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Wiener Morgenzeitung · 1926-09-25 · Heft 2724 (25.9.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2724 (25.9.1926)
Date
1926-09-25
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sette 4 Wien» Samstag Wiener Morftenzeitun- 85. September 1926 Nr. 8784 Me Erschwerungen der kaufmännischen Erwerbslebens. La» Poftporto. — Las ZeltMon. — Die Tag für Tag kommen zu den allgemeinen krisenhaften Erscheinungen dekaufmännischen Erwerbslebenin Oesterreich noch neue Erschwerungen durch fiskalische Maßnahmen. Insbesondere hat die am 1. November eintretende neuerliche Verteuerung der Portogebühren in allen Erwerbskreisen große Erregung hervorgerufen, ebenso auch die für den 1. Jänner drohende Erhöhung de- Telephons. In der letzten Zeit haben fast alle wirtschaftlichen Körperschaften Wiens energische gegen diese Maßnahmen Protest erhoben. So fand auch vorgestern eine Massenprotestversammlung im Hause der Kaufmannschaft statt, die von den meisten kaufmännischen Körperschaften beschickt war; unter anderem wurde auch darauf hingewiesen, daß r a t i o n e l l e B et r i e b s f ü h r u n g bei der Postverwaltung eine E rhöhung der Portogebühren überflüssig machen würde. Diesen Protesten, über die wir bereits mehrfach berichtet haben, schließen sich jetzt auch die Exporteure sowie die Leinen- und Banmwollhändler an, die bei ihren Tagungen die eminente Gefahr dieser geradezu wirtschaftsfeindlichen Maßnahmen hervorhoben. Die erhöhten Regien, die durch diese Maßnahmen eintreten, kann die heute so schwer belastete österreichische Handelswelt nicht ertragen. Die Postverwaltung führt zur Entschuldigung sehr häufig an, daß die Post- und Telephongebühren auch nach der bevorstehenden Erhöhung noch nicht die valorisierte Friedensgebühr darstellen werden. Nun hat das Gremium der Wiener Kaufmannschaft eine Statistik aufgestellt, die beweist, daß nach dem Eintreten der Erhöhung sämtliche Tarife bereits bedeutend übervalorisiert sind. So zum Beispiel ist das Briefporto für das Inland, welches Ende 1913 10 Heller betrug, jetzt mit 15 Groschen angesetzt, wodurch es bereits um 5 Prozent über den damals herrschenden Goldtarif hinausgeht. Bei Briefen über zwanzig Gramm beträgt die Uebervalorisierung bereits 10 Prozent. Erwägt man, daß vor dem Kriege das Jnlandporto für solche Gebiete galt, die jetzt unter das Auslandsporto fallen (Tschechoslowakei, Ungarn, ein Teil Rumäniens, Polens und Italiens), so ergibt sich eine Erhöhung bis zu 280 Goldprozenten vom Tarif des Jahres 1913. ^Sie steigt bei Telegrammen bis über 800 Prozent. Bei den für den Kaufmann so wichtigen Postkarten ist eine Uebervalorisierung gegenüber dem Friedensporto um 40 Prozent eingetreten, soweit sie sich auf den heutigen Jnlandsverkehr beziehen. Ebenso hoch ist die Uebervalorisierung bei Drucksachen. Bei Jnlandstelegrammen beträgt sie 16 Prozent. Besonders stark ist sie bei dem für viele Kaufleute so wichtigen Postpaketversand, wo sie bis 4 0 8 Gold Prozente vom Tarif des Jahres 1913 erreicht. Beim Telephon ist die Valorisierung bei und starb dort, wo inzwischen auch ein großer Teil seiner Anhänger sich konzentriert hatte. Sein Nachfolger, Abbas Effendi, starh vor wenigen Jahren in Haifa, wo er auch begraben liegt. Im Augenblick herrscht unter den Anhängern Unklarheit darüber, wer der berufene Nachfolger sein soll. Was ist nun die Lehre dieser Gruppe? Es ist schwer, aus bei Aufzählung erhabener Prinzipien, die die Literatur enthält, zu einem klaren Bild zu gelangen. Unermüdliche Wahrheitssuche unter Ueberwindung jedes Aberglaubens, Einigkeit des Menschengeschlechtes („Blätter an einem Baum, Blumen in einem Garten"), eine Religion der Liebe, Uebereinstimmung von Religion und Vernunft, Weltfrieden, Weltsprache, allgemeine Schulpflicht vor allem auch für Mädchen, Gleichberechtigung beider Geschlechter, Arbeitsmöglichkeit für alle, Garantie des Minimums für jeden, Gehorsam gegen die göttlichen Befehle: das sind die Hauptprogrammpunkte. Man wird nicht leugnen können, daß das, alles recht gut klingt, freilich recht europäisch und kaum uvch islamisch. Jeder wird dort etwas für sich finden, der Pazifist, der Sozialist, ja, der gläubige Anhänger jeder Religion wird eine für ihn passende Rosine in diesem Kuchen finden. In der Tat hat die Bewegung, die man jetzt gewöhnlich als Behaisten bezeichnet, zahlreiche Anhänger in den verschiedensten Teilen der Welt erworben, besonders im sektenfreudigen Amerika, aber auch in England, Rußland und Deutschland. Die Sekte betont in ihren Kundmachungen, daß jeder ihr angehören könne: Mohammedaner wie Jude, Christ wie Buddhist, und zwar ohne dabei seine Religion verlassen zu müssen. Damit ist eigentlich klar zum Ausdruck gebracht, daß die Behai sich selbst nicht mehr als Mohammedaner fühlen. Schwer ist zu verstehen, was eigentlich der Bewegung in der Tiefe zugrunde liegt. Das Programm als solches ist doch kaum geeignet, europäische Menschen zu begeistern: es mutet an. wie em Sammelsurium aus allen fortschrittlichen Ideen der Neuzeit. In der Tat war es wohl hier, wie stets bei derartigen Bewegungen, daß es nicht auf die Lehre, sondern auf den Lehrer ankommt. Bor allem die Persönlichkeit des letzten großen Führers, Abbas Effendi, scheint ungewöhnlich eindrucksvoll gewesen zu sein, und ich kenne viele Harfaer Juden, die, ohne den Behai sonst nahe zu stehen, von Abbas Effendi mit großem Respekt sprechen. Aber gerade, ttl'il nur die Persönlichkeit der Führer diese Bewegung zu schaffen vermochte, ist anzunehmen, daß sie ihren Höhepunkt bereits überschritten hat, denn heute fehlt ihr dieser Führer. Mag dem sein, wie ihm wolle. bemerkenswert bleibt doch der geistige Weg, der vom üblichen Schiitentum zu diesem .Versuch einer neuen Weltreligion geführt hat. ReNamefteuern. — Die MektrIMtsvrelse. den Gesellschaftsanschlüssen und den niederen Klassen im ganzen Telephon eingetreten, die Uebervalorisierung jedoch gerade in jenen Kategorien, die angesichts der gesteigerten Inanspruchnahme des Telephonverkehrs durch die HandelSwelt jetzt die häufigsten sind, nämlich bei den gangen Anschlüflen von 25 bis 40 Anrufen. ' Für den modernen Kaufmann ist die Reklame ein unentbehrliches Hilfsmittel, daS auf die Umsätze feine- Geschäftes, auf die Verbindungen nach außen usw. von großem Einfluß ist. Selbstverständlich wirkt auch hier die Erhöhung der Portogebühren überaus hemmend. Der Schutzverband der Reklametreibenden wird darum in einer Montag abendstattfindenden außerordentlichen Generalversammlung ebenfalls gegen diese neuerliche Belastung der an einer modernen Brief- und Broschürenreklame interessierten Kaufmannschaft Stellung nehmen. Gerade die Reklame aber leidet auch noch unter einer Reihe anderer Lasiert. In Wien wird die Inseraten- und Plakatreklame schwer besteuert; etwas derartiges gibt es in der ganzen Welt nicht. In den Bundesländern wird die Kaufmannschaft durch andere Reklamesteuern schwer gedrückt. Ueherdies aber empfindet besonders die Wiener Geschäftswelt die Elektrizitätspreife -als eine ganz ungerechtfertigte Behinderung der neuzeitlichen Licht- und Schaufensterreklame. Dem städtischen Elektrizitätswerk steht billiger Wasserkraftstrom zur Verfügung, der die gegenwärtigen Elektrizitäts- Preise nicht rechtfertigt. Die Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen, daß die städtischen Elektrizitätswerke ihre enormen Investitionen auf Betriebskonto gebucht haben und somit in der Bilanz die allgemeinen Gestehungskosten des Stromes wesentlich erhöht erscheinen. Durch teure Elektrizitätspreise wird der Stromkonsum gewiß nicht gehoben, aber der Wiener Handelswelt schwerer Schaden zugefügt. Wo Staat und Gemeinden nicht das richtige Verständnis fürdie Hebung aller produktiven Kräfte zeigen, die das Erwerbs, lebest in sich schließt, kann die Wirtschaftsdepression nicht überwunden werden. gnskrlptionrstrelk a» der Hochschule lür Wrllhanvel. Die Hörerschaft der Hochschule für Welthandel in Wien hat wegen der Erfolglosigkeit ihres Kampfes um Ausgestaltung, Studienreform und Promotionsrecht ihrer' Hochschule beschlossen, von der Inskription bis zum 11. Oktober abzuschen. Die Hörerschaft hat einen Aufruf herausgegoben, der ihr Vorgehen begründet. Für den 11. Oktober, 10 Uhr vormittags, ist in die Aula eine Versammlung der gesamten Studentenschaft einberufen, welche die weiteren Schritte beschließen soll. Selbstmord des Biolosen Kämmerer. Vsr der Abreise nach 'Moskau. Vorgestern hat sich in P u ch b e r g am Schneeberg der Wiener Biologe Professor Dr. Paul Kämmerer erschossen.' Seine Leiche wurde von einem Arbeiter aufgefunden. Dr. Kämmerer dürfte den Selbstmord gegen 10 Uhr vormittags begangen haben. Man.fand bei ihm einen Brief, gerichtet an denjenigen, der die Leiche findet. Der Brief enthielt die Bitte, seinen Leichnam zu Studien;wecken der medizinischen Abteilung der Wiener Universität zu übergeben, da er auch nach seinem Tod der Wissenschaft dienen wolle. Doktor Kämmerer hat auch einen zweiten Abschtedsbrief hinterlassen, der an sein« erste, von ihm geschiedene Frau gerichtet ist. Die Leiche Dr. Kämmerers wurde vorläufig in die Totenkammer in Puchberg gebracht, die weiteren Verfügungen werden erst nach dem Eintreffen der Angehörigen erfolgen. Profcffor Kämmerer war am 17. August 1880 in Wien geboren, stand mithin im 16. Lebensjahre. * Professor Kämmerer, einer der feinsten Köpfe der österreichischen Gelehrtenwelt, war ein Mensch. Das war sein Verhängnis. In der übergroßen Schar der Nullen, die hier die Lehr- und Forschungstätigkeit gepachtet haben, trat er zu stark hervor. Dieser Gelehrte, der so prachtvolle Aufsätze über die Fragen der Vererbung geschrieben und so vielbesucht« öffentliche Borträge hielt, hat tausendmal mehr für die Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnis und Erkenntnis getan als die Zunftprofessoren aus echtem deutschen Blut. Cr war Mitarbeiter Steinachs, der fernab von der Welt in seinem Praterlaiborator-ium arbeiten muß, Freund Koppanyis, den der Klüngel nach Upsala getrieben hat; Kämmerer hat ihr Schicksal teilen müssen und die Wiener Universität hatte für den stillen Gelehrten keinen Platz. Sie verweigerte ihm das Ordinariat und es ist für sie wie für Kämmerer bezeichnend, daß seine Habilitationsschrift im Jahre 1909 von diesen Professoren verworfen, aber von der Senckenberg-Gesellschaft in Frankfurt mit dem Preis bedacht wurde, der vor Kämmerer Ernst H a e ck e l zugeteilt worden war. Was konnten auch diese im Wust ihrer Bierphrasen erstickenden Zünftler ulit dem Mnn ansangen, der den Mut gehabt hatte, „das Gesetz der Serie" zu schreiben und sich von der amtlich abgestempelten Bildnngsbnreaukratie zu entfernen? Er ist ein Deuker gewesen, für den es .Tritte Voraussetzung gehen, konnte. DaS war Kriegsfall für die österreichische Schusterwerkstatt und big ist stärker §ls di? Freiheit der Gedanken, Die Sowjetregieuehtiffore (•roftatltoheZahapatta), n ÖlSsern 8 260 und Tuben 7 2.40, i-robetube s -.90 zeichne' sieh vor anderen Zst npesten dadurch aus, dift sie die zahne ln kuftef Zeit blendend w IV felnitft und garantier, unschäd ich ist. Dabet ha* Twerdys De tmore einen höchst angenehmen erfrischenden üdiehmacK — Ueberau erhältlich. 144 Apotheke „»um goldenen Hirschen** des JA W.Twardy, Wien, I* Kohlmarkt Nr. I I rung berief schließlich den Forscher nach Moskau und erklärte sich bereit, ihm all« Mittel für seine Tätigkeit zur Verfügung zu stellen. Eh« er abreiste, ging er noch einmal in den Wienerwald und erschoß sich. _ 8iur Skmelnderatsflhung mit 87 SeschSsts- It&den. Der Wiener Gemeinderat hatte gestern eine Tagesordnung von nicht weniger als 87 Geschäftsstücken zu erledigen. Die meisten Referate wurden ohne Wortmeldung angenommen, weil die Damen und Herren, die die Ghre haben, dieser Körperschaft anzugehören, offenbar schon eingesehen haben, daß daS Viele Reden zwecklos ist. Die erdrückende sozialdemokratische Majorität läßt sich Von der christlichsozialen Opposition, auch wenn sie noch so Viel rodet, nichts dreinreden und so ist der Wiener Gemeinderat im Laufe der Zeit zu einer Institution für Reklamereden geworden. Aus der Fülle der GeschäftSstücke feie» Nachtragskredite von 800.000 Schilling für den Ankauf von Gasmesser n, und von 240.000 Schilling zur Herstellung von 80 Straßenbahnwagen hevvorgehoben. Für die Anschaffung von Apparaten für den Erdstroms ch u tz wurde ein Kredit von 200.000 Schilling bewilligt. Die Apparate sollen dazu dienen, die in der letzten Zeit ziemlich häufig aufgetretenen Strom st örungen zn verhüten. Ganz werden sich allerdings — wie Vizebürgermeister Emmerlrng ausführte — auf der über 100 Kilometer langen Fernleitungsstrecke Stromstörungen nicht vermeiden kaffen. _ Aus der übers«. Gestem fanden, wie die Korrespondenz Herzog beachtet, vor- und nachmittags in der Oberau Besprechungen-de- VezirkshauptmannL von Floridsdorf, Hofrat Dr. Erb, des San* deSamtsdirektors Dr. Kästner und eines Vertreterde- Ministeriums für Land« und Forstwirtschaft statt, um die Kolonisten unter Hinweis aus die gestrigen Zusicherungen des Minister- Thaler zu bewegen, im Laufe des heutigen Tagegütlich die Oberau zu räumen und di« für die allernächste Zeit in Aussicht stehende Zuweisung eines andere», geeigneteren SiedlungsterrainS abzuwarten. Die Verhandlungen, die bi- -um späten Abend währten, führten zu keinem Positiven Resultat, da ein« bindende Zusage, morgen di« Oberau zu raumen, von de» Kolonisten nicht gegeben wurde. Wie«, 28. September. * DaS Wetter. Die Voraussage lautet: Veränderlich, mD rasch vorübergehender Besserung. Sonntag wahrscheinlich schlechte- Wetter mit Temperaturabnahme und starken Winden^ * Die städtischen Sommerbader werden geschlossen. Mt Ausnahme des Strombades Asvernbrücke werden heute abends alle städtischen Sommerbäder geschlossen. * Aerztliche Nachricht. Med. Dr. Sand Beer ist zurückgekehrt und ordiniert wieder L. Bez., Praterstraße 26 a (von 8 bis 5 Uhr). TafelwasserjfllHejlwasser JL natürlicher ILIfkalischer SAUERBRUNN i l* i*. * Eine Kassiert« stiehlt Geld und kauft dem Geliebten ein Auto. Die 26jährige Marie Horvath wurde verhaftet, weil sie dem Kaufmann Max Kel euren auf der Wiedener Hauptstraße, wo sie angestellt war, seit mehr als drei Jahren Geldbeträge entwendete, was sie durch BucheintraAungen bis jetzt zu verschleiern wußte. Sie verwendete die Betrage größtenteils für ihre Liebhaber. Zuletzt hatte sie dem 19jährigen Robert Salzborn durch Ankauf eines Autos aus dem gestohlenen Gelde zu einer Existenz verhelfen wollen. * Todessturz aus LlebeSgram. Im Hause Gonzagagass« 11 hörten Bewohner Donnerstag gegen 'halb 1 Uhr nachts vom Hof einen dumpfen Fall. Auf der Ewe fand man ein hübsches Mädchen leblos liegen. Die Rettungsgesellschaft stellte den Einivitt des Todes durch innere Verletzungen fest. Sw hatte sich vom vierten Stock hinuntergestürzt. Die Selbstmörderin wurde als die 18jährige Elisabeth Niemand, Tochter nach einem verstorbenen Bankdirektor, festgestellt. Sie soll die Tat aus Lie-besgvam begangen haben. * Falsche Hundertdinarnoten. Aus Belgrad wird gemeldet: Die Polizei ist in Werschetz einer weitverzweigten Geldfälscherbande auf die Spur gekommen, die sich mit der Herstellung von äußerst gelungenen Falsifikaten von Hundertdinarnoten befaßte und eine große Anzahl solcher Banknoten im Banat sowie im Ausland, namentlich in Wien, in Verkehr gebracht haben soll. Die vier Leiter der Bande und 15 Komplizen, die an der Verbreitung der Falsifikate mltgewirkt haben, wurden verhaftet. * Der Typhus in Deutschland. Wie aus Berlin gemeldet wird, hat sich die Zahl der Todesopfer der TyPhuSePidemie tu Hannover auf 111 echöht. Neue Erkrankungen sind nicht zur amtlichen Anzeige gebracht worden. Die Gesamtzahl der Erkranknngssälle beträgt 1729. Die Ursache der Epidemie konnte bisher nicht ermittelt werden. — In Marl Westfalen) sind acht ThPyusfälle, davon einer mit tödlichem AuSaang, und ein Paratyphusfall festgestellt. Die Ursache ist Einschleppung. * Unersetzlich ist der Verlust Ihrer Zahn« durch Schlechtwerden. Sie vermeiden denselben bei Gebrauch von W. Twerdys Dentiflore, 1. Bez., Kohlmarkt 11. * Wer an Gallensteine» leidet und eilte Karlsbader oder Martenbader Kur gebraucht hat, trinkt nachher Krondorfer Sauevbrunn, um die Neubildung von Gallenkonkoementen zu verMM

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