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Wiener Morgenzeitung · 1926-09-22 · Heft 2721 (22.9.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2721 (22.9.1926)
Date
1926-09-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 87Z1 mmt MiktMH WleMk MskMUMMf Wim -er jüdischen Welk 22. 19*6 Stift 8 ein Rosch-Haschanah-Sktch tzoalidge«. AuS Nsw-Dork berichtet I. T. A.: Präsident Loolidge hat aus Anlaß deS jüdischen Neujahrsfestes eine Botschaft an die amerikanische Jndenheit gerichtet, in der er die hohen Verdienste der jüdischen Bevölkerung in Amerika um die sittliche und materielle Wohlfahrt des amerikanischen Landes und Volkes würdigt. Die jüdische Nasse, so schreibt er, war fiVc die Entwicklung des amerikanischen Volkes von außerordentlichem Vorteil. Pie hat in wohltätiger Weise auf die Form unserer Regierung eingmnrlkt, Oie bekundete einen Geist her sittlichen Höhe, der wohl wert wäre, uns als Beispiel zu dienen. Mein Wunsch ist es, daß das jüdische Volk im kommenden Jahre zu uttjemsittlichen und materiellen Wohlfahrt in gleicher Weise beitragen möge, wie im abgclausenen Jahr. Jüdische Wanderung aus dem fernen Ssleu. Aus New-Bork wird uns berichtet: Das Zenträlburecm des Hllfsvereines für jüdische Einwanderer erhielt dieser Tage einen Bericht aus Schanghai, der die unsichere Lage der Inden im Osten grell beleuchtet: In C'har bin besteht auch heute noch sine ganz ansehnliche jüdische Gemeinde, die ein hebräisches Gymnasium, eine Talittttd-Thoraschulc, jüdische KulturKubs. und eine Anzahl WoWahrtsaitslalten unterhält. Hingegen gehen die jüdischen Gemeinden Schqugyai in Tientsin und in der MaMchures stark zurück. T-je unsichere pchitische'Lage in China, die ständigen Reibe reien mjt England und SMvjetxußland ynJb andere Ursachen üben einen schädlichen Einfluß a u ch ans die Lag? der Juden Die Zahl -er jüdischen Auswanderer Ws dem fernen Osten nach den amerttgnischen Staate», wird sich in diesem Jahre nicht unwesentlich vergrößern. Es handelt sich zunächst um Familien — zumeist Frauen und Kinder — deren Männer oder Väter in Amerika bereits das Bürgerrecht erworben haben, un,h die außer halb, der Quote irach Amerika fommteu können. Eine andere Gruppe wich, da ihre Atitglicher in Rußland gehören wurden., auf Grund der russischen Quote Einlaß finden, während andere wieder im Rahmet, der m a n d s ch n r,i s ch e n Quote — imrrden bereits gung erhalten Sie Lage der Juden in Bulgarien. AntisemÄfiche Exzesse? — Ministemrtt8»un«en. Die B erlinrr Gruppe der bulgarischen Stuven* tenschaft im Auslände' ersucht die Presse um Veröffentlichung von Tatsachen über das jetzige Regime in Bulgarien, Hn der Erklärung heißt es unter anderem: „Die „Demokratie" Lsaptscheffs zeigt Was in Bulgarien bis jetzt kaum vorgefallen ihr wahres Gesicht, ist, wird nun einae in Mgndschnrien geboren -7die Wnchkschßwisl'i- Wie chrMSe Lonriften in PaMim geführt werden» In Bratislava hielt, wie uns von dort berichtet wird, Pro? Ni^r'A. Grünwald, der nach mehrwöchigem Aufenthalt in Palristiila heimgecohrt isst, einen Vortpag, in dem er seine Reiserindrücke durch Evez Israel schilderte. Der Vortragende stellte feist, aas; in den Kolonien von der .Krise nichts zu merken sei, und die Kolonisten sogar den Arbeitslosen Ist den Städten noch aushelisen. As bezeichnend' für die tendenziös a n t i z i y n i st i s ch e i » st e l l n n g gewisser R c is eb n r raus und ihrer Führer in Palästina, erzählte Präs. Grünwald von einem Gespräch,'daß er-auf seiner Rückfahrt mit den Mitgliedern einer' TonristengrMw ans der Tschechoslowakei hatte. Der Gruppe gehörten auch dreißig tschechoslowakische Pfarrer an. Me chrWcheu Touristen sprachen von ihren Eindrücken im Heiligen Lande nsid es fiel Prost Grün Wald ans, daß sie der alten und neuen jüdischen Kolonien mit keinem Work gedachten. Aus seine Fragen nun, ob denn die Herren die Wischen Kolonien, jüdische Vorstädte, Siedlungen, Baugeineinichafwn rtswnicht besucht hätten, antworteten die Gefragten ungläubig, daß sie von alledem nichts wissen,'nichts gehört und nichts gelesen hatten, da sie sich vollständig der Führung des Roisebnroaus überlassen halten - - - Leider hat Herr Prpf. Grün Wald den Namen dieses saluyseu Reischureaus nicht genannt, Es wäre interessant, sestzw stellen, in wessen Diei'sten die RMnuteruehinung, die sich ihr anverlranenden RMkilnchMx in airtizionistiischer und antise-mi? tncher Absicht in PälPina nicht führt, sondern irre führt, . , Eine Synagoge gm Koil-Nibke-Ahtzttd qhmbxannt. Ans Lodz wsro uns gemeldet: In der chassidischen Synagoge in der Cegelnianaitraßo entstand jim Kol-Nidre-Abend durch eine hinunter? gestürzte Kerze eine Fenersbrnnst, dev die ganze Synagoge zum Opfer sltzl. Es sind keine Todesopfer zu beklagen. , An por,'ischtzk Gkftf tritt zum Judentum »her. Aus Lodz mch uns gemeldet: Das tzvdzer Rabbinat erhielt ein Gesuch des Grafen O. aus Posen, um Erlaubnis, znm Indentunl übertreten zu können. Dev Gras begründet seinen Schutt mit der Liebe zn einer Lodzev Ijidin, die sich jetzt.in Posen anfhält und die er Das Rgbbinat wies den Grafen an das Krakauer Rahhinerynit. ... >£ Die Ausweisung der Antwerpen«»- jüdischen Diamanten-- Ulskfer widerrufen. Me Vox einige Zeit hsrichtet lvuche. hatte die he lg!, che Regwpnng ans Grund des AvbeitemchutzpyiMps di>r Austveisung einer großen Zahl hon Diawantsnischttzffern augeodnet. Dre meisten der Betroffenen sind Juden, von denen viele schon seit einer Reihe von Jahren in Belgien leben und in ihrem ApeütÄfgch qcheiteu. Die ÄewerWgst der Diamantenischwistx facht dtestz RegternngsHitklckHwnng an. und dg auch die Unternchmex erklarten, daß durch dis Ausweisung dieser geschulten Facharbeiter der Diamantenindnstrie 'nngchenrer Schaden zugesügt tverden wüvde, hat die Regiepung nunmchr die Ausweisungen rückgängig gemacht. führt: Judenverfolgungen! So wurden in Sofia friedliche Inden, bulgarische Staatsbürger, gemartert. Ein Jude ist vor der russischen Kirche in Anwesenheit der Polizei mißhandelt worden. In R a s g r a d wurde dem Rabbiner zum Hohn der Bart abgejchnitten. In Som — gewartete Juden, in Ladjene ein Jude, Mitglied des Kcmsistorialrates, gemar:ert. In drr Erklärung wird eine Reihe weiterer Fälle ausgezählt. Hiezu teilt die I. T. A. mjj: Der bulgarische Außenminister B u r 0 f f und der bulgarische F i n a n z m i n i st s r, die sich aus Anlaß der Völftrhundtaguug in Genf befinden, erklärten Vertretern der Presse, baß kein PpA der Welt den Juden sreuMcher gesinnt ist, als daß bulgarische Post. Dst bulgarische Regierung werde Angriffe gegen Inden nicht zulassen. Minister B n r 0 f f fügte noch hinzu, Bulgarien se! zu sehr geschwächt, als daß es sich einen L n x u s, wie den Antisemitismus, leisten konnte. .(!) FLnfnttdzwanziaiähriges Abaeordnetenjilbiläum Paul Sanhors. Der bekannte Bndapester Abgeordnete der ungarischen Nationalvßvsammlnng Paul San dop, der auch iw öffentlichen Lehen dev Inden stngarns eins führende Roste spielt, byamg dieser Tage das Jubiläum srmer fünfundzwanzigjähriaen Ubgeordnetentätigkeit, Paul H a n d 0 r wurde im Jahre 1901 im Leopokdstädter Wahlbezirk von Budapest zum ersten Male ins Parlament gewählt und ssicher vertritt er mit einer kurzen Nnterbrechung während des kommunistischen Regimes ununterbrochen denselben Vezirk der Budapester jüdischen Kaufmannschaft, den vor ihm Moritz M e z e i und Knltnspräsident Moritz W a y r m a n n im Parlament vertreten hatten. Paul S a n d 0 r ist der Begründer des unter seiner Führung zn hohein politischen Ansehen gelangten Verbandes dsr nngarische-n Kaufmannschaft. Zur Zeit der Rätkreglernng wurde er verhaftet und nur durch das Ddzwischentreten der, Frqnzosen vpr her bereits beschlossenen Hinrichtung gerettet.. In der jüdischen Politik vertritt Sandor die extremste Assimilation, die ihn auch zum offenen Gegner des Zikmismus machte. Im übrigen sei vermerkt, daß der Jubilar, der gm letzten Jom? Kippur vom Oberrabbiner Dr. H e v e s i, einem zionsfeindlichen Gcsinnungsgenyssen Sandors, gefeiert wnvde, für verschiedene jüdische Wohlsährtsanstalten fünfzig Millionen Kronen spendete. Die Witwe des Prager OösrxgHbjners Dr. Ehrenfeld i storben. In Hamburg stach vor kuvzem die Witwe des vor einigen Jahren in Prag verstorbenen Prager Qberrabbiners Dr. N. Chre0>seld, Frau Jdg Ehren selb, im Alter von 73 Jahren. Die Perstorbens, die nach depr Ableben ihres Gatten bei ihrer jüugisten Tpchter, FrM Dr. Moses, lebte, litt in letzter Zeit unter schwerem Siechtum. Me Leiche wurde nach Prgg überfuhrt und dort unter großer Teilnahme bestottet. Dps Abenteuer eines Rabhiners, Zn denr in unserer SonntagSimmmer erschienenen Bericht über die Affäre des Rabbiners S ch a p i r a «in Radymno, die zur Pechaijtnng der Amsvikanerin Frau Rubi n und ihrer GinliHferunü ins Przeittyslsr Gefängnis geführt hatte, teilt uns ein Leser um eres Blattes svlgenide Einzelheiten mit, die geeignet sind, dje ganze Angelegenheit in ein anderes Licht zu setzen: Frau Rubin, die schon 27 Jahre in Amerika lebt hat vor zwei Jahren hen Rabbiner Schapira kennen gelernt, her sich ihr als Witjver popstellte. Bo auch sie selbst Witwe war, gingen sie eiue gk>setzlsichc Ehe ein. New fnnfnwnatigsr Ehe äußerte her Rabblner den Wunsch, nach Polen zwecks Verheiratruig zweier seiner Töchter zu reisen. Fmu Rubin war damit einverstanden und übergab ihm in Gegenwart des Rabbiners Leibisch P i 0 e r (60. Street Nr. §63) 1QQQ Dgstar. und Schmuck im Werte r.'.'U 2000 Dollar. Als der Rabbiner eine Zeitlang nichts von sich h- '> n ließ, fuhr Frau Rubin nach Polen und erfuhr dort, haß der ü:r.bbinev vecheiraitet sei: und neun Kinder besitze. Sie verlangte von ihm die' Scheidung, hie her Rgbhiner ihr auch versprach. Plötzlich wurde sie am ersten Rasch,Haschana'h-Tago perhgstct. Durch die gerichtliche Unters-nchnug wird hoffentlich me ganze Angelegenheit ln kurzer Zeit geklärt. Erleichterungen für jüdische Einwanderer in Kanada. Offenbar jiiit Rücksicht ans die politischen Wahlen (die inzwischen mit einsttl großen Sieg der Liberalen duxchgefjchvt wurden. Angl, der Red.) hat. >vio uns uns Toronto geschrieben wich, hie konservative kqnadische Regierung beschlossen, die gusschließlich gegen jüdische Einwanderer bestandene Beschränkung nufznheben und die gesetzliche Gleichstellung yvr jüdischen mit den nichts ü d i s ch 0 n E i n Wanderer n im Perochnnngsweg? zn dekretieren. Mschohen in Ra wand» Tie wirtschaftsstatistische Sektion beim jüdischen wisssnswastlichen Institut nr Berlin sammelte interessante Materiülien über Mischehen von I n d % n in ver- "' ’ 1 r ' interessant find dje Daten aus . aus 86 der grüßten Städte in der _ _IM van 10.306 jüdischen Männern, die eine Ehe eingingen. 400 (4,6 Prozent) christliche Frauen ge-, nommen haben. Bon 10.909 heiratenden jüdischen Frauen nahmen Bühne und Kunst. rer MNttbmd lür die Must. Die Pläne der Kunstkommisiion. Die Kunst kam Mission des LölkerbundeS hat den Plan gefaßt, ein internat1ona.le» Bnreau der Museen zu errichte», welches nicht nur de» geistige» Austausch zwischen den einzelne» Instituten vermitteln, sonder» a«ch einzelne Kun st werke austanschen soll Es ist ferner die Errichtung'eines Museums primitvter Kunst sowie eine internatto naleZeitschriftenschau geplant. Um die Wiederbelebung oer Volkskunst zu beeinflussen, soll ein Völkerbundkongreß für Volkskunst ewberufen und mit einer großen Ausstellung verbunden werden. Irei neue Wische Theater in Rew-Bork. (Bon unserem New-Uorker Korrespondenten.) Drei neue jüdische Theater werden zu Beginn der Herbstsaison i» New-Uork eröffnet. Eines führt den Namen „Hsi,n des jüdischen Kunstcheaters"; im zweiten, dem vormaligen ,^!ipzir,- Theater", spielt jetzt die Wilnaer Truppe, und das dritte heißt „Neues jüdisches Knnstcheater". Das erstgenannte Theater, vom bekannten Schauspieler und Dheatexdirektor Morris Schwär tz errichtet, wird erst am 7. Oktober eröffnet werden. Bis dahi,? spielt Morris Schwartz mit seiner Truppe in seinem alten Theater in Brooklyn. Das neue Haus tvivd mit Goldfadens ,O as zehnte Gebot eröffnet werden. Die AMÜhrnng wich mit besonderer Sorgfalt vorbereitet. Der Direktor dox Wilnaer, Alexander.A s r a, erklärte, daß die Wilnaer ihr Wanderleben ausgegeben' haben und in ihrenr neue» Heim ihrer bisherigen Arbeits- und Repertoireträditjon treu bleiben wyllen. Die Trappe beginnt'"ihre neue Spielepoche mit dem Drama von WM Tolstoi, „Raspntin und die Zarin". Das Drama, das M. Ascherowiez ins Jiddische übertrug, hat in. den letzten Jahren in ganz Rußland einen großen Erfolg gehabt und wurde auch auf deutschen Bühnen gespielt. Im Spielplan der Wilnaer Trappe 'ignrieren überdies neue Mische Dichter, wie Gattes Schneid und andere sowie Ue'bevsetznngen von Werken der Weltliteratur. — Das „Rene jüdische K n. n st t h e a t % f eröffnet die Saison mit einem Stück von Jewrejuow, «Das Schiss mit den ZadÄikim", Der Direktor dieses Theaters, Jakob Ben»Ami, plant die Aufführung von Dramen von Schalom Mejchem, Berkowicz, Lewin, Sekler u. a. In dieser Truppe spielen die Tragödin Lydia Potoekajfl und dw Pariser Schauspielerin Helene Sesigskaja als Gäste. Zerkow unter den jüdischen Ehen überhaupt keine Mischehen vor. In Leningrad hat die Zahl der Machen von Inden in den ersten Jahren nach der Rstzoluiipn ein Drittel aller jüdischen Ehen erreicht. 1924 waren nur 18 Prozent der jüdischen Wen Mische-hsn. Der MWnBeptch des Prinzen ho» Wales dementiert. Die vielfach vechreiteten Meldungen von einem hevorsteihenden Besuch dss Prinzen von Wales in' PMtins im Aptzil kommenden Jahres, in» der Einweihung des Friedych'es Air Me Kriegs? üSfallensn auf dem OeMrge hstMwchnen, .werden laut ,Haarez" von der PalDineMchen Mrevung dementiert. _ »ns rs» rhearern. Burgth »ater: Pwrgsn.»/,« Nhr abends, ,.8adtz W i n d e r m e r e s F ff ch e r". A k ftp e m i e t h e a t er. Myrgen. '/,8 Mr ahgstd», .,D i e D u r ch g ä n g e r j n", _ _ _ 0/8 n ii f m 9 u t, Morgen- 7, sthp adeudr. Z flnb erflö te" mit den Dqmeu Gerhsri^ Lehmann, Iopmwoje. Kisttzl, Kraus Marthoff, wreuer. Wernjgk. den Sffnaerknchsn der e Lestuna: Herr Schylk. Dentiches Balkstheater, M heute und Montag stgt,findenden Aufführnuaen Sfouli** ne Teil) beginnen pünktlich um 7 Uhr und ende» zehn Wnnjen mch 11 Ubr. Samstag, 8 Uhr ffbenvs, ErstanfführpNF yon stHi« Schule h e r K v k v t t o n^ mit Fra» K 0 » st a n t i n. 'Modernes T tt % q t e t. Heute und morgen Abendpsrstellungen des russischcheuticheu Grotesktbeaters- .Freitag, «/,§«&* qbenvs, Erstaufführung Pou Leonid Anhrejsws Spiel h, b e * dreOhrseigenkriegt". > Richard Strauß und di? AffatsgP?k. Wie ein gestriges Abendblatt meldet, sollen hie Werhandlungen mit Richard Strauß wegen seines Miedereinjretens in den Perband der Staatsoper unmittekbar vor dem günstr/ge» Abschluß stehen. Es sind noch Dssfekknzen materieller Nat ur W htzreinigen, Strauß soll vorerst bloß als Arrrgent verpflichtet werde::, man hofft aber, daß er sich spater auch an der D i r e k t i 0 n hetMgt, Jüdisches ssünstlerkahgrett. 8. Bez„ PMissOrche 60. Ab heute täglich Vorstellung unter Mitwirkung ueuengagierter Kunstkräfte. Heute gelangt außer reichhaltigem Programm „Des Schneiders Thora" zur Aufjüihrnng. Beginn präzise 8 Uhr, Ende 11 Uhr. Der neue Direktor der Berliner Staatsoper ist Ostia Klemperer, bisher GeneralmnsMMor des W i tz s b g, den er StaiMHeaters. Er tritt sain Amt am 1. September 1987 an. Leopold Jetzner ml der Tagung des MmyvoMimW. Aus der jüngsten Tagung des BühnenvolkSvundes, welch« in Mainz stattfgnd, hielt Staatstheatsrindentant Prof. I e ß n s r eine vielbenlevktö Redß. Bom Standpunkts des MWtMachmauW aus brmdes Laieustzir.-- __.... -., .,.. dqs Laienspiel auf seine ureigenen Aufgaben befchränken. licher Grundlage, müsse »her ohne jede Animosität Mgen Andersglauhige geleistet werden. Der Bortvag Jeßners war «der geistige Höhepunkt dieser Tagung. Hirsch Daszewski, ein jüdischer SchauDislor und Ätzhersetzer in Wilna, Ät im dovtigen Mital jm Alter tzon W Jchre» geistorben, Daszewski. dsr ausJMtzrhngslM Wmmt. hat untrr anderem „Die Elenden" von Hugo. die MÄMe von den staden Gchenkten" von Andreijew und „Dys WchtWte"- von Jewrepaw ins Jiddische übersetzt. - W«t «brr (?ine Samstag den 88. September, 8 Uhr abends, im Mittleren Konzerlhaussaal * M««

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