Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2727 (29.9.1926)
- Date
- 1926-09-29
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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mm* ötfflflr nßtpvjRiin^ mim- SSSSBS Äj'S; sü ygj£r. M/'- WK Wlflf UMI|IIwjH1W# Äüe MDiMmck OM MW-N BWA, Me de» «E^Sk'EMW SSemtvk i& -ve ganz« «SG VsgrSndst hatzM, ft»O v«r «knSM SwMhen VUchSNMÜS vevfsW. Bor Rn-sm kmrvkw vrm Oe» ftmMeWEen t&fc* MrNdett berWet, mtter denen WssWM MeMl Wr Ttdffht fWet. In eftrer MWen Zeiksng LGt jM M Attgenysnge VWer rmöe^anMe MWWMM des kmnrrften Endes E jungen D osiojew Kk"k nE. -Der Orchn des großen DWM, dek ebenfalls Mdot DcksiosewAsi Kietz. schlug.W rin JMs M8 unter gkvtzen SDvierlkLerten nach der .l?rrm ktvrch, wo feine Mutter im Merken lag. MS er ihr Oe Rügen Ktgedrstckk batte, geriet er Äs Gefangener rn W Hsnsie der ZWen Armee, die damals, es mar rm letzten Stndrrmr des ruf« fischen Mrrgerkrroges, die letzten Reste der Grangelarmee aufs Har-Pk Wug. DostosewÄsi wirrde in ' einer finsteren Nacht mit anderen Gefangenen Noch ^m» ferovol geschasst. ' iNn LffHska^ommMr, angetrunken, mit verglasten Augen, nahm ihn ins DerKar: „Wieso bist Du hierher geLmnnen?" —,Lfch »rar bei DDner sterbenden 3Jh*t* tet * — „WaS, Lei Deiner Mrfter? Du bist selbst wohl sH,n ein Großvater rm>d wWst mir erzählen, daß Du noch eine Mntder halst^ Dostojewski sagte nichts mchr. „iS." 'rschietzen," befahl der Kommissar. Auf dem 'Hof niatterten Unaufhörlich Salven. Zwei Soldaten Pakten DosiviÄvski und woVen chn Nnansstihren. Da erwachte der 5Ättgkkbckkchle a»S feiner VetSubung nnd schrie: .^Hr Schufte, m^rrem Datpr wollt Ihr in Moskau ein DeNlk- Ural setzen, und ich soll erschossen werden?" Der Kamg»Wr wurde verlegen und fragte: „Was eryahlst Dn Lick? Wer U denn Dem Mrter?" — ,M heiße D o st'o- KvwS^* — „DolstchÄvE," wiederholte ^der KommTs- Me verMchMiloS, „so jemand, kenne ich nicht." In M. fem AstgenNknk ftststerte einer der anwesenden Beamten Hw ettvvS rn§ Lchr. Der Kommissar sah Dosto^ewstt en^rr A«6«Ekk verwundert an und rief unwillig: „W^5.Mch Mm TmifÄ, solauste Dn noch am Ä-ben ■'S#? ... \ ' DWMvE' llrm «ach MvSkrrn MrM und f8We M ÄendeS Dasein. Er hatte »vcher Arbeit noch MWÄ, «ch alle BemÄhungett seiner Freunde, ihm zu heffen, uützrreten. Ms es ihnen endlich gekang, firr ihren SMWng e'me staatliche Unterstützung Zu erwirkend war eS M stM. Die erste R em i evon 23 RubeI erreichte H« uW mehr lebend. Vvr. seinen: Tod hatte Dosto- ^HwM, der buWMkrch Hungers gestorben, war, Mrsr LÄcmrrten Frau nnveroffentl': chte- Masebnes Vaters Vbergchen, die demr^M^Dera«Sgög^Sett. werden sollen. Srr LopPelgSnger. . Es ML-wcht uur rm Kino Doppelgänger. Es gibt sie auch laM'AM«rgSberichten in Len Großstädten. UnL zu welchen eher peniblen Situatroue» ein solches DvPPslgLngertum führen kann, durfte-der-.7U^ge LcSsphonangesieLie Wilder in London ersichren. Mm hackte eines Morgens m einer der vom Herbfinebel leicht und duftig durchsvobenen Anlagen der Millionenstadt die Leiche eines jüngere« Marmes gefunden. Selbstmord tonstat-ierte die PvLzei und auf irgendeine unaufgeklärte'Art wurde der Tote als Wh. Hilder ideutifiziert, trotzdem er keine Papiere Sei sich trug. Einer seiner Bekannten hätte ihn mit Schrecken erkennen ' könn!-n. 'Sofort ftmdte man einen Polizeibeamten nach der Woh-- nung jungen Nnglücklicheu. Der Polizist traf die Aimmertüre verschiossen, und die Vermieterin erklärte Hm: daß Hilder ausgegangen fei und gewöhnlich erst spat heimkomme. Er sei nämlich verlobtz fügte sie schmunzelnd Hei und werde auch heute , wieder bei seiner hübschen Maud zu finden fein. Der arme Junge! seufzte der mitleidende Beamte, tot ist er! Man hat ihn heute im Park gründen. Er hat sich das Lehen genommerk! — Aus Liebeskummer, mutmaßte die Zimmerfrau und zerdrückte ein paar Tränen.' Der Polizist begab' sich darauf nach der Wohnung der so jäh verwaisten Braut. Natürlich trpf er Hilder auch dort nicht. Es, hieß, der junge Mann sei schon am BormMag mit seiner Gelievien ausgegangen, er werde bald zurückkommen. — Er wird nie mehr zurückkommen, seufzte der Polizist, denn er ist tot und liegt auf der Morgue, wie Sie sich selbst überzeugen können. Die Schwester der Braut begab sich sofort rmch dem Totenhaus, sich die Leiche, und erkannte den zukünftigen Schwager latsächlich uud kehrte tiefbetrübt und mit verweinten Augen nach Hrmse zurück, um das NubogreMche ihrer armen Maud mitzutellen. Dteft war mAwifcheu wi-Mch heimgekommen und Härte erstaunt der Geschichte zu: nicht mögKch! Hilder kann nicht tot fein! Wir haben ja den galMN Nachrrrtttag im Hyde-Park miteinander zugedrachtk' Das muH em »«MckÜcher Irrt«» der Polizei fein! , Endlich totmte Hllder anßgstrieSe» werden. Man schleppte ihn nach dem Totenhaus »ttd mit Erstarmeu sich er sich selbst.dort Segen, als der Beamte das weiße Dach vom Auttttz des Aufgchwdene» zog. Me in ünsm SPKgÄ erVSckte er sein eigenes Gesicht, feine eigenen Haare, fest« eigene Figur. Die Achulichkeit war derart Wagend, daß auch der Pokizeöboamte betroffen war und die BerwechÄmug erkanate. Ohne große Mühe konnte Hilder den unangenehmen Irrtum «rMren, nachdem feine Papiere mit peinlicher Genauigkeit geprüft «ch seine durch Kollegen und Freund« Lesch«oren und HWW Woche» max. * Hosrat Mrth — Chefrchatt«tr der ^Stmch«"? Me das .,NLuMits-Bserwlätt^se-rfahLt, stM.ein WecM A der Lestyng »ex amtlichen Nachächtenstelle unmittelbar bevor, da der Mherige Leiter, Hofrat Dr. Wirt h, die Ehesrcdccktion der - ^Stundo" übernehmen trürd. Letzte Nachrichtea. Falsal-vemttteülla Vuw». London, 26. GchttvWr. Der KöniA deS JvK, F a ifttf, hat sich «ach etmr MeMmg m OiNtsttnen-sischen TWtzOMMgmtM Vskett «klärt/Ktv i's ch e »de r f r a nzO<isch enRe^ieru nglinddett syrische n Ä»fständisch e tt M vermittln. Während seines Besuches in Paris hlcke des König nM der frmrsSftsihen Rsgisrmlg die französisch-syrischen Äeziehm^en besprochen. ' ' War Meklrderg angefiM hat. Budapest, 23. '^chteWer. In oppositionellen Kreisen hat die gestrige EMSrung deS,Unterricht^ninisterS Grafen K^ebelsberg vor de» Vertretern der Studentenschaft in der Frage der AuÄoyung der Numerus clausuS-Berordnstngen Erregung hervorgerufen. -Eftt KuriersteW fest, daß die Religionsänderung von den zuständigen Kkchenbehörveu geprüft wird. Wenn also der Minister das Recht, eine Untersuchung Wer einen NeUgionZwechfel ein- Zuleitett, Behörden Kn-fpricht, die außerhalb der kirchlichen JurisdBiW stehen, so begche er einen ÜAeözriff gegen die Reö^e der Kirche. Die ErMärungen des KultnSminkstecs haben mtd) in den Kreisen tzeS kaihslifchen.Älerüs bersturynend^ gotvrrkt. Van matzgeberwer kirchlicher 'Stelle wird erKärt, daß die katholischen Bischisie Ungarns in nächster Zeit .sich > rari' der e u e n D og m a t i t* des Kultusministers beschäftigen werden. Ebenso werden im pr o testantis ch e n Äag.er Sttmmm laut, die die. sonderbare Auslegung der. Taufe durch dewWrafen Klebelsherg als euren bösen Mrtzgrfff bezeichnen. Der evangelische Bischof von Debreczin, Balthasar, erklärte: ^Dic Prüfung der Frage, ob ein Täufling aus Ueberzeugung oder anderen Motiven vom Juden - trim Mm Christentum -ü^ergetretei: sei, steht n U r G o't t zu, nicht aber.dem Menschen." Der Kampf um daS Dndapester Rathaus. Budapest, 28. September. Morgen nachmittags begbmen im Budapester Rathaus die Bürgermeisterwahlen. Entgegen den Gerüchten, die von einem 9tücktritt des Regie- - rungÄcmdkdaten Franz Ripka von der Kandidatur wisienwollien, treten alle drei Bewerber um den Bürgermeister-' Posten in den Wahlkampf ein, und zwar außer dem Regiernngskandidaten Ripka der Demokrat Stefmr Da r c z y wrd der Christlichnationale Eugen S i p.ö c z,. Da die christlichen Parteien und der demokratische Block im PathauS sich ungefähr die Wage haften,. dürfte bei der morgige» Wahl schwerlich einer der drei Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erhalten,, so daß man mrt der. Rotwendigkeit. einer Stichwahl rechn et, die gegebenen falls am 3. Oktober stattfrnden wird. Ministerpräsident Graf B e t h l c n ist heute unerwartet von seinem SommerurlaiO nach Budapest zurückgekehvt. Sie tschechische Kolouisatiou in SStz«Shreu. Brünn, 26. Septe-rnber. In der Ncche von G'rußbach und in der Z n a i«m'e r Gegend kam es vorigen Frsüatz und . auch gestern bei der llebergalbe des bisherigen d eu tf che n Bodens durch den staatlichen ZuteilungSkomimssär an die öschvchrfchen Kolonisten zu stürmrischen Kundgebungen. Etwa l000 bis 1600 deutsche Landwirte unter Führung des Abge- ' ordneten Wcragu er erhoben gegen die Zuteilung!.Ernftwuch mür verhinderten die DurchMvung der AyrtShauKung. Der AuteUungÄmnmtiffär sah sich gezwungen, unverrichteter Dinge nach Znaün Anrückzrrkehven «ch begnügte sich mit. der tslaphonrfchen MtieKu-ng diafts Vorfalles an die poKLrsche ÄanLeSvervxcktung m Brünn untz an dar Jnnennrinisterimn in Protz, t '?; v.. Aon diesem traf alSbakd die telephorrösche^ Weisung ein, daß die Beschnahme in den nächsten Tagen nStigenifallS unter Gen b af-tm e r i e assi st e«^ durchsnführen sei. Diese Mnhricht hat Unter der devtschsn BeSolkernng Erregung hervorgernfE " ' JJd We «oder« FrmeukleidsW hygieaisch? der Krndinavrfchen Presse erörterte man Nuzlich bi« Frage, oh dennwlEch die modern« Jrau«cklekdung , oder richtiger. Li« spärliche Bekleidung der Frau der Sesirndheit keinen Abbruch tue. Eine norwegsiche Aerztin.' Ächerte sich im Norryegkschen NaMonalderelii. zur BckkLmpfüng der Luherkrrlose . sÄhp streng g e g e n die ^rmsstret-. chende" BeLleDung des chEchw GescMochtS. Sie ist d« Ansicht, daß dse. lchtere mit schuld an drr wachsenden TA L e u X o.s est e rb l i ch Lei L der Fräuen ■$*'Andere Aerzte mehren/ daß vor allem der Mangel cm wärmendem Urrtepzeug AnterlerbSkrawkh eiten hervowrft. Gegen sÄche Ansichten sprechen, sich aber manche nordffche Ao^ke aus. die gerade meinen, datz die moderne Frauen- NeSmng ei» gesmEMcher Bortett sei. Eine Kapsnhagpnee Aerzijn vertritt tu ^der Mkmg. „Potitiken" de» Standpmckt, es kmrne nicht die Rede davon sein, datz eine ZpmHme der FmuenkraMeiten infvlV dyn EEdmg des Unterleibs einiret«. Sie sagt vielmehr, dse moderne KleNmW sei i» WivkWkeft wärmer als die #* modffche, toeiZ st« loser sitze und mchr Bewegungsfrecheit und damit bessere Blntzirknlativn Nefere, als es zur Zeit der Korsetts und der. anschließenden Kleider möglich tvar. - NnAweifeHast friere ja die moderne Frmr nichts denn nichts mache sa so häßlich wie das Frieren, und He würde sich t^rnn eben schon aus Eitelkeit wärmer kleiden. , f$r" -X (M NaiüEch Müsse man ckber die KWnmg nach Wetter efcttWpÄ* Es findest, wie MM sicht, sömM Mt Mchk»a« bet hauchdünnen MmbtnattynS und kniefreien Röcke, att asch die VorMWL des Ba^ststM-rrockeS attztkiche Fürsprecher. Nur einen MMGttS. am SchrEsch fltzen^ «mpftnch man die höhere Macht, die «ts der &$«fe mahnt«, daß es keinen auf diofer Erde gibt, der nicht auf etnenr Balkan sähe. Wn dümpfeS Grollen in den QhrM und in der MageNgeyend. Man ist sofort im MDe, wenn «an fühlt, daß daS Festkänb PSStzKch mtHört, fest zu sein und wird durch ein sEmervoll64 ÄttgstgefW rtrt Bruchtc.it der ScLunde darüber ottentiiE, dvß mam schlechter davon kommen könnte. ÄS uns hoher SS«, dcknn sich Me EmSranLhÄt meldet. Gotttob. Kein Sp«mg in der Wanb, fester Boden unter den Füßen, d>u bleWfi htS ach wollener Bürger der Oberwelt. Mar den mochte ich kermen kernen, der in den nächsten Ookunf>wi, Mnuten, Stirftch^n, - nicht bange wartete, ob sich käe unwirsche Skmrme aus dein IentsiütS uiicht nochmals meK»en wird. Ernstlicher, enerMcher. Gokräftig, daß sie zur ewigen Dienstleistung im Jenseits einLevuft. Gte meldete sich nicht. — Mer alMaD mÄdete sich doS ReVEonStelephan. Me nEtelkfaM die Zeitgenossen werben, wenn sie sich wicht mehr sicher fühlen-, wtie tettncchmSvoll an dem Schicksal der DMmenschen. wte sie den zu sinven wissen, dan sie sonst nicht suchten» weil er sie bevMgen konnte, daß es gar koin Erdbeben war. DaS die Meteorologische Zentralanstokt meidet, fragen sie, was dke «Nvanw*. ob man dort WirMch ckin „Dckben" verzeichnet« Und olh 'eS sich WiederhrÄcn könnte? „Der Herr Direktor ist sehr besovgt," richtet äin Telephonfrärckein auS, „ob nicht Menschenleben zu heKagen sind. Er ersucht die Redaktion mm soförtige Auskunft ülvr dße erngebaufenen Devichte." — Ä« kleine Eufchättevlvttg dar Erdoberfläche hat alle sehr erschüttert. Miehr ÄS' damals die MvkufMsten, mehr als die Ecru-- nevuntzsmnrnr'te cm die Opfer des WeltMegcS, wenn dis <?loktrifchen^ ^Lcrstpfevdc, NiutoS sÜllestchen und die Passanten die Häupter kMMktzen: — Denn solches GkementarereigmS kennt nicht Front ' rmv Hinterland, Schützengraben unh Harrptqmrrtier. Vor denc ErVhvben sind alle gleich. l * WaS'uus 600 Milliarden kostet. Uchor dr« Verhältnisse in der österreichischen Wehrmacht erzählte gesterrr Abg. Deutsch im Finanzausschuß eimge ganz erheiternde Dinge, über die man herzlich lachen könnte, wenn der Spaß nicht doch die österreichischen Steuerzahler Jahr für Jahr 600 Milliarden kostete. Man borgt sich —ivie Dr. Dentsch miiteilte — in der Wehrmacht die. Sö^raten gegenseitig aus. Wenn in einem Bataillon zu wenig Soldaten sind, leiht man sie sich bei einem anderen aus. In Graz yat man Infanteristen für den Tag der Ausrückung Als. 5kavalleristen angezoaen,-damit die Schwadron ausrückLn konnte. Bei der FrcmlcüchnvMsprozsssion hatte man nicht .genug Militärmrrstkctr, also wgvden Zibmsten als solche verkleidet und marschierten mit. Für Rekruten existiert V4a ,fc« i. «* a C a iV « 4 Ol* f* f Jl 1 1L aä ’m - flf .n^^r.i. n dev-- dankt man die Kenntnis der 'verrückten Plan«, die auf dem ersten Ziomstenkongreß erörtert wurden? Diese Protokolle besitzen allerdings die fatale Eigenschaft, daß fie treffliche Nach- , empfindungen eines französischen Pauchihletsfind, daS ein Russe , abgeschriebenHat. Ein Deutscher hat dann das Ganze annek- > tiert und einem verehrungswürdrgen Adel und Publikum dorgeführt. Aus diesem Buch schöpfen die Hitler, GömböS, Efiza ruch ' Kozicki chre' profunde Kenntnis jüdischen Wesens. - Es fchvint -aber, daß gewisse katholifche Kreise auch hierin ein«» Sopavatismus huldigen. Besagte Protokolle sind in Deutschland zu protestantischen Zwecken verwebet' worden, und deshalb uwtz für die Katholiken Än Sxtralamm gebraten Werden. Es ist ein Zionistenkoiitzreß ist Lemberg belauscht worden, und in edngen deutschen Uvwaldboten finden wir erschütternde MkkteiLvrgen. So ergeht M der „Bote aus Stadt und Land" in SanÜ Pölten in einer tiefempfundenen Schilderung, bcä deren LÄtüre den Lessern von Sankt Mien. Ochsenvurg und Ramjau die Tränen kommen müssen. Folgendes hat der „Bote" erfahren: Wn sswLbiner hat^eine Red« gehalten, die so recht die ümerstmWwanken der Ziynisten enthüllt. Gr hat. gesagt, ^Israel wird vonTag zu Tag mächtiger. Die Börsen von Paris, London, Wien, Berlin, Hauchurg. Amsterdam find unser. (Wri vermissen Rom. Prag. Warschau, Brüssel, Rewhork.) ©3 hm* die Zeit fotmncn, irr welcher die Listen Inden M werden wünschen,: aber das Volk lluda wird sie mit Abscheu zurückstoßen... Der Hauptfemd der Inden ist?die kakhollsche Kirche. Wir werdeu gegen de» kacholischen Klerus den Spwt, die Berwünschimg und Muchalgeschichten ans ihrem Leben schleudern... Frankreich ist schon unser, gegenwärtig ist Oesterreich an der Reihe." D«S hat all« der RcBbiniw auf dem Lemberger Zionistenkongreß gesagt. H ack . dieser Rabbine-r schon dieZentr-alhanck^ftftä-re gnrck-ednnt? * Dqs^Wefter. Hie Dpranssage, kyrtst: Im allgemeinen noch wenig verärchert. Besserung langsam vom Weste» her fort- Mektend. *Selbstmorpversuch einemrgarksche» Magnaten. AyS Berdapest wich berichtet: Graf Johann Pallfh»Daun, Mitglied des Magnatvrchausts, der' m den Haiden König--, p u t sch e n eine große Rosse spielt», hyt heute in seinem Zimmer im HMel Carlton einen GMtnwchvchchrch unternommen. Sr wurde mit lebensgefährlkchen BerLetzungen in das Pajor^Sanatorium gchrach^. Ueber da- Motiv der Lat ist tzir jetzt noch Nicht-bekannt. SeWe Hemngarderobe mch Ma liefen ru «Sßigecc töretseu i« tadeavsrr «»«ftihncaz f,uch auf r-lf-ahlm Nudalf Goldstet«, Zivil- und Uniformlchnetder Gegr. WL Mlie«,H. VsA«/!rchb»pstr»Se S4 Tel.4S»6^ »ud ^ustiz-Talare sowie Barette ,