Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2725 (26.9.1926)
- Date
- 1926-09-26
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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26. September 1926 Seit« S Nr. 2725 Mm, Sonntag SöUitt* MorgenzeUung zwei Wer der LrntralbankaWre. Den Majoritätsparteien des Nationalrates gehen die uns den Ergebnissen des Zentralbank-UntersuchuNgsänsschusses gezogenen Folgerungen bereits über die Hutschnur. Sie suchen krampfhaft nach - einer Ablenkung. Als Versuch einer Entlastungsoffensive ist es darum zu deuten, wenn jetzt die immerhin sehr bemerkenswerte Tatsache enthüllt wird, daß das sozialdemokratische Mitglied des Untersüchllngsausschusses, Dr. Eisler, die rechtsfreundliche Vertretung des Landes Steiermark beim Abschluß der Dollaranleihe geführt und für diese seine Bemühungen Anspruch auf eine.indieHundertevon Millionen be- IragendeExPensennote habe. Dr. Eisler ließ daraufhin erklären, er werde seine Honorarnote durch die Anwaltskammer bestimmen lassen und bis auf weiteres keine advokatorischo Tätigkeit mehr für das Land Steiermark entwickeln. Er ist also das er st e Opfer der Zentr a lbankaffäre. Ein zweites Opfer ist der steirische Landtagspräsident S ch r e ck e n t h a l. Er hat gestern sein Landtagsmandat mit der Begründung niedergelegt, daß er mit Rücksicht auf die Angriffe in der sozialdemokratischen Presse gegen die Agrarbank in Graz wegen seiner gleichzeitigen Stellung als Abgeordneter und Präsident der Agrarbank den Landbund nicht Mißdeutungen aussetzen wolle. Die „Mißdeutungen" werden sich wohl weniger auf den Landbund als auf den ehrenwerten Herrn Schreckenthal selbst bezogen haben, von dem der Bericht der Bankenkomnlission feststellte, daß er am 10. Juni d. I. 10.000 Stück Steweägprioritäten zu 3600 gekauft und diese Stücke am 9. Juli an die steirische Landesregierung zu 6500 verkauft hat. Marie Schreckenthal, vermutlich seine Frau, verkaufte bei der Agrarbank zum Höchstkurs von 7300 3 5.000 Stück Steweag. Strasunleksuihung gegen den „Abend". Wegen Verbreitung falscher beunruhigender Gerüchte. Amtlich wird gemeldet: In der letzten Zeit hat der „Abend" wiederholt vollkommen haltlose Angriffe gegen die Po stsParkasse veröffentlicht, die geeignet sind, das Vertrauen auf die Sicherheit der Einlagen bei diesem von den weitesten Volksschichten benützten Sparinstitut zu erschüttern und in der Allgemeinheit Beunruhigung hervorzurufen. Wegen Verbreitung falscher beunruhigender Gerüchte wird gegen die Schuldtragenden das Strafverfahren auf Grund des § 308 des St.-G. eingeleitet. Ergebnislose Berhandlungen mit den Sberauern. ' Auch die gestrigen BerhaMung-on mit den Kolonisten haben noch zu keinem Resultate geführt/ weil alle angebotenen Tauschobjekte von den Siedlern als für ihre Zwecke .ungeeignet a b ge lehnt wurden. Trotzdem werden die Verhandlungen in der kommenden Woche fortgesetzt werden, um alle Mittel einer friedlichen Lösung zu erschöpfen. Der Forderung nach Gewähvu-ng einer entsprechenden Subvention an den Reichsverband Kolonien in der Heimat" aus Bundesmitteln kommt keine Aktualität zu, zumal auch die Gemeinde Wien ein derartiges Ansinnen abgelehnt hat. Die Stimmung unter den Kolonisten ist wieder auffallend radikal, so daß im Momente an eine Räumung der Oberau auf friedlichem Wege nicht zu denken ist. Eine Entscheidung ist um so iveniger vor der zweiten Hälfte her kommenden Woche zu erwarten, als Minister Thal-er erst Dienstag wieder in W ie n eintrifft. In: Vordergründe der Verhandlungen steht die Uebevlassung von Grundstücken in Klausen-Leopoldsdorf am obetett ©h'&e des Schwechattckles hinter Alland gegen die W estb ahn. Die Ruhe wurde gestern in keiner Weise gestört, die WbsperrungSmaßnahmen, die durchaus human gehandhabt werden» bleiben ausrecht. Blutiger kllersuchtrdrama In gitakr'ng. Den Nebenbuhler erschossen, die Frau schwer verletzt. Gestern früh hat sich in Ottakring ein blutiges Eifersuchtsdrama a!:pipi'Ä Ein Ehemann, der seine Frau mit einem anderen Mann überraschte, hat seinen Nebenbuhler erschossen. Der 32jährige Schleiforgchilse Franz Holub wohnte seit einigen Jahren mit' seiner 29jährigen Gattin im Hause Häbichevgasse Nr. 18. Die Ehe war unglücklich und die Frau hat schon seit etwa anderthalb Jahren mit dem 20jährigen Hilfsarbeiter Otto Bauer, Brüsselgaffe 49, »vähnhast, Beziehungen unterhalten, denen der Gatte lange keine Bedeutung beimaß. Erst I vor kurzem wurde ihm das Verhältnis klar. Nach Aussage der im Spitale einvernommenen Frau soll Holub in der letzten Zeit ausdrücklich zu ihr gesagt haben, er sei damit einverstanden, wenn sie zu dem anderen gehe. Als Holüb Freitag abends nach Hause kam, fand er die Gattin nicht in der Wohnung vor. Ec machte sich auf die Suche und eilte in die Wohnung Bauers, wo er seine Frau tatsächlich vorfaud. Nach kurzen: Wort-ivcchsel zog Holub einen Revolver und schoß zweimal auf Bauer. Der Manu brach leblos zusammen. Dann richtete er die Waffe gegen die Frau, zwei Kugeln trafen sie in den Unterleib. Schließlich schoß er sich selbst an. In: Zimmer befand sich auch die achtzchujährige Schwester des Bauer, die der Sterbende mit den Morten ,ß ch o n’ die Greil!" schützen wollte. Der Zustand der Frau Holub ist lelbensgesährlich, der Täter hat sich nur einen leichten Streifschuß zugofügt. Soweit die. Untersuchung ergeben hat, hat Holub schon vor Zwei Tagen mit den: Messer auf Bauer loszugehen versucht, sich aber immer wieder beschwichtigen lassen. Er war sich nicht int klaren, ob er seine Frau ziehen lassen solle oder nicht und hatte seine Zusagen wiederholt widerrufen, um sie später neuerlich zu machen. Er wurde dem Jnguisitenspital übergeben. Zlbends wird gemeldet: Frau Holub wurde gestern mittags einer schweren Operation unterzogen, die sie bereits überstanden hat. Ihr Zustand ist jedoch noch iu:mer mit Lebensgefahr verbunden. Es wurde festgestellt, daß Holub au: Abend feiner Tat in dein Schrebergarten der Eltern in Ottakring mit seiner Frau eine Zusammenkunft hatte, in deren Verlause er sie zu überreden versuchte, wieder zu ihn: zurückzukehren, was sie ihm jedoch entschieden abschlug. kioheltrsront gegen die kkhöhnng der Post- und ruevhontakile. . In: Zuge der Aktionen des' .Vereines für Post-, Telephon- und Verkehrsinteressen gegen die Erhöhung der Gebühren erschienen gestern die Vertreter "'dieses'Vereines beim Abgeordneten Zelenka und haben in einer eingehenden Aussprache mit demselben die volle Neb er einst immu ng in der rein wirtschaftlichen Stellungnahme gegen die geplante Tariferhöhung festgestellt. Als Ergebnis dieser Unterredung werden, bei aller sonstigen Gegensätzlichkeit, die Abwehrn: aßnahmen unter Ausschaltung jeder parteipolitischen Einstellung, aus g emeinsamen Wege geführt werden.' Abgeordneter Zelenka versicherte insbesondere den erschienenen Vertretern, daß die Technische Union auch bei ihrem äußersten Kampf gegen die Verwaltung ihre Kampfmittel gegen diese so wählen wird, daß die wirtschaftlichen Kreise davon möglichst unberührt bleiben. Der Abgeordnete hat auch die Berechtigung der Ablehnung jeder Erhöhung voll anerkannt. Cm Dichter in drei Sprachen. Zum zehnjährigen Todestag von S. Frag. Vor einigen Taget: waren zehn Jahre verflossen, seit ein Dichter verstarb, dessen Lied in drei Sprachen erklungen war. Es ist S. Frug, dessen russische und jüdische Lyrik gleich hohen Ruhmes genoß und der auch eine Anzahl hebräischer Gedichte mit derselben Beherrschung der Form schrieb, die seine russischen und jiddischen Dichtungen äuszeichnete. Fvug wtrrde in einer jener jüdischen Merbaukolonien geboren, die Zar Nikolaus der Erste für ausgezeichnete jüdische Soldaten begründet hatte. Frühzeitig regte sich sein dichterisches Talent und fand bald Anerkennung. Seine russischen Verse, die den edlen Geist Puschkins und Levmontoffs atmeten und von höchster Formvollendung waren, zogen die allgemeine Allfnlerksamkeit auf den jungen Lyriker, der bald hoch gefeiert w.urde. Bis heute sind die Gedichte des jüdischen Kolonistensohnes Frug als Beispiel klastischer Harmonie von Form und Inhalt in den Chrestomathien und Anthologien der russischen Lyrik enthalten und haben ihm einen bleibenden Platz in der russischen Literaturgeschichte gesichert. Die blutigen Ereignisse im Anfang der 1880er Jahre, die so viele Juden Rußlands nach dem kurzen Traum von Assinlilativn und menschenwürdigem Dasein zu ihrem Volke zurückgeführt haben, machten auch aus dem ruffischen Lyriker Frug einen jüdischen Dichter. Zum jiddischen Volksidionl als Sprache seiner Dichtung kam Frug leichter als die jüdischen Aufklärer, in-Osteuropa, die sich eigentlich des „barbarischen Dialekts" schämten, wenn sie ihn auch ' benützten; denn Frug war von den Strömungen der jüdischen Aujklärung nicht berührt. Er war nicht aus dem Städtghetto, sondern aus dem jüdischen Dorf in die russische Literatur gelangt und fand in künstlerischer Hinsicht einfach wieder .ins jüdische Dorf zurück, in Form und Inhalt seiner Dichtung. Frngs Jugend gab seiner Lyrik das, was der Poesie in jiddischer Sprache, wie sie zu seiner Zeit gepslegk würde, fast ganz fehlte: Gehör und Rhythmus. Für die Bersdichtung der modernen jiddischen Literatur bedeutete Frug fast dasselbe, was Mendele Mocher Sforim für die Prosa war; Frug hat eigentlich die poetische Sprache des Jiddischen geschaffen, indem er die Sprache gewissermaßen mit rhythmischem Rückgrat versah. Er selbst sagt, daß er sie knetery biegen, brechen mußte, um mit ihr das ausdrücken zu können, was sein — an: melodischen Versbau russischer Lyrik, aber auch an Heines fließender/klingender Sprache geschultes — Ohr hörte. Freilich waren Frugs sprachschöpferischer Tätigkeit Grenzen gesetzt; sie lagen teils in ihm, der die jiddische Muttersprache so lange nicht zu dichterischen! Ausdruck verwendet, sondern in einer weit differenzierten Sprache geschaffen hatte; zum Teil aber vielleicht auch an dem Idiom selbst, das den Dichter, der in russischer Sprache Verskünstler war, beengte. Nach Frugß eigenem Wort machte die jiddische Muse auf ihn den Eindruck, daß sie ein Geschöpf ohne Vater und ohne Mutter sei, das, einen Sack voll Reime auf dem Rücken, die Häuser des Ghetto abgeht. All das mag auch der Grund sein, daß die Themen der jiddischen Lyrik Frugs immer etwas Gedrücktes an sich tragen. Seine herrschende Note ist Trauer und Plage und da verbindet er die Trauer der Gegenwart mit dem jüdischen Unglück der Vergangenheit. Man könnte das Hauptthema von Frugs jüdischer Dichtung als negative Romantik bezeichnen. Das Elend des Ghetto, die äußerliche Mißgestalt des Juden, seine nervöse Hast, das alles sind die Gegenstände der Klage in Frugs Liedern. Wirklich frei wird sein Lied nur, wenn er das Feld sieht. Da bricht seine Jugend hervor und läßt in seinem Lied weiche, leuchtende Bilder der Wolkenfarben, Töne der Windmelodien erstehen. Seine Jugend gab ihm auch die Liebe zum Boden, dP er dann mit den nationalistischen Hoffnungen des Volkes verbindet. Sein bestes, allerdings am wenigsten nationalistisch gefärbtes Lied, ist das zu hoher Volkstümlichkeit gelangte „Lied der Arbeit". Es ist von einem Dichter geschrieben, dem Arbeit, Erde, Schöpfung unmittelbare Lehensempfindung war. Ehern Stark Mächtig wird jeder Säugling und jedes Kind, das mit echtem DIANA* Franzbranntwein mit Menthol massiert wird. Bestes häusliches Schutzmittel des Kindes. Ständig als Mundwasser zu benützen Diana-Franzbranntwein Überall «rhlltllchl Löbliche Lmchtgarvergistuug zweier Kinder. Freitag um einviertel 1 Uhr uachts fand das Delchermeistereihopaar R e j s e k, Florian igasse 17, bei her Heimkchr die beiden Kinder, einen 11jährigen und einen 8jährigen Knaben, in der mit Leuchtgas erfüllten Wchnung leblos auf. Der in Eile hevbeigeholte Arzt tonnte nur mchr bei beiden Kindern den Eintritt des Todes feststellen. Nach Aussage des Vaters war beidn Verlassen der Wchnung durch das Ehepaar um breiviertel 8 Uhr abends alles in Ordnung, währelw bei der Heinckchr Gasometer und Gashahn offen waren und der Gasschlauch vom Kocher abgrftreift war. Ein Selbstmord der Söhne erscheint nicht annehmbar. Eine fachmännische Uoberprüfung der Gasanlage ergab, daß -diese sich in Ordnung befand. Bisher konnte nicht festgestellt werden, auf wessen Seite ciite Fahrlässigkeit vorliegt. Wildwest in der Tauentzienstrabe. Ein Einbruch mit Bomben und Pistolen. Aus Berlin wird berichtet: Auf das Kunfthandlungsun-d Juweliergeschäft der Firma Maroti u. Frein-k in der Tauentzienstraße, einer der belebtesten Straßen Berlins, wurde gestern nur halb 3 Uhr nachmittags von einer Verbrecherbande ein R a u b ü b e r f a l l verübt. Die Räuber brachten vor dem Geschäft mehrere Kanonen schlüge zur Explosion. Die durch die Explosion unter den Straßenpassanten entstandene Panik und die starke Rauchentwicklung der Explosivkörper benützten die Verbrecher, die offenbar ihren Plan lang vorbereitet und eingehende Beobachtungen angestellt hatten, um in das Gefchäft einzudringon. Der zuerst eingedrungene Verbrecher zwang den einzigen anwesenden Angestellten mit vorgehaltener Pistole, nach dem Hinterraum zu gehen, in de-n: der Geschäftsinhaber Freink mit einem Geschäftsfreunde saß. Ein zweiter Verbrecher setzte ein mitgebrachtes Paket mit Feuer werkskörpern in Brand, die sich mit lautem Knall entzündeten. Auch scharfe Schüsse wurden abgegeben, d::rch die Freink und sein Geschäftsfreund gezwungen wurden, im Hinterraum zu bleiben. Nachdem die Räuber den Laden verlassen hatten, kamen Freink und sein Geschäftsfreund gerade noch zurecht, um die Lunte mehrerer Spreng-, körper auszndrücken, deren Explosion sonst zweifellos große' Verheerungen angerichtet hätte. Was geraubt worden ist, konnte noch nicht feftgeftellt werden, doch dürfte cs sich um Gegenstände im Werte von mehr als 100.000 Mark handeln. Vor allem sielen den Räubern kostbare Perlen, Brillanten usw. in die Hände, die auf dem Schaufenstevbrett ausgestellt waren. Nach dem Ueberfall flüchteten die Verbrecher in das Kaufhaus des Westens, in dem sie den sich ihnen entgegenstellenden Pförtner und einen Geschäftsführer ebenfalls mit der Pistole bedrohten und beiseite stießen. In dem im-Kaufhaus herrschenden Gewühl verschwänden sie und konnten bisher noch nicht gefunden werden. Die zionistischen Lieder Frugs unterscheiden sich wenig von dem, was im allgemeinen zu diesem Thema gesagt wurde: ein wenig Satire gegen reiche Juden oder Protestrabbiner, ein wenig Zukunftsvision, wie etwa in dem Gedichte „Die Auferstehung der Toten". Eine eigenartige Note klingt hier durch, wenn Frug — und das ist sozusagen das positive Vorzeichen seiner Romantik — in seinen Gedichten die Bilder der Vergangenheit verklärend heraufbeschwört oder die neue Kraft besingt, die den Juden immer wieder durchdringt, sobald er zu seiner Mutter, der Bibel, zurückkehrt. „Und seine Mutter ist der Himmel", sagt er vom Wesen des Juden in einem seiner Gedichte. Er hat auch mit Glück versucht, aus dem jüdischen Legendenschatz einiges dichterisch zu formen, wie in dem Gedicht „Der goldene Schlüssel" oder in der Verarbeitung der Alexander-Legende von dem Knochen, den der Welteroberer in Paris erhalten hat. Die bekannteste Legende Frugs ist „Des Schammes Töchterlein", in der er das Motiv der Hingäbe eines jungen Lebens für die Verlängerung eines alten, Gott geweihten Lebens behandelt. Immer wieder aber bricht jenes Hauptmotiv durch, jener „Tränenkrug", in den sich alle Trauer um sein Volk ergießt. In ihr schlägt das mehrfach zutage getretene biblische Sentiment des Dichters, der eigentlich der Tradition fern war, in Resentiment um, wenn er in einigen seiner Gedichte klagend davon spricht, daß er dem Volke zugehört, dem alles Still-Ruhige eines wirklich freudigen Lebens durch Gesetze der Menschen und Gesetze Gottes versagt ist. Frug hat in späteren Jahren auch einige seiner Gedichte in hebräischen Vers gebracht; sie sind die unlebendigsten, denn vom Hauch der uralten Sprache war Frug am wenigsten gestreift. So hat dieser Dichter in drei Sprachen seinen Empfindungen und Gefühlen künstlerischen Ausdruck gegeben. Formvollendet und doch echt/wo ihn das ursprüngliche, erdhaste Leben inspirierte. Für die jüdische schöpferische Entwicklung ein Fingerzeig in die Zukunft. Siegfried G ch m i tz.