Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2725 (26.9.1926)
- Date
- 1926-09-26
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. S728 Wien, Sonntag Lvrener Moki»eme?tiiirft Mische Welt. Das W.ener Komitee des Mlnaer Wischen wifienlchajtlichen gnliilutr. Das in Wilna vor mehreren Monaten ins Leben gerufene „Jüdische^ wissenschaftliche Iniftitut", in dessen Aufgabenkreis die Pflege, wissenschaftliche Vehandlurrg, Fortentwicklung und Geschichtsforschung auf dem Gebiete der jüdischen Sprüche und Literatur ausgenommen sind, entwickelt sich sehr gut. Die Bibliothek und das Archiv des Instituts sind bereits reich an historisch, philologisch und volikökundlich wichtigem Material, das voll den in vielen Ländern tätigen ArbciKiomitees gesammelt und denr Institut zur Verfügung gestellt wurde. Ein solches Arbeitskomitee hat sich, vor einiger Zeit auf Initiative der Herren Tr. Rudolf Glanz, Dr. Mfred Lan da n und Bibliothekar Tr. Bernhard Wach stein auch in Wien gebildet. .In seiner ersten gut besuchten Sitzung hat sich das Wiener Arbeitskomitce ein reichhaltiges Arbeitsfcllü ausgesteckt. So unter anderem Feststellung aller jemals in Wien erschienenen jüdisch geschriebenen Druckschriften; Zusammenstellung eines Verzeichnisses aller in den Wiener Bibliotheken befindlichen jüdischen Untta; Mitarbeit an der Ausgestaltung der bibliographischen Zentrale und der Komission für Ethnographie des Institutes durch Sammlung und Ueberjendung von jüdischen Volksliedern, Volksschichten und anderem ethnographischen Material ans Oesterreich, Burgenland, Tschechoislowaikei und Karpathorußlaiid Bibliograph Fischmann gestorben. In Tel-Awiw" starb vor kurzenr der überaus begabte hebräische Bibliograph Zacharias Fischmann. Der Verblichene hat trotz seiner Jugend — er erreichte bloß ein Alter von 31 Jahren — bereits eine Anzahl sehr beachtenswerter Arbeiten ans dem Gebiet der neuhebräischen Bibliographie veröffentlicht, in denen er neue Wege für, die moderne Bibliographie vorzeichnet. Buchdrucker Rom in Moskau gestorben. In Moskau starb dieser Tage Marlin R o ni. einer der Mitinhaber der" berühmten jüdischen und hebräischen Druckerei Witwe und Bruder Rom. Jüdische Teilnehmer am internationalen Mcchanikkongreß. Vor kurzem fand in Zürich der dritte internationale Mech-a'nitkongreß statt. Er wurde sowohl von Theoretikern als auch Praktikern auf dem Gebiete der Mechanik beschickt. Besonders unter den »Eine neue Geschäftsstelle -er Gaswerke in der Brigittenau. Am 1. Oktober eröffnen die städtischen Gaswerke eine Geschäftsstelle in der Brigittenau, Denisgasse W. Diese Stelle wird den Geschäftsverkehr mit bett Gasabnehmern der Leopoldstadt, Brigittenau und Floridsdorf und der von den städtischen Gaswerken versorgten Außengemeinden am linken Donauufer besovgen Dort ist auch eine ständige Ausstellung von Gasgeräten, Koksfüll- und Dauerbrandöfen untergebracht. An Werktagen sind dort von 7 bis 18 Uhr Gasgebrechen anznzeigen. Fernsprechnummern: 48-5-30 bis 48-6-32 * Unentgeltlichkeit der Lernmittel für alle Schulkinder. Der Wiener Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung einen für das Schulwesen bedeutsamen Beschluß gefaßt. Es werden sämtlichen Kindern der öffentlichen Volks- und Bürgerschulen die für den Unterricht notwendigen Lehrbücher, Schreib- und Zeichenrequisiten sowie, das erforderliche Handarbeitsmaterial unentgeltlich zur Verfügung gestellt, Dieser Beschluß bezieht sich auch auf die an die Bürgerschule, sich allschließenden einjährigen Lehr« kurse (vierte Bürgerschulklassen). Eingeschlossen in die unentgeltliche Beteiligung mit Lernmitteln sind selbstverständlich auch die Klassen der allgemeinen Mittelschulen, die schulpflichtige Kinder des fünften, bis achten Schuljahres umfassen. Gleichzeitig hebt der Beschluß des Gemeindtzrates die Beschränkungen auf, die vis jetzt für die wenigen Kinder ausländischer Eltern bestanden haben. TIPPICHHAUS S. SCHEIN NUR; I» Bauernmarkt Nr. 12-14 M IR GRAUET VOR DER GÖrTER NEIDE. Des Lebens ungemischte Freude Ward keinem Sterblichen zu Teil. Hub r«L kör* allein ringt Heil. Überall erhältlich. Professor d'A dhem a r, früher Dozent an der Facuste des Sciences .in Lille. 'Professor Dr.. Leon ,L ich t e nste in aus Leipzig, Professor Karman aus... Aachen 'und andere. Professor Brovetzky stammt aus °SüÄrnßland,;lebt aber schon seit frühe-' ftcr Jugend in England und wirkt heute an her Universität in Leeds als ordrntilicher Professor der 'Mechanik. Seine Berufung aN die Universität von Leeds ries, seinerzeit nicht geringes Aufsehen hervor.; da diese .Universität, seit jeher als antUmitllch gilt' Ntt'd Professor Brodetzky überdies stifte Berufung unter anderem auch nur unter der Bedingung annehwen wollte, daß er am Sabbat von der Abhaltung von Vorlesungen befreit werde. Diese Bedingung wurde auch tatsächlich erfüllt. ' < ■ - Ein neuer jüdischer Kantonsrat. Aus Zürich wird uns berichtet: Bei .beit letzten Kantonvatswch^en hatte iu der bekannten Industriestadt St. Gallen eine dort früher unbekannte heftige antlsem'itische Agitation die Wahl eines jüdischen' Kandidaten zu verhindern vermocht, so daß dieser bloß als Ersatzmann durchdrang. Nun wurde der St. Galler Kantonsrat'Prof. H e lisch e n an die Ba'iler Universität beruistn. wodurch der jüdische Fabrikant Henri Reichenbach als erster Ersatzmann uachrückt. Die Veröffentlichung durch den Regierungsrat ist bereits erfolgt. Durch die Wahl Reicheirbachs, des Mitinhabers, des größten Strickereihanses in der Schiveiz, erhält der Kantonsrat, einen außerordentlich qualifizierten Vertreter der Schweizer Industrie zum Mitarbeiter. Herr Reichenbach ninmis auch an allen jüdischen sozialen Aktionen werktätigen Anteil. Wien, 26. September. * Das Wetter. Gestern gab es wieder einen milden Svätsl'iiuiiertag. Die Voraussage meldet .jedoch für heute Verschlechterung. Sie lautet: Trübung, zeitweise Niederschläge, Temperaturabnähme. v * Die Freigabe der Hauptall« für Benziuautos. Das Schicksal der Hauptallee, die die Promenade und die Erholungsstätte eines großen Teiles des Bevölkerung Wiens ist, interessiert M unsere Leser. Herr Bezirksrat Hermann Plafchkes erem Vertreter gegenüber den Standpunkt der jüdischen Bezirksräte, der Leopoldstadt wie folgt davgslegt: Als in der Be- Zittsvertretersitznng vom 6. August Bezirksrat Grün seid (Sozialdemokrat) über den Plan der Regierung, die Hauptallee für Benzinantos bis zunt ersten Kaffehaus freizugeben, berichtete, nahmen die jüdischen. Bezirksräte, dagegen ein ablehnende Stellung ein. In der Begründung ihres Standpunktes verwiesen sie auf den Augarten, der durch die Errichtung der Porzellanfabrik seine Bedeutung als Lustreservoir, vollständig verloren hat. Auch die sogenannte Feuerwerkswiese hat durch die Verbauung ringsum ihren Eryolungswert eingebüßt. Die letzte Zufluchtsstätte der erholungsbedürftigen Erwachsenen.und Kinder, die Hauptallee, muß daher vor Benzingestank und Staubwirbel möglichst geschützt werden. Es haben sich überdies sämtliche Genossenschaften und Organisationen, nur mit Ausnahme der Handels- und Gewerbekammer, gegen die Freigabe der .Hauptallee für Benz'mautos ausgesprochen. Insbesondere die Pratergastwirte befürchten einen sehr wesentlichen Rückgang ihres Geschäftes, denn die .Hanptallee würde ails einem Ziel der Spaziergänger zu einem Dnrchsahrtswea werden. Der Standpunkt der. Gegner der 'Freigabe ist tatsächlich einleuchtend und berücksichtigt das Gemeinwohl, während die neue Verordnung des Bundes höchstens den Taxiunternehmern, also einem geringeren Teil der Bevölkerung, Nutzen und Gewinn bringen kann. * Platzkarten bei den Bundesbahnen. Die Oesterreichischen Bundesbahnen werden vom 3. Oktober d. I. angefangen, bei einigen Zügen versuchsweise P la tz a n w e i | _u ngen für die 1. und 2. Wagenklasse, jedoch in beschränktem Umfange und ausschließlich durch die Vorverkaufskasse der Generaldirektion der Oesterreichischen Bundesbahnen in Wien, 1. Bez., Sckwarzenbergplatz 3, ansgeben, zunächst für die D-Züge a>b Wien-Westbahnijuf mit 11 Uhr vormittags nach München und Salzburg, sowie bei Zug D 165 (ab 18 Uhr 26 Min.) Wien—Berlin, ab Wien- Ost bah nhof bei Zug D 7 (ab 14 Uhr) Wien—Budapest. Die Ausgabe der Platzanweifungen beginnt sieben Tage vor dom Abreisetage und endet im allgemeinen drei Stunden vor der Absahrt des Zuges vom Wiener Ansgangsbahnhof. An Sonntagen findet keine Ausgabe statt. Der Preis einer Platz-anweisurig beträgt 1 S. 60 G. ' Die Volkshochschule Volksheim sicht jetzt im 26. Jahre ihrer Tätigkeit. Ihre Einrichtung und Organisation ist bekanntlich auch für das Ausland vorbildlich geworden. Von den vier Zweigstellen hat je.ne der Leopoldstadt sowohl hinsichtlich der Teilneh« merz-ahl als auch hinsichtlich der Ausstattung des Knrsprogramms den größten Aufschwung genommen. Das Arbeitsprogramm des Wintersemesters enthält vorbereitende und streng wissenschaftliche Kurse, Kurse für Anfänger und Vorgeschrittener jede Richtung ist vertreten: Naturwissenschaft und Philosnphie, Literatur, Staats- Wissenschaften und Sprachen, daneben auch Stenographie, Zeichnen und Turnen. Wir finden darin zum Beispiel experimentelle Psychologie und „Menschenkenntnis , Ethik und Aesthetik, Literatur und Kunstgeschichte aller Perioden bis in die neueste Zeit, Somatologie und.Gesundheitslehre, aber auch eine Einführung in die modernen Schöpfungen des Maschinenbaues nsw. Die ständig wachsende Mitglivderzahl läßt ein weiteres Gedeihen dieser Volkshochschule erhoffen. * Nene Stenographiekurse und Violinimterricht an Wiener Bürgerschulen. Der GemeinderatsanS-schuß hat beschlossen, an acht Bürgerschulen im Jahre 1926 bis 1927 Neue Stenographiekurse zu eröffnen. An sechs Bürgerschulen werden-neue Kurse für Violinunterricht eingeführt. Die Stenographiekurse verteilen sich aus die Bezirke Alsergrund, Favoriten, Simmering, Ottakring, Währing, Döbling und Floridsdorf. Die Violinkurse werden in den Bezirken Leopoldstadt, Landstraße, .Hietzing s (zwei Schulen), Rudolfsheim, und Döbling abgehalten. Größtes u. ältestes Haus der Branche Perser und Smyr a*Teppiche Teppic e aller Arten Bettvorleger Bett- und Tischdecken OttomaneUberwürfe Vornänge Halbstores Steppdecken Flanelldecken; Möbelstoffe Bei größter Auswahl konkurrenzlos billige Preiset 824S 1 Besichtigen Sie untere 33 Schaufenster! Im Souterr in des Teppichhauses xurUckgesetzte Teppiche und Vorleger mir kle nen, Webefehlern zu enorm billigen Preisen. &Ta fei wasser Heilwasser maüfch^rSAU^R^^jJl'JN * Mysteriöses Verschwinde» eines Knaben. Seit Freitag früh ist der 12 jährige Rudolf .Pichler aus Nen-Mödling spurlos verschwunden. Der Knabe, wurde von seinen Eltern , nach Perchtoldsdorf zum Einkäufen wie gewöhnlich ansgeschickt und fuhr mit der Straßenbahn weg. Er ist aber weder in Perchtoldsdorf, noch später wieder zu Hause eingetroffen. * Großfeuer in Floridsdorf. In Floridsdorf hat Freitag nachmittags ein großes Feuer gewütet. Im Bezirksteile Groß- Iedlersdorf ist eine große mit Schindeln gedeckte Scheune in Brand geraten. In der Scheune waren 30 Führen ansgedroschener Frucht eingelagert, die dem Feuer zum Opfer fielen. Nach längerer Arbeit konnte der Brand lokalisiert werden. Der Schade wird ans 7 5.0 0 0 S ch i l l i n g geschätzt. * Die große Thphnsepidemie in. Hannover. Aus Hannover wird gemeldet: Die Ge^anitzahl der Erkrankten und Typhusverdächtigen beträgt 1743, die der Verstorbenen 122. Fschias-Schnellluren (auch gegen Hexenschuss und ^>mneuratgien) Fangopackungen geqen Rneumatlsmus und rieht Moorbäder, Diathermie. Heissluit, Höhensonne, Kohlensäurebäder, Kai Wasserkuren Täglich von 8 bis 6 uhr Im „Thermla* n»titut, . Bearrk, Fran*-Jo*ef3 Kal 1. Tetep >pn N,'. 73-1 »3? * Gefährliches Kölnischwasser, lieber eine merkwürdige Explosion wird aus L e Havre berichtet: In den Straßenauslagen eines Parsümgeschästes war e i n e -F l a s ch e K ö l n i s ch w a s s e r zevbrochen.' Ein Vorübergehender warf zufällig eine bremtende Zigarre in das aussließende Parfüm, das sofort Feuer fing. Einige Sekunden darauf explodierten infolge der Hitze die übrigen Parsümflaschen der Ansläge, zertrümmerten die Spiegel- und Fensterzei griff sofort ein und stellte die Ruhe und Ordnung wieder her sägt nidd sich nach der Tat ans dem brittdi Stockwerk gestürt. Er blieb mit zerschmetterten Glieder liegen. Der Grund der Tat dürfte in einer iinheitbaren Nervenkrankheit Grosses zu suchen sein. * Ein 41sacher Mörder. Der Neapeler Polizei ist es gelungen, einen Massenmörder namens Groppa zu verhaften, der gestanden hat, nicht weniger als 41 schreckliche Mordtaten auf dem Gewissen zu haben. Er gab zu, in der Gegend von Ferrandina auf dem Lande eine ganze Bauernfamilie, die er im Schlafe fano, niedergemetzelt zu haben. Weiter habe er ein Mädchen, welches seinen Annähernngsversuchen kein Gehör schenken wollte, mitsamt ihren Eltern nmgebracht, sodann gestand er ein, der Mörder der Familie Camardl in der Ortschaft Pisticei zn sein. In Neapel habe er eine Frau vergewaltigt und dann getötet. Der Schwerverbrecher legte diese Geständnisse mit zynischer Ruhe ab. * Äer unfreiwillige Bubikopf. In Budapest kam zn einem Friseur eine junge Dame und wünschte, sich die Haare waschen zu lassen. Der Haarkünstler aber, vieldeschäftigt wie er war, und zwar nur mit Bubikopfschneiden, setzte die Schere an und — ritsch ratsch ~ war die Haarpracht gefallen. Die arme Patientin schrie laut auf, der erschrockene Frtsenr tat noch sein Bestes, um ihr den Bubikopf ibesonders schön zu machen, aber die schlimmen Ahnungen der Dame erfüllten sich nur zu sehr: Die Eltern wollten sie zuiiächst aus der Wohnung weisen, ihr Chef kündigte ihr, da er so ausfällig frisierte Frauenzimmer in seinem Bureau nicht brauchen könne, und das Schlimmste — ihr Bräutigam machte die Verlobung rückgängig; kein Mensch wollte ihr glauben, daß der Bubikopf ohne ihr Zutun entstanden fei. Das unglückliche Mädel hat jetzt eine Entschädigungsklage gegen den zerstreuten Friseur angestrengt, und man erwartet schon gespannt, wie hoch das Gericht wohl einen. Frauenzopf einschätzt. * Eine Antizigarettenliga. Zugleich mit dem Wiedererstarken der Prohibitionsbewegung tm Zusammenhang mit der Wahlkampagne hat die amerikanische Antizigaretteuliga, wie „United Preß" berichtet, einen großen Feldzug eingeleitet, der sich nach dem Muster des Alkoholverbotes ein generelles Verbot der Herstellung und des Geunsscs von Zigaretten zum Ziel setzt. Besonders erstrebt die Liga die A n s r o t t ü n g d e s Rauche n.s unter den Frauen, und zwar vom rein hygienischen Gesichtspunkt aus. „Wenn einmal die Mütter unserer Generation dem Zigarettentsufel verfallen sind," erklärte der Führer der Bewegung, W. H. Mahoney, „so muß die ganze Rasse degenerieren . und Amerika wird zn dem Range einer zweitklassigen Nation' herabsinken." * Fische, die im Eise schlafen. Man weiß von Goldfischen, . die aus dem Bassin sprangen und draußen erfroren, aber keinen' ' Schaden davongetragen zn haben schienen, als man sie ein paar- Stunden später ins, Bassin zurückbrachte. Eine Forelle, die ein - Mann in Cumberland zu seinem Vergnügen in einem kleinen Bassin hegte, war in einem strengen Winter eingefroren und-tagelang in ihrem Eisgefänanis eingeschlossen gewesen. Nachdem sie dann langsam und vorsichtig aufgetaut wurde, schwamm sie wieder lustig im Wasser umher. In Sibirien, wo die Flüsse bis auf den Grund zufrieren, haut man, heute das Eis aus- und. bringt die Fische in ihrem Eisbehälter zu Markt. Sie werden 'erst .wieder in der! Küche lebendig, allerdings nur, rnn dann in der Bratpfanne ihr Leben zu lassen. Der Direkwr eines amerikanischen Aquariums will jetzt seltene Exemplare von Fischen aus Alaska in Eisblöckcn einführen und sie dann anstauen, um sie in die Schaubehältcr zu setzen. Stark säurehaltiges Wasser wird zum Gefrieren gebracht, in den so entstandenen Eisblock bohrt nian Löcher, in die die vorher zum Erfrieren gebrachten Fische gesteckt werden. Brrewe. BortrSge unv Bersammlungen. Z i o n i st i s ch e B e z i r k s ' e k t i o n A l t e rg r u n d. Heb'äilcher Monlessoriktnoeraarien. Unter Leitung einer gevrüsteu,. Ktndergälmerm w>rd demnächst ein hebräischer M o ntesiorrktndergarten eröffnet. Äuch Grupven- und Einze'- unterrtcht für Schulpflichtig. Auskünfte und Etnichrewungen für Kinder aus kem 9 ino den angrenzenden Bezirken täglich von 2 bis 4 Uor nachmittags in der Hahngaffe 4. Tür 7. - Z i o n i It t i ch e r F r a u e n v e r e i n. Wien. Montag d-n 27. d findet im Klubbeim der Hakoab (1. Bez, Wivplmgerstratze) eine § itzung mit wich-; tiger Tagesor >nuna statt. Erscheinen ist Pflicht! Beginn präll'e 5 Uhr - Brith - ha-Zoftm. Heute Sonntag, l/a4. Uhr nachmittags Sukkothfeierlm Souterrain 18. Bez. Sternwartestraße 69. — Z e t r 'e M i 8 r a ch t Wien Montag. 7 Uhr abends in unseiem Lokale Konferenz mit wichtiger Tagesordnung. Encheinen Pflicht. Die Lesehalle i>t jeden Tag von b bis 10 Uhr abends offen * Hebräische Schule Sektion Prater. Der Unterricht in unserer dieittaffigen schule unter paoagogi chec Leitung von Mew Chartinerhat bere ts begonnen. Es werden noch Einichreibunc>en tägl ch von 8 bis 8 Uhr abends (mit Ausnahme Samstaq und Feiertag nn Sekt onSbeim. 2. Bez. Jnnaltraße . eiitqenenqenniumen. Die Bundeslehranstalt für orientalische Sprachen gibt bekannt: Einschreibungen für die von Herrn Prof. Wiesen geleiteten Neuhebräischkurse für Anfänger und Fortgeschrittene werden irr der Anstalt, 9. Bez., Boltzmanngasse 16, an Wochen tagen von 9 bis 13 und von 16 bis 19 Uhr bis zum 30. September porgenommen. Mindestzahl der Teilnehmer eines Kurses 20. Absehkurfe für Schwerhörige. Die Absehkurse des Schub- Verbandes der Schwerhörigen Oesterreichs Box finden am 5. Oktober d. I. Men Dienstag und Donnerstag zwischen 5 und 8 Uhr abends, 9. Bez., Lazarettgasse 27, 1. Stock, statt. Anmeldungen im Kurslokal oder schriftlich an den Schutzverband der Schwerhörigen Box, Wien, 2. Bez., Gredlerstraße 2. Rückporto beifchließen. In der Wiener Freiwilligen Rettungsgefellschaft beginnt Sonntag den 17. Oktober der Samariterkurs für Mäirner. Er ' wird an acht aufeinanderfolgenden Sonntagen von 9 bis 11 Uhr vormittags abgehalten. Ain Dienstag den 19. Oktober um 6 Uhr nachmittags beginnt der Kurs für Frauen und Mädchen, der an jedem Dienstag und Freitag von 6 bis 7 Uhr nachmittags abgehalten werden wird. Persönliche Einschreibungen in der Zentratkanzlei der Rettnngsgesellschaft, 3. Bez., Radetzkystraße 1,1. Stock, täglich von 9 bis 1 uno von 3 bis 6 Uhr. Hilferuf der jüdischen Blinden. Der Hilfsverein der jüdischen Blinden erläßt nachstehenden Aufruf:' „Wie alljährlich, haben wir auch heuer anläßlich der hohen Feiertage eine Sammelaktion eingeleitet. Leider war das Ergebnis derselben so kläglich, daß wir nicht einmal in die Lage versetzt worden sind, den Aermsten der Blinden das Allernotwendigste für die Feiertage zu bieten. Wir gestatten uns daher, auf diesem Wege allen jenen, die uns bereits mit einer Spende beoacht haben, den tiefinnigsten Dank anszusprechen. Gleichzeitig bitten wir jene, welche unser Ansuchen noch nicht berücksichtigt haben, allerer freunduchst zu gedenken, und danken im Namen unserer Blinden im vorhinein stir jede Spende. Hilfsverein der jüoischen Blinden, Wien, 2. Bez, Rembrandtstraße 18 (Poftspavkassenkonto Wien 133—213, Tel. 47-2-77),"