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Wiener Morgenzeitung · 1926-09-22 · Heft 2721 (22.9.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2721 (22.9.1926)
Date
1926-09-22
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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mm 4 Men, Mittwoch Wiener MovKe«Mtirrrs s». Gepremver im Nr. 8721 Sie Lberau wird gerkumt! „dm «rsetz wirv Fünf volle Lage ließen die Behörden die Wilden Siedler in der Oberau bet Orch in dem Glauben, daß die ihnen vom Ackcvbauminifier Th a le r gegebene Zusage ihr Unternehmen decke. Die- Gendarmen zogen wohl einen Kordon um das Gebiet, um weiteren Zuzug fernzuhakten, aber es fiel keiner Behörde ein, den Siedlern zu sagen, daß sie hier eine U ngesetzlichkeit begehen. Eine Amtsstelle verschanzte sich hinter die andere, der Kriegsbeschädigtensonds, der eigentliche Eigentümer der Oherau, schob die land- und forstwirtschaftliche Betriebsgesellschaft, welche das Gebiet gepachtet hat, vor. Die Gemeinde Wien als Hauptaktionärin dieser Gesellschaft suchte sich um jede Entscheidung herumzudrücken und die niederösterreichische Landesregierung wartete ab» bis irgend jemand mit größeren Stieseln vorangehe. Die Sache wurde schließlich so gedreht, daß man die B ü r g e r m e i st e r der N m g e b u n g s g e m e t it b c it aufbot, die erklärten, die Insassen ihrer Dorfgemeinden könnten das durch die Siedler begangene Unrecht nicht länger mit cmsvhen und würden darum deren Beispiel nachahmen und sich ebenfalls Teile der Au aneignen. Nun wurden die Behörden mit einemmal energisch. Zunächst versammelte sich gestern unter dem Vorsitz des Ministers für soziale Verwaltung, Dr. R e s ch, der Kriegsbeschadigtenfonds. Der Minister legte Gutachten amtlicher Stellen vor, eins denen hervorgeht, daß sich die Oberau zur Besiedlung nicht eigne. Demgemäß beantragte Dr. Resch, das Ansuchen -des Vereines Kolonien in der Heimat a b z nlehnen. Dieser Antrag wurde auch mit 15 gegen 14 Stimmen angenommen, während ein Antrag der Jnvalidenschaft abgelohnt wurde, der weitere Verhandlungen mit. dem Verein unter der Bedingung empfahl, daß vorerst keine Schlägerungen mehr vorgenommen und dem Kurato- Geltung »«schafft." riu,n des Fonds ein genauer Wirtschaftsplan der Kolonie vorgelegt werde. Nachmittags fand unter dem Vorsitze des Landeshauptmannes Dr. Bure sch im Landhaus eine Sitzung in der gleichen Angelegenheit statt. Vom Kuratorium des KrisgSbeschädlgtenfonds lag eine Erklärung vor, daß er d i e Z ust i m m u n g zu dem Projekt des Reichsvevbandes Kolonien in der Heimat versage, weil die angesprochene Bodensläche ans sanitären und anderen Gründen' zu Siedlungszwecken nicht geeignet sei. Der Vertreter der land- und forstwirtschaftlichen Betriebsgesellschast wies darauf hin, daß durch die Schlägerung von Jungwald bereits ein namhafter Schaden verursacht worden sei, und betonte, daß hier eine gewaltsame B e s i tz st ö r n n g vorliege. Er forderte das nach dem Gesetz gebotene behördliche Einschreiten. Der Vertreter der Bezirksbauernkammer sowie die Bürgermeister der umliegenden Ortschaften inachten daraus aufmerksaru, daß die Besetzung der Oberau bereits große Beunruhigung tu der Bevölkerung der Orte Hervorrufe, welche für sich das gleiche Recht auf die Auen in Anspruch nehme wie die Arbeitslosen, wenn die widerrechtliche Besetzung andauern sollte. Der Vertreter des Ackerbauministeriums erklärte, daß Minister Thaler zwar dem Gedanken einer Siedlung nicht ablehnend gegenüberstehe, jedoch in bezug auf Aas vorliegende Projekt einseitig informiert worden sei und eine solche widerrechtliche Besetzung, wie^sto hier erfolgte, nicht g u t h e i ß e n könne, w ~ Landeshauptmann Dr. Buresch nahm die chm zuteil gewordenen Aufklärungen zur Kenntnis und erklärte, daß er im Einvernehmen mit den in Betracht kommenden staatlichen Behörden seine Entschließungen treffen und dem Gesetze Gelt um gverfchaffen werde. .. - .S.. .. ■ ... . .. . Ser Typhus in Deutschland. Die Epidemie iy Hannover nimmt noch immer zu. Aus Berlin wird uns berichtet: Die Tyvhu serkrankungen inHannover steigen noch immer, ihre Zahl betragt 1721, die der T o,d e S o p f e r derEpidemi? bisher 80. Die Zahl der Perionen. hie bei H e r n e durch G enuß von verdorbenemFlytsch an Paratypbus erkrankt sind, i st aufSOge stiegen. In dem Orte I a b g ch im Saarland ist T y p h u 8 auszebrocl'e". '_ Die Rot der Penstonsrentnee. Dem Drängen der in furchtbare Not geratenen Pensionsrentner der Pensionsanstalten für Privatangestellte Folge gebend, wurde' gestern wieder einmal der Versuch gemacht, die ins Stocken geratene Verhandlung des Angestelltenversicheruugsg e s e tz e s im Ausschuß füx soziale Verwaltung sortzusühren. Bekenntlich lehnen die Sozialdemokraten die von der Regierung und den Majoritätsparteien vorgeschlagene Zusammensetzung des Vorstandes der Versicherungsinstitute ckb, verhinderten darum die Gesetzwerdung des Negierungsentwurfes und schlugen vor, man möge bis zur Austragung der strittigen Fragen eine Erhöhungder R e n t e n bez üg e vornehmen. Das wollen wieder die Mehrhcitsparteien nicht tun, da sie sonst keinerlei Pressionsmittel besäßen, um das Angestelltenversicherungsgesetz durchzudrücken. In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für soziale Verwaltung konnte die -2 p e z i a l d e b a 1 t e über das Gesetz begonnen werden. Es wurden die ersten vier Paragraphen durchberaten, aber auch von diesen noch einige strittige Punkte der späteren Beschlußfassung Vorbehalten, m Wo es die Vögel am besten haben.' Wer in den Herbst- und Wintermonaten nach Aegypten kommt, fühlt sich angenehm angeheimelt, wenn er so viele seiner Heimat!icheN Vögel, die bereits vor ihm in Yen Orient abgereist waren, munter und wohl unter der heißen Sonne wiedersindrt. Tausende von Schwa l b e n durchsegeln in Kairo bei Tage die rrin-e Lust, sangen Mücken, Hornissen, Weß)en und Fliegen aller Arr und übernachten friedlich in den naheliegenden Steinbrüchen. Ans den Nilarmen im Delta verbringendie weithevgskommenen Wasservögel ein ruhiges Dasein. Auf dem Menlzalch-Eee sicht man sie oft in dichten Schwärmen. Bachstelzen, Stare und Wiedehopfe nehmen den Nil bis Luxor-Ehuden in Beschlag und leben in den Fellachenidörfern; die Stare machen oft in großen Scharen, anzusehen tvie schivarze Wolken, Ausflüge von den Mdövfern in dir Wüste. Unstxe Stznger treibt es meist weit hinaus ins Innere von Afrika. Man merkt es den Zugvögeln gn, daß sie gern unter den Aegyptern leben. Wie aber werden sie Mch behandelt: niemand tut ihnen etwas zu leide. Der bei uns so scheue Wiedehopf fliegt in Aegypten dem Menschen ans d i e Hand, ebenso die Bachsstlgen und andere Vögel. Die Zugvögel haben das Land wirklich lsch. Im Frühjahr, wenn der Wandertrieb in ahnen erwacht, Wegen zahlreiche Wandervögel diesen sonst so mächtigen Evbtrieb, bleiben den Pommer unter der >MHsonne, paaren sich, nisten und bringen die Jungen groß. Letztere machen aher dann im folgenden Jahre, wenn die Alten doch durch den alten Wandertrieb Überwältigt werden, die Reise nach Europa mit. Hur einen Vogel gibt es, dem der Aegypter nachstellt, dos ist die Wachtel, Wann pisse zu Beginn des Höchstes in Unterägypten, Pmt Said, Alexandrien und den sonstigen Küstenstrecken ankommr und ihre Wanderung ins Innere Afrikas beginnt, -ann weriden auch von Mgyptern Netze ausgewoxsen. um die Wachteln zu sangen. Sobald sic jedoch erst die arabische und libysche Wüste irr ihrem Zuge erreicht haben, sind sie gerettet, von da an geht ihre Wanderung unbehelligt 'vonstatten. Paris erschauert. Wer ist der Mörder? Es geht ein unheimlicher Schatten um im frohen Quartier beim Pariser Luxembourggarten. Irgend ein Geheimnis liegt in der Lust, das erschauern macht. Wer hat den Mord begangen? Wer hatte den letzten Mord begangen? Derselbe unheimliche Unbekannte? Wer wird den nächsten Mord begehen? Die Polizei sucht. Aber bis jetzt hat sie nur konstatieren können, daß die ältliche NÜheri n, die man anfangs August eines Morgens erwürgt in ihrer Mansarde ausgefunden hatte, unter fast denselben Umständen ermordet worden war wie die alte Povtierssrau, deren Toh nnd deren Beraubung jetzt im erschreckten Quartier beim fröhlichen Luxembourg bekannt wurde. Unter fast denselben Umständen! Die Näherin, die allein lebte und im Quartier latin in ihrer Mansarde ihr sorgsam Erspartes hütete, die dann und wann an einem Hellen Nachmittag auf einer Bank im Luxembourg den spie? lenden Kindern zu schaute, hatte dort die Bekanntschaft eines jungen, sauber und anständig gekleideten Mannes gemacht, der sich, wie es scheint, als Kunstmaler, als Schweizer oder Belgier, ausgab. Die beiden freundeten sich bald au. Man fand sogar aus Unachtsamkeit des Mannes später unter den Sachen der Ermordeten noch unentwickelte Filmaufnahmen estres kleinen Kodaks, hie die zwei neuen Bekannten in fpeuck»? schaftlichem Beieinander gerade neben den steinernen Königinnen des Parks zeigten. Der Junge sah wirklich anständig und des Vertrauens völlig wert aus. Aber in einer macht geschah das Unglaubliche. Niemand weiß, wie es ge? schchen ist. Eines Morgens fanden die Nachbarn, die durch die Stille in der Mansarde aufmerksam geworden waren, die Näherin erwürgt. nnd beraubt. Der Bursche war ver? schwunden. Im Zimmer hatte die unglaublichste Unordnung geherrscht. Die Polizei suchte. Sie sucht trotz der Photo? graphien heute noch. Und nicht einmal zwei Monate später evschxeckm die alten Gassen bei der Seine und hinter der Münze von neuem, denn m nächster Nähe des damaligen Tatortes wurde das Meite, fast gleiche Verbrechen in derselben Weise begangen. Hatte die alte Portiersfrau — sie zählt bald 80 Jahre — nicht kürzlich aus einer Bank im Jardin-du-Luxembourg die Bekanntschaft eines jungen, anständig gekleideten Mannes gemacht, der sich bald mit ihr anfreundete, den sie sogar in Mansarde empfing und der sie kürzlich zum Erstaunen der Nachbarn abends mit in das nahe Kino einaeladen hatte? Sle hatte gestrahlt, die gute Alte. „Mein schöner, junger Knvaker nimmt mich heute abends mit", hatte sie herkündet. Die Alte hat ihm sicher von ihrem Ersparten erzählt, hon dem sie gerne redet, gerade weil sie es gar nicht besitzt, son! dern, von der Tochter und der Armenpflege unterstützt, ln einfachster Armut leben muß. Aber sie giht sich gern den Schein eines verborgenen Reichseins! Die gute Alte! Und wieder ist das Unglaubliche geschehen. In ihrer Mansarde, deren paar wurmstichige Möbel zerbrochen und durchwWI waren, hat man sie erwürgt ausgefunden. Der junge, anständige Mann ist seither wieder spurlos verschwunden. Er muß den Mord und den Raub begangen haben. Gr. Wer? Man weiß nicht, wer! Das ist das Schreckliche! Man hat mit rhm gesprochen und kennt ihn nicht. Es geht ein unheimlicher Schatten um im frohen Quartier beim Pariser Luxomhourggarten . . . Wer wird dcu nächsten Mord begehen.' ... Wer? ... Feinste Henengarderobe nach Maß liefert zu mäßigen Preis«,, m ta»rll«s« AulMrong (auch auf TMzahinug Üttt&fllf ifllljlcHl, Zivil, und UnistMschneider G.gr. 1866 Wien, 2. «eh., Taborstratze 54 Tel. 45.6.29 fHtttm» na» Snmz.rmake sowie «mim I3ö Wien, 22. September. * Das Weiler. Cs ist kühler geworden. Die Voraussage lautet: Nordalpen: Vorübergehende Trübung, Regen mcht ausgc schlossen; Südalpen: Vorwiegend heiter, kühler. * Absperrung »er Hschquellenwasserleitum. Die Gemeinde- Verwaltung baut im Zuge der Gablenzgasse nnd Enenkslstraße m Ottakring eine HaupwerteiluugÄeituug der Hochqnellenleüutiy. Die neue HauPwerteUnngsleitung wird bereits m der Nacht von Donnerstag ans'Freitag an die bestehende HaupUtuas des Wasserbehälters Breitenfee angeschlossen UmdieAAchlußarberten durchführen zu können, muß in dieser Nacht die Behalterablmtnng auf die Dauer von ungefähr zehn Stunden gesperrt werden. In diHer Zeit"wird die Wasserversorguna in den Bezirken FÜnfhans, Ottakring und Hernals nnd Bezirkstenen durch eine Hilssspeisung k anigewiosen, die Auszählung der Arbeitslosenunterstützung an % sonen israelitischen Glaubensbekenntnisses strengster Observanz, aufrecht erhalten. Immerhin ist aber damit zu rechnen, daß die Wasserabgabe in dieser Zelt mit vermindertem Druck erfolgt und daß infolge der geänderten Wasserverteilnng an einzelnen Stellen das Wasser etwas trüb ist. * Tschechoslowakische Durchreisevisa für Reichsdeutsche. Die ußsammelstelle der tschechoslowakischen Handelskammer in Wien. Bez., Herrengasse 18. gibt bekannt, daß ab 22. d. tschschoslowakische Durchreisevisa siir reichsdeutsche Staatsangehörige zur bisher ür drei Tage geltenden Gebühr auf die Dauer elnosMonats erteilt werden. Außerdem berechtigen diese Visa von nun ah zn einem dreitägigen Aufenthalt in der Tschechoslowakei. * Auszahlung der Arbeitslosenunterstützung. Ucher Einschreiten des Vorstandes der Wiener israelitischen Kultusgemeinde hat die Industrielle Bezirkskommissioi^Wien die AvbeUsnachwche > weit'cs'durchsußrbar sst, an Stelle des tzamstags an einem,anderen Auszahlungstage vorznnehmen: des weiteren, Personen indischen Glauhsnsbekenntnisses an den hohen Feiertagen als von der Kontrolle befreit, bezw. entschuldigt zu betrachten. * Bon einem Lostenauto getötet- GÄtlw» mittags Hst die 88jährige Psründnerin Äloisia K o c e v a r» Salesiaueraasse wohnhaft, in der Landstraher Hauptstraße vor dem Hause Nr. 48. als sie die Fahrbahn übersetzen wollte. Von einem Laste,mMo überfahren worden. Sie starb im Spital, Nach Zemienanssagen soll den Lenker des Antos keine Schuld treffen. — Die 27jährige Topezierexsgattin Käthe Rosend erg, Favaritenstraßc wohichast, wnrde an der Elke der Zedlitzgasse nnd Ring von dem Auto A 18 571 niedergeswßen. Sie erlitt mMgche Quetschungen und wurde bei der Rettungsgesellschaft behandelt. * Frau Johgnna Geßmann gestorben. Di? Witwe nach dein vormaligen Minister für öffentliche Arbeiten Dr. Albert Geßmann, Frau Johanna Geßmann, die, wie berichtet, Montag abends in einem Mall von Geistesstörung sich ans einem Fenster ihrer Wohnung in den Hof gestuft hat, ist ihren Verletzungen erlegen. , * Der Tod auf der Plattform. Gestern früh sichrte der 37jährige Stratzenbahnführer Georg Wand, Wahringergürtel wohnhaft, einen Straßenbahnzug in dis Endstation in der Eichen? strqße ein. Knapp vor dem Ziele brach Wand plötzlich, hie Hand an der Kurbel, tot zusammen. Das Fahrpevsonal führte den Zug, der schon von Fahrgästen entleert war, zur Haltestelle. * Vortragskurse des Wiener Keren Kajemeth für feine Mitarbeiter. Im Oktober veranstaltet der Keren Kajemeth für eme Atiiglteder Kurs e. um ihnen die KennintS d-r mit dem Bodenproblem znsämmenhcingenoen Probleme zu vermitteln. Gegen st and dieser Vorträge weisen sein r 1. Das Wesen der Vgdenrßsokin, % Di» Bodenreform in Rpm und Griechenland. 3. Die Bopenge'etze der Bibel. 4. Die Bodevge'etze dtzS Talmud, b. S ellunq Dr. Fian» OpptzMimers WM VadtzUvroblem. 6. Steljung des Keren Kajemeth im System des PalästinaaufbaneL. 7. Die Gtz'chichtr des Keren KaiSMih. Vytttagen werden die Herren Adolf Böhm. Dr. Lea G o l d h a m m e r. Dr. Davty R o t b b l. U m. Dp. Nissan G o l d ft e i n, Dr. Israel W a l d m a n n und Dpitop Ehaim Tartakower. * Das Berliner Hotel „Kaiserhof" ivird Amtsgebäude. Aus Berlin wird borichtot: Zwischen dem Reich und der Berliner HotölgesMchast ist ein Abkommen getroffen worden, wpnach das Rmw — hypbchaltlich der Zustimmung des Parlaments und der Genexglpersamwluug der Berliner HotelgMschast — das bekannte Hotel „Kaiserhof" um den Preis von 8,25 Millionen Mark er? werben soll. In dem Gebäude sollen diejenigen Reichsbshürden einzichen, die jetzt tznisernt vpm Regierungsviertel untergebracht sind, Ein neuer Ontariofee. Nach Meldungen, aus Toronto (Kanada) ist im Norden, der Provinz Ontario ein neuer, 250 Kilometer lan.ger. See entdeckt worden. . , * Radio in der Schule. Wie aus Prag berichtet wird, beginnt Heuer das tschechoslowakische Schulmimsterinm mit der Aktion für die Einführung des modernsten Lehrmittels, der Radro- EmpsanigLapparate, in den Schulen. Es sollen vorläufig mindestens ä0 Raoioapparate für diesen Zweck in Verwendung gezogen werden. Diese Zahl wird im nächsten Jahre steigen, damit in Kürze Möglichst viele Schulen mit Radioapparaten versorgt werden. * 100.000 Goldfische vergiftet. Die Londoner Polizei ist aufgefordert worden, das bei dem größten Goldsischhändler der Welt, einem Herrn Gay in London, erfolgte plötzliche Sterben van annähernd 10 0.000 Goldfischen auHuklären. Es wird genommen, daß ein Besucher, der sich als Känfer ansgab, das Wasser in den Tanks vergiftet hat . § Palästmatueine. Die Alte-LÄven-Apotheke, Wien, 8. Bez., ZoseMdlorimnze 25. teils uns mit, daß sie über vielfachen Wun'ch nun auch Palästinaweine führt, welche uuier streng ritucher Aussicht einer be annten rabbini chen Autort kt gefüM werden. Wir verwesten auf das Inserat an anderer Stelle unseres Blattes. vereine, Porirüge und Bersammlnngen. Zionistische Bezirkslektion Alsergrund. Montag' dm 87. d. 8 Uhr abends, im Cafö City, 9. $»*., Porzestan? gasie %, Vortrag Dr. Jakob Weiner Wer .Krittk der Monistischen Arbeit". Samstgg. S. Oktober st.8 Uhr abends. SimchgS-Thorafeier im GafS City. Anmel- Meldungen für den hebrkifchen Kindergarten täglich in der Hah«'- gasse 3ß. Tür 0. Die Vibtzlschule im v. Bezirk teilt mit, daß der Unterricht am 1. Okiober d. 3wieder anfgenommen w"d Einschreibungen an Wocheniagen in der Zeit von </,2 bis '/,S Uhr nachmittags bet Herrn Ministeriqlrst M. W e t n e r. s. Bez., Hervitengssse iS. oder S bis? Uhr nachmittags in der Kanzlet des Müllner-Temvels. 9. Bez., Müllnergafft 21, „Natürliche und künstliche Ernichrung" betitelt sich chl B o r r r a a. oen verr P r i «t a x i u » Dr. KarlGrünftlb tm Nabmen der Vortragsreihe, die anläßlich der Ani* ftelUnq de» Bunde» für Mutterschutz im äußeren Burgtor stattfindet, heute den 23. d. um 5 Uhr nachmittag» vält. Die A u 8 st e l l un a ^Mutter #»Hind" ist m viou io S ttt* M f % i * m (9 in.1«i tft s!

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