Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2723 (24.9.1926)
- Date
- 1926-09-24
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Sette 4 Dien, Freitag Wiener Moraenzeitung 84. September 1926 Nr. 2788 Me Sberau im Parlament. Tic Borgänge in der Oberau kamen gestern in? Ncftwnalrat in Form einer 'dringlichen Anfrage zur Sprache, in der unter anderem verlangt wich, der Bundeskanzler möge Gewaltanwendung gegen die Siedler verbieten und bestimmten Auftrag geben, daß die Räumung der Oberart ausschließlich durch Verhandlungen mit den Arbeitslosen bewirkt werde. Ferner möge der Ackerbauminister den Plan für eine staatliche Heimstättensiedlung ausarbeiten lassen, welche die Rückführung von Arbeitslosen, die aus der Landwirtschaft stammen, ermöglicht. Schließlich solle der Landwirtschaftsminister Gesetzentwürfe über die Beschaffung der für die SiedlungSaktion erforderlichen Bodenflächen durch Enteignung so schnell als möglich vorbereiten und den Versuch einer solchen Siedlung in kleinem Maßstab unverzüglich einleiten. Dr. Bauer, der die Anfrage begründete, betonte, daß der starke Drang nach der Scholle in diesem Fall«' 'n eine falsche Richtung gelenkt wurde. Es gehe nicht an, daß einige hundert Menschen über das Eigentum der Bolksgesamtheit verfügen. Man erzähle, daß der Landwirtschaftsminister selbst den Plänen der Kolonisten seine Sympathie habe ausdrücken lassen, und wenn daher diese armen Teufeln sich dem Wahne Hingaben, daß die Regierung selbst auf ihrer Seite sei, so wäre es ein u nerhörtes Verbrechen, wenn man mit dem Leben der irregeführten Menschen die Leichtfertigkeit der Irreführenden bezahlen würde. Bon der Regierung und vom Bundeskanzler müsse verlangt werden, daß die Sache wirklich österreichisch ausgetragen werde, wie ähnliche Fälle unmittelbar nach dem Kriege, wo die Regierung sich stets von der Erkenntnis leiten ließ, daß über der Majestätdes Gesetzes nockstehe. die Majestät der Menschenleben Bundeskanzler Dr. Ramek verlas die schon bekannten Abmachungen der Siedler mit dem Bezirkshauptmann und fügte hinzu, daß sich die niederösterreichische Landesregierung ohnehin bemühe, die Angelegenheit friedlich zu b e- I reinigen. Es sei daher anzunehmen, daß der Landeshaupt-! manu die Sache weiterhin in gleich friedlichem Sinne verfolgen werde. Rach der gegenwärtigen Sachlage bestehe daher keine Veranlassung, dem Landeshauptmann . einen bestimmten Auftrag zu geben oder ein bestimmtes Verbot zu erlassen. Ackerbauminister T h a l e r sprach sich gegen eine Enteignung von G rundfläch en für die Siedlungsaktion aus und erklärte mit Emphase, solange er die Ehre habe, Landwirtschaftsminister zu sein, werde er von d e m jetzt geltenden E i g e n t u ms b e g r i f f nicht abi rre n. (Zwischenruf: In vierzehn Tagen sind Sie vielleicht nicht Mehr Minister!) Er habe die Oberauer Siedler wohl seiner Unterstützung versichert, solange sie den Eigentumsbegriff nicht antasten. Er könne nichts dafür, wenn es dann doch geschah. Geld habe er ihnen nicht versprochen, sondern nur, daß er versuchen werde, irgendwo anderes Land für sie zu bekontmen. Er habe diesen Siedlern gegenüber mehr Verständnis gezeigt als die Stadt Wien und könne erklären, daß schon morgen die Begehung jener Parzellen stattfinden könne, die er bereits vor einem Monat den Siedlern in Aussicht gestellt habe. Der Christlichsoziale Dr. D v c £ c I zog aus dem Obcrauer Fall die Lehre, daß derartige Kolonisationsversuche von einer falschen Voraussetzung ausgehen, wie denn überhaupt das Problem der Arbeitslosigkeit nicht durch Siedlungsversuche gelöst werden könne. Er habe nur den Wunsch, daß sich das, was tit der Oberau vorgekommen ist, nicht mehr wiederhole. Waffenstillstand in der Oberau. Ter zwischen den Kolonisten und den Vertretern der Behörden abgeschlossene W a f f e n st i l l st a n d, der bis heute abends, 6 Uhr, läuft, hat zur Folge, daß die Schlägerungen e i n g e st e l l t wurden. Gendarmerie patrouilliert längs des Douaudatnmcs, um einen weiteren Zuzug zu verhindern. Rudolf kucken über „Die Protokolle der Weisen von 3ion". Den nachstehenden Brief schrieb der berühmte den ticke Philosoph an Benjamin Segel, dem Autor des Buches „Die Protokolle der Weisen von Zion", am 1t>. August d. I., also kurz vor seinem Tode. Infolge irriger Adressierung gelangte dieses Schreiben, dem in Hinblick auf die Persönlichkeit des Verfassers und seinen Anhalt bejonlbete Bedeutung znkommt, leider verspätet in die Hände des Adressaten. Als Sie mich im Frühjahr auffovderten, Ihnen mein Urreil über Ihr Buch „Die Protokolle der Weisen von Zion" zu sagen, antwortete ich Ihnen abschlägig, mit der Begründung, daß mir der Gegenstand fern liege. Die Protokolle kannte ich nicht, aber in meinem Kreise wurden sie vielfach gelesen und stark diskutiert. Mit wenigen Ausnahmen glaubte man allgemein an deren Echtheit und die Existenz einer geheimen jüdischen Woltverschwörnng, höchstens daß manche Skeptiker die Schibdernngen für übertrieben hielten. Aber man sagte sich: etwas wird schon daran sein. Mir persönlich war die ganze Sache überaus widerwärtig. Ich arbeitete gerade über ein Thema, welches weitab von allen dietzrn unlauteren Diesseiiigkeften lag, und es widerstrebte mir tief, in den Schlamm hinab zu st eigen. Da entlieh ein Freund Ihr Buch von mir. Und als er es zurückbrachte, beredete er mich leidenschaftlich, es zu lesen. Ich tat es, und zwar einige Male hintereinander, und nun danke ich Ihnen für die reiche Belehrung und den Genuß, den Sie mir bereitet haben. 'Sie haben mit-starker Hand die Nebel zerstreut, die über diesem garten wüsten Pfuhl von Lüge, infernalischer Bosheit und stupiden Aberglauben schwebten. Ich kann Ihre Seelenqualen nachfülhlen, die Sie bei den unsäglich mühevollen Säubernngsarbetten in dieser Senkgrube, wie Sie es nennen, empfinden mußten. Aber das war unerläßlich, und es ist Ihnen vollständig gelungen, den ganzen grauenhaften Wust hinwegzuräumen. Man atmet förmlich erleichtert auf. Ich verstehe, daß Sie durch die, übrigens sehr,gelungenen, humoristischen Partien Ihres Buches sich für das Peinvolle und Quälende der Arbeit schadlos hielten. Aber auch dem Leser bereiten diese Partien eine angenehme Abwechslung und erleichtern die Lektüre erheblich. Am meisten gesielen mir die scharfsinnigen Nachweise der Fälschungen aus dem Text selber. Das Kapitel über die Psychopathologie des Antisemitismus ist ein Meisterwerk. Ich stimme vollständig mit Delbrück überein, daß nach Ihrer kritischen Arbeit diese famosen Dokumente für die Wissenschaft vollständig erledigt sind. Es wäre bloß dringend zu wünschen, daß die Erledigung in den Kreisen der Wissenschaftler aller Kategorien bekannt werde, um dem dort starck verbreiteten Aberglauben entgegenzuwirken. Ich selber habe ja lange halb und halb gezweiseilt, und erst Ihr Buch hat mich völlig überzeugt. Ich mache auch in meinen Kreisen dafür nach Kräften Propaganda. Sehr zu wünschen wäre es, daß Sie das gange Thema in leicht-faßlicher, knapper Form, ohne komplizierten und subtilen wissenschaftlichen Apparat für die breite Volksmass« bearbeiten. Es müßte eine besonders intensive Arbeit geleistet werden, uni diesen Aberglauben unter den breiten Massen zu bekämpfen. Die unteren Volksschichten fahren ja fort, den abergläubischen Meinnngeik zu huldigen, lange nachdem diese von den oberen längst aufgegeben wurden. Wir haben ja das erst vor kurzem schaudernd erlebt, als der R i t ua lmord w ahn in Breslau an flebte und offenbar die Aufdeckung eines grausigen Verbrechens verhinderte. ' Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit diktiere ich diesen Brief in die Maschine, denn ich fühle mich heute sonderbar matt ünd meine Hand zittert leicht. Ich schicke den Brief nach Pistyan, von wo aus Sie mir letztens schrieben und die Briefe von Tönnies und Delbrück einsandten. Ihre Wiener Adresse habe ich irgendwo verlegt, und ich möchte mit der Absendung des Briefes nicht länger zögern. Hoffentlich erreicht er Sie trotzdem. Bi'e Lpfer des Tyvhus in Hannover. Aus Berlin wird berichtet: Die Zahl der Todes o v f e r der T y v h u s e p i d e m t e ist bereits auf 10 4 g estiege». Die b Sher angemeldeten Erkrankungen betragen 1700 In Berlin selbst sind in der letzten Zeit 2 0 in dem zu Berlin gohörigen K r c n z b e r g 4 1 T y p h u s s ä l l e aufgetreten. Sie sind durch Einschleppung oder andere Ursachen entstanden. Die Gerüchte, die behaupten wollen, daß das Berliner Trinkwasser verseucht sei, entbehren nach Mitteilung von zuständiger Seite jeder Grundlage. In beiden Bezirken verteilen sich, wie der Stadtphysikus Dr. v. Drigalski angibt,' im allgemeinen die Erkrankungen regellos über weite Entfernungen, so daß von einer Epidemie keine Rede sein kann. Noch im letzten Moment. Eine verhinderte Witwenverbrennuug in Indien. Tie Engländer zeigen in Vorderindien gegen die religiösen Gebräuche der Bevölkerung die größtmöglichste Toleranz. Gegen eine Sitte aber sind sie mit unerbittlicher Strenge vorgegangen, und zwar gegen die sogenannten Witwenverbrennung e n, die mit den schwersten Strafen belegt sind, und auch tatsächlich seit einer ganzen Reihe von Jahren sticht mehr vorkamen. Aber es gibt in einzelnen Distrikten ganze Bevölkerungsschichten, die einer orthodoxen Sekte angchören und die die Vorschriften ihrer Religion mit peinlichster Sorgfalt befolgen wollen und sie trotz der Gefahren insgeheim vollstrecken. Schon seit einiger Zeit ging in den Kreisen der englischen Verwaltung zu Bombay das Gerücht um, daß in aller Heimlichkeit wiederum Witwenverbrennnngen vorgekommen sein sollen. Man stellte Untersuchungen an, jedoch ohne Erfolg. Trotzdem ließ man es ans ein besonderes Geheiß des Vizekönigs von Indien an Au.fnreriksanl.keit nicht fehlen und vor einiger Zeit gelangte nach Bombay die Nachricht, daß nach dem Tode einÄS R-ajah im Reiche des Maharadscha von G w a l i p u r dessen Witwe aus dein Scheiterhaufen verbrannt werden sollte. Sofort wurden Truppen ansgeschickt, um diese fanatische Greueltat womögiliich zu verhindern. Als die Truppen an ihrem Bestimmungsort eintrafen, fand mar; alles ruhig und man tat über die unerwartete Ankunft von Negierungstruppen sehr erstaunt. Nichts deutete darauf hin, daß irgend ein religiöses Fest geplant sei. Die Truppen mußten nnberrichteter Dinge wieder abziehen. Aber Major M a >t s o n, der das Kommando der Truppe führte, witterte Verrat und verbarg sich in der Nähe. Er hatte sich nicht getäuscht. Ausgeschickte Späher meldeten ihm vier Tage später, daß auf einem Platze.außerhalb der Stadt ein Scheiterhaufen errichtet worden war. Er rückte unverzüglich heran, und kam noch im allerletzten Moment zurecht. Die junge'Frau, tz Werbet Abonnenten für die» I „Wiener Moraemeitmm" ' lllllllM 11 V V l V 11 V 111 (111 V I Ml TTrrfTTVvTmTTlVVf lirilVVf IVIlM AS BUECHERZELT HE BUECHEßSCHWEMME der BUCHHANDLUNG R. LÖWIT WIEN, I. ROTENTURMSTRASSE 22 Malet am Die herrlichen Kunstbände von m EI Ein DE »MI Qavtrni, der Mensch und das Werk Die Kunst des 18. Jahrhunderts Die Frau im 18. Jahrhundert Jeder Band mit v.eien farbigen u. schwarzen Illustrationen 13 Schilling nur Preis eines jeden Werkes (2 Bände)* die erst 24 Jahre zählte, war bereits als wehrloses Opfer gefesselt worden. Mehr tot als lebendig fiel sie ihren Rettern in die Arme. Das Volst welches an der Zeremonie teilnehmen wollte, flüchtete; eine strenge Bestrafung wird nicht ausbleiben. Wien, 24. September. zu nicht lange anhaltender Besserung, kühl. * Der gepfändete Fremdenverkehr. Der nicderösterreichische Landesverband für den Fremdenverkehr, von dem das Rathaus feststellt, daß er seit einer Reihe von Jahren keinerlei nützliche : im t. D leistet zu haben nia Lizenzinbaber er Magistrat verlangte nun vom Landesverband T die Bezahlung des Rückstandes Einjedoch Zen- Wien als dem und auch der £ *ür b: ' hing .. ,- — — -- oorderten Beträge nicht bezahlen konnte, sollte gestern die T r a n 8erierung seiner Einrichtung so egen st ändeim Lxekutionswege stattfinden. Infolge des prnches des ExekutionsgerichteS kam es nicht dazu. * Das Liebeswerk der Frau Harrtet KreiSler. Die t r a l ft e l l e für jüdische soziale Fürsorge in ersucht uns um Aufnahme folgender Zeilen: ..Vor einigen Tagen gelangte eine gsbßzügige Hilfsaktion zum Abschluß, die eine edelgesinnte Dame, Frau Harriet Kreisler, in den Tagen unseretiefsten Elends für die hungernden Wiener Kinder eingeleitet hat. Im Jahre 1918, unmittelbar nach Kriegsende, gründete Frau Harriet Kreisler die „Vienna ChikdrenS milk retief und schaffte als Präsidentin dieser Organisation durch unermüdliche, Sammsltätigkeit bei amerikanischen Freunden und unterstützt von der vielbewunderten Kunst ihres Gatten Prof. Fritz Kreisler reiche Mittel, die zur Bekämpfung der schrecklichen Wiener Not verwendet wurden. Mehr als eine halbe Million Dollar und hochwertige Naturalzuwendungen und Sachbeihilsen wurden durch eine Reihe von Jahren durch die Vienna Gbrldrens milk relief an Wiener Wohlfahrtsinstitutionen verteilt und diesen so die Mög. lichkeit geboten, trotz der wachsenden wirtschaftlichen Not ihre Tätigkeit fortzusetzen und die schwersten Zeiten zu überwinden. In geradezu bescheidener Weise, nicht in großer Oe-ffentlichkeit, hat Frau Harriet Kreisler vorige Woche von ihrer segensreichen Wiener Fürsorgetätigkeit Abschied genommen und den Rest des aufgebrachten Wohlsabrtsfonds an verschiedene charitative Organisationen m Wien airsgeteilt. Aber je höher diese Bescheidenheit $u werten ist, desto lauter müßte der Dank der Wiener Bevölkerung und der Wiener Fürsorgeinstitutionen zum Ausdruck kommen. Und so sei es auch uns gestattet, namens des MeroreS-Waisen- Hauses, das Jahre hindurch reiche Zuwendungen erhielt, und namens der Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge, die bei der letzten Verteilung gleichfalls bedacht wurde, der Frau Harriet Kreisler und der Vienna ChildrenS milk relief wärmsten mrd innigsten Dank abzustatten für die hochherzige Förderung, die sie uns und den von uns betreuten Hilfsbedürftigen zuteü werden ließen." eine große Anzahl Edelsteine in einer alten Geldbörse, etwa 4 Schilling wert, auf rätselhafte Weise gestohlen worden. Die j Hebungen zur Ermittlung des Täters haben noch nicht den geri nhaltspunkt ergebe " "' rü ““““ -reiwilli Edelsteinen verhandelte, von einem Tischchen, neben dem er ' " ' alten Geldbörse, etwa 40Ö0 Er- .... geringsten Anhaltspunkt ergeben, obwohl sich sämtliche anwesenden Gäste freiwillig hatten untersuchen lassen und auch die Klubräume auf das genaueste durchsucht worden waren. Nun sind auf die Ermittlung des Täters 300 Schilling und auf die Zustandebringung des entwendeten Gutes 10 Prozent des Wertes ausgesetzt worden. * Große Diebstähle bei einer Pelzfirma. Bei der Pelzfirma M. Nothsteiu in der Mariahilferstraße kamen in der letzten Zeit große Diebstähle vor, die aber bei dem großen Lager und der schwierigen Kontrolle im großen und ganzen unbemerkt blieben. Bei der Firma war bis vor kurzer Zeit der Kürschnergehilfe Karl Nowak als Geschäftsdiener angestellt, der sich des besten Rufes erfreute. Bor einigen Tagen war Nowak bei einer Lieferung von 1300 Sealkaninfellen bei der Zollabfertigung am Wostbahnhof beschäftigt, und als damals 40 Felle fehlten, mußte, da außer den verläßlichen Beamten nur Nowak zugegen war, auf ihn der Vervacht fallen. Er nahm deshalb entrüstet seine Entlassung. Die Polizei war aber schon ans ihn aufnierksam geworden, weil man erfahren hatte, daß er Pelzwaren im großen verkaufte. Dabei hatten chm asL Hehlerinnen zwei Frauen, seine frühere und seine jetzige Geliebt< geholfen. Nowak wurde verhaftet. * Schwerer Eisenbahnunfall eines akademischen Malers. Der akademische Maler Rudolf Grnndner wollte vorgestern in Begleitung seines Freundes, des Wiener Malers JosefP u p f, mit dem Zug von Lanibach nach Wels fahren. In der Meinung, sie seien schon in Wels, stiegen sie in Gunskirchen ans. Als der Zug bereits wieder zur Abfahrt in Bewegung war, erkannten sie, daß sie zu früh ausgestiegen waren, und wollten auf den fahrenden Zug wieder aufsprinaen. Pups gelang dieser Versuch; Grundner aber stürzte ab und kam so unglücklich unter die Räder, daß ihn, der rechte O b e r a r m ab ge treu nt wurde. Der '"erleäie tv»ä ffAnmotMA ötth/ntä ttrtrft OUoffi 1f)thvt