Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2731 (3.10.1926)
- Date
- 1926-10-03
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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W-W>» Eisern Stark MEchtlg wM jeder Sftogitög und jedes Ki#d, das mk ecWeiti DIANA «2 FRANZBRANNTWEIN Mit MENTHOL Sttffe* mS MNtoUstk MM 2. SksMr 112«. rNMRfleNsM AmstanMn' Belfiid Binli .»«».«»« Brflsrtl ........ Bndapnst ....... Bnkstest ....... Xsndsn NÜI«iä New-Y«»k. PftttS . .' . » . . . Pr** - . . iS) *.71 MAt M.7A MBM MM 1941 994* *.70715 *4.1289 S9.7J* 70945 *0.06' *1.00 s«*s .. . SfMÜNttt TvinnNi Ztrteb. . •# ▼ Amtrtktnitefa« Nstsn Bstgitöte Nstnn . Bnl^rtsrL» taten . , •Dsntsfchs Nsten. . .-. EngH#ehe Kote* V. .. 8«ld 5.14 189.» 78« 107.1* 708.» 198.70 Wt» 8.1*80 18948 78.88 1*7.« 708.40 198.70 FrantflsiWh« Noten > . . HollinOteob« Noten . . . TtalientSehs Noten . . •TtßoslsiHsche Noten . . Polnlflehe Noten .... Rtmlnteebe Noten . . . Russische Noten (Romen.) SchOetsef Noten .... TseheOhe-slew. Noten . Tfttkisehe Pfend-Noten . Ünfortscho Noten . . . . S, am «8 *9.75 2841 -.3- 1*4478 S?jfc) 7840 *14925 « .«95 l 5mö Ä4s massiert wird. Bestes häusliches Schutzmittel des Kindes. Ständig als Mundwasser zu benützen Diana - Franzbranntwein ft B E I* XLL E R H A g-L-T L1C HI Volkswirt. -ieWirlfchalts- «nv Verkehrsvrobleme Mittel« sarovas.?r. Meifch u«p Dr. Seipel auf der mitlekirropäi sehen ' ' BerWhrstagung. oeftem llmnebe im Saale dos Mederösterreickjischen GewerbMereins die mitielcuropätsche Verkehrstngung eröffnet, die wichtige Fragen der Wirtschaft und des Berkohrs Mitteleuropas behandeln soll. Tic Eröffnung vollzog der Präsident der Oesterreichiscl>ett Nationnlbank, Dr. Reisch.' In seiner Ansprache wies er auf das Programm der Tagung hin und gckb der Hofftiustg-Ausdruck, daß die Konferenz zu Beschlüssen gelangen werde, die einen bedeutsamen Schritt gtsV' L ö s n n g des m i t t e l c n r o p a i s ch e n Wirisch n ftspr ob-l e in s darstellen. Rach einer Begrüßung durch den Hnnde.lsminist.er S-chürsf, die dieser dcr Tagung im Namen des BundespräsioenteN entbot, hielt der frühere Bundeskanzler Doktor Seidel einen Vortrag über die mitteleuropäischen .Gedanken. Er stellte M i t t e l c u r o'p a als eine von Nord-, West- und Osteuropa scharf geschiedene Einheit dar, die eine n a-t ft r l i ch c Bildung und nicht bloß eine politische Idee Iväre. Mitteleuropa sei nie exklusiv gegen andere Teile unseres Kontinents gewesen und es werde-hier nichts'unternommen, was nicht ini Interesse von ganz Europa läge oder was gegen Europa gerichtet wäre. Dr. Seipel konstatierte mit Befriedigung den faktischen Anschluß Polens an Mitteleuropa und sästoß .mit einem A p pell z u r Z u s a mme mm rb e ist.- Klagen über die- Vergangenheit- oder Phantasien über die Zukunft bringen nicht den Erfolg. „Wir warten.! nicht" — sagte DN Seipel —- ..aus Beranderunst der Landkarte-und wir w ü u s ch nt n u ch s o l ch e V e r n n-d ex r-mn.ge-n. n i<h t, wenn sic um den Prci« kri ege ris^^-r Verwicklungen-- erfolgen'sollten." - ''--Hietattf folgte der Bortrag des Staatssekretärs a. T. Dr. Ekemer H an tos über „Das' mitteleuropäische Verkehrs- Problem".--Er regte an. den T eutschen Verein der Eisenbahnverwaltungen in einen Milt e. l ntru p ä i sch e n E-i-s-o nb ah n vereinairszugestalteu, und trat für die Schaffung g e in e i n s n tit c r nt itlel c u r o p ä i-s ch c r T-a- . rnHst (Berbandtavife) - sowie -die Inte nt a t i o n a l i s i crr«Mg einiger mitteleuropäischer Hauptstrecken durch einheitliche - Betrietzseiniichtttngen, ferner für die.' Schaffung eines nt i't 1 es c u r o p ä i s ch e n P o st v c r e i n e s -ni - einheMchem! Peünhporto ein.' Redner wies auch auf die dringende-Notwendigkeit, d'er Lösung des Touau.proble-ms.hin. Vorbedingung aller ^Reformen aber sei die möglichste Ent p'vli ti sie ru n gdc r B e r k c h r s b e z i e h u n g c n, die Erkenntnis, daß die Absperrnngspolitik auf dem BerkehrsgeLiete nicht zum Erfolge führt, daß der Verkehr vielmehr n»c.aus dem htirmöntschen Zusammenarbeiten dor Nachbar-' stäntcn. gedeihlich erwachsen kann. ' ' ' u Hivranf -folgte eine -Reihe von Einzelreferatcr Nie Wische» Äreditgenossenschasten in Pole«. Schon uor dem Kriege Halle Polen ein ziemlich gut ausge- Mdetes 'und-segensreich wirkendes jüdisches Kre-ditgouossenschäfts- - wesen. Im Iähxe 1i)l2 wurden 17S: aktive Bolkäbankcn ' mit (SM.3'4'7 Genossenfchaf-iern"gezählt, so daß auf ein Institut 560 ZMtgttedcr entfielen. Das ergebe Kapital aller Geliossonschaften betrug 863.710 Dollar.'Durch den Krieg wurden natürlich auch die jüdischen Genossenschaften.stark in Mitleidenschaft gezogen, so daß es..nach - Beendigung desselben einer ungeheuren Wiederaufbauar-bert bedürfte, üin sic. chu. rscaktivie reu; 1023 gab öS wieder 110 Ge-oosfLnschasten mit 58:010«'Mitgliedern, die 1ll21 ..auf 237. mit E-.lst?. anwüchs, umi 1935 wieder auf 175 mit 50.010 Mitglie- 'dsrn^zu sinken und' sich 1026 aus 107 mit 68.662 Mitgliedern zu evhäken. - Das eigene Kapital der Kreditgenossenschaften betrug 1023 1&Ö58 Dollar, fiel 1024 nitf 3678, 1025 stieg es wieder aus 116.442 Dollar und 1026 auf 104.587 Dollar; es verkleinerte sich also gegenüber. c>em Jahre I0t2-auf 22.5 Prozent. Die Eiitla^u per 3j64ö.846 Dollar im Jahre. 1912 fielen 1923 aus 11.244, 1024 auf 4682. Uw dann 1025 aus 153.228 und 1026 auf lyv.601 Dollar zu steigen; .sie betragen also heule kaum 5.3 Prozent der Einlagen des Jahres 1912. Interessant sind die Ziffern der gewährten Kredite: 1012 wurden 4,067.556 Dollar- Darlehen gewährt, 1923 sauten sie auf - 105.360, 1924 sogar auf-10.270 Dollar; 1025Ztiegen. sie. auf 147.950 . Dollar und betrügeu am 1. Jauner 1026 456.348 Dollar. Während am 1.. Jämrer 1012. auf ein GsnossenschaftSmitglied durchschnittlich 40 Dollar Kredit entfielen, kamen am 1. Jänner 1926. auf Pin Mitglied bloß 6.64 Dollar. Man darf, freilich den llnterschied im Werte der Valuten in Friedenszelten püd heute nicht- Weihen, so daß der Fortschritt als ein sehr großer zu bezeich-. neu ist, wenn auch die absolute Zahl im Vergleiche zu, der des Jahres 1012 keim^wegs imponierend ist. Die hier tviedergegsbeneu Katzien zxigen, daß die ÄredüjeMi Hilst ein wichtiges wirdschaftsliches Aufbaumittel ist, das gerade in Ländern mit schwacher Wirtschaft starke Konsolidierende Wirkung. haben, k.ann. Auck». die mittelständischc jüdische Gewerbe- »nd Händelsbevblkerung Oesterreichs könnte durch Ausbau des Kreditgenossenschaftswesens (bisher gibt es. in Oesterreich ein vom „Joins" finanziertes Institut diestr Art) Nutzen ziehen. 3«tereffe»semei»schatt der No«m»-r»«9lschtts' sahrts-Sesellschafir». Ein in den Kreisen der Donau-Dampfschiffahrtsgesellschafstn schon seit langem erwogener Gedanke, ist in den letzten Tagen zunächst zwischen den zwei in Wien und Budapest beheimateten Unternehmungen, zwischen der Ersstn Donau-Dampffchifffahrtsgesellschaft und der Königtich ungarischen Fluß- und Seeschiffahrt A.-G. realisiert worden.. Darüber wurde folgendes. Kommunique ausgegeben: Auf Grund einer mit 1. Oktober in Kraft tretenden Vereinbarung wird in dem Frachtgüter- und Schleppladungsverkehr eine g eg o n sei l i g'e A u s n ü tz u n g d e r F'a h r be trieb s M i t t c l der Ersten Donaü-DäMPfschiffahrtsgestllschaft und der Königlich Ungarischen Fluß- und Sees ch if sah rt-Ak tt e ngest llscha f t Platz greifen und lediglich hiedurch auch eine beschleunig t e B e rk e h rs a b w i ck l u n g gewährleistet. Die Wiener Jnvestitionsanleihe. Die im Jahre 1902 von der damaligen christlichsoziaten^ Gemeindeverwaltung oufgenommenc Jnvestitionsanleihe, die vornehmlich in Deutschland begeben ivurde, soll nach einem in den ersten -Nachkriegsiähren verlaut- . barten Schlüssel zurückgezahlt werden, durch 'den nur eine geringfügige Bewertung dieser Bovkrsegstitres erfolgt., Nun ist, wie uns aus'Berlin berichtet wird, ein Schutz verein für die Besitzer der Wiener Jiivestitionsanleihc aus dem Jahre' 1902 in Bildung begriffen. Der Sch.utzver.ein hat die Aufgabe, mit der Gemeinde Wien bezüglich' der B a l o r isi e .r u n g d-isscr Titre ' Verhandlungen einzpteiten, da die deu-tsckien Besitzer dieser Anleihe auf dem Standpunkte stehen, dqß sie jetzt nach der Aufnahme Deutschlands inden Böl^eybünd wohl. u,icht anders behandelt werden dürfen, als die' frayMiischen,schweizerischen--und Holländischen Änleihebesitzer, denen schon.seinerzeit eine gewisst Balorisiemng zugestanden wurde, die durch die. finanziellen 'BesUmmungen der Friedensverträge erzwüngerr-war, während die RuckzahlungSformel für die deutschen Anleihegläubiger durch eine freie Vereinbarung festgesetzt wurde,-die,mon jetzt.ahändern.will- 7^ Die. Red. Attftze.b.ut».a'.hes -.BiphpgKllyattgjes^Wr den Geflügelhandvl in Niedcrösterreich. Bis vor kürzer Zeü bestand für den gewerbsmäßigen Handel mit - Geflügel -in NiedLrösterreichdie - 'aus veterinäkpolizeilichen- Rücksichten-erlassene Borpflichtung zur Bei- - bring-ung eines Viehpaffes und. zur--.Führung -gewisser Normerkc . über das. Einbringen und Wegbxjngep -pon Geflügel. D.as Amt der niederösterreichischen. Lasivesregierüntz hat nun mit Rücksicht auf-den güirstigen Stand der^-Ge'flügdlseuchen bestimmt, daß mm--- mehr keine Verpflichtung-zur -HeÄpngung eines ViehpasseS und zur Führung -besonderer Vormerke besteht.- > Abänderung des Postsparkassengesetzes. Gestern fand ein Minister rat statt, in-^welchem-der. Präsident der Nationalbank Dr. Reisch seinen ersten Bericht über die Postsparkasse erstattete,» wobei er auf die Notwendigkeit, einiger 21 b ä n"b c ru n g' elf rtiti EnMürse Ms" Post s'p ä r k ä s ste ng e s e h e s hinwies.. Der Ministerrat-.chat. beschlossen, diese .Abänderüngsvopschlägei i'n : einänliMinisterkomiteö zu überprüfchi und sodann unverzüglich die Einberufung des Unterausschusses für das Postsparkasscngejetz zu veranlassen, .in welchem Präsident Dr. Reisch Gelegenheitchaben wird zst berichten. Wegen Einbe» lufung des Unterausschusses hat sich der Bundeskanzler mit dem Präsidenten des Nationalrates ins Einvernehmen gesetzt. Der abgeänderte-Entwurf wird den Pörteion rechtzeitig übermittelt werden. v'' Frankierung der ZusührungSkysten im Eisenbahn-Gütcroertehr. Die Generaldirqktion der Okfterreichischen Bundesbahnen teilt mit: Vom t. Oktolier d. I. angß/angeu kann der Absender auch die Kosteii der Zuführung des-Gutes vom-Bcftimmungsbahn'haf in die W 0 h n ü n g (Geschäft Magazin nsw.) des Empfängers zur Zahlung übernehmen. WU er diese Kosten liebender Fracht und allen Geüühxen. und/.'AuStzrgeü.zahle», so hat er im Frachtbriefe den Frei vermerk „frei Mahnung", will er die Znführungskosten allein bezahlen, heil Freivermerk- „frei Zuführungskosten" auszunehmen. Ein solcher. Freivermerk ist auch bei Sendungen nach.Bestimmungsbahnhöfen. zumässig, wo kein Rollfuhrdienst % 'ErsenbaHttsÄngeriHtst; ist.- In diesen Fällen hat aber der Empfänge?! fürdie Mführ der Sendung sellbst zu sorgen. Die voni Enchfstnaer oder dessen Bevollmächtigten geforderten Ztt-führungskosten tuerden .plnächst von der Eisenbahn gezahlt -und sodann vom Absender eingehoben, der bei der Auflieferung eine entsprechende Sicherstellung zu leisten hat. Die Frankierung der Zuführpngskbsten ist pur im inländische n, nicht aber auch -nn zwischenstaatlichjsn- Eisenbahn-Güterverkehr zulässig. . .. Insolvenzen: Das A u.sa le ich sv e,r fahren wurde er-, öffnet über David W'ursi-Alleininhäbtzr der Firmen D. Wurf, Wien, 18. Bez., Krenngasse 9 pnd Lippel, Fabrik zahnärztli-. ckier Neuheiten und elcftrischor Bohrmaschinen, Men 9. Bez., D'Orsapgasse 3; ferner üher Geza Heller, Schnhrvareirhändler, Wien, 6. Bez., Gumpesidorserstraße 142. SndVahn- und PlattenseesitMa-ttS A. G. Der Verwaltungsrat der Donän-Siwe-Adriy-Äesellschast hielt in Budapest trnicr Teilnahme der Delegierian der nnaarischeil, der österreichischen, der italienischen üpd der'.juüpyalvischen Negierung sowie in Attwesenheit der Vertreter.des Pariser Komitees der Aktienbesitzer eine Sitzung ab,'in der, Lnigi Pace an Stelle des znrückgetreten.en Carlo Contv-R'd s s.i n i zum Direktions- Mitglied getvählt wurdet Der Vdrwasiüngsrat nahm einen Antrag aus Ankauf' der Aktieit der P l a t t e n s e e - D a m p ssch i f f ah r ts « A.--G, an. . Wiener Börse für landwirtschaftliche Produtte. Der Verkehr gestaltete, sich wieder sehr rtchig, speziell in ungarischen und jugoslawischen Provenienzen war. das Geschäft, klein, da der Ksonsum infolge der erhöhten Zölle es hopzieht. sich .mit. inländischer Wabe zu versorgen. Es ndtierten für 100 Kilo m Schilling: Wetzen, Wiener Boden,. 38.30, ungarischer Theiß- 42,ks0. bis 43.60, Roggen, Marchfelder, 28.30 hiZ 28.73. sonstiger. 28.25 bis 2S;60..Wäis 25:60 ..bis 26,50j Hafer, fnläMWx>:2-3.73 bis 'M50.--Wetzenmehl, inl:,' 72.76; üttgar. 68 M? 73, M>chmehl 66 bis 68, Brotniehl 48 bis 61, Roggenmehl 44 bis 48. 34.50 bis 35. ä&eittnifetc 15.76 bis Der frauziifische Franc war gestern auf.'den internationalen Devisenmärkten, die im allgemeinen sehr ruhig verkehrten, wieder rückgängig, da das Vertrauen zu -den Samerungsmaßnahoren Poincares gering ist, und schloß m Zürich 14.51^ (gegen 14.63X am Freitag); die belgische Devise zeigte sich widerstandsfähiger; sie notierte HX12H (gegen .14.06 am Vortage) Parität Zürich. Italien war Mit einem Züricher Schlußkurs von 10.47 leicht befestigt. Der Leu ist infolge Rückganges der Verzinsung für 8tttmamen gestiegen und schloß in Zürich 2.70 (gegen 2.65 am Freitag), Dollar (517%) und Schilling (73.01 X) waren leicht erhöht. Bankausweffe. Der Ultimoausweis der Bank von Frank-« reich weist bei ziemlich unverändertem Goldvorrat eine Er« Höhung des Notenumlaufes um 503 Millionen Francs aus. — Di« Bank von E n g l a n dzeigt in ihrem Ultimoausweis eine Verminderung der 'Gesamtreserve um. 1.6 Millionen Pfund, eine Erhöhung des Notenumlaufes um 1.5 Millionen Pfund, so daß sich das Prozentvcrhältnis der Reserven zu den Passiven auf '28,66 gegen 30.27 Prozent des früheren Ausweises stellt. — Die Valuten- und Devisenreserven der Bank von Polen haben-sich in der letzten Septemberdekade um 1,3 Millionen Zloty erhöht. Ihr Stand beträgt 115.2 Mllioucn Zloty. Der Banknotmtumlauf Zst um 1.7 Millionen Zloty auf 5,44 Millionen Zloty gestiegen.! Vom'Eisenpakt. Wie das „Berliner Tägblatt" aus zuver, lässnger Quelle erfährt, hqben' die tschechoslowakischen Stahlwerke! beschlossen,. mi^ dem neugebildcten internationalen Rohstahlkartell offiziell die Verhandlungen aufzunehmen. — Nach ,einer Meldung aus New D ot! hat Handelsminister Ho0ver i eine Enquete angeordnet, durch die festgeftollt werden soll, - ob das westeuropäische Stahl-kartell eine Bedrohung der amerikanischen : Interessen darstelle. Budapester Getreidetcrntinmartt. Im Einklang nnt den höheren Kursmeldungen von den amerikanischen Börsen würben ' auch die Notierungen auf dem Budapester Getreideterminwärkte . hinaufgesetzt. Weizen per Oktober-3500, per März 3920; Ro-- > gen per Oktober 2630, per Mai 2930. . .. Wiener Börse. Freundlich. — Renten erholt. La der Ultimo und der Kassatag glatt erledigt wurden,. - herrschte an der gestrigen Börse freundlichere Stimmung, die sich gegen Börfenfchluß im Zusammenhänge mit der festen Ten- - dcnz der Berliner Börse verstärkte. Insbesondere sind Montan- ' werte im Zusammenhang mit den Kombinationen über die be- . vorstehende Erweitcriiilg des Eisenpäktes auf die Tschechoslowakei, Polen, Oesterreich und eventuell Ungarn, kräftig' in die - Höhe gegangen-. Auch Bankaktien. (Kredit, Auglobank, ZÜmp« -- stenska) waren,befestigt, Im Schranken, Ivo.die Geschä-ftstätis^,. keit' geringwar, getvannen Eisen-, Kohlen- und Zuckerwerie^ Zahlreiche Schrankenwerte hatten nur nominelle Kurse. ' Der Verkehr in Renten wurde"durch' Kaufaufträge aus Berlin'-beeinflußt, so daß es bei Beginn des Verkehrs namentlich Goldrentc zu größeren Abschlüssvn -kam;, nach -vorübergcheMem.7'- Rückgäng befestigten sich die.Rentenkurse wieder. Auch eirflg^; Eisenbahnpriöritäten gewannen von Käufen des' Aus'ländesl .. Notierungen im Stellagenverkehr: Es notierten per Ültmw, O k .t o be r: Oesterreichische -'Kredit 22.000 - bis-28^000,' StäiÄ»'-' bahn 60.000 bis-70.000, Alpine 70.000 bis 88.000, SäM 80.000 bis 95.000; ver Ultimo November: Oesterreichische Kredit 34.000 bis 42.000.' Staatsbahn 72.000 bis 82:000, Alpine 95.000 bis 110.000, Salgv 100.000 bis 120.000. Exoten: Mraznica 23.750 bis 24.000. ---Quoten: Franz -Fdscfsbahn Schuld.- 86.000, Nordwestbährt Schuld. 7650, 1886 Nordbahu Prior. 14.600. 1887 NorWahu- Prior. 29.500, Franz Jösefsbähn Prior. 40.000,. Oesterr. .Lo-. kalhähn"Prior. 22.600, '8;5proz. Nordwestbahn Prior. 12.400 . 4pröz. Nordwestbahn Prior.'29.000. ° -!s Ex-Kupon: Landcis 1600 Kronen, Jungbunz'lauer 260.000 .Kronen, Teerag 6000 .Kronen,.Elbemühl für 1924 keine-Divi^- dendcn, 1926 2500 Krönen,. Anzeigcn-A.-G.,und Rima-Papier/ zahlen keine Dividenden.' . . Ausländische Börsen. Berli n. Die zuversichtliche Beurteilung der außenpolitischen und wirtschaftlichen Läge wirkte weiter belebend auf. bic Unternehmungslust ein und führte zu reger Geschäftstätigkeit auf allen Umsatzgchieten, bcssuderS aber auf dem Montan-, Elektrizitäts- und Maschinenfabri-ksmarkt. In chemischen Werten waren die Knrsveränderungen nicht bedeutend. Farbindustrie behaupteten ihren gestrigen Kursstand. Für Tcxtiliverte zeigic sich wieder größeres Jnteresic. Im weiteren Perlaufe änderte sich der Kursstand nur wenig. Einzelne. Nealisierüngen vel'mochlen die fteundliche Grundtendenz nicht zu erschüttern. Der Schiffahrtsmarkt war fest: Ausländische Anleihen waren fest. Deutsche Anleihen wurden lebhaft zu anziehenden Kursen geh'ä'n*' delt. Taggel-d war stark gesucht zu 6,5 bis 7 Prozent.— B u d a-- pest. Auf günstige Wiener Berichte und Deckungen der Spelü« lation setzte die Börse in fester Haltung ein und besonders Mon« tan- und Eisenaktien erzielten größere Kurssteigerungen. Mi) Rücksicht auf die heute gekürzte Bövsenzeit war der Berkehr sehr lebhaft. Nur die in . der letzten.Zeit favorisierten Druckereiioerte, mußten einen Teil der erzielten. Gewinne abgeben. Die Schluß» tendenz war freundlich. Die Sevisenkarse. Budapest, 2. O4toiücr 1026 tzDeviserikurse). Amistevdam. 28550 bis 28650, Belgrad 1259H bis 1265, Berlin 16885' bis- 17035, Bukarest 361 bis 371, Brüssel 1905 bis 1965, Koptzn.», bagen 18936 bis 18950, Oslo 16625 lüs 15676, London 34M50 vis 347050, Mailand 2660 bis 27Ü0, -Nmvyork 71320 bis 7-1820,-- Paris 1076 bis 2095,. Prag- 2112-bis 21181?, Sofia 516 bis 522,' Stockholm 16065 bis 10125. Warschau 7830 bis 8030, Wien 10066 bis 10006, Zürich 13787 «bis 19827. ' ' Warschau, 2. Oktober 1920 '(Devisenkurse'». Belgien 244K stis 2461, Holland. 360.35 bis 362,16, London 48,66 bis 46,88, Nemyovk 8,08 bis 0.02, Paris -25,27 bis 25,30, Schwetz- -178,34biS 174.82, Prag 26,66 bis 26,78, .Wien 127 bis MM. Jta-. ' lien 33,99 bis 34,06. . ' Zürich, 2. Oktober (Devisenschlußkilvse). Paris 14.51 (1463)4», London 25.10X (26.10), Newyovk 517.37 (517.26), Belgien 14.0SM (44.06), Italien 19147- (19.43?<). Spanien 78L6 (-78.60). Holland 207.15 (207.20), Berlin 123.45 (123.26)4) Wien 73.01)4 (78.—), -Stockholm 138.35- (138.32)4), Oslo-' 113L5 (113.38%), Kopenhagen 137.35 (137.36), Sofia 3.W: (3.73). Prag 15.32K (16.32)4), Wavschau 57 nom. 57:5 noch.. Budapest 0.007245 (0.007245). Belgrad 0.14)4 (9.14)4), Achen 6.10 (6.11), Kvnftantinopel 2.65 (2.66), Bu?arest 2.70 (2.8), Km»ch«d 18.08 (ISuOä), Argentinien 211.75 (211.75).