Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2736 (8.10.1926)
- Date
- 1926-10-08
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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M. 2736 Wi«, FirSag Morgenzeil««,, S. LSsber IM Seit! 3 Mnigung in Moskaul Moskau, 6. Oktober. Wie hier gerüchÄveise verlautet, ist zwischen Stalin urG der Opposition eine Einiguncl erzielt worden. Stalin soll zu gewissen Zugeständnissen in der Außen- und Wirtschaftspolitik der Partei bereit sein. Trotz k i soll stellv^r retender Vorsitzender del- ^auptkonzessionsrates und stellvertretender Kommissär für Kriegswesen werden. Sinowiew soll der Vorsitz des Leningrader Bollzugsansschns'es wieder artgeboten worden sein, während feilte Forderung ans eritc? Zulassung zun» Politburcau abgelehnt wurde. Man erwartet, daß eine Einigung noch vor dem Kongresse der kommunistischen Partei erfolgen wird. Die Eröffnung des Kongresses tvird in ganz Rußland mit größter Spannung.erwartet. Ae Abfindung der Hohenrofiem. Berlin, 7. Oktober. Das Kompromiß zwischen dent preußischen Staate und den Hohenzollern über deren beschlagnahmten Besitz (über das wir ges :it bereits berichtet haben. Die Red.) ist heute abge,flössen worden und kommt unverzüglich vor den preußischen Landtag. Die Hohenzollern erhalten darnach 260.000 Morgen Landes und 15 Millionen Mark bar (gegen Abtretung von Schloß Bellevue und Schloß und Park Babelsberg. Dem preußischen Staate sollen also verbleiben: die Kronschlösser mit dem historischen Mobiliar und die Gärten, einschließlich Bellevue und Babelsberg, die Kunstwerke in den Berliner Museen und die Schatzgalerie, die Krön i »signier», die Verfügung über das Hohenzollern-Museum, die Hausbibliothek und das Hausarchiv nach Maßgabe besonderer Bestimmungen, die Theater mit dem Theatersundus, rund 250.000 Morgen Land und Forste, fast sämtliche Häuser in Berlin und Potsdam und die Fideikomißrente. Der Entwurf des Gesetzes über die Abfindung der Hohenzollern, der 17 Paragraphen enthält, hat übrigens einen politisch interessanten Absatz. Ter Anfang des 8 7 lautet: „Der Staat stellt dem vormals regierenden König Wilhelm II. auf etwaigen Wunsch Schloß und Park zu Homburg v. d. H. als Wohnsitz für ihn und seine Gemahlin auf Lebensdauer zur Verfügung." Bei allen Parteien des Landtages ist aus diesem Satz geschlossen worden, daß die Hohenzollern mit der Rückkehr des Kaisers nach Deutschland rechnen. RiinSeriibersall auf eine traasjordanische Stabt. London, 7. Oktober. (Reuter.) „Daily Expreß" mel-- det aus- Jerusalem, fünftausend (?) Räuber Hütten Mudav ara in Transjordanien überfallen und etwa 100 Einwohner niedergemacht. Sie alternde Frau. Tie alternde Frau ist eine charatteriiftische biologische Spezies. Wenn sie auch den männlichen „Schöpfern" der Weltgeschichte weniger in die Augen sticht als der Backfisch, so hat sie doch entschieden auf deren Ablauf einen stärkeren, bedeutsameren Einfluß als ihre jüngeren Rivalinnen. Um die „Frau von vierzig Jahren" haben Literatur, Kunst und Witz eine Gloriole gesponnen, nicht aber leuchtendwie die einer Heiligen, sondern in >qjt'len Farben der Karikatur schildernd: die einer liebebesessenen Priesterin der Venus. Die Psychoanalyse und die Kriminalistik haben auch nicht verfehlt, .das Ihrige bcizutragen, um in die Seelen-, besser Vlutmysterien dieser Lebenspcriode der Frau hiueinzuLeuchten. Grell!, sehr grell hineinzuleuchten, so daß manches verborgene Geheimnis, manch bedeutsamer Schatten oder eine zarte, verschämte Falte sich vor denr alles nivellierenden Bogenlampenlicht verkroch. Das auf das Gefühls- und Triebleben losgelassene Seziermesser machte sich selbständig und okkupierte den Unterleib, die oberen Partien des menschlichen Körpers gänzlich außer acht lassend. Hier soll die Bedeutung der psychologischen Methode, dsie immerzu auf die Sexualität, als die letzte dynamische Ursache des Seelenlebens, hinsteucrt, keinesivegs unterschätzt, aber auf ihr richtiges, begrenztes Maß zurückverwieser» werden. Sie behält tf)reu Sinn vielmehr für die Anomalien des Lebens als diagnostischtherapeutisches Mittel, als für das Normale, wo sie immer nur Teilerklärung, Bruchstück bleiben muß. Also die Frau von vierzig — mehr oder weniger — Jahren ist nicht nur und nicht immer nur — männersüchtig. Wohl hat — es handelt sich hier zunächst nm -den durchschnittlichen Normaltypus — tu diesem Alter meist ihr Liebesbedürfms, deutlich-: ihre sexuelle Wmlsch- und Aufuahmsintensität den Höhepunkt erreicht, sie ist aber gerade darum zu jener Zeit, bei normaler Lebensweise, das heißt vollständigen Befriedigung ihrer natürlichen Sehnsucht, ein besonders edles und wertvolles Gefäß für menschliche Gefühle und Regungen. Uiib schließlich kommt es ja im Leben des Menschen in erster Linie auf den Grad der Menschlichkeit an, gleichviel wo ihre Quelle entspringt: ob aus grüblerischer Jntellektualität oder ans trunkener SinneSsreude. Alle ethische Problematik der Menschheit würde sich wesentlich vereinfachen, wenn man lernen würde, alles Biologische' am Menschen, also auch die Sexualität genau so »oie den Hunger, als naturnotw-endige Voraussetzung zu betrachten, die unbedingt und .vor allein möglichst erfüllt tvechen muß. Möglichst, denn ein Rest muß und wird immer irgendwie bleiben, als Aus- S« flJMtritt tu Seneral Seeckt. Noch keine Entscheidung. Berlin, 7. Oktober. Die Gerüchte, die das Rücktrittsgesuch des deutschen Oberkommandanten Generals Geeckt mit ausländischen Einflüssen in Verbindung brachten, entsprechen nicht den Tatsachen. Seeckt soll vielmehr auf Verlangen des Reichsministers Geßler gehen, und das wegen der Zulassung eines deutschen Kronprinzensohnes als Manövergast der Reichswehr, die Seeckt aus eigenem gestattet hat. Geßler, der diesen Uebttgriff Seeckts weidlich ausschvotet, läßt halb offiziell verkünden, in der eigenmächtigen Anordnllng des Generalissimus liege ein Verstoß gegen den Vertrag von Versailles und — gegen bas Dienstreglcment. Diese dienstfertige Berufung Ms Versailles durch einen Geßler läßt in dem Streit, der jetzt um den manövernden Kronprinzenburschen entbrannt ist, entschieden Seeckt als syinpathischen „Süirder" erscheinen, sympathischer unbeoingt als seinen Widersacher. Ueber das Rücktrittsgesuch Seeckts ist eine Entscheidung noch nicht' gefallen, zumal der Reichskanzler Tr. Marx erst heute in Berlin eiugetrvffen ist. Reichspräsident Hindenburg hat heute sowohl So eckt als auch Geßler empfangen. Srverlngr Nachfolger. Die Antriusreoe *»ed Mini »ers GrzesirrSi. Berlin, 7. Oktober. In seiner Antrittsrede an die Beamten des Junenmini,leriums sagte der neue Minister Grzesinski: „Ich werde meine Aufgabe darin erblicken, dem Staate und dem deutschen Balle zu 'dienen, .die Verfassung zu schützen umd die Republik mit ihren Institutionen unpersonell in jeder nur denikbar möglichen Weise zu festigen und im übrigen sozial vernünftig zu wirken." Der Minister betonte schließlich, er sei nicht in der Lage, Angehörige des Ministeriums, Beamte, Angestellte und Arbeiter untergeordneter Stellen im Lande draußen zu decken, die etwa glauben, Politik auf eigene Faust machen zu können. - Ahöhung der Paßnebiihren in der Tschechoslowakei? Prag, 7. Oktober. Nach einer Prager Lokalkorrespondenz soll sich das Finanzministerium mit der Absicht tragen, durch ein neues Gesetz die bisherigen Paßgebühren zu erhöhen. An Stelle der bisherigen Gebühren von 10 bis 50 Kronen soll die Einführung einer gleichen Skala treten, die mit 10 .Klonen beginnt und je nach dem Zweck der Reise entsprechend erhöht werden wurde. Der Zloeck der Regelung soll der sein, die allzu häufigen Reisen tschechoslowakischer Staatsangehöriger und nähme aber, als Anomalie. Die Menschen haben aber noch nicht gelernt, und zum Teil schon verlernt, das Körperliche als das rückhaltslos zu betrachten, was es ist: als die nicht ivegzudenkende, unumstößliche Basis und Form all dessen, was der Mensch denkt, fühlt, erlebt und tut. Gebt der vierzigjährigen Frau ihr Leben, das sie leben muß, ihr Ausleben, und sie wird zum Kostbarsten, zum Erhabensten, das ein Volk besitzt: zur Mutter, zur Freundin, zur anregenden Muse. In diesem Sinne ist der Roman von Pierre B enoit „Alberte"*) nicht, wie der Autor glaubt, die Geschichte einer altcnrden, sondern die einer unbefriedigten Frau. Benoit betont irgendwo am Anfang nachdrücklich, das Alter spiele hier eine besonders wichtige Rolle. Bald lincb aber diese Behauptung durch die Erzählung selbst widerlegt. Den größten Raum nimmt die Schilderung der trostlosen Vergangenheit der einundvierzigjährigen Alberte ein, die an Seite eines ungeliebten, nüchternen Mannes gelebt hat und deren langjährige Witwenschaft dann dumpfe Einsanrkeit war. Der Untertitel des Buches stimmt: es ist die „Tragödie einer Leidenschaft", einer ganz simplen und alltäglichen, die Alberte qcher statt mit zwanzig erst mit vierzig Jahren erlebt und die durch das Tazwischcntrete»» ihrer Tochter Kamilla unnötig kompliziert wurde. Es ist also und bleibt ein Spezialfall, eine Anomalie, die allerdings Bertolt wunderschön und treffend zu charakterisierert versteht. Ueber diese zu spät entdeckte Welt der Sinnlich-- feit sagt Alberte: „Aber währayd andere sie mit zwanzig Jahren entdecken, bin ich erst nach vierzig ühriger Warrderuug, im, Innersten. aufgewühlt, in dieser neuen Welt gelandet.' Man betritt sie — ich weiß es jetzt — die Hände über der Brust gefaltet. Die unschuldigen Paradiese der Kindheit, die rel'giöse -Inbrunst der Jugend mit ihrem Weihrauchduft und ihren brinten Glassensterrr, sie fallen nnt filtern Schlage wie eine Leinwand, hinter,der das wahre Eden erscheint, von sprudelnden Quellen und nackten, im Nebel verschwindenden Gestalten belebt. Mit tränenvollen Augen, fassungslos steht man davor. Es ist, als ob der Schäfer wäre, der stets mir darauf bedacht ivar, seine Schafe zu hüten, und der unvermutet vor dem geheimnlsvollm Teich steht, in dem die Nymphen badend Welch' köstlich?« und tödliche Verwirrung!... Man möchte alle Orte Wiedersehen, an denen man vorbeiging, alle Bücher wieder lesen, die man gelesen hat, denn jetzt tveiß man erst, daß .uan sie nie gesehen, nie verstanden hat. Ich irre inmitten! einer Welt umher, die ich nicht wieder erkenne, oder die ich »och nicht. kenne, einer Welt, die nicht mehr dem schalen , *) .Pierre Benoit „Albertet Deutsch-Oesterreichischer Verlag, Wien-Leipzig. ' die damit verbünde»« Ausfuhr tschechoslotvakischer Werte nach dem Auslände einzuschrankerr. Befitzftörongrklase gegen Re „Lbemuer". . Bekanntlich befindet sich die Oberau im Eigentum des Kriegsbeschädigtenfonds, der diese Grundstücke an die Land- und Forstwirtschaftliche Betriebsgesellschast verpachtet hat. Der Pachtvertrag enthält die Bestimmung, daß der Pächter verpflichtet ist, in allen Fällen, in denen gegen Besitzstörung ein gerichtliches Einschreiten erforderlich sein sollte, ohne Verzug die Eigentumsrechte des Verpächters unter voller Verantwortlichkeit zu ivahren. Bundesminister Dr. Res ch hat mit Schreiben vom 5. d. die Betriebsgesellschaft unter Androhung aller Rechtsfolgen beauftragt, die im Vertrage vorgesehene B e sitzstör u n g s k l a ge e i n z n b r i n g e n. Von der Ueberreichung dieser Klage sei der Minister bis Donnerstag, den 7. Oktober, 12' Uhr mittags, in Kenntnis zu setzen. Die Direktion der Land- und Forstwirtschaftlichen Betriebsgesellschast hat auf Grund dieser Weisung gestern die Besitzstörungsklage überreichen müssen, um zu verhüten, daß sie von dem Kriegsbeschädigtenfonds auf Grund des Pachtvertrages haftbar gemacht wird. Man rechnet damit, daß die Räumung der Oberau in etwa zwei Wochen beendet sein könnte. Den Siedlern sollen gewisse Termine zur Räumung gestellt werden, und tvenn diese wicht eingehalten werden, soll das Netz der Gendarmerie immer enger gezögen werden. Es wird den Oberau-Siedlern vorgehalten werden, daß sie sich durch ihr Verhalten 'des Verbrechens des Landfriedensbruchcs schuldig machen, daß man jedoch von ihrer Verfolgung wegen dieses Verbrechens absehen würde, wenn sie das Gebiet in Ruhe räumen. Das jetzige G e n d a r m e r i e - -A u f g ebot wird auf 200 Mann erhöht werden, die den Zuzug weiteret Personen und von Lebensmitteln wirksam hintanhalten würden. - kine kommisston füe internationale Politik beim Waab Leami. Jerusalem, 7. Oktober (J.T. A.). In der letztem Sitzung H-es Waad Le um» (Natwnalmt der 'palästinensischen Juden) evstEeten die Miglieder der Genfer Delegation Bericht. In emem Beschluß wurde di-e Arbeit .der Abordnungen anerkannt. Es wurde ferner -beschlossen, eine ständig e politische Kom- Mission zu schassen, der alle mit <öem Vertreten» der M a n d a t s m a ch t in Jerusalem >umid London und m i t 'd e m Völkerbund zu behandelnden Fragen zur Erledigung obliegen sollen. Die Wahle» iu Tel-Awiw. Tel-Aiviw, 7. Oktober. (I. T.-A.) Die Wahlen zum Stadtrat von Tel-Awiw werden am 85. d. stattfinden, aber schon jetzt ist der Wahlkampf in vollem Gange, an dem sich neben den bisherigen Parteien noch zwei neue, die Konservati- Lich'r der Wirklichkeit ihr Dasein, verdankt, sondern die plötzlich in. dem düster strahlenden Licht der Liebe erglänzt." Man kann also rnhig sagen: die zwanzigjährig gewordene Alberte verliebt sich in den Bräutigam ihrer Tochter. Es ist nicht das Gefühl der überreifen tropischen, sondern das der ersten Liebe. Viel später erst, nachdem der bedenklose Franz die Tochter aus dem Weg geräumt hat (Alberte ahnt etwas, weiß aber nichts), erwacht erst in Alberte die alternde Frau, deren sinnliche Befriedigung zu spät gekommen ist und darum diese unersättliche Gier erzeugt. Die von Leidenschaften verbrannte Frau von vierzig Jahren wird sie erst nach acht 'Jahren, da eine neue Rivalin auf den> Horizont ihres Franz erscheint: die junge Cäcilie. 'Jetzt erst ist sie die Me, die gegen die Junge mit allen Etteln känlpst, jetzt erst hätte sie die Berechtigung aUszurufen: „Ach, was sind die Männer, und tverut' sie noch so sehr von Leidenschaften gequält Werder», gegen eine Frau, die in Verzweiflung ist, »veil sie fühlt, daß ihr Tag sich bald seinen» Ende zuneigt!" IM> diese Alberte, die cm Angstpsychose krank gewordene, die man schrnählich verläßt, deren Alter n»ar» eines Backfisches tvegen entwürdigt — diese erst ist zu allem fähig, diese zeigt ihren Geliebten beim Staatsa»»walt wegen Mvräws au. Sie ver»»»ei»»t, die ermoidete Tochter zu rächen, »st aber mrr zum verhetzten Tier gowotden, das sich selber rächt. An dieser letzten Du»nmheit trägt das Altev die Schuld. Denn rricht Unbeftiedigtsein oder Begierde war die Ursache dieser Eifersuchtstat, foudern nur die «»angelnde Erken»»tnis, daß die Jugend in der Liebe als Jugend siegen nmß. Und erst in diesem ewig sich wrederhvlenden Erkenntirismangel liegt der Ursprwrg der Tragödie der alternder» Frau. Es ist der Kanrpf zweier Geschlechter auf dem Gebiete des Triebl ebens, alsot auf einem stark vulkanischen Boden, ein Kanrpf, der »»aturgemätz' viel öfter unter den Frauen, als mnter den AN»rnern ausgefochten wird. Die Männer känrpfen da mehr Nm> geistige, intellektuelle D»»»ge, die Fraisen nur — die Liebe. Erst in diesem schwersten Kanrpf zeigt sich ihr Altern, ihre biologische TragöÄe. 1 Unvergeßlich Astä Nielsen in» Film „Der Abstutz", da sie sich vor den» Spiegel »vieder jungschrninken »vill,!ufm| ihren nach zehnjähriger Trein»»mg aus dem Gefängnis zurückkehrendeu Geliebte»» zu e»»rpsaugen. Hoffnungslos, aussichtslos... Das Alter ist da, mit seiner ganzen düsteren Macht, Ein allgemeines FraUenschrcksal, das auf verschiede»« Art überwunden tverden ka»»n. Mcht »mr aus kosmetische. Das Leben kann umgestaltet werden und eine neue Einstellung erhalten. Menschlichkeit, Mutterschaft, Gesährtentum bricht hervor. Me, und warum es manchmal »richt übettvmr-. den werden kann, hat Pierre Benoit in feiner „Albertet schattet