Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2721 (22.9.1926)
- Date
- 1926-09-22
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. SM mm, Mittwoch Wiener MoesrnzeMW SS. SeMmtzer IM Tetkr K Tagesbericht. «Adolf Haar über seine Srlebniffe. Der Magdeburger Jirdustrielle RwdoLf Haas weilte Vieser Talge in Prag unv machte einem Mitarbeiter des „Prager Tagsblatt" die folgernden Mitteilungen über seine Erlebnisse in der Mordaffäre Schroeder: „Ich 'habe es nicht für möglich gehalten, daß ich in Sachen Helling verhaftet werden könnte, und habe keinen Augenblick daran ge-weifelt, daß nach meiner Bechaftung schon in gang kurzer Zeit meine Unschuld erwiesen sein würde. Um so größer war nvein Erstaunen, daß dem Lügengewebe zweifelhafter Personen ein größerer Glaube geschenkt wurde als mir, unv daß man Liesen phantastischen Darstellungen folgte, anstatt den Tatsachen nachzugehen. Erst als Tag für Tag und Woche für Woche ohne Vernehmung und ohne weitere Förderung verstrich, zweifelte ich an dem guten Willen Lerer, die die Untersuchung führten. Die Gefährlichkeit der ganzen Loge wurde mir erst klar, als Zeugen da waren, die bereit waren, falsch« Aussagen gegen mich zu machen, und diese m i t i h r e m E i d e zu bekräftigen. Jetzt gewahrte ich, daß Kräfte gegen mich im Spiele waren, uni mit falschen Angaben gegen mich vorzugeheu. Ich habe mir nie erklären können, auf welche Weise diese Zeugen zu ihren falschen Angaben bestimmt wurden unv wer sie bestimmt hat. Andererseits aber legte der Untersuchungsrichter größten Wert auf diese falschen Angaben und kam bereits —‘ wie er sich einmal ausvrückte — „Zentimeter für Zentimeter weiter" und „zog die Schlinge immer mehr um mich zusammen". Die erste Aufklärung in dieser Angelegenheit kanc erst zutage, als Kriminalkommissar Ten Holt, der in verhängnisvoller Weise gearbeitet hatte, entfernt war und die Berliner Komissäre ihre Tätigkeit aufnahmeu. Ohne die Arbeit ver Berliner Kommissäre, die in so umfassender und scharfsinniger Weise die Aufklärung brachten, wäre wohl kann: die Wahrheit, wie wir sie heute wissen, an den Tag gekommen. Ihnen bin ich zu Dank verpflichtet. Es fällt mir außerordentlich schwer, zu entscheiden, ob irgend welche Personen der Untersuchungsbehörde mit Bewußts e i n o d e r Absicht die Untersuchung in dieser Seife haben führen wollen, und es liegt mir ferne, im Augenblick irgend einen Vorwurf nach dieser oder jener Richtung zu erheben, bevor die Angelegenheit nicht aktemnäßig Kar ist. Dank schulde ich den Berliner Kriminalkommissären, die trotz des unverständigen Widerstandes der Magdeburger Justizbehörden der Wahrheit zum Siege verholsen haben, Dank schulde ich vor allem meinem unermüdlichen Verteidiger Rechtsanwalt Doktor Braun, der, durchdrungen von meiner Unschuld, unerschrocken für mich eingetreten ist. U»sallverstchrm«g für Hochschüler. An der Prager Universität. An -der tschechischen Karlsuniversität in Prag wird, beginnend mit dem Wintersemester 1926-1927, die obligatorische Versicherung der Hörer gegen Unfall eingeführt. Der Versicherung unterliegen sämtliche Hörer. Sie werden versichert sein: auf 10.000 Kronen für den Todesfall infolge eines Unfalles, auf maximal 30.000 Kronen für den Fall der dauernden Invalidität und auf eine Rente von 10 Kronen täglich im Falle vorübergehender Invalidität. Die Versicherung beträgt 1 Krone 50 Heller für das Semester und wird auch für jene Studierenden gezahlt, die von der Zahlung der Kollegiengelder befreit sind. Ae Srlanlataftroshe in Florida. Auch der Golf von Mexiko heimgefucht. Rew-York, 21. September. Ueber die Zahl der Opfer der Ortankatastropbein Florida werden jetzt folgende genaue Angaben gemacht: In M i a m i 500 T o t e, 700 bis 800 Verletzte, 28.000 Obdachloser in H o l l y w o o d, nördlich von Miami, *50 Tote. 1000 Verletzte. 10000 Obdachlose: MCoral-Cables, südlich von Miami. 100 Tote; in Miami-Beach. östlich von Mtan.i, 100 T o t e; in H i o l e b 17 T o t e; in Moore- Laven und Le viston 140 Tote; in Lauderdale 20 Tote; in M u ck l a li 20 Tote; in D a n t a 10 Toter in S e b r t n q 51 Tote; in K e y W e st 18 Tote; inHaltend a l e 2 Tote Auch mehrere Jndianerdörfer wltrden zerstört. 60 Indianer getötet. Die oe amten Verluste anMenschenlebensiud auk etwa 2000 schätzen. Ter Orkan, der we'tergewandert ist. bat auch im Golf von Mexiko gewütet. Einzelhetteu find noch nicht bekc.nnt. Der große Okeechobeesee hat seine Dämme durchbrochen und weiie Gebiete überschwemmt. Etwa 100 P e r s o n e n sollen ertrunken sein. Ein Wirbel sturm in Japan. London, 21. September. (Tel.-Konrp.) Noch einer Meldung aus Jokohama wurde wurde die Insel O s h i m a durch einen Wirbe -lsturm v e r w ü st e t. Zwpi Dörfer wurden dem Erdboden' gleichgemacht. Ueber 200 Häuser wurden vollständig z e r st ö r t und 750 schwer beschädigt. 70 Gebäude brannten nieder. DieLähl der„Toten ist noch.,nicht festgestellt, doch sind bis jetzt 40 Verletzte ists Krankenhaus eingebracht worden. 50 Personen werden vermißt. Unwetter in England. W'e die Berliner B aller bericht n, sind die britischen Inseln nach der H'tzwelle von schweren Unwettern beimgesucht worden. Besonders m w.estlichen England beir cht'en heUige Gew tterstürme. Auch'ln Nordengland ist der durch Blitzschläge und Wolkenb r ü ch e ungerichtete Schadengroß. Ser Luftverkehr über den Szean. Zeppelin-Expreß Berlin—Buenos Aires fünf Tage. Die gestern von uns wiedergegebenen spanischen Meldungen über die Erteilung einer Konzession für den transatlantischen Luft'vevkehr für die Linie.Berlin—Buenos Aires wenden vom Luftschiffbau Zeppelin (Friedrichshafen) bestätigt. Nach Berliner Mitteilungen, die die Luftschiffbaugesellschaft macht, beträgt die von der spanischen Regierung bewilligte Subvention 30 Millionen Pesetas oder nach dem gegenwärtigen Kurs 19 Millionen Mark, und zwar 'ans fünf Jahrs verteilt. Zunächst sind jährlich zwölf Hin- und zlvölf Rückfahrten geplant. Der Verkehr auf der etwa 10.000 Kilometer langen Strecke wird von Zepp elin-L uftfchi f fen mit 'einem Rauminhalt von 185.000 Kubikmeter ausgefüihrt werden. Die Fahrt von Spanien nach Argentinien soll in viereinhalb Tagen zurückgelegt werden, während heute selbst' der schnellste Uebevsesdanrpfer mindestens 20 Tage braucht. Die Eröffung des Ins füdische Haus 1 as jüdische Blaii » E5IISHSHSIISICggHSllSHSHSiismyi«giAIIAllAKAIUülAtl lyuwiivfiviivuviiviiyuyiiyuvtivirenviiVHviiviiviwyiWM Es tlb«rflUfl«lt durch sein Renommee, seine kiesige Wirkung der echte DIANA- Franzbranntwein mit Menthol sämtliche ausländischen Erzeugnisse und Hausmittel. An Nervosltüt und Koptocfimorxoii Leidende wenden nur eine Massage an. um sich zu erfrischen und ihre ermüdende Tagesarbeit fortsetzen zu können. _UeberaH erhältlich._ Verkehrs, die nach den Weisungen der spanischen Regierung spätestens im Herbst 1929 zu erfolgen hat, dürfte mit einem etwas kleineren Zeppelin-Luftschiff von rund 105.000 Kubikmeter erfolgen. Von diesem Luftschiff sind bereits die Gondeln und wichtige Teile im Ban. Behördliche Biichübervrülllng der Wiener Meffe>A.<G. Wie das „Weltblatt" erfährt, haben das Handelsministerium und das Finanzministerium den Professor der Hochschule für Welthandel, Ob e r p a r l e i t n e r, beauftragt, die B ü ch e r der Wiener Mesfe-A.-G. zu überprüfen. Professor Ob'erparleitner ist sozusagen als Nachfolger des abberufenen Staatskommissärs der Messe, Ministerialrat Dr. Ballacz, anzusehen. Die unzufriedenen Aussteller bestehen jedoch darauf, daß eine Kommission, bestehend aus Vertretern der beteiligten Ministerien, der Spitzenorganisationen und der Aussteller, eine o r- Äentliche Untersuchung der Gebarung der Messeleitung vornehme. Sie Studienreise Mr. Hyamson». Mr. H y a m s o n, Chef des Ci-nwanderungsdepartemeitts der Palästinarogierung, von dessen Eintreffen in Wien und Aeußerungen anläßlich des Presseempfanges im Wiener Palästinaamt wir berichtet haben, ist nach mehrtägigem Aufenthalt in Wien nach Triest abgereist. Mr. Hyamson dürfte nach nochmaligem Besuche in Rumänien gegen Ende d'eses Monats via Konstanza nach Erez Israel zuvückkehren, welches er vor fast fünf Monaten zwecks Inspizierung der wichtigsten Emigvationsländer des Kontinents verlassen hatte. ' Wie wir erfahren, hat Mr. Hyamson während seines Aufenthaltes in Wien mit den britischen V e r t r e t n n g s b ehörden Fühlung genommen und die Angelegenheiten der Palästinaemigration behandelt. Ueber die Tätigkeit der Wiener Palästinaamtes ans dem Gebiete der Palästinawanderung hat er sich eingehend informiert. Mr. Hyamson hat hier die besten Eindrücke gewonnen und sich im besonderen auch über die österreichischen Chaluzim lobend ausgesprochen. Anläßlich seines Besuches im C h a l n z h e i m hat Mr. Hyamon einige Kwuzoch, die in der nächsten Umgebung Wiens ihre landwirtschaftliche Hachscharah durchführen und wegen der Feiertage nach Wien gekommen waren, gesehen und diese Kandidaten für die Alijah als durchaus taugliches Menschenmaterial für Palästina befunden. Man darf wohl erwarten, daß als Ergebnis der Inspektionsreise des Leiters des Einwandernngsdepartements der palästinensischen Regierung die Beseitigung m a n ch e r Schwierigkeiten der P a l ä st i n a w a n d e r n n g folgen und daß der Kontakt, der jetzt zwischen dem höchsten Funktionär des Einwanderungswesens irr Palästina und den wichtigsten Emigvationsländern hergestellt ist, dazu beitvagen wird, unter anderem auch manche n o twend i genVerbe s se-r ungen einzuführen. Städtebau der Sakunft. 2. Die Zukunft ver Großstädte.*) Während man sich in Wien, wie dargelegt wurde uttb wie es auf der im Künstlerhause arrangierten internationalen Städtebauausstellung deutlich zu sehen ist, damit begnügt, das Problem der baulichen Entwicklung dieser Großstadt lediglich aus dem Gesichtswinkel des Kleinwohnungshochbaues zu beantworten, ist mau in anderen Ländern — allerdings unter wesentlich günstigeren wirtschaftlichen Bedingungen als in Oesterreich — -diesem Problem weit energischer an den Leib gerückt. Schr instruktiv zeigt dies aus der Städtebauausstelluug die re ich s deutsche Abteilung, die ihr ÄnsstellungSmaterial nach den zwei Hauptproblemen des Städtebaus, der Bodensrage und der Frage „Großhaus oder Klemhaus?" gegliedert hat. Das Bebauungs- und Siedlungswesen in den Städte» Teutichkands ist — im Gegensatz zu den österreichischen Verhältnissen — nach methodisch durchdachten Normen geregelt; die Grundlage seiner behördlichen Ordnung bilden die Bebauungspläne der einzelnen Städte, die sehr sorgfältig und sozusagen auf weite Dicht angelegt sind. So zeigt die Ausstellung unter anderem Pläne für die Entwicklung Hamburgs, das gegenwärtig eine Einwohnerzahl von etwa einer Million besitzt, bis zu einer Einwohnerzahl von drei Millionen, unter Berücksichtigung auch der verkchrstechnischen Möglichkeiten. In Deutschland ist man heute bereits so weit, daß die bisherige' Art der Bebauung in den Städten als schädlich nicht nur im hygienischen, sondern auch im volkswirtschaftlichen Sinne erkannt ist; sie ist zu eng. daher die Bevölkerungsdichte zu groß und der Zusammenhang der Stadlbevölkerung mit dem Boden zn gering. Heute arbeiten nicht nur die großen Städte, wie dies in der Ausstellung durch die Pläne von Gelsenkirchen, Ulm, Frankfurt a. d. Oder, Dortmund, Nürnberg, Leipzig, Köln zu sehen ist, sondern auch die *) Siehe „Wiener MngenMtunL" vom 1V. Potzjembrr.. kleineren Orte daran, die alten Sünden gutzumachen. Durch die Methode der H e r a b z o n u n g, welche bei den Vorschriften über die Berba-nung von Grund und Boden in den deutschen Städten jetzt allgemein angewendet wird, ist es möglich, weite Flächen aus den Zonen stärkerer baulicher Ausnützung in Zonen schwächerer Ausnützung überzuführen. Dafür geben die Tafeln der Ausstellung, welche die Bebauung des Berliner Weichbildes in Vergangenheit, Gegenwart unv Zukunft illustrieren, ein besonders instruktives Beispiel. Im Zusammenhang mit dieser ganzen Tendenz steht auch das Bestreben, innerhalb der Stadtgebiete mehr dauernde Grünflächen zu schaffen, als es bisher der Fall war. Der Bebauungsplan der Stadt Leipzig zeigt einen vorzüglich angelegten Grünzug, dessen Durchführung der Stadt ein mächtiges Luftreserooir sichert. Bedenkt man, daß in den deutschen Großstädten mühsam erst das geschaffen werden muß, wozu in Wien alle Bcrbedinguugcn vorhanden sind, so erkennt man deutlich, daß vor! an eine den Menschen nützliche Zukunft, nicht bloß für eine den Parteien zuträgliche Gegenwart gedacht und gearbeitet tvird. - In diesem Zusammenhänge bleibe nicht unerwähnt, daß man in Deutschland weit über die örtlichen Bebauungspläne hinaus zu großen Planungen anssteigt, die nicht nur wie die städtischen Flächenaufteilungspläne das Gebie: der einzelnen Orte und eventuell darüber hinaus verschiedene wichtige Nutzungsmöglichkeiten auch außerhalb der Bebauung in sich einbeziehen, sondern ganze Landesteile, insbesondere solche mit dichter Bevölkerung und lebhafter Entwicklung in bezug auf Besiedlung. Bebauung und fonjtige Verwertung des Gebietes nach einheitlichen Methoden bearbeiten. Solche Landesplanungen sind in dem Industriegebiet von Remscheid, in Breslau Frankfurt a. d. Oder und anderen vorgenommen Usch auf der Ausstellung vertreten. Sie entsprechen den englischen Methoden der Landplanung, die, wie auf der Ausstellung deutlich zu sehen ist, von geradezu überwältigender Großzügigkeit sind. So hat der Ausschuß sür Städtebau!u der Grafschaft West- Middlesex das Gebiet des Themjetoles. cmcv ver beliebtesten Londoner .AuSfluggcbiele einer Planung für Wohnzwecke unterworfen, in 'der Erkenntnis, daß dieses Gebie: in hervorragender Weise für Wohnzwecke geeignet ist. Dir Planung ist derartig durchgeführt, daß die natürlichen Vorzüge der Gegend (in ihr liegen die königlichen Gärten und andere riesige und herrliche Grünflächen) geschützt und weiter entwickelt werden. Bei der Ptananlage der Wohn- und Geschäftsviertel wird besondere Wichtigkeit dem Zusammenhang mit dem ausgedehnten Parksystem dieser Gegend beigemessen. Die Frage Hochbau oder Flachbau besteht in England nicht niehr und die neueste Entwicklung in Deutschland zeigt, daß auch dort dem Flachbau immer mehr Aufmerksamkeit zugewendet wird. In England ermöglicht die Regierung alljährlich den Bau von fast 20 0.000 Einfamilienhäusern, ein Umstand, der für die Mietenbildung wesentlich ins Gewicht fällt. Bei uns redet sich die Regierung auf den Mieterschutz aus und — saniert die Zentralbank deutscher Sparkassen. Dir staatlichen Einflüsse auf die Baubewogu-ng sind in Dänemark, Norwegen und in H o ll and schr stark. Ihr Ergebnis ist in jeder Beziehung günstig: nicht nur auf dem Gebiete des "Mietzinses, 'ondern auch auf dem Gebiete der Wohnungshygiene, der Berkehrswirtschaft und der Wohnungssürlorge. Illustratives Material dafür bietet die Ausstellung im Künstlerhaus in Hülle und Fülle. Aber auch in Neustaaten wie Polen und insbesondere der Tschechoslowakei wird auf diesem Gebiete wirkliche Arbeit geleistet. In den ach: Jahren des Bestandes der tschechoslowakischen Republik wurden mit Staat snuterstutzung Wohnungsbauteu mit einem Kostenaufwand von 4,6 Milliarden tschechische Kronen, außerdem vom Staate aus dem Ertrage von Bauloseu Häuier nsil einem Bauaufwand von mehr als 300 Millionen tschechische Kronen errichtet. Die Städte und ihre richtige Entwicklung werden eben in allen Kulturländern als eine Staatsnotwendigkeit ersten Ranges angesehen. Denn mit der richtigen Entwicklung der Städte häng: das Borwärtslommen ihrer Bewohner eng zusammen. Der Staat ist, was seine Burger sind; diese Erkenntnis weist die Wege für die Entwicklung des Wohnbauurvd Itädtebauwefens. S. S-