ahnst.nicht, wie tief du den Menschengeist beleidigst. Du findest in Goethes Prosasprüchen „Die Zelt ist selbst ein Element". Und Einstein ist dem tägliches Brot. Zitiere nur mein Freund! Schon Goethe... ufw. „Die Zeit ist selbst ein Element". Dieser Ausspruch sei hiemit den Goetheforschern preisgegeben. Wir werden nächstens darüber eine Dissertation lesen. Weh dir, daß du ein Enkel bist! Oh, verflucht, jetzt fange ich selber zu zitieren'an. ' Oskar Rvsenfeld. Bor der „sreiwllligen" Röumuag -er Meran. Hunger, Kälte und Krankheiten setze« den Siedler« zu. Für heute wild der Friedensschlnß mit dm Kolonisten in der Oberau erwartet. Die empfindliche Nachtkälte in dm feuchtm Unterständen, die Unmöglichkeit, irgendwelchen Proviant zu beschaffen, sowie die vollkommene Abschließung habm das Gros der Kolonisten zur Nachgiebigkeit veranlaßt. Seit Samstag gibt es keine Passierscheine zum Betreten der Oberau. Wer sie verläßt, kann nicht mehr zurück. Die Kolonisten leben jetzt von. Konserven und scheinm in ihrer Mehrheit bereits herzlich froh zu sein, aus dem schon fast vier Wochen dauernden Abentmer herauszukommm. Ser Kreis, den die Gendarmen um die Oberau gezogen habm, wird immer enger und fast kommt auf jeden Kolonisten ein Gendarm. Der Gesundheitszustand der Kolonisten ist, begreiflicherweise nicht der beste. Verkühlungen sotvie arckere Erkrankungen haben auch heute wieder einige Kolonisten veranlaßt, nach Wien zurückzukehren. Die Kundmachung der Bezirkshauptmannschaft Fko- Pioniere. Von Dr. Stellt) Schnr. Wie immer man auch Land, Leute und Leben in Palästina sehen mag — mit kühlem Interesse, mit bremrmdem Mitgefühl oder mit ablehnendem Zweifel — es gibt Erscheinungen, die dm Zweifel überraschen, das rem sachliche Interesse verdrängen. , , Nicht leicht, nicht aufgeschlossen gibt sich die feierliche Schönheit dieser etwas strengm, manchmal dürftigen Landschaft; sie mag manchem berückend und fremd sein. Verwunderlich dünken den .Fremden, die schier unübersehbaren Mannigfaltigkeiten, die schroffen .Gegmsätze innerhalb einer Bevölkerung, nicht größer als die einer europäischen nnttlereu Großstadt. Das Leben, in dem sich Unvermittelt äußerste PrnrütivitäL Und vertvirrende Kompliziertheit begegnm, wird vielm zu schwer. iAber es sollten es alle wissen, daß hier die Bestrebungen einer ideal gerichteten Jugend nicht nur der jüdischen, Wirklichkeit geworden sind, wenn auch die Träger und die Formen dieser Wirklichkeit durchaus jüdisch sind. »Aber wieviele wissen dies? * Seit UahiHchntm geht durch die europäische Iugend eine Bewegung, gegm die sich steigernde Mechanisierung des Lebens und gegm einen einseitigen Intellektualismus, der insbesondere das Schulwesm beherrschte. Alles, was in Philosophie Und Kunst im sozialen Leben Und in der Gestaltung des irch-ividuelllen Lebms an nenm Idealen Mfftieg, bildete, in etwas wirrer Weise, dm -Inhalt der europäischen Jugendbewegung^ 'müde der Erfolge der Technik, die doch nur das äußere Leben steigern können, schrieb diese fugend die Rückkehr zur Natur auf ihve Fahne; die Schule, so verlangten sie, sollte nicht mehr totes Wfsin vermitteln, solchem di« Aktivität, die Initiative der neuen Generation erhöh« helfen; eine neue Gemeinschaft, neue Lebensformen erstanden in dm Träumen der Besten dieser Bewegung, deren. Intensität es nicht gestattet, diese Bestrebungen mit nachsichtiger Sympathie ab^utmr, wie sie jugendliche Schwärnrerei immer erwarten kann. Wir wissen, wie. die Wirklichkeit Ms diese BvstrMngen erwiderte' nrit dem Weltkrieg. Und wir.wissen, wie die Jugend aller beteiligten Nationm diesen Krieg begrüßte als das „Stahlbad" für Leib und Seele, dm großen Befreier, der die nme Zeit heränfführen sollte. Aber dieser SeelenaUMvung dauerte nicht lange, und das Erlvachm war furchtbar, Die Vielen verdarben, die Besseren verzweifelten, und Nur wenige refteten den Glauben an eure neue Gestaltung in dm traurigen >Friedm hinüber. ridsdorf hat ihre Wirkung getan, und insbesondere das Versprechen bezüglich Zuweisung anderer SiedltmgspKtze in der Nähe Mens bestimmt die Kolonistm, nirnmehr an die freiwillige Räumung der Oberau zu denken. Es ist mit Sicherheit damit zu rechnen, daß die Oberau noch im Lan.se deck Woche geräumt werden wird. Der Matm, der Statuen stiehlt. Diebstähle im Dmneezitstäiro. Aus Berlin wirb uins geschrieben: Ein Krtminalsall, der in seinen Eigenarten -lebhaft an die auch in Wien vekamtte Bücherdisbstcch'ls-affäve des Dr. Ha-uck erinnert dürfte jetzt wieder das Interesse der breiteren Oefsentlichiteit finden. Der Berliner Gemeindeschullehver Schumacher wird nämlich beschuldigt, im Laufe der letzten Jahre verschiedene wissenschaftliche Institute, darunter das zoologische Museum der Berliner Universität, um mehrere Zentner einschlägiger Literatur und TausenL-e von wissenschaftlichen Präparaten gestohlen, zu haben. Die Eigentumsdelirte Schumachers sollen zum Teil Jahve zurückliegen. In den nächsten Tagen wird das Vergehen Schumachers neuerlich Gegenstand einer gerichtlichen Verhandlung fern» öei der eine Anzahl medizinischer Autoritäten sowie bibliophile Experten sich äußern werden, denn der Angeklagte behauptet, die Diebstähle im Tra n ce'-Z u st-a n-d begangen zu haben. Der Lehrer Schumacher beschäftigte -sich seit Jahrzehnten in seinen Mußestunden mit Insektenkunde. -Insbesondere arbeitete er über Wangen und gab auch mehrfach Literatur darüber heraus. Durch den Fleiß, dm er bei seinen wissenschaftlichen Arbeiten austoanldte, erwarb sich Schumacher bald in wissenschaftlichen Kreisen Ansehen; das Zoologische Museum der Berliner Universität und die Deutsche entomvlo-gische Gesellschaft gewährten ihn: gewisse Vertrauensstellungen. Im Zoologischen Museum, in dem er bald aus- und einging, verwaltete er längere Zeit, wenn auch nicht offigiell, die „Gruppe Wanzen". Bei der Deutschen entomologischen Gesellschaft hatte er die Stelle eines Bibliothekars inne. Da tauchten Gerüchte aus, kte in die Ehrenhaftigkeit Schumachers Zweifel setzten. Man wollte davon wissen, daß Schumacher große Massen des wissenschaftlich wertvollen Wanzenmaterials aus dem Zoologischen Museum entwendet habe, außerdem sollte er große Massen von Büchern des Museums sowie der Deutschen entomologischen Gesellschaft widerrechtlich an sich genommen.haben. Hinzu kam, daß Schumacher sich wie ein 'Sond-evling isolierte und das Betreten seiner Wohnung jedesmal zu verhindern wußte. Der Verdacht gegm den Lchrer wurde immer stärker. Im Olktober des vergangenen Jahres ließ-die Deutsche entomowgische Gesellschaft Schumacher verhaften. Bei einer Hausdurchsuchung fand man etwa 80 Zentner wissenschaftliche Literatur, hon der mehr als die Hälfte widerrechtlich in den Besitz Schumachers gelangt war. Außerdem entdeckte man 15.000 bis 20.000 I n s e k t e n, die gvößten-teils dem Zoologischen Museum der Berliner Universität gehörten. Man mußte feststellen, daß Irr den Ländern der Revolutionen suchten und suchen viele ihre! Zuflucht in den grojjett politischen Kämpfen für oder wider die neue Ordrrung — eine wirkliche Neugestaltung, neue Lebensformen, sehen wir nicht (abgeschen vielleicht Von Rußland, das wir nicht kennen imb das uns fremd imb seltsam und eher beängstigend erscheint). .* Niemand kann sich der Tragik dieses RÄrgms verschließen. Aber furchtbar waren die Kämpfe Und die Enttäuschungen der jüdischen Jugend. Fremd und entwurzelt ftonfy sie dem blutwarmen Leben gegenüber, eine Unwirkliche Geistigkeit gestaltete chr Weltbild, sie wußte nicht, wo. ihre Heinrat ist und wo ihre Seele sich verankern könnte. Es sind dieselben Probleme, die auch» die andern bewegten, aber alle verzerrt und verbogen drrrch die unnatürlichen Verhältnisse/ die tragische seelische Belastung, von Generationen her, schließlich durch, der: aufgezwungmen lKaimpf geyeuFemdschaft wrd Verachtung. So ist es zu verstehen, daß alle diel Ideen, die wir von anderswo kennen — die -Abkehr vom Intellektualismus, die Sehnsucht nach natürlichem Leben, die erneute Hochhaltung manueller Arbeit — hier bei den jungen. Zstlden in den Ländern Ost- Und Mitteleuropas, MammenstvahÄeu in dem einen großen Ideal: der Rückkehr nach der Heinrat in jedem SrnnM für den Körper, der sich straffen will nach!tause«djLWger SAlbenhvckerei; für die Arbeit, die sich wieder SM mtb Sdm sucht; für Geist und Seele, die flatterck) und Unruhig bei ander« Rahvnng gesucht hatte», immer Urrbefriedet, me gegründet i« Wem eigenen Sciu; Hemmt auch M d«e Sprache, die übevatt Gast gewesen war, hier gvoßmAlg gespendet Und dort Almosen empfarrgen, ja schließlich aus diesen Mmvsm eine eigem Spvachegeschaffm hatte, vrur seltsam verzerrte, wunderlich auZdrnckSvotte Form für «in verzerrtes Leben — und die «mr neuer Ansdmck M «e«es Leb« fei« spWe. Mer diese Heimat komwe nicht' wie «irr Geschenk empfange», sie mußte erobert werd«, erkämpft durch eine «rücksichtslose Umstellung deS gmye»! LebemS. Mmn foi der neuen Hemmt alle Lränme wirklich werden svlktelr — welchen Senn hatte das Lch«, wvmr ntcht alles darin gesmrdm iverden könnte? Diese Heimat mußt« «llles tmedergeben, was in sie hinerngeträumt worden war, Und sollte auch die Mrllichkeit darüber vevgewaktlgi werden. „Chaliuzim", Pioniere, mrmen sie sich — und als solche schreiten sie durch das J«ld: Pioniere des gedemütigten Judeuvolkes mehr als das: Piopieve einer neuen Gemeinschaft,- der Gigeuarbeit, der sozialen Ordrmng. Ist es Wirllichkert? Sind es nicht blaffe Dväümie einer weltslüchttgen Zpgend? > bei den Vorgefundenen Büchern die Eigentumsstempe-l bewußt unkenntlich gemacht oL«r entfernt worden sind. Schumacher ging sogar so weit, halbe Seiten oder ganze Titelblätter herauszuveißen. Es wird angenommen, daß Schumacher diese etwas sonderbare Handlungsw-eisL schon seit 20 Jahren betrieben hat. Der Lehrer erklärte dem Untersuchungsrichter gegenüber, daß er außerhal>b seines Lehramtes, das er anscheinend in korrekter Weise durchgeführt hat, in ei-nem st ä ndigen Trancezustand gelebt habe, und deshalb un« schuldig sei. M den HSnden dt der Hosentasche. Zur Psychologie der FrmomSsder. Der arme Femeausschutz des deutschen Reichstages hat ein bitteres Dasein. Gr ist »rach München gepilgert, da die bayrischen Behörden ihren Beamten untersagt hatten, entgegen den königlich-bayrischen Reservatrechten in dem protestantisch-Mffch-demokratischen Berlin Zeugenaussage zu leisten. Der Ausschuß wurde auf dem Münchener Hauptbahnhof untergebracht und auf die Stiegen wurden Landespoligisten postiert, um die persönliche Sicherhett der Berliner Gäste zu verbürgen. Das ist für die Ausschutzmttglieder sicherlich kein behagliches Gefühl. Die Rathenau-- un-d Erzberger-Mörder, auch der Graf Arco hatten es. bester. Allerdings hatten sie die Pflichten zu Bayern und Reich und Deutschtum und Kultur bereits erfüllt und wer sich erkühnte, sie vor Gericht ziehen zu wollen, war natürlich ein Jud' oder ein jüdisch-versipptes Individuum. Trotzdem bringt der Ausschuß bewundernswerten Mur auf. Er lädt Zeugen vor und ruft die, die über die Fememorde am besten Auskunft zu geben wissen. Es sind das die Leute, die die Erschießung Schlageters als Mord ausgegeben haben. Aber die Zeugen zeigen jetzt bemerkenswerten Mut. Sie stehen als Männer für ihre Tat ein. Bor ihren Zeitungerr, vor ihren Vereinen, vor der Polizeil (Weil ihnen die nichts tut.) Wer nicht vor dem Ausschuß. Der eine ist in London und schickt ein Kranbheitszeugnis. Der andere ist unauffindbar, der dritte kommt auch -nicht. Und wenn einer wirtlich erscheint, dann sagt er nichts. Er hat das Gedächtnis verloren. Es gibt aber auch vorhandene Scherze. Vagabunden, die irgend etwas auf dem Gewiffen haben, pflegen dem braven Amtsschreiber, der sie sm-vernimmt, ein Glas Wasser an -den Kopf zu schmeißen. Nm. ihm die Reverenz zu bezeigen. In München ist man nicht so rüpelhaft. Dort hat man Formen und die Gesellschaft, die das Reich zu retten hat, trägt Handschuhe und Monokel. So der General von G p p. Im Kriege Heerführer in aller Welt, hernach Freischärler, Baltikumer. (Auf dem Balkan sagt man Komitatschi.) 'Der Herr General kann die Juden nicht leiden. Sie sind Baterlandsverräter und,' da sie mit dem Mord nicht per Du fein wollen, durch die Bank eine faule, schlappe Bande. . .Alle, die es mtt chnen halten, sind abzukillen. Nicht zu knapp. Der Herr General weiß, darüber verschiedenes. Aber er sagt es nicht. Nein, bei Wotan, ©c haßt die Republik, von der er die Pension bezieht; aber, da er einen Zeugeneid zu leisten hat, fallt Hm So« zieht nur einmal durch dieses kleine Land mit aufmerksamem» «Sinn Und sehit: hier wachsen Siedlungen, einem lviderspenstigen Boden in Mrtesier Arbeit abge-rmrgen. Pronievarbett. Hier haben sich Menschen in letzter EntMoffenhievt (brer Arbeit verschrieben, denen man es wcchl .«rsieU, daß sie vom Mich Und -ccklttrsalls aus dem- Lajden komintett. Ist d-ts nicht PttmiertUm? j$h diesen Sied-Krngen findet man die verschiedensten Ammwn der Zusammenarbeit mÄ der Verteilung -de« >Arbettsprodukte — aber alle suchen auch mrr die «leiste Möglichkeit dev -Ausnützung uüd der: ungerechten.Verteilung z»u ^vermeiden--: revolutionäre.EnievgDe, Pie ansetzt beim eigenen Lüben. jUnd -da sich diese Merkchen in» restloser Entschlossvchett der ^Erneuerung verschrieben haben, vermochten sie auch in ihrem geistigen Lck-ien etwas einziges^ sie steNeu sich rücksichtslos Ms die Uralte Sprache üm, der sie neu« ZnhÄt geben und die ihnen nme Miä* drüMmöglichkett verbeihen soll. Wer k«ur an der Kraft der Berwirkkichung zweifeln, die die innersten Mgümgen Wn8 Jprmen des Seelenlebens ergriffen hat? -Wey aber dies alles nicht -schm kmm, dem werden doch Mffern spvechm. Seit!dem Mchre W20 sind £8.500 Cha- Luzim ins Land gekommerr, Von diestn arböttm m dev Dandwivtschaft 6400, teils als Siedler, terks M' Lohnarbeiter. Dü» übrigen sind:Bäu- Und MmstriearWiter Mrd' suchen» attch da neue -Formen gmofsenfchastttchev Wbett Und gemxdrsamen 'Lebms. Und andere Tausende bereiten sich in Cdtropü vor, in ehrlicher -Arbeit,!mn nicht Aanz nngeschult ans Werk zu gchen, »vre es viele ihver Ärmevaden Vorher getan» Hattert, und Um mit der UmstülLmg des Lebens schon frühes» zu beginnen. Sie toavten, W sich Hum die Tdre dss Lmrdes auftun. Und das Land wartet ihre«; , denn es bvchcht jnirge Kräfte und sisißr-ge Hände.!Gewiß, diese starke Bewetznug dev jüÄfchen fugend .hat ckrch ihre -Gefahren. GewU die Mrklichkeit ist hart und' kalt, ü«d oiellerch't härter und kälter Uoch hier als irgendwo, sund!<w ihr lvird sich die . straffste Energie abstvßerc Und das heißeste Feuer verzi scheu. -Aber hier steht Wirklichkeit gegm Mrllichkeit, Kraft Mm lKvaft, urch' so sehr ist das ganze Leben AoeinftM Von diesen treuen jugerüflichm Kräften, daß tucnr riMg glauben darf: ,dre neue WirMchkeit tvird anders som. Nicht gerade so, »me sie in den Wpfm dieser simgm Wmschm aiussah. Aber anders. Wer das neUe Palästina verstchen 'will — er mag zu. ihm sonst wie immer stehen, milß von diesenr wirKWoitshtWgrigm KHealisMus wissen. Dann mag ev sich entscheiden,!ob er ihn als Exponenten des jüdischen Volkes deutet, oder! aber — weiter gesehen — als Pionier der neum europäisch« Äugend.

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