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Wiener Morgenzeitung · 1926-10-06 · Heft 2734 (6.10.1926) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2734 (6.10.1926)
Date
1926-10-06
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Men, NMwoch man M. 2784 «viciuw »wpyywymni^ * JÜDISCHE WEIT — : ■ ■■ : — ■■•• ' -- Bk ■ Ser Siegeszug des zionistische« Gedankens in Rumänien. Aeußevmrgen Horia Carps. Bor einiger Zeit erreffte eä nicht gerirv.;es Aufsehen, datz^ der „Verband der eingeborenen Juden" in'.'Ult'rlvmänten fati 5)cc Regierung ein, sch ritt, damit densü-ditschen Schülern ■bit Ausnahme in andere konfessionelle. Schulen verweigert werde. Der bekannte rnmäi-rilsth-Mische Publizist und Vor- LÄNPfer für die Rechte der Juden in Rumänien, Horia Ca r p, nachm den Anlaß eiiier Unterredung mit dem Korrespondenten des „Uj-^Keret" wahr, um sich über die gegenwärtige Lage der Juden zu äußern. Wir geben hier seine äußeret interessanten Ausführungen ansziigsweise wieder. „Die Juden Altrumäniens, besonders aber die Bnka- . eftcr Juden schicken ihre Müder mit Vorliebe in 'diever-' schiedenen'Klo sterschllleu, in denen die Kinder frE;ösisch' und englisch fernen können. Wir machten die Beobachtung, daß die hermrwachsende neue jüdische Generation nicht nur keine jüdische Erziehung erhält, sondern eben unter dein Einfluß der Klostererziehung, b.ic Religion ihrer Väter leicht verläßt. Das ist der eine Gesichtspunkt, der zweite, nicht minder wichtige chcr ist.der Umstand, das; mir nicht ruhig znsehcn.können, daß' die Inden ihre. Kinder in nichtjüdischc konfessionelle Schulen schicken, während mir mit riesigen Opfern nicht' nur Volksschulen, solchem auch ein Gymnasium, 'Lyzemu, Viädchcngyinnäsiünl, eine Geiverbeintb Händmcrkerschule für die jüdischen Schüler erhalten. Unsere elementarsten Interessen forderten also unsere Intervention beim Unterrichtsministerium, damit den jüdischen Schillern der Eintritt in andere konfessionelle Schulen verboten werde. Die rumänischen Juden — sagte Earp lveiter — sind, mit Ausrlahme einiger Moldausl'edlnngcn, .wie auch das ünrianische ''Volk, nicht'religiös und haben sich trotz der er-- nMrigendeu Lage, in der sic bis zu»n Ende des Krieges g^kcht Haben, den -Ikumäuen assimiliert. Erst . Sic in der jüngsten Zeit m Fluß geratene zi o n i sti s che B e we g u n g hat das Selbftbenmßtfeiü m ihnen gclveckt. Fast überall,, hauptsächlich aber in Um MM, standen die Führer der bestehenden jüdischen Lerbällde dem Zionismus ablehnend, gegenüber. In Rumänien lvar dies' nicht -der.'Fall.,.Der. Präsident uitb die Leitung des Verbandes der eingeborenen Juden in Allrumällien lebt nl.it derzionistischen Leittlng .tu b e ft .cm Ei nve rnech m-e >». Man kaust ruhig sageil, dgß in Rüntälüe.n fast jeder Jude/ Zismst^'.'Mmn^-nichL.AvBzrpuist.ist, Der Pr.ässdentwerBu-.. karester. Ml.lüsgemeinhe, derBaukier Eli Berka W.r tz', sperri det. jährlich 30.000 bis. 40.000, Lei für zionlstischc, Zwecke. > Mesch Erstarkung des. jüdischei»Natiollalgefühls zur'Felben Zeit, als.die.Juden runtaitt fche-S.taatsö.ürge r.wurdqn, wäre unverständlich, wenn nicht darauf hingewieselr würde, haß mit dem Datunr der rumarlischeu 'Gleichbercch-. tigung. ,',.der'MtisvuMsmus m verstärktem Äkäße ausgetreten ist..Es gab offeile Straßenkämpfc, Zer--, trünnnerung von Fenstern, die. Juden rvurden aus den Unf v erf i t ä t tuvc r j a g t .und das alles führte Hazu, : daß die bereits - jüdischen'. Massen,- sich. der -ziomstischen OrgamsatwiK an'schlosscn. 'Die.Bükarester Iudeil besuche»» geriw die ^Vorträge nnt jüdischen 'Themen, lassen ihre Kinder hebr-äisch lemen und in Städteir,.tvo noch vor tvenigeil Jahren der 'Ziolüsurus nicht einmal vom-Korensagön.bekaimt lvar, Ai>t es heute hereits ftarke OrgamsaKonen,^dre nnt Erfolg die zionistischen Steuern, einheben. Dies alles bezieht .sich' jedoch auf iben fogeuamitcn a schken asischen, deutsch-polnischen Inden. Die Situation ' bei bim sie pch a r dis che »l, d:- h. fpanivlischen' Achen ist ein e-ganz andere. ..... . : - Die Spaniolerr - ' leben! in sehr starker organisierter Einheit in Bstkaveft. Fast allxp ausnählnslos, find reich; stirbt einer, Pcrgkßjt er nicht,' in feinem Vermächtnis der spaniolischelr Synagoge zu ge-' denkeru Sie. sind mit qtXeit Ärtstattelr ausgestättet, Bad,' Synagoge, Schule, Armenhaus, Altersheim Usw.', ' obgleich ihre Zahl kqultt' tMsend Familien 'beträgt. .Die nieistell wn ichren wohnen' in Bukarest, einige Familien auch mi den Hafenstädten. Die '.spmüolrschen!-Juden üesässe»» sich hauptsächlich mit Bank- und Geldgeschäften imd fast jeder öe-'. sitzt fein eigenes Haus. Vielleicht ist .es üjrcn guten finanziellen Verhältnissen zuzuschreiben,.daß die ersten jüdisch en St an i spür g c r in Rumänien Ms ihren Rei-. hen. stammnl. Es'ist'sonderbar, daß der. Zivnksntlls mrter ihnen den geringsten Anhang ljab; sie fmb überall M fi»l. -. dtzn, ivenn es gilt,' . . .. . ' vumänische JnsfÄuitiouell gu Mlterfijiktzeu und trotzdeln bcobmhteil. sie auch heute, noch - chrc. aus- Spanien lnitgebrachten Sitten ulch Sprache. Fast -jedes Hdus in der N^zru voda-Straße iil der Nähe-der Strada spa-- - niola, dem.einstigen. -.GlMo.'. des -sparnschen 'Anden, gehört einem Spaniolen. Hier haben.sie ihre. Schule-lr. und ryre Wdhlfahrtsairstalt'LN. Obgleich dld. Splynoten keine.'Zionisten sirch, befindet .'sich doch, die 'Ienfrale der ziomstischen Organisation.- - inder Strada Earob $109,- im . Hause edles spaniolischelr Juden. Während der letzte»l 'Feiertage ereignete es sich; zunr erstelunal, daß in' der Syna- - goge der. Sparnoleit währettd des Gottesdrenstes eitler - der ihrhgeN, der der AonistiMell' ^Mlisatloni MMhovt^^ ^rr ziomsLische Hvecke M Lei Wendete. Im erstell MgelMck KrrsM. MMrs rchchkmg. 'Beruhigung trat erfft ein,' ais der 'Ehacham erklärte; „Spenden 'für zrouistischc ZiveAe sind auch GeNt gefällig." Es ist gar kein Zweifel, daß bin wen kurzem auch die spanrschen'Jnd-en'demWon.ismns st-r'5nren werden. Ein iuteressmrtes Kapitel bildeten auch die „Menachem-Lafeln" an einer großen Zahl Bukarester 'Häuser. Bekanntlich starb vor zwei JÄhmr'ln'BnkarD ein fpaniolischer"Jude nomeils M e n a ch e, m Eli a s.. Er war 'einer derjem'geic, der bereits vor 40 Jahren das rumänische Bürgerrecht erhielt. M'enacheln Elias hiitterließsein garrzes, eine 'Milli-ardc - betragendes Vermögen, dem tumän t scheu .Staat. Zu seinem Nachlaß gehören mehr als 100 Häuserlin Bukarest, u. a. Mch das Hotel Continental auf der'TaH.w 'Bictoriei. In dem lebhaftesten Hmrdelsviertel und übcrdll, wo die ivertvollsten Häuser stehen, kann maneino Tafel sehen mit der Anschrift: „Stiftullg. des Menachem Elias". Seiner zeit wurden gar manche Bemerkungen gegen-Menachem kaut,- der sein fast 5 Millionen 'Dollar betragendes Vermögen dem r'unkänkschen Staat uberließ>. während seine Verwandten fast leer ausgingen. Aber allen diesen Angriffen zum Trotz hMen..:dle.Menachem-Stiftungen doch die.Wirkung, daß in allent Teilen der Stadt, wohin immer wir uns Wendel», hex Menachem-Rame austaücht. . . «ne Botschaft d« kolouel «sch. Em Programm für produktive Arbeit.. In einet. Botschaft rm „Haarez", in der' Colonel K if ch den palästinensischen Juden, seine besten Wünsche zum neuen Jahre entbietet, heißt es:, . . . „Bei meiner Rückkehr habe ich konstatieren müssen, -daß eine nicht geringe Anzahl von Juden das Land verläßt. Wer stlld sic? In.den meisten Fallen rekrutieren sie sich aus den j ch wache rcit Ele m e n te n de r Ein wand e r e r aus den letzten paar Jahren »..diejenigen,, welche nicht imstande waren, sich den fchivierigen Bedingungen einer neuen Arbeit und Umgebung. anzupässen, di«, für w'elchc! der Druck eines niedrigeren Lebensstandards zu groß war. Solch ein dluszug dev weniger Geeigneten ist in jedem'.' .KolönifätiMtSprozeß... eine normale Erscheinung. ' -- Ich bin mir der Schwierigkeite»? und. Leiden, die heute ertragen werden, wohl bewußt, und. .öi'r''ExMtlye'-'ist. ersthaft., damit beschäftigt, . ein ' P r.o'ü-u k t i v e s A r.L.e i t s.p r ogram-m entsprecherrd den..eck'f• den^Heratuygey des.AktionskomitM festgelegbW Richtliyien; aüsznstellen, .. Ich bin überzeugt,..daß,dos neue Jphr .el n g-u te s werden wird: ein Jahr ^dcr 'K o n..s o i dicr.u.n.g. . -n n d.' An-' ' pafsil-ng;. ent Jahr der^ReoxganPerung und des Ällsgiei» chcs; ein Jahr, das uns die -Möglichkeit.- geben -..wird,, .unsere Arbeit ' fortzüsuhren mit .neuer Kraft lind erhöhter - .Fähigkeit-.: Laßt uns unseren Problemen mit einem durch die Ve ril.u il stg e l e iä e t e ü , M ü t ins. Gesicht sehen, ' mit einem durch Zurückhaltung gemilderten. Eilthusiasmus, aberinit derfelsenfesten Ueberzeugüng,da-ß'H-i-e-r,,L'n Zion d as Los u ns-e-r es V öl Le s'-e rf ü!-! twerde n - wird. Wir müssen zeigen, daß das-jüdische Volk Mtz- ^hmcke- Noch-ein.-Hw r-t< irm-ck ige s B o l k ist.-"' — - : > Irei Fahre im Bannkeulager. Die jüdischen Flsichjtttnge von Sduthampton freigegedeu. Die^J,: T.--A. meldet: Vom britischen Innenministerium. wird - iniLgeteM, daß. die;- in. d e-n? B ar a ck e n. v o u S o u t.h a m p t o n noct; verbliebenen 170 jüdischen F l ü ff) t linge die Erlaubnis erhalten haben, sich. zeit- > wellig in London niederzulafsen. unter der Bedingung,'daß sie in andere Länder zwecks'Arbeitssuche' änswandern oder aber tn England eister. .Beschäftigung nach-' gehen,, durch, die sie englischen Arbeitern, nicht ihr Brot tvegllehinen? ' Die Wischen FtüchMngc, die'seinerzett aus der Reise nach den Vereinigten Staateninfolge des- Einschränkungsgesetzes' in England Zurückbleiben müßten, haben bereitst die Baracke»» 'von Southampton Verlässen. Es herrscht große Frmche .unter .ihnen über die. nach drei Jahren erfolgte' Erlö)uu'g. - . - ■„ ' '' " oooeeeoeooooeeeoooaooooeoeeoeaeooQoeqe!« f\ 5 B Q CH ERZELT iE BiÜCHERSCHWEMME - des' DIJCIIflANDLIlIVO R. LÖWIT W1EM, I.. ROTEMTURMSTRftSSE 22 bittet m« -. - &ie Aerrfidhen 3¥imsdMhide von ' Qa>aTnf,.-der.Mensch und .da« Werk . Kunst des 18. Jahf hunderts Die Fr.au l m 48. Jahrhunderi JiJj^rBand m. vistenksrdkg«« u. sckvsrren ttturtrsttOnsn ' e&nos jode« Werk-e«; ■ nur -: 13 Sciillllng B8P99a89aW8WaB88889»88«9a«!8WB9e«> «SRofe 19* -; ...- - ■■ - ' - - ' fneiiie, SortrW mv Sersa««la»M». Zionistische Bezicksscktion Brigittenau. Heute 8 Me abends dringende AnssckmWtzüng. Die Miiallcder werden attf diesem Wege eingelad-en. Maimonides-Jttstiblt, 8. Bezirk. Hetzgaffe 40. Heute 6—7 Uhr: „Dos Buch Hosea": 7—8 lehr: »,MaiMonides' More Rebnchim", Teil 2. Vortragender: Dr.'A. Ko m i n ko. * . Bind ändere Sterne bewoftnt? Sams rag iprichi qus dem. Sommerherden-veg Professor Tho ma s über die Bewohnbarkeit ferner Welten. Per so mm lang halb 8 Uhr in PötzleinS« darf, Ende der 41er Linie. Schluß 9 Uhr. Bibelschltlc im 9. Bezirk. Der Unterricht lvurde am t. Oktober anfgenoimmett. Einschreibungen an Wochentagen in. der Zeit von ha-lb 2 bis halb 3 Uhr nachmittags bei Herrn Mn.« Ritt M. Weiner, y. Bez., Scrvitcngassc 13, oder in der Zeit von halb 7 bis hMi 8 Uhr adends ch der Temgelkan-Zlätz 0. Bez., Müllnergasse. Hebräische Abendkurse. Der „Bech >vaaz> l'iwrim" eröfsnet. um die Kenntnis und Pflege der hebräischen Sprache und. Literatur möglichst »»eiten Kreisen zn^usühren, in einigen Bezirken Wiens Abendkurse unter der Leitung eines Kollegiums erprobter Lehrer. L eh r«p.r o g'r a m ck: 1-. Gruppe: Gru-udclemente der Sprache. 2. Gruppe: Danach.. Einführung in die Konversation «mb 3. Gruppe: Tanach, . Mischnah. Agadah, Literaturgeschichte, Konversations« und... Lesezirkel. — Eiirschreib-ungen täglich von 6—7 Uhr mit Ausnahme von Samstag uild Feiertagen in der Kang-lei der So- .palen Hilfsgemeiuschaft Anitta Müller, 2. Büz^ Untere Äugartenstraße 35, Jüd. Lese- und Redehalle, 9. Bez., Türkensträßc 0, und in der Monistischen Bezirkssc-ktion, 30. Bez... Jagerstraße' 30/8, bei Herrn S. WeintralB. Die Wiener Freiwillige NettnngsgesellschLst beginnt aiU„, Sonntag, den 17. Oktober, um 9 Uhr vorintttags, den Da m a- / r i terk n r s für Männer oller Stände. Er wird an acht.- aufeinanderfolgenden Sonntagen von 9—11 Uhr vormittag», aibgehalton. — Am Dienstag, den 10. Oktober, um 5 Uhpnachmittags, beginnt -der Kur s für Fra u nn Mit d Mä.d» ch e n, der an jedem Dienstag und Freitag tarn 5—7 nachmittags abgchalbeu werden-wird. — Persönliche Einschr- . blrngen in der Zentrattairzlei der Rcttungsgeselkschaft, 3. B< Nadetzkystraße 1, 1. Stock, täglich von 9—1 «wb 3—6 ltfisr. Bühne und Knast »Regeu." Theater in der J-ofefstwdt. . .Im Dheater wie im Knw--lätzt man sich.gerne.auf. mcttchenhLrfte Tropemnseln verschlagen.- DmAeltzLutige Kinder der Natur, perfide oder Aotz' zivilisierte Weitz^ Häu-Le, Reger:trommein m 'der Nacht, Bambus mnd. Pcck«. men, - Whisty -und Mlsfionäre, SchrffAsLrenen und /heiße Nisthbe' in solchem Milieu läßt, sich . ein. fpamrewöer Kitsch >bess« r - agieren irnd besser .curhöven.. ...... .;• Diesmal wird ein asketischer Pastor voryeDhßt, der ein.gefallenes Mädel bessern und zu -diesem.. Zweck . Gefängnis jagen will. . Schon bei der.ersten Btzgetz««tz7 der - -bsi'den spant uns, daß Professor Freud. Ätt Spickke ist. Der-Befferungsfanatismus ldes eLerrso energischen; und ^harten wie asketischen und verzückten ReveresideN ist verdrängte Siilllenlust. Es gelingt seiner. hypnoDchsn Kraft, das rassige Ding -kirre zu -machen. -Wie der.Frösch : in den äufgosperrtM Rachen der Schlange kriechen «Mtz,' chr-ll sie^ sich sellbst in das: rosige amerikanrsche GefiinHMs--' loben begeben. Nur passiert es,-'daßbei lder 'lebten-M'- meinsamen Airdachtsstunde -der sirormne Pastor gö«tz chl--'- dere Verzückungen - erlebt. Er ist nachher Äber - feiMit Sündenfall soentsetzt, daß er sich-mit' dem Rästermesser' die -Kehle dlirchschneidet. Und das arme MädÄ gibt" Äs' Schlnßpointe von sich:' „Die Männer sinid alle gleich." ' / Diesles amerikanische'Zugstück von Joihn C o l-tö-n - und Clemence Rand olph tat auch gestern bei Rein-' Hardt seine Wirkung (hier-ist mail - nachsichtiger als -i-m - Bürgthoater). Die frische, lose Kokotte spielt idie schlanke,'^ heiße Fra»! Darvas respektabel. Si!e tanzt'entlockend, ist - mit Letdenschast bei der Sache und hat auch tragische Momente. Gleichwohl erst, eine Hoffnung, noch, nicht-.. die große 'Scha-llspielehin (die Orskä heute noch, die Rolandvor zdhn, die Konstantin, ^vor fünf - Jahren häMn das.PiMiikuln. noch um,-zahlreiche Grade stärker erhitzt).. - Charakteristisch, sehr verinnerlicht, wenn auch-nicht ganz textsicher der Pastor Jriedpich Kay si er s. -Sehr'amü'k. sant Frau R.o's a r als. kugelmmde Negerin. Nach'^ mlse'rem- Elnpf-ilvde-n die überragende Leistung des . Abends, die Pästorsräu der - Frau. M o i s s i.-Te r w in.. -Man 'hitt gestern'.in -ihr die bedeutende Dvagödi-n entdeckt.' Herr F r i e d e l l -wirkte, diesmal nicht bloß als Egon Friedell rntt. .Er >iva,r das edsternä-l, seitdem er sich der Bühllenlaufbähn widnrete, wirklich Schauspieler. , Sehr bemerkenswevt die -sachliche, smlbere, auf leben-s-, volle Enfenchkolvivkung gestellte Riegie des R-ttssen. Jhvain S chm i th. . D. A.' . Marie gasrü gestarbea. . Gestern ist in.Budap.est Mrgarns größte Tragödin,i Marie Jaszai, mich langer Krankheit, .71 Iah« alt, gestorben. Die Verstorbene war eine Vollblutkünstlerin »nd hätte mit ihrer, großen..T-arstellungskunst-sich auch <wif jäder andere»» großen Bühne . durchgescht. Jh«. Eleftv«^ p Marbsch, Maria Stuürt undmidere gwße Rollen.waren' Leistungen höchster Kunst Die . Ungarn, verMterten sie - nicht als Vermittlerin, der tragischen Rollen der WÄd-. literatnr) soiidern als n a't'i o n a l e. K ü nst l e ri,rtz die mit. ihrem Kunstinstitut, dem Budapester Nätivn-Mchter, auG . innigste verwachsen war. Als sie im Jahre 1^22 ihr fünfzigjähriges Bühnenjubiläum feierte, churde ihre ' Büste aus Marmor im Foyer des Nativnalt^aters erch- HM Aber anch> ats Merfich ragte diese begnadete MMleriu über ihre ungarischen Kollegen und Kolleginnen. tzMviV. Sie war vielleW die einzige inagyarWe MM

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